mostilein antwortet um 10-01-2012 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
habe 10 lebe auch mit 14 ha vollerwerb


kraftwerk81 antwortet um 10-01-2012 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
12 Kühe x 5000 > 60000lt. im Jahr x 0,365 > 21900€ umsatz mit der Milch. Dann wirds noch ein paar förderungen geben ~ 10000€. Das wärn dann viell. 35000 Umsatz. Naja das ist ungefähr das was ein Angestellter netto verdient.


verleihnix antwortet um 10-01-2012 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@kraftwerk: das musst du mir zeigen wie man bei einem kleinen betreib 10.000€ förderung bekommt.




traktorensteff antwortet um 10-01-2012 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@ kraftwerk81
Könntest du mir aktuelle Stellenausschreibungen mit diesem Nettogehalt zusenden? ;-) Habe einen HTL-Abschluss und bald 2 Studienabschlüsse...

Das Medianeinkommen (BRUTTO) für Männer lag 2010 bei 30.316 Euro. Das weniger aussagekräftige Durchschnittseinkommen (das durch Spitzeneinkommen verfälscht wird) lag bei 35.074 Euro brutto, also das, was du als netto genannt hast. Quelle: statistik.at. Schön wäre es, gäbe es das Einkommen für durchschnittlich qualifizierte Arbeitnehmer.
 


Rocker45 antwortet um 10-01-2012 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Also wennst um 0,365 cent lieferst ist besser wenn du es bleiben lässt


payment antwortet um 10-01-2012 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
ja steff, mit soviel ausbildung wirst goa koan job griegn, hättst amoi a kurfn gmacht unds arbeiten angfangen


anderson antwortet um 10-01-2012 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Hallo.
@hans: von 12 Kühen kann man nicht mehr leben. Du kannst mit viel Mühe und Sparsamkeit wirtschaftlich einen Gewinn erzielen, das ist sicher.
Ich nehme an du bist nicht der Betriebsführer, sonst würdest du die wirtschaftlichen Daten deines Betriebes kennen. Wenn dich das aber interessiert, würde ich dir vorschlagen eine simple Einnahmen/ Ausgaben Aufzeichnung für das laufende Jahr zu machen.
@ mostilein: kannst du deine Behauptung beweisen?



kraftwerk81 antwortet um 10-01-2012 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@ verleihnix,

kommt drauf an wo der Betrieb is mit wieviel Fläche und welche Wirtschaftsweise. Mit 12 Milchkühen im Berggebiet, ev BIO - da solltest locker auf € 10.000,- kommen. In Zeiten wo noch ein jeder die Transparenzdatenbank im Kopf hat brauch ma sich da nix vormachen.

@ traktorensteff,

ja mag sein dass das vielleicht ein bisserl hochgegriffen ist aber € 35000,- Nettojahresverdienst /14 Bezüge da kommst auf € 2.500,- und das ist ja nun wirklich nix aussergewöhnliches, da liegt der Schnitt bei uns im Büro deutlich drüber! Musst ja auch bedenken das Gehalt im Angestelltenverhältnis steigt dank Gewerkschaft jährlich. In der LW kannst davon ausgehen dass das Einkommen nicht steigt dafür aber die Betriebskosten!

12 Milchkühe sind ein nettes Hobby wenn man die tägliche Stallarbeit mag aber leben möcht ich davon nicht müssen. Anders schaut's aus wenn man wie der Mostilein allerhand zus. Betriebszweige hat. Aber dann kann man nicht behaupten dass man von 10 Kühen lebt oder vielleicht gar noch einer Familie einen zeitgerechten Lebensstil samt Ausbildung ermöglicht.


helmar antwortet um 10-01-2012 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Ohne Wald wärs mit meiner Milchkuhhaltung nicht gegangen, Ausgleichzahlungen knapp € 7.000;--
Mfg, Helga


stallbub antwortet um 10-01-2012 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@ kraftwerk
Du verwechselst Umsatz (einnahmen) mit Einkommen.das machen leider viele, auch bauer und ihr vertreter.


Fidelio antwortet um 10-01-2012 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Hallo !

Ich kenne jemanden die haben auch nur 12 Milchkühe und können davon leben, allerdings haben Sie Milchdirektvermarktung. Sie beliefern die Kunden im näheren Umkreis.
Mfg. Fidelio


bauernbeispiele antwortet um 10-01-2012 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
hallo!
Meine Eltern haben einen Betrieb mit ca. 10 Kühen und mästen auch Stiere, vornehmlich aus eigener Nachzucht. Den Betrieb am Laufen halten und auch davon leben geht gar nicht ohne zumindest einen Zuerwerb wie öfters im MR arbeiten gehen o.ä. und ich denke, in Zukunft wird das noch schwieriger werden für Kleinbetriebe. Für einen Hobbybetrieb im Nebenerwerb oder zur Selbstversorgung ist es aber meines Erachtens doch schon zu groß. Zwar kenne ich auch größere Nebenerwerbsbetriebe, aber das geht nur bei sehr guter Mechanisierbarkeit oder wenn daheim meist die Bäuerin und ev. Kinder fleißig rackern. Letztere Variante würde ich nicht empfehlen...
Das meint eine entlaufene Hoferbin mit landwirtschaftl. Matura.


