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mfj 12-09-2013 13:48 - E-Mail an User
Bio braucht Geld !

...diesen Eindruck gewinnt man, wenn man die neueste Entwicklung betrachtet. Nix da - mit erzielten Preisen und Gewinnen am so booooomenden Biomarkt - sondern "schlicht und einfach" - Subventionen - sind das Zünglein an der Waage.

Neue Umsteller sind anscheinend nur mit „Geldgeschenke“ zu überzeugen – und dieser Weg wird nun auf Biegen und Brechen politisch vollzogen.
Die Verdoppelung des Bioanteiles beruht also auf „Bio-Silberlingen“ sonst würden die "hoch und heilig" versprochenen Ankündigungen - jäh in´s Wasser fallen.
Und die alten "Biohaudegen sind wohl auch nur mit Beruhigungsprämien zu halten...auf dem steinigen Bio-Erlöser- und Läuterungsweg.

So meint BIO AUSTRIA Obmann Vierbauch lapidar :

"Entscheidend für die Weiterentwicklung der Bio-Landwirtschaft in Österreich wird letztendlich die Gestaltung des neuen Agrarumweltprogrammes sein, das von 2015-2020 gelten wird".

Na dann, Mutter Erde – wenn „Rubelchen“ rollt...fehlt auch nicht die Überzeugung.
Schließlich schauen wir auf´s Ganze...;-)))

 


biolix antwortet um 12-09-2013 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
genau mfj, wir schauen aufs Ganze.. und wenn jetzt sogar Atomkraftwerke wieder Steuer-Geld bekommen sollen, dann wirds wohl im Agrarumweltprogrammen auch Geld für Bioabuern geben dürfen.. ;-))

p.s. und der Biomarkt booomt doch nicht mehr.. frag doch den sturmi.. ;-))))

blg biolix


soamist2 antwortet um 12-09-2013 15:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
@mfj

die helmar und die kirche, du und bio. seelenverwand?



andy123 antwortet um 12-09-2013 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Die biologische Wirtschaftsweise hat sich vor rund 20 Jahren, teilweise entgegen dem Gelächter mancher Berufskollegen, zu einer hervorragenden Alternative entwickelt. Damit kann manch kleinerer Betrieb, oft in Kombination mit der Direktvermarktung ein Einkommen erzielen, welches ihm ermöglicht seinen Hof im Vollerwerb zu halten.
Allerdings verkommt Bio immer mehr zu einer "Massenproduktion", das heißt es wird auf biegen und brechen (auch seitens der Politik, Handelsketten, Fachverbände) versucht immer mehr in diese Schiene zu bringen. Leider verursacht diese Entwicklung einen Verfall der guten Preise und braucht künftig immer mehr die Notwendigkeit von Fördergeldern, da die Produktionsbedingungen auf den Ertrag gerechnet doch höher anzusetzen sind, als bei konventionellen Betrieben.
Ich persönlich halte diese Entwicklung für bedenklich, da daurch der ureigene Sinn der biologischen Wirtschaftsweise (mehr Erlös der Produkte auffgrund höherem Arbeitseinsatz und ausschließlichem Einsatz natürlicher Betriebsmittel) durch den damit verbundenen Preisverfall der Bioprodukte komplett verloren geht.

PS: Ich bin zwar kein Biobauer, habe jedoch von Biobauern (und zwar von echten und nicht von solchen, die Bio nur wegen der höheren Prämien betrieben) aus meiner Umgebung so einiges gelernt, was ich auf eminem Betrieb mit Erfolg umsetze.


krähwinkler antwortet um 12-09-2013 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Die Biomilchbauern sind jetzt schon die Gschnapsten. Sie zahlen 1, 5 Mio € Vermarktungsbeiträge an die AMA und was sehen sie davon? Dieser Beitrag ist völlig sinnlos und dient nur dazu, die AMA-Bürokratie zu beschäftigen, siehe Urteil über die CMA in Deutschland.


muk antwortet um 12-09-2013 16:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
bio braucht die höchste hektarförderung

wenn etwas krank und defizitär ist muß es mit subventionen am leben erhalten werden .

