sturmi 01-12-2011 12:52 - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
"Wo bleibt der Menschenschutz beim Arbeiten mit Muttersauen?" Diese Petition kann auf der Homepage des Parlaments von jeder Bürgerin und jedem Bürger unterstützt werden. Wenn man das rote Symbol (Daumen plus Zustimmen) anklickt, wird man direkt zur Zustimmungserklärung geleitet. .
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00131/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung

Die betroffene Bäuerin kritisiert, dass in der Diskussion über das Verbot der Schweinehaltung in Kastenständen der Menschenschutz vergessen werde. Ihr landwirtschaftlicher Betrieb habe bereits eine Gruppenabferkelung – ohne Ferkelschutzkörbe – gehabt, dabei sei die ihr zugeteilte Dorfhelferin von einer Muttersau in die Hand gebissen worden, schildert die Bäuerin. In weiterer Folge sei auch sie selbst, hochschwanger, beim Ausmisten von einer aggressiven Muttersau niedergestoßen worden. Man müsse bedenken, dass ferkelführende Zuchtschweine aufgrund ihres natürlichen Mutterinstinkts aggressiv auf Menschen reagieren, mahnt die Landwirtin.
(Quelle: Bauernzeitung)
MfG Sturmi
 


haho antwortet um 01-12-2011 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Als ehemaliger Schweinehalter, der noch ohne Ferkelschutzkorb gearbeitet hat, kenne ich das Problem der beissenden Sauen. Finde diese Aktion sehr gut, habe auch schon meine Zustimmung abgegeben.


cyber antwortet um 01-12-2011 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Der Argumentation folgend sollten wir Kälberschutzkörbe einführen, der die Kuh wieder daran hindert ihr Kalb zu verteidigen und den Menschen verletzen zu können ......

In der Rinderhaltung ist wohl durchwegs jeder glücklich damit von der Anbindehaltung loszukommen.
Der Weg dorthin brauchte Jahrzehnte, Vorreiter, Mißerfolge, anfängliche Ablehnung, Gegenargumente jeder noch so lächerlichen Art.
Heute wird mit Selbstverständlichkeit der funktionierende Laufstall als Ideal betrachtet.
Und Rinderhaltungsbetriebe jeder Ausrichtung sehen nebst bester Futterversorgung eines als Grundvoraussetzung: Tierkomfort!
Auch in Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit.
Was also in der Rinderhaltung als enormer Rückschritt zu sehen wäre, wird in der Sauenhaltung weiterhin als Ideal dargestellt.

Gerade in Zeiten der Eu, in denen Geschichte geschrieben wird, wäre es doch angebrachter wieder für Importschranken einzutretten.
Und zwar für jene Produkte welche nicht mehr die von uns offiziel geforderten Standarts erfüllen.
Weder der BB noch die Sauenhalter haben sich da mit Auer einen Gefallen erwiesen.
Dieselbe Strategie wird da gefahren wie die rk Kirche mit´m Ratzinger.
Einbetonieren. Und sind die Argumente noch so lächerlich.



Liesal antwortet um 01-12-2011 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Volle Zustimmung cyber!


280563 antwortet um 01-12-2011 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Wenn man als Schweinehalter nicht die Vorzeichen von Beissen durch ein Schwein erkennt, muß man ein ziemlicher Trottel sein! Jedes Tier setzt Zeichen bevor es zubeisst. Ein Hundehalter wird auch erkennen, wann sein Hund bissig ist, ebenso ein Schweinehalter,der sich mit seinen Tieren auseinandersetzt. Wir haben auch Abferkelungen ohne Schutzkörbe und mit Schutzkörben. Bei Schweinen, wo man weiß, daß sie nervös auf die Geburt reagieren, wird der Schutzkorb 3 Tage zum Einsatz kommen. Wenn die Geburtsschmerzen vorbei sind, ist die Zuchtsau sowieso wieder lammfromm.

Wenn man hochschwanger ist, denke ich kann man sich durchaus aus dem Gefahrenbereich von beissenden Zuchten bringen. (Es ist mit Gipsbein auch unmöglich im Stall zu arbeiten, also auch bei einer fortgeschrittenen Schwangerschaft)
lg Silvia


Johannfranz antwortet um 01-12-2011 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
.............hier bringt wohl jemand die Eigenheiten von Rindern und Schweinen durcheinander !
Das zeugt nicht von besonderer Tierkenntnis ! Es sei denn ,es hat diesen Jemand schon mal ein Rind gebissen !


sturmi antwortet um 01-12-2011 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
"Finde diese Aktion sehr gut, habe auch schon meine Zustimmung abgegeben."
@haho
Ich auch!
MfG Sturmi


helmar antwortet um 01-12-2011 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo Silvia...ich habe vor über 20 jahren in einem gemischten Betrieb Betriebshilfe gemacht. mit ein paar frei abferkelnden Zuchtsauen. Und da des öfteren nach einem Gekreische dann ein erdrücktes Ferkel auf den Misthaufen geworfen. Und ich geb zu dass ich, nachdem eine Sau sich die Leiche nicht wegnehmen lassen wollte, ich nur noch mit Hilfe des Rechens Ferkel eingesammelt habe. Bei den Kühen, auf Mittellangstand mit totaler Stallhaltung waren auch ein paar grimmige Treter dabei, aber die waren mir im Gegensatz zu den Zuchten, direkt sympatisch.
Mfg, Helga


179781 antwortet um 01-12-2011 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
.hier bringt wohl jemand die Eigenheiten von Rindern und Schweinen durcheinander ! Das zeugt nicht von besonderer Tierkenntnis ! Es sei denn ,es hat diesen Jemand schon mal ein Rind gebissen !

