Bundesheer-Einrücken

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Martin2404 03-11-2011 18:35 - E-Mail an User
Bundesheer-Einrücken
Hallo
Muss man beim Bundesheer einrücken wenn man zu Hause am landwirtschaftlichen Betrieb als Betriebsführer gemeldet ist?
Habe gehört das es hier eine Befreiung gibt aber man darf keine andere Arbeit anehmen d.h. man darf keinen anderen Beruf nachgehen.
mfg


hom9489 antwortet um 03-11-2011 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bundesheer-Einrücken
Hallo
Aber nur bei Ausnahmefällen z.B. wenn einer der Eltern arbeitsunfähig ist soweit mir bekannt ist
mfg


joholt antwortet um 03-11-2011 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bundesheer-Einrücken
@Martin 2404 Ich kenne deine verhältnisse nicht und auch nicht wie die jetztige rechtslage ist. Ich war auch vom Bundesheer befreit ist zwar schon einige jahre her und war auch nicht sehr einfach befreit zu werden nur im nach hinen were es besser gewesen irgentwie den dienst abzudienen denn bei mir war es wirklich so dass ich bis zum vollendetem 36 lebensjahr keinen nebenberuf offiziel nachgehn durfte konnte zwar geringfügig arbeiten aber es war eine lange zeit und mußte am anfang alle 3 jahre von der gemeinde und der landwirtschaftskammer bestätigen lassen das sich an den bedinungen am betrieb nichts geändert hat. später genügte dann ein formloses schreiben von mir.
Und die 6 monate die es heute sind gehn auch vorbei und dann hast du dein ruh.
Mfg




Nuss antwortet um 03-11-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bundesheer-Einrücken


Bin auch vom Präsenzdienst befreit und kann daher meinen Vorredner Joholt nur zustimmen.

Nur die Zusatzklausel das ich nebenbei nicht außerlandwirtschaftlich Arbeiten darf ist mir neu, hat kein Sachbearbeiter beim Bund gesagt, bzw steht es auch nicht auf dem Schreiben das ich alle drei Jahre erhalte um meinen Betriebsführerstatus zu bestätigen.



Meine Meinung


Omer antwortet um 03-11-2011 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo war vor ca 1,5 jahren auch vor der entscheidung. Weil ich schon betriebsführer war hätte ich mich befreien lassen können. Das mit dem nebenbei arbeiten wurde mir auch gesagt das mann bis 35 oder so nichts anderes machen darf. Das heißt auch wenn es schlimm kommt das man es nachholen muss wenn man einen berufswechsel durchführt. Und ich wurde sehr gut beraten vom landwirtschaftskammer-sekretär,der auch meinte es seie besser die 6 monate abzzuleisten anstatt sich später zu ärern und er hat auch gemeint das man sich damit sehr die zukunft verbauen kann. Also entschied ich mich den grundwehrdienst abzuleisten und hatte auch noch meinen spaß dabei. Habe sogar den c-schein gratis machen können. Und ehe man sich versah waren die 6 monate vorüber. Natürlich habe ich mich gleich bei der musterung für einen einrückungstermin über dem winter (anfang oktober bis anfang märz) wo weiniger arbeit ist´gemeldet und zwei wochen darauf kam schon die einberufung. Auch das mit den angehörigen stimmt wenn einer voll arbeitsfähig ist kann es schon sein das dein antrag abgelehnt wird denn laut einen Bundesheer Hauptmann mit dem ich vor dem einrücken telefoniert habe werden 90% von diesen anträgen abgelehnt weil es solche wie sand am meer gibt.



rotfeder antwortet um 03-11-2011 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Doch das stimmt. Die Befreiung gilt nur, weil der Rekrut am landw. Betrieb unabkömmlich ist.
Sobald er die Zeit zu außerlandw. Arbeit hat, so hat er auch die Zeit seine Wehrpflicht abzudienen.
Ich würde auch damals freigestellt für den Betrieb, hatte aber sowieso nie vor arbeiten zu gehen.
Nur muß man halt melden wenn sich Veränderungen ergeben. Durch meine Heirat wollte man mich mit 28 noch einziehen, Argument, die Frau kann die nötigste Arbeit am Betrieb verrichten.
Da ist mir dann zugute gekommen, das die keinen F-Führerschein besaß.


Haa-Pee antwortet um 03-11-2011 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wer geht schon zum bundesheer?

ich liess mich befreien was einem kleinen spiessrutenlauf gleich kam.....
und das wichtigste nur nicht einschüchtern lassen....
mit den richten gutachten,befreiungsgründen usw ist man vor diesem österreichischen doddlverein ziemlich sicher....ausgezeichnet wirken borderline synthome,alkoholismus,schwerhörigkeit,farbenblindheit,kreislaufschwäche bei blutverlust,zugebene homosexualität....

ich habe nebenbei jahrelang einen anderen beruf ausgeübt und bin noch immer einberufungsfähig aber dass wird das bundesheer angesichts der maroden finanzlage sicher nicht in erwägung ziehen denn das kommt denen im falle des falles teuer!
die wirkliche elite lässt sich befreien oder untauglich schreiben..... der rest verbringt sinnlose monate.....



schellniesel antwortet um 03-11-2011 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee

nicht alles am Heer ist schlecht!
Und wer sein ganzes leben lang Drückeberger spielen will ist ein charakterloses ......eh schon wissen!

