was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?

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aunewonter 29-02-2012 16:04 - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
voriges jahr wars viel zu trocken im frühjahr
wie siehts heuer aus? denk mal nicht so schlecht erste feuchtigkeit schon da
welche arten und was is derzeit beliebt egal auf was für standorte!
mit was ergänzt ihr käferlöcher oder rodungen ?


JD 5080 R antwortet um 29-02-2012 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Ich pflanze heuer Bergahorn, Pappel und Lärchen! Ich hoffe das es heuer nicht zu trocken wird jetzt kann ich noch nicht viel sagen aber voriges jahr was ja viel zu trocken!


Fetzerl antwortet um 29-02-2012 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Ich habe für heuer etwas Bergahorn, Weisstanne und Lärche bestellt; vergangenes Jahr habe ich Stieleiche, Rotbuche, Weisstanne und Fichte gesetzt. Mit der Trockenheit hatte ich kein Problem (Mostviertel, Alpenvorland).
Wir haben den Schlagabraum liegengelassen, ist zwar lästig beim Setzen, aber hält den Boden insgesamt schön feucht.

Beim Aufforsten jedenfalls standortgerecht vorgehen; ich würde die Fichte nicht komplett aus dem Alpenvorland vertreiben; Gruppen kann man auf jeden Fall auf passenden Standorten setzen - eher tiefgründig, Nordhänge, mit guter Wasserversorgung auch bei trockeneren Phasen.

LG, Franz




holzsepp antwortet um 29-02-2012 16:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Wozu teure Pflanzen kaufen?
In einer richtig gemachten Lichtung gibt es eine Naturverjüngung mit standort gerechten Bäumen so das man nach zehn Jahren bei der Dickungspflege schon die erste selektive Durchforstung machen kann.
Wenn es mit derr Naturverjüngung happert dann ist es entwerder noch zu dunkel oder man muss öfters den rechten Zeigefinger krumm machen, der wichtigste Arbeitsplatz in der Lichtung ist der Hochstand.....
Bei schlechteren Bonitäten dauerd es etwas länger, bei guten muss man dafür mit Brommbeeren und schnellwüchsigen Pflanzen fertig werden.

Welche Holzarten derzeit gefragt sind juckt mich auch sehr wenig weil du nicht weißt was in 100 Jahren im Trent ist.
Nehmen musst du es auch wie es kommt, zuerst ist die Ulme ausgestorben, jetzt gibt es ähnliche Anzeichen bei den Eschen, auch die Ahorn kränkelt mancherorts schon, und der Fichte wird wegen der Klimaerwärmung keine gute Prognose gestellt.
Aber regeln tut das in Zukunft auch die Natur, weil Naturnahe Waldbewirtschaftung wird immer den Dickköpfen der selbsternannten Fachleute überlegen sein.
An Kahlflächen ergänze ich die kahlen Stellen mit selbst verschulten Fichten odser Lärchen, Sämlinge von Wegböschungen ca. 5 cm hoch für 3 Jahre in einen Lieco Container und dann versetzen.
Das Laubholz kommt von ganz alleine in einer unglaublichen Artenvielfalt.
Besser ist du lehnst dich zurück und das ersparte Geld widmest du deiner Familie.
Viel Vergnügen bei der Waldbewirtschaftung wünscht holzsepp


balublond antwortet um 29-02-2012 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Ich setze auch voll auf Naturverjüngung. Kyrill hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Da hab ich Fichten gesezt. Die nötigen Laubbäume kommen von selbst. Bei der ersten Durchforstung
wird dann auf eine gute Mischung geachtet.


Schaf_1608 antwortet um 29-02-2012 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Ich bin auch bestrebt Naturverjüngung zu fördern, was auch gut funktioniert, aber der Käfer hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht... Heuer werde ich einen kleinen Schlag mit Bergahorn aufforsten, und den Rest mit einer Mischung aus ein Viertel Fichte, ein Viertel Weißtanne, ein Viertel Lärche und ein Viertel Stiehleiche... am Waldrand werden Kirschen, ein paar Spitzahorn, Eichen und Buchen gesetzt... (2-3 Reihen)
Ich bin zuversichtlich, dass auch auf den so gesetzten Flächen eine gute Naturverjüngung hoch kommt.... Auf einen 5 jährigen und einen 1 jährigen Käferschlag sind nur Fichten gesetzt und mittlerweile kommt alles hoch und wird auch gefördert... Ich finde es ist nur wichtig mal zuerst etwas setzen, damit man zur Pflege bereit ist und um Löcher zu vermeiden....
Generell sollte jeder für sich entscheiden was er setzen will, was beim Fällen gefragt sein wird weiß eh keiner und es kann eig auch jedem egal sein..... Aber wenn man seltene Sachen pflanzt (Gutes Beispiel wären Birnen) kommt es beim Fällen auf ein paar Jahrzehnte nicht an...
glg


Jophi antwortet um 29-02-2012 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Hallo !

