BIO ohne konventionelles Futter

Antworten: 72
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muk 25-07-2014 20:47 - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Laut EU soll BIO entlich BIO werden .

Im kärntner Bauer schreibt biovertreter :
So möchte die EU kommission die möglichkeit , FUTTERMITTEL FÜR BIOVIEH AUS KONVENTIONELLER LANDWIRTSCHAFT ZU BEZIEHEN ; VERBIETEN .

frage : warum füttern biobetriebe überhaupt konventionelles futter ? ?

bestätigt dieser artikel im kärntner bauer das bio bisher nie bio war ? ?



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frank100 antwortet um 25-07-2014 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Warum füttern Biobetriebe überhaupt konventionelles Futter
Der Stall zu groß die Fläche zu klein.
Ihn meinen Augen auch eine Luge.



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Restaurator antwortet um 25-07-2014 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
gibt es für biobetriebe in so besonderen (trocken)jahren wie 2013 überhaupt ein ausreichendes angebot an biofuttermitteln in einem vernünftigen umkreis und zu einem realen preis?

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Hans1900 antwortet um 25-07-2014 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hier geht es nur um Eiweissfuttermittel im Ausmaß von bis zu 5%. Das Problem liegt darin dass es keine oder nicht in ausreichenden Mengen hochwertige Eiweissfuttermittel wie Maiskleber/Kartoffeleiweiss gibt. Meines Wissens nach gibt es diese Regelung nur noch für Schwein/Geflügel.


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servusdiewadln antwortet um 25-07-2014 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
da lachen ja die hühner

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Fetzerl antwortet um 26-07-2014 00:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Wie immer: zuerst informieren, dann matschkern bitte!!!
Wie Hans schon gesagt hat, werden in der Geflügelhaltung hauptsächlich bei der Kükenaufzucht noch konventionelle Futtermittel eben in diesem Ausmaß von 5 % verwendet. Grund dafür ist, dass gar keine so hochwertigen Eiweißfuttermittel biologisch verfügbar sind und die biologisch verfügbaren sind für die Tiere nicht so gut geeignet, weil die Leistung stark sinkt und die Verdauung beeinträchtigt wird - Durchfälle, etc.

Für Rinder gilt sowieso nur 100 % Bio, bei Schweinen weiss ich es nicht.

Was den Zukauf betrifft, sollte natürlich Tierbesatz und Futtermittelerzeugung vom eigenen Grund zusammenpassen. In schlechten Jahren (Trockenheit) kann natürlich ein Zukauf erforderlich sein; muss aber immer von der Kontrollstelle genehmigt werden.

LG, Franz

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carver antwortet um 26-07-2014 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Bei Schweinen gibt es auch noch die 5%-Regelung.
Aber die beiden Schweinevermarkter Bio-Schwein-Austria und Pannonia schreiben eine 100%-Biofütterung vor!

lg carver

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frank100 antwortet um 26-07-2014 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Für Rinder gilt sowieso nur 100 % Bio
Wieso mähen die Biobetriebe die Flächen der Konventionellen? Hier geht es nicht um Flächen mit ein paar m²)


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mfj antwortet um 26-07-2014 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter

Bei uns kaufen alle Biobetriebe - konventionelles Stroh. Wo da 100 % Bio sein, ist mir spanisch ?
Laut Biobauern fressen die Tiere natürlich alle kein Stroh.

Wenn die mal Stroh im Maul haben, dann ist es für die Zahnreinigung, und wird anschließend wieder herausgesabbert...
Ist zwar schwer zu glauben - aber bei Biotieren ist das so definitiv so.

Die neue Bio-EU-Verordnung wird wohl wieder ein Mogel-Täusch-Verdummungspaket werden. Da wehren sich die Verbände zu heftig - um mal eine gerade Linie zu fahren.

Aber solche Ladungen gehen irgendwann nach hinten los...und dann gibts verhärmte Gesichter...und niemand ist schuld daran ;-))





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misches antwortet um 26-07-2014 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Ich stimme da der eu voll zu wenn bio dann richtig. 100% bio muss heissen ohne konv. Futtermittel.
Ausserdem wird immer beworben dass bei biol. Futtermitteln die qualität viel besser Ist Jetzt hört man auf einmal die qualität ist zu schlecht für küken?
Das wär so ähnlich wie wenn ein konv wachstumshormone einsetzen will nur weil seine tiere mit normalem futter zu langsam wachsen..

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Hans1900 antwortet um 26-07-2014 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Fetzerl meinte vermutlich, dass die vorhandenen Bio Eiweissfuttermittel nicht ausreichend hochwertiges Eiweiss haben. Konventionell ist es einfach da werden synthetische Aminosäuren beigemengt.
@mfj: unbehandeltes konvi. Stroh darf gekauft werden, aber bei uns wird dass im Gegensatz zu euch als Einstreu verwendet.

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mfj antwortet um 26-07-2014 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter

Unbehandeltes Konvi-Stroh, Hans ach so !
Ich dachte schon die Bio´s kaufen einfach auf dem freien Markt ein und nehmen sich das billigste…wie naiv ich doch bin.

Da sieht man wieder, wie durchdacht doch das Biosystem ist. Da soll noch einer sagen, bei Bio wird geschummelt.
Kurze Frage noch dazu: Wer überprüft das Stroh - ob es unbehandelt ist ;-))

Unsere Biobauern streuen auch nur damit ein. Wenn ein Tier Stroh frisst, wird es dreimal verwarnt, und wenn dann immer noch keine Besserung eintritt – wird es dem Bio-Haftrichter vorgeführt. Und das hat noch immer gewirkt.