bio hat keine widerstandsfähigkeit - im heurigen trockenjahr müßen wieder die konventionellen das biosystem mit futter versorgen - na toll aber bio


krähwinkler antwortet um 12-09-2013 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Nicht jeder Hüftschuss ist ein Treffer, das mit den höchsten Hektarförderungen darfst du dir noch einmal überlegen.
Den Umkehrschluss, dass, wenn etwas Subventionen bekommt, krank und defizität ist, darfst du gerne deinen Standeskollegen auseinandersetzen.
Sag mir wo in Österreich die Biobetriebe zuhause sind, und ich sage dir, dass es dort auch die konv. Betriebe mit Trockenheit getroffen hat.
Du würdest mir vermutlich doch nicht zustimmen, wenn ich der Meinung bin, dass die Landwirtschaft insgesamt überfördert ist. partiell jedoch unterdotiert, speziell wenn es um Bergbauern in Extremlagen geht.


Hans1900 antwortet um 12-09-2013 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
@andy123: Warum soll bio nicht zur Massenproduktion verkommen? Dann können es sich auch die mit einem niedrigen Einkommen leisten.
Wer gegen die Industrialisierung ist muss einfach nur am Bauernmarkt bei demjenigen Bauern einkaufen der nach den gewünschten Kriterien wirtschaftet!
Es gibt genaue Richtlinien was Bio ist und was nicht. Welche Mengen produziert werden gehört nicht zu den Kriterien.
Vielleicht gibt es ja in Zukunft wieder eine neue Vermarktungsschiene, dann wird Bio noch einmal unterteilt?

Ich bezweifel dass es viele gibt die nur wegen den 80 Euro/ha umstellen!


helmar antwortet um 12-09-2013 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Wer Bio weitermachen möchte wird das tun, und wenn er mehr (öffentliches) Geld dafür bekommt, wohl umso lieber........aber auf eines darf er dann nicht vergessen.....wenn er die gesamte Förderperiode auch aktiv bleiben will, wird das kein Problem sein. Andernfalles könnte es ihm passieren dass er, wenn er in Pension gehen möchte, keinen Weiterbewirtschafter finden wird der die Bioverpflichtung weiterführen wird.
Mfg, Helga


2009 antwortet um 12-09-2013 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
mfj......erklär mir ,was ist schlecht daran wenn ich wegen der Förderung auf Bio umsteige ?
Wenn´s für den Betrieb passt? Ich als Grünlandbauer hab´s getan und komme trotzdem nicht an die
Prämienhohe eines konv. Ackerbauern heran.Und was krieg ich für konv .Grünland......einen scheiß!!!
Holst du dier deine Prämien nicht ab?....... oder spendest du sie ?

sehr schöne Grüsse 2009


sturmi antwortet um 13-09-2013 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Bio ist nur durch politisches Eingreifen (Steuergelder) ausbaufähig!
MfG Sturmi


helmar antwortet um 13-09-2013 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Hallo Sturmi...da irrst du dich....wenn der Bauer nicht bio werden will, dann tut er das auch nicht.
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 13-09-2013 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
@helmar
Stimmt auch wieder, ich z.b. würd´s auch nicht für viel Geld machen! ;-)
MfG Sturmi


biolix antwortet um 13-09-2013 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
geh schade sturmi, du machst doch bei der ÖVP vieles schon um viel weniger.. ;-))


mfj antwortet um 13-09-2013 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !

Nun, die Frage ist – haben wir in unseren Zeiten dafür Geld ?

Soll man die Ausbreitung von ökologischen Religionen staatlich fördern.

Biolix meint zwar – die Atomkraft wird auch gefördert...und an diesem Argument sieht man wieder, wie weit weg Funktionäre von der Realitätsebene entfernt sind.
Wo fördert Österreich Atomkraft ?
Die Zwangs-Stromsteuer fördert höchstens die unrentablen Alternativ-China-Module...
...aber das ist ja ein anderes Thema.
Und Biolix fordert ja immer wieder keine neuen Belastungspakete. Aber wenn´s natürlich im eigenen Tascher´l sichtbar wird, ist man gerne dafür ;-))

@melanchthon – auch alle konv. Bauern zahlen AMA Vermarktungs-Beiträge.
Deine Krokodilstränen für die Biomilchbauern sind also umsonst. Ich möchte hier gar keine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen. Bio wird von der AMA genauso beworben wie andere Gruppen auch.
Übrigens, fahren die deutschen Bauern jetzt besser ?