Ich pflanze generell nur im Herbst, das hat sich in meiner Region so bewährt.
Habe letzten Herbst Kirsche, Berg und Spitzahorn, Elsbeere, Speierling und Weißbuche gepflanzt.
Außerdem habe ich Eiche, Esche und Ahorn gesät, mal sehen ob was davon kommt.
Im kommenden Spätherbst möchte ich mit Bergahorn und Weißbuche weitermachen, das müßte in unserem Trockengebiet passen.
Nadelbäume mit Außnahme der Schwarzkiefer scheiden bei uns wegen der Klimaerwärmung und Trockenphasen aus.


holzsepp antwortet um 29-02-2012 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Jophi, dort wo die Schwarzkiefer gut gedeiht wächst meist auch die Lärche gut, probiers mal, aber den Rehbock musst du abhalten davon.
Gruß holzsepp


Jophi antwortet um 29-02-2012 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Der Rehbock ist in meinem Wald eigentlich kein Problem.
Vor ein paar Jahren, gabs bei uns einen Vortrag von einem Förster, der zum Thema Klimaerwärmung und Auswirkung auf die verschiedenen Baumarten Untersuchungen angestellt hatte. ( Nordbayern )
In diesem Vortrag kam klar zum Asdruck, daß bei uns langfristig als einziger Nadelbaum die Schwarzkiefer Überlebensschancen hat.



holzsepp antwortet um 29-02-2012 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Ja, ja die Förster, das Problem ist ja das solche langwierige Prozesse wie die Klimaerwärmung nicht studiert werden können und das einzige das wirklich Gewissheit schafft ist die Erfahrung und dafür dauert unser Leben in diesem Fall wohl auch zu kurz.
Ich wünsche es jedem das er die von Ihm teuer gekauften und mit viel Schweiß , oder Kosten gesetzten Bäumchen auch gesund groß bekommt aber wenn ich an solche Probleme wie damals die Ulme und jetzt die Esche denke dann hat man Glück im Unglück das diese aus der Naturverjüngung stammen.
Ich denke das die Waldfläche von Natur aus niemals kahl werden würde.
Das klingt jetzt vieleicht nach Faulheit, ist es aber nicht, es gibt ja ohnehin in der Naturverjüngung genug aufwendige Pflegemassnahmen, und im gesicherten Bestand kannst auch eine intensive Waldbewirtschaftung betreiben.
Auch andere Meinungen sind interessant, weil Einer allein weiß nie was richtig ist.
Bei uns gab es vor Jahren einen Förster der im Winter alle Lärchen schlägern ließ weils nicht grün waren.
Ein anderer ist Bezirksförster und sagt zum Wegebauprojekt wo jeder m3 Schotter angeliefert wurde weil nur Lehm und Steine, " Da ist so ein gutes Material, da brauchen wir gar nicht schottern".
Da greifst da aufn Kopf, sowas ist Projektleiter.
Daher erklärt auch den armen Försterabsolventen wenn möglich die praktischen Grundbegriffe der Forstwirtschaft sonst kommt da noch was auf uns zu. Ausserdem sind alle Harvesterdeppat, dabei wird oft sehr umständlich und damit teurer gearbeitet als motormanuell.
Ich sags nocheinmal Naturnahe Waldwirtschaft ist die einzig gesunde Variante, alles andere ist kurzsichtig.
Gruß holzsepp



Fetzerl antwortet um 29-02-2012 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
@holzsepp: das mit dem Hochstand erklär bitte mal unseren Jägern, die immer behaupten, es gibt keine Rehe, nur weil sie keine zu Gesicht bekommen... und die jede erhältliche Tanne und Buche verbeissen...
Mit der Naturverjüngung ist es so eine Sache; am besten funktioniert sie, wenn man die Flächen einzäunt, dann kommt tatsächlich ganz schön viel. Und zusätzlich ist es hilfreich, Baumarten einzubringen, die sonst nicht hier wären, z.B. Weisstanne.
Nur manchmal passt die Baumartenzusammensetzung nicht ganz; z.B. hatten wir in einem Stück Fichtenwald, das wir diesen Winter geschlägert haben, eine schöne Naturverjüngung mit tw. bis zu 7 m hohen Bäumen - leider alles Hainbuche - und sosehr ich diese als Brennholz schätze - Wertholz wird die nicht so schnell...