…sagen zu mindestens die Biobauern !




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mostkeks antwortet um 26-07-2014 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Unbehandeltes Konvi-Stroh: Bestätigung vom Verkäufer, dass er Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel hat Kontroliert durch die AMA.

Gegenfrage: Sind Konventionelle Produkte wirklich dermaßen mit Rückständen belastet, dass schon der Einsatz von 5% in Ausnahmefällen zu Problemen führt?

LG

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malibu antwortet um 26-07-2014 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Ich bin kein Biobauer, aber denkt mal logisch bevor ihr über andere Lästert. Wenn jemand auf Bio umstellen möchte dann müsste er seine Futtermittel vom Vorjahr verkaufen und sich Biofutter kaufen! (Kontrollvertrag mit 1.1. meines Wissens) Wehr würde da noch umstellen? Wahrscheinlich sehr wenige!!!!!

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misches antwortet um 26-07-2014 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Malibu dann gilt es als umstellungsware

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carver antwortet um 26-07-2014 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Fast richtig:
Bei Ackerland ist die erste Ernte nach Abschluss des Kontrollvertrages konventionell, die Nächsten sind Umstellungsware. Das gleiche gilt auch für Flächenzugänge danach.
Und ja, die gesamten Futtermittel müssen vorher irgendwie verwertet/verkauft worden sein.

lg carver

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2009 antwortet um 26-07-2014 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo
ich denk mir gerade " puh "
Rinder 100 % Biofütterung
Schweine, Geflügel....5% darf der Anteil an konv. Eiweißfuttermittel betragen, der Rest Bio.

Ausnahmen :

Flächenzugang :1.Jahr konv. Futter max.20% ( Grünland, Eiweißkomponenten, Ackerfutterflächen ) ............bei Getreide nicht möglich.
2.Jahr Umstellungsware 100 %............3.Jahr ist man dann Bio

Futterzukauf : konv.Futter nur nach Genehmigung durch Kontrollstelle; nur bei nichtverfügbarkeit als Bioware, bei extremer Futterknappheit.
Bei überdurchschnittlichen Zukaufsmengen Probleme mit Status ( Statusänderung) und Vermarktungstechnische Probleme ( bei den verschiedensten Programmen für den Handel ).
Umstellungsware max. 30% der Ration...........es wird immer von der Trockenmasse ausgegangen.

Strohzukauf wurde ja schon besprochen :-)...........Biostroh ist so gut wie nicht vorhanden am freien Markt.........sicherlich ein Problem, aber einigen wenigen freud es , haben sie wenigstens um ein Argument mehr, alles als Betrug darzustellen.

schöne Grüße 2009

ps. Sollten noch Fragen auftauchen gerne...........aber es besteht ja durchaus die Möglichkeit sich selbst damit zu beschäftigen, denn jedes Detail hab ich nicht angeführt..............ach ja darum geht es ja gar nicht !!!!!!

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helmar antwortet um 26-07-2014 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Jo mei...wer an der ganzen Sache seine Freude hat dem sei sie gegönnt.......
Mfg, Helga

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mfj antwortet um 26-07-2014 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter

...davor haben´s Angst...die Biofunktionäre - wie´s des den braven Bauern erklären sollen...

 

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malibu antwortet um 26-07-2014 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Ja misches nach derzeitigem Stand schon aber nach der neuen Gesetzesvorlage nicht!

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2009 antwortet um 26-07-2014 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo mfj
geh , sei so nett und schreib mir die Punkte raus , die dich zum frohlocken bringen und mich als Bauern zum umdenken bewegen oder meinen Untergang bedeuten.

Damit du gut schlafen kannst erklär ich dir das Problem der obersten Biofunktionäre.
Ideologisch ist es gut wenn Bio nicht zu streng gehandhabt wird............stimmt ja auch ,je mehr desto besser für Mensch ,Umwelt und Tier.
Allerdings wirtschaftlich verhält es sich gegenteilig und das ist wiederum für viele der eigentliche oder erste Ansporn...........durchaus ein Dilemma .

Träume schön ( von mir aus auch schlecht ) mfj.............wünscht dir 2009

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mfj antwortet um 27-07-2014 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter

@ 2009

Auszug P. 11
Forschungsprojekte haben gezeigt, dass das Vertrauen der Verbraucher in den Markt für ökologische/biologische Lebensmittel von entscheidender Bedeutung ist.
Langfristig gefährden nicht vertrauenswürdige Vorschriften das Vertrauen der
Öffentlichkeit oder führen zu Marktversagen. Daher sollte die nachhaltige
Entwicklung der ökologischen/biologischen Produktion in der Union auf fundierten, unionsweit harmonisierten Produktionsvorschriften basieren. Darüber hinaus sollten die Produktionsvorschriften den Erwartungen von Unternehmern und Verbrauchern hinsichtlich der Qualität ökologischer/biologischer Erzeugnisse sowie der Konformität mit den in dieser Verordnung festgeschriebenen Grundsätzen und Vorschriften gerecht
werden.

Wenn man das da oben wirklich ernst meint, und es auch umsetzen will (…was ich bezweifle…) – sind z.b. zwei bekannte und in Österreich weitverbreitete „Ausnahmeregelungen“ in Zukunft gestorben.

1. Die Ausnahmeregelung der Anbindehaltung für Kleinbetriebe.
Bio wirbt mit höheren Tierschutzstandards, und toleriert gleichzeitig tierunfreundliche Haltungssysteme bei Kleinbetrieben. (Es werden sogar noch Neubetriebe mit Anbindehaltung gebaut…) Wo gibt´s denn sowas.
Das ist absolute Konsumenten- und Verbrauchertäuschung.