@2009
Für die Landwirtschaft wird es auf längere Sicht kein Erfolg sein. Bioprodukte werden im Preis weiter sinken, weil der Ausgleich staatlich ausgeglichen und die Produktion überdimensional gefördert wird.
Dadurch wird die konv. Preisschiene noch weiter nach unten gezogen. Und der wirtschaftliche Effekt wird für beide Gruppen noch schlechter.
Den Biofunktionären ist die kurzfristige Bevorteilung nur recht.
Nachhaltigkeit ist ein reines Schlagwort auf dem Papier.

Einseitige Förderung haben immer mehrere Problemfelder.
1. Förderung nach Fläche orientiert sich immer nach Größe. (Bio macht hier keine Ausnahme...)
2. Die bio. Betriebsart wird künstlich nach oben gepuscht. (Schönung von Statistiken...)
3. Extensiv- und Low Inputbewirtschaftung boomen (...in einem eh schon schwachen landw. Staat)
4. Trennung der Landwirtschaft ist politisches gewolltes Heckmeckspiel.
5. usw.
6. usw.


@soamist - ganz das gleiche ist es nicht.
Ich kann bei Verfehlungen immer noch "beichten" gehen...;-)




biolix antwortet um 13-09-2013 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
nicht mal das weiß der mfj.. traurig... und nur Blödsinn verzapfen..

EURATOM un jetzt solls noch aus Europäischen Umweltprogrammen kommen das Geld, von wo kommt das Geld der EU mfj ??

http://www.raus-aus-euratom.at/

Wieder Blödsinn mfj, Konv. Preise werden durch Bio in Ö sogar nach oben gezogen !

Ja und "Belastungspakete", die schwarze Finanzministerin verschweigt sie, und gibt den Banken lieber Milliarden, dazu fällt dem mfj auch nichts ein..

was soll man dem noch antworten... ;-))

lg biolix

ach ja der mfj passt zu den deutschen FDPlern... die Selben die Förderungen für Atomkraft unterstützen, meinen dann das...komisch.. oder eben nicht, weil die ticken so, wie Zeitbomben..;-)

http://www.agrarheute.com/fdp-ist-gegen-20-prozent-ziel-beim-oekolandbau-fdp-ist-gegen-20-prozentziel-beim-oekolandbau




mfj antwortet um 13-09-2013 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !

@biolix

Ja, ihr mit euren grünen verlogenen Verschwörungen und Hirngespinste.

Euratom ist eine eigenständige Internationale Organisation.

..und natürlich sind Organe mal vernetzt, so wie RAF-Sympathisanten und Pädophile bei den deutschen Grünen.


biolix antwortet um 13-09-2013 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
toller Vergleich.. immer wieder die Vernaderung ..;-)))

Wie gesagt, dein Blödsinn bleibt Blödsinn inkl. deiner Punkte unten usw. usw....;-))) ( später mehr dazu )

lg biolix




krähwinkler antwortet um 13-09-2013 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Biomilch wird von der AMA unterproportional beworben. Ja und die dt. Landwirtschaft feiert ihre Exporterfolge, leider zu Lasten der Umwelt. Das CMA Urteil hat sich gelohnt!






Cirsium antwortet um 13-09-2013 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Andy – voll meine Zustimmung

Warum braucht Bio überhaupt eine Förderung???
Damit wird nur eine Minderheit von 5 % besserverdienende Konsumenten deren Lebensmittel gefördert!! Absolut unsozial! Lässt sich das mit den Grünen Grundsätzen überhaupt vereinbaren, wenn der arme Generaldirektor ein hoch gefördertes Bioschnitzerl bekommt??

Die ÖPUL Prämien sind vor „Brüssel“ so gerechtfertigt:
Die Prämien für UBAG od. Bio Produktionsauflagen dürfen max. den entgangenen Gewinn ausgleichen. (geringerer Aufwand abzüglich geringere Erlöse).
Wie Biolix hier immer gebetsmühlenartig ständig schreibt sind die Aufwendungen bei Bio so gering und die Bio-Megapreise gleichen die schlechteren Erträge mehr als aus,....
Also Lixl schicke deinen Pirklhuber wieder nach Brüssel und lasse den Grundsatz nur Abgeltung des Gewinnentganges durch Produktionsauflagen wieder richtigstellen.

Du bekommst pro kg Getreide 20,5 cent Ausgleichszahlungen (Bio + ehem. KPF 330) – deine Ertragsangabe 3000 kg , dabei ist die AZ benachteiligtes Gebiet nicht einmal eingerechnet! Da wird man auch noch so 5 -8 cent dazurechnen können.

