tch 06-05-2012 22:06 - E-Mail an User
40 Milchrebellen kehren zur Alpenmilch zurück
40 Bauern im Flachgau und Tennengau, die als „Milchrebellen“ der „Freien Milch Austria“ beigetreten waren, treten nun wieder aus deren Liferverträgen aus und kehren desillusioniert wieder zur „Alpenmilch“ zurück.

Dabe enthalten die neuen Lieferverträge mit der „Alpenmilch“ manch Groteskes. „Freie Milch Austria“ ist eine GmbH in Bad Leonfelden (Oberösterreich), die Rohmilch aus ganz Österreich aufkauft und von der sich viele Bauern mehr Freiheit von den Molkereien versprochen haben. Das erwies sich freilich als ein Traum, der momentan von der Wirklichkeit weit entfernt ist. 40 Bauern im Flachgau und im Tennengau haben sich deshalb entschlossen, aus den Lieferverträgen mit der „Freien Milch Austria“ auszusteigen und wieder zur Alpenmilch zurückzukehren.

Quelle: Orf.at

http://salzburg.orf.at/news/stories/2531844/


helmar antwortet um 07-05-2012 05:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
In der allergrößten Not kommt dann doch ein Rettungsboot. Oder so ähnlich.....aber mich würde schon sehr überraschen wenn man die dort mit dem roten Teppich empfangen würde. Denn wie u.a. gegen die Alpenmilch und so gut wie jede Molkerei(genossenschaft) gewettert wurde kann man hoffentlich noch im Forum nachlesen. Hoffentlich lassens die "Rebellen" wenn es für diese eng wird, auch bei anderen wieder rein, sonst wäre das für etliche davon das Ende der Milchwirtschaft. Mit Transparenten, Kühen und Kindern werden sie sich allerdings vor keinem Abnehmer mehr blicken lassen können oder dürfen.
Und jene welche gewarnt haben, waren die so deppert?
Mfg, Helga


fabian antwortet um 07-05-2012 06:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Bezeichnend für diese "Rebellen" ist deren derzeitiges Verhalten:

Zuletzt war der Transportunternehmer schuld.

Ab sofort wird verschleiert, geschwiegen und zu den verhassten Genossenschaften "gekrochen".

"Alles war doch nicht so gemeint"!

(Die Demos vor den Molkereien, die Beschimpfung der Funktionäre, der Politikter, das Wegschütten der Milch, der Streit in den Dörfern).
Ich hoffe, dass in nächster Zeit beim Zuschütten der "Gräben", die gleiche Kraft aufgewendet wird, wie in der Zeit des aufkeimenden Hasses



helmar antwortet um 07-05-2012 06:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Fabian, das hoffe ich zwar auch.....aber gerade in solchen Dingen wundert es mich nicht wenn manche auf die Vergeßlichkeit der anderen spekulieren. Aber auch ich habe nicht vergessen dass ich u.a. vor mehreren Leuten in einem Wirtshausgastzimmer A...genannt wurde, nach einer Versammlung in welcher zum Milchstreik aufgerufen wurde. Ich rede seit dem nicht mehr mit diesem ....., grüße gerade mal im Vorbeigehen. Aber eines ist schon recht interessant.....als den dortigen "Rebellen" angeboten wurde, sich doch aus der MGN zu verabschieden, waren diese die ersten welche....geblieben sind.
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 07-05-2012 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
@helmar
Diese Rebellen gibt´s ja auch beim Lagerhaus und der VÖS (Schweinebörse)!
LIG, IG Fleisch und IBO-Schwein heißen die Alternativen.
MfG Sturmi



Peter06 antwortet um 07-05-2012 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
helmar, fabian.......
Diese sog. "Rebellen" sind ja nur aus Jux und Tollerei zu "Rebellen" geworden, die Milchbauern dürfen sich ja bei ihren aus Gottes Gnaden handelnden Abnehmern nur bedanken, dass mangelnde Marktwirtschaft, fehlende Managementqualitäten konsequenterweise immer an das schwächste Glied weitergegeben werden, der Produzentenpreis ist daher immer gerecht und unabänderlich, kalkulieren überlassen wir folglich den "Gstudierten"!
Selber schuld, wer sich diesen ungeschriebenen Gesetzen nicht unterwerfen will!
Bravo! brüllt die Herde Schlachtvieh, wenn es einen, der aus der Reihe marschiert, ordentlich aufblattelt!


fabian antwortet um 07-05-2012 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Peter,
die Marktwirtschaft wird von Euch derzeit als "Barometer" bezeichnet! (Siehe FMA insolvent - walterst)!