Hallo Johannfranz
Da bist du auf dem Holzweg mit deiner Aussage.
Eine normale Kuh passt von Natur auf auf ihr Kalb auf. Wenn sie vor, während oder nach der Geburt noch zusätzlichem Streß ausgesetzt wird, dann wird sie agressiv reagieren und auf jeden losgehen, von dem sie sich bedroht fühlt. Und da wäre in die Hand beißen ein harmloser Vergleich, da hat es schon Tote gegeben.

Eine normale Sau passt auf ihre Ferkel auf. Wenn sie vor, während oder nach der Geburt noch zusätzlichem Streß ausgesetzt wird, dann wird sie agressiv reagieren und auf jeden losgehen, von dem sie sich bedroht fühlt.
Nur haben wir es in der klassischen Schweinehaltung nicht mehr mit "normalen" Zuchtsauen zu tun. Die Mehrzahl lebt in artfremder Umgebung (ganzjährige Stallhaltung ohne Einstreu, zu wenig Platz usw.) Ausserdem ist in der Zucht seit vielen Generationen auf den Mutterinstinkt nicht mehr geachtet worden. Früher, als die Sauen noch in "Schweinegruften" leben mussten, gab es eine "Fackendirn" oder eben die Bäurin, die rund um die Uhr zum "Ferkelpassen" da war. Heute hat man dafür technische Lösungen gefunden, wie eben den Ferkelschutzkorb.

Das soll jetzt keine Abwertung der modernen Sauenhaltung sein, es ist im Gegensatz zu früher schon ein deutlicher Fortschritt in Tiergerechtigkeit und Arbeitswirtschaft.
Nur die ständigen Aussagen von vielen Zuchtsauenhaltern, dass es ohne Ferkeschutzkorb gar nicht ginge sind falsch.
Es geht sehr wohl. Nur müssten dann die absolute Mehrheit der Betriebe ihr System total umkrempeln = neue, viel größere Stallungen bauen, andere Genetik einstellen, Mangagement total ändern. Das kostet irrsinnig viel Geld. Und wenn dann die Schweine vermarktet würden, dann halten die Aufkäufer den Leuten ein Angebot aus Dänemark oder so unter die Nase und sagen: "Das ist der Preis der bezahlt wird". Also wird das nicht funktionieren.

Der Konsument kann sich ja entscheiden: Wenn er Fleisch von möglichst artgerecht gehaltenen Schweinen haben will, dann kann er Bio-Fleisch kaufen. Wenn es ihm Wurscht ist, wie die Schweine gehalten werden, dann soll er nehmen was der konventionelle Markt anbietet.
Und der Gesundheitsminister soll das tun, wofür sich die Konsumenten entscheiden und sich nicht irgendwelchen Tierschutzheinis anbiedern und gleichzeitig den ungeliebten Bauern eins auswischen.

Gottfried



280563 antwortet um 01-12-2011 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
liebe Helga!
Es gibt bei den Tieren und den Menschen böse und liebe Individuen. Wenn man sieht, daß eine Zuchtsau sich außerhalb der Geburt böse verhält oder plump ist und viele Ferkel erdrückt (kann auch im Ferkelschutzkorb passieren) muß man sie ausmerzen. Wir züchten schon seit 25 Jahren nur von unseren besten und bravsten Sauen neue Zuchtsauen nach. Damit sind wir immer gut gefahren. Wenn sie beim Belegen noch ein wenig älter sind, können diese auch besser abferkeln. Einmal hatten wir uns den Luxus eines Zuchtsauenzukaufs gemacht - dies war der pure Horror! Die Geburten dauerten 2 Tage, wir und der Tierarzt sind stundenlang mit Geburtshilfe beschäftigt gewesen. Da es beim 2. Mal Abferkeln nicht besser wurde, haben wir uns von diesen zugekauften Jungsauen leider trennen müssen. Seither setzen wir nur mehr auf unsere Nachzucht. Es gibt dabei praktisch keine bösartigen Tiere.

