Katzen und Pflichten eines Katzenhalters

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__joe007 28-10-2011 11:51 - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo Katzenfreunde,

Ich habe eine Katze, die im Herbst 4 Junge bekommen hat und die nun ca. 10 Wochen alt sind. Nachdem ich die Katzen leben lies, haben wir nun Flyers gemacht um die Katzen zu verschenken, damit ein neuer Besitzer Freude an den Tieren hat.

Wir haben die Zettel auf Banken, Geschäftern verteilt, sogar per Mail an Freunde in anderen Bezirken und und und, ......

UND SCHWUPPS : HEUTE FRÜH ! Was soll das ?

Da wird man von der Bezirkshauptmannschaft angerufen und einem wird mit Strafe gedroht, weil man die Katze nicht Sterilisiert hat, ....

wer hat gewußt, dass ich als Katzenbesitzer verpflichtet bin, meine freilaufende Katze zu sterilisieren?

UND das Beste: Es gibt ja bei diesem Gesetz eine Ausnahme für "Bauernhofkatzen", bei denen gilt das noch nicht.
Außerdem schaut eh jeder Landwirt, dass die Katzen nicht zuviel werden.

Aber nachdem meine jungen Katzen, mit der Mutterkatze auf dem Sofa fotografiert worden sind, sind diese nun alle Hauskatzen, ............

Also was soll man da noch sagen?

Ist des a WITZ, oder was stimmt da nicht ?





baerbauer antwortet um 28-10-2011 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
den Behörden ist wirklich langweilig. Töten darf man sie nicht mehr, der Tierarzt schläfert nur sehr alte und todkranke Tiere ein... ein Witz...
lg
Christian


Schaf_1608 antwortet um 28-10-2011 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Von dem Gesetz hat ja wohl jeder gehoert...
Als 'bauernhofkatzen' zählen Katzen die am Land leben und deren Besitzer nicht festgestellt werden kann (das kann bei dir nicht mehr zutreffen, hast dich ja als Besitzer geoutet) sowie Katzen die auf bauernhoefen leben, nicht ins Haus dürfen und nicht (ausschließlich) gefüttert werden... Ersteres und zweiters sind aber eng miteinander verbunden...
Wenn du katzenhafter bist (sie kaufst und fütterst) so musst du sie auch sterilisieren lassen....
Das vorgehen der behoerde ist also gesetzeskonform, aber trotzdem sehr arg... Meiner Meinung nach sollte man auch gegen Leute vorgehen, die Katzen und Tiere unkontrolliert vermehren und verschenken. Aber auf diese Weise?!? Trotz der fragwürdigen Vorgehensweise wirst dich gegen die behoerde kaum wehren koennen...
Die jetztige Strafe wirst leider. Schlucken muessen, um weitere zu vermeiden solltest du die Katze und ihre jungen aber unbedingt sterilisieren lassen (ist zwar uebertrieben teuer, aber billiger als die Strafe)
Glg



traktorensteff antwortet um 28-10-2011 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo Joe,

ich erlaube mir, ein paar kritische Worte zu schreiben:

> "Nachdem ich die Katzen leben lies"
Aha, großzügig von dir... Du hast uns vor 2 Monaten stolz von deiner Hochzeit berichtet, mit schönem Foto, strahlend, ein schöner Tag voller Freude... und sich dann vorzustellen, dass dieser Mensch kaltherzig das Leben von Lebewesen sinnlos auslöscht... Man kann eben nicht hinter die Fassade der Menschen blicken.
Was sagt deine Frischangetraute zum Thema "Katzen erschlagen"?

"Außerdem schaut eh jeder Landwirt, dass die Katzen nicht zuviel werden"
Durch das Erschlagen, wie sonst? Kastrieren wirds wohl nicht sein... Soll das eine Rechtfertigung sein?

Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man so etwas machen kann. "Homma eh scho oiwai gmocht" sollte der Vergangenheit angehören! Eine Kastration beim Kater kostet etwa 65 Euro, bei Katzen etwa 85. Mengenrabatt kann man sich sicher aushandeln. Dann noch eine Impfung, und die Katze lebt weit über 10 Jahre! Was sind dann schon 10 Euro pro Jahr, wenn ein neuer 50.000 Euro Traktor in der Halle steht?

Anbei ein erklärender Link, die wichtige Stelle ist rot hinterlegt!

Hier der Text, der dein Missverständnis aufklärt:
+++
Die Formulierung „bäuerliche Haltung" wird von den Initiatoren der gegenständlichen Petition offenbar missverstanden. Gemeint sind damit nicht Katzen, die der Landwirt tatsächlich als Heimtier hält.

Für diese Katzen gelten zweifellos die selben Bestimmungen hinsichtlich der Tierhaltung wie für die Haltung aller anderen Katzen auch, dh. die Regelungen über Unterbringung und Pflege und insbesondere auch die Pflicht zur Kastration.

Der Begriff „bäuerliche Haltung" wird vielmehr als Sammelbegriff für Katzen verwendet, die neben den oben erwähnten, keinem Halter zuzuordnen sind, wie das häufig auf bäuerlichen Betrieben vorkommt. Es handelt sich dabei um Tiere, die vielleicht zwar regelmäßig auf einem bäuerlichen Hof mitgefüttert werden, aber ansonsten verwildert sind und als Streunertiere leben.
+++

Ich hoffe, jetzt ist jedem klar, dass es natürlich KEINE Ausnahmen für Landwirte gibt, wenn sie Hauskatzen besitzen! Die Katzen sind einem Besitzer zurechenbar, also sind sie zu kastrieren. Wurde hier schon im Forum darauf hingewiesen, leider anscheinend nicht von landwirtschaftlichen Behörden, wie es scheint, obwohl es jeden Landwirt betrifft.

Da muss man die Bezirkshauptmannschaft loben, die sind auf zack! Ich glaube nicht, dass du eine Strafe zahlen musst, aber nun wirst du sie kastrieren lassen müssen. Ich hoffe, du nimmst meine Worte nicht zu persönlich... MfG, Steff


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hier der Link:

@ Christian
Meine Güte, schon was von Kastration gehört? Da haben wohl einige Nachholbedarf.
 


jge antwortet um 28-10-2011 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
am besten ist, du hast einen nachbarn mit jagdhund der nicht gehorcht
der putzt alle sterilisierten und teuer geimpften katzen weg wie nix


Schaf_1608 antwortet um 28-10-2011 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Jge tolles Kommentar

Nein im ernst, wenn keine Katzen willst solltest vorher was Unternehmen, nicht erst wenn sie da sind... Mal davon abgesehen, dass es zuviele streunende Katzen und Hunde gibt...


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ jge
Toller Eintrag, diese Jagdhundbesitzer hat ebenfalls mangeldes Tierverständnis und könnte angezeigt werden, bevor man wieder von gebissenen Kindern hört. Aber man will es sich nicht mit seinen "Nachbarn" verscherzen... tragisch.

Man bedenke, Gott sei Dank kann dieses Forum auch von Nicht-Landwirten gelesen werden, tolle Komentare für das öffentliche Ansehen... Wenigstens können dann alle lesen, wie es "am Land" zugeht... Der wilde Westen ist nix dagegen... :-(


mfj antwortet um 28-10-2011 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters

@Traktorensteff....ich dachte immer, Du bist gegen Bevormundung, Abhängigkeit und Zwangshaftung...

Wie man seinen "Piratenfähnchen" doch so schnell in Wind stellen kann, wenn´s passt ! ...gell ;-))





traktorensteff antwortet um 28-10-2011 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ mfj
Auf dieses geistreiche und zur Diskussion beitragende Kommentar gebe ich keine Antwort...


Liesal antwortet um 28-10-2011 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hat jemand von den Kastrationsgegnern unter Ihnen einmal darüber nachgedacht:
Jeder Katzenhalter, der seiner Katze Freigang gewährt, ist verpflichtet, diese kastrieren zu lassen.

Warum soll jeder Nicht-Bauer per Gesetz dazu verpflichtet sein und der Bauer angeblich ausgenommen? Gibt es zwei Kategorieren von Katzenhaltern?

Die Interpretation "bäuerliche Haltung" zu hinterfragen angesichts der zunehmenden Zahl der wilden Katzenpopulationen, welche sich aus den abgewanderten Tieren aus "bäuerlicher Haltung" ergeben, sollte Ihnen, geschätzte fortschrittliche Landwirte ein Anliegen sein.


