Maschinenring - Ein toter Esel

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Indianerlandwirt 09-03-2013 22:03 - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Ich war bei einer MR Vollversammlung zugegen. Der Geschäftsführer des Ringes erzählte in seinem Bericht die Geschichte eines Jungen. Dieser bestellte einen lebenden Esel und erhielt aber eine toten Esel, den er bezahlen mussten. Erfinderisch verkaufte es er den toten Esel in einer Lotterie. Das letztlich ihm sehr viel Geld brachte, aber den teilnehmenden Spielern nur Verluste. Es war ein Pyramidenspiel. Die Geschichte handelte von der letzten Finanzkrise.
Ich sinnierte darüber, warum gerade dieser Geschäftsführer eine solche Geschichte erzählte. Erst als ich den Namen "Maschinenring" für den toten Esel einsetzte, war mir alles klar. Der Maschinenring ist heute gekennzeichnet durch Abrechnungsverluste im Bereiche Agrarmaschinenvermittlung und Betriebshilfe. Viele Bauern sind aufgrund der Sozial- und Steuerproblematik nicht mehr bereit Abrechnungen durchzuführen. Jeder Versuch mit Agrarprojekten leben in diese Angelegenheit zu bringen scheiterte. Der geplante MR Forst verkümmert im Schatten der Waldwirtschaftsgemeinschaften. Energieprojekte wie Biogasanlagen kämpfen heute um die finanzielle Existenz oder wurden stillgelegt. Das Vermitteln von Hackgut leidet an Transportproblemen (Gewerbe, Fahrtenschreiben, etc.) und mangelnder Zahlungsmoral der Heizwerke. Die handelnden Personen sehen hilflos ihren einstigen Erfolgen nach.
Der tote Esel MR Agrar wird nun mittels einen Pyramidenspiel namens MR Service und MR Personal-leasing den Bauern als Wundergeldmacher verkauft. Doch wurde der bereits angestellte Betreuer des MR Personalleasings wieder gekündigt und Leasing wird durch andere Angestellte des Ringes mitbetreut. Es hat nicht gereicht. Auch im MR Service Bereich wird nicht gefeiert trotz großer Umsätze. Die jährlichen Winterdienst-Pauschalen sind aufgebraucht. Die Bauern, als Mr Dienstleister angetreten, werden zu Gewerbetreibenden Unternehmer. Entweder sind die Umsätze zu hoch, oder nicht mehr der Landwirtschaft untergeordnet., oder der Besatz an Traktoren (dritter, vierter) und eines Salzstreugerätes sind nicht mehr als landwirtschaftlich anzusehen. Alle Vorteile sind futsch.
Ein politischer Festredner kommentierte die Situation folgend "fetter Bauch mit trägen Körper".
Nun so passt die vortragende Geschichte des MR Geschäftsführers doch sehr genau. Auch wenn es von ihm nicht gewollt war. Mr Service und MR Personalleasing sind auf den Weg das Pyramidenspiel der Landwirte/MR Dienstleister zu werden.


martin2503 antwortet um 09-03-2013 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@indianer lw
Ein sehr guter und passender Beitrag.
Seit der MR mit Service und Leasing damit angefangen hat seine Kernaufgabe, nähmlich MR-Agrar zu vernachlässigen, hat er begonnen sich selbst zu Zerstören. Und wie du beschrieben hast tun SVB u. Finanzamt ihren Totengräberbeitrag dazu.
Gute Nacht


textad4091 antwortet um 10-03-2013 00:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Aber um ehrlich zu sein ist des MR- Personalleasing eine Sache, die vielen Landwirten, die keine Berufsausbildung haben, aber die vom Betrieb nicht mehr so gut leben können wie zu ihrer AUsbildungszeit, eine sehr gute Sache- Nirgendwo anders werden Hilfs- und Leiharbeiter dermaßen gut behandelt wie dort, so zumindest meien Erfahrung über mehrere Sommer hinweg- Regional kann das natürlich unterschiedlich sein, aber wo is das nicht der Fall;
Und bei uns is der MR sowohl drauf aus, wieder mehr auf Betiebshelfer (sprich Stall- und Hofarbeit) zu setzen- Das Problem is allerdings, dass kein "Bauernbub" mehr ind'n Stall geht sondern lieber die Motorsäge anwirft, sprich einbfach Arbeitermangel, herrscht; Da is dann dafür vor allem die weibliche Seite vorne dabei, wenn's um's Stall arbeiten geht- aber halt nur in den allernotwendigsten Fällen, für mehr is kein Personla da ...
Solche Dinge sind natürlich regional unterschiedlich, wie schon beschrieben- Was aber eine Tatsache is, der der MR ned ausweichen kann: Es wird von oben gesteuert und beherrscht- Sprich wenn was ned üasst kommt der nette Anruf vom jeweiligen "Bundeschef" oder überhaupt vo Linz- Und dieser Druck kann oft fatale Folgen haben, die sich negativ auswirken können



sturmi antwortet um 10-03-2013 06:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Der Personalmangel beim MR ist ein Dauerthema. In der Ferienzeit ist´s ein bisserl besser weil die studierenden Bauernburschen Geld verdienen wollen. Ansonsten ist´s schwierig, denn die Zukunftsbetriebe haben eh genug Arbeit und die Auslauf- u. Nebenerwerbsbetriebe haben meist eh schon einen fixen ausserlandw. Job.
MfG Sturmi



jvc antwortet um 10-03-2013 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Bin gott sei Dank nicht mehr MR Mitglied .


DJ111 antwortet um 10-03-2013 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ Indianer schlauer Esel:

Falls du es nicht so genau wissen solltest:

Der Grundgedanke von MR-Agrar war und ist Maschinenauslastungen zu erhöhen und damit bei Berufskollegen damit Arbeiten zu verrichten.

Er war nie dazu gedacht Maschinendienstleistungen in großem Stil vor Steuer und SVB zu "legalisieren"!

Daher wird ein reiner MR-Agrar auch immer mit der Finanzierung kämpfen, da ja irgendwer den Bürokratismus bezahlen muss und weder Auftraggeber noch Auftragnehmer wollen gern Provisionen zahlen.

So werden die meisten (alle?) Ringe, die finanzell gut dastehen nur über MR-Service und MR-PL querfinanziert, vor allem seit die Förderung ziemlich zusammengestutzt wurde.

Bei allen Schwierigkeiten und Umsatzgrenzen muss man doch eines zugute halten:
Wenn es den MR und die entsprechende Organisation nicht gäbe, könnte man zwischenbetrieblich überhaupt nix mehr steuer bzw. SVB-frei machen und es bliebe allen die sowas machen wollen sowieso nur die Eröffnung eines gewerblichen Lohnunternehmens!

Glaubst du ernsthaft, dass es möglich sein sollte große Umsätze einfach so einzustecken. ohne dass SVB oder Finanzamt da auch was mitschneiden wollen ....???
In Zeiten von allgegenwärtigem Geldmangel halte ich das dann doch für sehr blauäugig.

Gruß, DJ


321 antwortet um 10-03-2013 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@jvc
Und ich bin Gott sei Dank noch ein überzeugtes MR - Mitglied!!!!!!
MfG 321


little antwortet um 10-03-2013 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Unser MR ist auch halbwegs schwach übersetzt. Arbeite daher ganz gerne mit den Ringen aus den Nachbarbezirken zusammen.
Hatten heuer selber eine Baustelle mit lauter MR Agrarleuten, bis auf einen lauter tüchtige Leute. Dann war auf unseren Betrieb eine MR-Baustelle weil sie ein Heizwerk gemacht hatten mit MR-leasing Leuten. Also da sind die Schlaglochingenieure noch schnell und motiviert, zu dem was die MR-leute ageliefert haben. Sogar für diese Baustelle sind die Leute teilweise aus den Nachbarbezirken gekommen, weil der MR zu schwach war seine eigen Baustelle richtig zu betreuen.
Die guten Leute auf der MR-dienststelle sind leider die letzten Jahre alle davongelaufen!?!?!?

little


josefderzweite antwortet um 10-03-2013 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Erst vor wenigen Tagen eine Unterhaltung mit einem ortsansässigen Unternehmer geführt, dass das MR Personalleasing im großen Stil bei mir im Bezirk Lohndumping betreibt und sogar Leiharbeitsfirmen unterbietet.