mfg Silvia


helmar antwortet um 01-12-2011 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Lieber Gottfried....so ist es, danke! Und so eine "Schweinegruft" in welche die Ferkel reinkamen, und drinnen blieben bis sie zur Schlachtung rausgezerrt wurden gibt es noch in meiner Nachbarschaft, schaut aus wie ein riesiger Schubladen kasten. sind aber seit so 20 jahren keine Schweine mehr drinnen.
Mfg, Helga


jfs antwortet um 01-12-2011 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Die Laufstallhaltung mag wohl das Gelbe vom Ei sein, und für sehr viele die ideale Form der Tierhaltung. Ich für meinen Teil kann dem nur bedingt zustimmen. Meine MKühe werden angehängt. Das Jungvieh und die Kälber werden im Tieflaufstall gehalten. Die Kälber werden von mir jedes einzeln per Strick zur Mutter geführt. Dadurch hab ich überwiegend Haustiere welche auch noch nach Monaten auf der Weide noch problemlos geführt werden können. Es kam schon etliche Male vor, daß ich beim Verladen von Laufstalleinstellern geholfen habe. Tiere, welche die Möglichkeit zum Ausweichen haben, nutzen diese auch. Sie werden, wenn möglich, immer einen rel. großen Sicherheitsabstand zum Menschen einhalten. Das ergibt dann beim Verladen und auch beim Umgang mit der Nachzucht des öfteren recht erfrischende Momente der Meinungsverschiedenheiten. Wennst dann wegen 2 oder 3 Tieren selbst zur Übernahmestelle fahren mußt kann das schon lustig werden. Hab schon dabei zusehen müssen wie so ein PKW Hänger zerlegt wird. Selbstverständlich gibt es wie überall auch Ausnahmen. Aber Tiere welche engeren und auch öfteren Menschenkontakt haben tun sich um etliches leichter mit dem Homo Sapiens vlg. Mensch. Bei meinen Kühen z.B. kann ich und auch der TA oder andere Betriebsfremde Personen ohne besondere Vorkehrungen hingehen auch wenn sie Kälber haben und sich in der Abkalbebox befinden. Dies ist mir der Mehraufwand allemal wert. Denn im Stall will ich mir Arbeit und nicht Zeit ersparen.


179781 antwortet um 01-12-2011 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo jfs
Das Tiere, die keinen richtigen Umgang mit Menschen haben verwildern und dass das bei der passenden Veranlagung ganz schlimm werden kann, damit hast du recht. Das man die Tiere deshalb anhängen muss, ist falsch. Wenn man regelmäßig im Stall oder auf der Weide zu den Tieren geht und sich mit ihnen befasst, werden sie auch umgänglich. Die Kälber von Mutterkühen anzubinden und mit dem Strick zur Kuh zu führen, ist ein Sport, der am Sinn der Mutterkuhhaltung - nämlich der arbeitsextensiven Wirtschaft - völlig vorbeigeht. Wenn du es gerne machst , dann tu es. Aber bitte rede anderen Leuten nicht so einen Blödsinn ein.

Gottfried


teilchen antwortet um 02-12-2011 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen

Wisst Ihr, was der stärkste Trieb eines Lebewesens ist?


Ich dachte lange, es wäre der Überlebenstrieb? - Nein, der ist es nicht.
Der stärkste Trieb ist jener, seine Nachkommen am Leben zu erhalten. Selbst wenn es das eigene Leben kostet.

Wenn das der stärkste Trieb ist, kann sich jemand vorstellen, was eine Muttersau erleidet, wenn sie in einen Sauenkäfig gezwängt wird? Sie muss implodieren. Da wundert man sich über Aggressivität bei Muttertieren.


Instinktiv würde sie sich fürs Gebären keinen zu kleinen Stall aussuchen. Sie ist mit Instinkten ausgestattet, die ihr sagen, wieviel Platz sie braucht, um ihre Jungtiere durchzubringen.

Der Sauenkäfig unterdrückt die Natur des Tieres, für mich ist das eine unnötige Gewaltanwendung.


PS: Was hat eine Hochschwangere bei einer aggressiven Muttersau zu suchen? Wenns nicht anders geht, als dass eine Hochschwangere ausmisten geht, dann stimmt aber was anderes nicht.



BreiHu antwortet um 02-12-2011 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hi!!
Man merkt das einige der Vorposter noch nie, oder nur sehr selten mal was im Stall zu tun haben. Denn es gibt je nach Charakter der Muttersau auch welche die nicht damit einverstanden sind wenn man regelmäßig die Ferkel auf ihre Gesundheit kontrolliert und dann auch zuzuschnappen versuchen. Ich habe selber 70 ZS und bei mir sind, obwohl ich sehr auf gutmütigkeit der Sau achte auch immer wieder welche dabei die eben mich nicht als Helfer/ Freund sehen, sondern glauben das ich ihren Ferkeln etwas antun möchte.
Und es reicht aus wenn man nur eine Sau hat die beißt, denn wenns einen da erwischt und es entzündet sich, hat man ein paar Wochen Krankenstand sicher. Und jeder Landwirt weiß wie das so mit Krankenstand ist....
Also JA zum Ferkelschutzkorb, und NEIN zu schnellschüßen der Politik und zu Arbeitplatzvernichtung in Österreich!!
Mfg BreiHu