Liesal antwortet um 28-10-2011 14:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
"Das vorgehen der behoerde ist also gesetzeskonform, aber trotzdem sehr arg... Meiner Meinung nach sollte man auch gegen Leute vorgehen, die Katzen und Tiere unkontrolliert vermehren und verschenken. Aber auf diese Weise?!? Trotz der fragwürdigen Vorgehensweise wirst dich gegen die behoerde kaum wehren koennen... "



Wo kein Kläger, da kein Richter. Das gilt auch für die Vermehrer.
Jeder "Züchter" ist gesetzlich verpflichtet, seine Tätigkeit bei der BH zu melden.



Moarpeda antwortet um 28-10-2011 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
hat jemand von den kastrationsbefürworten schon darüber nachgedacht,
dass er/sie den katzen, besonders den männlichen, den ganzen spas nimmt?
.....und den weiblichen das erfüllende muttersein?

....aber das können frauen, welche tiere als partnerersatz und kinderersatz halten halt nicht verstehen

mfg. peda
(nicht ganz ohne ironie ;-))




Icebreaker antwortet um 28-10-2011 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ja @traktorensteff,
"Man bedenke, Gott sei Dank kann dieses Forum auch von Nicht-Landwirten gelesen werden, tolle Komentare für das öffentliche Ansehen..."
Das haben mir bereits einige Nicht-Landwirte in meinem persönlichen Umfeld bestätigt.

Und @moarpeda,
Hmmmm, denkst du bei diesen Zeilen schon wieder an die Else? Die scheints dir ja angetan zu haben *sfg*

Katzen habe ich übrigens zum fressen gern ....



Liesal antwortet um 28-10-2011 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
"Nachdem ich die Katzen leben lies,"

Joeoo7,
Sie wissen aber schon, daß es gesetzlich verboten ist, "ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund .... zu töten".
Ein vernünftiger Grund ist jedenfalls nicht, daß der Katzennachwuchs unerwünscht ist.
Als junger und moderner Bauer haben Sie sicherlich Zugang zu allen Nutz- und sonstigen Tier-Schutzbestimmungen.

Im übrigen kann man sich nur wundern, wieviel Steinzeitliches hier zu diesem Thema gepostet wurde.

Danke jedenfalls an Traktorensteff!




baerbauer antwortet um 28-10-2011 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@j da wir schon bei gesetzte sind:
streunende Katzen + Hunde (wenn diese frei herumlaufen außerhalb des Ortsgebietes) dürfen von Jäger bejagt werden. Macht aber niemand und macht auch keinen Sinn, genauso wie die Strafe von Joe!
wir (meine Eltern) hatten und haben auch Katzen, denn die bekämpfen die Mäuse sehr gut.
Nur
Auf einmal hat man sehr viele Katzen und weiß nicht wohin damit und innerhalb kurzer Zeit ist man froh wenigstens noch eine Katze zu erhalten, da diese aufgrund des Straßenverkehrs umkommen und auf einmal sind wieder viele da... aber diesen Zyklus kenne ich schon seit meiner Kindheit.
Und Katzen gehören auf eine Bauernhof.
lg


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ peda
Bei so einem Thema muss man mit Ironie oder Sarkasmus sparen, denn ich höre auch manchmal, dass man durch Kastration den Katern den "Spaß" verdirbt. Das ist natürlich nicht so, immerhin sind es nun mal Tiere und keine Menschen...

@ baerbauer
Doch, da gibt es etliche Jäger, die auf Hunde und Katzen schießen. Sogar ein Fall dieses Jahr, wo der Hund 10 m vom Besitzer entfernt war, erschossen.

Wenn du neben einer Straße wohnst, dann gibt es leider Unfälle. Viele Bauern wohnen aber nicht neben einer stark befahrenen Straße, dort geht die Dezimierung eher auf das Konto von Seuchen (gegen die geimpft werden kann) und Unterversorgung, denn auch Katzen können sich nicht übers ganze Jahr nur von Mäusen ernähren. Es sind HAUStiere und keine WILDtiere, auch wenn sie leider manchmal verwildert vorkommen. Eine gut ernährte Katze fängt übrigens wahrscheinlich mehr Mäuse. In deiner Gegend gibt es sicher genug Bauern, die ebenfalls nicht kastrieren lassen, von denen bekommst du sicher immer Katzen, wenn du welche durch den Straßenverkehr verlierst. Es gibt übrigens immer wieder Aktionen, bei denen Katzen gratis kastriert werden, zumindest in OÖ. Der Tierarzt kann dir sicher weiterhelfen und weiß vielleicht von solchen Aktionen.


josefderzweite antwortet um 28-10-2011 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Nicht ärgern, auslachen!!!


haasi antwortet um 28-10-2011 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Sie wissen aber schon, daß es gesetzlich verboten ist, "ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund .... zu töten".
ist es mir tatsächlich verboten, meine eigenen Katzen schmerzfrei zu töten ?
Bzw. ist es kein vernünftiger Grund, eine Katze zu töten, wenn sie ständig ins Blumenbeet kackt ?
Soll ich die Katze dann ins Tierheim bringen, wenn sie trotz mehrmaliger Ermahnungen immer wieder ins Blumenbeet kackt, obwohl sie auch zu den Thujen kacken könnte ?
Darf sie ein Tierarzt aus diesem Grund töten ?


Liesal antwortet um 28-10-2011 17:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
NEIN


haasi antwortet um 28-10-2011 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Soll ich die Katze dann ins Tierheim bringen,


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ haasi
Natürlich ist es VERBOTEN! Kein Lebewesen darf ohne Grund getötet werden (steht im Gesetz), und das Sch...en in das Blumenbeet ist kein Grund. Jetzt sind wir schon beim Töten von mehrjährigen Katzen angekommen... Ein vernünftiger Tierarzt wird dir hoffentlich den Vogel zeigen, außerdem ist es ihm ebenfalls verboten, ein Tier ohne Grund einzuschläfern!

Ich verstehe dich aber wirklich nicht, das wird nicht die einzige Katze sein, die dort hinkackt. Willst du also alle Katzen los werden? Ja, bring sie ins Tierheim, aber Katzen, die dir nicht dort hinmachen, wo du nicht willst, wirst du nie bekommen.


golfrabbit antwortet um 28-10-2011 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@Traktorensteff
Die von dir genannten Preise zwecks Kastration sind aber recht happig.
Mein Betreuungstierarzt verrechnete letztens: € 15.-- für Kater
€ 35.-- für Kätzin
für Zwerghasen sind die Kosten ident

Weiß das zufällig so genau, weil mein jüngster Sprößling sich zum Noa mit seiner Arche entwickelt und ich darauf schauen muß, daß es bei 2 Exemplaren pro Gattung bleibt.

Josef (Tier- und Kinderfreund--zumindest meistens)


__joe007 antwortet um 28-10-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@golfrabbit: Von woi bist du ?
Ich hab nu welche zu sterilisieren, ...

@ALL: Ich habs ja eh schon vor 3 Wo sterilisieren lassen, weil der Tierarzt gesagt hat, de müssen einmal werfen, danach könnens sterilisiert werden, ........ Und zum Thema Tierliebe & Co sage ich nur eines, dass diese Katze beim spazieren gehen gefunden worden ist, weils einer ausgesetzt hat, und nun werde ich bestraft, weil ich sie leben lies, ....... bzw. mitgenommen habe und aufgepeppelt habe, ..

@LIESAL : Ja, bin zwar modern, sogar mit westlicher Wirtschaftsausbildung inkl. Studium und Diplom,

ABER es ist nicht alles falsche bzw, unrecht was die ältere Generation gemacht hat bzw. wie sie es gemacht haben. Sonst wären wir nicht jetzt soweit in der Entwicklung, Lebensstandard, soziales Umfeld, Gesundheitssystem und dergleichen, ...

Wollte ich mal los werden EUER Wortglauberei, .......... *ggg*


Schenen Abend nu.

glg JoE


__joe007 antwortet um 28-10-2011 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ traktorensteff:

Stimmt, kann ich nicht, will ich nicht. Des bring i net übers HErz, dazu bin i ein zu großer Tierliebhaber.

wenn ich die KAtzen hätte töten müssen, hätte der Tierarzt oder ein Jäger oder keine Ahnung wer das machen müssen, .....

bin ja kein Unmensch, .....