Seine Meinung war sehr "verhalten" da er selbst von einem Bauernhof stammt und solch ausbeuterische Machenschaften aufs schärfste Verweist.


josefderzweite antwortet um 10-03-2013 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ little

Ein Problem vom MR ist auch dass sie junge, motivierte Burschen haben die selbst gute sichere Jobs aufgeben um schnelles Geld zu machen. Nur kommen auch diese früher oder später auch drauf dass sie ein Weg-WErf-Arbeiter sind (Leiharbeiter).



sturmi antwortet um 10-03-2013 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Das Problem von MR-Leasing ist auch gutes Personal zu bekommen und zu halten, denn gute Arbeiter werden von den jeweiligen Firmen besser bezahlt und übernommen!
MfG Sturmi




Geo42 antwortet um 10-03-2013 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ gvc . Auch ich bin Gott sei Dank ein überzeugtes MR- Mitglied


DJ111 antwortet um 10-03-2013 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ Josef:

Zitat von dir: Erst vor wenigen Tagen eine Unterhaltung mit einem ortsansässigen Unternehmer geführt, dass das MR Personalleasing im großen Stil bei mir im Bezirk Lohndumping betreibt und sogar Leiharbeitsfirmen unterbietet.

MR-Personalleasing ist auch eine Personalleasingfirma und zwar die 6-größte in Österreich!

Gruß, DJ


textad4091 antwortet um 10-03-2013 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ josefderzweite: Da gibt's aber auch die andre Seite der jungen Burschen, die nach der Fachschule sagen "I moch ka Ausbildung, i geh bam MR Hoiz arbeitn, do verdien i mehr", so auf die Art "I moch des schnelle Geld"; Da gehören auch immer 2 dazu beim "ködern" ... Denn dass ma ausschließlich als Hilfs- bzw. Leiharbeiter nicht wirklich dauerhaft leben kann, sollte jedem mündigen Staatsbrüger klar sein ...

Zwecks MR-Agrar: Der Grund, dass ma da nix verdeint, wenn ma z.B. mit Maschinen ausfährt, liegt wolh auf der Hand, wegen des bereits genannten, ursprünglichen Grundes des MR: Da sind im Endeffekt nur die kosten gedeckt, verdienen tut ma nix, das ist nicht der Sinn davon- Der Fehler is allerdings, dass der MR das in manchen Gebieten als Einkommensquelle propagiert und es dann auch Bauern gibt, die diesen Sinn auch ned ganz verstehen, weil er ja eigentlich verloren gegangen is;
Das andre, negativ behaftete Thema is allerdings der WInterdienst, wenn der MR die Sätze vorgibt, ma um diese nicht bereit is zu fahren, und sobald ma Gewerbe angemeldet hat drückt der MR die Preise weiter .... Und einen Deppen gibt's immer, der's macht- Weil er sonst gar nix verdienen würd wenn die Maschinen stehen^^


FraFra antwortet um 10-03-2013 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
hast du auch dein anliegen zur feuerversicherung zur rede gemacht ??? ggg



kommt wohl viel auf den ring im bezirk drauf an


hier sind die ringe top motivierte teams!


in welchen arbeitsplatz kann ich noch so variabel sein von der arbeitszeit als beim MR ???






jvc antwortet um 10-03-2013 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ 321 und wahrscheinlich überzeugtes ÖVP und Raiffeisenmitglied !!!


Indianerlandwirt antwortet um 10-03-2013 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
anwort martin 2503: Ja, Finanzamt, Sozialversicherung und Gewerbeordnung haben des Geld machen des MR und der Bauern hart eingebremst. Daher Pyramidenspiel. Neueinsteiger sind am unteren Ende der Pyramide.

antwort textad4091: MR Personalleasing wird je nach Ring unterschiedliche Entwicklungen haben. Gut ausgebildete Bauernkinder bleiben in ihren Firmen und leben dort ziemlich gut. Daher sind Betriebshelfer, Waldarbeiter und Mr Leasingmitarbeiter nur begrenzt mit bäuerlichen Familien zu besetzt. Irgendeinmal ist Ende. Und wen heuert der MR dann an?

anwort sturmi: Bin bei dir.

anwort jvc: Wenn du MR Agrar - also Bauern mit Maschinen anheuerst, welche du nicht auslasten kannst - dann machst du als Klein bis Mittelbäuerlicher Betrieb Geld. Oft eine Überlebensfrage.

anwort DJ111: Der MR Agrar ist der "tote Esel" der Maschinenringe. Unser Bezirk strotzt nur so von Maschinen. Wären gut organisierte 20 Ballenpressen pefekt ausgelastet, haben die leider bestehenden 120 Ballenpressen nur wenig "Brot". Darum wollen ja die Ballenpresser immer höhere Preise für die Ballen - weil sie so mies ausgelastet sind - und das leider zu Recht. Hier wollen alle Geschäftsführer nur Geld machen mit MR Service und MR PL. Und aus MR Agrar ist ein toter Esel geworden.

antwort 321: Du bist ein überzeugtes MR Mitglied? Wieviel Bauern lässt du auf deine Feldern arbeiten und wieviel Verrechnungswert hast du? Je höher desto besser - denn dann weißt du wie viel Geld du als Kleinbetrieb gemacht hast. Flieg nach Hawai und genieß dein Money. Alle anderen sind nur gesellschaftliche MR Mitglieder.

antwort little: Ist der MR im Gebiet schwach - sind die Bauern arm.

antwort josefderzweite: Das ist Kapitalismus. Nur die Besten setzten sich durch und bleiben am Leben. Die MR Gruppe kann sich davon nicht ausgrenzen. Darin sind sie nun gefangen.

- Wegwerfarbeier (leiharbeiter) gehören zu unserer heutigen Wirtschaft. Der MR wollte das so haben.

antwort Geo42: Bist du auch nur ein gesellschaftliches MR Mitglied? Deine Verrechnungswerte pro ha werden es dir beweisen.

antwort textad4091: Euer MR Agrar leidet also auch an zuviel Maschinen. Da verdienen die Ausfahrer kein Geld mehr. Als Betriebshelfer/Waldarbeiter das schnelle Geld machen? Wie gehts das? Das können nur Finanzjongleure und Manager. Ein MR Gf der MR Agrar in Stich lässt und sich ins MR Service Geld verdien Geschäft stürzt - ist auch nur aufs schnelle Geld aus. Für seine Bauern ist es nur ein Pyramidenspiel.

antwort frafra: Dort wo sie Geld machen sind die MR Teams motiviert. Dort wo die Bauern Geld machen könnten - in MR Agrar. Dort ist der tote Esel.

antwort jvc: Mitgliedschaften bringen nur den was, der sie auch lebt. Alle anderen folgen nur den Trieb der Rinder.






gsen06 antwortet um 10-03-2013 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Bei welchem Maschinenring bist du?
In Osttirol trifft das Gegenteil zu, nicht wegzudenken.


