Mobile Landmaschinenwerkstatt

Antworten: 13
Golser 02-08-2015 19:29 - E-Mail an User
Mobile Landmaschinenwerkstatt
Einen schönen Abend wünsche ich.

Ich würde gerne eine mobile Landmaschinenwerkstätte eröffnen. Also ganz ohne Stützpunkt oder ähnlichen. Nur ein Büro in meiner Wohnung und eine Adresse wohin ich Ersatzteile hin bestelle.

Hat da schon jemand Erfahrung wie weit sowas Behördlich zulässig ist bzw was ich dafür sonst noch brauchen würde!?.

Vielen dank schon mal
Stefan



179781 antwortet um 02-08-2015 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da bist du hier nicht so richtig. Wenn du so etwas planst, bist du automatisch Mitglied bei der Wirtschaftskammer. Die werden wohl auch entsprechend beraten können. Und noch wichtiger ist vorab Kontakt mit einem Steuerberater aufzunehmen, der einschlägige Erfahrung hat. Damit vermeidest du Fehler beim Finanzamt.
Und eine gewisse Lagermöglichkeit wirst du auch brauchen. Etwa einen Container. Weil gängige Öle, Dieselfilter u. ä solltest du auf Vorrat haben

Gottfried


heilei antwortet um 03-08-2015 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Stefan,
sollte kein Problem sein wenn Du die nötige Befähigung (Meister, etc.) hast.
Du bekommst Landtechnik am Standort eingeschränkt auf Bürobetrieb.
Gruß,
heilei


Golser antwortet um 03-08-2015 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke schon mal für die Antworten.
Natürlich hab ich die Befähigungen. Und das ich mich bei der Wko usw noch näher erkundigen werde ist auch klar. Wollt nur mal wissen ob jemand schon Erfahrungen hat damit ich weiß was welche fragen und Problemchen auf mich zukommen könnten. Wegen der Lagerung von teilen mach ich mir weniger sorgen. 90% der benötigten Ersatzteile hab ich am nächsten Tag im Haus. Das muss reichen.


eklips antwortet um 03-08-2015 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Als potentieller Kunde wäre für mich doch recht attraktiv, wenn Du beim einen oder anderen gängigen Ersatzteil sagen könntest: "Das hab ich mit (oder daheim)".
Wie Dein Vorhaben behördlich zu beurteilen ist, hab ich allerdings keine Ahnung.


Golser antwortet um 04-08-2015 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da hast du natürlich recht. Allerdings muss ich dann auch mit dem stundensatz hinaufgehen wenn ich die lagerkosten miteinrechnen muss. Und das will ich eigentlich nicht.


Schaf_1608 antwortet um 04-08-2015 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Golser
wir haben seit zig Jahren einen mobilen Mechaniker, der so arbeitet wie du dir das vorstellst.
(Zwar lass ich ihn an die neuen Maschinen lieber nicht ran, aber für ältere Sachen ist er ein wahrer Experte)

Er betreibt es folgendermaßen:
Er hat einen Kastenwagen, wo sämtliches Werkzeug in Regalen verstaut ist, vom Schraubenschlüssel über Schutzgasschweißapparat bis hin zu Winden...
Außerdem hat er Filter und Öle, Schrauben und Dichtungen im Auto und weitere gängige Ersatzteile zu Hause. Ich denke um das wirst du nicht herumkommen, dass du keine Riemen für den Mähdrescher vom Nachbarn zu Hause haben kannst wird er wohl einsehe, den soll er sich selbst auf Lager legen...

