Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?

Antworten: 38
Horst1 05-12-2016 22:38 - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Grüß Euch
Habe Interesse an einer einfachen Hackgutheizung. Man hört, dass die Kessel einiger "österreichischer Hersteller" auch im Osten erzeugt werden. Könnte ja sein, dass es dort auch einigermaßen gute Hackgutheizungen mit Raumaustragung zu einem vernünftigen Preis gibt, welche in Österreich zugelassen sind. Service könnte da event. ein Problem werden.
Habe mich ursprünglich für Hargassner (hat 2 Drehroste und eventuell KWB (mit Raupenbrenner) interessiert. Bei diesen Techniken gibt es noch keine aussagefähigen Langzeiterfahrungen. Bewegliche Metall- bzw. Gussteile im Feuerraum könnten sich verziehen (event. bei unvorhergesehener Überhitzung) und zu Problemen führen.
Wem sind gute und relativ günstige Marken in- oder ausländische Hackgutheizungen (mit österr. Zulassung) bekannt? Eventuell gibt es auch wo in Österreich "Ausstellungsstücke", besten Dank.



357 antwortet um 06-12-2016 04:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Frage doch bei der Fa. wHandel an die haben solche Kessel im Program wenn es um den Preis geht. Weis von bekannten der Kessel ist gut und läuft schon das dritte Jahr.
Soll angeblich so ca. 18000 inkl Austragung bezahlt haben für einen 30 KW
Alle die du angeführt hast lassen die sachen schon vorfertigen im Ostblock u. bauen die Kesseln bei den Kunden zusammen,
was ich weis sollst du die Firma unter office@whandel.at erreichen.
lg 357


FraFra antwortet um 06-12-2016 06:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
ich denke um 18000 solltest du auch eine jede andere 30kw anlage knapp bekommen

auch stimmt das oben geschriebene nicht


hargassner lässt im bezirk braunau schweißen


MG123 antwortet um 06-12-2016 07:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
alle 30 KW Anlagen der Nahmhaften Hersteller (außer bei KWB ist mir kein Preis bekannt) bekommst du inklusive Austragung um weniger als 18000 € inkl. MWSt. Deutlich teurer ist lt. Messestandvertreter nur Der PuroWin von Windhager

mfg


jakob.r1 antwortet um 06-12-2016 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Grüß Dich Horst, ich will Dir Dein Vorhaben gewiss nicht abreden aber sage hinterher nicht Du hättest es nicht besser gewusst.
Eine so kleine Hackschnitzelanlage hat höchste Ansprüche an absolut trockene Ware, d.h. bei Holz aus eigenem Wald doppelte Lagerraumgröße vorhalten weil die Schnitzel ca. ein Jahr brauchen um genügend trocken zu sein damit so eine kleine Anlage damit zurechtkommt.
Wenn Du eh kein eigenes Holz hast, bist Du mit einer Pelletsanlage besser beraten,-- ist günstiger und weniger störanfällig.
Dann ist die Zuführungsmechanik bei so einer Kleinanlage relativ schwach ausgelegt, Da bist Du gut beraten, wenn der Häckslerfahrer frische Messer einlegt bevor er bei Dir häckselt und nur Stämme häckseln weil bei Stauden längere Stücke unvermeidlich sind, welche Deine Anlage aber nicht störungsfrei fressen kann. Achte darauf, eine Anlage o h n e Zellenradschleusse zu kaufen, weil dieses Teil spätestens nach einem Jahr in den meisten Störungsfällen der Grund für den Ausfall ist.
Es ist also ziemlich egal, ob Du Dir für 15Tausend oder 18Tausend oder 25Tausend eine wartungsintensive, störungsanfällige Anlage einbauen lässt......
Bevor Du das machst, denke über eine größere Anlage gemeinsam mit ein paar Nachbarn nach, ab 100kw stellen diese Anlagen keine Ansprüche mehr an Größe und Feuchtegehalt der Hackschnitzel, ich kann da ein wenig mitreden, habe seit 1988 bereits die dritte Anlage -- die nun aber seit 14 Jahren zufriedenstellend läuft. Leider gibt es diesen österreichischen Hersteller (KÖB) nicht mehr, die sind an Viessmann verkauft worden.
Also denke daran, das Deine geplante 30kw Anlage "Familienanschluss" braucht. Auch wenn die nachfolgenden Vertreter welche gerne eine Anlage verkaufen möchten, gegen meinen Beitrag wettern werden.....
Beste Grüße
Jakob


