Jungwuchspflege im Wald

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179781 19-12-2011 11:21 - E-Mail an User
Jungwuchspflege im Wald
Wir haben vor zwei Jahren ein Stück Wald umgeschnitten und neu angepflanzt. Auf der Fläche waren einige größere Flecken Fichte Naturverjüngung, die haben wir stehenlassen und das andere mit Tannen und im Randbereich mit Laubholz angepflanzt. Jetzt haben wir die Situation, dass dort recht guter Boden ist, das angrenzende Feld ist Lehmboden mit ca 50 Punkten. Deshalb wächst alles was dort aufkommt wie verrückt. Die Vogelberstauden (Faulbaum) die wir im Frühjahr abgemäht haben, haben je Stock mehrere Triebe nachgeschoben die auch wieder höher als 1 m geworden sind, Brombeerstauden und Himbeeen breiten sich auch aus.
Wenn wir das Zeug jetzt niedermähen, dann ginge das recht gut zum arbeiten und nächstes Jahr könnte ich die Fläche mit dem Grasblatt ohne größere Anstrengung freimähen. Ist das richtig so, oder wie soll ich besser vorgehen?

Gottfried


Haa-Pee antwortet um 19-12-2011 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jungwuchspflege im Wald
im prinzip richtig nur eine unötige arbeit!

den faulbaum würde ich mit einer heppe "ringeln" bzw mit einer spezialknickzange knicken!
anders wirst ihn nicht los, weil wenn du unten durchschneidest treibt der immer mehr!
wie gesagt im frühjahr in bequemer arbeitshöhe "knicken ringeln" nicht ganz durchschneiden sondern so verletzten dass er langsam abstirbt!

die brombeeren haben massive unterirdische ausläufer die ab anfang mai so richtig "wuchern" da hilfts es nichts wenn du jetzt herumschneidest weil du im prinzip doppelte arbeit hast.

nachdem du biologisch bist und ich das respektiere bleibt dir eben nur das ausmähen....während der vegetationszeit.

ansonsten gibts granulate die im november dezember gestreut werden und im folgejahr vorallem brombeeren und himbeeren hint anhalten.
weiters würde dir noch die spätherbstspritzung mit einem totalherbizid verbleiben

so mache ich das und komme damit bis ca juli ohne gröbere wuchshinderungen hin weil in der zeit der terminalknospenbildung und wachstum im grossen und ganzen unkrautfrei ist.
ab juli stört die verdämmung kaum mehr bzw kein nachteil sonder vorteil wg hitze trockenheit usw!


traktorensteff antwortet um 19-12-2011 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jungwuchspflege im Wald
Die beste Methode, diese lästigen Probleme zu verhindern, ist Einzelstammentnahme, oder nicht? Sobald ein halbwegs dichter Unterwuchs besteht, kann man dann auch mal mehr entnehmen, wenns unbedingt sein muss.

@ haapee
Totalherbizid im Wald? Ich hoffe mal stark, dass das niemand macht. So etwas kann man sich echt sparen... meine Meinung. Siehe oben.



Brunner8 antwortet um 19-12-2011 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jungwuchspflege im Wald
@haapee
"ansonsten gibts granulate die im november dezember gestreut werden und im folgejahr vorallem brombeeren und himbeeren hint anhalten"

Welches granulat verwendest du da bzw. welche gigt es? habe auch eine fläche von ca. 0,5ha die angesetzt ist und stark mit Brombeeren überwuchert ist!

mfg


FraFra antwortet um 19-12-2011 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jungwuchspflege im Wald
mähen mähen mähen!!!!!


hab auch den faulbaum sehr stark in der naturverlüngung schneid ihn gerne etwas höher ab , ein jahr danach kannst das "geweih" unterhalb abschneiden

gute erfahrungen hab ich mit dem häckselmesser gemacht, das splittert den stamm sehr stark und hindert beim schnellen austreiben

wenn ich faulbaum ringeln würd hätt ich heuer ein halbes jahr im wald verbracht ggg


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