jfs antwortet um 02-12-2011 07:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo Gottfried, Tiere haben fast immer den richtigen Umgang mit Menschen. Meist isr es umgekehrt. Ich behaupte auch nicht das Tiere angehängt werden müssen. Natürlich weiß ich das regelmäßiger Um- Zugang zu den Tieren diese handsamer macht. Ob ich die Kälber nun frei zu den Kühen laufen lasse oder diese eben führe hängt sehr eng mit dem Arbeitsablauf in meinem Stall zusammen.Selbstverständlich kenne ich den Sinn und Zweck der MKhaltung. Wurde mir damals in der Schule ja sehr intensiv vorgedocktert (incl. der versch.Berechnungsarten). Nur weil dir meine Arbeitseinteilung nicht in dein Konzept passt, solltest nicht gleich von Blödsinn schreiben. Denn ursächlich ging es in diesem Eintrag um Menschenschutz. Ich nahm mir die Freiheit und hab den Eintrag auf die Rinderhaltung erweitert Vielleicht könnte auch ein Zusammenhang zwischen Tierangriffen und Wanderern hergestellt werden. An meiner Weide führt ein Wanderweg vorbei. Meine Kühe welche dort weiden haben bis dato kaum Notiz von den Leuten genommen. Klar kann ich keine Garantie abgeben, aber ich glaub schon durch meine etwas intensivere Arbeitsweise einen Teil dazu beizutragen.


teilchen antwortet um 02-12-2011 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen

@BreiHu

Tiere haben keinen Charakter sondern INSTINKTE. Daher sind Helfer/Freund/Feind keine Kategorien für ein Tier.
Einem Muttertier ist nur eines wichtig: die Kontrolle über ihre Nachkommenschaft zu haben.
Und jeder der eingreifen will, auch wenn es der noch so vertraute Bauer ist, wird angegriffen, das ist doch logisch.

Die Verteidigung der Jungtiere wird mit dem Sauenkäfig verhindert, das ist doch völlig ungesund für die Muttersau. Sie stumpft ab und wird apathisch und kraftlos, wenn sie am Ausleben ihrer Instinkte behindert wird.

Die Alternative für ein gesundes Sauenleben ist daher ein größerer Stall.
Und in der Folge weniger Fleischkonsum dafür höhere Preise.



tristan antwortet um 02-12-2011 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@teilchen
Glaube schon, das Schweine einen Charakter haben. Wenn nicht, dann haben sie zumindest verschiedene Instinkte.
Deine Schlußfolgerung sehe ich anders: Der Fleischkonsum bleibt gleich, höhere Preise sind nicht zu erzielen, da der gesamte EU-Raum die österreichische Ferkelproduktion leicht übernehmen kann.
Nur die Tiertransporte werden länger. Zur Zeit bekomme ich meine Ferkel im Umfeld von 5 km.
Nach Verbot der Abferkelkäfige sind es halt 500km. - toller Erfolg - Frage: Wird es dadurch angenehmer für die Schweine?
hde Tristan


sturmi antwortet um 02-12-2011 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Ich kann dieses absurde Bobo-Gequatsche von 1-2 mal die Woche Fleisch konsumieren nicht mehr hören. Weder in Wirtshäusern, Kantinen, Werksküchen, Spitälern, Kuranstalten oder sonst wo wird das von irgendwem praktiziert. Es wird zwar meist auch ein vegetarisches Gericht angeboten, doch kaum wer greift auf dieses zurück!
Mc Donald´s hat ja ganz schlau nach dem letzten Skandal in der BRD den Veggie-Burger erfunden und beworben. Dieser vegetarische Burger war ein Rohrkrepierer wie mir im Gespräch mit einem Mc Donalds Geschäftsführer bestätigt wurde!
Ich bin guter Dinge das unsere Interessensvertretung genug Druck macht um das Verbot des Ferkelschutzkorbes zu verhindern.
MfG Sturmi






AnimalFarmHipples antwortet um 02-12-2011 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Die -durchaus lesenswerte- Petition (siehe Link) hat bei mir vor allem zwei Fragen aufgeworfen.
Eine wurde von Silvia schon weiter oben gestellt (und von Helga bestätigt).
Und die andere ist, was denn der Herr B. wohl so Wichtiges zu tun hatte, daß er zwar in Rufweite war, aber doch seine hochschwangere Frau ausmisten ließ.

Persönliches Fazit: Diese Petition ist ein ziemlich leicht durchschaubares Manöver.
Wer mit Schweinen nicht umgehen kann, sollte auch keine halten.