atzmanne1975 antwortet um 06-12-2016 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo Jakob,

mit der Zellradschleusse muss ich dir wiedersprechen. Hab selber eine Anlage mit Zellradschleuse seit 10 Jahren in Betrieb und diese hat bis heute noch keinen Ausfall gehabt. Mein Kessel hat auch 30kW.

Gruß


thomas.t3 antwortet um 06-12-2016 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo

Ich habe auch eine Zellradschleusse, die Heizung ist jetzt ca 15 Jahre alt und war noch nie ein Problem, lediglich 2 mal hatte sich etwas verspießt, weil 2 Stücke mit 20 cm länge waren, die sich am Ende der Schnecke spreitzten...
Lg


CX antwortet um 06-12-2016 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Jakob hat anscheinend überhaupt keine Ahnung von einer 30 kw Hs Anlage. habe eine 25 Kw Eta mit der Zellenradschleuse seit 4 Jahren in Betrieb und nur betriebseigenes Hackgut. Keine einzige Störung!! Mfg!


mfgi antwortet um 06-12-2016 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Wie wäre es mit Sommerauer?
Sollte doch weit unter 18.000 zu haben sein.
Mit Zellradschleuse oder Klappe - wie du willst (oder wie dir irgend jemand einredet).
Sind aus St. Pantaleon, zw. Salzburg und Braunau.
mfgi


Horst1 antwortet um 06-12-2016 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo 357
Danke, werde dort nachfragen und mir Referenzen anschauen. Die Hargassner Anlage ECO-HK30 + Raumaustragung kostet ohne Rücklaufanhebung incl. Mwst. 18.000,- € . Die Rücklaufanhebung + Thermische Löschventil + RauchrohrSet nochmals ca. 1000.- €. Heiskreisregelung mit Fühler ca. 500.-€
Macht ohne Aufstellung und Inbetriebnahme mind. 20.000.- €

Eine Firma gibt nur Garantie wenn du die bestehende Anlage laut Önorm 5195/1 spühlst, also gesamtes Wasser (3000 Liter) mit Druckluft entfernst, Korrosionsschutz, Wasseranalyse usw., Kosten ca. 1000.- €. Eine andere Firma erwähnt im KV von dem gar nichts! Zur Info, meine Anlage ist 10 Jahre alt.



Horst1 antwortet um 06-12-2016 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo jakob.r1
Danke für die Info - Habe genügend Waldflächen, Pellets kommen daher nicht in frage. Trockene Lagerungsmöglichkeit besteht. Bauernhaus steht alleine, es gibt keine Nachbarn im näheren Bereich, Anlage kann daher nicht in Gemeinschaft betrieben werden.
Die namhaften Anbieter haben alle eine Zellradschleuse, da werde ich vermutlich nicht "vorbeikommen".
Wenn du jetzt die dritte Anlage in beinahe 30 Jahren besitzt, ist die Jährliche Abschreibung auch ganz beträchtlich.
Aber so geht es leider jedem, der halt Komfort haben möchte!! LG Horst


Horst1 antwortet um 06-12-2016 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo CX
Danke, von ETA habe ich auch schon öfters gehört. Kenne aber niemand, der in meiner Gegend so eine Anlage hat. LG Horst


Horst1 antwortet um 06-12-2016 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Grüß dich mfgi

Habe mir bei einem Bekannten eine Sommerauer Lindner vor längerer Zeit angesehen. Er sagt, dass er mit der Anlage sehr zufrieden ist, sie aber in Abständen selbst mechanisch reinigen muss. Da habe ich dann nicht mehr weiter nachgefragt. Ich vermute, dass er die Wärmetauscher mechanisch selbst reinigen muss.
Die Hargassner macht das alles komplett automatisch. Diese neue Anlage putzt auch den ersten Zug laut Prospekt und Vertreter automatisch.
Er hat mir gesagt, dass die Anlage etwas teurer war als die Hargassner Heizung. Hab mich dann nicht mehr dafür interessiert. Aber werde bei Sommerauer auch nachfragen, danke für den Tipp. Bin aus NÖ
LG Horst