Geo42 antwortet um 10-03-2013 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ Indianer. 1. Bin mir ziemlich sicher, dass meine MR-ha - Umsätze mit dir leicht mithalten können. 2.Als Vorstandsmitglied brauchst du mir nichts von MR erzählen!!


textad4091 antwortet um 10-03-2013 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ Indianerlandwirt
"Euer MR Agrar leidet also auch an zuviel Maschinen"
Diese Erfahrung hab ich eher hier aus dem Forum erfahren und nicht selber gemacht- Unser LU hat Gewerbe Angemeldet und arbeitet mit dem MR zusammen, falls einer, der ihn noch ned kennt, an ihn weitergeleitet wird- Der is auch der einzige LU bei uns im Bezirk, der alle notwendigen Arbeiten durchführt und vollkommen verlässlich ist, der ist ned mehr wegzudenken;

"Als Betriebshelfer/Waldarbeiter das schnelle Geld machen?"
Das is eher drauf bezogen auf die Einstellung "bei der Lehre verdien i grad mal dreistellig, beim MR gleich mal vierstellig und des ned schlecht (zumindest auf die Ausbildung bezogen)" Also "schnelles Geld" muss ma eher verhältnismäßig sehen- Für einen 17- oder 18-Jährigen sind bei manchen Arbeiten gleich mal 2000.- netto drinnen, aber ma hat halt nix mehr vom Leben bzw. is ma im doppelten Alter dann zeimlich fertig;

Ja wie gesagt, je nach Region unterschiedlich- Ich hab beim Leasing nie unter 7,50.- Netto (Grundlohn) die Stunde gearbeitet, während ein Kollege aus Oberösterreich schon mal für 5.- pro Stunde gearbeitet hat ...
Bei unsrem Ring isses keinesfalls so, dass das Service und Leasing hochgepusht wird und Agrar links liegen gelassen wird- Eher is das Problem, dass sich für klassische Aufgabengebiete wie Stall- oder Betriebshelfer zu wenig Leute melden, obwohl vehement nach ihnen gesucht wird ... Mit fremde viecha ärgert sich halt niemand gern herum, so scheint es- Diese Ansicht versteh ich allerdings auch irgndwie ...

Aber ja, regionale Unterschiede gibt's wohl sogut wie überall- Je nachdem, welche Leuts dass ma wo sitzen hat ....


MUKUbauer antwortet um 10-03-2013 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ Dj111
Tolle Erklärung, das stimmt schon so, in manchen Gegenden geht der MR aber was man so hört etwas ruppiger um mit seinen MItgliedern

Und bei der Agrarverrechnung verdient der MR nix

mfg


Indianerlandwirt antwortet um 10-03-2013 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
antwort gsen06: In Osttirol scheint es anders zu laufen. Obwohl mir ein LKW Frächter geklagt hat, dass Bauern mit Traktoren am Sonntag Schotter für Baufirmen ausführen. Kein Gewerbe, kein Fahrtenschreiber, keine Sonntagsruhe. Da wundert es mich nicht, dass Finanz und Gewerbebehörde hinter den MR Landwirten her sind.

antwort Geo42: Als Vorstandsmitgleid hätte ich von dir etwas mehr Input erwartet, als "Ich bin überzeugtes Mitglied. Wäre besser du wärst ein lebendiges Mitglied, als ein überzeugtes. Wer hat dich überzeugt?

antwort texta4091: Hört sich an, als ob eure LU den Bezirk organisiert und nicht der Maschinenring. Zu den Betriebshelfern - zu wem passt eigentlich die Jobbeschreibung Betriebshelfer? Zu einen Hofübernehmer ohne Arbeitsauslastung, einen Betriebsführer und Familienvater in voller Auslastung oder zu einen .... versteckten Arbeitslosen? Und zu wem passt die Jobbeschreibung eines Leasingarbeiters. Zu einem Jungen ohne Ausbildung bzw. mit rein landw. Ausbildung,, zu einem Betriebsführer mit Familie oder zu einem .... versteckten Arbeitslosen, der nicht so recht weiß was er tun soll. Zumindest kenne ich kein Kind, das seinen Traumjob als Betriebshelfer oder Leasingmitarbeiter in der Schule angibt. Dann schon eher Bauer, Tischler, Architekt (baue Häuser). Kinder wissen halt was "wahre Berufung" ist.



sisu antwortet um 10-03-2013 16:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Hallo!
Mir dreht sich schon der Magen um wenn ich nur MR höre.
2006 war ich eine Arbeit anschauen von einem öffentlichem Auftraggeber mein Angebot damals war 21 Euro/FM Holz Schlägerung und Rückung inkl. Windenpauschale. Das ganze war in einem dicht bewohnten Siedlungsgebiet, nach 14 Tagen habe ich dann Post bekommen das der MR mich um 2 Euro unterboten hatte und die Arbeit an den Bestbieter MR vergeben wurde.
Zum damaligem Zeitpunkt war ich schon Mitglied beim MR.
10 Tage nach der Absage vom Auftraggeber erhielt ich einen Anruf vom Leiter der Abteilung Forstdienstleistung von meinem MR, ob ich mir mit ihm eine Waldflächen anschauen könnte da er eine Arbeit zu vergeben hätte.
Angeschaut haben wir uns dann die Fläche für die ich ein Angebot abgegeben habe, als ich ihm sagte ich muß mir das noch überlegen wegen den Kosten hat er mich dann am Abend angerufen und mich gefragt ob es von meiner Seite her in Ordnung wäre wenn ich 22 €/FM und die Winde nach Aufwand mit 50€/Stunde abgerechnet bekomme.
Er hat mir den Werkvertrag dann per Fax zu geschickt und ich habe ihn unterschrieben. Bei der nächsten MR Mitglieder Versammlung habe ich es dann zur Sprache gebracht ob es der Sinn und weck vom MR ist Unternehmer zu unterbieten und danach mit vom Staat erhaltenen Fördermitteln den Auftrag im Sub weiter zu vergeben?
3 mal dürft ihr raten wer seit 2006 keinen Auftrag mehr vom MR bekommen hat? Obwohl ich nach wie vor dort Mitglied bin.












Bauernprofi antwortet um 10-03-2013 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Aktuelle Entwicklung im MR:
Laut Grünen Bericht 2012 wurde von 2010 auf 2011 zwei Maschinenringe in Ö geschlossen und 713 Mitglieder sind ausgetreten.
Laut aktuellen Grünen Bericht 2011 aus NÖ haben 19 Maschinenringe 590565,- € Fördergeld kassiert!!!



321 antwortet um 10-03-2013 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@jvc (auch andere)
Ich gebe Dir nur zum Teil recht! Aber was hat der MR mit dem BB und Raiffeisen zu tun?
1.) Meine Überzeugung bedeutet modernste Technik zu einem günstigen finanziellen Einsatz,
meine Arbeiten, durch geschulte Fahrer erledigen zu lassen.
Ich bin nun seit über 10 Jahren bei der Zuckerrüben-Rodegemeinschaft als überzeugtes Mitglied!
Nicht umsonst hatten im vorigem Jahr die letzten Kollegen die Z-Rübenernte an den
M-Ring ausgelagert.
2.) War auch Gründungsmitglied eines fahrbaren Getreidetrockners und Kompost-Carbokalkstreuers
und auch damit konnte ich meine Arbeit termingerecht erledigen.
3.) Auch eine Landschaftpflegegemeinschaft zur Bearbeitung der Stillegung/Blühflächen
(Mähwerk u. Mulcher) existiert schon seit ca. 20 Jahren und noch weitere Maschinen.
Diese Maschinen sind optimal ausgelastet und in Summe für den einzelnen nicht erschwinglich!!

Übrigens ist es ja kein Muss oder ein Zwang, es steht jedem frei, ein Mitglied zu sein,
aber wer >nicht< gemeinschaftsfähig ist, sollte sowieso fern bleiben!!!!!!!!!!!!