Die paar Monate können durchaus auch lehrreich für den ein oder anderen verweichlichten Burschen sein!

Mfg Andreas




Josefjosef antwortet um 03-11-2011 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bundesheer,

oh das war fast wie Urlaub!

So wenig, wie damals habe ich vorher und nachher nicht mehr gearbeitet. :-)
*weiterträum*



tch antwortet um 03-11-2011 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ausgezeichnet wirken borderline synthome,alkoholismus,

jetzt wundert mich Dein geschreibsel nicht mehr...

Du darfst noch Traktorfahren?
Es wird an der Zeit das einige die wegen psychischer Erkrankung Wehrdienstuntauglichen für die Zeit ihrer untauglichkeit alle! Führerscheine abgeben müssen

tch


schellniesel antwortet um 03-11-2011 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tch
Zumindest eine Nachuntersuchung wird angeordnet wennst beim psychotest etwas schräg drauf bist!

War an dem tag echt gereizt und dann auch noch so depperte Cpu Spielchen machen! Man was hab ich da geflucht!

oje Nachbesprechung beim Doktore :-) und dann gleich mal der Satz ob ich eine Führerschein besitze......

Obs jetzt wirklich soweit geht das der dir Abgenommen wird hab ich dann nicht herrausffinden wollen!

Mfg andreas




Interessierter antwortet um 04-11-2011 06:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Omer, du bis nurt 6 Mon dabei gewesen und konntest gratis den C-Schein machen ?

Kann ich mir nicht vorstellen.


Steyrdiesel antwortet um 04-11-2011 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Doch hab ich auch bekommen mit nur 6 Monaten Dienst. Das ist wirklich ein Vorteil da sparst du dir einiges an Geld und die Ausbildung für den Führerschein ist beim Bund auch um einiges besser als bei einer zivilen Fahrschule.

lg
Steff


josefderzweite antwortet um 04-11-2011 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das sind doch nur 6 Monate deines Lebens.

Du lernst wieder was neues kennen, kannst eventuell den B und C schein machen (2000-3000Euro), siehst mal wie es im Vater Staat abläuft, wenn du in der Nähe bist kannst du jeden Tag nach hause fahren, hast sicher an Haufen Spaß und kannst sagen: Ich war dabei!

Wenn du lieber Zivildienst gehst dann bitte aber mit irgendeinem vorgeschobenen Grund diese Kleinigkeit nicht zu machen ist doch sehr dumm.
Vorallem landwirtschaftliche Gründe würde ich außer acht lassen und es machen. Wenn du zu Hause deinen Eltern viel helfen musst dann muss es auch mal ohne gehen, wenn du allerdings selbst Betriebsführer bist kannst du die nächsten paar Jahre nichts anderes machen.

Machs dann hast du s hinter dir.


Haa-Pee antwortet um 04-11-2011 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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tch ich kann dich beruhigen ich bin voll tauglich!

besitze auch alle führerscheine....

und falls du dir schwer tust den inhalt eines textes richtig zu verstehen und wieder zu geben ,gibts für dich diverse selbsthilfegruppe eine davon ist sicher das österreichische bundesheer.....


sturmi antwortet um 04-11-2011 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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0,75 % vom BIP ist ein beschämender Beitrag für die östereichische Landesverteidigung. Unsere Nachbarn geben 1,5 % und mehr aus....
Bundesheer, Feuerwehr und Bauern brauch ma ned, kosten dem Steuerzahler vü z vü Geld, so das Stammtischgesudere. Aber wehe wir haben Hochwasser, Feuer, etc., dann schreien ALLE laut nach Hilfe!!!
Prinzipiell schadet einem jungen Mann weder der Präsenzdienst noch der Zivildienst.
MfG Sturmi




joholt antwortet um 04-11-2011 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Sturmi Es würde den jungen damen heutzutage noch viel weniger schaden wenn sie zum Präsenzdienst oder Ziviehldienst müssten.
Mfg


textad4091 antwortet um 04-11-2011 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hab meinen GWD auch schon hinter mir- Im Nachhinein kann man sagen dass es eine recht angenehme Zeit war, wenn nicht die unbeschwerlichste Zeit überhaupt (OK, drüber dass man "Wohnung" und Essen beim Heer gratis hat kann man streiten^^)
Egal ob Zivildienst oder Heer- schaden tut beides sicher nicht, muss eh jeder selbst wissen was man will;
Die 6 Monate "drückt" man auch durch, im Winter is des ned sooo die arge Sache, meist Betriebsversorger oder sowas- da hat man soweit fixe Dienstzeiten und da kannst dir die Freizeit daheim schön einteilen;
Zumal ist es auch mögich aus landwirtschalftichen Gründen dienstfrei zu bekommen- muss man sich halt gscheidt genug benehmen und einen driftigen Grund vorweisen;
Und nach 6 Monat isses eh scho wieder egal, so viel dazu ;-)