Peter1545 antwortet um 06-12-2016 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Ein Freund hat sich im Sommer eine 40kw Sommerauer Kessel mit Austragung um 16.000 gekauft, samt Montage ohne Installateur, bei Problemen ist ein Monteur im Ort.
Ich muss sagen da habe ich ein besseres Gefühl als bei einem Kessel von irgendwo ohne Ansprechpartner.
@Jakob: Woher hast du das Wissen dass eine moderne Anlage kein feuchtes Material schluckt? Wenn jemand wirklich Probleme hätte einfach Hackgut nach dem hacken gleich bei der nächsten Biogas trocknen.


thomasleitner90 antwortet um 06-12-2016 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo kann die eta anlage und die hargassner anlage nur empfehlen!
Bei uns in der gegend laufen einige Anlagen, und allle sehr zufrieden
Mfg


Muli1 antwortet um 06-12-2016 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo Horst ,

wenn du eine einfache robuste Heizung ohne bewegliche Teile im Brennraum suchst und auch noch wenig Störungen haben willst, dann kann ich dir nur die veraltete und schon ca. 30 Jahre lang gleich (warum wohl ) gebaute Heizomat empfehlen.

@Jakob
was soll nach deiner Ansicht an eine Zellradschleuse nach einen Jahr für ein Problem haben????????

lg von einen der schon seit 1991 mit Hackgut heizt.


mukuranger antwortet um 06-12-2016 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Ich habe für meine Eta Hack 35 vor 3 Jahren inkl. Montage und Inbetriebnahme 15.000 (inkl. Ust.) bezahlt. Installateur hat nochmal 2000 gekostet - haben aber einiges umgebaut Puffer, Boiler usw.


Horst1 antwortet um 06-12-2016 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Grüß dich Muli 1

Möchte Heizraum in einer Gebäudenische errichten und habe nicht viel Platz. Heizomat ist ein größerer bzw. etwas längerer Kessel. Liegende Wärmetauscher werden von manchen \\\"Heizungsexperten\\“ abgelehnt. In der Nähe läuft ein Heizomat, da steckten einige Male die Lager der Wärmetauscher. Ist auch eine alte Anlage. Mussten dann mit Gewalt herausgezogen werden. Angeblich wären die vielen Lager der Zahnräder ein Problem, da diese sehr heiß werden und Fett für Schmierung wegen Hitzeentwicklung verloren geht und in der Folge \"fettlos\" laufen. Kann natürlich nicht sagen, ob es bei laufender Wartung und Schmierung auch zu diesen Problemen kommt.

Vertreter teilte mit, dass Hargassner und KWB nur einmal jährlich gewartet werden müssen.


janatürlich antwortet um 06-12-2016 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Habe 20 Jahre alte Anlage von Sommerauer Lindner ohne nennenswerte Probleme , werde mir wieder eine kaufen , schaun ma mal wie lange sie läuft . War in Budweis auf Messe hab aber keine Ostblock HS anlage gesehen.


FraFra antwortet um 06-12-2016 14:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
habe vor 4 jahren gebaut

liegende wärmetausche hat eine jede groß anlage ein wenig mehr asche ist da an den wärmetauschen als bei stehenden zügen


heute würde ich kaufen
heizomat wenn er saugzug hat
eta sehr viele super details kesselbau jedoch im osten
guntamatic


ich selber hab einen lopper ,komplett problemlos,bin da über das forum hier auf diese marke gekommen...
das produkt gefällt mir sehr gut nur der verkäufer hier im forum war sehr problematisch



Muli1 antwortet um 06-12-2016 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Hallo Horst,
das stimmt schon das du bei der Heizomat die 6 Lager pro Jahr 2 mal mit Hitzebeständigen Fett schmieren sollst, aber wenn das sonst das ganze Service pro Jahr ist ?