MfG 321



tch antwortet um 10-03-2013 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Bauernprofil- das ist kein Fördergeld, das ist Geld für Ausgleichszahlungen!
Das braucht man um das gesunken Einkommen auszgleichen....

Angebot sehr niedrig halten um "private" Unternehmen aus dem Geschäft zu drängen, wen es sich dann nicht ausgeht gibts die Ausgleichszahlungen.
Somit ist Gewährleistet das jeder der den MR in Anspruch nimmt zu billigen "Arbeitern" auf Kosten der Steuerzahler kommt....


tch


sisu antwortet um 10-03-2013 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
tch richtig erkannt! Ich trete jetzt zum frühest möglichem Termin auch aus dem Verein aus.
Anderes Beispiel:2007 In einem von mir betreuten Revier waren Zuschlägerungsarbeiten für den Harvester nötig. Das ganze war ein Abstockkauf eines Holzverarbeiters aus Salzburg.
Der Harvester Unternehmer aus D hat mich gefragt was die Regiestunde Mann+Motorsäge kostet, ich sagte 22 € + 20% Mwst.
Am nächsten Tag wurden vom MR-Bus 2 Mitarbeiter mit MS gebracht laut dem Harvesterfahrer 16-17 Jahre alt und die kosteten in der Stunde 9.70 € netto. u Mittag war das Abenteuer der beiden Jünglinge beendet da sie der Fahrer Aufgrund ihres Könnens und Erfahrung verjagt hat.


biolix antwortet um 10-03-2013 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Hallo !

sonst bin ich sehr kritisch, hier muss man aber glaube ich klarstellen, das diese Förderungen großteils wahrscheinlich bei Gemeinschaftsmaschinenkäufe "geflossen" sind, die sonst auch Maschinengemeinschaften ohne Maschinenring in Anspruch nehmen könnten.. der MR hilft und das ist oft gut so (siehe den Spruch "3 Bauern unter einen Hut bringen.. ).. Wir selbst sind nun bei 3 solchen MR Maschinengemeinschaften dabei, es klappt sehr gut..
Bei kleineren Geräten haben wir 3 private Gemeinschaften, klappt auch..

lg biolix

p.s. und sonst glaube ich bei Euren Kommentaren, stimmt einiges, doch nicht so "Schwarz-Weiß".. die Kritik und auch die Verteidigung dazu, wenn jede Seite Vor- und Nachteile offen zu gibt, dann gibts schon einiges zum ausdiskutieren.. ;-)
aber ich verstehe auch sisu sehr... und wer um 9,80 brutto Holz machen geht, na pfff


brr antwortet um 10-03-2013 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Der Maschinenring funktioniert bei uns ganz gut.
Kommt immer auf die handelnden Personen an. Leider sind manche Berufskollegen nicht Maschinenringgeeignet und dann schreiben sie so frustrierte Beiträge hier ! Rosinenpicker, Ungustln, dauernd unter Verfolgung leidende usw. sollen die Finger von solchen Einrichtungen lassen.
Mein Vater sagt, früher waren bei uns die Bauern noch viel egoistischer und jeder musste sein eigenes Maschinderl haben. Bei uns im Ring sind über 80 Gemeinschaftsmaschinen schon jahrelang im Einsatz und die Gemeinschaften werden jedes Jahr mehr.
Personalleasing ist für viele meiner Kollegen auch eine Einkommensvariante, wo man doch halbwegs flexibel sein kann.


321 antwortet um 10-03-2013 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Überschrift = Wortwahl(Bezug)??
@indianer
Ich benütze einfache Maschinen selbst, als meinem gezeichneten Anteil, entsprechend.
Große Maschinen erfordern aber nur geschulte Fahrer und auch deren Ruhezeiten die entsprechend
zum Einsatz kommen.
Es geht mir nicht wie viel Bauern zum Einsatz kommen, aber nur soviel als nötig.
Zum Umsatz muss ich sagen, je weniger für den Einzelnen, desto eher wird sich eine Gemeinschaft
rechnen! Zu Förderungen: Somit wird nicht auschließlich der MR gefördert, den Nutzen haben
auch die Mitglieder.
Es geht ab einer gewissen Betriebsgröße nicht ohne Eigen-Mechanisierung, aber
man kann und sollte nicht in alle Maschinen investieren. Darin liegt der tiefere Sinn.
Man kann in diesem Forum jeden nicht Informierten erkennen, der gegenteiliger Meinung ist,
oder ohne dem MR sich einen Vorteil verspricht.
Unser MR - > lebt<!
321





tch antwortet um 10-03-2013 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Harvesterfahrer sind auch nicht immer die hellsten Köpfe und vergessen gerne das auch sie mal klein begonnen haben.....
Klar, wenn man es mal drauf hat kann man leicht die Nase in der Höhe halten.

Jeder fängt klein an, das vergisst man leider auch all zu oft in der LW.

tch




biolix antwortet um 10-03-2013 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Hallo !

klar verstehe ich immer mehr Kleinunternehmer, daher auch den großen Unterschied machen zwischen MR Agrar und MR Leasing... do wie sich im sich im anderen Wirtschaftsbereichen Klienunternehmer auch benachteiligt fühlen können, weil die wirklich Großen oft bevorzugt werden.. ein Beispiel das ich grad gefunden habe..

http://www.agrarheute.com/ergbenis-spitzentreffen-energiewende

Merkel will Stromrabatte für die Industrie begrenzen
Berlin - Um die Bürger bei den Strompreisen zu entlasten, will Bundeskanzlerin Merkel die Stromrabatte für die Industrie begrenzen.

lg biolix


Hirschfarm antwortet um 10-03-2013 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@brr: Früher hat ein jeder Bauer sein "Maschinderl" gehabt - und sogar bezahlen können. Meiner Meinung nach boomen die Maschinengemeinschaften unter anderem derartig weil sich viele Bauern eine Eigenmechanisierung nicht mehr leisten können.
mfg


schellniesel antwortet um 10-03-2013 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@hirschfarm

Ich hab eher einen anderen eindruck...

Z.B. in meiner Kindheit waren beim 1700l (Gülle)Jauchenfass über 10 Mitglieder dabei. Heute hat jeder min ein 5000l-12,5m³ alleine?



Haa-Pee antwortet um 10-03-2013 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
sehe ich auch ähnlich wie hirschfarm.
es sind schon viele maschinengemeinschaften entstanden aber es sind auch schon wieder sehr viele aufgelöst worden.
landwirtschaft ist kein reines termingeschäft da fallen die meisten arbeiten saisonäl und witterungsabhängig an.

drum sehe ich zweier gemeinschaften um vieles sinnvoller als wenn 10 bauern einen pflug kaufen!

funktioniert nur bedingt die müssen um 2 uhr früh zum ackern anfangen damit der raps vor dem schlechtwetter in boden kommt usw und der verschleiss von dem pflug ist auch genial !
keine 5 jahre lebensdauer 10 verschiedene traktoren 15 verschiedene fahrer und jeder gibt nur gas!