Ich bekomme pro kg Getreide 4 cent Ausgleichsz.(ZA - ehem. KPF) oder 2,75 cent/kg Mais (keine UBAG Teilnahme).

Oder legt man die Förderung (Futterkosten) auf ein kg Schweinsschnitzelfleisch um – bei. konv. etwa € 0,20 – 0,25 pro kg Fleisch.
Für die gut verdienende Hofratsfamilie,.. die sich ein Bioschweinsschnitzerl leistet beträgt die Lebensmittelförderung über € 1,- bis etwa € 1,50 pro kg Bioschweinefleisch. Ach ist das ein gerechtes System.
Dabei ist nicht einmal der höhere Prozentsatz Förderung für den Stallbau eingerechnet.

Ach, wie man sieht ist die besserverdienende Biokäuferschicht mehr als ganz gut gefördert!



biolix antwortet um 13-09-2013 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
uiii Distel auch schon wieder mal da..... du die meisten Bios haben keine KPF 330, wie oft noch, sogar mit 140 kenne ich welche... also stimmt deine Rechnung nicht.. AZ bekommt der selbe Konvie betrieb bei uns auch.. ettc. etc..
Und bitte frag doch endlich den Sturmi das es bio echt dreckig geht und die Preise auch im Keller sind, darum die vielen Aktionen.. ;-)

Ja und Frage Begrünungen im ÖPUL: Warum der Mehraufwand oder Minderertrag bezahlt werden, warum wird dann ganz normal angebauter Raps als Begrünung angebaut und man bekommt glaube ich 130 Euro Prämie ??

Ach ja, und mich fragen die BiokonsumentenInnen ständig, warum sie die Folgekosten in den intensiv LW Gebieten mitzahlen müssen ? Gute Frage oder.... udn sie zahlen auch den Biomehrpreis, und schaun sonst auch mehr auf die Umwelt..;-)

lg biolix

p.s. apropos Distel, der Bankdirektor verdient nach der Bankenrettung so viel wie vorher, dazu sagst nichts ? und wenn er nun Konvie kaufen tut, wem kommt dann die ganze LW Förderung zu Gute ? ;-)))
Und überhaupt, liest du nicht bei mfj nach, Bio drückt doch grad alle Preise.. ;-))


2009 antwortet um 13-09-2013 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Okay mfj
Du hast halt deine Meinung und ich gehe darauf nicht näher ein.
Aber ich schreibe dir etwas über deine 4 Punkte zurück.
1. Meines Wissen´s richtet sich die Förderung je Hektar nach einem Hektarsatz und nicht nach der Größe
2.Bio wird nach oben gepuscht weil es Modern ist ,für Werbung gut geeignet (auch wenn das Meiste nicht der Realität entspricht ) und ein bomben Geschäft ist ...........für den Bauern nur ein Bömbchen.
3.Extensivierung hat weniger mit Bio zu tun,sondern eher mit den vielen "Standbeinen" die viele Betriebe mittlerweile haben oder Nebenerwerb......überal Vollgas geht nicht und immer mehr erkennen das oft "weniger mehr ist " und Leben will mann auch !
4.Und für die Trennung sorgen anscheinend die Landwirte selbst ......siehe hier.......
Auch wenn dir Bio zuviel Geld verschlingt,zukünstlich ist,zu unwirtschaftlich,dir einfach ein Dorn im Auge ist,sitzen wir trotzdem im selben Boot.

schöne Grüsse 2009

PS. und an Biolix,auch du solltest manchmal mehr überlegen bevor du schreibst,denn dei dir gilt auch nur eine Meinung ........Deine


biolix antwortet um 13-09-2013 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
ach ja, aber deine gefällt mir auch und gilt schon auch... ;-)

Soll ich ihm echt recht geben wenn er so viel Blödsinn verzapft ? udn sogar wieder einen eigenen "Bio-threat" verfasst ?

lg biolix


2009 antwortet um 13-09-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
nein biolix
aber ein fünkchen Wahrheit steckt überall drinnen !....... auch wenn man sie nicht hören will
schöne grüße 2009


biolix antwortet um 13-09-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
.wo ist die bei mfj zu finden ? ok 1 % ist aber schwer zu finden..und dann schreibt man so wie du einige Gegenargumente und jeder kann sich seine "Wahrheit" sowieso raus suchen...