Jeder Vertreter redet für seine Firma und macht meist andere runter.
Du musst es selber entscheiden was du kaufst.
Würde mich an deiner Stelle nur bei Heizungsbetreibern erkundigen ( und die besuchen) die Ihre Anlagen schon längere Zeit haben.
So habe ich es gemacht.

Mfg Muli1

Ps Eine Heizung tauscht man nicht so schnell, wie einen Traktor wenn er nicht passt.


MC122 antwortet um 06-12-2016 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Wir haben eine Heizomat Anlage mit 35KW. Die fällt etwas größer aus aber sie verzeit dir auch schlechteres Hackgut und läuft eigentlich Störungsfrei. Einmal was im Zellrad verklemmt und wenn keine Hackschnitzel im Bunker sind jammert sie auch. Die Wärmerausche schmieren wir dreimal im Jahr. Das ist aber das einzige.


jakob.r1 antwortet um 06-12-2016 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
... ja Ihr habt recht, die technische Weiterentwicklung der letzten 12 Jahre kenne ich natürlich nicht aus eigener Erfahrung. Trotzdem schaue ich gelegentlich bei Messen bei den einzelnen Herstellern vorbei. Nachdem ich die ersten zwei Anlagen mit Zellenradschleusse hatte und die jetzige Anlage KÖB Pyroth 100kw ohne auskommt, bleibe ich dabei, das ich nie mehr eine Anlage mit Zellenradschleusse kaufen würde. Ist doch logisch, -- wo keine Zellenradschleusse ist, da kann auch nichts "verzwicken". Ebenso würde ich nie mehr eine Gelenkarmaustragung einbauen, -da hatte ich einmal das Vergnügen den vollen Vorratsbunker mit der Hand ausschaufeln zu müssen, damit der Defekt repariert werden konnte. Deshalb habe ich mir bei der KÖB-Anlage ein altes Tiefsilo als Vorratsbunker hergerichtet. Drei Meter über dem Siloboden wurde eine Decke eingezogen mit einem Loch in der Mitte. In dieses Loch wurde ein Trichter eingesetzt. In diesem Trichter läuft eine Schnecke die unten am Trichter im Getriebe steckt und sich beim Fräsen der Hackschnitzel frei im Trichter bewegen kann. Die gefrästen Hackschnitzel werden schräg nach oben in den Heizungsraum gefördert. So kann ich jederzeit durch eine Türe in den Raum gelangen unter den Hackschnitzeln und brauche bei einem Defekt an der Zuführungsgeschichte nicht den Bunker ausräumen. Allerdings hat diese Anlage im Jahr 2004 bereits 48Tausend Euros incl. Mehrwertsteuer gekostet. Aber ich wollte eben möglichst alle Störungsquellen ausschließen die ich bei den ersten beiden Anlagen hatte.
Klar freue ich mich auch über Eure Beiträge, die Ihr bei 30kw Anlagen mit Zellenradschleusse noch nie Probleme hattet, und auch keine Probleme mit ungleichen und feuchten Hackschnitzeln..... .... möchte aber aufgrund dieser Aussagen keine Anlage kaufen.
Beste Grüße
Jakob


Hons antwortet um 06-12-2016 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Servus alle, bei den Zellenradschleusen gehen die Meinungen weit auseinander, haben selbst schon die zweite anlage ( 650 kw )seit 1987 mit einer Zellenradschleuse. Bei der ersten Anlage gab es Probleme aber mit der neuen ( BJ 2005 ) kein einziges Problem, nur die Gegenschneide wurde vor zwei Jahren Umgedreht und das bei ca. 16500m3 Hackschnitzel bis jetzt!
Es gibt oder gab auch mangelhafte Zellenradschleusen überhaupt das 4 Kammer System jedoch heute mit dem 6 Kammersystem sehe ich einen Perfekten Brandschutz.!
Vor einigen Jahren Brande bei uns in einer Paletten Fabrik der Hackschnitzelsilo ab, als wir noch mit der FF vor Ort waren kamen auch schon die Sachverständigen. Der Ausgangspunkt des Brandes wurde schnell gefunden, die Rückbrandklappe hatte nicht mehr ganz geschlossen!
Einer der beiden Sachverständigen sagte 100% ige Sicherheit gebe es bei beiden Systemen nicht jedoch die sicherste ist die Zellenradschleuse!
lg. Hons



hubhel antwortet um 07-12-2016 01:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Nicht zu vergessen ist, wenn die Anlage keine österreichische Zulassung hat, nimmt sie der Rauchfangkehrer nicht ab / keine Betriebsbewilligung.
Atmos z.B kannst in Tschechien kaufen um etliche tausend € billiger, aber hier wird niemand eine Betriebserlaubnis erteilen.
Die gleiche Anlage gibt es Wieselburg geprüft und ohne Probs in A einsetzbar.