MfG AFH (Vegetarier und stets auf Sicherheitsabstand zu Hektor, dem launigen Eber)
 


sturmi antwortet um 02-12-2011 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
"Wer mit Schweinen nicht umgehen kann, sollte auch keine halten."
@AFH
Wieder ein wahrer Schweineexperte unter uns unwissenden Konvies! ;-))
Na was wird wohl der Bauer machen wenn die Bäuerin ausmistet?! Fernsehen oder Füttern?! :-)))
MfG Sturmi





biolix antwortet um 02-12-2011 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
komisch, ich miste immer gemeinsam mit meiner Frau aus, und füttere auch gemeinsam, irgend wie scheint as doch die sicherre Variante zu sein... bin aber natürlich kein Experte.. ;-)


soamist2 antwortet um 02-12-2011 14:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
dass man(N) um die zickige launenhaftigkeit von hochaschwangeren besser einen weiten bogen machen soll ist ja allgemein bekannt. egal ob 2 oder 4 beiner.

ist eben eine üble laune der natur mit der wir leben müssen, zahnschmerzen sind ja auch nicht angenehm


50plus antwortet um 02-12-2011 15:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@soamist

Wie oft warst denn schon schwanger und wieviele Kinder hast schon geboren? Kennst das Gefühl auch, wenn man sich hochschwanger nicht mehr viel bewegen kann? ;-))

Ich weiß, wie grantig Mutter-Sauen sein können, egal ob mit Ferkelschutzkorb oder ohne, mit Stroh oder ohne....Bio oder Konvi, mit Korb ist jedenfalls mehr Schutz für Ferkel und LandwirtInnen gegeben!






Johannfranz antwortet um 02-12-2011 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@ teilchen

hab nicht gewusst ,dass Lebewesen OHNE Verstand (also nur mit Instinkt ) auch apathisch werden können , naja ,öfter mal was neues .


leitnfexer antwortet um 02-12-2011 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo!

Also ich wär dafür, die Schweine betäuben zu lassen, befor man die Stallungen betritt, das würde die größtmögliche Sicherheit für den Schweinebauern/in bedeuten. Natürlich nur mit Blasrohren oder sonstwie aus der sicheren Entfernung!
lg
leitn(vorsichtig)


AnimalFarmHipples antwortet um 02-12-2011 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Nachdem Schweine intelligenzmäßig auf Stufe der Primaten stehen, wäre vielleicht eine Selbstverwaltung für alle Beteiligten am besten ?

AFH (nomen est omen)


Tyrolens antwortet um 02-12-2011 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Ja, dann machen wir aber gleich Nägel mit Köpfen. Bekanntlich hatte der VGT mal die Sachwalterschaft für einen Affen beantragt. Das würde ein gewisses Maß an Rechtsfähigkeit implizieren, somit auch bei Schweinen. Nun fällt also die Sau die Bäuerin an, das ist ein tätlicher Angriff der dann im Sinne des StGB strafbar wäre; somit Vorstrafe und dann Hefen. Wenn nicht, bleibt noch immer die akute Fremdgefährdung. Da kommt dann sicher einer, der ein psychisches Gebrechen konstruiert, dem zu Folge eine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt nötig wäre. Der Sau wird das weniger gefallen sie wird randalieren und in weiterer Folge entweder fixiert oder sediert. Und somit schließt sich wieder der Kreis.


50plus antwortet um 02-12-2011 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@teilchen

Ja, völlig apathisch, kraftlos, depressiv und schwer selbstmordgefährdet sind die Tiere - alle ausnahmslos! ;-)

Oh mein Gott!!!


helmar antwortet um 02-12-2011 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
....oder auch nur gut gefüttert?
Mfg, Helga


50plus antwortet um 02-12-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
...gefüttert? Das wäre ja wieder Zwangsbeglückung. Unsere Tiere bekommen ihr Futtergeld und dürfen frei entscheiden, was sie sich kaufen wollen. Man muß ja der Tatsache Rechnung tragen, dass sie intelligenter als die LandwirtInnen sind.




AnimalFarmHipples antwortet um 02-12-2011 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Tyrolens, Rechtsfähigkeit ist ja fraglos da, zumal einerseits nach dem ABGB Tiere keine Sachen mehr sind und sie andererseits auch Träger gewisser, sich ua. aus Tierschutz- und Tierhaltungsgesetz ergebender Rechte sind (auch wenn sie diese nicht selber einklagen können).
Mangels Deliktsfähigkeit kann aber keine Strafbarkeit eintreten und somit aber auch keine Maßnahme (wie zB Einweisung) verhängt werden.
Eine Unterbringung analog zum Unterbringungsgesetzes würde eine psychische Erkrankung voraussetzen, die bloße Gefahr einer Selbst- oder Fremdgefährdung genügt dafür noch nicht.
Bliebe also lediglich die Analogie zur Jugendwohlfahrt, also Erziehungshilfe, Sommerlager für schwer Erziehbare, Pflege-Elternschaft ....


