Lächerlich große Traktoren bei Kommunen

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longjohn000 26-01-2017 12:12 - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Vor Kurzem war bei den Gebrauchttraktoren ein 6195CVT, ein Unfallmaschine einer Gemeine, inseriert.
Diese Kommunalausführungen sind meist mit allem ausgestattet was werkseitig lieferbar ist.
Welche Gemeinde benötigt schon eine Frontzapfwelle oder CVT?!

Zum Spazierenfahren mit dem Kipper und den paar Stunden Winterdienst reichen 80-120PS auch vollkommen aus. Wobei ich die 120PS den schneereichen Gebieten zurechnen würde.
Früher war das verständlich da nur die Kommunalkabinen eine brauchbare Heizung bzw. Lüftung hatten. Heute gibt es dies Argument nicht mehr.
Weshalb wird hier so viel Geld investiert?

MfG



Ziegenbua antwortet um 26-01-2017 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Weil oft Baumaschinen transportiert werden.
Weils einen Unterschied macht ob du mit 30 oder 50km/h durch die Gegend fährst.
Weil der Traktor im Dauereinsatz sein sollte, was beinhaltet dass der Fahrer bei Hitze und Kälte drinnen sitzt.
Und der Hauptgrund ist der selbe wie bei den Landwirten auch: weils Förderungen gibt


JD 6120 antwortet um 26-01-2017 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Seit wann gibts für einen traktor förderungen?


FloW4 antwortet um 26-01-2017 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Bei der Gemeinde wird fast alles zum Teil vom Land finanziert.
So große Traktoren gibts gerne bei Gemeinden mit steilen Straßen zum Lkw abschleppen im Winter.


gadaffi antwortet um 26-01-2017 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Hallo.

In einer Nachbargemeinde fahren 2 solch große cvt.Laufen beide mit Schneefräsen und Pflug
im Winterdienst.Dafür braucht man auch fzw.
Im Berggebiet sind eben andere Schneemengen zu bearbeiten als im Flachland.
Geschenkt wird den beiden Maschinen nichts.
Im Flachland werden 120 Ps auch ausreichen


FraFra antwortet um 26-01-2017 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
haben hier in meiner gemeinde früher einen 8080 komunal und vergebene winterdienstarbeiten mit 1x lkw
jetzt einen 9145 und ein cvt schießmichtod ca 200ps und noch immer vergebene winterdienstarbeit mit lkw

die winter sind deutlich milder geworden

vor einem jahr haben sie den lächerlichen einachs 5 tonen kipper gegen einem tandem getauscht


als unternehmer hätte man so kein jahr zu leben

"geschützte werkstätte"


fgh antwortet um 26-01-2017 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Ich bin aus einer Berggemeinde.
Bei uns sind (jetzt ist eine Großgemeinde) im alten Gemeindeteil ein 6830 und 150er CVT im Einsatz. Der CVT mit Frontzapfwelle, Hirsch nur mit Kommunalplatte.
Am CVT kommt die Schneefräse ran bzw. der alte Böschungsmäher benötigte die Frontzapfwelle auch.
Die zwei Geräte passen eigentlich genau um den Winterdienst in diesem Teil zeitgerecht zu schaffen und gleichzeitig in einem Räumgang auch eine vernünftige Fahrspur zu schaffen.
Also teilweise hat das schon sein Berechtigung.
Im flachen Teil der neuen Großgemeinde ist aber bei 125 PS aus.


beglae antwortet um 26-01-2017 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Originaltext von FraFra:
haben hier in meiner gemeinde früher einen 8080 komunal und vergebene winterdienstarbeiten mit 1x lkw jetzt einen 9145 und ein cvt schießmichtod ca 200ps und noch immer vergebene winterdienstarbeit mit lkw die winter sind deutlich milder geworden vor einem jahr haben sie den lächerlichen einachs 5 tonen kipper gegen einem tandem getauscht als unternehmer hätte man so kein jahr zu leben "geschützte werkstätte"

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Der Staat ist verpflichtend Sozial ( der erledigt auch Dinge bei denen man Draufzahlt daher müssen die Angestellten auch vernünfige Geräte und Arbeitsbedingungen haben ), ein Unternehmen nicht ( nur Gewinn orientiert ) und das ist auch gut so, auch wenn einige Neidisch sind .


longjohn000 antwortet um 26-01-2017 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Was hat das mit Neid zutun?
Hier wird hirnlos unser aller Geld verschleudert.