2. Stroheinstreu – Wie kann es sein, dass Biobetriebe Stroh als Betriebsmittel von konv. Betrieben in offener Höhe legal zukaufen dürfen, ihren Wirtschaftsdünger anreichern – und Bioprodukte daraus erzeugen können.
Das sind keine geschlossenen Kreisläufe, sondern bequeme…

...oder deutlicher gesagt - VERLOGEN !!




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Mogwai antwortet um 27-07-2014 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Wenn ein bio bauer nicht genügend bio futter/stroh was auch immer für seine tiere bereitstellen kann dann frag ich mich wozu es eine gve beschränkung gibt... aber ist natürlich billiger konvi stroh zu kaufen anstatt sein bio stroh zu verwenden. Was mich angeht, entweder ganz oder gar nicht. Alle anderen die irgendwelche schlupflöcher ausnützen haben für mich nix mit bio zu tun sondern lediglich mit geldgeilheit.


Mfg

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helmar antwortet um 27-07-2014 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Weil es dazu passt......in die Tvthek vom ORF schauen. Gesundheitssendung vom Samstag mit Ricarda Reinisch. Da gab es wieder mal einen Vergleich was besser ist...
Mfg, Helga

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textad4091 antwortet um 27-07-2014 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Söwa mochn, söwa tuan, und ned immer über de anren sudern ... oder wos is do los? Wenns anscheinend als recht einfach dargestellt wird, Bio-Betrieb zu sein, dann nur zu

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iderfdes antwortet um 27-07-2014 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Wieder mal eine blödsinnige Diskussion, die nur zu dem Zweck angezettelt wird, um Unfrieden zwischen den Bauern zu schaffen. Mit Erfolg. Wer sagt denn bitteschön, was bio ist und was nicht? Wenn alles verboten wär, würd es kaum Bioprodukte geben. Woher soll denn das ganze Biostroh kommen für die Tierhalter, die nur Grünland besitzen, ist eine Kastration bio oder Enthornung, künstliche Besamung oder überhaupt die Tatsache, dass die Kälber von den Kühen getrennt werden zwecks Milchgewinnung? Und sind die ganzen anderen erlabuten Bodenhilfsstoffe und Mittel bio? Es kann wohl nur Kompormisse geben. Jetzt und in Zukunft.
Oder durchaus vorstellbar wäre auch mehrere Stufen, einerseits wie in der jetzigen Form bis hin zum vollkommen naturbelassenen Produkt.
Ob ein Rind sich ganzjährig im Laufstall mit Auslauf wohler fühlt als ein anderes, das von Frühjahr bis Spätherbst auf der Weide und dafür im Winter angebunden wird und nur temorär auslaufen kann, diese Diskussion wurde auch schon geführt, kann aber wohl nur ein Rindvieh selbst schlüssig beantworten.

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mostkeks antwortet um 27-07-2014 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
@Mogwai
Es soll sogar Gegenden geben wo ein Getreidebau und damit eine Strohproduktion nicht möglich ist. Auch dort wächst Gras für die Kühe und diese brauchen Einstreu (zumindest in Biohaltung)
Aber ich weiß die Unmengen Nährstoffe in der Einstreu. Sicher ein gutes Geschäft mit Stroh zu düngen wenn dieses 170 €/t kostet.
LG


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Mick antwortet um 27-07-2014 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Ach, und wenn dann das konventionelle Stroh 100e km aus einer Ackerbauregion per LKW herangefahren wird ist das dann umweltfreundlich?

"Bio = Anbau und Produktion ohne Chemie"...Diesel ist da wurscht, brauchts ja keine Chemie dafür, oder?

Uns wenn ein Nackerter in die Au hüpft sieht man halt grad nicht, dass hinter den Bäumen die LKW laufen, und die Rinder in Kleinstbetrieben immer noch angebunden gehalten werden...
Bei dem Punkt kommt mir überhaupt das kotzen, Bio hin oder her: Warum darf das überhaupt sein? Der Kuh ist es egal, ob sie neben 3 anderen oder 1000 anderen angebunden ist.

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Mogwai antwortet um 27-07-2014 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Ja und es kaufen nur diejenigen konv stroh die auch in solchen gegenden wohnen...

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2009 antwortet um 27-07-2014 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo mfj
Aha........ein langer mit Bürokratendeutsch gespickter Artikel und endlich die richtige Passage für deine sich ständig wiederholenden Phrasen ; Stroh ,Anbindehaltung , Kupfer (diesmal vergessen).

Ich fürchte mich nicht davor und hab natürlich vollstes Vertrauen darauf, das zum Schluß ein vernünftiger und praxisgerechter Konsens herauskommt............schon allein der vielen Diskussionen willen ........wär doch zu Schade darum .

Ach ja , irgendjemand hat vor kurzem behauptet , du seist ein Schreiber ,der dafür bezahlt wird , die richtige Richtung vorzugeben, etwas Unruhe zu stiften und eventuell die Wahrheit zu unterdrücken............ rechtviel, können sie dir dafür aber nicht bezahlen !

Hallo Mick
Also dein Beitrag hat bei mir erstaunliche ,bis dato mir völlig unbekannte Emotionen ausgelöst.
Ich kann mich vor lauter Lachen gar nicht mehr beruhigen obwohl ich den Großteil deines Textes gar nicht verstehe.

wünsch euch einen schönen Sonntag 2009

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mario31 antwortet um 27-07-2014 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
sand ja alle nur neidisch !!!!
sollen sie doch mehrere tausend euro für mineraldünger und psm ausgeben und im durchschnitt!! nur 2-3 tausend kg pro ha mehr herunterbekommen nur die relation was diese psm und mineraldünger kosten (ohne den umweltschaden!!!! mitgerechnet) dann solln sie doch


mfg mario

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mfj antwortet um 27-07-2014 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter

@2009 - was willst auch viel dazu sagen...