280563 antwortet um 02-12-2011 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@AnimalFarmHipples: Ich bin genau deiner Meinung. Die Petition ist konstruiert, denn soviele Unglücksfälle (Dorfhelferin von Zuchtsau gebissen, Bäuerin von Zuchtschwein fast erdrückt) gibt es ja gar nicht. Wenn es doch die Wahrheit wäre, muß man sich fragen, wie schlecht diese Tiere dort gehalten werden, wenn diese so aggressiv auf Menschen reagieren. Ich bin jeden Tag stundenlang bei meinen Zuchtsauen und Mastschweinen und wurde lediglich auf die Zehen getreten.
In diesem Thread wird immer von einem Verbot der Schutzkörbe gesprochen - es geht lediglich um die Verkürzung der Wochen, die eine Sau in diesem eingesperrt sein darf. Wenn man nur einige Abferkelkäfige hat und die Sau und die Ferkel, wenn diese flink genug sind, in normale Boxen mit Ferkelnest umsetzt, kann man die Kosten für die Aufstallung auch drücken, da normale Boxen viel billiger als Abferkelkäfige sind. Wir praktizieren dies schon seit wir vor 30 Jahren den Betrieb übernommen haben und fahren damit sehr gut.
lg Silvia


Tyrolens antwortet um 02-12-2011 23:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@AFH: Damals wollte man den Affen als natürliche Person anerkannt wissen.
Bei der Deliktfähigkeit würde es sich freilich speisen, weil selbst der VGT davon ausging, dass ein Affe nicht klüger als ein Kleinkind sein kann.


biolix antwortet um 03-12-2011 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo Silvia !

danke für deinen Eintrag, schön zu sehen das es auch noch viele vernünftige konv. BäuerInnen gibt !

Inkl. threses, Regi, Inge die ja hier auch öfter schreiben.. ;-))

lg biolix


Liesal antwortet um 03-12-2011 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen

Danke silvia!

Wenn Du als in der Schweinzeucht erfahrene Bäuerin das berichtest, dann ist damit einmal mehr eindeutig bestätigt, dass es doch geht !
Ich frage mich, warum werden solche Experten/Erpertinnen nicht gehört von denen (BB, VÖS usw.), die am Käfig festhalten wollen und täglich neue Presseaussendungen und Erzählungen PRO Käfig herausgeben ?
Die neuerliche Petition ist übrigens lächerlich.



tch antwortet um 03-12-2011 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo Liesal

Ist man ein Experte wenn man schreibt was Du lesen willst?

Wie ist das wenn jemand andere Ehrfahrungen als Silvia gemacht hat? unglaubwürdig- weil es nicht dem entspricht was Du lesen willst?

tch




sturmi antwortet um 03-12-2011 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
"...schön zu sehen das es auch noch viele vernünftige konv. BäuerInnen gib!"
@biolix
Wer kennt diese Silvia? Wer hat schon mal ihre Zuchtsauenhaltung gesehen? Schreiben kann man viel! Meine Mutter, die ruhen in Person, hatte damals, als wir noch Zuchten hatten, auch so manch blauen Fleck einstecken müssen!
Aha, und daher sind alle 85% der konv. Bäuerinnen die einen Ferkelschutzkorb bevorzugen unvernünftig!
Biolix der Fettnäpfchentretter!
MfG Sturmi



helmar antwortet um 03-12-2011 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo Lixl......also gehör ich zu den konventionellen Trotteln?....;-). So liest es sich nämlich für mich. Aber keine Angst, lieber Lixl, du kannst morgen ruhig zum Treffen kommen, ich hau dich nicht.......und schimpf dich auch nicht........denn ich möcht dich schon mal leibhaftig bewundern dürfen.
Liebe Grüsse, Helga


sturmi antwortet um 03-12-2011 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
"....denn ich möcht dich schon mal leibhaftig bewundern dürfen."
@helmar
Es soll ja Frauen geben die eine Schwäche für "Dampfplauderer" haben! :-))
MfG Sturmi


Liesal antwortet um 03-12-2011 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@ tch

ich darf aber schon auch meine Sicht der Dinge aufgrund meiner Wahrnehmungen äußern?

Was soll das mit dem "was du lesen willst?"

Willst Du mit mir darüber streiten, wer sich Experte nennen darf?

Darauf werde ich nicht eingehen.





hp1 antwortet um 03-12-2011 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@280563 silvia:
wenn diese flink genug sind, in normale Boxen mit Ferkelnest umsetzt, kann man die Kosten für die Aufstallung auch drücken.

wie meinst du das bitte, wenn diese flink genug sind, das man die Ferkel in normale Boxen mit Ferkelnest umsetzt und das die Kosten für eine normale Box billiger ist, ist eh klar.
Ich möchte nicht bezweifeln das du so ein System bei dir zuhause hast, aber einiges kommt mir vor wie aus einem Buch abgeschrieben.
Sauen die bissig sind wird es immer wieder geben, auch wenn diese vorher leider nicht den Anschein hatten und der Mensch ist trotzdem besser geschützt, wenn diese in einem Ferkelschutzkorb untergebracht sind.



biolix antwortet um 03-12-2011 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Wer den Unterschied zwischen Vernünftig und Unvernünftig und Trottel nicht kennt, ist vieleicht wirklich einer.. ;-))

lg biolix

p.s. ab jetzt sperren wir alle Nutztiere in Kastenstände, weil dann kann echt nix passieren....


