Tierhalter unerwünscht

Antworten: 117
Hirschfarm 11-09-2013 15:29 - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Glaubst verkauft der Wirt auch Schweinsschnitzerl?
mfg
p.s.: Hoffentlich ist der Bauer wegen der Laermbelaestigung nicht ebenso klagswillig wie der Wirt!
 


mostilein antwortet um 11-09-2013 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
der arme bauer


MF7600 antwortet um 11-09-2013 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
wahnsinn...



schellniesel antwortet um 11-09-2013 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Naja!
Mich werden hier jetzt zwar einige schimpfen aber irgendwo verstehe ich auch Anreiner und den Wirt!

Mir schmeckt das Schnitzerl auch net wenns beim essen nach den Exkrementen dessen riecht das vor mir auf den Teller liegt!

Viele Bekannte auch ehemalige LW beklagen sich weil sie in Unmittelbarer nähe zu Schweinemast betrieben leben. War bis vor gut einem Jahrzeht auch noch alles erträglich was die Geruchsbelästigung angeht doch mit der Ausweitung dieser Betriebe wurde die Geruchsbelastung auch so groß das man da als direkter Anreiner im Sommer nie mehr Fenster öffnen kann, keine Wäsche mehr raushängen kann, im Garten grillen ...

Im Hof dieser Betriebe riecht man oft nicht annähernd das was Nachbarn vom Gestank mitbekommen.
Entlüftungen sind fast immer dem eigenen Hof abgewandt, passende Windrichtung und schon stinkts beim Nachbarn so als würde man mitten in der Ferkelbox sitzen!

Mfg Andreas


biolix antwortet um 11-09-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Danke Andi !

ich weiß nicht das manche es nicht verstehen das jeder Bauer ein Anrecht hätte seinen Betrieb fast zu vervierfachen ??
Da ists egal wer als erster da war, fakt ist er hatte 250 Schweine, jetzt 800.. das ist wohl ein riesen Unterschied...

lg biolix




050772 antwortet um 11-09-2013 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
nicht Tierhalter sind unerwünscht in Österreich sondern eine Tierindustrie ist unerwünscht und das ist auch gut so in Österreich wir Bauern werben ja auch immer damit, dass in Österreich alles besser ist!


Hans1900 antwortet um 11-09-2013 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@schnellniesel: Ich bin ganz anderer Meinung! Auf jedem Schweinemastbetrieb kennt man sofort welche Tiere am Hof sind! aber ein paar 100m weiter kennt man es nur selten. ev. wenn es wirklich heiss ist und der Wind nur ganz leicht weht. Ein grosser Problem ist natürlich die Gülleausbringung vor allem ohne Einarbeitung! Gegenüber früher sind die Ställe sicher grösser geworden, aber in Sachen Lüftung haben sich Welten getan!!! Früher wurde die Abluft wenn überhaupt in 4-5m Höhe rausgeblasen oft auch im rechten Winkel Steuerung gabs sogut wie keine und heute hightec. wenn man es objektiv vergleichen könnte bin ich mir sicher dass es sich nicht verschlechtert hat. Ich denke das Problem kommt daher weil sich die Lebensqualität kontinuierlich steigert und es keiner mehr hinnehmen will wenn etwas stinkt, egal woher!


Hans1900 antwortet um 11-09-2013 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@050772: Sollche Leute wie du zipfen mich richtig an! Schön langsam wirds unverschämt jeder will Fleisch am besten Bio und aus dem Nachbarort und wenn man fragt was es ihnen wert ist dann soll es nicht kosten! Jeder Bauer soll nur 50 Schweine halten und diese zum gleichen Preis wie die wirklichen Industrieanlagen mit zick 1000 Sauen im Ausland produzieren. Dann kommen wir da auch noch soweit wie beim Putenfleisch dass es in Österreich uninteressant wird zu produzieren, weil im Ausland viel bessere Rahmendedingungen herrschen.
Ich sage dazu nur wer auf dem land leben will muss auch mit den dortigen Gegebenheiten leben können, sonst gehört er in die Stadt!
Beim obigen Urteil soll die Gemeinde die Schadenersatzklagen zahlen, die hat schliesslich den Stall genehmigt!


Fallkerbe antwortet um 11-09-2013 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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NIEMAND will einen großen Schweinebetrieb in der nachbarschaft, erst recht nicht in windrichtung.
Der schweinebauer verdient sein geld bamit, das ist klar, aber wiso sollten die anreiner die beeinträchigung hinnehmen, die keinen profit aus dem gestank ziehen?




schellniesel antwortet um 11-09-2013 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hans1900

die gülleausbringung ist eben nicht das Problem das sind nur wenige tage im jahr und das kann man jeden irgendwo auch soweit Zumuten das auch nicht lw dafür vertständins aufbringen können bzw auch miteinander etwas redet um sich drauf einzustellen!

Da lass ich halt mal die fenster zu oder häng die tage keine Wäsche raus...

Ich bin ein paar 100m weiter, ca 500m, und bei mir merke ich es in der tat nur wenn die Wetterlage ungünstig ist!
Das ist aber zum glück auch nur so weil dazwischen ein Hügel liegt und auch Gebüschstreifen sowie der wind meist aus meiner Richtung kommt...

Dazwischen und auch direkt daneben sind aber etliche nicht Lw die da auch schon gut 30-40 Jahre ihre Häuser stehen haben...

Dazwischen gäbe es auch noch für grundstücke die möglichkeit das ganze als Bauland zu widmen uninteressant wer will da schon hinbauen!

Ich glaube viele lw sind sich dessen nicht bewusst welches ausmaß an Beeinträchtigung durch ihren Stallungen in Wirklichkeit besteht!

Ein gewisser grad an Landluft gehört zum Landleben dazu aber a paar hundert oder Tausend Schweine konzentriet auf kleinen raum is halt net grad angenehm...

Mfg Andreas


Drauhexe antwortet um 11-09-2013 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Hans1900: Ich wil auch auf dem Land leben, aber ich würde mich auch wehren, wenn meine Nachbarn von 250 auf 800 Schweine aufrüsten!

Meine Meinung: wenn ein Bauer kein oder zuwenig Geld mit seinen wenigen Schweinen verdient, dann muss er halt was anderes machen. Das ist ja überall in der Wirtschaft so. Warum soll für Bauern was anders gelten?


Hans1900 antwortet um 11-09-2013 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vielleicht bessert es sich ja? Was ist besser eine moderne Entlüftung mit langen Abluftkaminen, ev. Abluftreinigung, Lüftungssteuerung oder alter Stall mit seitlichen Luftklappen/ Fenstern und aus? Ich denke mal Phasenfütterung ist schon Gang und gebe, sonst lässt sich da noch was rausholen.
Ich sage nicht dass jeder Bauer bauen soll was er will, aber die Umweltanwaltschaft hat jetzt schon Auflagen dass man Sch**** schreit!


MF7600 antwortet um 11-09-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@drauhexe
aber wenn ein bauer mit ein paar schweinen gut verdient ist es klar dass er mit vielen schweinen mehr verdient, ist ja überall in der wirtschaft so...

wenn jetzt eine abluftreinigung benötigt wird ist es sinnvoll gleich auf 1800 aufzustocken.
je mehr auflagen, desto grösser die einheiten, ist ja überall in der wirtschaft so...


schellniesel antwortet um 11-09-2013 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hans1900

Die Haben alle schon die "moderne" Entlüftungen wenn die ausfällt is eh sowieso sofort feuer am dach!

Ein Bekannter hat erst unlängst 80 stück fertig gemästete wegen versagen dieser Technik verloren...

Da war es ihm selber dann schon zuviel des gestankes als er in den Stall musste!

Wenn man der werbung glauben darf dann wäre das wohl die Lösung:

http://www.youtube.com/watch?v=wAsVaVe7S2U
*ggg*

Mfg Andreas


falkandreas antwortet um 11-09-2013 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum brauchen wir Ställe mit 1000 und mehr mastschweine? Weil immer mehr Landwirte draufkommen das man mit 100 mastschweinen nicht genug zum leben verdienen kann, die Viehhaltung ganz aufgeben ,einen außerlandwirtschaftliche Beruf nachgehen, und die Felder im Nebenerwerb weiterbewirtschaften. Und genau diese Kollegen beschweren sich dann wenn die Landluft manchmal zu intensiv riecht und sie deswegen die Bauplätze nicht mehr verkaufen können.


schellniesel antwortet um 11-09-2013 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@falkandreas

Dann muss ich das spiel spielen das alle Industrielle-Unternehmen spielen müssen.
Die können auch net da bauen wo es ihnen grad passt weil sie da auch zuhaus sind...

Irgendwo muss es eine Grenze auch geben!! zwischen Industrie und einer bäuerlichen LW!
Die verschwindet zusehens!

ich beschwere mich auch net wirklich nur verstehe ich Anreiner auch!