LG, Franz


Manne antwortet um 29-02-2012 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Das kann man so pauschal nicht sagen ,es wude schon Standortgerecht geschrieben.
Das ist richtig,wenn Du die Gegebenheiten hast würde ich auf ,Naturverjüng gehen.
Aber das must Du entscheiden.
MFG
Manne


RichardGier antwortet um 29-02-2012 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
@holzsepp : Die Sache mit der Schwarzkiefer und der Lärche muss man schon ein wenig relativieren ;
Gleiches Gebiet -ja, aber andere Höhenstufe . So wächst auf den extrem trockenen Sonnhängen des Südtiroler Vintschgaus die Schwarzkiefer bis in die Tallagen , die Lärche erst in der Höhenstufe darüber ab 1000-1500 m , bis in die Almregion . Mit trocken-warm kommt die Lärche nicht so gut zurecht .


fgh antwortet um 29-02-2012 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Also ich Pflanze, wenn notwendig vorwiegend Fichten, Laubholz kommt bei mir genug von allein auf. Nur auf manchen steilen Stellen, muss ich pflanzen, da kommen dann Ahorn, Rotbuche und ein paar Tannen hin.
Den größten Teil schaffe ich mittlerweile aber mit Naturverjüngung.


freidenker antwortet um 29-02-2012 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
@aunewonter

hi,
stimmt, letztes jahr voll die trockenheit im frühjahr. Bei mir sinds hauptsächlich nordhänge sprich sehr lange gefroren und wie letztes jahr dann trocken. heuer dürfts hoffentlich anders werden - eine hoffung :-)
werde fichten und rotbuchen pflanzen, paßt bei mir am standort. lärchen , tannen fliegen von selber an
was ich anpflanz is voll unterschiedlich, hanglage, boden, waldrand usw.

m.b.g.
f



holzsepp antwortet um 29-02-2012 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Zuerst kämpft jeder um die kleinen Tannen als wäre das ein Heiligtum und dann wenns hiebreif sind wills keiner so richtig und du kannst Sie nur mit Abschläge verkaufen.
Ich schliesse mich auch nicht aus.
RichardGier, bei uns gibt es die Lärche von 400 m bis 1200 m durchgehend, und auf an Lehmboden genauso wie in die sandigen Schwarzföhrenleitn,allerdings sind wir Klimatisch gesegnet und wenns die Niederschläge im Frühjahr einmal nicht gibt dann gibts immer noch die Schneeschmelze.
Aber bei uns waren von den letzten 10 Frühjahr 9 superfeuchte.
Wegen einem ungünstigen Jahr sterben nicht gleich gewisse Baumarten, da is schon was anderes schuld.
Schwer aus der ferne zu urteilen.
Wenn die Lärchen und Kiefern zuwenig Wasser kriegen dann brauchst aber im Grünland schon lange nicht mehr mähen, und schon gar nicht 3 mal oder öfter.

Wennst von Südtirol redest dann würde ich Apfelbäume oder Wein empfehlen, aber das kann man mit keinem Bundesland in Ö. vergleichen.
Der Wein wurzelt soviel ich weiß 10 Meter tief und noch mehr, dann frag gleich was für Forstpflanzen für die Türkei am besten wären, oder in Griechenland.
Also ich beantworte die Fragen nach regionalen Maßstäben, was in Übersee Sache ist weiß ich nicht, als Ahnungsloser.
Am klügsten ist jener, der weiß das er vieles nicht weiß.
Das hat aber den Vorteil das er das was er nicht weiß auch nicht vergessen kann.

Grüsse aus der Baumschule, 3. Reihe Fichten Euer holzsepp


RichardGier antwortet um 29-02-2012 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Holzsepp, ein bisschen besser sollte sich ein Österreicher schon mit Klima und Geographie unseres 10.Bundeslandes auskennen . Nicht ganz Südtirol ist Weinbaugebiet , und einige Teile haben durchaus ähnliche klimatische Verhältnisse wie Gebiete in Österreich . Das Vinschgau ist noch trockener als Oberinntal und die inneralpinen Täler Osttirols , sonst sehr ähnlich .Was Passeier-,Eisack oder Pustertal angeht , ist überhaupt kein nennenswerter Unterschied zu Tälern Nord-und Osttirols zu erkennen . Also nichts mit Griechenland und Türkei .
Und die Lärche kommt im Vinschgau tatsächlich an ihre klimatische Grenze ( zu warm / zu trocken ) , während die Schwarzkiefer keine Probleme hat ( das Grünland ist dort nur dank Bewässerung so grün ).
Auf der einen Seite über dumme Forstleute zu spotten und auf der anderen Seite Lärche als Alternative für Schwarzkiefernstandorte zu empfehlen passt nicht zusammen .