Indianerlandwirt antwortet um 10-03-2013 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
antwort sisu: Du bist im Pyramidenspiel der Maschinenringe. Nur die ersten kriegen die Kohle. Die nachfolgenden Knechtschaft.

anwort bauernprofi: Und jeder EUR Fördergeld an Maschinenringe ist Verschwendung von Volksvermögen. Das geht auch so.

antwort 321: Schlage vor du gibst die MR Mitgliedschaft ab. Maschinengemeinschaften sind das Gegenteil eines organisierten-mobilisierten Maschinenringes. Ja, sie demobilisieren und Schaden der MR Gemeinschaft. Ziel des MR war es auch Bauern als Maschinendiensteister einen Zuerwerb zu geben. Eine Partnerschaft zwischen Voll- Zu und Nebenerwerbslandwirten. Die MR Verantwortlichen haben ihre eigenen Ideale für einige Silberstücke verkauft.

anwort tch: Die Fördergelder der MR Organisationen gehören sofort eingestellt. Erst dann werden sie lernen wie ein Maschinering organisiert. Und die Bauern werden dann gerne dafür ihren Beitrag und Provision leisten.

antwort biolix: Sollten Förderungen in MR Maschinengemeinschaften geflossen sein, sind diese auch Verschwendugn von Volksvermögen. Über Jarhzehnte haben es die MR es geschafft allein über organisieren und Auslastung sämtliche Maschinen der Ausfahrer auch zu finanzieren. Aber dazu gehört Arbeit,... und ein fetter Bauch arbeitet nicht gern.

antwort brr: Gerade die Maschinengemeinschaften zeigen das die Maschinenringe nicht mehr funktionieren und schon "tote Esel" sind. Gegen früher sind die Bauern heute geradezu für ein Krieg der Sterne mit ihren Maschinen ausgestattet. In Österreich stehen 100 000 Traktoren völlig sinnlos herum und ruinieren die Bauern. Und darum betteln sie um Fördergeld. Oder verpulvern ihr hart verdientes Geld aus dem Beruf (Nebenerwerb), den sie sonst noch ausüben. Es ist ein Schande. Für jede Maschinenarbeit gibt es in Österreich eine geeignete Maschine, die so gar nicht ausgelastet ist. Stehen wie die Denkmäler der Faulheit unser MR Büros herum.
Wenn Leiharbeiter deine Berufung ist, dann tu es.

antwort 321: Gezeichnete Maschinen haben mit der Maschinenring Idee so gar nichts zu tun. Die Geschäftsführer sind nur den einfachen Weg gegangen. Sie wollten sich nicht anstrengen zu organisieren.




Indianerlandwirt antwortet um 10-03-2013 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Die Aufgabe eines MR Büros ist
1) Die Preise und Auslastung für Maschinen so zu gestalten, das a) eine maximal notwendige Anzahl an Maschinen die überbetriebliche Arbeit erledigt und b)sie so günstig ist, das kein Bauer auf die Idee kommt, er müsse diese Maschine selber kaufen.
2) es so gut zu organisieren, dass die Bauern-Kunden zu den Terminen ihre Bestellung bekommen und die Ausfahrer keinen Stress bekommen.
3) das so gut zu machen, dass alle gerne eine Provision für die Organisation bezahlen.
4) Aufhörend mit dem "Geld machen" in der gewerblichen Wirtschaft. Und es als Pyramidenspiel an die Bauern weiterverkaufen.
5) Nicht um Fördergelder zu betteln.


tch antwortet um 10-03-2013 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
2) es so gut zu organisieren, dass die Bauern-Kunden zu den Terminen ihre Bestellung bekommen und die Ausfahrer keinen Stress bekommen.

blabla..... viel blabla,,,

So günstig ist..... zu Lasten der Ausfahrer- den letzten beissen immer die Hunde und das ist dem Auftraggeber immer egal...
Auch Dir!

tch


FraFra antwortet um 10-03-2013 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
a) eine maximal notwendige Anzahl an Maschinen die überbetriebliche Arbeit erledigt und b)sie so günstig ist, das kein Bauer auf die Idee kommt, er müsse diese Maschine selber kaufen.


guten morgen!!!


schon fertig geträumt??


absolutes bla bla

zuerst wars die feuerversicherung nun der MR was kommt als nächstes??


ein geniales beispiel die rundballenpresse
an 4 tagen im jahr(zwischen ernte und nächsten regen) fallen z.b. 40 prozent stoh an von einer saison
a wieviele pressen brauchst du um das stoh wegzupressen
b was machen sin in der anderen zeit??


schon klick gemacht???


FraFra antwortet um 10-03-2013 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
stroh ! :-)


DJ111 antwortet um 11-03-2013 07:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ schlauer Indianer:

Schön, dass du jetzt die Aufgaben des MR-Büros neu definiert hast ;-)
Zu 1) Ausgenommen bei Gemeinschaftsmaschinen und Arbeitszeit - sind die Maschinenstundensätze durch die ÖKL-Richtwerte festgesetzt - zumindest die Obergrenzen.
Wer bestimmt, wieviele Maschinen - Ballenpressen angeschafft werden dürfen???
Die Idee ist ja nicht dumm, aber kaum umsetzbar, weil sich viele Berufskollegen trotz minimaler Auslastung schon große Gewinne ausrechnen.

Zu 2) Gute Maschineneinteilung sollte Standard sein, ist aber oft leichter gesagt als umgesetzt (Wetter, keiner will warten etc.

Zu 3) Tja, das ist nicht ganz leicht umsetzbar, weil Provisionsregelungen gerne umgangen werden, sprich Auftraggeber und Auftragnehmer sich diese par € gerne einsparen und dann besser gleich "schwarz" abrechnen und auch wenn man im Büro das weiß und die Provision nachfordern würde macht das auch nur böses Blut.
Ich persönlich würde ja für Provisonsregelung und auch eine anteilige geringe Abrechnung an SVB ab dem 1.€ eintreten, allerdings im Gegenzug die Obergrenzen anzuschaffen.

Zu 4) Was genau spricht gegen Aufträge bei nicht-landwirtschaftlichen Betrieben???
Wurde ja schon immer von Landwirten gemacht und ist für jeden LW über MR-Service und PL nach den geltenden Gesetzen nur so legal durchzuführen (Ausgenommen selbständiger LU)
Und was genau hat das nun mit einem Pyramidenspiel zu tun ...???
Das Problem der Konkurrenzu unter den Bauern fußt eher auf übertriebenem gegenseitigen Neid und mangelnder Kenntnis in Betriebswirtschaft, sowie falscher, blauäugiger Risikoeinschätzung! (Verwechseln von Umsatz und Gewinn!)

Zu 5) Keiner bettelt um Fördergeld! Wenns keine gäbe, müsste er sich selbst finanzieren und somit
alle Mitglieder und Auftraggeber mehr zahlen.
Ich find trotzdem, dass diese paar € MR-Förderung jedenfalls besser angelegt sind, als damit noch ein paar Mais-Biogasanlagen oder andere unsinnige Bauvorhaben damit zu unterstützen!!

Weil hier geschrieben wurde, dass der MR "privat agierende" Landwirte unterbietet:
Es mag solche Fälle geben. In unserer Gegend ist es - vor allem im Winterdienst oft so, dass Landwirte den MR unterbieten!!!
Was hilft es. wenn man als MR versucht die Preise so hoch zu halten, dass auch der Ausfahrer was verdienen kann, wenn sich die Landwirte dann selber unterbieten!!!

Gruß, DJ


ah1 antwortet um 11-03-2013 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
die vermittlungsarbeit des maschinenrings würde über eine internet-plattform auch funktionieren, wo jeder die angebotenen arbeiten eintragen kann. oder am besten: lohnunternehmer direkt beauftragen.

@dj:
wie es sein kann, dass ein landwirt direkt billiger arbeitet, als über mr?
weil in der preisgestaltung des mr die aufgeblähte verwaltung eine größere wertschöpfung hat, als der ausführende landwirt selbst.
zb: kosten für traktor, anbaugeräte, diesel,... 30€, landwirt bekommt 42€ ausbezalt, mr kassiert 60€.
wertschöpfung landwirt 12€, wertschöpfung mr-verwaltung ohne persönliches risiko 18€ (nettopreise)


golfrabbit antwortet um 11-03-2013 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Wie nicht anders zu erwarten bin ich auch bei diesem Thema gegensätzlicher Meinung unseres selbsternannten Weltverbesserers. MR-Agrar ist gut und wichtigund soll auch Kernkompetenz bleiben, der Grad der Zufriedenheit hängt natürlich stark vom zuständigen MR-Team ab. Trotzdem finde ich die Ausweitung des Angebots auf MR-Service und Personalleasing richtig, allein schon weil in der Agrarsparte nur Geld innerhalb der Bauern kursiert, während so Geld das die Landwirtschaft dringend braucht von außerhalb in den Kreislauf kommt. Niemand ist verpflichtet Für den MR zu arbeiten, für viele jedoch eine gute Möglichkeit und wenn jemand wirklich von Firmen fix übernommen wird empfinde ich das auch nicht als schlecht.
Trotz nicht üppiger Bezahlung hat am Ende des Tages der Arbeiter mit der einfachen Arbeitsmontur meist mehr verdient als die großen Buben die von den sündteuren Riesenmaschinen herunterlachen.