Das fehlt vielen, oft auch auf beiden seiten nicht umsonst verdienen Anwälte gut mit Nachbarschaftstreitigkeiten!

nur eine frage: Würdest du es tatenlos hinnehmen wenn man dir ein Kohlekraftwerk,Raffenerie ect vor die Nase Setzt??

Mfg Andreas



Veltliner antwortet um 11-09-2013 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo

Was streits den da herum, auch dieses Problem löst sich in einigen Jahren von alleine.

Da kommt auch das Schweinefleisch aus dem Ausland, was brauchen wir Schweine in unserem Land

Veltliner




falkandreas antwortet um 11-09-2013 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Einen Stall mit 800 mastplätzen mit einer Raffinerie oder einen Kohlekraftwerk zu vergleichen zeigt von deiner Naivität . 800 mastplätze wurde ich als normalen Familienbetrieb bezeichnen der den Zug der zeit erkannt hat und nicht das Heil in einer außerlandwirtschaftlichen Tätigkeit sucht.


schellniesel antwortet um 11-09-2013 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@veltliner

immer das Weltuntergansszenario heraufbeschwören zeugt halt auch nicht gerade von Kompromissbereitschaft!

Wo is liegt den der Unterschied zum Fleisch aus dem Ausland? ach so ja es ist 2-16h mit dem Lkw gefahren...

Den Massenwettbewerb den brauchen wir uns in Österreich und Speziell in der So Stmk ohnedies nicht antun! Da wird es zeit das wir ein Markenlabel für Qualität zuwege Bringen und auch eines haben das sich von der Masse aus dem Ausland unterscheidet, sonnst schaut es in Zukunft ohnehin nicht gut aus!

Sag nur: Klasse satt Masse!!

bin ja Marktechnisch nicht so bewandert aber wie will man aus dem Kreis ausbrechen wenn man aufgrund der Überlieferung nur so wenig pro Schwein erlösen kann das dann die einzige Lösung ist mehr zu Produzieren um über die Runden zu kommen!???

Wäre net gscheiter man würde da eher in die Richtung Einführverbot gehen??

Oder spielen lieber Marionetten der Eu Agrarpolitik!??

Mfg Andreas


AnimalFarmHipples antwortet um 11-09-2013 23:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Komisch daß der einzige "Rechtsexperte" in dem Beitrag auf der Verliererseite steht ... ;-)


schellniesel antwortet um 11-09-2013 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@falkandreas

Von der Geruchsbelästigung kommt das aber hin...




schellniesel antwortet um 11-09-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@afh

Die Gewinnerseite hatte eben einen Anwalt und net nur an "Rechtsexperten" *ggg*



Veltliner antwortet um 11-09-2013 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hi schellniesel

Weltuntergansszenario ist das keines, es ist die Tatsache
Es wird in A in Zukunft immer schwieriger Schweinefleisch zu produzieren.
Wetterkapriolen, Personalkosten, Auflagen, all das macht das Produzieren nicht leicht.
Wieviele Familienbetriebe wird es in 10,15 Jahren noch geben, wobei noch der Fleischverzehr jedes Jahr steigt.

Veltliner




schellniesel antwortet um 11-09-2013 23:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@veltliner

Wie gesagt soll das das Ziel sein?? Das nur mehr über die "Größe" das Überleben gesichert werden kann! Und alle wollen auf den Zug aufsprigen und solange mitfahren bis es sie abwirft??

Jetzt gehts mit 800 noch um die Runden in 5-10 Jahren müssen es 1600 sein also, anzahl der Betriebe halbiert usw...

Wo ziehen wir die Grenze? das in Siedlungsgebieten solche Betriebe nicht ungehindert weiter wachsen können??

Bitte nicht falsch verstehen ich bin mir auch dessen bewusst wie es den Schweinebauern dabei geht, kenn ja genug!
Hab es oben ja schon mal geschrieben denen ist es eben nicht wirklich bewusst was sie mit ihren Stallungen für Beeinträchtigungen für andere Schaffen!!

Mfg Andreas


schellniesel antwortet um 11-09-2013 23:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@falkandreas

Eines gebe ich dir jetzt noch mit weil dein Beitrag oben wahrscheinlich etwas auf mich gezielt war!

Ich bin keiner der die Tierhaltung aufgegeben hat und in einen Auserlandwirtschaftlichen Beruf gegangen ist!
Ich komme aus einem Beruf und hab einen aufgegeben lw betrieb wieder aufleben lassen!

Mfg Andreas


Veltliner antwortet um 11-09-2013 23:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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schellniesel, niemand kennt das Ziel, ich kenne auch die dortigen Umstände nicht.

Das ist so ähnlich wie bei den Windrädern, niemand will sie haben, aber jeder braucht sie.

Mir persönlich ist ein Betrieb mit 1000 Mastplätzen lieber als 10 Betriebe mit 100, schon alleine wegen der Kontrollierbarkeit. Ich sehe das beim Weinbau, die Reinlichkeit und Kundenorientierung steht an oberster Stelle und das wird schlußendlich auch in der Schweineproduktion so sein.

Veltliner




schellniesel antwortet um 12-09-2013 00:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@veltliner

Ja das ist der Unterschied mir wäre lieber es könnten 10 Leute von 100 Schweinen Leben als 1 von 1000!!

So ist es! Der Windrad vergleich ist ein guter! Denn die bekommt auch keiner gleich so ohne weiters wer vor die Nase gesetzt! und schon gar nicht in ein Siedlungsgebiet!

Weiß nicht ob dir die 380kv Leitung was sagt! da waren aber auch etliche Schweinebauern dabei die sich gegen die gewehrt haben dabei Stinkt die net mal??? (Sarkasmus)

Mfg Andreas


steira8075 antwortet um 12-09-2013 01:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich finde das Urteil völlig richtig! Ein " Bauer " mit 850 Mastschweinen ist kein Bauer für mich sondern ein Gewerbebetrieb und gehört daher auch genauso behandelt! Das sind immer so Bauernschlaue die meistens ein Panscherl mit dem Bürgermeister haben oder es eh selbst sind und auf kosten der Lebensqualität anderer, Profit machen wollen!


ah1 antwortet um 12-09-2013 06:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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800 mastschweine als tierindustrie zu bezeichnen ist lächerlich. wer soetwas behauptet ist realitätsfremd und nicht gescheiter als der städtische kunde, der die lila kuh sucht.
wie soll die österreichische versorgung aussehen, wenn zb. ställe mit 200 mastschweinen im ortsbebiet keine genehmigung bekommen und bekämpft werden, und aussiedlerställe mit lächerlichen 1000-2000 mastplätzen ebenso?


JD6230 antwortet um 12-09-2013 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wer von euch hat in den letzten 10 Jahren eine landwirtschaftliche Schule/Meisterkurs besucht oder ein Betriebskonzept erstellt? Wer hatte ein Beratungsgespräch auf der Kammer?

Überall heißt es du musst größer werden! Wachsen! Mehr produzieren! usw. Den Kostenvorteil von größeren Einheiten ausnützen!
Wenn ein Landwirt von 200 auf 850 Mastschweinen aufstockt, hat er wahrscheinlich irgendwo zwischen 300 und 500 tausend EUR investiert - und dass damit er für sich das Überleben als Landwirt sichert. Sicher hätte er auch in den Nebenerwerb gehen können, und einen Job einem Städter wegnehmen können, aber für ihn ist es eben eine andere Entscheidung gewesen.

Jeder der vor so einer Entscheidung steht/gestanden ist, weiß was ich meine.




Steyrdiesel antwortet um 12-09-2013 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

ersteinmal muss ich ah1 rechtgeben. 800 MS sind nix.
Was ich aber komisch finde nachdem ich die Beiträge durchgelesen habe: Alle wollen das die Wirtschaft wächst, Arbeitsplätze schaffen etc. (siehe aktuellen Wahlkampf). Sprich Gewerbebetriebe sollen investieren. Aber der Bauer soll sein Leben lang mit seinen 50 oder 100 MS weiterwirtschaften? Ironie oder?
Den Wirten kann ich noch verstehen, der hat ja wirklich einen Umsatzrückgang und ist wahrscheinlich schon gleichlange dort wie der Bauer. Was aber viel schlimmer sind die Häuslbauer, die direkt neben einem Hof bauen und dann glauben sie können dem Bauern Vorschriften machen. Das gehört ganz klar geregelt: Bauern aufs Freiland, und die Häuselbauer ins Wohn bzw. Siedlungsgebiet. Und dann darf keiner mehr das Recht haben sich über den anderen zu beschweren. Das ist echt zum kotzen hier in Österreich.

