Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit

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heumax 14-01-2013 20:49 - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Sollte die Volksbefragung am Sonntag mit eine Mehrheit für das Berufsheer stimmen, so wird es massive Auswirkungen für das gesellschaftliche Leben in Österreich geben.
Nachdem von den Befürwortern des Berufsheeres ein Bezahlung von 1400 Euro monatlich für Jene vorgesehen ist die freiwillig Sozialarbeit leisten, muss das auch für jene Freiwilligenarbeit Gültigkeit haben die der Allgemeinheit dient.
Jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, der freiwilligen Sanitäter, der freiwilligen Dienste in der Alten- und Sozialbetreuung, der tausenden Mitarbeiter der Aktionen wie Essen auf Rädern, der vielen unentgeltlichen Helfer bei Kinder und Schülerbetreuung und dergleichen würden sonst zu Trotteln der Nation gestempelt, wenn sie weiterhin freiwillig unentgeltlich helfen.
Ich bin daher sehr dafür, dass nach einem mehrheitlichen Ja zum Berufsheer und zur Bezahlung von freiwilligen sozialen Diensten, ein Volksbegehren eingeleitet wird, wo auch eine entsprechende Entlohnung für andere freiwilligen Dienste die der Allgemeinheit zugute kommen, gefordert wird.
Ich rechne mit Millionen Menschen die das unterstützen werden.



edde antwortet um 14-01-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
wer freiwillige arbeit nicht gerne aus überzeugung macht, sollte konsequent sein und lieber zu hause bleiben.

mfg


helmar antwortet um 14-01-2013 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Hallo Edde, du hast recht.......entweder man tut es oder läßt es......so wie viele von uns. Und nicht jeder hat dabei eine Uniform an.
Mfg, Helga



biolix antwortet um 14-01-2013 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Kreszens, von welchen Parteibüro kommt das wieder ??

Wo sollen die Millionen her kommen ?? Werde trotzdem weiter freiwillige unbezahlte Arbeit leisten und sogar was spenden.. ;-))))

Was hat das mit einem Zwangsdienst zu tun ? WEitere Angstmache ?? brrrr

lg biolix

p.s. wie viele "Söldner" haben wir jetzt schon im Heer ? Die sollten das doch auch freiwillig machen.. geh Kreszens , ich starte ein Volksbegehren das auch Pensionisten aus dem Parteibüro wie du einer bist, sich freiwillig und unbezahlt nochmals zum Heeresdienst melden dürfen, auch wenns ein Berufsheer wird.. ;-)))


50plus antwortet um 14-01-2013 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Nicht alle Freiwilligen machen ihren Dienst noch wirklich freiwillig. Es wird z.B. auch bei der Feuerwehr manchmal ordentlich Druck von oben ausgeübt. Da sind in jeder Truppe ein paar Überdrüber-Ehrgeizige, die Restlichen müssen mit. Und das NEIN sagen ist nicht jedem in die Wiege gelegt, für viele ist es ein langwieriger Lernprozess, manche lernen es nie.


traktorensteff antwortet um 14-01-2013 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
@ Kreszens
Vollkommen falsch. Ein System, aufgebaut auf Zwangsdiensten, die durch einen Heeresdienst "legitimiert" werden, ist einfach grundsätzlich falsch!

Schau dir an, wofür die Zivildiener verwendet werden. Da sind z.B. auch Schülerlotsen dabei. Diese Aufgabe muss eben wieder von der Polizei durchgeführt werden.

Und wenn man einen Rettungswagenfahrer braucht, sollte man auch einen einstellen, der dann tätig ist, wenn die Freiwilligen, z.B. unter der Woche, keine Zeit haben.

Außerdem: Es gibt KEINE Statistiken zum Thema Sozialdienst. KEINE Aufschlüsselung, um wie viele Leute es geht und um welche Positionen. Beispiel: Im Krankenhaus habe ich einen Zivildiener erlebt, der die Patienten im Rollstuhl von einer Untersuchung zur nächsten gebracht hat bzw. vom Eingang zur Station und umgekehrt. Also, brauchen wir ein Bundesheer, um jemanden für diesen Dienst zwangszuverpflichten?

