cow1 20-01-2012 11:16 - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
Welche kostengünstigeren GVO-freien Eiweisssorten gibt es in Österreich welche nicht über 25cent liegen und mehr als 30-35% Rohprotein enthalten ( Für Milchvieh )


schoemi antwortet um 20-01-2012 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
Actiprot ca 32% Rp kostet rund 27cent lose zugestellt vom Lagerhaus



cow1 antwortet um 20-01-2012 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
Habe Actiprot einmal probiert und mir ist aufgefallen das dieses Futtermittel wenn man es als alleiniges Eiweissfutter verfüttert auf Gelenke und schlussendlich auf Klauen schlagen



oeli antwortet um 20-01-2012 17:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
Rapskuchen aus Oberösterreich – der Einsatz in der Nutztierfütterung ist sinnvoll.
Nährstoffe
Rapssamen enthalten über 40% Öl. Nach dem Abpressen des Rapsöls bleibt Rapskuchen übrig. Er ist durch den Ölgehalt von etwa 12% je kg Trockenmasse (TM) im Energieniveau dem Sojaschrot gleichzusetzen. Der hohe Ölgehalt begrenzt aber andererseits den Einsatz bei Rind und Schwein. Der Rohproteingehalt liegt bei etwa 35 – 37% je kg TM. Das Rohprotein in den OÖ-Rapskuchen ist durch die schonende Pressung in einer „ungeschützten“ Form sehr gut verfügbar. Durch seinen für Kraftfuttermittel relativ hohen Gehalt an Rohfaser ist er in Rinderrationen gut einsetzbar und wirkt der Pansenazidose entgegen. In Schweinerationen ersetzt er teure Rohfaserträger.
Mineralstoffe
Rapskuchen sind reich an Calcium und Phosphor und arm an Kalium und Natrium. Höhere Kuchenanteile sollten daher in der Mineralstoffversorgung berücksichtigt werden. Die Mengen an Mineralfutter können anteilsmäßig gesenkt werden. Die Na-Versorgung ist zu erhöhen.

Rinderfütterung
In der Mast kann Rapskuchen die gesamte Eiweißversorgung übernehmen. Es sollten bereits die Jungtiere in der Aufzucht an den Geschmack von Rapskuchen gewöhnt werden. Eine abrupte Umstellung von Sojaschrot zu Rapskuchen ist nicht empfehlenswert. Es sollte zumindest die Hälfte des Eiweißfutters bereits im Aufzuchtfutter in Form von Rapskuchen angeboten werden. Eine gute Futteraufnahme ist dann durchgehend gewährleistet.
Bei Milchvieh sind Mengen bis 2,5 kg je Tier und Tag gut einsetzbar. Auch hier ist eine all-mähliche Gewöhnung an den neuen Geschmack vorteilhaft. Ein Großteil der Eiweißversor-gung kann mit Rapskuchen abgedeckt werden. Bei sehr hohen Milchleistungen (über 30 kg) ist die Kombination mit weiteren Eiweißfuttermitteln notwendig. Optimal kann der Kuchen auch mit Trockenschlempe kombiniert werden. Schneller verfügbares Rohprotein aus dem Rapskuchen und „geschütztes“ aus der Schlempe ergänzen sich gut. Der Milchharnstoffge-halt muss zur Kontrolle der Eiweißversorgung herangezogen werden und sollte um 20 mg/100 ml liegen.
Schweinefütterung
In der Schweinemast sind 5 bis 10% RK ohne Probleme einsetzbar. Je erzeugtem Mast-schwein werden so 12 bis 24 kg RK verbraucht.
In der Zucht sollten 5 bis 7% nicht überschritten werden. Im Ferkelfutter sind Einmischraten von 3 bis 5% sinnvoll. Pro Zuchtsau und Jahr errechnet sich ein Verbrauch von 80 bis 110 kg Rapskuchen. Auch in der Schweinefütterung sind Einsparungen beim Mineralfutter durch die gute P-Ausstattung des Rapskuchens möglich. Die geringen Gehalte an Lysin im Kuchen müssen jedoch durch höhere Lysingehalte im Mineralfutter ausgeglichen werden. Auch die Gehalte an Natrium und Jod sind zu kontrollieren, um die Schilddrüsenfunktion sicherzustel-len.

Erhältlich bei Mühl4telöl
 


hias1969 antwortet um 20-01-2012 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
Hallo
Findet Ihr nicht das es sinvoller wäre zu achten das erstmal die verdauung in der Lage ist das Eiweiß aus denm Grundfutter optimal zu verwerten??

Es ist mit sicherheit günstiger und wirkt sich bei weitem besser auf die Tiergesundheit aus wenn erst die Verdaung optimal arbeitet.




Rocker45 antwortet um 21-01-2012 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
@ hias: Eine andere Möglichkeit wäre es, Eiweißreiche Futterpflanzen in die Grünlandbestände einzubringen, oft scheiterts nicht an der Verdauung, sondern am Eiweißarmen Grundfutter.


hias1969 antwortet um 24-01-2012 06:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
Da bin ich nicht ganz deiner Meinung ich verspreche dir zu 90% durch aufbau der Verdauung deine Eiweißration empfindlich zu reduzieren!
Die meisten Tiere sind nicht in der Lage das Grundfutter zu verarbeiten!



ErtlThomas antwortet um 02-01-2017 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eiweissfuttermittel
Im Sinne von mehr Heu oder Stroh füttern?
bzw. genug Rohfaser?
Gruß Tom


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