Ich habe zwar gottseidank mit Tierhaltung nicht viel am Hut, aber manchmal würde ich doch gerne einen MS Stall bauen, nicht um die Leute mir Gestank zu belästigen, sondern damit diese einmal herunter kommen von Ihrem hohen Ross und nicht glauben über alles und jeden bestimmen zu können.

Boah, über sowas könnt ich mich aufregen... Is mir aber zu schad um meine Nerven, v.a. an so einem schönen Tag...

mfg
Steff


helmar antwortet um 12-09-2013 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es hat jeder von euch recht, aber nur ein wenig.......Tatsache ist dass in vielen Ortschaften in den Ortskernen die Landwirtschaft mit Tierhaltung nicht mehr vorhanden ist. Obwohl auch dort Bauern, oder besser, Grundeigentümer wohnen welche ihre landwirtschaftlichen Flächen verpachtet haben. Und genau auch jene würden sich gegen den Plan eines sagen wir mal, Wiederanfängers gewaltig auf die Füße stellen, egal oder der Rinder, Schafe, oder gar Schweine halten möchte.
Was ich damit sagen möchte ist dass Landwirtschaft, so es irgendwie möglich ist, ausserhalb der geschlossenen Ortschaft betrieben werden sollte. Nur, wer bezahlt die Aussiedelung? Ein Bauer wird wahrscheinlich bereit sein, seinen Stall ausserhalb zu bauen, aber wie steht es mit dem Wohnhaus? Wären da genau jene welche den Tierhaltungsbetrieb nicht vor der Nase haben wollen bereit, zusammenzulegen und für die alte Hofstelle einen Preis zu zahlen welcher den Bau eines neuen Wohnhauses ermöglicht? Wäre man seitens der Gemeinde bereit, in einem solchen Fall mit den Aufschließungskosten entgegenzukommen? Wohl eher nicht.......und im gegenständlichen Fall wird es nicht anders sein.
In meinem Bezirk gibt es etliche Heurigenbetriebe. Das sind Bauernhöfe welche nicht zu den so gern gescholtenen "Massentierhaltern" gehören. Und zwar deshalb weil sie nicht die Fläche für hunderte Schweine haben sind sie in die Direktvermarktung in dieser Form eingestiegen. Sie punkten mit Qualität und einem sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis. Und bei den meisten riecht es auch nach Schwein.......nur scheint es da die Gäste nicht zu stören......
Mfg, Helga


helmar antwortet um 12-09-2013 07:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Vielleicht sollte man den Spindelegger dazu befragen....;-) Nach Möglichkeit in einer Stadt und danach in einem Dorf.....wetten, die Antwort wäre sehr verschieden.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 12-09-2013 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auch ein Bauer sollte das Recht auf einen Arbeitsplatz haben. Soviele Mastschweine, dass es mind. für einen Arbeitsplatz reicht, sollte er schon erzeugen dürfen.
Fragt am besten Sturmi, wieviele das sind!
Wer hetzt die Gesellschaft derart gegen die Bauern auf?
Soll man das Fleisch aus Billigstlohnländern importieren, von dorther, wo man Menschen wie Sklaven hält? Wie hält man dort die Tiere?


helmar antwortet um 12-09-2013 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 50 Plus...leider ist es ja immer so....was i net was, macht mi net haaß.......und i wills gar net wissen, Hauptsache günstig. Mit der Bekleidung ist es doch auch so, oder? Der Veltliner hat schon recht mit dem Abwandern der Schweinemast.........leider.
Mfg, Helga


falkandreas antwortet um 12-09-2013 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die flächenwidmung sagt ja einiges aus. Im Bauland wohnen darf niemand einen Stall bauen, auch nicht für 2 Schweine.im Bauland agrar dürfen Tiere gehalten werden und auch Ställe gebaut werden.das sollte jedem Hausbesitzer klar sein.im Grünland darf man nur landw. Gebäude errichten wenn man im Bauland agrar keine erweiterungsmöglichkeit mehr hat. Jedem Haus Besitzer sollte klar sein wie sein Grundstück gewidmet ist und und welche vor und Nachteile er dadurch hat.


Hans1900 antwortet um 12-09-2013 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Steff23: Das ist aber nicht einfach. Die meisten Bauern haben ihre Flächen rund um den Hof und es gibt davon in jedem Ort eine Hand voll in Ortsnähe. Was soll man ihnen raten neuen Hof kaufen? Flächen weit weg kaufen? Betrieb aussiedeln? Ein grosser Gewerbebetrieb hats leichter der besitzt in der Regel keine Flächen und kann deswegen leichter aussiedeln.
Nochmal zu dem Urteil: Damals bei der Bauverhandlung interessierte es keinen? Die Gemeinde genehmigte es und somit ist es gegessen, dann muss auch die Gemeinde die Konsequenzen tragen!!! Ind Zukunft wird sicher die Umwelanwaltschaft dazugeladen, die machen dann die Vorschriften!
Ich kenne mehrere Orte wo mitten drin ein Schweine Rinderbetrieb steht und nicht weit weg ein Wirtshaus. Ichj verstehe den Wirt natürlich da heute die meisten Leute die Nase hochziehen wenn es stinkt, aber dann hätte er auch damals was dazu sagen müssen!
Sprechet jetzt oder schweiget für immer!


Christoph38 antwortet um 12-09-2013 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Es wäre wünschenswert wenn der Konsument am Einkaufsregal bzw. an der Supermarktkassa dem Tierhalter mitteilen würde, welche Betriebsgrösse er als bäuerlichen Vollerwerb haben möchte.

Wenn die gewünschte absolute Obergrenze zB. 200 Mastschweine sind, lässt sich der Produktpreis ja ausrechnen. Umgekehrt wenn das Schnitzelfleisch € 2,39 für 500 g kosten darf, wird sich auch die vom Konsumenten "gewünschte" Betriebsgrösse rückrechnen lassen.


sturmi antwortet um 12-09-2013 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zu befürchten ist das es mit dem Schweinefleisch so läuft wie mit Putenfleisch, nämlich das Schweinerne kommt tw. aus dem EU-Ausland! Na und mag sich mancher denken.
Meine Familie und ich wollten nicht bei diesem Wachtumswahnsinn mitmachen, daher ist meine Bestandesgröße von 400 Mastplätzen einfach Nebenerwerb, für den Vollerwerb wird´s wohl in Zukunft in den 4stelligen Bereich gehen müssen.
Vielleicht wäre ja eine Freilaufschweinehaltung für Besucher eine interessante Alternative! ;-)
MfG Sturmi



50plus antwortet um 12-09-2013 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Wo bleibt der hysterische Aufschrei der Medien, oder besser gesagt unserer Interessensvertretung, wenn wir Fleisch importieren müssen, weil wir im Inland zuwenig produzieren (können)? Wo der Schrei nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen für die Bauern, damit sie bereit sind, zu investieren und zu produzieren?

Wenn es z.B. zuwenig Ärzte, Lehrer, Kinderbetreuer oder Pflegepersonal gibt, dann wird sofort nach Lösungen gesucht!


Steyrdiesel antwortet um 12-09-2013 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Hans1900
ja ich weiß das es nicht einfach ist und teilweise auch schon zu spät...
Wenn man sich anschaut was bei uns für ein Wildwuchs herrscht bei Bauland, da überlegst dir echt wo du noch zuhause sein möchtes bzw. ob das deine Heimat ist so wie du sie kennst.

mfg


Arni antwortet um 12-09-2013 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!!
Meine Meinung zu diesem Thema ist folgende: Ich glaube, die Bevölkerung in D (vielleicht auch in Ö) hat anscheinend keine ernstzunehmenden Probleme. Deswegen wird gerne über Landwirte und Intensivtierhaltung (den Ausdruck "Massentierhaltung" benutze ich bewusst nicht) hergezogen. Die Grünen beherrschen diese Taktik sehr gut. Will hoffen, dass diese Partei am 22.09.13 nicht an die Regierung kommt.
LG Arni


biolix antwortet um 12-09-2013 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo !

also wer möchte gerne neben einem Schweinestall wohnen ? und wer möchte dann das dieser SChweinestall sich noch vervierfacht, wo der Gestank vielleicht schon jetzt stört ?
Was hat das mit "die Menschen haben keine anderen Probleme" zu tun ? Die Menschen haben anscheinend gerade dieses Problem, sonst hätten in Niedersachsen nicht so viele die Grünen gewählt etc...