Passt scho, hab eh ein offenes Ohr und verstehe sehr VIEL !

lg


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Joe
Das erklärt natürlich den leicht falsch zu interpretierenden ersten Text.

Damit es nicht falsch verstanden wird, Katzen müssen nicht einmal werfen, um kastriert werden zu können. Wahrscheinlich war es halt schon zu spät, bereits trächtig.

@ golfrabbit
Das ist echt günstig! Normal ist es schon mehr.

Zufällig habe ich gerade einen Zeitungsausschnitt entdeckt. Es gibt wieder die GRATISAKTION für streunende Katzen, ist aber nur für Oberösterreich gültig. In anderen Bundesländern gibt es wahrscheinlich auch immer wieder Aktionen.

Es fällt glaube ich auch keine Arbeit an, die Leute kommen und fangen die Katzen mit Fallen, ihr müsst nur die Katzen melden (Ort). Der Rest wird gemacht.

Unten ist der Link, den ich auch noch gefunden habe.

Hier die Kontaktdaten:
"Melden Sie Streunerkatzensichtungen an „Streunerkatzen OÖ“, Fr. Auer unter der Telefonnummer: 0699 / 11 91 01 54 bzw. info@streunerkatzen.org"
 


280563 antwortet um 28-10-2011 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Solche dämliche Leute wie du bestimmt einer bist, sollten sich die Mäuse selber fangen und zu diesem Zweck keine Katzen halten. Deine unqualifizierten Aussagen schreien zum Himmel. Hoffentlich liest deinen blödsinnigen Kommentar niemand, der nicht aus der Landwirtschaft ist. Denn sonst sehen sich diese wieder einmal bestätigt, wie dumm und unbeholfen manche Landwirte sind. Wenn deine Katzen dein Beet gratis düngen, sei ihnen dafür doch dankbar. Mit den Blumen kannst du abends nicht schmeicheln aber dafür mit gut gehaltenen Katzen.


280563 antwortet um 28-10-2011 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@haasi! Mein obiger Eintrag hat sich an Dich gewandt, wie du hoffentlich behirnt hast.


Manne antwortet um 28-10-2011 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@280563
Dein Beitrag errinert mich sehr an Else
MFG
Manne


muk antwortet um 28-10-2011 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Liesal

es gibt intelligente katzenhalter und weniger intelligente , und vielleicht sogar solche die noch nie eine katze gesehen haben und halt wichtig daher reden wollen.


Restaurator antwortet um 28-10-2011 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@j__joe007:
falls du strafe zahlen musst: zahl sie einfach mit lachendem gesicht und lass dir die schönen wochen mit dem kleinen katzenglück davon nicht zusammenhau'n. die welt wird immer vertrottelter, wenn ich eine katzenfamilie haben will, dann hab ich eine und niemand wird mich daran hindern. zumal sich lebenslang eingesperrte katzen - zu zuchtzwecken - schrankenlos vermehren dürfen.
es is wie mit dem schweinefleisch, etc.: dann kommen die jungen katzen halt aus ungarischer hinterhofmassenproduktion und werden gegen geld gehandelt. bei uns gibt's dann nämlich irgendwann zuwenig davon.
und was ma am besten g'fallt: über an ferkelschutzkorb scheissen sie sich an wegen der armen sau, aber bei den katzen fordern sie lebenslange haft wenn sie nicht kastriert sind, aber hähne dürfen nicht kapaunisiert werden, aber die jungen hähne dürfen getötet werden, für kampfhunde braucht ma a psychogutachten, aber 7 abg'richtete jagdterrier darf i schon mitführ'n (wer is da wohl g'fährlicher????) usw. usw.
auf die ganze kacke setz ma dann noch a diktatorisches polizeibefugnisgesetz drauf, damit ma im voraus die leute unter kontrolle hat wenn der euro tschari geht.
mein fazit: alles was nicht in existenzzerstörenden strafen mündet so tun wie man es für richtig hält, als selbstbestimmter mensch.


Moarpeda antwortet um 28-10-2011 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@haasi

wenn du die katze zum zwecke des verspeisens ums eck bringst, dann ist das ein vernünftiger grund.


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Moarpeda

NEIN, das stimmt nicht, laut

§ 6 Abs. 2 des Tierschutzgesetzes (TSchG) von 2004

ist es nicht erlaubt!

"Es ist verboten, Hunde und Katzen zur Gewinnung von Nahrung oder anderen Produkten zu töten"

http://bmg.gv.at/cms/home/attachments/9/0/3/CH1119/CMS1097184527208/skriptum-tierschutz.pdf


Liesal antwortet um 28-10-2011 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
REstaurator:
Nur ein Beispiel aus Ihrer Aufzählung - junge Hähne dürfen nicht karpaunisiert werden ...
Dafür dürfens vermust oder vergast werden.

BAUERNKATZEN kommen sicher nicht aus dem Ausland.
Und wer Rassekatzen billig aus dem ausländischen Kofferraum kauft, sollte/könnte längst wissen, was er damit bewirkt.
Genauso verhält es sich mit den Fleischprodukten aus dem Niemandsland - auch wenn sie nach dem Grenzübertritt die österr. Staatsbürgerschaft erhalten (...-Gütesiegel)

Beim Stöbern in Restaurators Beiträgen ist mir nichts derartig unsachlich "Vermischtes" untergekommen.




Restaurator antwortet um 28-10-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@liesal:
bitte genau lesen was ich geschrieben habe: sie werden aus dem ausland kommen weil es DANN (=wenn diese gesetze wirklich greifen) bei uns keine mehr gibt. das hat gar nix mit rassekatzen zu tun, ich möcht jedenfalls immer eine katze haben. und woher krieg ich die dann?
zum thema fleischprodukte: erzählen sie das jemandem der nicht über ihr einkommen verfügt. offensichtlich sind sie in der glücklichen lage zu den besseren, teureren produkten greifen zu können.
und unsere einkommen werden nix besser.


Schaf_1608 antwortet um 28-10-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
restaurator habe ich zwar gerade im anderen thread geschrieben, aber nochmal:
es müssen bei uns nicht alle katzen kastriert werden, das gesetz betrifft nur katzen welche nicht zur zucht eingesetz werden (müssen nat in einem herdbuch eingetragen sein) also wird es auch immer genug katzen geben, denn wenn mehr leute eine haben wollen werden auch mehr zu züchten anfangen, vl ja genau diejenigen die auch jz schon "züchten", dann halt am legalen wege....


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Restaurator
Du bekommst Katzen auf jeden Fall von Leuten wie dem muk, der sie nicht kastrieren lässt. Nur weil es ein Gesetz gibt, werden deswegen nicht alle Katzen kastriert!
Außerdem, wie ich im anderen Beitrag geschrieben habe, die jungen Katzen werden reihenweise erschlagen, daher gibt es keinen Mangel, denn sonst würden diese Katzen überleben und ein neues Zuhause bekommen. Das gleiche gilt für die Katzen im Tierheim, dass dauernd überbelegt ist. Kein Anzeichen, dass es zu wenige Katzen geben wird. Auch zukünftig nicht. Schaut euch die Vermehrungsraten von Katzen an, es wird immer genug geben, da es genug arme verwilderte Katzen gibt.


Liesal antwortet um 28-10-2011 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich wurde gestern gefragt, ob ich einen Platz weiß für eine schwarzes Katzen-Gespann (männl./weibl), 5 Monate alt.

Vor einer Woche: Hilferuf vom Land: 1 weißes Kätzchen, ca. drei Monate alt, geschwächt durch Parasitenbefall (Ohrmilben, Flöhe sonder Zahl).
Diese Kreatur konnte nicht einmal mehr vor einem Hund flüchten, und war schon wochenlang gesichtet auf Bauernhofen in der Umgebung von 10 Kilometern. Alle haben sich nur gewundert, gesagt, ah, die war ja schon bei uns am Hof. Getan haben sie aber nichts.



muk antwortet um 28-10-2011 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ patrick 1608

genau das ist es : geschäftemacherei mit katzenzucht . der wahre hintergrund .

@ traktorensteff
Beim MuK gibts nur freilebende glückliche katze . da hast keine Chance eine einzufangen wennst eine haben willst.

MUKs katzen sind keine handelsware. ich habe respekt vor der schöpfung und masse mir nicht das recht an in den kreislauf der natur durch kastrieren einzugreifen.

ich habe auch kein interesse an der ausrottung der katzenpopulation damit ich dann als züchter gute geschäfte machen kann.