Die Wahrheit, welche ich geschrieben habe ist entwaffnend und hart.
Aus diesem Eck können sich die Bio´s aber nur selber befreien.
Und dann verabschieden sich 50 % der Grünland- und Kleinbetriebe - und Bio ist in Österreich ein unbedeutendes Nümmerchen von einstelligen Prozentzahlen.
Um dieses Dilemma wissen nicht nur die Bioverbände sondern auch die Politik...darum wird alles beim alten bleiben.

Bio ist in Österreich auf Bauernseite ein gekaufter Kompromiss, mit vielen Ausnahme- und Sonderregelungen.
Weit entfernt von dem, was sich Konsumenten und Verbraucher von Bioproduktion erwarten und vermuten. Und jene - die alle Vorschriften und Erwartungen erfüllen sind die "Lackierten".

Mich brauchst du nicht in ein Eck zu stellen, wenn du was wissen willst – höre hier:


 

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helmar antwortet um 27-07-2014 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo Mfj.....guuaatt....
Mfg, Helga

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biolix antwortet um 27-07-2014 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
;-)))

helmar und mfj... beide wie imma..... guaaat wenns um bio geht.. ;-)))

Sie kennen sich imnmer genau aus, wenns um Verschärfung der Biovorschriften geht, aber sonst hättens wie mfj aber am liebsten Gentechnik am TEller der Österreicher.... da wissens nicht was die Ö wollen.. ;-)

Also bio wird gekauft, weil viele es satt haben was konv. abgeht und was die letzten Jahrzehten aufgefürht wurde.. und da ist es denen "Fast" egal ob ein Bergbauer konv. Stroh einstreut wo die Kuh vielleicht 0,1 davon frisst... oder eine Ausnahmeregelung hin und wieder bei Futtermittel es gibt, weil sie wissen, bio ist eben besser und schont die Umwelt... ;-)

Und mfj hätte es gerne das bio in der Bedeutungslosigkeit verschwindet... aber das wird es nicht... siehe link..

lg biolix

http://www.agrarheute.com/oekolandbau-zahlen-eu

EU bewirtschaftet bald 10 Millionen Hektar Ökofläche
Brüssel - Der Ökolandbau in Europa schreitet deutlich voran. In zehn Jahren ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche um 50 Prozent gewachsen. 186.000 Biobetriebe zählt die EU aktuell.


aber ein p.s. noch, ich hätte nichts gegen noch strengere Vorschriften udn Kontrollen, aber wie schon oben von einigen gut beschrieben, wem hilfts, wir bios "Kasteien" uns dann und die konvies geben weiter vollgas mit "Vollspaltengentechschweinen" und totgespritzten Getreide...

ach ja danke Mario.. sehr trteffend.. und natürlich auch danke den anderen die eine positive Stimme für bio hier einnehmen, und sich gerade von einem Chemielobbiisten nicht einlullen lassen.. ;-)

Aber ach eines noch.. vielleicht macht dem mfj auch nur so grantig weil im Mais threat ein paar tolle Konvies geschrieben haben, das sie bei einer wirklichen Fruchtfolge von nicht Mais auf Mais, keine Maiwurzelbohrer auf ihren Pflanzen haben.. aber so was auch... die brauchen dann gar keine Chemie, des ist ja wohl zum aus der Haut fahren.... ;-)




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helmar antwortet um 27-07-2014 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Ach du mein lieber Lixl........alles im Leben ist Chemie.....und ich hab den Link vom Mfj(das Lied) gemeint.......;-)
Mfg, Helga

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freidenker antwortet um 27-07-2014 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Wenn ma mit Städtern spricht bzw. mittlerweile auch mit Leuten vom Land stellt ma schnell fest dass sich viele nicht mehr auskennen was beim Ackerbau und in der Tierhaltung so abläuft in der Praxis.Was Nutztierhaltung ist und was Fleischproduktion bedeutet. Das betrifft nicht nur bio sondern AUCH konv.
Verblödet wird der Konsument da wie dort. durch die Werbeindustrie.

mfg


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ZMureck antwortet um 27-07-2014 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo Leute,

BIO - Bitte machts aus einer Religion - eine Produktion , dann sind die Umwelt Vergiftenden
Konvis sowieso die Knechte der Chemielobby.

Es ist ganz einfach davon auszugehen, daß Stroh von Getreide , welches mit Halmverkürzer
und Fungiziden behandelt wurde, GIFTIG ist. Euterentzündungen sind die Folge. Diese sind
solange dieses Stroh eingestreut wird , unheilbar. Dann wird mit immer mehr Medikamenten gearbeitet und die Milch trotzdem geliefert = Lysterien Verseuchung ist dann das Resultat.

Stellts euch vor, die Lebensmittel Disconter werben mit Naturprodukten. Es wird jedoch nur
in einer kleinen Ecke, Bio angeboten.
In den anderen Produkten, sind neben den HALTBAR Machern , dann auch noch die
Chemischen Rückstände von der Konv . Landw. drinnen. Dies kann heute auf den kleinsten
Rest nachgewiesen werden.
Die Lebensmittel Disconter leben sehr gefährlich. Da muss und wird sich rasch was tun, sonst
war die Alpe Adria Hypo, ein Lercherl.

