Pachtpreis für Ackerland

Antworten: 17
Landwirt3033 20-07-2012 23:28 - E-Mail an User
Ackerpacht
Mich würde interessieren was man momentan so für das HA Flaches-Hügeliges Ackerland zur Pacht zahlen "darf"?
LG. Philipp


tristan antwortet um 21-07-2012 05:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
€ 350, +/- je nach förderung


waldorf antwortet um 21-07-2012 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
wo bist du zuhause?
wie ist die bonität der böden?
sind Zahlungsansprüche dabei?
wenn ja in welcher höhe?
was sind deine berufskollegen bereit zu zahlen?

ohne diese Faktoren zu kennen sind alle genannten Zahlen Hausnummern.



golfrabbit antwortet um 21-07-2012 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Richtet sich ganz kapitalistisch nach "Angebot un Nachfrage" und wird deshalb hier nicht seriös zu beantworten sein.


dealer antwortet um 21-07-2012 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Hallo,
von 0€ bis 300€. Die Faktoren hat die waldorf schon aufgezählt!


fendt275sa antwortet um 21-07-2012 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
naja würd sagen heuer noch nach oben keine grenze..
nächstes jahr dann ...


Bauernprofi antwortet um 21-07-2012 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Hast Du nicht in der Schule die Grenzpachtermittlung gelernt. Man muss nicht zu jedem Preis pachten, wenn es nicht für deinen Betrieb rechnet. Es gibt halt ein paar Idioten, die zu jedem Preis pachten, um so als Großer dazustehen. Alles auf Pump, Maschinen geleast, Grunddünger einsparen, Stroh verkaufen , den Boden ausbeuten, Pacht nicht mehr zahlen und in ein paar Jahr fallen sie um!


fendt275sa antwortet um 21-07-2012 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
keine angst ich kann rechnen...war nur auf andere "grosse" bezogen..ich weiss von pachtpreisen an die 1100 euro der ha..wer s zahlt...aber dazu gehören immer 2.einer der verpachtet und einer der es zahlt..


wene85 antwortet um 21-07-2012 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Ja Pacht von 0- 1200 solls angeblich alles geben wenn sich bei 1200€ es sich noch rechnet selbst zu erzeugen oder doch gleich zukaufen und keine Unsicherheiten beim Ertag ernten.
Sind alles Fragen die man nicht so beantworten kann.
bei Getreide kann man halt sicher keine 1000€ Pacht zahlen.

mfg


schellniesel antwortet um 21-07-2012 15:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Hat weniger mit der Kultur zu tun eher mit der Gegend! Sicher in der Südlichen Stmk ist es sicher so!
Woanders wo man mitunter auch mit 10-12t/ha Qualitätsweizen produziert und bei Mais auch net mehr oder oftmals sogar weniger t/ha erntet schaut es dann anders aus!


melchiorr antwortet um 21-07-2012 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Hallo!
@ schellniesel
wo in Österreich werden 10-12 Tonnen Qualitätsweizen produziert, das muss wohl in Münchhausen sein. Dort kauf ich mir auch einen Grund.
Bei uns im Hausruckviertel sind die Pachtpreise unter Landwirten Zahlungsansprüche + ca`€ 200-300.-
Ausgenommen die Biogaser, die bezahlen auch wesentlich mehr, denn die zahlen ja auch keine SVB-Beiträge , und das sind bei mir € 550 a`ha. Fünf Biogasanlagen innerhalb 10 km mit einem durchschnittlichen Flächenbedarf von je 200-300ha. Dadurch hat ein normaler Bauer fast keine Chance auf einen leistbaren Pachtgrung.
lg.herbyy


schellniesel antwortet um 21-07-2012 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Wer sagt den Österreich??


waldorf antwortet um 21-07-2012 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
@herbyy

warum soll ein biogasbetreiber keine SV-Beiträge zahlen?



melchiorr antwortet um 21-07-2012 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Hallo!
@ waldorf
Weil die Biogasanlagen zum grossteil als ges.m.b.H. betrieben werden, oder andernfalls weil sie bei diesem Flächenbedarf schon längst in der Höchsbeitragsgrundlage sind und somit keine weiteren SVB-Beiträge mehr anfallen. Haben zum Teil 10 Betriebe und mehr in Pacht, die wegen Pensionierung verpachtet werden, somi kassieren von diesen Flächen 20 und mehr personen eine Pension und eingezahlt wird für diese Flächen nichts mehr. Ist eine Frage der SVB- Politik. Die Grossen haben den Nutzen, die Kleinen schröpft man zu Systemerhaltung.
lg. herbyy


fendt275sa antwortet um 21-07-2012 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
naja,ich weiss von 1100 euro und mehr pachtpreis acker...und keine biogasanlage -sondern ackerbauern die pachten wollen-müssen um jeden preis..


Landwirt3033 antwortet um 22-07-2012 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Das is halt so, die Flächen hatte alle ein Biogasler und der wird natürlich gezahlt haben, das ein Stiermäster nie mithalten könnte. Jz wird der Besitzer sicher irgendwelche Vorstellungen haben, was aber unmöglich sind...
Die Böden sind eher Schwer-Lehmig aber sehr fruchtbar, und das Gelände is von Flach bis Steil eigentlich alles...


Roz98 antwortet um 24-07-2012 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ackerpacht
Das mit der Pacht ist wie mit den Grundstückspreisen hier.
Es hilft mir als Verpächter nicht den Landwirt auszuquetschen. weil ich ja an einer langfristigen und guten Partnerschaft interessiert bin. Das soll laufen ohne das ich mich darum viel kümmern muß. .

Andererseits hab ich als Verpächter nichts davon horrende Summen zu verlangen. Immerhin muss der Pächter ja was machen damit der diese Summen zahlen kann. Und schwächster in der Kette ist der Boden. Also wird der verpachtete Grund alles ausgleichen müssen.
Was hab ich von 1000€ wenn alle 5 jahre ein Neuer Pächter vor der Tür steht, und jeder Pächter immer mehr über einen schlechten Boden jammert und dann immer weniger zahlen will?




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