Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen

Antworten: 20
Peter06 25-02-2013 13:10 - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Sigbert Riccabona, Fritz Gurgiser und er: Nur drei von 600 000 Tirolern, die sich das Maul aufzumachen trauen, meinte Hans Haid einmal.
Er ist unerbittlicher Mahner gegen den Tourismuswahn, dem besonders in seiner unmittelbaren Heimat, dem Ötztal, die Natur und die Menschen untergeordnet werden.
Er ist Bewahrer und Gründer, sein Kampf wider dem Vergessen der überlieferten alpinen Kultur, der Sprache seiner Heimat, dauert sein ganzes Leben an.
Wenn man das Ötztal bereist und das "Alpin-Tourismus-Mekka" Sölden hinter sich gelassen hat, kommt man ins Venter Tal, in dem Hans Haid auf über 1600 Meter Seehöhe auf einem Bauernhof lebt. Gerade wenn man dieses Hochtal mit seiner noch (fast ausschliesslich) bäuerlich strukturierten Landschaft erlebt, versteht man diesen -seinen- unerbittlichen Kampf.
Er ist Literat und Autor zahlreicher Sachbücher, Hörspiele und Streitschriften. Sein Kampf um die Erhaltung des einzigartigen Dialektes im Ötztal mündete auch in seiner wunderbar lautmalerischen Prosa.

Hans Haid wird 75.


walterst antwortet um 25-02-2013 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Auf jeden Fall ein Mann der großen Worte. Habe ich vor 25 Jahren in Wien poltern gehört. Viele Vordere erzittern vor ihm, zumindest so lange, bis der Obulus passt.



 


walterst antwortet um 25-02-2013 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
vielleicht besser lesbar und im Zusammenhang
 



helmar antwortet um 25-02-2013 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
..Und i hab imma glaubt mia habn bei uns in Niadaöstrreich in Nitsch und sei Museum, und die
Andern in Österreich habn so was net........Naja, der Nitsch poltert net so laut........aber mit da Kultur is fei fein gschäftln, wenn mans versteht.....mit de Politika umzugehn.
Mfg, Helga


ALADIN antwortet um 25-02-2013 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Wozu versuchen einen Dialekt zu erhalten, den viele Österreicher wahrscheinlich nicht verstehen. Ist die Sprache nicht dazu da um sich mit anderen Menschen (Tieren) zu verständigen? Gottseidank ist so ein Vorhaben ohnehin zum Scheitern verurteilt.


Peter06 antwortet um 25-02-2013 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@Walter:
"Auf jeden Fall ein Mann der großen Worte. Habe ich vor 25 Jahren in Wien poltern gehört. Viele Vordere erzittern vor ihm, zumindest so lange, bis der Obulus passt."
???
Was genau meinst Du damit sagen zu müssen?
Gut, ich nehme zur Kenntnis, dass der Markus Wilhelm nicht gut auf ihn zu sprechen ist.
Und sonst?

@aladin: Die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten in der Sprache ist das, was den Menschen (mit)-ausmacht, das weiss vielleicht sogar Dein Avatar besser als Du....


golfrabbit antwortet um 25-02-2013 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Sicherlich braucht es auch solche Mahner, andererseits vergißt der gute, selbstverliebte Mann leider daß nur durch den Tourismus der Wohlstand in die Täler des oberen Gerichts kam(z. B. die jahrhundertelange Verschickung ganzer Heerscharen von Kindern zum Arbeitseinsatz (Schwabenkinder) nach Deutschland nur um ein paar Esser weniger durchbringen zu müssen). Auch sein Lebensunterhalt wird indirekt von jenen bezahlt die er so anprangert, was natürlich nichts an gewissen Auswüchsen schönfärbt.
Dem Dialekt braucht bei uns niemand Sorge zu tragen, Tiroler werden zwar ihre Sprache teil anpassen, teils um neue Begriffe erweitern - aber ich gehe jede Wette ein, auch in 100 Jahren hört man uns aus dem Allerlei ganz deutlich heraus.


walterst antwortet um 25-02-2013 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@peter
ich kann mich nicht mehr im Detail erinnern, worum es bei Haids Vortrag damals ging, auf jeden Fall war ich beeindruckt vom polternden Haid und die Argumente waren wohl nachvollziehbar.
Die Sorge ist, dass sich Haid durchaus arrangiert mit den kritisierten Mächtigen, wenn der Sold passt.