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biolix antwortet um 27-07-2014 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
komisch helmar.. dann meinst das Lied.. ;-) bist ja das Beispiel dasd nicht mal mit den alten VOrtschriften Bio zu schaffen war.. also ein Paradebeispiel für mfj.. ;-)))

ach ja, die Chemie ohne die künstliche CHemie ist mir vieeeeel lieber.. ;-)

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Restaurator antwortet um 27-07-2014 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
@biolix:
\\\"Also bio wird gekauft, weil viele es satt haben was konv. abgeht und was die letzten Jahrzehten aufgefürht wurde\\\"
deinen unerschütterlichen glauben in die vernunft der menschen möcht ich haben.
schreien irgendwelche alphatiere \\\"deutsches reich!\\\", schreit der grösste teil \\\"deutsches reich!\\\"
schreit einer \\\"glockenhiosen sind geil!\\\", laufen alle mit glockenhosen.
heisst\\\'s \\\"tattoos sind angesagt\\\" rennen alle wie fleischgewordene scheisshäuslwänd herum (die wenigen echt schönen tattoos möcht ich aus der massenware ausnehmen)
auf bewerbung von oben hin dehnen sich viele sogar die ohrlapperl auf.
und dann schreit einer \\\"bio! tierschutz!\\\" und es is nix anderes wie sich die leute verhalten.
wobei ich der biosache an sich damit in keinster weise etwas absprechen will.
nur warum die leute so reagieren wird wohl nicht in der allgemeinen vernunft liegen. die meisten verhalten sich wie die viecher: sie unterwerfen sich den angeblich mächtigeren und laufen den tonangebern hinterher. das sie deren argumente nachplappern - nona. und im moment findet die mediale gehirnwäsche halt zugunsten schwul, vegan, körperhaarlos und bio statt. die mechanismen sind dieselben wie früher beim gröfaz, aber gott sei dank nebenwirkungsfreier.
freu mich schon was als nächstes kommt. und wetten, dass wieder (fast) alle mitrennen?

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Hans1900 antwortet um 27-07-2014 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
@carver: Ich muss dich leider verbessern. Es muss nicht zwangsläufig die erste Ernte konvi sein. Alles was innerhalb des ersten Umstellungsjahres produziert wird ist konvi. Wer zB im Sommer umstellt und im Frühjahr Mais sät erntet Umstellungsmais.

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carver antwortet um 27-07-2014 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
@hans
so habe ich es doch geschrieben: die erste Ernte nach der Umstellung ist konvie

lg carver

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mario31 antwortet um 27-07-2014 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
ALLES was im ERSTEN jahr nach unterschrift des kontrollvertrages angebaut und geerntet wird ist konvie.

mfg mario

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biolix antwortet um 27-07-2014 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Lieber Restaurator !

was soll als nächstes kommen.. eben noch Bioer lt. EU VErordnung. apropos, was mir voll taugt und Bio AUstria schon immer in den Statuten hat, das Ende von konv. TEilbetrieben.. und REstaurator, die Menschen die ich vor 20 Jahren z.b., aus dem Marchfeld kennen gelernt habe die dort die ersten Biobauern unterstützt haben, waren solche wie du und ich.. sie hatten es satt das sie ihr Wasser nicht mehr trinken konnten und sahen was rundherum abging.. und natürlich ganz abgesehen von den hunderten Biobauern die teilweise voll intensiv gewirtschaftet hatten und auch mitbekamen was sie eigentlcih taten und sich dann für den Bio weg entschieden haben.. also von "MOdetrend" kann ich da nichts erkennen, sondern eher von Überzeugung und von Umweltbewusstsein.. das mag ein TRend sein und der wird bei den nächsten Skandalen wieder mehr werden..

Ja Carver, aber nur wenn der Kontrollvertrag nicht vor dem Anbau unterzeichnet wurde.. sonst ist das erste Jahre wenn biosaatgut angebaut wurde schon das 1. Umstellungsjahr..

lg und gn8 biolix

p.ös. mario warum sollte das konvie sein.. nach dem neuen EU Gesetz ? das wäre auch "schwachsinn"... denn darum hat man ja 2 Umstellungsjahre und es ist nicht bio udn nicht als bio vermarktbar !


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viehausen antwortet um 27-07-2014 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Ich hoffe das alle Biobauern auch selber Bio \"futtern\"(essen) und nicht und nicht konventionell.

ein ehemaliger Biobauer der sich nicht mehr anlügen will und mehr vom regionalen hält.

lg. Viehausen

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2009 antwortet um 27-07-2014 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo mfj
Die " Wahrheit " falls man es so sagen kann, ist für mich weder entwaffnend ,noch hart Und das mit den "Lackierten" stimmt auch. Allerdings stützt sich deine Argumentation genau auf jene von dir selbst angeprangerte ganz kleine Gruppe. Das Dilemma das du ansprichst ist mir durchaus bewusst und nur für dich wiederhole ich mich in ein und demselben Beitrag..........solltest du es überlesen haben.

Ideologisch ist es gut wenn Bio nicht zu streng gehandhabt wird............stimmt ja auch ,je mehr desto besser für Mensch ,Umwelt und Tier.
Allerdings wirtschaftlich verhält es sich gegenteilig und das ist wiederum für viele der eigentliche oder erste Ansporn...........durchaus ein Dilemma .

Weiters hab ich in einen vorhergehenden Beitrag geschrieben ,das mich als Biobauern Mitgliederzahlen nur zweitrangig interessieren und ich kein Problem mit einer " Verschärfung " habe.