Restaurator antwortet um 28-10-2011 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
ich nehm das in meiner gegend und auch in den nächsten 50km umkreis net so wahr, dass es da eine katzenplage gibt und kenn nur a handvoll nicht kastrierte katzen. ganz im gegenteil, so a pseudotierschutztante hat in der nächstgelegenen siedlung mit hilfe vom tierschutz zuerst alles angfüttert und dann eingfangen was frei herum g'laufen ist mit der folge, dass in der zeit danach wieder etliche verzweifelte suchplakate herumghängt sind.
und wer für katzenzüchter spricht braucht über anbindehaltung etc. nicht mehr zu diskutieren weil er / sie aus dem gleichen eck kommt.
aber wenn ich in dem und im andern thread die dramatik der katzenüberbevölkerung geschildert bekomm, dann muss ich sagen: is schon gleich wie bei den ausländern - an allen ecken und enden in nicht mehr übersehbarer zahl, sich ins unermessliche vermehrende, nicht von hier stammende kreaturen. rofl
übrigens: die natürlichen feinde haben meine winterpullover in mein einzigen katzenlosen winter net retten können. okay, vielleicht selber schuld, ich hätt's ja mit ana vorrichtung derschlagen können die für marder wiederum verboten ist (was jetzt aber ka kritik am schlagfallenverbot sein soll).
nur damit mir kana was unterstellt: für mein jungen geissbock hab ich glatt 700 euronen ausgeben damit der herr doktor seinen mittelfussbruch mit schrauben wieder ganz macht. dabei hätt der garantiert super g'schmeckt. aber er dackelt halt mit mir, den andern 2 ziegenherrn und meine hund mit beim arbeiten ;) und mein felix - kater hab i mit mein urlaubsgeld gesponsert damit er noch a paar schöne monat hat. aber die twinnie is in die kühltruhe kommen.
FREIHEIT FÜR ALLE TIERE, FÜR DAS RECHT DES MENSCHEN SIE ZU FRESSEN UND: AUCH TIERE HABEN EIN RECHT AUF SEXUALITÄT!


Moarpeda antwortet um 28-10-2011 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff
alle tiere sind gleich, nur manche sind gleicher





traktorensteff antwortet um 28-10-2011 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Peda
Wenn man den Unterschied zwischen Wildtieren und Haustieren nicht kennt, kann ich auch nichts machen.


Moarpeda antwortet um 28-10-2011 23:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@steff
es geht nicht um wildtiere oder haustiere, es sei denn schweine, kaninchen oder rinder sind wildtiere ;-))

es geht in wirklichkeit um kulturell bedingte abgrenzungen

warum ist das kaninchen essbar und die katze nicht?
warum ist die ziege essbar und der hund nicht?
warum ist das schwein dem moslem ein ekel?
warum ist der hund dem chinesen ein genuss?

warum ist denken und logisches zu posten anstößig?


schellniesel antwortet um 28-10-2011 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hm sehr merkwürdiges Gesetzt! Seit wann gibts das?

Da wird ja eine Art direkt verurteilt in ein paar Jahren auszusterben!

Jede Katze die bei ihren Freigängen auf andersgeschlechtliche Artgenossen treffen könnte darf nicht mehr fruchtbar sein?
Hoffentlich gibts noch ein paar nicht zuordnbare Bauernhof Katzen die sich vermehren.....

Aber a Katzenleine is in ordnung gel !
Und das Jackerl mit passende Schuach fürn Wauzi auch!

Die Welt steht nimmer mehr Lang!

Andreas, verärgert (in @tria Manier)


traktorensteff antwortet um 28-10-2011 23:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Peda
Ich dachte, du beziehst dich auf diesen unsinnigen Maus-Vergleich vom muk. Maus = Wildtier, Katze = domestiziertes Haustier. Vergleich nicht möglich. Kurz gesagt.

Ich kann es dir sagen:
Kaninchen sind Nutztiere, die man für das Essen gezüchtet hat und die man "tiergerecht" für die Fleischproduktion halten kann. Katzen können einfach nicht derart gehalten werden, Hunde ebensowenig. Man sehe sich die "Haltung" in China an, in Käfigen, bestialisch gehalten und getötet, obwohl wahrscheinlich auch andere Nutztiere von denen bestialisch getötet werden. Außerdem wird man doch nicht abstreiten können, dass Katzen/Hunde ein ganz anderes "Wesen" haben als andere Tiere.

Der Moslem mag kein Schwein, weil irgendwann mal ein religiöser Führer in warem Herkunftsländern des Islam draufgekommen ist, dass die freilaufenden Schweine Krankheiten auf den Menschen übertragen und Schweinefleisch bei Hitze nicht lange aufgehoben werden kann und bei einer Schlachtung nicht sofort verbraucht wird, da zu viel für eine Familie usw. Deswegen ein Vorteil für die "eigene" Religion, wenn die Gläubigen nicht krank werden und wegsterben.

Übrigens, nur in 2 südchinesischen Provinzen wird Hund und Katze gegessen. Im Rest eh nicht. Ich glaube einmal gehört zu haben, dass es dort irgendwann eine Hungerkatastrophe gegeben hat, wo sie dann Hunde gegessen haben, und das ist dann zur "Tradition" geworden. Ich habe kein Problem mit Ländern, bei denen die freilaufenden Hamster in der Suppe landen wie bei uns Hühner.

Aber wie sind wir jetzt auf das Thema gekommen?


traktorensteff antwortet um 29-10-2011 00:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ schellniesel
Das österreichische Tierschutzgesetz gilt seit 1.1.2005, davor war Tierschutz Landessache, alles unterschiedliche Regelungen und nicht zielführend. Aber schön, dass du wenigstens ab jetzt von der Existenz dieses doch eher wichtigen Gesetzes weißt. ;-)

Um das geht es ja, es gibt genug Leute, denen es egal ist, ob sich die Tiere unkontrolliert vermehren und was dann mit ihnen passiert (= erschlagen). Deswegen gibt es das Gesetz, weil es immer noch genug Leute geben wird, die sich nicht daran halten. Keine Sorge, manchmal denken die Gesetzeserfinder auch mit! Also, da wird nix aussterben! Und die Gesetzesformulierung von "Freigängern" ist aus juristischen Gründen so gewählt worden.

Schau doch nur mal in deine Umgebung, du wirst enormes Katzenleid sehen, um die sich niemand kümmert. Solche Katzen siehst du keine 2 Jahre, dann sind sie nämlich schon wieder tot. Und genau deswegen gibt es das Gesetz, damit die ungewollte Katzenpopulation kleiner wird.

Wie schauts bei dir am Hof aus?

Steff, der vom schellniesel enttäuscht ist, da er dachte, er wäre ein intelligenter junger Mann und kommt nicht mit solchen "Aussterben-Gedanken" à la muk daher!


Johannfranz antwortet um 29-10-2011 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Es scheinen hier ein paar Forenser die Gesetze der Natur (fressen und gefressen werden,worauf alles Leben auf dieser Welt aufgebaut ist ) noch immer nicht begriffen zu haben !!!


reiteralm antwortet um 29-10-2011 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@joe007
Gratuliere zu diesem Diskussionsbeitrag. Da is ja Amway eine Kleinigkeit zu dem was sich heute in diesem Forum bezüglich Katzen und Mäuse tut.
Muß aber auch eingestehen das ich vor 2 Jahren unseren Garfield kastrieren habe lassen und es 75.- Euro gekostet hat. Leider hat er es danach nur ein halbes Jahr überlebt. Da hab ich lieber ein paar Katzen mehr.


Moarpeda antwortet um 29-10-2011 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@steff

http://de.wikipedia.org/wiki/Hundefleisch

habe im zarten kindesalter selber einmal hundfleisch gegessen, so unüblich war das bei uns nicht

in asien essen sie alles was vier beine hat, ausser tische
....und alles was fliegen kann, ausser flugzeuge



50plus antwortet um 29-10-2011 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@steff

Wenn du einmal älter bist, wirst erkennen, dass es immer 2 Seiten einer Medaille gibt....es gibt immer ein ABER.....

Tiere darf man nicht grundlos töten (natürlich möglichst qualfrei).....ABER Kinder darf man in Österreich ungestraft abtreiben!


50plus antwortet um 29-10-2011 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
...übrigens wieviele jährlich?




50plus antwortet um 29-10-2011 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
....so zwischen 27 000 und 80 000 pro Jahr, so genau geht's da nicht!