Mahlzeit !

biolix

p.s. heute wieder Fleischlos, 10 kg Steinpilze die letzten beiden Tage gefunden.. heute gibts Gebackene morgen die Souce mit Waldviertler Erdäpfelknödel.. ;-)


Hans1900 antwortet um 12-09-2013 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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und ob das was mit " die Menschen haben keine anderen Probleme" zu tun hat!
Nach dem 2ten Weltkrieg war es ziemlich jedem egal ob er neben einem Schweinestall lebt! Da war alle froh wenn sie etwas zu essen haben!
Es hängt alles damit zusammen dass die Lebensqualität steigt!


biolix antwortet um 12-09-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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du wirst doch nicht die Zeit nach dem 2. WEltkrieg mit den letzten 40 Jahren vergleichen wollen ? Inkl. sind die Probleme andere, weil da hatte keiner 800 Schweine neben dir.. ;-)(
Aber vielleicht Hans stellst du die Fläche neben deinem haus zur Verfügung für den nächsten 1000 er Schweinestall... schau ma ob du da "Probleme" hättest...


50plus antwortet um 12-09-2013 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Stimmt biolix, damals hat jeder nach seinen eigenen Schweinen und Ziegen "gerochen"!;-)

Aber vor Kurzem war bei uns ein "Vertreter", der hat auch so "gestunken", da mußten wir nachher das gesamte Haus lüften! ;-)




biolix antwortet um 12-09-2013 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja genau 50 plus und jeder weiß wie 3 Hausschweine auf Sroh gehalten "stinken".. fast überhaupt nicht...

und das mit dem Vertreter ist einfach, ja du lüftest, aber mit dem Schweinestall neben dir oder im Ort ist es umgekehrt, du willst lüften, kannst aber nicht.. ;-(


50plus antwortet um 12-09-2013 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix
Hochgerechnet hat es in unserem Dorf vor ca. 40 - 50 Jahren viel mehr Tiere gegeben, als jetzt.
Und warum hat sich damals jeder 2 Schweine, 5 Hendln und eine Ziege gehalten? Weil es sich "gerechnet" hat!
Jetzt muss das Essen so billig sein, dass sich 800 Mastplätze fast nicht mehr rechnen.
Ihr Bio's mit euren paar Nutscherln könntet die Österreicher niemals mit ausreichend Fleisch versorgen. Außerdem kommt auch ihr um's Schlachten nicht herum.
Würde sich der Wirt und seine Gäste auch genauso aufregen, wenn es ein Pferdehof wäre? Auch Pferde haben einen eigenen Geruch!
Aber Pferde sind "in" und Schweine sind "pfui"!
Die Menschen sind manipuliert, weil man die Tierhaltung ins Ausland verlegen will, da hört man nix, riecht nix, sieht nix und weiß nix - Paßt!


biolix antwortet um 12-09-2013 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
50 plus, kennst du überhaupt eine Vollspalten Schweinestall ? ich glaub nicht, sonst würdest du nicht so einen Blödsinn schreiben.. wir haben rund um uns 50 Pferde.. die "stinken " kein bißchen... aber wir haben 3 Ortschaften weiter einen Schweinezuchtbetrieb mit 70 Zuchten auf Vollspalten.. allein wenn wir da durch diese Dorf fahren, vergehts uns jedes mal.. ;-(

Apropos, passt gut zusammen, dafür gibts immer mehr Vegetarier, weil da durch "vergehts" denen auch, und dein Argument zieht auch nicht mehr, denn die brauchen auch kein Fleisch aus dem Ausland...


Johannfranz antwortet um 12-09-2013 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da müsste sich der Wirt und die lieben Anrainer auch die Frage gefallen lassen,ob die wenigeren
Schweine vor dem Umbau etwa nicht gestunken haben.
Wäre durchaus möglich,dass es für diese Nachbarn auch andere Beweggründe als die Geruchsbelästigung für eine solche Klage gibt,was natürlich ihr Geheimnis bleibt.



schellniesel antwortet um 12-09-2013 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Und ich dacht schon ich bin der einzige auf weiter Flur dem was auffällt!!
Danke biolix kenne einen Bio betrieb der hat jetzt glaub ich 400 Masten Strohstall mit auslauf in einen ausenbereich für jede Box Geruch is nur ein Bruchteil dessen was konvi Ställe verursachen trotz moderner Lüftung und fütterungsmanagement!!

Ja früher gabs bei jedem zweiten Haus noch Tiere insgesamt sogar mehr als heute richtig
Beißender Geruch war da aber nur selten in der Luft und wenn Dan war das vom Misthaufen kurz nach dem ausmisten!

Das klingt als wäre das ganze schon ewig her nur wenn ich von früher schreib ist das die jüngste Vergangenheit!
Bin noch keine dreißig ....

Und noch was wir exportieren weit mehr Schweinefleisch als eingeführt wird dennoch sieht man vor allen großen Schlachthöfen zig LKW mit ausländischen Kennzeichen??!!

Irgendwo da muss Hebel angesetzt werden und net Wachstum die Flucht nach vorn antreten!!
MfG Andreas



biolix antwortet um 12-09-2013 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
ja genau Andreas.. aber ich muss da mal konvies in Schutz nehmen... wir haben rund 300-400 Maststiere im Dorf, die meisten davon auf Stroh in Boxen gehalten.. da kann sich niemand beschwerden das die stinken.. und siehe da, die jungen bauen sich auch wieder her.. ;-)


FraFra antwortet um 12-09-2013 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
ich bin jetz nicht der schweine fachmann


doch luftreinigungstechnisch gibts doch auch einiges ??
luftwäscher??

gerade in dicht besiedelten gebieten soll auch auf landwirtschaftlicher seite ein konsens gefunden werden
denn bei einer neuerlichen bauverhandlung(sei es nur eine halle) macht man das klima nicht besser

also gemeinsam lösungen finden !
vor baubeginn schon nachbarn einbinden und befragen!

meine meinung




Mascher88 antwortet um 12-09-2013 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Hallo,

also ganz ehrlich für mich geht die ganze Diskussion in die falsche Richtung. Geht ja gar nicht darum, wieviel Scheine jemand hat/haben soll/kann um davon zu leben.
Das eigentliche Problem hierbei ist doch, dass der Stall zuvor genehmigt worden ist und jetzt diese Genehmigung nicht standhält! Das kann doch nicht sein!!
Wenn der Stall so platziert ist, das es zu Anrainerbelästigung kommen muss, dann darf er von vornherein nicht genehmigt werden!!!
Und nicht zuerst lassen wir jemanden bauen, und wenns dann nicht passt muss er sehen wie er zurecht kommen soll!! Was soll der Betrieb jetzt machen, soll er jetzt den neuen Stall aussiedeln oder die Belüftung abschalten und die Schweine ersticken lassen??

Ist für mich hier das eigentliche Problem! Und nicht zu vergessen die Folgen, die dieses Urteil haben kann.
Wenn das die "richtigen" Leute spitz kriegen, dann werden auch bald die 100 Stk Mastbetriebe die in einer Ortschaft angesiedelt sind Probleme bekommen. Da fühlt sich sicher auch jemand geruchstechnisch belästigt! Ist doch ein Witz!

mfg Mascher


Hans1900 antwortet um 12-09-2013 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@Macher88: Ganz deiner Meinung du bringst es auf den Punkt!

@biolix: Sicherlich will ich keinen Schweinebetrieb neben mir haben, aber ich wehre mich davor dagegen! Dann ist auch der Schaden für den Bauern nicht allzu gross!!
Es ist jetzt schwer zu diskutieren was erträglich ist und was nicht. Punkt ist, der Stall ist genehmigt und aus!


50plus antwortet um 12-09-2013 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@biolix
Ich kenne alles, Teilspalten, Stroh, incl. beißenden Geruch, wenn wir den Strohstall ausgemistet haben, bin froh, dass wir Vollspalten haben zum Wohl der Tiere und zu unserem Wohl. Natürlich haben wir bei Niederdruckwetter und beim Güllefahren Geruch im Hof, aber unsere Fleischesser-Nachbarn beklagen sich nicht. Alles in allem ist uns unsere gesunde Landluft viel lieber, als die Stadtluft.
Es geht darum, dass man den österreichischen Bauern irgendwo (dann halt außerhalb des Dorfes) einen Stallbau in der Größe für mind. eine Arbeitskraft genehmigen soll, wenn man auf inländische Fleischversorgung hofft.
Vegetarische Ernährung ist noch lange nicht in aller Munde und wird wohl nicht so schnell zu 100 % durchsetzbar werden, auch dein Sonntagsbraten nicht.
Haha. Pferde stinken nicht! Sogar ein gepflegter Hund oder ein Kanarienvogel hat einen Eigengeruch!


50plus antwortet um 12-09-2013 15:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@mascherl88 und Hans 1900

Genau meine Meinung!
Dieser Urteil ist doch ein Wink mit dem Zaunpfahl!


schellniesel antwortet um 12-09-2013 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Und ist der Wirt überhaupt zu dem Bauvorhaben befragt worden??? Gabs einen Öffentlicher Aushang ???