Bauernprofi antwortet um 11-03-2013 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Siehe alte Diskussion

https://www.landwirt.com/Forum/276073/Maschinenring.html


Bauernprofi antwortet um 11-03-2013 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Und am Besten ist noch, dass der MR- Bundes-Obmann Werderitsch mit Hilfe der MR- Zentrale sein Lohnunternehmen vermittelt und ausgeweitet hat ... und das mit Bundesfördermittel!!
Siehe
http://www.schmiedhof.eu/


Wir danken alle Narren, die uns dabei unterstützten und nicht wissen wofür.
Ihr MR Geschäftsführer

So oder so ähnlich kann die Meldung lauten!


biolix antwortet um 11-03-2013 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
puh Bauernprofi, wenn das stimmt ist das ja "unlauterer" Wettbewerb, bzw. Richtung Bereicherung... sollte eigentlich so sein das dies Unvereinbar wäre, wen man selbst MR Obmann ist und selbst Lohnunternehmer..

Andererseits denke ich grad nach, das machen wahrscheinlich einige Ringobmänner, das schaut dann aber nicht gut aus, weil man immer in dem "Konflikt" steht, sich etwas mehr zu zu "schanzen"...

lg biolix


DJ111 antwortet um 11-03-2013 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Ohne jetzt das zu bewerten:

Obmänner von div. Vereinigungen haben es aber generell nicht leicht:

Zum einen sollen sie möglichst unentgeltlich und möglichst objektiv die Leitung übernehmen und dann möglichst neidlos zusehen wie andere gute Geschäfte machen ... die sie selbst vielleicht auch machen könnten ...

meint DJ




Indianerlandwirt antwortet um 11-03-2013 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
antwort tch: Zu Lasten der Ausfaher fällst es, wenn sie statt 1000 Ballen, nur noch 150 Ballen pressen können. Und das passiert, wenn einfach zu viele Pressen da sind. Da nutzt es auch der beste Preis nicht. Also Bla Bla bei dir.

anworrt frafra: Träumen ist ne schöne Sache. Ach ja mit dem Stroh. Also bei uns dauert die Strohkampagne mehr als 4 Tage. Ihr müsst eine Menge Mähdrescher haben, das ihr das könnt. Und die Genossenschaft auch ziemlich fix bei der Übernehme, Trocknund und was weiß ich. Ich kann dir zustimmen, das ihr des teuerste Getreide der Welt produzierst. Bei den Maschinenkosten gehört euch die Ausgleichszulage aberkannt. Wenn ihr gscheid seids, koordienert ihr nur wenige Mähdrescher und Prssen mit Getreidesorten die unterschiedliche Abreife haben. Mit dem Geld das ihr so verdient, könnt ihr alle in eure Gegend nen Urlaub mach Hawai machen.

antwort dj111: Es gibt keine Vorschrift die Preis nach ÖKL zu gestalten. Wenn manche zu Maschinensüchtig werdenk, muss der Preis stark reduziert werden. Sonst gibt es für niemanden eine gscheite Auslastung. Und über den ÖKL kann ein Ausfahrer auch fahren, er muss nur der Finanz vorrechnen können, wie gering die Auslastung ist. Und dann ist das noch immer Selbstkostenpreis. Ein gutes MR Büro kann meine Definition schaffen. Sind doch keine Versager.
Es spricht nichts gegen nicht-landwirtschaftlicher Arbeit. Nur leider profitieren nur wenige Landwirte in einen Ring von MR Service. Alle anderen gehen wie im Pyramidenspiel leer aus. Ach ja , das ist Kapitlalismus. Der MR wurde aber als Partnerschaft zwischen Landwirte geschaffen.

anwort ah1: Hinter Vermittlungsarbeit steckt viel mehr. Vieles kann durch das Internet nicht ersetzt werden. Allein einen Bauern das Licht einzuschalten, das er ohne eine unausgelastete Maschine bzw. mit eine Ausfahrer finanziell viel besser dasteht, ist echtes Können. Und ehrlich, wieviele Bauern machen echt ne Maschinenkostenberechnung vor dem Kauf. Niemand?

anwort golfrabbit: Der Gründer von Maschinenring war ein Weltverbesserer. Und wurde viele Jahre geprügelt. Erst spät kam er zu Ehren.

antwort bauernprof, biolix, dj111i: Die meisten Obmänner im MR sind sehr gute Kunden oder Ausfahrer. Sie haben das Prinzip verstanden und wurden so Obmänner. Ob es unlautbar ist, kann nur vor Ort geklärt werden. Meist werden solche Ehrenmänner schnell abgewählt.






tch antwortet um 11-03-2013 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Hallo Indianer, Dein Verstand schwächelt....

Ich habe nicht von der Menge geschrieben- nur vom günstigen Preis und der ist meist so günstig das der Ausfahrer mit leeren geldbörsel nach Hause kommt.

Das mit der Maschineneinteilung soltest Du auch überdenken, es sei denn Du bist Disponent und Hellseher zugleich.

tch



ah1 antwortet um 11-03-2013 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@indianerlandwirt:
ich berechne jede investition, das ist doch eine selbstverständlichkeit!

ein bisschen hausverstand sollte man schon mitbringen, wenn landwirten externe vorgaben aufgezwungen werden müssen, um nicht finanziellen schiffbruch zu erleiden, haben sie in der selbstständigkeit eigentlich ohnehin nichts verloren.


Indianerlandwirt antwortet um 13-03-2013 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
antwort tch: Manchmal bin ich stark und manchmal schwach. Die Stückkosten oder Stundenkosten werden bei zu nehmender Auslastung immer geringer. Wenn ein Ausfahrer demtentsprechend vom MR Büro eingeteilt wird, kann er gerade dies als diesen Selbstkostenpreiss an die Partner (Kunden) weitergeben. Sein berechnender Lohn als Traktorfahrer, soll ihm dagegen gut abgegolten werden. Wenn er aber keine Auslastung zusammenbringt. muss der Preis dagegen immer höher werden. Ein Ausfahrer, der nur 30 ha Getreide aberntet, müsste satt 120 EUR den ha, dann 1000 EUR/ ha verlangen. Also die Menge macht den Preis. Das MR Büro müsste also dagegensteueren, wenn es erkennt, dass die Auslastung der Mädrescher abnimmt und den Preis stark reduzieren. Das gilt für alle Ausfaher, egal mit welchen Maschinen.

antwort ah1: Wenn du jede Investition durchrechnest und dementsprechend entscheidest, dann musst du ein verrechnungsstarker Kunde des Maschinenringes sein. Gratuliere.




Indianerlandwirt antwortet um 13-03-2013 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Woran erkenne ich ein wirklich gutes MR Büro?

Wenn im Ringgebiet "keine" Maschinen unter 40 Stunden Auslastung (bzw. eine Arbeitswoche) im Jahr gekauft werden!! Dann hat das MR Büro den Bauern "ein Licht aufgemacht" und die Vermittlung von Ausfahrern hervorragend im Griff. Alle anderen sollen sich schämen.