Managementqualitäten haben (E...., E...., T..... und H.....) bewiesen!

Zum lesen und verstehen von Gesetzen braucht man nicht studieren, da genügt oft der normale Hausverstand.

Problematisch wird es dann, wenn so mancher aus Hass und Wut blind wird!


tomsawyer antwortet um 07-05-2012 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo !
Wann sind denn die meisten Bauern FMA- Bauern geworden ?Wie der Milchpreis hoch oder Tief war ?
Ich meine wie der Milchpreis hoch bzw.ziemlich hoch war,hat schon auch was mit Gier zu tun, wenn der Preis hoch ist,und irgendwo gibts um einen Cent mehr , verlasse ich den sicheren Hafen.
Für mich zählt der Durchschnittspreis über mehrere Jahre. Interesant ist auch, daß gerade große Bauern über 200 000kg Kontigent den sicheren Hafen verlassen haben.Bei so einem Kontigent, ists mir wurscht ob ich ein paar Monate um einen Cent mehr Milchgeld bekomme, da kommt schon ein ordentliches Milchgeld zusammen auch ohne FMA und fühle mich sicher in meiner Genossenschaft !


Peter06 antwortet um 07-05-2012 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Definiere mir den Begriff "hoher Milchpreis" genauer....
In unserem landwirtschaftlichen Ausbildungssystem scheint die Betriebswirtschaft im Allgemeinen eher ein stiefmütterliches Dasein zu fristen. Scheinbar werden die Jungagronomen zu wenig dazu angehalten, bei ihren Betriebszweigen Deckungsbeitragsberechnungen durchzuführen, wie sonst ist obiges Statement erklärbar.....





Christoph38 antwortet um 07-05-2012 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Recht interessant sind die bäuerlichen Vorstellungen von den "Großen" Milchlieferanten, bei denen ein paar ct weniger wurscht sein sollen.
Dass selbst kleine Gewerbebetriebe über solche Umsätze lachen, scheint man nicht wahrzunehmen.

Jedenfalls werden viele "treue" Lieferanten sich derzeit über einen Milchlieferbonus "Schadenfreude" freuen.

Insgesamt ist es bei der vorherrschenden Einstellung kein Wunder, dass Aldi etc. gerne zu Preisschlachten aufruft, da man die Kosten für die Aktion ohnehin auf Milchlieferanten abwälzen kann, deren höchstes Gut die Abholsicherheit, sowie die Nibelungentreue zur Genossenschaft ist.

Jedenfalls mein Glückwunsch an alle, die ihre eigene kuschende Haltung als Königsweg ansehen. Sie dürfen sich voll bestätigt fühlen.


tomsawyer antwortet um 07-05-2012 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hab von einem Cent geschrieben,freilich müßte die Milch mehr kosten um einen besseren Deckungsbeitrag zu erzielen.Aber was kommt denn bei manchen Bauern für ein Deckungsbeitrag raus bei 26 Cent Milchpreis derzeit,wie ich es wo gelesen hab?


Baum5 antwortet um 07-05-2012 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Eine etwas andere wahre Tatsache das Kontingent von 14 Betrieben wurde Anfang der achtziger Jahre von unserem privaten Milch Verarbeiter in einer Nacht und Nebel Aktion an einen anderen Betrieb verkauft,nach der Hochzeit von unserem damaligen Herrn kamen noch Betriebe als Mitgift dazu.Schwiegervater war auch Molkereibesitzer.Wir setzten alles in bewegung,da half keine Politische Partei,keine Kammern kein Bauernbund,wir waren bis 1993 Leibeigene ,und das im 20 Jahrhundert da war niemand der von Demokratie jemals was hörte,keine andere Genossenschaft traute sich unsere Milch zu verarbeiten.Meine Familie und ich haben uns seidher mit Grausen von den Politischen Partein abgewendet,und schwimmen gegen den Strom.


notmyproblem antwortet um 07-05-2012 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
@ Baum5