Sich selbst als einen von angeblich nur dreien zu loben, die sich was zu sagen trauen im heiligen Land, sagt aber auch einiges aus über den Herrn. Das alles soll seine Verdienste nicht schmälern, aber eine differenzierte Bewertung muß erlaubt sein.



RichardGier antwortet um 25-02-2013 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@peter06 :Ich will jetzt eigentlich keine Haare spalten , tu´ s aber trotzdem : Die Überschrift " Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen " suggeriert , dass Hans Haid entweder gestorben ist ( was schade wäre ) oder aufgehört hat , unbequem zu sein ( was sehr schade wäre ) .
Wäre mir sonst auch egal , aber bei deiner Überschrift ist mir das Nachtmahl im Hals steckengeblieben .Ein Hans Haid wird noch dringend gebraucht .


Neuer antwortet um 25-02-2013 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@walter
höchst interessanter Artikel!

Könnte auch im Jahr 2013 spielen, was Seilschaften, Freunderlwirtschaft, Verlogenheit und Geldgier betrifft. Nur dass heutzutage, gerademal 15 Jahre später, die Schilling-Beträge geradezu lächerlich wirken, selbst wenn's Euro wären. Angesichts BUWOG, Eurofighter, Strasser, Grasser, Mennsdorff, Meischberger, Hochegger etc. haben sich die Relationen doch gewaltig verschoben und alles unter sechsstellig juckt keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor.


Peter06 antwortet um 26-02-2013 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@Walter,
"Die Sorge ist, dass sich Haid durchaus arrangiert mit den kritisierten Mächtigen, wenn der Sold passt."
"...eine differenzierte Bewertung muß erlaubt sein..."

Schön, Walter, ich nehme zur Kenntnis, dass es sich dann um eine „differenzierte Bewertung“ handelt, wenn Du Deine persönliche, aus Deiner Sicht oberste Moralinstanz zur Bewertung verwendet hast!
Diese Persönlichkeit aber nur darauf zu reduzieren, dass er mehrere Vereine gegründet hat, und Subventionen lukriert hat, das ist natürlich überhaupt nicht eindimensional, oder „undifferenziert“. Und Du wirst mir sicherlich nach der Konsultierung vom Markus Wilhelm mitteilen können, in welchen Fällen sich Hans Haid mit „den Mächtigen arrangiert“ hat, und wie der „passende Sold“ dann ausgesehen hat....
@golfrabbit:
Hans Haid verurteilt den Tourismus nicht grundsätzlich, sehr wohl aber die extremen Auswüchse, die er mit sich gebracht hat. Die Erschliessung von ökologisch wertvollem, aber sehr sensiblen Hochgebirgsregionen etwa, mittels Bergbahnen, Gletscher-U-Bahn, Pistenbau etc., die Anbiederung an den Massentourismus durch Aufgabe der eigenen Indentität, ja die totale Unterordnung, keine Zeit des Innehaltens mehr, weil die Saison 365 Tage im Jahr dauern soll, das Phänomen der sozialen Verwahrlosung von Kindern, deren Eltern in diesem Massengetriebe gefangen sind, der Ausverkauf von alteingesessenen Beherbergungsbetrieben an auswertige, gesichtslose Kapitalgesellschaften, denen die Gegebenheiten vor Ort schlicht „wurscht“ sind.......
Desweiteren wundert es mich schon sehr, Hannes, dass Du als stolzer Tiroler meinst, es reicht, Tirolerisch als solches zu erkennen. Gibt es doch gerade durch die exponierte Lage der vielen Bergtäler sehr viele ausgeprägte Dialekte, beispielsweise das Zillertalerische, oder so wie der Oberperfer Dialekt klingt, was sich bei einem Unterlandler wieder ganz anders anhört. Um diese Vielfalt zu erhalten, kämpft auch Hans Haid, dessen Prosa im ötztalerischen Dialekt sehr viele Wörter aufweist, deren Ursprung weit in die Geschichte zurückreichen.
@RichardGier:
Die Überschrift ist schon sehr bewusst gewählt, da ich seit dem Tod seiner Frau schon länger nichts mehr von ihm zu hören bekam....
@sthuber, helmar
Eine kleine Empfehlung meinerseits: Bevor man einen Kommentar abgibt, sollte man sich schon zumindest etwas mit der Materie befasst haben, nur so als kleiner Denkanstoss...