BreiHu antwortet um 03-12-2011 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@280563

Hallo Silvia!!

Also wenn du anscheinend so gute erfahrungen mit dem Umstallen hast beschreib uns mal dein System. d.h. Welche Form der Abferkelboxen, wie viele ZS pro Gruppe, Größe der Buchten in welche die Ferkel und ZS umgestallt werden, wie sind die Buchten ausgeführt, Zeitaufwand zum umstallen, wie alt sind die Ferkel am Tag des umstallens, wie viele Ferkel werden ab dem Zeitpunkt des Umstallens erdrückt, sind die Boxen strohlos, etc.

Würde mich über eine AUSFÜHRLICHE erläuterung freuen.

Mfg
BreiHu


280563 antwortet um 03-12-2011 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Liebe r BreiHU: Natürlich wird man hier, wenn man nicht mit der Masse schwimmt als ziemlicher Trottel hingestellt. Das ist mir aber egal. Unser Stall ist sicher der bestkontrollierteste, denn meinen Fleischkundschaften vom Bauernmarkt ist es nicht egal, wo ihr Fleisch heranwächst.
Die Anzahl der Zuchtsauen ist bei unserem System egal. Am 3. oder 4. Lebenstag, wenn die Eisenimpfung gegeben ist , werden bei uns die Ferkel und die Zuchtsauen in normale Boxen gesperrt, die ein Ferkelnest mit Lampe und Deckel haben. Zu dieser Zeit sind die Kleinen schon so fit, daß dies sicher kein Hindernis darstellt um der Zuchtsau Bewegungsfreiheit zu geben. Die Kleinen schlafen ohnehin in diesem Alter meistens im Nest bei der Lampe. Sturmi und du, lieber BreiHu könnt uns noch so hinterwäldlerisch darstellen - das ist uns sicher wurscht!!! Unser System geht mit 1 Sau oder mit 300 Sauen, die Gruppengröße mußt du selber zusammenstellen. Wenn die Muttersauen vor der Geburt zusammen waren, kann man diese auch wieder mit den Ferkeln zusammensperren. Die Ferkel finden immer wieder die richtige Mutter. Die anderen Sauen gehen in diesem Fall nicht auf die fremden Ferkel los.
Bezüglich Erdrücken kann ich nur sagen, daß im Ferkelschutzkorb auch Ferkel erdrückt werden, wenn diese immer am Gesäuge der Sau sind und diese sich umdreht oder schnell niederlegt. Dies ist ab er auch individuell von Sau zu Sau verschieden. In den freien Boxen werden fast keine mehr erlegt.
Noch etwas Grundsätzliches: In unserem Bekanntenkreis gibt es viele Bauern mit 150 - 200 Zuchtsauen. Diese sind nach einigen Jahren Mitgliedschaft bei Ferkelring usw. wieder in das geschlossene System gewechselt. Die Mäster hatten diese sitzengelassen, als der Mais einige Zeit teurer war. Dann wurden schnell leere Stallungen gepachtet, Baugründe versilbert, Mastanlagen gebaut. Über solche Nachhaltigkeit läßt sich streiten. Wenn man nur von "Mästersgnaden" lebt, ist es eben nicht gerade lustig. Daher sind wir lieber unabhängig von diversen großspurigen Vermarktungsvereinen und veredeln unsere Tiere selbst.
Ich möchte hier sicher niemand zu irgendetwas bekehren - dies geht sowieso nicht, da jeder andere Aufstallungsarten hat. Aber genauso wenig möchte ich hier als dämlich und abartig von Sauenhaltern abgetan werden.
lg an alle
Silvia


280563 antwortet um 03-12-2011 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Lieber Sturmi! Warum so böse? Wieder typisch für die meisten Bauern, gleich die Diskussion ohne irgendwelche sachlichen Argumente anheizen. Du hast unseren Stall noch nie gesehen, kennst mich nicht persönlich und schon wird hingehackt. Ich will dir sicher nichts aufdrängen oder dir irgendwelche gescheite Tipps geben. Ich dachte immer, dies sei ein Forum, um sich auszutauschen, Fragen stellen zu können aber auch SACHLICH diskutieren zu können. Die Art von manchen Schreibern hier finde ich zwar lustig (dient ebenfalls zur Auflockerung) aber auch ziemlich plump, da niedergemacht wird, was nicht der Meinung der Mehrheit entspricht. Es wäre ein Gewinn für die Ernsthaftigkeit dieses Forums, wenn sich jeder ein wenig sachlicher einbringt.
Schönes Wochenende und schönes Forumstreffen morgen (hoffentlich gibt es alle nachher noch)
Eure Silvia


sturmi antwortet um 03-12-2011 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@silvia
Na wenigsten kann man herauslesen dass du Stadtrandbäuerin bist und daher auch der "Goldesel" aktiviert werden kann bei Überschuldung! ;-)
MfG Sturmi