@ Papillon
Nein, warum denn???? Was hat die NATO damit zu tun? Wo liegt deiner Meinung nach der Grund? Österreich kann sich mit einem unfähigen Massenheer und auch nicht mit einem 5.000 Mann starken Berufsheer gegen einen imaginären Feind verteidigen. Ein kleines Berufsheer kann an internationalen Einsätzen zur Friedenssicherung, die jedes freie Land als "Nationendienst" machen sollte, locker beteiligen. Um Verteidigung von Grenzen geht es heute nicht mehr, schlussendlich auch, weil es unmöglich ist. Ein Angreifer (wer sollte das sein?) wird zuerst im Luftkampf versuchen, Ziele zu zerstören, und da helfen 18 (?) Eurofighter wenig, bzw. sind keine Grundwehrdiener dabei.


heumax antwortet um 14-01-2013 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
In unserem bestimmt guten Sozialstaat ist Freiwilligenarbeit notwendiger denje.
Am Land sowieso, durch die Ausdünnung der Bevölkerung in vielen Regionen wird der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Aber auch in den Städten, habe erst vor kurzem erfahren das in Wien hunderte Freiwillige, darunter sehr viele Pensionisten, Schülern die ein schwieriges Umfeld haben, bei schulischen und anderen Belangen helfen. Abgesehen von Altendiensten, Essen zustellen usw.
Es geht am Sonntag um gesellschaftliche Themen, auf der einen Seite Jene die jegliche Leistung des Menschen für die Allgemeinheit als Zwang und Versklavung ablehenen unter dem Motto, das soll alles der Staat machen.
Auf der anderen Seite Beibehaltung und Ausbau eines bewährten Systems wo der Einzelne auch angehalten wird etwas für die Allgemeinheit zu leisten und in den meisten Fällen auch profitiert von den Erfahrungen.



biolix antwortet um 14-01-2013 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Sowas auch,.,... aber Vorsicht, die in Wien helfen Caritas und Co. sind meist so Linke Schüle rund Jugendliche und so Biobauern wie ich einer bin, die 2 mal im Monat auch in der Gruft helfen.. ;-))

In welcher Welt lebst du ? Inkl. was hast du vor 10 Jahren noch über den Zivildienst gedacht und hoffentlich auch mit protestiert so wie ich das die "Gewissensprüfung" abgeschafft wird, und die Gleichstellung mit dem Heeresdienst und nicht um 3 Monate länger !

lg biolix


Efal antwortet um 14-01-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Hallo Parteisoldat Kresenz, "dümmer geht`s wohl nimmer"

Bin selbst als "freiwilliger, unentgeltlich" Tätig, mach das auch gerne,
bekomme aber bestimmt kein Neidkomplexe,
wenn Junge Leute für 12Monate "Freiwiliges" Sozialjahr
ein dementsprechendes Entgeld erhalten, um ihren Lebensunterhalt zu bewerkstelligen.

Wenn schon, dann schon, du hast noch einige vergessen,
die Freiwilligen Blasmusikapelln, die freiwilligen Goldhaubenvereine, die freiwilligen Faschingsumzugsveranstalter (die viele Stunden vorbereitung investieren), die freiwilligen Amateurfussballer (die Freizeit für den Nachwuchs opfern),...,....,..
und für die (bestimmt dein eigentliches Anliegen) vielen "nicht ganz begeisterten"
freiwilligen Ortsbauernräten die den Blödsinn ihrer Vorgestetzten mit Tagelangen Hausbesuchen weitertragen müssen.

Ist diese Idee mit deinen Parteikollegen(z.B. Bürgermeistern) abgesprochen?
Bei der nächsten Veranstaltung Pro und Contra Wehrpflicht,
werde ich diese Idee eines ÖVP-Funktionärs vortragen, bin geespannt auf die Reaktionen!

Falls ich dir Unrecht tue, weil es eigentlich nicht ernsthaft gemeint war, sondern es nur um die Angstmache und Hetzte zwischen den Origanisationen und Einrichtungen geht, erklärs mir bitte!!



rotfeder antwortet um 14-01-2013 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Hallo!
Ich tät das nicht so eng sehen. Wenn man 30 westlichen Länder hernimmt, haben 25 ein Berufsheer. Trotzdem gibt es Freiwillige und sozial Aktive Menschen in diesen Ländern. Darumm heißen sie ja Freiwillige.