Ich hinterfrage sehr wohl das System und die Zusammenhänge von Vorschriften ,Wirtschaftlichkeit ,Macht und Politik. Aber es ändert nichts an der Tatsache , das Bio mehr als gut ist und seine Berechtigung hat .........gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich.
Jetzt alles klar ?

In ein Eck hab ich dich eigentlich gar nicht gesteckt.......das machst du ja auf der einen Seite selber durch dein Geschreibe und auf der anderen Seite hat dies ein anderer User übernommen. Dies hast du allerdings kommentarlos hingenommen..........nur 2009 darf dies nicht tun..........weil 2009 einfach nicht in dein Gesinnungsschema passt.
Übrigens , das Lied hört sich gut an . Leider versteh ich zu wenig vom Text.............könnte am Dialekt liegen oder an meiner zeitweisen Schwerhörigkeit.

schöne Grüße 2009


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2009 antwortet um 27-07-2014 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Da hoff ich Viehhausen , das du auch selbst nur regionale Lebensmittel " futterst " (isst)..........damit du dich hier auch nicht anlügen mußt.

schöne Grüße 2009

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viehausen antwortet um 27-07-2014 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Naja, Banane ist ein Problem aber sonst gehts relativ einfach. Brauerei ist in der nähe, Brot bäckt meine Frau, großer Garten, Fleisch vom Nachbarn, Kartoffel vom Lagerhaus usw.
lg.

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helmar antwortet um 28-07-2014 06:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Also irgendwas muß zumindest die Führung des größten Bioverbandes an den neuen Vorschriften sehr empfindlich stören.......wenn sogar der Ernte-Obmann in Zeit im Bild zu Wort kommen darf. Und der ist GEGEN die geplanten Vorschriften.
Mfg, Helga

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biolix antwortet um 28-07-2014 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo !

also wen sowas sinnloses drinsteht das 1. Jahr Umstellungsware vom eigenen Hof nicht mehr verfüttert werden darf, und dann alles zugekauft werden muss, na dann danke das sich der Rudi Vierbauch sogar in der ZIB dafür stark macht, das das so nicht kommt...

aber mfj, diese Sachen treiben die Leute sowieso immer mehr zu bio, und die Bauern hoffentlich auch..

http://www.agrarheute.com/antibiotikum-nrw

NRW: Verbotene Antiobiotika in Futtermitteln - Betriebe gesperrt
In Nordrhein-Westfalen wurden zu Beginn der Woche elf Bauernhöfe gesperrt. Sie sollen möglicherweise mit einem verbotenen Antibiotikum verunreinigtes Futtermittel aus den Niederlanden bezogen haben.

ach ja viehausen.. das ist dann "Regional".. , mit Futtermitteln aus aller Herren Länder und noch GVO SOja drinnen und Antibiotioka.... brrr...

Bio und Regional, ist optimal.. ;-)

lg biolix



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asterix antwortet um 28-07-2014 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
@biolix

Ein Biohofladen im Marchfeld verkauft Bioware aus der ganzen Welt.
Macht Werbung mit regional, saisonal, klimaneutral usw..
Sicher nur eine kleine Ausnahme, sonst ist sicher alles palletti.
lg asterix

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biolix antwortet um 28-07-2014 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Asterix, du hast den SInn der Sache nicht verstanden.. verkaufen kann jeder was er will.. und Bananen wirst halt schwer aus Ö oder regional bekommen... darum ist es auch gut das du dort Biobauern unterstützt.. Und er hat auch Saisonale und Regionale Kisteln für die eingefleischten bios... aber er hat auch Kunden die wollen bio übers ganze Jahr alle Produkte.... also verkauft er sie ihnen.. hat aber wenig mit dem Gentechfuttermitteln und Antibiotika darin zu tun wi oben angesprochen, die stören dich ja dann überhaupt nicht... komisch...

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misches antwortet um 28-07-2014 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
So lange tonnenweise gras und maissilage für biobetriebe viele km mit dem traktor für biobetriebe herumgekarrt wird glaube ich dem klimaneutral und geringerem co2 ausstoß schon lange nicht mehr.
Und zu den tausenden von euros für psm und dünger
Bei mir sinds beim getreide keine 300€ am hektar und dafür ernte ich das doppelte.

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mario31 antwortet um 28-07-2014 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
p.ös. mario warum sollte das konvie sein.. nach dem neuen EU Gesetz ? das wäre auch "schwachsinn"... denn darum hat man ja 2 Umstellungsjahre und es ist nicht bio udn nicht als bio vermarktbar !

bei uns war es so die kontrollstelle hat es so gesagt
kontrollvertrag mit 1.1.13
anbau mit biosaatgut

p.s. wir habens ganz normal verfüttern können haben aber einen teil verkauft weil zuviel da war

@misches: zu den tausenden euronen war aufs ganze bezogen nicht aufs ha!
aber eine einfache frage wie soll das funktionieren mit dem doppelten ertrag mit nur 300 euro??

mfg mario
ernte im ersten jahr konvie!!

so war es voriges jahr bei uns

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misches antwortet um 28-07-2014 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Habe heuer bei gerste über 9t mit 11% gedroschen bio in unserer gegend kamen nicht über 5t und mussten trocknen.
Wo ist da die co2 bilanz mit x litern heizöl

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mario31 antwortet um 28-07-2014 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
und das psm und der mineraldünger wachst auf den bäumen????