Haa-Pee antwortet um 29-02-2012 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
marihuana bäume!

schnellwachsend,gute unkrautunterdrückung,und luftverbessernde eigenschaften einfach top!



holzsepp antwortet um 01-03-2012 06:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Also gut, nocheinmal ganz langsam, zum mitschreiben, ich hab geschrieben BEI UNS, BEI UNS is in Niederösterreich, in dern Voralpen.
Soll doch jeder seine Erfahrungen schreiben nicht die Anderer.
Du bist glaub ich einer von den jungen Förstern, oder von der BOKU?
Wenn alle Wuchsbedingungen gleich wie bei uns wären in Südtirol dann wäre wohl kaum ein Unterschied, und ich rede von UNSEREN WUCHSBEDINGUNGEN.
Bodenzusammensetzung-Niederschläge-Temperatur-Luftfeuchtigkeit und andere Faktoren sind eben nicht überall zu vergleichen.
Ausserdem kann ich auch nur das Beurteilen wie es die letzten 200 Jahr war, weil ich viel im Wald arbeite und daher gut beurteilen kann welche Bäume BEI UNS gut gedeihen und welche nicht.
Auf manchen Standorten BEI UNS war es der größte Fehler Fichten zu pflanzen, aber jede Generation macht Fehler . Heute denke ich das die Ganzbaumentnahme der größte Fehler für die Zukunft sein wird, wegen dem Nährstoffentzug, aber manche erkennen das auch schon, und davon wieder nur manche reagieren darauf und betreiben ihre Forstwirtschaft NATURNAHE.
Lieber RICHARD
Kann mich nicht erinnern das der aunewonter im Anfangsbeitrag gefragt hat was er in Südtirol pflanzen soll.
Ansonsten diskutiere ich nicht weiter mit dir, du wirst auch noch merken das nicht alles so ist wie in den Büchern steht, oder zumindest mit den Jahren andere Ansichten oder Naturgesetzte gelten werden.
Das ist einer der Vorteile vom älter oder reifer werden, soll es nur Nachteile haben?
Schönen Tag im Wald Holzsepp


textad4091 antwortet um 01-03-2012 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
Ich würd sagen, Standortgerechte Bewirtschaftung als Gebot der Stunde; Der Brotbaum der Forstwirtschaft hat eh längst ausgedient, spätestens wenn man (auch nur von Bildern her) Sturmflächen von Kyrill in Deutschland gesehen überdenkt man garantiert diese Bewirtschaftungsweise; Schnellwüchsig und halbwegs wenig Pflegebedürftig mag ja toll sein, aber nur bis zu dem Zeitpunkt an dem sich der halbe Wald in der Horizontalten befindet; Was jetzt Standortgerecht für den eigenen Standort ist muss halt jeder selber ermitteln oder nachfragen (Bei Personen wo man definitiv weiß ob sich der/diejenige auskennt) ... Allerdings, das was als erstes bei der Naturverjüngung aufgeht muss nicht immer Standortgerecht sein, siehe Schlag inmitten einer Fichtenmonokultur- Na was wird da wohl zuerst aufgehen?
So viel meine Meinung zum Thema


aunewonter antwortet um 04-03-2012 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
ja danke mal für die meinungen und informationen bei mir selbst siehts so aus das ich noch fichten setze voriges jahr zb. 100stk. aber der standort passt feuchter nordhang bei dem trockenen fühjahr 2011 gingen vl. 4 ein
da muss aber sagen das es sich hierbei um eine frisch umgewandelte grünland fläche handelt wo auch läubäume selbst aufgegangen sind und die bleiben auch zwischen fichten
weiters auf lichtungen ver such ich die naturverjüngung zu unterstützen
vor ca. 6 jahren gingne bei mir 2 schwarznuss auf die bäume warn zuvor warscheinlich im umkreis von einem kilometer nicht zu finden ^^ da möcht ich heute gleich in der nähe bei einem standort mit gleicher gegebenheit welche ansetzen ansonsten setz ich momentan auch bergahorn und eschen zb. kommen viele von selbst


Haa-Pee antwortet um 08-03-2012 13:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was pflanzt ihr heuer für bäume in euren wäldern?
der ideale baum für deinen wald ist die eigene verjüngung!

ich sehe ausser es geht durch kalamitäten,sonstige kahlschläge nicht anders auf pflanzungen zurück zugreifen.

nur in der standortangepassten naturverjüngung die qualitätsmässige sicherstellung des zukünftigen waldes!

ich sehe das in meinen eigenen beständen vielleicht durch zufall oder einfach nur glück.

mache plenterbewirtschaftung und bin gerade dabei fichtenwertholz zu schlagen.

die verjüngung und die umliegenden jungbestände weisen dieselbe genetik auf.

gleichmässiger jahresringaufbau,feinjährig,feinastig mit gut 12 meter komplett astfreie erste bloche.
gesamtlängen ab 35 m! bei einer 12-15er bonität

einige erdstämme sind fichtenwertholzstämme geworden mit hohem verkaufspreis.

daneben eine neu aufforstung aus den 60ziger jahren mit gutem zuwachs aber nicht mal annähernd der genetik und anlage wie meine altbäume.


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