traktorensteff antwortet um 04-11-2011 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ haapee
Nicht schlecht, wenn du es geschafft hast, dich zu befreien.
Mein Vater hat mir damals geraten, ich sollte bei der STELLUNG sofort jeden Offizier fragen, wann man jetzt endlich die Waffe bekommt! ;-)
Ein Nachbar mit einem leicht krummen Kreuz (ich habe auch eine Hebebefreiung bekommen) war tauglich und hat nach dem Einberufungsbefehl ein ärztliches (neues) Gutachten eingeschickt. Was da drinnen stand, weiß ich leider nicht, aber anscheinend muss das Heer dann noch eine Stellung machen und das machen sie nicht, wenn sie genug Leute haben bzw. vielleicht die Zeit bis zum Einrücken zu kurz ist! Also, das nur als Tipp!

@ schellniesel
Nicht das ganze Leben drücken, nur bis 35! ;-)
Leider lernt man beim Heer nichts, man verträgt am Schluss mehr Alkohol durchs kräftige Training und so mancher fängt das Rauchen an.

@ sturmi
Die allgemeine Wehrpflicht bringt genau null! Für die heutigen Anforderungen ist es sinnlos, mit den Bürgern "Tarnen und Täuschen" zu spielen! Und 4-5 Wochen Grundausbildung (viele gehen dann in die Verwaltung) bringen nichts. Bei einem Angriff von wo aus auch immer, würde man Österreich nicht verteidigen können. Jeder Staat muss schon auch Soldaten haben, z.B. für Auslandseinsätze unter UN-Flagge oder auch für Katastrophenhilfe im Innland. Aber alle für sinnlose 6 Monate (ich hab noch 8 gemacht) einzuziehen, ist verrückt. Ein Sozialdienst und ein kleines Berufsheer für klar definierte Aufgabengebiete würde mehr bringen! Nur drückt der Wehrdienst zum einen die Jugendarbeitslosigkeit und rechtfertigt den Zivildienst (bei dem auch gewisse Stellen nur geschaffen wurden, um alle Zivildiener unterzubringen = komplette Zeitverschwendung).
PS.: Die Feuerwehr wird genug gefördert, man schaue sich die neu gebauten Feuerwehrhäuser im kleinsten Kaff an, aber wenn die Hälfte der Bevölkerung bei der Feuerwehr ist, kann man schon mal 300.000 Euro fördern... Bei der derzeitigen Budgetsituation unverantwortlich. Und wer sagt, dass man keine Bauern braucht...

@ joholt
Wer das meint, war nicht beim Bundesheer (wie der Verteidigungsminister) oder ist ein Phrasendrescher...

PS.:
Morgen ist es 10 Jahre her, dass ich eingerückt bin! Wer will, darf mir gerne gratulieren! ;-)


sturmi antwortet um 04-11-2011 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Steff
Ich sehe den Bürger unter Waffe lieber als einen Profi der bei einem eventuellen Bürgerkrieg gegen die Bevölkerung eingesetzt wird.
Wir haben in unserem "Kaff" auch ein neues Feuerwehrhaus gebaut, natürlich mit viel Eigenleistung!
Bauern, die Förderungen brauchen können nicht wirtschaften und sollen halt zusperren und sich eine andere Arbeit suchen! So oder so ähnlich hört man´s von diversen Diskussionsforen....
Versucht man aber die Herausforderungen der freien Marktwirtschaft anzunehmen schreiben die Gleichen, Umweltverschmutzer & profitgieriger tierquälerischer Massentierhalter.
MfG Sturmi


golfrabbit antwortet um 04-11-2011 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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War 8 Monate als C-Fahrer und Funker im Pongau beim Barras, es war nicht alles so für die Katz`wie andere schreiben. Ohne bereits vorhandenen LKW-Schein hatte man aber keine Chance auf die Fahrerposten.
Positiv für mich war: Körperliches Training, korrekte Vorgesetzte, Gebirgsausbildung, echte Kameradschaft.
Negativ: wenig Flieder, Versuchung Rauchen und teils zuviel Alk.
Möchte die Zeit heute trotzdem nicht missen.
Josef(Gefr.d.Res.)


golfrabbit antwortet um 04-11-2011 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hab ich noch vergessen: Wem die Sinnhaftigkeit der Landesverteidigung so gar nicht eingehen will soll sich doch zum Zivildienst in der Landwirtschaft melden. Sind bei uns gesucht und können so neben einer sinnvollen Arbeit auch noch viel fürs Leben lernen.


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