"Geld machen" im MR Service braucht ihr Angestellter der MR Büros nicht als Medaille auf der Brust tragen. Da fehlt jede Partnerschaft zwischen den Mitgliedern, die jedem zum Vorteil wird.


DJ111 antwortet um 13-03-2013 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ schlauer Indianer:

Detailfragen:

Wie genau bzw. mit welchen Mitteln würdest du als MR-Mitarbeiter denn verhindern können, dass wenn z.B. 5 Rundballenpressen genug wären verhindern, dass weitere 10 Bauern auch Pressen kaufen und auch Geschäfte machen wollen:::???

Glaubst du tatsächlich, dass sich "selbständige" Landwirte von dir oder anderen MR-Mitarbeitern sagen lassen wollen, ob nun eine Maschine gekauft werden darf oder nicht ???
Würdest du dir als Ausfahrer andererseits stets schwankende Preise für deine Leistung vorschreiben lassen ...??
z.B: Es gibt 4 x zu viele Ballenpresssen (um beim Beispiel zu bleiben) also darf ein Ballen anstatt 7 nur mehr 4 Euro kosten, damit endlich wieder 10 Ballenpressen verkauft werden und der Preis wieder angehoben werden kann ????

Träum weiter in deinem Tipi

Hugh, DJ


ah1 antwortet um 13-03-2013 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@indianer:
ich bin kein mr-kunde


Indianerlandwirt antwortet um 14-03-2013 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
antwort dj111: Mein Tipi ist wunderbar zu träumen. Und man muss keinen Bauern nur ein Wort sagen. Man macht diese Marktbereinigung nur über den Preis!! Ein gutes Beispiel ist die Schweinemast. Vor 15 Jahren haben noch sehr viele Bauern, zur Selbstversorgung noch 3-4 Schweine gemästet. Das tut heute keine mehr. Warum? Der Preis!! Die großen Mäster produzieren Schweine zu einen Preis, das es sich nicht mehr lohnt drei Schweine selbst zu mästen. Die Selbstversorger holen sich heute die Schweinehälften im Schlachthof . Und genau diese Aufgabe hat das MR Büro.

antwort ah1: Man muss nicht MR Kunde sein, um von einen Maschinenring mit zunaschen. . Ein Sprichwort sagt - Die besten Früchte wachsen in Nachbars Garten.

Zu diesen un-partnerschaftlichen Maschinengemeinschaften: In unserer Gemeinde kam man auf die Idee eine Gemeinschaftsmaschine für die Landwirte anzuschaffen. Letztlich kam eine Maschinen die nur von 12 Traktoren in der Gemeinde überhaupt bewältigt werden konnte. Alle anderen 60 Bauern besaßen Traktoren die nicht ausreichten und waren damit automatisch ausgeschlossen. Man welche Partnerschaft ist das, wenn nur die "BE-STIMMTE-N" bevorzugt werden.


DJ111 antwortet um 14-03-2013 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ schlauer Indianer:

Du bist also der Meinung, dass reine gewinnorientierte Marktwirtschaft in allen Bereichen kompromisslos durchgezogen werden soll?

Das lässt sich aber nicht damit vereinbaren, dass der MR-GF Stundenpreise vorschreibt .. oder?

Wenn 60 Landwirte eine Maschine gemeinsam kaufen wollen, wird das wohl möglich sein ohne dass die 12 anderen mitmachen müssen ... oder ?
Wär doch mal eine sinnvolle Aufgabe für dich, eine derartige Gemeinschaft zu gründen!

Gruß, DJ


Indianerlandwirt antwortet um 15-03-2013 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
1 antwort dj111: Unser Wirtschaftssystem heißt Marktwirtschaft, welches "Sozial" durch den Staat abgefedert wird. So leben wir, so denken wir alle. Die Aufgabe des MR Büros ist es den Markt zu beobachten und entsprechend mit Preise (+/-) zu reagieren. Wenn von einer bestimmten Maschine immer mehr im Ringgebiet auftauchen (gekauft) werden, müssen beim MR Büro die Alarmglocken aufjodeln. Ist die Nachfrage bzw. die Auslastung gestiegen? Sind es Ausfahrer oder reine Heimnutzer? Wie ist die Auslastung der einzelnen Maschinen? Und so weiter. Wenn dann das MR Büro nicht mit Preisanpassungen eingreift, hat er irgendwann nur noch zB. Rundballenpressen mit 150 Ballen Auslastung. Für die ist jeder MR Preis zu niedrig und die Selbskosten je Ballen so hoch wie der Großglockner. Umgekehrt ist es bei Maschinen, die keiner kaufen will.
2 antwort dj111: Da gibt es anscheinend ein Missverständnis um die Gemeinde-Gemeinschaftsmaschine. Nur 12 Bauern konnten teilnehmen, die anderen 60 Bauern waren automatisch ausgeschlossen, da die Traktoren die Maschinen nicht bewältigen konnten. Und 60 Bauern auszuschließen ist keine Partnerschaft. Ein Ausfahrer von Maschinenring hätte alle 72 Betriebe bedienen können.



DJ111 antwortet um 15-03-2013 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ schlauer Indianer:

Mir ist es schon fast zu mühsam, mit dir zu diskutieren ...

Du bist dir also sicher, dass wir ALLE die soziale Marktwirtschaft leben und auch so denken?

Glaubst du tatäschlich, dass sich ein Landwirt der es sich in den Kopf gesetzt hat, eine Maschine zu kaufen, sich von irgendjemand gar etwa jemandem vom MR davon abbringen lässt ....??
Na, dann träum weiter!!!

Was können ausserdem die Ausfahrer dafür, die als erster eine Maschine gekauft haben um rentabel zu betreiben und auf einmal kommen viele weitere und dann soll nach deinem Modell der Stundenpreis gesenkt werden?
Dann wären die doch genauso dumm dran, weil sie keinen entsprechenden Stundenlohn haben, obwohl sie ja in diesem Beispiel offensichtlich nix dafür können, dass andere auch Anschaffungen gemacht haben ....????

Und dann verrat mir doch mal, um welche Maschine es geht, wo nur 12 sie nutzen können und 60 ausgeschlossen sind, dann tu ich mir leichter mit Argumenten!

Ansonsten: Warum können nicht 60 LW eine Maschine anschaffen, wenn sie von 12 ausgeschlossen wurden????

Was genau hat dich eigentlich so verärgert, dass du so engstirnig und beleidigt argumentierst?

Sonnigen Gruß, DJ


MF7600 antwortet um 15-03-2013 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@indianerlandwirt
wir sind nicht im kommunismus, wer nicht rechnen kann, der verdient eben nichts oder zahlt drauf. der mr wird niemand dazu zwingen können seine maschinenauslastung zu verbessern oder seine preise zu ändern.
die preise macht der markt, nicht der maschinenring.

der mr ist mittlerweile ein aufgeblasener bürokratieapparat, und die leistungen sind viel zu teuer.
die sätze bei den gemeinschaftsmaschinen sind ebenfalls meist unrentabel.
wenn überbetrieblicher maschineneinsatz dann von einem privaten lohnunternehmer.

das beispiel mit den 60 die von den 12 ausgeschlossen wurden ist ja schon wieder so ein nonsens, wenn sich die 60 nicht einigen können auf eine maschine und die 12 schon?
am besten die 72 würden die arbeit an einen professionellen lohnunternehmer vergeben, der auch personal hat das sich auf den maschinen auskennt.
72 betriebe mit 150 fahrern (weil opa muss dann auch fahren weil die maschine grade frei wird wenn sonst keiner zeit hat) das kann was werden.
der enorme bürokratieaufwand für die einteilung, verrechnung, finanzierung, maschinenbruch, eigene arbeitszeit zum holen, putzen, retourbringen der maschine,...

am besten man lastet seine maschinen am eigenen betrieb aus.


helmar antwortet um 15-03-2013 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Eine gute und richtige Idee hat sich leider von ihrer Grundidee stellenweise sehr entfernt. Ein typisches Beispiel ist die landwirtschaftliche Betriebshilfe. Die Frage ist wie es gekommen wäre wenn die (Partei) Politik niemals in die Maschinenringidee einfließen hätte können.
Und wie es wäre wenn wir z.B. nur noch eine Sozialversicherung für alle Berufsgruppen hätten.
Mfg, Helga


DJ111 antwortet um 15-03-2013 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ helmar:
Was genau hat nun die Parteipolitik verändert?