Apropos, warum fahren die BäuerInnenausflüge ( meine Frau war auch erst bei einem mit ) so oft zu "Alternativen"..... Waldviertlerschuhwerkstatt, Sonnentor, etc. warum schauen sich die nicht 1000er Schweineställe an etc. ?


2009 antwortet um 13-09-2013 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
keine Ahnung........mach das Programm nicht
vielleicht weil sie zu Hause einen Stall haben ?...... ich glaube daß im Eingangstext mehr als 1% steckt und keine Gegenargumente ........hab die 4 Punkte als Frage verstanden und geantwortet :-)
2009



biolix antwortet um 13-09-2013 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Hi du !

also willst du mehr Gegenargumente ?

Also, die Argumente die 50plus fürs Fleisch hat, warum soll bio irgendwo herkommen wenn es nachgefragt wird in Ö und Deutschland soll es auch hier produziert werden.. daher wird es gefördert, und wenn es schon ein Umweltprogramm gibt, was sollte darin wohl die höchste Förderung haben ?
Weiters ist es nicht verständlich das es ein Jahr keine Umstellerförderung geben soll... daher jetzt diese "Almosen" die dem mfj sogar einen eigenen threat Wert sind..
"Politisch vollzogen" schreibt er, genau wie ich ihm zurückschreibe mit der Atomförderung, welche ist sinnvoller bzw. grenzt die Förderung für Atomkraftwerke schon mehr an "die bringen sich sicher ins Grab.."..

Sonstiges habe ich schon geschrieben, wenn nicht der Bioobmann auf das nächste ÖPUL hofft und schaut, wer sonst ..

Andy könnte man noch sagen, na ja, wenns zuerst 3 waren und haben den 10 fachen Preis bekommen und ejtzt sinds 30 und sie bekommen 30% mehr, dann ists noch immer sinnvoll.. und wie willst das verhindern ?
Die ökologischen positiven Auswirkungen in der Umwelt und Natur inkl. Pestizidfreie und nicht totgespriitzte Lebensmittel für fast jeden leistbar ist doch sehr sehr viel Wert.. ;-)

lg biolix



2009 antwortet um 13-09-2013 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Bumm
Richtig ,Richtig ,Richtig..............und warum schreibst du daß nicht früher?
Trotzdem sitzen wir im selben Boot,nur so mancher muß es erst erkennen (hoffentlich)
Trotzdem gibt gibt es im Biobereich Schattenseiten ,vor allem im Werbebereich ,die, die Konvis als
Umweltvergifter,"Tierquäler..............darstellen.Und das kommt nicht gut an ,den es gibt auch Konvis mit "Hirn".
Gute Nacht 2009


biolix antwortet um 13-09-2013 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Hi !

also wo schreibt das mit "Brunnenvergifter" etc. ?

Tatsachen, wie das es in intensiv LW GEbieten das Grundwasser nicht getrunken werden darf, das Pestizide darin sind etc. , könnte man als "Brunnenvergiften" bezeichnen, aber tut das einer hier ?
Und warum "sitzen" wir Alle in einem selben Boot, wenn mfj meint, er will überhaupt keine "Abhebung", alles sollte gleich sein.. mit so einem will ich gar nicht in selben Boot sein, weil das gibts in Leben nicht das wir gleich sind, aber respektieren kann man sich.. er tut es wenig wenn es um bio geht..
Genau, es gibt konvies mit viel Hirn, darum sage ich auch oft danke zu Ihnen, noch nie gelesen, z.b. zu den Stiermästern bei uns im Dorf, die es "schaffen" ihre Stiere auf Stroh und mit sehr wenig "Geruchsbelästigung" zu schaffen..

so weit so gut, oder auch nicht, wie es jeder lesen möchte.. ;-)

lg biolix

p.s. hast du schon vom mfj von "guten Bios" gelesen ?