anderson antwortet um 10-01-2012 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Ja, da muss ich noch etwas hinzufügen. Es gibt wahrscheinlich so viele Wirtschaftsweisen, wie es Landwirte gibt und jeder meint allerhand über seinen Betrieb zu wissen. Aber ganz simple Aufzeichnungen bringen da Licht ins Dunkel.(Ich wiederhole mich)
Die Frage war recht eindeutig und darauf absurde Antworten zu geben finde ich nicht richtig.
mfg
anderson



bauernbeispiele antwortet um 10-01-2012 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Klar, jeder wirtschaftet anders und es kommt auf viele Einflussfaktoren an.
Wie wärs also, wenn du dich mal professionell beraten lässt und ein Betriebskonzept erstellst usw.?


kraftwerk81 antwortet um 10-01-2012 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@stallbub,

Nein ich verwechsel da nix, wer lesen kann ist klar im vorteil. Hab geschrieben: " Das wärn dann viell. 35000 Umsatz. Naja das ist ungefähr das was ein Angestellter netto verdient." Eigentlich ziemlich eindeutig, oder??


mosti antwortet um 10-01-2012 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
leben mit 15-20 kühen, es geht sich aus, nur möcht ich nicht mit 50-100 kühen leben, denn da würds mir in vogel außahaun, außerdem scheints so als würd auch nicht mehr bleiben. müßte betrieb mit 100 kühen nicht stinkereich sein??? mit 20 kühen gehts, mit40 das doppelte? mit 80 das 4-fache? mit 100 superreich?????? kann es sein daß der größenwahn nicht ganz so funktioniert?


traktorensteff antwortet um 10-01-2012 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@ kraftwerk81
Ich glaube, stallbub meint, dass du den Umsatz eines Landwirtes mit einem Nettoverdienst eines Arbeitnehmers gleichgesetzt hast. Beim Umsatz müssen noch die ganzen Kosten weggerechnet werden, um auf den Nettoverdienst zu kommen.
Was gehen würde: 35.000 BRUTTO für den Angestellten wären knapp 24.000 Netto und wenn man knapp 1.000 Euro Kosten (gesamt) für die Milcherzeugung über das Jahr pro Monat rechnet (keine Ahnung, ob das bei 12 Kühen und alten Maschinen geht), käme man auf das gleiche Einkommen.

Für 35.000 Euro netto müsste man übrigens 57.000 Euro brutto verdienen, was ein ganz ordentlicher Wert ist. 2.500 Euro netto sind natürlich auch nicht sooo viel, aber ohne Matura und viel Glück für die Mehrheit der Bevölkerung nicht erreichbar. In welcher Branche ist dein Arbeitgeber tätig und welche Ausbildung haben die Angestellten? Mit Glück kann man nach jahrelanger Arbeit wohl so viel verdienen, aber dann wohl mit mehr als 20 Firmenjahren. Respekt, wenn das jemand schafft, die Firmen kürzen ja auch ordentlich die Gehälter, überhaupt bei jungen Arbeitnehmern.

@ hans8011
Kommt wirklich drauf an, red dich mit dem mostilein zusammen. Eine Einnahmen-/Kostenrechnung vom mostilein würde mich auch interessieren. Man hört immer wieder in den Medien von solchen "Überlebenskünstlern". Da war mal eine Familie aus Salzburg, die glaube ich mit 6 Milchkühen, die auf die Alm kommen und mit Urlaub am Bauernhof, davon leben. Ein Bauer aus NÖ fällt mir ein, der auch mit 10 ha und einem Lindner (ja, mostilein, ein Lindner! ;-) ) mit Brennholzverkauf und Direktvermarktung für seine Verwandten usw. (Speck, Erdäpfel) überlebt. Da muss man aber bescheiden sein. In einer ORF-Doku über Single-Bauern haben sie einen aus OÖ gezeigt, der glaube ich auch mit 10 ha und nachher mit der "gefundenen" Frau und 2 Kindern überleben kann. Irgendwie hat er gemeint, er hat sich gar nicht gedacht, dass man so wirklich eine Familie durchbringen kann.

Bei Direktvermarktung ist das meiste zu holen, aber auch viel Arbeit. Hast du dir auch Alternativen überlegt? Bio-Ziegenmilch ist in manchen Regionen noch immer gefragt. Ich glaube ich habe von etwa 70 Milchziegen als Grenze zum Vollerwerb gehört, kann es aber nicht sicher sagen. In Kärnten hat sich eine Frau mit ein paar ha und Ziegenkäseproduktion selbstständig gemacht.