helmar antwortet um 26-02-2013 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Hallo Peter.....so gut wie kein Verein kommt ohne Subventionen aus, ausgenommen vieleicht die Sparvereine.....was mich aber immer wieder überrascht ist die Tatsache dass sobald das Wort "Kultur" fällt, die Politik sofort die Börsen öffnet. Und wurscht, bei welcher.......ob jetzt der Nitsch herumschüttet oder Haid eine Welt konservieren möchte scheint ist egal. Auch er stellt etwas als gute alte Zeit hin das gar nicht gut gewesen ist, siehe die "Schwabenkinder".
Mfg, Helga


Peter06 antwortet um 26-02-2013 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@helmar:
Da Du ja schon wiederholt in diesem Forum Deine Diskussionsresistenz unter Beweis gestellt hast, ist es wahrscheinlich sinnlos, aber trotzdem ein Versuch:
Die Erhaltung von geistigen oder materiellen Werten unserer Ahnen ist Teil unserer menschlichen Kultur, dieses "Kulturgut" bildet eine Basis für die Identität und das Selbstverständnis einer Region und deren Bewohner. Und ist letztendlich, richtig betrachtet, fliessend im Übergang zur Gegenwart und in die Zukunft. Hierbei geht es nicht um die Glorifizierung der Vergangenheit, oder um dumpfe Abgrenzung gegenüber Anderen, sondern um die Bewusstmachung der persönlichen Strukturen, die ihre Wurzeln sehr weit ausgebreitet haben können...
Ein nicht auf Dein Verständnis und Verstehen hoffender
Peter


walterst antwortet um 26-02-2013 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@peter
warum gar so empfindlich? Ich habe auch dazugeschrieben, dass ich damals durchaus beeindruckt war und seine Argumente nachvollziehbar und dass ich seine Verdienste nicht wegwischen will.
Ich hab mir auch den Radiobeitrag zu einem großen Teil angehört. Das Wort "Ich" kam nicht gerade selten vor, wo vergleichbare engagierte Bewahrer vielleicht ein "wir" oder "man" verwendet hätten. Den Rest des Gespräches redet Haid ohnedies von sich selber in der dritten Person.

Ich schlucke auch nicht alles völlig kritiklos von Markus Wilhelms Homepage, aber Fakten sind nun einmal Fakten und von denen bietet MW relativ viele.