Der teure österr. Markt schütz so seine eigenen Hersteller, dass ist das Problem, egal woher die Grundbestandteile kommen.
Typisch österr. Lösung des Papierkrieg- und Beamtenstaates.


einfacherbauer antwortet um 07-12-2016 04:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Atmos hat mein Nachbar eingebaut. Ist hoch zufrieden damit, Rauchfangkehrer auch


beglae antwortet um 07-12-2016 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Originaltext von hubhel:
Nicht zu vergessen ist, wenn die Anlage keine österreichische Zulassung hat, nimmt sie der Rauchfangkehrer nicht ab /

----------------------------------

In D kann man Atmos auf Ebay kaufen problemlos anschließen , kein Kaminkehrer hat was dagegen.


hubhel antwortet um 07-12-2016 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
@beglae
Wird sind aber nicht in D, sondern leider in A, da wedelt der Schwanz mit dem Hund


Ferdi 197 antwortet um 07-12-2016 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
WINDHAGER, ich würde mir diese anschauen, sind eigentlich relativ günstig u. haben ein eigenes System;



Horst1 antwortet um 07-12-2016 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
grüß dich
Atoms hat auf jeden fall eine österr. Betriebserlaubnis

lg horst


Weide1 antwortet um 07-12-2016 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Wozu eine Zellradschleuse?
Brauche ich nicht, denn: Wenn bei unserer Anlage, die seit 14 Jahre mit jährlich 1800 VL-Stunden in Betrieb ist (KWB-Multifire 80KW) die Brandschutzklappe nicht 100% schließt (kommt bei schönem Hackgut praktisch nicht vor!), dann gibt es eine Störmeldung und die Anlage stellt ab.
Auch bei den anderen mir bekannten Anlagen genügt eine einfache solide Brandschutzklappe, die über die Steuerung entsprechend überwacht ist.
Außerdem gibt es ja noch eine Rückbrandsicherung (mit dem Wasserbehälter)! Damit kommt eigentlich bei einem etwaigen Rückbrand das Feuer gar nie bis zur Brandschutzklappe oder gar in den Lagerraum!!
Somit eine solid ausgelegte, sichere Anlage!!



179781 antwortet um 08-12-2016 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Nur so im nachhinein erwähnt. Es gibt schon österreichische Hersteller, die ihre Öfen im ehem. Ostblock schweißen lassen. Ein Unternehmer, der aus unserer Nachbarschaft stammt hat in der Slowakei eine Metallbaufirma, wo er genau das macht. Man kriegt aber davon nichts zu kaufen, nicht einmal den Namen der Firma erfährt man, weil er das im Vertrag mit denen stehen hat.
Auch wieder so ein ähnlicher Fall, wie ich unter Kalkulation bei LM-preisen beschrieben habe.
in einem anderen Land billig fertigen lassen, im Stammwerk die Steuerung und ein paar Blechteile dranschrauben und dann ein mehrfaches von den Herstellungskosten verlangen, weil es ja ein österreichisches Produkt ist.