Bauernhaus antwortet um 14-01-2013 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Gebe Kreszens vollkommen Recht. Wenn die einen für die gleiche Leistung bezahlt werden und die anderen nicht, wird die Bereitschaft für die Freiwilligenarbeit sicherlich stark beeinflusst. Es wird das Gefühl der Überflüssigkeit aufkommen, sozusagen es war nicht recht und wird nicht mehr anerkannt, was ich gemacht habe. Keiner kann mir erzählen, dass das Räumen einer Brandstelle, einer Unfallsstelle, Schneeschaufeln, Dreck aus den Kellern räumen, schwerverletzte Kinder bergen usw. immer lustig ist. Hut ab vor jedem freiwilligen Helfer bei Feuerwehr und Sanitäterdiensten zu jeder Tages und Nachtzeit, wo sich die anderen unter die Decke kuscheln und nicht einmal daran denken würden, jetzt aufzustehen.


biolix antwortet um 14-01-2013 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Wie machen die das gerade, neben einem bezahlten Krnakenwagenfahrer sitzt ein ganz Freiwilliger der 3 mal im Monat Dienst macht und ein Zivi ?? Erklärt mir diese "Ungerechtigkeit" , denke !


heumax antwortet um 14-01-2013 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Lixl was wirst den immer so nervös, das dir die Buchstaben so durcheinanderpurzeln.



biolix antwortet um 14-01-2013 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
gor net nervös i Tipp nur schnell, kannst aber lesen oder ? aber beantworten halt nicht ohne PArteibüro ?! ;-)


heumax antwortet um 14-01-2013 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Lixl vorm Schreiben Hirn einschalten


Christoph38 antwortet um 15-01-2013 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Man sollte vielleicht den Unterschied nicht aus den Augen lassen, ob sich jemand freiwillig zu einem Jahr Dienstleistungen verpflichtet oder Freiwilligenarbeit leistet, die man jederzeit beenden kann.

Das eine ist im Prinzip ein Arbeitsverhältnis und der Begriff freiwillig bezieht sich darauf, dass es keinen staatlichen Zwangsdienst darstellt, freiwillig im Zusammenhang mit der Begründung des Dienstes.
Das andere sind jeweils kurzfristige freiwillige Einsätze, zu denen keiner verpflichtet ist.

Ich nehme jedoch an, dass es dem Kreszens sowieso nur darum geht, das Berufsheer madig zu machen, indem daraus möglichst sinnlose Folgerungen abgeleitet werden.
Das Manöver dürfte unnötig sein, da sich das Beibehalten der Wehrpflicht abzeichnet.




helmar antwortet um 15-01-2013 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Leider...lieber Christoph........in NÖ allein schon des "Onkels" wegen. Wenn man sich da so anschaut wer da aus der schwarzen Riege, obwohl dieser Pflicht aus verschiedenen Gründen nicht nachgekommen, sich so vehement für diese ausspricht, da kommt einem schon der grausige Verdacht dass man es sich nicht verscherzen will.
Und was das helfen betrifft, wer helfen will, der tut es auch........am allermeisten die Freiwilligen bei der Feuerwehr.
Mfg, Helga


regchr antwortet um 15-01-2013 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
das ist nur panikmache der ÖVPsonst würde ihnen ein gegenargument fürs berufsheer fehlen,wär doch ne tolle sache wenn dann auch frauen sozialdienst machen würden,natürlich gegen bezahlung,was passiert heut bei den zivis mit der schlechten entlohnung,was glaubt ihr wohl wer die finanziell aufrecht hält,zum grossteil die eltern dieser,und eine gerechte entlohnung für wichtige arbeit ist ja wohl fähr,belebt ja auch wieder die wirtschaft,die ziviszahlen von heut würden mit frauen und männer sicher nicht weniger eher mehr


helmar antwortet um 15-01-2013 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
Meine Hausärztin meinte heute dass sie es für eine Riesensauerei hält wie derzeit das Rote Kreuz sich für die Wehrpflicht einspannen läßt.............und dass es sowohl beim Zivil wie auch beim Wehrdienst reine Ausnützerei jungern Männer gibt. Sie kritisierte auch dass der lange Sanitäterkurs ältere Einsteiger abschreckt....und ein Großteil der Einsätze sind aus ihrer Sicht zum Glück "normale Liegendtransporte". Und da meint sie dass dafür vor allem kräftige Personen zum Trage oder Sessel tragen nötig sind. Denn immer noch sind sehr viele Facharztpraxen nur über Treppen erreichbar.
Mfg, Helga


eiba antwortet um 15-01-2013 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volksbegehren für entsprechende Entlohnung der Freiwilligenarbeit
>LESEN> http://www.initiative.cc/Artikel/2013_01_10_wehrpflicht.htm




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