helmar antwortet um 26-02-2013 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Hallo Peter 06..........ich bin im August 2009 in einer polnischen Ortschaft namens "Rogov-Sobotka" gestanden, vor einem Bauernhof....der, die Felder wurden, wie ich später erfahren habe, vor längerer Zeit schon verpachtet, bewohnt wird von den Nachfahren jener, welche da im Jahre 1945 mit einem Bündel in der Hand, von ihren Höfen aus Ostpolen vertrieben, in dieses schlesische Dorf angesiedelt wurden. Bevor dies geschehen ist hatten die über ein paar hundert Jahre dort lebenden Bauerngenerationen, Handwerker und Arbeiterfamilien und jene welche noch am Gut Wernersdorf bei Kriegsende lebten, Zeit, ein Gespann vor den Wagen zu spannen und was da drauf paßte an Hausrat, mitzunehmen.Und ich habe einfach jene Wut,jenen Haß meiner Verwandten nicht empfinden können. Für mich war es einfach so.....aha, hier ist meine Mutter geboren und aufgewachsen, hier wurde meine Schwester geboren, hier war es.....
Ich war auch auf den Feldern welche mal zu den Hof gehört haben, und habe, vielleicht lacht jetzt jemand, eine Handvoll Erde mitgenommen, für das Grab meiner Mutter. Sie ist nach dem Winter 1945 nie mehr dort gewesen und 1993 gestorben.
Meine Mutter hat hier in NÖ, in der Ortschaft aus welcher ihr gefallener Mann stammte, schlußendlich eine Heimat gefunden, und wäre da nicht ein etwas verwegenes Gemisch aus mehreren Dialekten gewesen, es wäre wohl niemandem aufgefallen, dass sie eigentlich eine "Zuagraste( manche Verwandte meines Vaters ließen sie das spüren weil sie nicht so spurte wie sie es sich vorgestellt haben)" war.
Anders war es bei meinen Tanten und meinen Großeltern.....die sprühten vor Wut und Haß, nannten Polen ausschließlich Scheißpolaken, gingen regelmäßig zu den Vertriebenentreffen ( welche da manchmal eine Vergangenheit vielleicht besser malten als sie es gewesen ist), und nannten Willy Brandt, als er im Warschauer Ghetto niederkniete, einen Verräter......ja, sie hatten es nicht leicht an der hölländischen Grenze. Aber ein bisschen haben sie auch dazu beigetragen, denn sie blieben unter sich, jene "aus dem Osten", pflegten so gut es ging, ihre Bräuche, Küche uvm. und hatten wohl auch Neider als sie in den 50igern mit Siedlungshäusern entschädigt wurden.
Warum ich dir das erzähle.........ich bin ungeheuer gern da daheim, wo ich es bin, aber ich werde immer etwas unangenehm berührt, wenn jemand das Wort "Heimat" in Verbindung mit Ideologie, Abgrenzug o.ä. verwendet. Und besonders dann wenn jemand sich dann besser vorkommt als jedes andere Lebewesen weil er halt durch Zufall da oder dort geboren worden ist. Und diesen Eindruck habe ich( habe einige male den Hans Haid auch in Fernsehsendungen gesehen) von eben diesem Hans Haid auch bekommen.Dem es gar nicht recht zu sein schien dass eben mit dem Fremdenverkehr die Menschen mancher Gegenden ein Ein/Auskommen über dem Level des Hungertuches haben.
Es ist Zufall ob wir geboren werden, und auch wo........aber so wie manche mit dem Begriff "Heimat" umgehen, gefällt mir das gar nicht.
Mfg, Helga


golfrabbit antwortet um 26-02-2013 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@Peter
Wie fast immer gibt es auch beim Tourismus kein Weiß oder Schwarz, Tatsache ist jedoch daß ohne ihn gerade die extrem kargen Täler im Oberland heute wahrscheinlich ziemlich entvölkert wären, vom Schönsein allein wird man nicht satt( auch der Haid nicht), Infrastruktur, Schutzbauten... kosten jede Menge Geld - Geld das irgendwer verdienen muß - dem Haid seine Bücheln wird da eher ein geringer Teil zuzuschreiben sein.
Dialekt ist wichtig.
Dialekt soll aber m. M. nach nicht nach Museumsart bewahrt werden sondern lebendig bleiben - Ausdrücke kommen hinzu, andere werden vergessen(die soll auch jemand aufschreiben) - nur so bleibt es eben unser Dialekt - die Sprache unseres täglichen Lebens und eben dieses Leben verändert sich doch auch.
Es hat noch nie und wird auch nie "ein Tirolerisch" geben, dazu sind wir von Tal zu Tal schon zu verschieden und außerdem noch legendär stur und (im positiven Sinne) heimatverbunden.
Hannes
Ps.: Hege außerdem berechtigte Zweifel daß sich "dr Obrlantla fölsafescht" jemals den ja geradezu lieblichen Klang des Unterlandes anzulernen imstande wären ;-)