Du bist nicht der einzige der sich von allen politischen Parteien abwendet! Ich kann deine Entscheidung gut nach vollziehen! Man braucht sich nur einmal eine Sitzung der Nationalrates anschauen, da kommt mir das pure grausen! Die einen Lesen Zeitung, die anderen Telefonieren oder sind garnicht anwesend! So etwas nennt man Demokratie?? Wenn man so ein verhalten bei einem privaten Arbeitgeber an den Tag legen würde, so wäre man sofort seinen Job los! Aber unsere Regierungsbonzen "Feigmann, Schwindelegger, und Realitätsverlust Eva" können sich scheinbar alles erlauben! Wie lange das noch gut geht werden wir bei den nächsten Wahlen sehen. Der Unmut ist nicht nur bei den Bauern sehr groß sondern bei der ganzen Bevölkerung! Bin schon gespannt was da raus kommt! Hoffentlich gibt es irgendwann einmal eine Gerechtigkeit und es wird auch mal bei unseren unfähigen Bonzen gespart!

MfG. Wünsche noch eine schöne Woche und einen gelungenen 1. Schnitt !!!


mostkeks antwortet um 07-05-2012 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Alleine mit dem Wort "Deckungsbeitrag" zeigt sich wie schlecht es um die LW steht. Es wird geschaut, dass man gerade noch die Kosten (Ohne Arbeitsleistung und Fixkosten!!!) abdeckt. => traurig

Es gibt Bereiche in der Wirtschaft da werden Vollkosten errechnet und sogar noch Kapitalverzinsung, Entlohnung, ...und obendrein noch Gewinn veranschlagt.
aber das passt vielleicht hier nicht so ganz dazu...


helmar antwortet um 07-05-2012 17:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Als die "Milchrebellen" begonnen haben, haben sich die Proteste eben dieser gegen Handesketten gerichtet, später erst gegen Molkereien.......und mit geradezu verbissener Vehemenz gegen jene welche in Baden beheimatet ist. Dann kam die glorreiche Idee mit der fairen Milch, und von diesem Moment an kuschelte man geradezu mit dem Handel um für dieses Packerl einen Platz im Kühlregal zu bekommen........Dann kam auf einmal der Lieferstreik eins, den eigentlich nur wenige wollten als in der BRD damit begonnen wurde. Weil aber die Häuptlinge der IG so groß von "Solidarität" vorher getönt haben, musste ein solcher Lieferstreik auch in unseren Landen her.....

Dann kam die "freie Milch" von freien Bauern..........welche sich hoffentlich auch frei dafür entschieden haben. "Freiheit muß was wert sein" und so ähnlich hieß es damals. Es ist etwas untergangen, oder auch nicht viel darüber geredet/geschrieben worden, als Lieferanten mit hoher Liefermenge einer Milcherzeugergemeinschaft den Rücken kehrten. Aber zu diesem Zeitpunkt dürften diese schon gewußt haben wohin die Reise geht......

Wenn wie im Bericht zu lesen ist, die Abnehmer den Rückkehrwilligen Bedingungen stellen ist das für diese nicht erfreulich, aber wahrscheinlich noch das kleinere Übel. Was aber wenn diese niemand mehr genommen hätte? Und wetten, daß der vielgeschmähte Bauernbund im Falle der Not dann auf einmal sich für jene in die Bresche werfen soll, welche vor gar nicht so langer Zeit sich von Genossenschaften usw. lauthals losgesagt haben.
Mfg, Helga


Rescha1 antwortet um 07-05-2012 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Vor kurzem hat der Obmann der Berglandmilch bei unserer Genossenschaftsversammlung gesagt, daß jetzt fast täglich die "Wandervögel" wieder bei der Berglandmilch um Aufnahme bitten


helmar antwortet um 07-05-2012 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Rescha, das wird wohl überall so sein.
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 08-05-2012 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Wenn man sich die Marktverfassung für die Milchbauern anschaut, gibt es nur eine logische Schlussfolgerung: aufhören

Freie Marktteilnahme ist unmöglich
selbst große Lieferanten sind Bittsteller, dass ihre Milch abgeholt wird
Kostensteigerungen (zB Diesel) spielen grundsätzlich keine Rolle
die Preisschlachten des Handels werden auf die Erzeuger abgewälzt
Konkurrenten die Arbeit und Eigenkapital zu null bewerten
Schadenfreude wenn für andere Erzeuger Bedingungen/Preis den Bach runtergehen
usw.