Zum Winterdienst als schlagendes Argument:
Mein Gemeinde, im Waldviertel, besteht aus ca. 10 Dörfern und ist dementsprechend weitläufig (KEIN Flachland). Zusätzlich werden dann auch teilweise noch 'Wintersperre'-Strecken und Waldstraßen geräumt. Dafür stehen ein 8090er mit Pflug und ein 942 mit Streuwagen zur Verfügung.
Bei ganz schlechtem Wetter sind noch ein Landwirt (100PS m. Pflug) und ein Baggerunternehmer (LKW m. Streuwagen) unterwegs.
Die paar Stunden die da fremdbezahlt werden kommen doch bei weitem günstiger.
Ausserdem bleibt hier die Wertschöpfung in der Gemeinde.
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@FloW4
Feuerwehrfahrzeuge werden auch zum Großteil aus Gemeinde- und Landesmitteln beschafft.
-- Wie denn auch bei Preisen von 350.000€ ++++++++ --
Die haben dann auch die nötige Leistung und vor allem das notwendige Gewicht.
Versicherungstechnisch ist das Ganze dann auch gedekt.

Doppelte Leistung heißt nicht doppelt so schnell, so gut, so praktisch, ...

MfG


FloW4 antwortet um 26-01-2017 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
350 000 is schon a RLF, HLF 1 kostet ca 105 000 aufwärts.


reiteralm antwortet um 26-01-2017 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Mein Gemeinde, im Waldviertel, besteht aus ca. 10 Dörfern und ist dementsprechend weitläufig (KEIN Flachland). Zusätzlich werden dann auch teilweise noch 'Wintersperre'-Strecken und Waldstraßen geräumt. Dafür stehen ein 8090er mit Pflug und ein 942 mit Streuwagen zur Verfügung.

Echt a geile Gemeinde wenn man 2017 noch immer mit an 8090 er fährt und man sich fragt wofür a Traktor a FZW braucht.
Wahrscheinlich hot der Traktor a nur 1000Stunden in 20 Jahr gmocht.


textad4091 antwortet um 26-01-2017 17:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Besser ma hat's, und braucht's nur äußerst selten, als ma hat's nicht, wenn ma's mal braucht ...

Ich weis nicht, wo das Problem ist? Natürlich wird Geld ausgegeben, aber des passt schon so, und soll als öffentlicher Betrieb auch so sein. Das ist AUCH der Sinn eines öffentlichen bzw. staatlichen Betriebes.

Was bei einer Privatisierung rauskommt, wenn man nur mehr auf betriebswirtschaft und Dividente aus ist, sieht man eh- und sorgt auch für Aufsehen^^

Meine Heimatgemeinde hatte bis vor 2 Jahren einen Steyr 9094, jetz habens einen John Deere was-weiß-ich-was mit, soweit ersichtlich, Komplettausstattung. Jo mei, sollen's halt, des passt schon für die nächsten 20 Jahre.
Wenn sich eine Gemeinde einen Zetor oder Belarus via Direktimport kaufen würde, wär denk ich die Hölle los^^


Richard0808 antwortet um 26-01-2017 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Bei uns fährt ein 90 PS Kubota in der Gemeinde, macht auch seine Arbeit.


peter.z(cgu8) antwortet um 26-01-2017 18:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Bei uns ist das Gegenteil der fall. Nach der Zusammenlegung von 26 Gemeinden auf insgesamt 3 gross Gemeinden, wird immer mehr ausgelagert. Von der Schneeräumung, Schneeabtransport über das Mulchen im Sommer. Das meiste wird ausgeschrieben und Landwirte übernehmen die Arbeit. Nur das Problem ist das die Gemeinde immer noch gleiviele Angestellte hat und immer noch gleiviele Maschinen. Dadurch entsteht natürlich kein positives Ergebnis in der Gemeindekasse.
Gruß aus der Schweiz