0815 antwortet um 10-01-2012 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@kraftwerk,
kennst du wirklich den Unterschied von Brutto-Netto?


anderson antwortet um 10-01-2012 23:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@bullendompteurin: deine Antwort war definitiv nicht gemeint.



traktorensteff antwortet um 11-01-2012 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Hallo Hans,

du wirst hier wohl keinen finden, der genau diese Betriebsgröße hat und der dir dann einfach seine Daten zur Verfügung stellt. Das alles hängt von sehr vielen Dingen ab und kann einfach nur für deinen Betrieb extra berechnet werden. Es wäre ja eine einfache Rechnung, wenn es möglich wäre, einen fixen Gewinn pro Kuh mal 12 zu multiplizieren. Nicht umsonst leben manche von 30 Kühen und in Deutschland welchen von 100 Stück!

Mach am besten eine Ausbildung in einer LW-Schule. Dann hast du vielleicht mehr Überblick. Du musst dich hinsetzen und zu rechnen beginnen. Gebäudeabschreibung, Strom, Maschinenabschreibung usw. plus eine Reserve. Meiner Meinung nach kann man mit 12 Kühen nur ein relativ bescheidenes Einkommen erwirtschaften, wenn man nicht auch etwas Brennholz verkaufen kann + eben ein paar kleine Nebeneinkünfte hat.


kraftwerk81 antwortet um 11-01-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
@ traktorensteff,
Maschinenbau - maturaniveau, auf dem sich ja mehr als die hälfte des lw nachwuchses befindet und deswegen mein Vergleich.

Brutto/netto ist mir bewusst - 58000 brutto is kein einstiegsgehalt, schon klar. Ausgebildete fachleute mit berufserfahrung sind aber eben in dem bereich. Von der qualifikation ist die neue generation der lw auf hohem niveau - warum ist ein vergleich dann nicht zulässig? Warum wird ein lw automatisch mit zb. dem verdienst eines hilfsarbeiters verglichen?

Als hofnachfolger stell ich diese ansprüche weil sonst kann ich's bleiben lassen!


__joe007 antwortet um 11-01-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
also 35.000.- netto ist scho ein verdammt gutes Einkommen, .... ( außer du hast 70 Stunden pro Woche und Pfusch)

Bei 15ha nimmst moi 5000.- Sozialvers. weg, dann Strom, Diesel, und Versicherungen, ... und des Kleinzeug, was du halt zukaufen musst, ....

Grob gsagt bleim da in so einem Fall ca. ( ist meine Schätzung als Schweinezüchter und studierter Wirtschaftler ) 12 bis 19 % vom Umsatz zum Leben.

Aber ist geschätzt, ..... ( als Branchenfremder)

Lg JoE




mostkeks antwortet um 11-01-2012 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
Hallo Hans,
Ja manche können von 10 Kühen leben, andere brauchen bei 50 Kühen ein Zusatzeinkommen. Entscheidend ist was dir pro Kuh bleibt!
Mit 10 Kühen wirst du wahrscheinlich auch keine ganze AK auslasten können, wenn du nur Milch lieferst. Da hast du schon Potentioal für Verarbeitung,.... was iommer du willlst.

Ich finde die Auswertung vom grünen Bericht deshalb interessant. Sind immer wieder Betriebe mit 10,15 Kühen di ein ganz brauchbares Einkommen erzielen, und solche mit 80 Kühen wo ich nicht weiß wovon die leben.

Aber für dich ist eben dein Betrieb interessant. Deshalb hinsetzen und rechenen, wenns passt probieren. Wird dir hier im Forum niemand abnehmen.

LG


Vierkanter antwortet um 11-01-2012 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchkühe
ohne weitere standbeine, bei reiner milchlieferung wirds sich nicht ausgehen........ausser du hast noch mehrer standbeine, dann schon............zB. ackerbau, schweinemast, ab-hof-verkauf (denke, hat richtig potential), etc.....nur einige beispiele

hab auch ein studium, jedoch die 35.000 EUR sehe ich eher als bruttowert an........wenn ich so in dem unternehmen schaue, wo ich arbeite (hab hof noch nicht übernommen) dann verdienen sehr viele leute bzw. die große mehrheit rund 1.800 EUR netto im schichtbetrieb (3 schichtig) und müssen viel an erfahrung und fachkompetenz mitbringen (zerspanungstechniker, etc.)........................und bei uns in stadtnähe ist das der TOP arbeitgeber

durchschnittseinkommen eines österreichers (38,5h woche) liegt netto irgendwo bei 1.400 EUR
einstiegsgehalt htl absolvent liegt da auch wo in der gegend.....

LG


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