MfG Andreas


pek antwortet um 12-09-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Hallo,


wenn es sich der Landwirt leisten könnte würde ich ihm empfehlen das er wieder weniger Schweine dafür ohne Lüftung und auf Stroh hält - kann er sich auf Exkursionsbetrieb anmelden. Er sollte halt aufpassen das die Leute nicht bei dem Wirt essen den der Gestank und die Fliegen würden keiner wollen.

Ich behaupte das ein Schweinestall heute bei 90 % der Wetterbedingungen keinen Einfluß auf die Nachbarn hat im vergleich zu früher.


tiroler antwortet um 12-09-2013 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
vielleicht ist dieses "Urteil" erkauft?????


biolix antwortet um 12-09-2013 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Nabend !

pek das glaubst aber selbst nicht, oder ??

Andreas, eine Bauverhandlung hat sicher gegeben mit Einsprüchen, aber der Bürgermeister als Baubehörde 1. Instanz hats genehmigt.. darum ist es in Ö gut das es mehrer Instanzen gibt...

Ja und darum ist dann auch der Titel des threats falsch, denn in einem normalen Bauerndorf sind Tiere sehr wohl erwünscht..

ja und 50 plus, dein Wohl will ich gar nicht, das von den Tieren schon gar nicht.. ;-(

lg biolix

p.s. und warum wil lvon euch keiner daneben wohnen oder ein Grundstück zur Verfügung stellen ? Und warum in den intensiv Gebieten in Deutschland die Protest immer mehr werden ? weil alles besser wird ??


helmar antwortet um 12-09-2013 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Da wäre es interessant zu wissen, wer abgesehen vom Wirten, immer schon in dem Dorf gewohnt hat und wer zugezogen ist........aber auch jene welche noch mit dem Schweinestall neben dem Schlafzimmerfenster aufgewachsen sind sind meistens sehr froh wenn sich die Tierhaltung aus ihrer Gasse verabschiedet.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 12-09-2013 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
helmar deine Logik will ich mal haben.. zugezogen kann man bei 250 Schweinen sein, aber 850 kann man dann trotzdem nicht mögen oder riechen wollen.. ;-(


Mascher88 antwortet um 13-09-2013 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@biolix
also deine Logik möcht ich mal haben!
250 Schweine vor der Haustüre stinken
800 Schweine vor der Haustüre stinken auch
so, wo ist jetzt der "große" Unterschied?? Ich wage ehrlich zu bezweifeln, dass sich die erhöhte Stückzahl derartig auf den Geruch auswirkt! Ist doch wie bei allen Tieren, sobald welche da sind, gibts einen gewissen Geruch aber der wird sich mit der Stückzahl nicht dramatisch verändern.
zumindest meine Erfahrung!
Und bitte die Unterstellungen gegen den Bürgermeister zu unterlassen! Warst du etwa bei der Bauverhandlung dabei? Ansonsten kannst du nicht wissen wie es dort zugegangen ist und ob es durch "Freunderlwirtschaft" zustande gekommen ist, oder ob sich im Vorhinein einfach keiner der Nachbarn etwas darum geschert hat?

Wäre in diesem Fall für eine Kompromisslösung:
Bauer, Wirt + Anrainer und die für die Genehmigung zuständigen Beamten teilen sich die Kosten für eine Absiedelung des Stalles. Ansonsten sollens selber Absiedeln oder damit leben!



sturmi antwortet um 13-09-2013 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@mascher
Der Biolix hat halt seine Vorurteile, da kannst nix machen! ;-)
MfG Sturmi


helmar antwortet um 13-09-2013 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Was der Biolix den Grünen ist der Sturmi den Schwarzen.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 13-09-2013 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
komisch wieder möchte ich deine Logik nicht haben Hlmar....ich bekomm nix von der Parteizentrale und hab nix mehr mit ihnen zu tun.. udn fange keine threats gegen die ÖVP an, vernadere niemanden etc. etc..... ;-)))

lg biolix

p.s. mascher, nein du kennst auch keine VOllspaltenschweineställe die stinken überhaupt nicht.. alles Vorurteile vom biolix... und klar, 800 stinken eher fast weniger als 250..;-))) Leute gibts... ;-(


anderson antwortet um 13-09-2013 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Hallo,
natürlich ist der Hauptpunkt an der Geschichte die fehlende Rechtssicherheit. Und dass man danach keine rechtliche Möglichkeit hat, die Verursacher (die genehmigende Behörde) zur Rechenschaft zu ziehen. Hier investiert jemand viel Geld in eine Anlage, sieht sich auf der sicheren Seite und dann gibts nebulöse Vorgaben. Wieso hat vorher niemand darauf hingewiesen, dass es nun ein Gewerbebetrieb ist? Warum gibt es keine einheitlichen Genehmigungsabläufe? In welcher Entfernung zum Ort darf man stinken?
Ich würde dem Wirt auf die primitive Art antworten: Anzeige, Betriebsprüfung auf die neuesten baulichen Vorgaben, Überprüfung ob alle bauliche Anlagen genehmigt sind, Forderung nach Lärmschutzmaßnahmen für seinen Gastgarten usw. Die ganze Geschichte mit "Wer Wind sät,...." eben.
mfg
anderson


50plus antwortet um 13-09-2013 14:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@biolix
Hast du schon selbst mit verschiedenen Systemen gearbeitet?
Wenn du schon Österreich nicht mit ausreichend Fleisch versorgen kannst, dann lass doch die Konvi-Landwirte wenigstens leben! Meinst du ich möchte auch so aussehen, wie manche berühmten Vegetarier: ausgemergelt und verhärmt mit leerem Blick und Jahrzehnte älter, als sie tatsächlich sind.

Auch du gehörst zu jenen, die die Tierhaltung in Österreich abstellen wollen! Traurig, wenn die Wadlbeisser in den eigenen Reihen sitzen!



Mascher88 antwortet um 13-09-2013 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@biolix
mit "Leute gibts...."
triffst wenigstens einmal den Nagel aufm Kopf!! :-)
Muss ich mir bei deinen Beiträgen fast ununterbrochen denken! Aber nix für ungut, jedem das seine.

Mfg mascher




Restaurator antwortet um 13-09-2013 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
so eine stinkerei - geschichte gab's doch schon vor einigen jahren mit einem hühnerbetrieb in gnas, k.a. wie das dann letztlich ausgegangen ist, war aber auch so, dass durch die betriebsgrösse das elben für die anderen qualvoll wurde, soweit versteh ich das schon. auch die slowenischen stallungen auf der anderen murseite in radkersburg haben den thermentourismus und die einwohner nachhaltig gestört. auch da wäre interessant wie die geschichte ausgegangen ist.
aber die enden dieser fälle schaffen's halt nicht bis in die zeitung, nur die aufreger.
dass die behörde / das land nicht belangt werden können kann ich mir nicht vorstellen. zumindest war ich bisher der meinung, dass die zur rechtssicherheit verpflichtet sind.
ehrlich gesagt hab ich den eindruck, dass dieses urteil auch unter dem aspekt des kraftwerkes an der schwarzen sulm gefällt wurde. hier ist es auch niemandem gelungen das projekt zu fall zu bringen weil es rechtlich korrekt genehmigt war.
" In welcher Entfernung zum Ort darf man stinken? "
die frage muss anders lauten @anderson:
"wenn jemand in ein solches projekt investiert, es mitten in die felder setzt und später wismet ein bürgermeister einen acker in z.b. 700m entfernung in hauptwindrichtung in bauland um, muss der investor dann wieder weiterziehen?"



Black_Devil antwortet um 13-09-2013 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Weiterziehen braucht er nicht. Aber das Größerwerden ( Betriebsaufstockung ) ist eingestellt. Abstand zum nächsten Siedlungsgebiet sind dafür 300 m Luftlinie.

"Ana hot imma as " Bummerl " , ana muaß imma verliern " ...


AnimalFarmHipples antwortet um 13-09-2013 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Zitat 50+:

"Meinst du ich möchte auch so aussehen, wie manche berühmten Vegetarier: ausgemergelt und verhärmt mit leerem Blick und Jahrzehnte älter, als sie tatsächlich sind."

Fairerweise müßtest Du halbverblühte Landschönheit jetzt bitte
1. sagen welche "berühmten Vegetarier" Du meinst und warum Deiner Meinung nach alle Vegetarier so aussehen, und
2. zu Vergleichszwecken ein aktuelles Bild von Dir reinstellen.


tch antwortet um 13-09-2013 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Warum denke ich gerade an den Basilisk...:-)?

tch


AnimalFarmHipples antwortet um 13-09-2013 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
...
 


50plus antwortet um 13-09-2013 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@afh
Das Gelächter sei dir und tch von Herzen gegönnt - eure Neugierde werde ich allerdings nicht stillen!