Viel Glück für dein Vorhaben!


anderson antwortet um 04-08-2015 16:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mobile Landmaschinenwerkstatt
Hallo,
weil wir in der Firma, wo ich vor 10 Jahren mal gearbeitet hab daran gescheitert sind:
Wie löst du das Problem mit überraschend großen Reparaturen?
Wie rechnest du Diagnosefahrten ab? (Hinfahren, zerlegen, Stillstand bis zur Reparatur.)
Wie planst du die Arbeitseinteilung für dich? (In der Werkstatt zerleg ich, bestell was fehlt und mach inzwischen an dem weiter, was da ist.)
Hast du irgendeinen Servicevertrag?
mfg
anderson


Golser antwortet um 04-08-2015 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mobile Landmaschinenwerkstatt
Hallöchen.
Das ich keinen neuen Traktor reparieren kann ist mir eh klar. Ohne schulungen und unterlagen geht da garnix. Aber dafür gibt es ja Fachwerkstätten. Und das ich nen Kanister Öl mit hab wird sich auch ergeben wenn was von nem Ölwechsel übrig bleibt. Reparaturen nehme ich ganz einfach nur an wenn ich auch weiß das ich sie auch schaffe. klar bleibt das risiko das sich das ganze dann ausweitet. Aber das muss halt soweit wie möglich ausgeschlossen werden. Ich will jakeine große Fachwerkstätte werden. Einfach ein kleiner Einmann Betrieb der macht was er kann.


anderson antwortet um 04-08-2015 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
meine Fragen sollten keine versteckte Kritik sein. Wir haben damals ohne aktuelle Vertretung hauptsächlich alte Traktoren repariert. Probleme: Zu viel Leerlauf durch Diagnose und unzureichender Ausrüstung. Die Gegebenheiten auf den Bauernhöfen haben uns oft sehr gebremst. Man muss arbeiten können wie die Russen in Sibirien.
Wir wollten das erstmal versuchen, aber WIR haben es nicht erfolgreich umsetzen können. Das heisst nicht, dass es nicht funktioniert.
Ich kenne einen, der arbeitet halbtags 50 km entfernt in eine Vertragswerkstatt und macht in der restlichen Zeit Reparaturen und Servicearbeiten von der gleichen Marke und für eine Hoftracmarke. Die Vorteile für seinen Chef sind da und darum läuft das für beide gut.
mfg
anderson


Shalalachi antwortet um 04-08-2015 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mobile Landmaschinenwerkstatt
Oft wärs net schlecht wenn die Maschinen gleich am Hof repariert werden, zur Werkstatt fahren und dort zu warten weils ja nur ein zwei Stunden dauert, ist auch gleich der halbe Tag um. Da hat der Mobile Service vorteile!



MBtrac antwortet um 04-08-2015 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nabend!
Also mobile Werkstatt ist schon allein die Bezeichnung verfehlt!
 


Schaf_1608 antwortet um 04-08-2015 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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MB
in dem Fall wäre ja nicht die Arbeitsstätte mobil (die soll sich ja am jeweiligen Hof befinden) sondern der Mechaniker und sein Werkzeug sind mobil...

Golser
Ich stell mir das Reparaturen nicht annehmen schwierig vor, den am Anfang willst möglichst viele Kunden und Aufträge und in weiterer Folge willst deine Stammkunden nicht verlieren...
Es gibt ja sehr viele Sachen wo eine Reparatur vor Ort mit wesentlichen Vorteilen verbunden ist. Wie schalalachi anmerkte, wenn es eine Kleinigkeit ist, so muss man nicht daneben stehen und die Zeit verblempern. Aber auch bei Ortsfesten Geräten, so spart sich der Kunde das zerlegen und das Teil zur Werkstatt bringen...
mfg




eklips antwortet um 04-08-2015 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Mobile Landmaschinenwerkstatt
@mbtrac

Man darf Wikipedia nicht immer alles zu 100% glauben. Die erheben nicht einmal selber Anspruch auf die absolute Wahrheit.
Im konkreten Fall fängt der Wikipedia-Artikel schon mit einem Blödsinn an: Eine Werkstatt ist niemals alleine nur dazu da um "Produktionsgüter" zu fertigen oder zu reparieren. Ein Radio, einen Ferrari, eine Waschmaschine, einen Rasenmäher usw. könnte man ja dann gar nie in eine Werkstätte bringen.

Übrigens habe ich ein paar Sachen herumliegen, die stammen aus einer mobilen Werkstätte - einem Opel-Blitz-Werkstattwagen der Wehrmacht. Die hatten bei den Instandsetzungstruppen übrigens einiges an Ersatzteilen mit.


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