Restaurator antwortet um 29-10-2011 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@moarpeda: net nur in china. in der schweiz is der handel mit sogenannten metzhunden auch erst ein paar jahre am markt untersagt. im privaten bereich ist das nach wie vor erlaubt.
fleischpreis: mehrjährige 1€/kg, Junghunde 1,2€/kg, grössere hunde generell im unteren preissegment - alles lebendgewicht!
da sind die schweinebauern beim derzeitigen lebendschweinpreis von 0,61€/kg wahrscheinlich neidisch.
laut entsprechenden börsen wir bernhardiner in china derzeit um 122€/kg (ausgeschlachtet) gehandelt.
 


tch antwortet um 29-10-2011 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo 50 Plus, was wilsst damit zum Ausdruck bringen? Du schmeisst mit Zahlen um Dich die nicht nachvollziehbar sind...
Was bezweckst damit.

Ungeborene werden abgetriebn das ist ein Fakt- heisst das jetzt das man ungestraft katzren erschlogen soll wenn man diese nicht mehr will?

tch


Liesal antwortet um 29-10-2011 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
50plus

Die Abtreibung dem praktizierten Katzenumbringen auf vieelen Bauernhofen gegenüberzustellen, das ist wirklich ein Zeugnis von Argumentationsnotstand.
Da könnte man genauso das Vermusen von männlichen Kücken, das absichtliche "Aussortieren" von schwächlichen neugeborenen Nutztieren und was weiß ich noch der "Kinderaufzucht" gegenüberstellen.

Und: Kinder werden meist nicht grundlos abgetrieben.
Bitte dazu ein genes Thema eröffnen.

Warum sind Sie nur so verbittert ...


traktorensteff antwortet um 29-10-2011 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Johannfranz
Ich verstehe nicht, was die Rechte eines Katzenhalters mit den Gesetzen der Natur zu tun haben sollen...

@ reiteralm
Und was machst du nun mit den ganzen Katzen, füttern? Und was mit dem "Überschuss"?

@ Moarpeda
In der Nachkriegszeit?

@ 50plus
Bitte höre mit den nicht passenden Vergleichen auf! Wir können froh sein, dass wir ein Tierschutzgesetz haben! Und wenn du gegen Abtreibung protestieren willst, kannst du ein neues Thema aufmachen. ;-) Oder meinst du, wenn wir schon Menschen abtreiben lassen, so lange brauchen wir uns dann nicht um Tiere kümmern... Du bist also für die grundlose Tötung von Tieren... Ich meine, so MUSS man deinen Beitrag interpretieren! OK, lassen wir es einfach, die Blickwinkel auf das Problem sind bei uns wohl leider anders.

@ Restaurator
Vollidioten gibt es überall, auch in der Schweiz. Im Artikel steht auch, dass es meist ältere Leute sind, die es wohl aus der Kriegszeit "kennen". Blöde Gewohnheiten sterben nicht aus, höchstens mit den Menschen selbst. Außerdem ist die Schweiz ein Land mit vielen fremden Kulturen, da wundert es einem dann nicht, wenn irgendwo in Käfigen Hunde und Katzen eingepfercht werden. Ein Geschäft kann es nicht sein, denn Hunde sind ganz oben in der Nahrungskette und brauchen auch hochwertiges Futter, um überhaupt genug zu wachsen...


50plus antwortet um 29-10-2011 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@tch

Ist dir das unangenehm?

Ich möchte nur zum Nachdenken anregen....ich urteile nicht und möchte auch nichts bezwecken!!!


tch antwortet um 29-10-2011 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo 50Plus

Was soll mir unangenehm sein? der Gedanke das Kinder abgetrieben werden? Nein, der ganz sicher nicht!
Das Katzen erschlagen werden? das habe ich schon gesehen.
Das so etwas in der Öffentlichkeit als gut befunden wird- auch das ist mir nicht unangenehm!

Du regst nicht zum nachdenken an! ein bisschen schon, darüber was Dir in Deinem Leben widerfahren ist das Du so bist wie Du bist....kann und ist mir aber auch egal

tch


Liesal antwortet um 29-10-2011 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Traktorensteff,

Menschen/Bauern wie 50plus bekennen sich zum Steinzeitdenken, wenn es um Tiere geht.

Aber eigentlich auch, wenn es um Menschen geht. Denn, das Thema Abtreibung so "abzuhandeln" spricht für eine sehr hinterwäldlerische und Menschen/Frauen-feindliche Sichtweise.


teilchen antwortet um 29-10-2011 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters

@tch, Traktorensteff, Liesal,

Danke, Ihr habt vieles vorweggenommen, was ich dazu schreiben wollte.
Es lässt mich auch nicht kalt, was hier verzapft wird.


@50plus

Ich finde die Themen kann man vermischen, wenn man nach Argumenten sucht und gern vereinfachend denkt. Aber es macht aber absolut keinen Sinn.
Das eine rechtfertigt das andere nicht.

Es sind ja meistens nicht dieselben Menschen, die Kinder abtreiben und gleichzeitig Tiere unmäßig verhätscheln.
Wenn Du eine Frau mit Hunderl im Tascherl siehst, muss das nicht zwangsläufig eine Frau sein, die auch Abtreibung befürwortet.

Eine Verrohung der eigenen Gefühlswelt ist es in beiden Fällen, wenn auch -wie Liesal schreibt - die Gründe für Abtreibungen für uns verborgen bleiben.
Wir wissen nichts von der Not einer Frau, die ungewollt schwanger ist, und nicht damit zurechtkommt. Ich wage über niemanden in dieser Situation zu urteilen, solange ich die Situation nicht selber erlebt habe.
Dass ungewollte Kätzchen eine vergleichbar große seelische Notlage für einen Bauern wären, habe ich bisher nicht erleben können.

Wenn Du schon zum Nachdenken anregen willst, dann darüber, was das Töten von kleinen Kätzchen mit unserem Gefühl macht. Ich glaube wir sind nicht dazu gemacht, Tierkinder umzubringen - hier wiederhole ich mich - und dazu gehört für mich auch der Genuss von Kalbfleisch, Milchferkel und dgl. Es ist für mich unethisch, den Tieren um des Genusses willen nicht einmal ein volles Leben zu gönnen.



Johannfranz antwortet um 29-10-2011 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
wenn Du das nicht verstehst ,dann musst halt noch ein bissl was dazulernen !


Liesal antwortet um 29-10-2011 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
teilchen,

danke herzlich für Ihre ergänzenden Worte, was Abtreibung und das Verspeisen von Tierkindern betrifft.



Liesal antwortet um 29-10-2011 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
johannfranz,

auch Ihnen steht es frei dazuzulernen.
Angesichts Ihrere Äußerungen ist es sogar dringend geraten.


wildduck antwortet um 29-10-2011 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich habe SEIT JAHREN vier kastrierte und geimpfte Katzen.
Drei Katzen und ein Kater.
Die Weibchen bringen mir bis zu zehn Mäuse in Spitzenzeiten.
Der Hängebauchkater macht Revierkontrolle und jagt weniger - hat trotzdem Spass ;-)
Wenn eine Katze abhanden kommt, besorge ich mir eine neue.
Die Neue ist ca. drei Monate alt und ist geimpft. Sie wird zuerst zwei Wochen im Haus eingeschlossen.
Danach kann sie mit den anderen Katzen unterwegs, wobei sie jagen lernt.
Sie bekommen Futter und im Winter können sie in die Wärme.
Es ist keinesfalls so, dass sie den natürlichen Jagdtrieb nach der Kastration verlieren.
Zweimal im Jahr werden sie entwurmt.
Die Kosten sind es so die Jahre über gesehen wert, gesund sind sie auch.

Gruss WD





50plus antwortet um 29-10-2011 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@teichen

Natürlich hat eines mit dem Anderen zu tun!
Und genau diese Verlogenheit macht mir Sorgen.....kennst du das Lied von Udo Jürgens: "Ein ehrenwertes Haus"?

Schönes Wochenende noch!