Ich habe meine Aussage ernst gemeint, es tut mir leid, dass du dich (als vegetarischer Fastveganer) damit auf die Zehen getreten fühlst und ich denke, dass hinter deiner übertriebenen Erheiterung eine gewisse Unsicherheit steckt.
In deinem Schock ist dir auch nicht aufgefallen, dass ich "manche" geschrieben habe, während du "alle" geschrieben hast - einigen wir uns halt auf "viele"!;-) Mangelnde "Fleischeslust" scheint wirklich auf viele Menschen Auswirkungen zu haben, man sieht ihnen langjährigen Verzicht förmlich ins Gesicht geschrieben! ;-)
Ich bemühe mich sehr, meine Familie gesund und ausgewogen zu ernähren und möchte mir, so wie ein Großteil der Bevölkerung meine Lebens- und Ernährungsweise von niemandem diktieren lassen.





biolix antwortet um 13-09-2013 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
;-))

Die hat ja noch nie einen gesehen.. ;-))

Das größte "Feindbild" ist immer dort zu finden, wos am meisten weg ist.. ;-)

Inkl. 50plus, ich weiß nicht wie viele Schweineställe udn Haltungsformen kennst, ich kenne genug, besonders die auf denen ich war und die Bioschweinehalter mir immer wieder sagten, ne das ist nicht von mir der Gestank, sondern vom Nachbarn... ich habe mich dann überzeugt und die hatten recht.. ich habs zuerst auch nicht geglaubt..

Ja siehst und weil ich mir die Ernärhrungsweise nicht diktieren lassen möchte, hat sich Gott sei dank der Biolandbau schon so entwickelt, das man so viele gesunde und Pestizidfreie, nicht totgespritzte Lebensmittel zu kaufen bekommt.. und nicht die "Gleichmacherei" die mfj und du anscheinend gerne möchtest.. also danke allen die sich auf den Weg gemacht haben, und Konvies die es auch schaffen ihre Tiere noch auf Stroh zu halten und so den Gestank weit minimieren können, danke ! ;-)

lg biolix


MF7600 antwortet um 13-09-2013 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
ja fast alle vegetarier (veganer sowieso) sehen wirklich so aus wie 50plus beschreibt.
die allermeisten erinnern mich an kümmererferkel...



50plus antwortet um 13-09-2013 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@biolix
Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende!


MF7600 antwortet um 13-09-2013 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@biolix
mit strohhaltung den gestank in der schweinemast minimieren? nicht realistisch

ich war voriges wochenende im agrarium, die haben dort eine hand voll mangalitza- freilandschweine.
also wie das gestunken hat... ein 800er stall stinkt da nicht viel mehr...


biolix antwortet um 13-09-2013 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
mf .. ;-)) wie schon geschrieben habe ich die letzte Zeit gerade 2 Top Sportler kennen gelernt da hät ich nie geglaubt das die Veganer sind... und erst letzten sitzen wir wieder am TIsch zusammen bei einem Abendessen mit Bekannten und auch neue dabei, und einer bestellt Vegetarisch, und ich meinte, echt wie lange schon... 7 Jahre meinte er.. groß und nicht ganz schlank so um die 50.. und er erzählte wieder eine ähnliche Geschichte, die ich schon oft gehört habe, das viele aus Krankheitsgründen dazu gekommen sind.. dieser meinte sein Arzt ist jetzt ganz begeistert, nicht nur das er seine Krankheit überwunden hat, auch seine Blutwerte die bei Gleichaltrigen immer schlechter werden, werden bei ihm besser.. also warum ihr diese Menschen immer so abstempelts weiß ich nicht, ich bewundere sie schon ein wenig.. ;-)

lg biolix

p.s. Also ich hab zig Freilandhaltungen letztes Jahr "besucht", aber gestunken hats da nirgenst.. aber du kannst du auch den Gestank nahe dran verwechseln, und den den man in 100 m noch enorm riecht, und da ist ein großer Unterschied obs 100 oder 800 sind..


helmar antwortet um 13-09-2013 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Naja, lieber Lixl....aber die Mag.Dr. Petrovic schaut schon ziemlich verdrossen drein.........muß aber nicht an der Verpflegung liegen, kann vielleicht auch damit zu tun haben dass bis dato der Sprung in die Landesregierung nicht klappen wollte....
Mfg, Helga


AnimalFarmHipples antwortet um 13-09-2013 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
50+, was ich an Dir wirklich schlimm finde, ist daß ich davon überzeugt bin, daß Du den Schwachsinn, mit dem Du Dich und Deine virtuelle und reale Umwelt permanent berieselst, selber wirklich glaubst.

Aber egal, vielleicht besitzt Du doch noch die Güte, auch irgendwelche Belege dafür zu liefern, daß "berühmte Vegetarier" so aussehen wie von Dir beschrieben, und auch dafür, daß Du ansehnlicher bist.
Es ist unredlich, verlogen und unanständig, Behauptungen zu streuen, die Du nicht auch beweisen kannst. Geh Dich schämen !


MF7600 antwortet um 13-09-2013 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
de glawischnig schaut a so aus...


biolix antwortet um 13-09-2013 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
;-)) helmar der war auch gut.. weißt du wie alt sie ist ? und ich hab sie vor über 10 Jahren kennen gelernt, ach ja arg das "so eine Vegane" überhaupt heute noch lebt.....

Was haben sie davon AFH ständig mit den GEschichten ? nur weil sie nicht erkennen wollen das Schweineställe auch sehr starkt stinken können ?

lg biolix

p.s. echt, die eva auch.. solltest mal mit ihr joggen gehen, dasdwirklich weißt wie sie aussieht... ;-)) aber schau ma mal wie du oder deine Frau in dem Alter aussehen..

ach und hier ein gute Interview.. sie war 18 Vegetarierin.. und lebt auch noch, da hab ich sie echt als Veggie kennen gelernt, puh die war schon sehr fesch damals.. ;-))

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/589054/Glawischnig_Bei-Korruption-hoert-sich-Schmaeh-auf


helmar antwortet um 13-09-2013 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Hallo Lixl, ich vermute in meinem Alter.....
Mfg, Helga


AnimalFarmHipples antwortet um 13-09-2013 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Zitat 50+ :

"Ich bemühe mich sehr, meine Familie gesund und ausgewogen zu ernähren und möchte mir, so wie ein Großteil der Bevölkerung meine Lebens- und Ernährungsweise von niemandem diktieren lassen. "

Eben. Leider sind aber Diktate offenbar überall dort nötig wo der von Dir so gern bemühte "gesunde Hausverstand" seine Dienste verweigert, sei es weil etwas "immer schon so war und allein deshalb gefälligst weiterhin so zu bleiben hat", oder sei es weil der Horizont schon am Fußabstreifer vor der Haustür endet, oder sei es aus purer Faulheit, Dinge weiter und fertig zu denken.

Siehe den Link, versuch einfach mal mitzudenken.
 


Drauhexe antwortet um 13-09-2013 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@AnimalFarmHipples:
Auch scheinbar dumme und ungebildete Menschen haben das Recht zu leben wie sie es für richtig halten! Das ist zumindest meine Meinung.

Beste Grüße
Drauhexe
PS: dein Link funktioniert nicht!




edde antwortet um 13-09-2013 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
für die klitzekleine Nebenwirkung der unbestritten intelligenten vegetarischen oder gar veganen Ernährungsweise , nämlich die abnehmende Fettunterfüllung der Gesichtshaut wurde allerdings längst eine noch intelligentere Lösung eben für dieses Problem gefunden--das Unterspritzen von Eigenfettzellen.


AnimalFarmHipples antwortet um 13-09-2013 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@Drauhexe:

"Auch scheinbar dumme und ungebildete Menschen haben das Recht zu leben wie sie es für richtig halten! Das ist zumindest meine Meinung."