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misches antwortet um 28-07-2014 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Der mineraldünger wird aus kalk und luft erzeugt zumindest nac
Und wie psm erzeugt werden ist mir ziemlich egal solange sie gut wirken
Du darfst eben nicht die standard bayer lagerhausmittel spritzen sondern selbst ein bisschen denken und vor allem wissen wann deine pflanze was braucht. Das kommt auch billiger als die mittel mit dem langen tankrohrern und hilft vor allem besser und das wichtigste die pflanze reift gesund ab und das stroh wird auch trocken

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mario31 antwortet um 28-07-2014 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
und die aussage "ist mir egal" ist schon sehr konvie!
mir ist mein boden und der meiner kinder nicht egal oder trinkwasser usw.!!!!!!!!!!!!!!!
mfg mario

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2009 antwortet um 28-07-2014 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo
für alle die es interessiert.....das ist das Standartprozedere
Ackerkulturen:
Alle Ernten innerhalb der ersten 12 Monate gelten als konventionelle Ware.
Alle Kulturen, die nach Ablauf der ersten 12 Monate geerntet werden, gelten als Umstellungsware.
Jeder Anbau 24 Monate nach dem Beginn der Umstellungszeit gilt als anerkannte Bio-Ware.
Grünland:
Alle Schnitte innerhalb der ersten 12 Monate gelten als konventionelle Ware.
Alle Schnitte nach Ablauf der ersten 12 Monate gelten als Umstellungsware.
Alle Schnitte 24 Monate nach dem Datum des Bio-Kontrollvertrags gelten als anerkannte Bio-Ware.
Dauerkulturen: (Obst, Wein, Beeren...)
Alle Ernten innerhalb der ersten 12 Monate gelten als konventionelle Ware.
Alle Ernten nach Ablauf der ersten 12 Monate gelten als Umstellungsware.
Alle Ernten 36 Monate nach dem Beginn der Umstellungszeit gelten als anerkannte Bio-Ware.
Tierhaltung:
Alle Tiere und tierischen Produkte gelten 24 Monate nach dem Datum des Bio-Kontrollvertrags als anerkannte Bio-Ware. Im tierischen Bereich gibt es keine Umstellungsprodukte

das sind die Möglichkeiten einer verkürzten Umstellung

Möglichkeit a) Die betroffenen Flächen sind seit mindestens 2 Jahren vor dem Umstellungsdatum in der ÖPUL-Maßnahme „Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel“ im Ackerland bzw. im Grünland gemeldet. Es werden schriftliche Nachweise vorgelegt, dass innerhalb der letzten 24 Monate vor der Umstellung - keine Einzelpflanzenbekämpfung mit lt. „Verzichtsmaßnahme“ erlaubten, aber im Bio-Landbau verbotenen Mitteln durchgeführt wurde - kein mit im Bio-Landbau verbotenen Mitteln gebeiztes Saatgut verwendet wurde - kein lt. „Verzichtsmaßnahme“ ausnahmsweise erlaubter aber im Bio-Landbau verbotener Phosphormineraldünger eingesetzt wurde
In diesem Fall kann die Umstellungszeit der betroffenen Flächen auf 12 Monate verkürzt werden.
Möglichkeit b) Die betroffenen Flächen sind seit mindestens 3 Jahren vor dem Umstellungsdatum in der ÖPUL-Maßnahme „Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel“ im Ackerland bzw. im Grünland gemeldet. Es werden schriftliche Nachweise vorgelegt, dass innerhalb der letzten 36 Monate vor der Umstellung - keine Einzelpflanzenbekämpfung mit lt. „Verzichtsmaßnahme“ erlaubten, aber im Bio-Landbau verbotenen Mitteln durchgeführt wurde - kein mit im Bio-Landbau verbotenen Mitteln gebeiztes Saatgut verwendet wurde - kein lt. „Verzichtsmaßnahme“ ausnahmsweise erlaubter aber im Bio-Landbau verbotener Phosphormineraldünger eingesetzt wurde In diesem Fall kann die Umstellungszeit der betroffenen Flächen auf 12 Monate verkürzt werden. Weiters werden jene Früchte, die innerhalb der letzten 12 Monate vor Beginn der Umstellung geerntet werden, in der Rationsberechnung für die Verfütterung an die betriebseigenen Tiere als Umstellungsware angesehen. Bei Vermarktung gelten diese Ernten jedoch als konventionelle Produkte.

Sind die unter a) und b) genannten Bedingungen erfüllt heißt das: Jede Kultur, die nach Abschluss des Kontrollvertrags/nach Flächenzugang angebaut wird, kann als Umstellungsware gelten, bei Grünland die erste Nutzung nach Abschluss des Kontrollvertrages/nach Flächenzugang. Jede Kultur, die 12 Monate nach dem Abschluss des Kontrollvertrags/nach Flächenzugang angebaut wird, kann als anerkannte Bio-Ware gelten, bei Grünland die erste Nutzung 12 Monate nach dem Kontrollvertragsdatum/nach Flächenzugang. Im Fall der Möglichkeit b) gelten jene Kulturen, die innerhalb der letzen 12 Monate vor Abschluss des Kontrollvertrags geerntet werden als Umstellungsware zur Verfütterung am eigenen Betrieb

schöne Grüße 2009

PS .ist zwar nicht meine Art Texte zu kopieren ,aber das war mir dann doch zu viel Arbeit.

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misches antwortet um 28-07-2014 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Mir auch nicht darum gehe ich sorgsam damit um. Mir ist allerdings auch mein grund und boden wichtig deshalb lasse ich ihn nicht verunkrauten. Wie ich oben schon schrieb selber denken und schaun und nicht im lagerhaus fragen was grad ein super mittel ist und einfach reinschütten.