Gottfried


Horst1 antwortet um 09-12-2016 14:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Grüß Euch alle

Bedanke mich ganz herzlich für eure Beiträge, die mir wiederum einen weiteren Einblick in die Materie „HACKSCHNITZELHEIZUNG“ gaben.
Ich heize seit 10 Jahren mit einem Atmos GS 40 Holzvergaser, (2000 Liter Puffer und 500 Liter Warmwasserboiler) problemlos. Heuer habe ich die gesamten Keramikteile um 600.- ausgetauscht, da die Düse schon etwas breiter ausgebrannt war. Bis jetzt waren absolut keine weiteren Reparaturen notwendig.
Der Ofen kostete damals etwas über 2000.- € im Set, das Ganze von Deutschland direkt importiert. Vergleichbare österreichische Öfen bekommt man nicht unter 5000.- - 6000.- €.
Wenn Atmos eine Hckschnitzelanlage herstellen würde, wäre diese preislich und technisch sicher interessant.
Ich könnte mir vorstellen, dass in unseren östlichen bzw. nordischen Nachbarländern auch Hackgutheizungen betrieben werden.
Vielleicht sogar Anlagen teils aus Österreich, mit anderer Bezeichnung, zu niedrigen Preisen!! Leider konnte ich das hier in diesem Forum nicht in Erfahrung bringen.

Ich bin beim Recherchieren auf eine Hackgutheizung mit Austragung, aus Polen gestoßen. Ist jemanden bekannt, ob diese Anlage eine österr. Betriebserlaubnis hat bzw. wer sie in Österreich vertreibt?

https://kotly.com.pl/produkt-kessel-fur-pellet-und-hackschnitzel-eg-multifuel-40-kw-3252.html?l=de

Die Conclusio wird für mich sein, entweder weiterhin 2 mal täglich im Winter einheizen und Stückholz machen oder zu einer der zahlreichen Hackschnitzelanlagen österreichischer Bauart zu greifen, wo vielleicht der Kessel im Osten gefertigt wurde. siehe Anmerkung von 179781

Grüße Horst



.



hubhel antwortet um 09-12-2016 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
"""Außerdem gibt es ja noch eine Rückbrandsicherung (mit dem Wasserbehälter)! Damit kommt eigentlich bei einem etwaigen Rückbrand das Feuer gar nie bis zur Brandschutzklappe oder gar in den Lagerraum!!"""

Das war genau der Grund, warum viele dieser Anlagen abgebrannt sind ( bei uns sagt man versicherungstechnisch aufgebrannt ) und es diese Rückbrandsicherung gottseidank nicht mehr gibt
Entweder ist das Wasser verdunstet ( weil ja im Heizraum immer warm ), oder durch Kalkablagerungen wurde die Mechanik blockiert
Das Ding war absolut nutzlos und wird heute nicht mehr verbaut / wurde bei Anlagen in den 90iger Jahren verbaut / von diesen gibt es kein 10 % mehr


jakob.r1 antwortet um 10-12-2016 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
...@hubhel... das stimmt nicht ganz so, ich habe seit 2004 eine KÖB Pyroth 100kw Anlage mit oben angeführter Brandschutzeinrichtung. Wenn der Wasserbehälter durch die Verdunstung im warmen Heizungsraum nur noch zu ca. 90% gefüllt ist, geht die Anlage auf Störung bis man die fehlenden 10% wieder nachgefüllt hat. Ausserdem müsste das Feuer nach der Brandschutzklappe einen fast 2m hohen Fallschacht überwinden und sich dann in der Förderschnecke 5m schräg nach unten in den Austragungsraum fressen. Dies ist nicht möglich weil Feuer nicht nach unten wandert. Die von Dir angesprochenen Anlagen waren scheinbar nicht fachmännisch eingebaut oder die Brandursache war sicher nicht auf die Brandschutzeinrichtung zurückzuführen. Bei Gebäuden welche abgebrannt sind und mit Hackschnitzel betrieben werden, gibt es immer die wildesten Spekulationen. Meine vorige Anlage mit gerader Zuführung per Gelenkarmaustragung und Zellenradschleusse ist nachweislich durch Rückbrand in der Zuführungsschnecke samt halben Gebäude abgebrannt.
Damals waren die zwei Hitzefühler für die Sprinkleranlage auf der unteren Seite des Zuführungskanals eingebaut, die Glut hat sich aber auf der oberen Seite zum Bunker durchgefressen. Bis die Fühler die Sprinkleranlage eingeschaltet hatten war die Glut schon im Vorratsbunker. Deshalb habe ich mir nach dem Brand einen Hersteller gesucht, dessen Anlage nachweislich noch nie an einem Brand schuld war. KÖB war damals der einzige Anbieter. (Ist vor ein paar Jahren an Viessmann verkauft worden)
Für mich kommt wegen der Störanfälligkeit auch deshalb keine Anlage mit Zellenradschleusse mehr in Betracht. Übrigens baut der Hersteller der damaligen Anlage seither auch Hitzefühler auf der oberen Seite des Zuführungskanals ein.
Beste Grüße
Jakob