Meine ja prinzipiell auch, aber die Aussage von 50+, sich nicht vorschreiben zu lassen, was sie essen darf und was nicht, ist insofern nicht stichhaltig als es sehrwohl ein gesellschaftliches Bedürfnis geben kann, regulierend in die individuelle Freiheit, seinen Speiseplan zu gestalten, einzugreifen.
Siehe dazu nocheinmal den Link, die Argumentationslinie hat durchaus was für sich.
Auch wenn ich es prinzipiell ablehne, verbreitet auftretende habituelle Unvernunft mittels ausufernder Regelungswut zu kompensieren - was aber kein Grund ist, sich derlei Gedankenspielen bloß deshalb zu verschließen.
Irgendein angeborenes, gewohnheits- oder gar verfassungs- bzw. grundrechtlich verbürgtes Recht auf Fleischkonsum gibt es nicht.
Aber zB gibt es bereits eine UN-Konvention, die -wenn auch gegenwärtig nur mit Empfehlungscharakter- ein Grundrecht auf sauberes Wasser festschreibt und vom Tierschutz als Staatszielbestimmung in Verfassungsrang ist es auch nur mehr noch ein Gedankensprung zu Tier-Rechten, die denkmöglich durchaus auch im Sinne eines Tötungsverbotes zu bloßen Genußzwecken ausgestaltet sein könnten.
Was ich damit sagen will, ist: Es ist grundsätzlich nicht illegitim, auch in Ernährungsgewohnheiten regulativ einzugreifen, wenn es dafür ein gewichtiges gesellschaftliches Bedürfnis gibt (wie zB auch den im Link angesprochenen Klimaschutz).
Auch wenn es unsrer 50+ dann evtl vor Empörung sauer aufstößt (was es aber offenbar aus unerfindlichen anderen Gründen ohnehin schon länger tut, wenn man liest was sie so en série an Apodizismen von sich gibt ...).
 


helmar antwortet um 14-09-2013 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Hallo AFH, es gibt genug pflanzliche Gerichte welche gut schmecken, und die kommen bei uns auch auf den Tisch...was aber von dort sicherlich immer verbannt bleiben wird, wird ein sogenannter pflanzlicher "Fleischersatz" sein, und Tofu auch.......
Und probiers mal selber.....ein gebratener Zucchini wird mit Butter angebraten besser schmecken als in Öl angebraten.
Mfg, Helga


soamist2 antwortet um 14-09-2013 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
ich liebe präpotente menschen schon deswegen weil es einfach nicht möglich ist sie als arschlöcher zu bezeichnen und sich dabei zu irren


MF7600 antwortet um 14-09-2013 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@Helmar
absolut richtig!!

http://www.youtube.com/watch?v=E5Qe1DlWzIY
http://www.youtube.com/watch?v=XIYAtUm9yIE
http://www.youtube.com/watch?v=amCDsN0SnMs
http://www.youtube.com/watch?v=yjIVq-_0D-8

einfach mal mitdenken ;-)


Restaurator antwortet um 14-09-2013 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
" ist es auch nur mehr noch ein Gedankensprung zu Tier-Rechten, die denkmöglich durchaus auch im Sinne eines Tötungsverbotes zu bloßen Genußzwecken ausgestaltet sein könnten."

was zu zuständen führen würde wie sie unsere altvorderen aus kriegszeiten schildern, schweine im finsteren keller, ziegen in winzigen, versteckten ställen, ...
fleischessen am niveau von heroinkonsum in den 70ern, schwarzmärkte mit allen möglichen folgen - vor allem für die dann dort gehandelten tiere.
gefängnisse, voll mit fleischdealern und tiermördern, wahrscheinlich dann auch resozialisierungsprogramme in entsprechenden vegancamps?
die welt ein siechenhaus, hauptsächlich alte menschen, ebenso hauptsächlich alte tiere, die vermehrung muss durch kastration der verbleibenden (tiere) im zaum gehalten werden - wo bleibt da das recht des tieres auf sexualität und nachkommenschaft? - eine verödung der rassevielfalt der nutztiere, bzw. deren aussterben würde eintreten während man im regenwald für die erhaltung der artenvielfalt kämpft.
ich bin kein milchtrinker, aber man sollte sich schon vor augen halten warum wir überhaupt - im gegensatz zum grossteil des rests der welt - unsere genetik so verändert haben, dass wir als erwachsene die milch überhaupt vertragen.
trotzdem: tiere aus ihrer gewohnten umgebung zu reissen, stundenlang zu transportieren und sie dann dem tötungsstress in einem schlachthof auszusetzen - DAS sollte verboten werden.
hier führen die hygienevorschriften zu einer unnötigen, massiven verschlechterung der situation für tiere - von wie vielen hausschlachtungen ist bekannt, dass sie sich negativ auf die gesundheit einer person ausgewirkt haben?
"... ist insofern nicht stichhaltig als es sehrwohl ein gesellschaftliches Bedürfnis geben kann, regulierend in die individuelle Freiheit, seinen Speiseplan zu gestalten, einzugreifen.":
ich ess wirklich wenig fleisch und zuhause ausschliesslich von meinen eigenen tieren, aber solche sätze wecken natürlich ein widerstreiten da sie eine bevormundung ersten ranges darstellen.
es fordert ja auch kein fleischesser veganer untersuchen zu lassen ob sie überhaupt in der lage sind sich und ihre kinder vegan richtig zu ernähren, ob die eltern überhaupt das entsprechende know-how haben.
und da wäre es dann durchaus denkbar, dass in die individuelle freiheit sich vegan zu ernähren regulierend eingegriffen wird. dann könnte sich der ogh damit auseinandersetzen ob man den falsch ernährten veganerkindern zwangsweise (billig) fleisch verabreichen darf oder ob der staat dann über mehrkosten für vollwertige vegane ernährung aufkommen muss, ob die eltern dieser kinder die durch nicht-wissen entstandenen kosten tragen müssen oder die allgemeinheit....
;) :)
diese wege sind allesamt nicht zielführend, weder ungehemmter fleischkonsum, noch eine gesetzliche einschränkung desselben. hier ist an ganz anderen stellen anzusetzen und zuallererst idt die situation der tiere zu verbessern - speziell im letzten lebensabschnitt.
ich würde niemals eines meiner tiere zu einem schlachthof karren.


sturmi antwortet um 14-09-2013 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
"...Es ist grundsätzlich nicht illegitim, auch in Ernährungsgewohnheiten regulativ einzugreifen, wenn es dafür ein gewichtiges gesellschaftliches Bedürfnis gibt..."
@AFH
Hat sich da jetzt ein Öko-Taliban geoutet?! ;-)
MfG Sturmi


Drauhexe antwortet um 14-09-2013 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@Restaurator: Du sprichst mir aus der Seele!


sturmi antwortet um 14-09-2013 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@MF
Danke für die Links, ich bin ein Fan von Udo Pollmer, entlarvt er doch den Veggie-Wahnsinn!
MfG Sturmi


edde antwortet um 15-09-2013 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
passend zum oben angeschnittenen Thema vegetarisch:

die Grünen in Bayern sind auf 8,5 % zurückgefallen, laut Politologen war die Forderung der Bundesgrünen nach einem verpflichtenden fleischlosen Tag in der Woche in Kantinen die grösste "Wählervertreibungsaktion" des ganzen Wahlkampfes.

wer will ,kann auf Fleisch und sogar jegliche tierische Erzeugnisse verzichten, aber bitte FREIWILLIG in einer freien Gesellschaft.
Vorschriften haben wir genug, die Bevölkerung sieht keinen Bedarf sich auch noch die Essgewohnheiten vom Staat diktieren zu lassen.
mfg


biolix antwortet um 15-09-2013 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Hi !

ja edde, die Angst ist so groß vor dem Fleischlostag bevor man ihn selbst probiert hat.. ;-)))

ja gratuliere der CSU, und die 1% weniger verkraften die Grünen schon, aber die FDP ist aus dem Landtag.. uiii so frei wollens die Leut dann auch wieder nicht..

lg gn8 biolix


sturmi antwortet um 16-09-2013 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Ich bin froh das die D-Wähler dieser Vorschriften- u. Verbotspartei eine auf den Deckel gegeben haben! In Österreich ist das Wählerpotenzial leider doppelt so hoch.
Wer eine Zerstörung der österreichischen Lebensmittelversorgung forciert (100%ige Biologisierung) und konv. Nutztierhalter (tierquälerische Massentierhaltung) kriminalisiert gehört für mich nicht in eine Regierung, ja nicht mal ins Parlament!
@biolix
Du kannst dich noch so lustig über dieses Thema machen, die Bevölkerung lässt sich nicht bevormunden, schon gar nicht beim Essen!
MfG Sturmi





helmar antwortet um 16-09-2013 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Und beim Autofahren auch nicht...siehe Tempo 80 auf Freilandstraßen.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 16-09-2013 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Guten Morgen !

ja klar, jede Wahl wo die Grünen jetzt nicht zulegen, wird wohl echt wegen Tempo 80 und dem Fleischlostag liegen.. ;-)))

Wird wohl auch für die Grünen Parteistrategen wichtiger werden, wies die anderen machen, ordentlich die WählerInnen zu belügen und auch ein "wenig" korrupt zu werden wie die Anderen, dann wird man doch viel besser gewählt..;-))

einen schönen Tag und ich hoffe ihr habt gestern im zentrum gesehen, wos um wirkliche Sachen geht und das war wieder sehr sehr aufschlußreich...

hier zum nachschauen..

http://tvthek.orf.at/programs/1279-Im-Zentrum/episodes/6706081-Wahl-13--im-ZENTRUM-Spezial

lg biolix


50plus antwortet um 16-09-2013 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Sie haben eine vegane Gesellschaft als Ziel.
Der nächste Schritt nach dem Fleischlostag wäre ein Tier-Tötungsverbot für Genusszwecke.