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sturmi antwortet um 29-07-2014 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Obwohl meine konv. "Mutter Erde" (lt. Biolix) längst unfruchtbar sein müßte habe ich eine Rekordernte bei Gerste (8,1 To/Ha) und Weizen (10 To/Ha) eingefahren. Das wird meine Schweine im Wohlfühlstall besonders freuen wenn genug Futter "auf den Teller" kommt! ;-))
MfG Sturmi




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helmar antwortet um 29-07-2014 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Schau ma mal....vielleicht wird der "Kampf gegen die in Brüssel" welche den österreichischen Ansichten wie was sein darf oder nicht, ein neues Kapitel angefügt..........wie es geht oder auch nicht, konnte und kann man ja beim "Almthema" nachlesen. Dann wird's halt heißen "arme Biobauern gegen böse EU"....;-).
Mfg, Helga

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MBtrac antwortet um 29-07-2014 08:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
@misches
Was sind den auf deiner Spritzmittel-Verpackung für Gefahrenzeichen drauf?

Hoffentlich nicht dos!!!!!!!
 

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50plus antwortet um 29-07-2014 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Während in dem winzig kleinen Österreich die Fleischproduktion be- und verhindert wird, baut man im Rest der Welt Fabriken mit zig Tausend Schweinen. Das hormonbehandelte Rindfleisch wird importiert, weil es der Konsument so schätzt, da es unvergleichlich zart ist.Kein Umweltaktivist traut sich dagegen zu protestieren. Die Fleischproduktion und auch Grund und Boden geraten immer mehr in die Hände von
Großkonzernen, diese werden in ferner Zukunft den Preis für Lebensmittel bestimmen.
Biolix und Co. meinen noch immer, dass Bio und Vegetarisch die Welt retten wird. Da lachen doch die Hühner über uns Österreicher!

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Mogwai antwortet um 29-07-2014 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Das es ohne diese massentierhaltungs konzerne nicht gehen wird ist klar. Hat halt nicht jeder gleich viel geld und die armen müssen auch was essen auch wenn ihnen bio produkte evtl lieber wären. Aber wer sich bio leisten kann und auch will der wird es in zukunft auch tun und daher wird bio in österreich auch in ferner zukunft eine daseinsberechtigung haben.

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sturmi antwortet um 29-07-2014 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Je billiger die Bioprodukte werden desto mehr können sich diesen Luxus leisten, so einfach ist das. ;-)
MfG Sturmi


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50plus antwortet um 29-07-2014 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
@sturmi
Du hast es erkannt! \\\"Bio müssen sich alle leisten können\\\" hat vor einigen Jahren eine Politikerin gefordert, ich glaub sie war von der SPÖ.

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Mogwai antwortet um 29-07-2014 15:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Naja das wird schwer... vorallem was macht ihr eingefleischten bio hater dann? :-)

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helmar antwortet um 29-07-2014 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Noch mehr drauf schauen was "wir" kaufen damit "uns" nicht aus Versehen was "biologisches" aus der Verbilligungsaktion ins Wagerl hupft........;-).
Mfg, Helga

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Joe_D antwortet um 29-07-2014 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
"Das es ohne diese massentierhaltungs konzerne nicht gehen wird ist klar. Hat halt nicht jeder gleich viel geld und die armen müssen auch was essen auch wenn ihnen bio produkte evtl lieber wären. Aber wer sich bio leisten kann und auch will der wird es in zukunft auch tun und daher wird bio in österreich auch in ferner zukunft eine daseinsberechtigung haben"

war alles schon da.... im "guten" alten Rom;-)

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biolix antwortet um 29-07-2014 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hi !

ja joe.. und Überheblichkeit siehe von manchen hier, kommt meist vor dem Fall.. ;-)(

Mutter ERde verträgt viel, aber irgend wann ists dann halt aus.. und wenn sich dann noch einer rühmt er braucht "nur" 300 Euro für Handelsdünger und PSM und verkennt was er da an "Erdöl " hinstreut, da wird einen schlecht..

ja sturmi, solange es noch den Kreislauf mit der Tierhaltung gibt, geht das ganze noch länger gut, nur beim viehlosen Ackerbau haben eben viele erkannt, die shcon auf bio umgestiegen sind, das dies der bessere Weg ist. .;-)

lg biolix



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helmar antwortet um 30-07-2014 07:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
Hallo Biolix........nach der Uhrzeit deines Eintrages nach nehme ich an dass dein biologischer Schlummertrunk ziemlich viel Inhalt an Hochgeistigem hatte.........die Erde ist ein Planet und nichts anderes. Und hält schon einiges aus. Sogar eine hemmungslose Menschenvermehrung hält sie einige Zeit aus. Diese wird sie irgendwann man gar nicht "mütterlich" regeln. Sie braucht dann eh nur zu zu schauen wie sich "ihre" Kinder den Schädel einschlagen. Und inzwischen schaut sie an etlichen Stellen der Welt eh schon zu.....
Mfg, Helga

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sturmi antwortet um 30-07-2014 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
"...solange es noch den Kreislauf mit der Tierhaltung gibt, geht das ganze noch länger gut,..."
@biolix
Ich bin ja erstaunt das du konv. Schweinegülle als Wirtschaftsdünger mit positivem Effekt für "Mutter Erde" jetzt anerkennst. Früher waren ja dass für dich Antibiotika verseuchte Fekalien die die Regenwürmer umbringen. ;-)
MfG Sturmi
PS: Geh Helga, der Biolix ist doch kein Säufer, der trinkt doch Biowein, der hat sicherlich positive gesundheitliche Effekte! :-D


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mario31 antwortet um 30-07-2014 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO ohne konventionelles Futter
ist schon ein unterschied Gülle die einmal vor dem ausbringen gerührt wird und fault und behandelte gülle und oder verdünnte!!
mfg mario

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