beglae antwortet um 10-12-2016 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Originaltext von jakob.r1:
...@hubhel... das stimmt nicht ganz so, ich habe seit 2004 eine KÖB Pyroth 100kw Anlage mit oben angeführter Brandschutzeinrichtung. Wenn der Wasserbehälter durch die Verdunstung im warmen Heizungsraum nur noch zu ca. 90% gefüllt ist

----------------------------------------

man könnte auch einfach einen WC Spülkasten daranbauen.


FraFra antwortet um 10-12-2016 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Dies ist nicht möglich weil Feuer nicht nach unten wandert


ja ja siehe kitzsteinhornbahn

interessant ist eigentlich was los ist bei drückendem wetter,kein strom auf der anlage und ! wasserleitung!

wie lange kann der windkessell denn druck bereitstellen für die löscheinrichtung??


ich habe externe wasserversorgung und hatte beim kessel die thermische ablaufsicherung begutachten können...



179781 antwortet um 10-12-2016 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
Wenn es bei der "Zellenradschleuse" von jakob durchgebrannt hat, dann war das nicht wirklich eine. Die muss, so wie bei einem Körnergebläse ausreichend dicht sein und genug Kammern haben, damit keine Luft durchkommt. Dann kann es gleich einmal gar nicht in der Zuführung zurückbrennen, weil ein Feuer ohne Luft bekanntlich nicht funktioniert. Bei dem ganzen Klappenzeug und den üblicherweise eingesetzten Gebläsen in den Öfen ist im Brennraum ein Überdruck, der durch Rauchfang entweichen soll, aber auch durch die Zuführschnecke kann. Das führt dann dazu, dass z. B. bei ungünstiger Witterung zuerst Rauch und irgendwann auch Glut Richtung Hackgutbehälter gedrückt wird.

Gottfried


Weide1 antwortet um 10-12-2016 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gibt es Hackgutheizungen in ehemaligen Ostblockländern?
@ frafra
Kitzsteinhorn: Woher hast Du diese Information???
Feuer brennt im Schacht (Kamin) nicht nach unten, sondern mit dem ZUG NACH OBEN (Kamineffekt)!

Als wahrscheinlichste Ursache wird angenommen, dass die im Führerstand in unmittelbarer Nähe zu einem Heizlüfter verlegten Hydraulikleitungen durchgebrannt waren. Da die Leitungen unter Druck standen, trat das Öl mit rund 190 bar Druck aus und die verwendete Hydraulikflüssigkeit verbreitete und unterhielt auf Grund ihrer Entzündbarkeit den Brand. Ein starker Luftzug (Kamineffekt), der vom unteren Ende des Tunnels zur Bergstation zog, fachte das Feuer an und brachte die giftigen Rauchgase in den oberen Teil des Tunnels bis zur Bergstation.

Guckst Du: https://de.wikipedia.org/wiki/Brandkatastrophe_der_Gletscherbahn_Kaprun_2

Wie dem auch sei: Mit den schätzungsweise 10+ Litern Wasser (aus dem Behälter) die im Ernstfall nach Auslösung in den Stockerschneckenkanal fahren ist die Sache des möglichen Rückbrandes wohl erledigt!

Und: "interessant ist eigentlich was los ist bei drückendem wetter,kein strom auf der anlage und ! wasserleitung! Wiee lange kann der windkessell denn druck bereitstellen für die löscheinrichtung??"
Antwort: Windkessel??? Stromausfall??: Brandschutzklappe geht (stromlos) zu - schließt dicht und Löschwasserbehälter flutet bei Bedarf (wenn Temperatur zu hoch wird - OHNE Windkessel!!) den Stockerkanal. Somit "Brand aus" im Rückbrandbereich!
LG



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