helmar antwortet um 16-09-2013 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Aber geh, liebe 50 Plus...soooo fürchten brauchst dich auch wieder nicht..........nur wollens halt dass das Grillwürstl Bio ist. Als Belohnung für den Veggie-Day......;-).
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 16-09-2013 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@helmar
Hier gehts doch nicht ums fürchten, es geht einfach darum was die Grünen für Ziele verfolgen. Natürlich wird dieses "Endziel" verharmlost/vernebelt, die Bevölkerung ist nicht ganz so belämmert (© die Grünen) wie die Grünen glauben, daher werden Sie auch nie die Macht erlangen um ihre Öko-Diktatur durchzusetzen.
Schade das den Balluch nicht wieder kandidieren haben lassen, so belämmert sind Sie dann auch wieder nicht! ;-))
MfG Sturmi




50plus antwortet um 16-09-2013 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@helmar

Zitat AFH:
Aber zB gibt es bereits eine UN-Konvention, die -wenn auch gegenwärtig nur mit Empfehlungscharakter- ein Grundrecht auf sauberes Wasser festschreibt und vom Tierschutz als Staatszielbestimmung in Verfassungsrang ist es auch nur mehr noch ein Gedankensprung zu Tier-Rechten, die denkmöglich durchaus auch im Sinne eines Tötungsverbotes zu bloßen Genußzwecken ausgestaltet sein könnten.
Was ich damit sagen will, ist: Es ist grundsätzlich nicht illegitim, auch in Ernährungsgewohnheiten regulativ einzugreifen, wenn es dafür ein gewichtiges gesellschaftliches Bedürfnis gibt (wie zB auch den im Link angesprochenen Klimaschutz

Lies dir am besten das gesamte posting von afh durch: 13.09. an drauhexe durch!
und sieh dir mehrere Kabarettstücke von Hagen Rether an, dann kannst darüber nachdenken.....

Ich habe keine Angst, aber: Wehret den Anfängen!




50plus antwortet um 16-09-2013 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@sturmi
Gratuliere, du hast es durchschaut!


sturmi antwortet um 16-09-2013 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen, die arbeiten daran ein Tötungsverbot für Genußzwecken durchzusetzen!!!
Jedes % mehr für die Grünen bringt sie diesem absurden Ziel näher, daran sollte jeder stimmberechtigte Bürger denken wenn er die Wahlkabine betritt!
MfG Sturmi




helmar antwortet um 16-09-2013 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Hallo 50 Plus, Sturmi und AFH.....es gibt UNO-Konventionen gegen Krieg, Gewalt, Unterdrückung uvm. und es wird sicherlich auch irgendwo eine gegen das Essen von Fleisch geben.....Papier ist geduldig.

Die Grünen sind eine politische Partei wie viele anderen Parteien auch und in einer Demokratie gibt es nun mal das Recht, sich Wahlen zu stellen. Und das Programm jeder Partei macht sie für den Einzelnen wählbar oder eben nicht. Für mich persönlich sind einige der wahlwerbenden Parteien bei der NR-Wahl nicht wählbar, und damit hat es sich...........
Und was die Wahlpropaganda der einzelnen Parteien betrifft......wers glaubt, wird wohl selig werden oder so ähnlich.......;-) und sich dann wundern was in den Koalitionsverhandlungen auf einmal wieder nimmer so wichtig ist.
Mfg, Helga


elvico antwortet um 16-09-2013 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
aus Zitat Biolix:
Wird wohl auch für die Grünen Parteistrategen wichtiger werden, wies die anderen machen, ordentlich die WählerInnen zu belügen und auch ein "wenig" korrupt zu werden wie die Anderen, dann wird man doch viel besser gewählt..

Die Chancen kommen schon noch . . .
MfG


grasi1 antwortet um 16-09-2013 15:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@sturmi, ist die Angst deiner Partei so groß, daß ihr mit solchen Schreckgespenstern arbeiten müsst, die absolut nicht der Wahrheit entsprechen.
Aber bei Wahlwerbung darf ja gelogen werden, das sich die Balken biegen, egal welcher Farbe der Parteien es sind.


sturmi antwortet um 16-09-2013 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
@grasi1
1. ist das meine Meinung und
2. scheinst du das Parteiprogramm der Grünen nicht zu kennen!
Wen wählst du den Grasi, hilf mir ein bisserl! ;-)
MfG Sturmi


biolix antwortet um 16-09-2013 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
sturmi Wahlgeheimnis.., ;-))

Du Achtung, für die müsste eigentlich die größte Gefahr von den Vegetrariern ausgehen, und die sind angeblich schon 8% in Österreich.. ;-))

Aber in einer ruhigen Minute denkst mal darüber nach, ob nicht das immer weitere extrem, z.b. eben der immer größer werdende Massenställe, der in Akkord arbeitenden Fleischindustrie, das ewige Wachstum und intensiver werden, eigentlich die größte Gefahr für euch Schweinemäster ist.... da spielt ein Grünes Wahlergebnis wenig Rolle...

lg biolix


chili antwortet um 16-09-2013 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Ich würde mir die Bestandesgrenzen die wir vorm EU-Beitritt gehabt haben zurückwünschen und zwar
EU-weit am besten weltweit dann ginge es uns Bauern sicher besser als heute!
Weniger Luft und Nitrat Probleme und weniger Arbeit.
Aber wenn ich mich zurückerinnere an die 70 iger Jahre wo noch die normalen Betriebsgrößen die Regel waren und die Viehpreise mal zu gut waren was haben die sozis gemacht ? von Polen die fetten Schweine importiert damit es billig bleibt. Das ist meiner Meinung ein reines Gesellschaftsproblem und diese Geiz ist Geil methode ist die eigentliche Ursache der Massentierhaltung.Heute benötigen die Konsumenten nur mehr 13% ihres Einkommen für die Ernährung und trotzdem schreit die AK immer die Leute können es sich nicht mehr leisten und dabei werden soviel Lebensmittel weggeworfen wie noch nie!
Und darum ist Probaganda von Rot-Grün gegen die Massentierhaltung und für mehr BIO scheinheilig weil dann würden die Konsumenten wieder 30% für die Ernährung ausgeben müssen!

mfg. chili


Drauhexe antwortet um 16-09-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Ja chili, stimmt. Für das Essen wird weniger ausgegeben. Das Geld das übrig bleibt wird nämlich dringend für Flachbildfernseher und Handys gebraucht!


helmar antwortet um 16-09-2013 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
...oder, meine Lieben, schlicht und einfach fürs Wohnen....was da inzwischen nicht nur in den Städten an Mietpreisen abgeht, ist nicht gerade wie man so sagt, ein Lercherlschaß. Schaut mal in die Angebote rein.......da geht sich gerade noch die Miete aus wenn, was ja von manchen Parteien so gewünscht wird, die Frau einen Teilzeitjob mit netto 700-800 € hat.
Schaut doch bitte mal was rauskommt wenn sich eine oder ein Alleinerzieher mit einem der Tatsache entsprechenden Einkommen (Überstunden, Nachtdienste, eventuel Wochenenddienste eben wegen der Kinderbeaufsichtigung nicht drin) durchbringen muß........
Ich weiß, ich bin jetzt vom Thema "Tierhalter unerwünscht" schon recht weit weg......aber jedes mal wenn so ein Thread hier auftaucht, kommen dann wie das berühmte amen nach dem Gebet die Leut welche billig Fressen wollen und sich den 3. Flachbildfernseher mit dem ersparten Geld kaufen wollen...........
Mfg, Helga


edde antwortet um 16-09-2013 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
chilli, drauhexe

fürs Essen wird heutzutage weniger ausgegeben als früher, unbestritten.

dennoch hab ich den starken Eindruck, dass insbesondere Markenprodukte und vor allem Fleisch und Käseprodukte in den Bedienungsabteilungen der Supermärkte die letzten Jahre stark angezogen haben.
Dauerwurst,Spezialkäsesorten-wenn ich diese Preise in Kilopreise betrachte denk ich wirklich oft an wahre Apothekerpreise.
fix abgepackte Ware und noch dazu von den Handelsmarken Clever, Tann und wie sie alle heissen sind einigermassen günstig geblieben.

mfg


schellniesel antwortet um 16-09-2013 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierhalter unerwünscht
Dazu kommt das beim essen in den letzten Jahrzehnte immer mehr die Geiz ist geil Mentalität dazugekommen ist!!
Man spart schon lieber beim essen als auf Statussymbol zu verzichten...

Merke das bei unseren Lehrlingen in der Fa zwei Handys a patzen Auto abo im fitnessstudio usw aber in da jausenpause San ma hungrig weil gegen Ende des Monats geht die Marie aus??!!!

MfG Andreas


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