Peter06 antwortet um 27-02-2013 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@Walter:
Woran es an Deiner Quelle krankt, zeigt ja das Beispiel Haid genau: Ein Faksimile einer Polemik aus einer Regionalzeitung wird von Dir als Tatsache präsentiert, natürlich muss auch so eine Betrachtungsweise erlaubt sein, aber, wenn Du ehrlich bist, wird sie dieser Person wirklich gerecht?

@helmar:
Danke für die (gefühlt) neununddreissigste Darstellung Deiner Familiengeschichte, ich hab nichts anderes erwartet...(siehe oben)

@golfrabbit:
Noch einmal: Ja, der Tourismus bringt Wohlstand, es gibt aber (auch in Tirol) sehr wohl Regionen, die dafür nicht ihren Arsch verkaufen und sich zum Affen machen lassen...
Selbstverständlich soll der Dialekt keine Museumssprache wie Latein sein, dafür gibt es (auch durch die Anregung von Haid) Lehrer, die in ihren Schulen in ein oder zwei Stunden in der Woche im Unterricht mit den Kindern den ortsüblichen Dialekt sprechen!



Tyrolens antwortet um 27-02-2013 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Interessant ist die Sache, weil es im Ötztal sehr wohl jemanden gab, der es ehrlich meinte. Und der hieß nicht Haid, sondern Jäger.



http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2012-05-17




Tyrolens antwortet um 27-02-2013 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
...


walterst antwortet um 27-02-2013 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
@peter
Dass ein einzelner alter Artikel einer person mit jahrzehntelanger Tätigkeit 100% gerecht würde, habe ich nicht behauptet.
der Regionalzeitungsartikel wird dem Haid ähnlich gerecht oder ähnlich nicht gerecht, wie Haids eigene Aussage, er wäre einer von nur Dreien in Tirol, die sich etwas zu sagen trauen.

Für mich ist auch nicht vorstellbar, dass ich, wenn ich gegen eine Sache ankämpfe, ich mich genau von den Leuten, mit denen ich im Konflikt bin, sponsern lasse.

Ich gehe davon aus, dass Haid diese Kritik aushalten wird. Wir haben halt nun mal keine Wunderwuzzis und unfehlbaren Zeitgenossen, und dazu zähle ich den MW genau so.


helmar antwortet um 27-02-2013 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hans Haid - Erinnerung an einen Unbequemen
Hallo Peter 06....wennst eh nichts anderes erwartet hast, dann bist wenigstens nicht überrascht worden....;-) Was ich mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen wollte und das vielleicht nicht geschafft habe ist Folgendes: dass mit dem Begriff "Heimat" sehr oft Schindluder getrieben wird und wurde.
Dass wenn du den ganzen Eintrag gelesen hast, ich es nicht in Ordnung finde dass es Menschen gibt welche die Gegend in welcher sie leben schon als Grund nehmen, auf andere Menschen runter zu schauen.
Und du bist deinen Einträgen nach, ein wohl sehr guter Mensch....wie denkst du über Menschen welche ihre "Heimat" verlassen? Wenn du Hans Haid bewunderst, ok, und wenn du dich vielleicht an seinen Taten und Aussagen orientierst, warum denn nicht.........aber wundere dich nicht wenn es Leute gibt welche sich wundern.........;-) Übern Haid und seine Fans.
Mfg, Helga


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