helmar antwortet um 08-05-2012 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Christoph, im Allgemeinen wird Milch ab geholt, entweder vom Hoftank oder einem Sammelplatz.......ob es Bauern gibt welche selber die Milch zu ihrem Abnehmer transportieren, ausgenommen die ab Hoflieferanten, weiß ich wirklich nicht. Und hat die "freie Milch Austria" nicht auch mit dem Argument um Lieferanten geworben, dass von jedem! Lieferanten, egal ob groß oder klein, die Milch ab Hof abgeholt wird?
Aber vielleicht ändern sich die Zeiten......und es stehen vor jeder Molkerei Milch anliefernde Bauern in der Warteschlange. Ob das aber die bessere Lösung ist? Aber sie könnten dann wieder mit dem vollen Tank heimfahren wenn ihnen der Milchpreis nicht passt oder der Übernhemer nicht untertänigst vor dem Herrenbauern buckelt...
Mfg, Helga


cowkeeper antwortet um 08-05-2012 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
@Christoph
Und was ist nun anders als in anderen Wirtschafts/Industriebereichen? Ist nicht auch dort jener erfolgreich, der am günstigsten die beste Qualität produziert? Milchproduktion ist nunmal Rohstoffproduktion. Wer damit nicht klarkommt, muss es wirklich sein lassen oder die Milch selbst veredeln.

Dass die Taktik der FMA nicht aufgehen konnte, war von Anfang an klar. Denn jeder kauft denen die Milch nur ab, wenns für ihn selbst ein gutes Geschäft ist (Im Vergleich: deine Molkerei macht dass nur wenn sie zuviel Milch hat).

...es stehen uns wieder ein paar spannende Monate bevor.

lg cowkeeper


Christoph38 antwortet um 08-05-2012 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
@ cowkeeper
Du fragst was anders ist ?
Ich habe es bereits geschrieben, die Rahmenbedingungen sind anders.

Es macht einen Unterschied ob eine Branche gut läuft und selbst Betriebe die nicht so optimal aufgestellt sind, genug verdienen oder ob nur die besten der Branche gut verdienen und viele gar nichts.

Mir persönlich wäre zB eine eher schlecht gehende Apotheke lieber, wo ich auf € 3000,- netto komme, als ein im Mittelfeld liegender Milchbetrieb mit 1.200,- netto.

Was das Unternehmensziel angeht bin ich nicht bei dir cowkeeper.
Es geht darum gute Qualität zu einem guten Preis zu verkaufen und nicht überall die Hose runterzulassen um ein Bestprodukt zu verramschen.


helmar antwortet um 08-05-2012 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Christoph......die Hosen können natürlich oben bleiben, denn nicht jede(r) ist auf einen nackten Hintern neugierig. Du schreibst verramschen........das klingt ja so als wie wenn Milchbauern von Flohmarkt zu Flohmarkt mit ihren Milchtanks ziehen.
Mfg, Helga


Muuh antwortet um 08-05-2012 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Ob Flohmarkt oder Weltmarkt:
Österreichischer Käse erzielte in den vergangenen Jahren im Export einen Durchschnittspreis von 3,60 bis 3,80 Euro pro Kg.
3,80 Euro für 10 Liter österreichische Qualitätsmilch zu Käse verarbeitet und exportiert - da ist "verramschen" nicht so abwegig.


helmar antwortet um 09-05-2012 06:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Muuh.....Nun, du schreibst "österreichische Qualitätsmilch".....im Allgemeinen sind in Österreich die Kriterien für die S- also beste Qualität, bei 50.000 Keimzahl und 250.000 Zellzahl. In anderen Ländern liegen diese etwas höher.......auch hier im Forum wurde diskutiert darüber. Und dass bei FMA 100.000/400.000 gelten. Aber auch anderswo arbeiten Bauern hart daran beste Milchqualität zu liefern, nicht zuletzt deshalb weil diese Auswirkungen auf den Auszahlungspreis hat. Daher finde ich es nicht angebracht einerseits von Qualitätsmilch zu reden und andererseits "ausländische" Milch unterschwellig runterzumachen.
Mfg, Helga


mostkeks antwortet um 09-05-2012 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Muuh: Der Käse ist auch nur das Nebenprodukt der Molkeherstellung!