Restaurator antwortet um 29-10-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff:
ich bin zwar kein hundefresser und will auch keinen essen, aber wie kommst du drauf, dass die in der schweiz in käfige gepfercht werden bei der aufzucht?
den luxus hund nicht zu essen können nur wir uns in unserer überflussgesellschaft leisten. für die bewohner extremer umgebungen mit elendslangen wintern war es ja wohl logisch, dass man die überflüssigen jungen hunde etwas wachsen lässt und dann aufisst und nicht sinnlos ihr leben eliminiert.
wer hundefleisch für den gaumenkitzel isst ist dekadent, ganz klar. aber dort, wo es sinn macht ist auch das in ordnung. und jahrtausendelang bewährtes kann man erstens nicht so schnell auslöschen und zweitens, wenn die not gross genug ist tät wahrscheinlich auch der eine oder andere nachbar dich ordentlich abhängen lassen ;)
egal wie: in meinen augen ist ein gut gehaltener metzhund der fachgerecht geschlachtet wird erstrebenswerter als rind- und schweinefleisch aus fremdländischen massentierhaltungen die bis zum letzten atemzug nur stress und leid haben.


Liesal antwortet um 29-10-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
WD,
schön, einmal was Vernünftiges zu lesen.

50plus,
das ehrenwerte Haus paßt mE sehr gut zur bäuerlichen "Landschaft":
Zuständig und kompetent für Tierschutz, religiös, gegen Abtreibung, aber FÜR die Tötung des tierischen Geschöpfes, wenns nichts einbringt.



teilchen antwortet um 29-10-2011 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters

Ich kopiere den Eintrag von 50plus hier herüber, damit sich beim Mitlesen alle auskennen. Er bezieht sich auf meinen Eintrag hier.

Eintrag von 50plus:
Ich weiß, dass es Frauen gibt, die in ihrer Not nicht anders können, als sich zu einer Abtreibung zu entschließen und ich verurteile niemanden deshalb!

Okay die moderne Frau von heute, die ihr Kind abtreibt, ißt kein Schnitzerl, weil sie es nicht übers Herz bringt, dass ein Tier dafür sterben muß, füttert aber ihre Katze mit Lungenbraten....darüber muß man sich keine Gedanken machen????

Ich bin gerne hinterwäldlerisch und verbittert!!!!
Weiterhin eine spannende Diskussion und ein schönes Wochenende, da steig ich aus!



traktorensteff antwortet um 29-10-2011 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Restaurator
Ich habe den Artikel nur überflogen, wenn Chinesen oder Vietnamesen in der Schweiz Hunde "mästen", wird es wohl wie weltweit üblich in Käfigen passieren. Da gibts keine freilaufenden "Weidehunde". Wie ich schon geschrieben habe, da machen sie wohl kein Geschäft, so ein Hund braucht Kraftfutter. Außerdem sind wir schon längst aus dem Mittelalter oder der Notzeit während Kriegen entkommen und so etwas ist ganz einfach nicht mehr nötig. Meines erachtens hat der Bauer am Bild einen gewaltigen Dachschaden und ist unter Umständen sogar psychisch gestört. Hat einen alten Hund, der ihm zu zäh wäre und isst junge Hunde...

PS.: Und überflüssig sind Hunde nicht, wenn man kastriert... und da schließt sich der Kreis.


MF7600 antwortet um 29-10-2011 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
und ich dachte immer wenns was einbringt?!


Restaurator antwortet um 29-10-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff: im artikel geht es um die urschweizer die nach wie vor hunde essen, nicht um schlitzäugige einwanderer. wie die tierschützerin im interview sagt: es wird nicht verboten weil auch viele abgeordnete hundefleisch essen.


teilchen antwortet um 29-10-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters

@50plus

Und jetzt meine Antwort dazu.
Ich nehme an, Du kennst eine Frau, die eine Abtreibung gemacht hat, kein Schnitzerl isst und ihre Katze mit Lungenbraten füttert.
Wenn es diese Frau also wirklich gibt, kannst Du Dir schon Deine Gedanken machen.
Eines ist diese Frau aber sicher nicht: typisch für die "moderne Frau von heute". Die gibt's nämlich genauso wenig wie "den Mann von heute" oder "die Bäuerin von heute".

Ich habe einige Frauen erlebt und kennengelernt, die eine oder mehrere Abtreibungen hinter sich haben. Eines sind sie sicher nicht: "modern" im Sinne von "Selbständig". Sehr oft haben sie Angst, von ihrem Partner verlassen zu werden, wenn sie das Kind austragen, oder sie trauen sich nicht zu, es alleine großzuziehen, oder lassen sich überhaupt vom Partner einreden, es abzutreiben. Also mit "Modern" hat das gar nichts zu tun.
Apropos, wieviele Frauen kennst Du mit so einem Schicksal, weil Du so wissend darüber zu sein scheinst?



schellniesel antwortet um 29-10-2011 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff

Hab hier nur etwas Überzogen geantwortet!

Was das Tierschutzgesetzt angeht bin ich mir schon im Klaren wusste nur nicht das es beinhaltet das Katzen die Freigänger sind Unfruchtbar gemacht werden müssen!

Nun haben auch einen Kater (Felix) kastriert und und unsere Vorgängerin die "Garfield" war genau so sterilisiert!

Bring es selber auch niemals übers Herz eine Katze zu töten oder überhaupt zu erschlagen.
War aber in meiner Kindheit gang und Gäbe die Selektion bei Neugeborenen.....


Was ich aber schon arg finde ist das man belangt werden kann wenn man sich entschlossen hat den ungewollten Nachwuchs eine schönes Leben woanders zu ermöglichen und als Bauernhofkatzen so abgegeben werden das sie eben nicht geimpft geschnitten...sind!

Wenn ich mich umsehe sehe ich das es Katzenleid bei den "Katzenmüttern" am schlimmsten ist! Unweit von mir ist so eine Herbergsstelle für Arche Noah Katzen. min. 30 Katzen in einem kleinen Mietshaus und Verteilen sich auf die Umliegenden Höfe....

Da laufen Katzenwraks herum die möchte mit Sicherheit auch kein Chinese auf seinem Teller...

Und wenn man schon Tierleid verhindern will dann sollte in einem Tierschutzgesetz auch der Freigang für Katzen verpflichtend sein (nicht an der leine versteht sich)
Den eine Katze ist ein Soziales Tier mit Revieransprüchen und das kann man in einer drei zimmer Wohnung niemals gerecht werden!

Mfg Andreas




traktorensteff antwortet um 29-10-2011 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Restaurator
Die Schweizer sind schon ein merkwürdiges Völkchen! Vielleicht meldet sich hier noch ein Schweizer und sagt uns seine Gedanken dazu (Ich meine keinen "Hundefresser"").

@ schellniesel
Dann bin ich ja beruhigt!

Nicht immer ist es so, dass eine Hauskatze raus kann. Bei den Wohnungskatzen ist es aber wohl auch so wie bei den Kühen im Stall. Die dürfen ja leider auch nicht raus und kennen kein anderes Leben. Wichtig ist natürlich, dass dann 2 Katzen zusammen sind.


schellniesel antwortet um 29-10-2011 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff

nun ja das mit dem nicht raus können ist aus Bequemlichkeit und eben der Furcht das der Katze was zustoßen könnte!

Was deinen Tipp angeht bin ich skeptisch. Den eine Katze ist im Normalfall ein Einzelgänger und muss daher nicht unbedingt einen Artgenossen ständig an ihrer Seite haben. im gegenteil sehr wenige (dominante) Katzen tolerieren Andere in eigenen Revier...

Und der Vergleich zur MUH hinkt auch ein wenig den die MUH kann ihrem Sozialverhalten nachgehen weil sie ja ein Herdentier ist und ich gehe mal davon aus das Rinder,in Österreich,nicht einzeln gehalten werden....

Mfg andreas


Moarpeda antwortet um 30-10-2011 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@steff

es dürfte 1952 gewesen sein und eine notlage war nicht ausschlaggebend



traktorensteff antwortet um 30-10-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ schellniesel
Kann ich so nicht bestätigen, denn kastrierte (!) Katzen sind ganz und gar nicht mehr aggressiv und es wird immer dringend empfohlen, Wohnungskatzen zu zweit zu halten, überhaupt, wenn dann den ganzen Tag niemand in der Wohnung ist wegen der Arbeit. Die sind dann aber auch aneinander seit klein auf gewohnt und natürlich ist es nicht mit 2 "Revierkatzen" zu vergleichen. Die mögen sich meist definitiv nicht. ;-)

Bei der "MUH" ;-) meinte ich, dass Rinder normal frei herumziehen würden, auch in der Herde natürlich, aber nicht im Stall stehen bzw. im begrenzten Laufstall. Dort ist es auch ein Kompromiss "gegen die Natur", weil es nicht anders geht.