Bei der sozialen Betriebshilfe ist es vor allem die SVB, die das ganze in letzter Zeit sehr verkompliziert hat und wo es eigentlich viel einfacher und unbürokratischer gehen sollte!
Aber wenn man viel Papierkrieg hat, kann man viele Fehler machen und so kann oft SVB-Geld gespart werden - zu Lasten der Versichterten (Arbeitsunfälle, Mutterschaft etc.)

Gruß, DJ


helmar antwortet um 15-03-2013 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Hallo DJ......dann schau mal, wieviele Politiker schon führenden Positionen in den MR Organisationen bis zur Bundesvertretung haben und hatten. Weiters hat man zumindest was den Personalverleih betrifft, eine weitere Firma aus dem Boden gestampft, detto die ganzen Gewerbegeschichten.
Du kannst es drehen und wenden wie du es willst, in unserem Land läuft alles nach Parteipolitik, und gerade in der Landwirtschaft ist es schlußendlich eine einzige Partei welche da das Sagen hat, oder in vielen Fällen zumindest so tut. Seien wir doch ganz offen.....wo findet sich, Bauernkammer ausgenommen ein anderer Politiker drinnen als einer von der ÖVP? Was allerdings nicht an der ÖVP/deren Leistungen liegt sondern eher am Agieren der politischen Alternativen, bzw. deren Vertreter.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 15-03-2013 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@helmar
Viele Österreicher, darunter auch ich, würden sich nur eine Sozialversicherung für alle Berufsgruppen wünschen.


DJ111 antwortet um 15-03-2013 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
@ helmar:

Wo genau ist denn nun das Problem?
Dass ein Politiker auch eine Funktion im MR hat ist ja nicht automatisch schlecht ... oder ???
Natürlich bin ich auch nicht mit allen Dingen zufrieden, aber so allgemein kann man das meiner Meinung nach nicht abtun.



Hans1900 antwortet um 15-03-2013 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Also von dem, dass der MR die Preise je nach Auslastung reguliert, habe ich noch nichts gehört!
Er orientiert sich bei ÖKL (darüber ist sowieso schlecht wegsn SV), ob dann 1 oder 100 Maschinen im Ort laufen ist doch egal, es gibt den einen Preis. Wieso soll eine Maschine billiger werden wenn die Auslastung sinkt? die Sache reguliert sich selber oder der Bauer macht seine eigenen Preise ohne MR!

Ich bin mit unserem MR sehr zufrieden!!
Mein Beitrag rechnet sich alleine schon durch die ganzen Rabattaktionen die jetzt ausgehandelt werden!


Rechbergtulwitz antwortet um 15-03-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Ja ja der liebe Maschinenring...
Im Forstbereich vom Waldverband verdrängt da beim MR die Mitglieder meistens nicht die passende Ausstattung zur Verfügung haben bzw. sich diese durch die Zuverdienstgrenze nicht bezahlt macht (Seilkran,Prozessor...). und die ganzen Forst KGs denn Bach runtergegangen sind!
Und seien wir uns ehrlich wie viele Schlägerungen im Starkholzbereich werden auch vergeben, meistens machen das die Bauern selbst da auch hier mit der eigenen Seilwinde recht schnell eine hohe FM Leistung zusammen gebracht wird (und diese Arbeit meistens auch Spaß macht).
Fazit was wird meistens vergeben?
Die ungeliebten Tätigkeiten wie Durchforstungen im steilen Gelände und da kannst als einfacher Bauer im Akkord mit einer Seilwinde scheißen gehen denn die tägliche fm Leistung ist für geringe Kosten viel zu niedrig und für die passende Technik das sich diese rentiert braucht man ein Gewerbe da es ja die Zuverdienstgrenze gibt!

Der Waldverband hat seine Kompetenzen in der Holzvermarktung Holzernte ... und arbeitet mit Lohnunternehmen zum Wohle seiner Mitglieder zusammen und unterbietet sie im Gegensatz zum Maschinenring nicht!
Der Waldverband macht sich recht gut für seine Mitglieder und man hört meiner Meinung nach weniger Negative Sachen als über den Maschinenring!



321 antwortet um 16-03-2013 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
http://kurier.at/chronik/burgenland/der-traktor-wird-zum-schneepflug/3.537.840
LG 321


Indianerlandwirt antwortet um 17-03-2013 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
War beschäftigt - die Antworten zu den letzten Beiträgen

antwort Dj111: Wenn du an Agrarförderung, Pension, Arbeitslosenversicherung, usw glaubst und du ein Unternehmen (Bauenrhof) mit Gewinn zu führen trachtest, dann bist du eindeutig in der Sozialen Marktwirtschaft. Bauern kann man kann einfach vom Maschinenring überzeugen - und zwar mit den Verrechnungspreisen. Natürlich können sich 60 Bauern eine Gemeinschaftsmaschinen anschaffen - Leider waren die Kleinbauern-Traktoren für diese Maschine zu schwach. Und ich bin engstirnig und beleidigend in dieser Angelegenheit. Die MR Chefs haben der österreichischen Landwirtschaft in den letzten Jahren mehr Schaden zugefügt als Nutzen.

antwort MF 6700: Ja, alles was du geschrieben hast stimmt. Auch das mit der Auslastung am eigenen Betrieb - leider für Kleinbauern utopisch. Die gibt es auch. Oder hast du die schon abgeschrieben?

antwort helmar: Ja, stimmt leider auch.

antwort dj111: ja, stimmt auch. Bevor der MR in den MR Service und MR PL eingestiegen ist, war die Betriebshilfe noch eine Nachbarschaftshilfe. Mit der gegenseitigen Hilfestellung konnte gut Argumentiert werden. Die Einnahmen hoben sich auf und so konnte Finanz und Steuer nicht zubeißen. Irgendwie müssen wir Bauern zu einer enggeldlosen "Tauschen" der Betriebshilfe zurückfinden.

antwort helmar: Parteipolitik führt nicht automatisch zu einen "toten Esel".

antwort 50plus: Bei der Abstimmung für das Berufsheer, war es für viele eine Überraschung wie die Bevölkerung wirklich darüber denkt. So wird es wohl auch bei der Sozialverschicherung sein.

antwort hans1900: Also euer Maschinenring hilft euch Maschinen zu kaufen über Rabattaktionen? Und so wurden die Idee vom Maschinenring zum Handlanger des Handels.

antwort rechberdulwitz: Der Waldverband macht seine Sache gut. Warum der Maschinenring denen Konkurrenz macht ist kaum zu verstehen.

antwort 321: 300 Maschienringmitglieder im MR Burgenland machen Geld. Sie sind an der Spitze des Pyramidenspiels. Alle anderen zig-tausend haben davon gar nichts bzw. einige Brotkummen. Echte Partnerschaft unter Bauern sieht anders aus.







powerteamchef antwortet um 18-02-2014 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Es gibt eine Alternative www.powerteam.at einfach anrufen oder per mail


tch antwortet um 18-02-2014 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinenring - Ein toter Esel
Powerteam... etwas undiszipliniert oder auch bald ein toter Esel?

tch


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