helmar antwortet um 14-09-2013 07:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Hallo Biolix...und die "Hausgartler"....die sind alle bio? Ich möchte dich gerne daran erinnern wieder mal "neulich im Lagerhaus" nachzulesen. Meine beiden Tanten aus der BRD wußten für alles im Garten ein Mittel, egal ob es darum ging dass die Erdbeeren nicht schimmelig werden oder wie man das Gras zwischen den Pflastersteinen nicht zupfen braucht. Und die eine Tante ist inzwischen 88 und sehr rüstig.
Wenn das Wasser nicht trinkbar ist dann sind automatisch die Konvibauern schuld, und die Gartler? Von diesen wird niemand reden, denn da könnte man sich bei jeder Partei ein paar Wähler vergraulen.......und die Baumärkte auch. Denn dort wird unkontrolliert verkauft.
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 14-09-2013 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
"...Tatsachen, wie das es in intensiv LW GEbieten das Grundwasser nicht getrunken werden darf,..."
Aha, ich kenne weit und breit keine Probleme mitn Grundwasser, obwohl wir hier hauptsächlich "tierquälerische Massentierhaltung" (© Grüne) haben.
"...es gibt konvies mit viel Hirn, darum sage ich auch oft danke zu Ihnen,..."
Wie lange ist den deine Nase schon, Biolix?! ;-))
MfG Sturmi







2009 antwortet um 14-09-2013 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Umweltvergifter nicht Brunnenvergifter lieber Biolix ,obwohl du damit recht hast, es gibt Gebiete wo das zutrifft ,zB intensieve Gemüseanbaugebiete.Und das gewisse Bauern beim Wort Bio sofort die Nase rümpfen und den Weltuntergang herbeikommmen sehen hab ich selber schon oft erlebt.......
und ohne mfj zu kennen ,schätze ich mal ,das er nichts anderes kennt als Spritzmittel, Kunstdünger,
Betonspalten, ein richtiger ,zukunftweisender Vollgasbauer,der sich über die höhe seiner Ausgleichszahlungen in der Zukunft sorgen macht.....das verstehst du doch? :-) , :-)

schöne Grüße 2009


biolix antwortet um 14-09-2013 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Nabend !

ja helmar, die Kleingärtner sind überall und immer schuld....

ja 2009, so ist es... ich verstehe fast Alle inkl. seiner "Sorgen", nur lass ich mir keine bewussten Lügen vorsetzen.. ;-))

Einen schönen Abend wünsche ich dir besonders..

lg biolix

p.s liebster sturmi, würdest du auf GVO Soja verzichten und deine Schweine auf Stroh halten würde ich sogar dir danken.. dann hättest es auch nicht mehr weit Richtung bio..;-))


Cirsium antwortet um 15-09-2013 16:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Lixl
freut mich wenn ich dir schon abgegangen bin.
Du solltest ja wissen eine Distel kommt immer wieder und sticht und schmerzt. Außer man macht ihr den Garaus mit Wuchsstoffen.

Soweit ich noch von der Transparentdatenbank weiß, gehörst du zu den Förderkaisern, - oder besser gesagt Förderungsmaximieren,....ohne diese würde bei dir eh die Lichter ausgehen – es ist schon schlimm wenn man so am staatlichen Fördertopf hängt.

Wie du sicherlich gesehen hast, habe ich die AZ extra angeführt und nicht in die weitere Kalkulation einbezogen.
Ich frage mich nur wozu man in Gö. - bei alles bestens befahrbarem Acker eine AZ braucht! (eine Erscheinung des EU Beitrittes) Diese gehört umverteilt in wirklich schwierige Berglagen.
Die klimatische Benachtheiligung findet sich ja ehe in den niedrigen Einheitswerten bei dir unter € 200,-/ha einklang und damit verbunden - keine Steuern bzw. sehr niedrige SV – Beiträge.

Zu deiner Beruhigung – auch ich habe nicht vollflächig Zahlungsansprüche – für 14% meiner Fläche, wie bei so vielen Bekannten, wurde wegen Mohn und Kümmel keine ZA zugeteilt.


Du stellst die Begrünungsvariante Hauptkultur in Frage??? Nah dann erklär dass bitte allen die div. Feldfutter etc. haben.


Lixl zu Folgeskosten. –
Dazu ein Beispiel – die Wasserversorgung der Stadt Poking sieht den Maisanbau durchaus positiv, weil der Mais den Stickstoff sehr effektiv nützt und im Herbst sehr geringe N-min Werte hinterlässt. Pocking liegt auf einer Schotterflussterrasse und hat sehr seichtgründige Böden und wenn es da Probleme mit Dünger oder Herbizide gäbe, würde diese sofort aufschreien,....
Sie sehen eher punktuelle Versickerung von Oberflächen/Dachwasser und keinen Kanalanschluss ...... als Problem.