@ Peda
1952 hat noch meine Großmutter selbst am Essen gespart, damit die 2 Kinder genug bekommen.
Aber Gott sei Dank gibts ein bisschen eine Entwicklung der Menschheit und diese Sachen sterben hoffentlich aus.


MF7600 antwortet um 30-10-2011 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
in einer dekadenten gesellschaft alles völlig normal!!
kind abtreiben? ja und? frau hat probleme, weg damit!!
kleines blindes kätzchen erschlagen? MÖRDER!!! gehört in gefängnis!!! höchststrafe!



Felix05 antwortet um 30-10-2011 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Guten Morgen,

Veltiner, dass trifft den Nagel auf den Kopf!
Sehr gut ausgedrückt, unsere "Probleme" verlagern sich zunehmend ins Idiotische, wird sicher am Leiden auf hohem Niveau liegen.

Auch einen schönen Sonntag, Lutz!


tch antwortet um 30-10-2011 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Frage: Ist es normal, als 30jährige Frau 6 Katzen in einer 3 Zimmerwohnung einzusperren, ohne sie nur einmal rauszulassen, aber lärmende Kinder anzukeifen?

Ist es normal das ein Landwirt Rinder hält um diese verhungern zu lassen?
Ist es normal das jemand seinen verstorbenen Arbeiter über die Grenze schleift?
Ist es normal das ein Traktorfahrer zu kurze Steckbolzen in der Anhängerkupplung verwendet und damit ein sehr junges Leben auslöscht

Genauso wenig normal ist Dein Katzenbeispiel...

Wenn euch das Thema Abtreibung so sehr beschäftigt.... macht doch einen Thread dafür auf...
In der Landwirtschaft kommen doch Abtreibungen nicht vor- das passiert nur in der dekanten Welt der Verbraucher
ebenso wie Gewalt in der Familie, missbrauchte Kinder, verwahrloste Menschen und einsame Typen...

Ihr lebt in der heilen Welt... wo Katzen glücklich sind weil sie nur erschlagen werden- anderswo werden sie im Kübel ertränkt..... wo habe ich das nur gesehen....?

tch



traktorensteff antwortet um 30-10-2011 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Veltliner
Hallo. Es ist in der Tat so! WIR in Österreich haben Gott sei Dank im Gegensatz zu anderen Gegenden der Welt relativ kleine (aber doch heftige) Probleme und können uns um etwas mehr Menschlichkeit kümmern! Diesen LUXUS, sich über gewisse Dinge Gedanken machen zu können und nicht Angst haben zu müssen, morgen schon durch eine Bombe ums Leben gekommen zu sein oder "nur" nicht zu wissen, wie man Essen auf den Teller bekommt, den haben wir!

Der Vergleich mit der Abtreibung passt insofern nicht, weil wir es nicht beeinflussen können! Jeder Frau steht es frei, zu entscheiden, aus welchen Gründen auch immer. Aber mal 80 Euro für die Kastration zu zahlen oder für Landwirte bei Gratis-Aktionen mitzumachen, das kostet wenig bis gar nichts, ist eigentlich leicht umsetzbar und erspart Tierleid. Deine Aussage und die von 50plus würde ja bedeuten, dass man sich nicht um Tierleid kümmern muss, so lange es anderes, vielleicht auch menschliches, Leid gibt. Und das ist grundlegend falsch.

Außerdem, Fleisch im Tierfutter ist Abfall, der bei der Produktion anfällt und der sonst nicht zu verkaufen wäre. Außerdem muss dieses Fleisch produziert werden, was doch Landwirten ganz recht ist. Bei 700.000 (abzüglich Bauernhöfen) Haushalten mit Katzen, ein Geschäft.

tch sagt es ganz richtig, kennst du echt so einen Fall oder ist es ein imaginäres Beispiel wie von 50plus? Und wenn es echt ist, einen Klescher kann jeder haben.

@ MF7600
Ich weiß nicht, warum es in diesem Forum die Regel ist, bei einer am besten sachlich zu führenden Diskussion immer irrwitzige Vergleiche anzustellen und noch maßlos übertreiben zu müssen, nur um seine Standpunkte irgendwie zu festigen.


lmt antwortet um 30-10-2011 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Das volle Katzendilemma hier,zum lesen ginge ja der ganze Sonntag drauf..
Wir haben auch Katzen am Hof ,mal mehr mal weniger aber kastriert haben wir noch keine.
Wenn zwei oder zwanzig da sind ,gefüttert,gepflegt werden alle ..von meinen Kindern.
Die Stückzahl regelt bei uns die Natur.

G Lausi


hardl1266 antwortet um 30-10-2011 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Man könnte ja die Bäuerinnen und Bauern sterilisieren,dann würde sich das Problem der Bauernhofkatzen doch von selbst lösen!

An traktortreff: Es gibt Jäger dier erschießen Hunde 10 m. neben den Hundbesitzer!
Es gibt auch Hunde die zerfleischen 10 m neben dem Hundebesitzer ein Reh ein schöner Anblick da ist eine Kugel ein wahrliches Geschenk für so ein Tier! Mindestens so schmerzfrei wie einschläfern nur billiger!


traktorensteff antwortet um 30-10-2011 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ LausiMT
Und das ist ein IRRTUM! Die "Natur" DARF sogar hierbei nichts regeln, denn das bedeutet, die Katzen verrecken elendiglich an der Katzenseuche (weil nicht geimpft), haben Milben im Ohr und Würmer im Berdauungstrakt (weil nicht entwurmt)! Sprich, sie haben ein kurzes und qualvolles Leben. 20 Katzen, weißt du überhaupt, was das bedeutet? Wie gesagt, leider denken die Landwirte, dass Katzen unnützes Kleinvieh sind, das man gefälligst sich selbst überlassen soll. Katzen sind nicht des Bauern wildes Arbeitstier, deswegen muss sich auch darum gekümmert werden. Die Schwalben fressen vielleicht die lästigen Fliegen im Stall als Wildtier zum Nulltarif, die Katzen aber nicht die Mäuse! Dann muss man halt schauen, dass ein paar Mader um den Hof vermehrt werden, von denen könnte man dann das gratis Fangen von Mäusen ohne Pflege verlangen.

Du hast einen sehr schönen neuen Traktor, aber kümmerst dich nicht darum, dass es ein bisschen weniger Tierleid auf dieser Welt gibt, nur weil es immer so war, dass man sich um die "Katzenviecher" nicht kümmert... Klar, wenn du echt 20 hast, würde das auch etwas kosten, aber es gibt sich auch in Deutschland Kastrationsaktionen die gratis oder billiger sind. Einmal machen und du verringerst Tierleid und die Katzen werden weit über 10 Jahre alt.

@ hardl1266
Ich bitte um Aufklärung, warum die Sterilisation von Bauern das Katzenleid mindert...

Den Haushund, der ein Reh zerfleischt, zeigst du mir. Dass es Zwischenfälle beim Spazierengehen gibt, wo Hasen nachgejagt und einmal einer auch erwischt wird, das gibt es sicherlich. Dafür gibt es auch Maulkörbe, wenn es ein Hund mit so einem Temerament ist. Mit logischem Denke verhinderbar.