280563 antwortet um 03-12-2011 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
hp1: Natürlich gibt es immer bissige Sauen. Aber diese sind in einer verschwindenden Minderheit. Als Sauenhalter kenne ich diese auch und schicke dort sicher keine hochschwangere Frau ausmisten.
Warum soll ich meinen Eintrag aus einem Buch abschreiben, wenn ich tagtäglich mit dieser Aufstallungsart zu tun habe? Einige blaue Flecke kann man sich in der Sauenhaltung aber auch bei jeder anderen Tätigkeit am Bauernhof holen. Ein Zuchtschwein hat sich einmal auf meinen stehenden Daumen fallen lassen, als ich ihr aufhelfen wollte, war auch nicht so angenehm und in der Unfallabteilung des Krankenhauses war darüber großes Gelächter vorprogrammiert. Du siehst, es kommt überall etwas vor, es darf nur nicht zur Regel werden. Daher - aufpassen.

Schönen Abend
Silvia (vorsichtig)


280563 antwortet um 03-12-2011 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
@sturmi: Wieso bin ich Stadtrandbäuerin? Du nimmst schon wieder Sachen an, die du gar nicht beweisen kannst. Wir leben nicht am Stadtrand aber wir haben ein Auto um unsere Sachen zum Bauernmarkt in die Stadt zu bringen.
Welchen Goldesel meinst du? Wenn du denkst, daß wir Baugründe versilbert haben kann ich dich beruhigen, wir leben ausschließlich von unserem landwirtschaftlichen Einkommen und haben es sicher nicht nötig unsere Pensionsvorsorge vorzeitig aufzulösen. (Unsere vorhandenen Baugründe werden erst versilbert, wenn die Sozialversicherung der Bauern uns in noch ferner Zukunft nichts mehr zahlen kann, da diese pleite gegangen ist).
Tschüß Silvia


biolix antwortet um 03-12-2011 23:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
leider wird er immer "tief" und persönlich dann.. warum muss das sein sturmi, werde uach du ein wenig vernpnftiger, danke ! weil zwischen vernünftig und unvernünftig, gibts für dich doch auch noch ein paar Stufen dazwischen... ;-)

in diesem Sinne liebe Grüße und schlafe gut biolix


sturmi antwortet um 04-12-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
"....werde uach du ein wenig vernpnftiger, danke.."
@biolix
Du brauchst dich nicht als "Beschützer" von Silvia aufspielen, die kann das selber recht gut!
Ich werde deine Weltanschauungen (z.b. Bio ernährt die Welt, Fleischverzicht) nie teilen und auch das Anschwärzen unseres Berufsstandes durch Dich und Deinesgleichen nicht unkommentiert hinnehmen. Du bist ein Unruhestifter und gehörst meiner Meinung nach aus allen öffentl. Funktionen entfernt.
MfG Sturmi






helmar antwortet um 04-12-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Hallo Sturmi....nachdem es doch bei den meisten Institutionen so ist dass in diesen die Mitglieder ihre Funktionäre selber wählen liegt es auch an diesen solche bei Bedarf auch wieder abzuwählen........und wenn der Lixl bei den Bios zu den Oberbios gehört, dann ist das so..........wenn sie ihn haben wollen, ich gönne ihn denen vom Herzen.....;-).
Aber ich muss auch ehrlicherweise sagen dass ich mich in meiner Biozeit am allermeisten über einen Biogetreidebauern aus der ÖVP -Macherriege geärgert habe. Der für unsere Gegend zuständige Bioorganisationsbauer damals war zwar wirklich freundlich und nett, aber den eigenen Verstand benutze er lieber nicht. Wozu hätte er denn dann sonst auch seine "Oberen" gebraucht?
Mfg, Helga


biolix antwortet um 04-12-2011 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Ähhh sturmi, was ist eine "Öffentliche Funktion" ????

Wusste gar nciht das ein Verein schon in deine "Öffentlichkeit" fällt ..;-))

Aber wie gesagt, dich sollten sie wieder und wieder bei deiner Partei wählen oder bei deinem BB etc. du bist ein große Hilfe für die Sache, komtm mir vor als wennst mit dem F. Grillitsch verwandt wärst.. ,-))

lg biolix

p.s. helga, in dem Sinne danke ich dir nochmal sfür dein Lob das du mir hin und wieder wenigstens als Biofuntktionär entgegengebracht hast, und überzeugte BiokollenInnen bringen mir dieses auch des öfteren entgegen.. ;-)) Und es sollte nicht an der Parteifarbe liegen wer ein "guter Biobauer" wird, aber mancher, auch in wirklich öffentlicher Funktion nimmts dann halt leider nicht so ernst.. ;-(


Bewerten Sie jetzt: Petition: Menschenschutz für Schweinebäuerinnen
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;314622




Landwirt.com Händler Landwirt.com User