Über Folgekosten von Konsumenten ließen sich Bücher füllen. Lixl du und deine Biokonsumenten werden auch nicht in den Öko – Himmel kommen.


Zu Banken – schon vergessen - soweit ja bekannt ist, sitzen sasen zumindest Elsner, Kulterer und Co, Lehmanverantwortliche,..ein.

Wurdest eigentlich du schon zur Verantwortung gezogen. Deine Aufsichtpflicht als Eigentümervertreter - Kassier BA N.Ö. bei BQG ???

Distel



Cirsium antwortet um 15-09-2013 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Noch was vergessen-
Lixl -
Du empfiehlst sturmi noch etwas zum Abhausen – die Geschichte vom I B O Schwein schon vergessen,... !!!



biolix antwortet um 15-09-2013 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Hallo !

also du kommst und wirst diffamierend persönlich.. brauchst du das echt ? Das zeigt doch nur das wem die Argumente ausgehen.. ;-)

Inkl. das geht ins Leere, denn was heißt "Förderoptimierer", was machen wir "optimiert" besser als irgend ein andere Biobetrieb ? um wie viel bekommen wir mehr ? Bitte um Antwort, danke !

Und ja , wie lange war ich BA NÖ Kassier ?? oder war ich nie Kassier bei BA NÖ ? Und was habe ich mit der BQG zu tun gehabt ? danke für deine Antwort, oder nimm diesen Schwachsinn einfach in deine Kloake der Besudelungen und Lügen zurück, danke .... ;-))

So und nun zu den Fakten . Ein "normaler" Biobetrieb hat zig Alternativen gebaut vor 2000 und hat somit schon einiges verloren, noch dazu die Klee-Luzerneflächen und andere Futterflächen, also oft weit über 30% oder sogar 60-70% Fälle die ich kenne, und das sind Vorzeige Top Biobetriebe die sich das nicht verdient haben..

Niedriger Einheitswert: Ich wüsste gerne wie sich dieser von unseren Nachbarn unterscheidet ? Oder warum wir trotzdem pro ha auf 200 Euro SVB Beiträge kommen... von dem in der Höchstbemessung redest nicht, der hat NULL pro nächsten zugepachteten ha...

Ja klar, es gibt keine Probleme mit in intensiven LW Gebieten und völlig umsonst gibts Nitratrichlinien und Sanierungsgebiete.. ;-(

Ja und Banken, es geht nicht um "Sitzen" sondern um die Milliarden, die du den Biobauern nicht vergönnst, aber ihnen anscheinend doch..

Ja und der Sturmi würde echt "Abhausen", wenn ich danke zu ihm sage, sowas aber auch.., ;-))

lg biolix

p.s. ja und wennst willst mailst mir deinen Namen aus Fairnessgründen und wir können hier so richtig persönlich werden, dann beruhts auf Gegenseitigkeit.. ;-))


Peter06 antwortet um 16-09-2013 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio braucht Geld !
Hallo Cirsium,
Deine "Expertisen" sind uns hier im Forum schon so richtig abgegangen, ja echt!
Dass Du hier Methoden anwendest, um andere Teilnehmer zu verunglimpfen, hat aber tatsächlich eine neue- naja - "Qualität"! Nicht das mir der Biolix besonders erbarmungswürdig erscheint, er hat ja auch schon mit vertraulichen Infos über andere in diesem Forum operiert, aber Deine persönlichen Untergriffe sind tatsächlich unter jeder Kritik.
Und seit ich jetzt dank Deiner Info weiss, dass Maisanbau wesentlich zur Verbesserung der Grundwasserqualität beiträgt weil er, Zitat:"den Stickstoff sehr effektiv nützt und im Herbst sehr geringe N-min Werte hinterlässt" Zitatende, geht es mir auch gleich viel besser!
Das muss ich doch gleich meinen Kollegen im Leibnitzer Feld erzählen, die raufen seit Jahrzehnten mit der Nitratbelastung im Grundwasser und haben durch viele Massnahmen schon erhebliche Verbesserungen errreicht, dabei geht es nach Deinem Wissensstand doch so einfach: Man braucht nur mehr Mais anzubauen!
Heureka! Problem gelöst durch Umkehrung des Verursacherprinzips! Genial!


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