Obersteyrer antwortet um 26-01-2017 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
@longjohn000 Hallo Bei uns gibts schon seit ewigen Zeiten die gleiche Besetzung ,einmal Gemeindetraktor ca. 120 Ps ,Gemeindelastwagen und für die Gehsteige einen Carraro sämtliche Geräte mit Schneepflug und Streugerät. Natürlich werden diese Geräte nach ca.15-20 Jahre getauscht aber die Grundbesetzung und Ps Anzahl bleibt so ziemlich gleich. Bei intensiven Schneefall hilft noch ein örtlicher Unternehmer aus ,der den Winterdienst auch bei uns im Graben übernommen hat . Eigentlich hat der Unternehmer das Stärkste Gerät ,räumt aber auch bei einem Großgrundbesitzer unserer Gegend die Forstwege. Ich finde die Ausstattung passend ,wie gesagt ist auch schon Jahrzehntelang gleich. Gruss Obersteirer


JD6230 antwortet um 27-01-2017 06:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
An und für sich ist es ok, wenn eine Gemeinde einen Traktor hat. Nur ob da vollausstattung nötig ist (Regelhydraulik,......).

Je nach Schneepfluggröße ist auch eine entsprechende PS-Leistung notwendig.

Also unsere GEmeinde vor ein paar Jahren einen Traktor bekommen hat, meinte der Verkäufer, nehmt einen CVT - zahlt ja eh das Land! Gekauft wurde dann ein Profi. Für unsere Gemeinde völlig ausreichend. Zum Schneeräumen nehmens den LKW und den Unimog.


Vollmilch antwortet um 27-01-2017 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Hallo!

Unsere Gemeinde hat so einen kleinen Iseki zum Gehsteigräumen (und für alles was sonst noch anfällt). Der Winterdienst war schon immer ausgelagert.
Wird sicher billiger kommen, nicht nur bei den Maschinenkosten sondern auch bei den Personalkosten!

LG Vollmilch


twoifi antwortet um 31-01-2017 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Kana is vo eich jemals winterdienst gfahrn, jeder Traktor is Recht und wann wos weitergehn soll dann is a 190 ps Traktor notwendig oder kann mal wer erklären wie i mit 100 ps 1,5m3 splitt am Heck tragen soll und net noch 3 km la bin
Wann i nur in Gassen umherfahr und Salz stra passt da 80 psler a aber bitte net verallgemeinern das do nur Geld aussigschmissn wird


maegger antwortet um 31-01-2017 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
Wenn 95% der Traktoren zu dieser Zeit nur rumstehen und sich die Gemeinde mit der Begründung "Winterdienst" einen Traktor kauft und sich einen guten Maschinenführer dazu leistet, der wenn es mal ordentlich schneit und der Traktor länger als 12 Stunden am Stück bewegt werden sollte nicht mehr fahren darf usw.

kommt man an der Aussage die von Twoifi kritisiert wird gar nicht vorbei, "hier wird nur geld aussigschmissn"

aber wie in der Landwirtschaft auch, kann man es ja damit rechtfertigen und sagen "wenn man es sich leisten kann, es kann nun mal jeder mit seinem Geld machen was er will" oder was natürlich auch immer geht ist " ein Hobby kostet auch was"

Ich für meinen Teil sehe das nicht all zu eng, wenn man sich zu viele Gedanken über unsere Steurepolitik macht, wird man dadurch wahrscheinlich nicht glücklicher =) und das ist das einzige was im Leben zählt !


whoknows antwortet um 31-01-2017 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lächerlich große Traktoren bei Kommunen
geschwindigkeit ist kein argument, bei uns in der gemeinde läuft so ein newholland tla (glaub 90), aber schneller wie 20 km/h ist der no nie gefahren, die stunden machen ´s geld ;)



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