Du musst dir immer den Käsepreis in Verbindung mit dem Molkepulverpreis ansehen, und der ist momentan glaub ich sogar über Magermilchpulver.
LG


cowkeeper antwortet um 10-05-2012 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
...außerdem brauchst nicht 10l Milch für ein kg Käse. Was da oft für Milchmädchenrechnungen angestellt werden - furchtbar.



Quacksi antwortet um 29-05-2012 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
bei uns gibt es jetzt Bestrebungen wieder einer Genossenschaft anzugliedern.
Das stimmt mich nachdenklich. Wir hatten eine gute Leifergemeinschaft einige gingen zur Freien Milch.
Nachdem dort der Preis komplett einbrach sind die jetzt alle in der Genossenschaft.
Ich und einige andere in der verkleinerten Liefergemeinschaft ohne Genossenschaftsmitgleidschaft.
Doch auch jetzt sind einige Kollegen auch bestrebt in die Genossenschaft zu gehen.
Da bin ich ganz dagegen, wie weit macht das unter´m Jahr sind in die Genossenschaft zu laufen.
Bzw macht es nicht Sinn noch draussen zu bleiben, die können mir ja nicht unterm Jahr die Milchabholung abdrehen.
Noch dazu liege ich quasi auf der Hauptverkehrsader!

???


muk antwortet um 29-05-2012 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
keine sorge - auch der genossenschaftspreis bewegt sich nach unten .


Haa-Pee antwortet um 29-05-2012 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
peter06 und christoph38 haben in diesem beitrag, die essentiellen dinge beim namen genannt!

milchproduktion ist leider massenproduktion mit enorm viel arbeit und in den letzten 20 jahren äusserst schlecht verzinstem kapital und arbeitsentlohnung(sonn und feiertag,geburten bei nacht,ständige abrufbereitschaft usw)

wie christoph38 sagte lieber eine schlechte apotheke als einen top milchviehbetrieb.

mein bekannter ist apotheker mit zwei grossen apotheken und meine exfreundin war ebenfalls apothekerin und da hatte ich den einblick wo man wirklich in welcher branche noch geld verdient ......


sturmi antwortet um 30-05-2012 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
"milchproduktion ist leider massenproduktion mit enorm viel arbeit und in den letzten 20 jahren äusserst schlecht verzinstem kapital und arbeitsentlohnung(sonn und feiertag,geburten bei nacht,ständige abrufbereitschaft usw)"
@haapee
Ja wenn Sie´s doch so gerne machen, wie Fam. Haselgruber bestätigt! ;-)
Einblicke in Milchbauern-Arbeit
Der Betrieb ist ganz schön gewachsen, sagt Johannes Haselgruber. Dass die Eltern noch kräftig mit anpacken, das ist schon eine große Unterstützung. Wo doch auch drei kleine Kinder zu versorgen sind. Aber ihre Arbeit machen sie gern, sagen Elisabeth und Johannes Haselgruber.
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,894927
MfG Sturmi
 


helmar antwortet um 30-05-2012 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Aber Sturmi.....des derfs do net geben dass Milchbauern eahnere Orbat gern mochn......wo kemma denn da hin? Ein Milchbauer ist ein geknechtetes Wesen, oder so ähnlich, zumindest wenn man in Foren so liest.
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 30-05-2012 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Nur wer seine Arbeit gerne macht, ist gut dabei.
Ich kann bei diesem Prinzip nichts spezifisch milchbäuerliches entdecken.


helmar antwortet um 01-06-2012 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40 „Milchrebellen“ kehren zur „Alpenmilch“ zurück
Hallo Christoph.....nur wer seine Arbeit gerne macht, ist gut dabei......da hast schon recht. Und es gibt gar nicht so wenige Milchbauern welche es gerne und gut machen. Und um die mach ich mir keine Sorgen.........und von diesen werden es die meisten wohl auch bleiben. Die beiden größten IG- Fans aus meiner Nachbargemeinde haben aber mit den Kühen schon aufgehört........naja, ich hab auch aufgehört, aber net "müssen"....;-).
Mfg, Helga


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