MF7600 antwortet um 30-10-2011 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
gibs doch ständig dass streunende haushunde rehe zerfleischen. die perfekionieren das sogar-
wie gesag sind raubtiere.


traktorensteff antwortet um 30-10-2011 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ MF7600
"Streunende Haushunde" gibt es, wenn der Besitzer es zulässt. "Normal" ist es nicht und im Allgemeinen wirst du keine Besitzer finden, die den Hund alleine in den Wald lassen. Am Land ist es wie immer anders, da ist es wurscht, wenn er mal weg ist, dort wird sich dann aber auch niemand beschweren, wenn ihm der Jäger den Gar aus macht, außer der Jäger ist der Spezl des Besitzers oder der Besitzer ist selbst Jäger...


hardl1266 antwortet um 30-10-2011 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich habe von" Bauernhofkatzen " und nicht Katzenleid geschrieben!
Und es war ein Haushund und kein Hofhund der was einer Rehgeiß die Rückgrad durchgebissen hat die Besitzerin des Hundes wurde nicht angezeigt weil sie auch selber glaubhaft betroffen von Tierleid war und der Hund lebt heute auch noch ist halt trotz guter führung der urtrieb mit im durchgegangen .Aber Traktortreff was man nicht hören will das gibts für Dich halt nicht.Alles ist mit logischen Denken nicht verhinderbar .Der Hund hat aus seinen urzeitlichen Instinkten auch logisch gehandelt trotz ausreichender Fütterung


tch antwortet um 30-10-2011 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
In dem Punkt irrst Du!
Hunde vom Land wissen sich zu benehmen!
Die sind wohlerzogen und wissen das sie nicht böses machen dürfen!
Dazu gehört:
nicht auf den Futtertisch scheissen
nicht in die Futterwiese scheissen
keine Nachgeburt fressen die irrtümlich am Misthaufen gelandet ist
und keinesfall Rehe oder anderes Wild jagen

mein Hund macht so etwas nicht!


tch


MF7600 antwortet um 30-10-2011 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
geh hardl ich fang gleich zu weinen an!!
mei minki und mein struppi sind doch keine raubtiere die gnadenlos töten.
sind meine kuschel"kinder"!!! :-((


traktorensteff antwortet um 30-10-2011 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ hardl1266

Na, wenns dann keine Bauern mehr gibt, würden die Leute auch kein Problem mehr haben, Katzen ungehindert einzufangen und zu kastrieren, soweit stimmts. Bin trotzdem eher fürs Kastrieren der Katzen und nicht für den Umweg über die Bauern-Kastration. ;-)

Im meiner Gegend gehen viele Leute mit ihren Hunden spazieren, so wie tausende jeden Tag in ganz Österreich. Wie oft passiert etwas und wie viele Katzen gibt es im Vergleich dazu? Das ist Messen mit zweierlei Maß! Normal kann ein Jäger NATÜRLICH den Hundebesitzer auf Schadensersatz anzeigen! Wenn er es nicht tun, selbst schuld.


hardl1266 antwortet um 30-10-2011 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
geh MF weinen mußt deshalb nicht für dei minki und dein stuppi ist mei kugerl eh weit, z,schwer


hardl1266 antwortet um 30-10-2011 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
An tch. die Nachgeburt ist ja gar nichts schlechtes fürs hunderl frißt unerer genausogern wie deiner die Bauernhofkatzen mögens auch und ins gesicht kannst das auch schmieren( nur ein bisserl zubereiten )


schellniesel antwortet um 30-10-2011 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff

Ich glaub du musst dir mal das "normale" verhalten der Katzen näher ansehen!

ja das geschnitte Katzen nur geringe Revieansprüche haben ist Klar und deshalb auch mit Nebenbuhlern leben können auch.

Aber das als Normal zu bezeichnen ist nur das Praktische denken der Menschheit!

Den unter den Artgenossen ist das quasi ein Außenseiter mit eingeschränktem Sozialverhalten.

Katzen können als Einzelgänger sehrwohl auch ohne Menschliche hilfe überleben aber das sie Praktisch veranlagt sind bleiben sie dort wo sie leicht(er) an Futter, Schlafplatz (warm) bzw eingeschränkt auch auf FGortpflanzungspartner treffen.

Da Katzen nicht Menschenbezogen sind sondern Ortsbezogen sind können sie auch ohne ihn ganz gut leben!

Im Gegensatz zum Hund den der als Rudeltier und das frauchen/herrchen als Rudelführer braucht der doch den Menschen zum Überleben da der Rudelführer sagt wo es langgeht wo futter st und wo geschlafen wird.

mfg Andreas



traktorensteff antwortet um 30-10-2011 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ Andreas
Sind zwar keine "Fachkommentare", aber hier mal lesen:

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20071115110759AArXF7s

und hier:
 


lmt antwortet um 30-10-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff,habs ja gewusst das sowas kommt...
Du hast nicht richtig gelesen,sie werden "gefüttert und gepflegt"und das schliesst den gang zum Tierarzt ein,zwar von meinen Kindern aber die Rechnung geht an mich. Ich hatte schon Monate da waren die Katzen teurer als meine Kühe....Und meine Kinder (vier an der Zahl)verbringen mindestens genau soviel Zeit mit den Katzen wie mit mir ,eher mehr.......also nix mit elendlich verrecken lassen !!!
Ich habs viell. nicht richtig ausgedrückt, nicht nur die Natur sondern auch meine Kinder und der Jäger regeln die Stückzahl.
Da wir komplett mit Wald umzingelt(bis auf 100 Meter)sind, kommt es vor das manche nicht mehr zurück kommen worum auch immer...und verschenkt werden auch noch....und die Kater haben noch anderes im Sinn...so lang sie bei uns sind gehts ihnen genauso gut wie dem Bauern!!
Im Moment haben wir 10 Stück eigene und dann kommen noch einige aus der Nachbarschaft,warum wohl ?
Bei uns sind sie wie du gesagt hast "unnützes Kleinvieh "verhädschelt ,vollgefressen und zum Mäusefangen zu faul !!! Ihr Fell glänzt mindestens genau so stark ,wie das meiner Roten;-)))


G Lausi ( der zwar Tiere schlachtet ,aber nicht quält)
P.S.Jetzt kommt bestimmt gleich einer , vier Kinder assozial, sofort Kastrieren


MF7600 antwortet um 30-10-2011 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff
wenns keine bauern mehr geben würde hätten die leute eh was anderes zu denken als ihre katzen.
vermutlich würdens die bald selber fressen ;-))


traktorensteff antwortet um 30-10-2011 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ LausiMT
Dann kann man deinen Beitrag um 11:36 ziemlich missverstehen... Trotzdem, bei so vielen Katzen hast du wohl mehr als 30 kleine Katzen im Jahr. Selbst wenn du sie alle unterbringen könntest, solltest du anfangen, wenigstens ein paar kastrieren zu lassen. Glaub mir, es ist besser. Und Katzen können übrigens nicht zu faul zum Mäusefangen werden, außer sie haben 2 kg zu viel auf den Rippen. Weißt du, deswegen gehen manche Bauern sogar so weit, die Katzen gar nicht zu füttern und denken, sie würden dann mehr Mäuse fangen... Deswegen bin ich bei solchen Aussagen in diesem Forum immer sehr hellhörig... Schönen Abend!


lmt antwortet um 30-10-2011 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Wir haben die Katzen nicht zum Mäusefangen,es sind die Kuscheltiere meiner Kinder und Sie die Erstgenannten sind zu Fett zum Mäusefangen..viell. liegts daran das wir bloß zwei Würfe im Jahr haben....oder doch eine Unfruchtbare Gegend .-)
G Lausi


tch antwortet um 30-10-2011 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo Hardl1266,
Es ist schon erstaunlich das Lebensmittelproduzenten wie Du einer zu sein scheinst mit so wenig Wissen produzieren dürfen....
Hast Du Dir beim schreiben etwas gedacht?
Denke nicht ...ebensowenig wie Deine Kollegen die diesen Schwachsinn gelesenn haben und unkommentiert stehenn lassen haben.
Klar eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus....

Den Artikel im unten eingefügten Link brauchst nicht zu lesen- Du verstehst nicht worum es darinn geht

http://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/hundeparasit_neospora_caninum.htm

tch



helmar antwortet um 31-10-2011 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo Teilchen und 50gerl..........Teilchen meinte dass es die Männer sind welche Frauen zur Abtreibung "zwingen"........nun, ich habe 2007 im Spital im selben Zimmer mit mir eine 18 jährige vor der Matura gehabt an welcher eine Abtreibung vorgenommen wurde. Danach haben wir im Zimmer das Mädel getröstet, weder Mutter noch Vater sind ihr beigestanden. Am nächsten Tag, ich war im OP, ist dieses Mädchen von der Mutter abgeholt worden, laut Aussagen der im Zimmer anwesenden in einer Art, dass einige das entsprechend kommentierten......und die "gute, für die Zukunft der Tochter so sehr besorgte Mutter" auch ganz schön zurückgebissen hat. ....Also Mutter schaffen das auch.....warum erinnere ich mich da dann an den Text von "Am Sonntag in der Kirchen"?
Mfg, Helga, welche eigentlich zu diesem Theme nicht schreiben wollte, aber wenn es um Tierschutz geht und dann die Abtreibung ins Spiel gebracht wird...


AnimalFarmHipples antwortet um 01-11-2011 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich hab mich bislang nicht an dieser Diskussion beteiligt, weil ich mir nicht die Blöße einer Rechtsunkenntnis geben wollte und zu faul war, um ins Gesetz zu schauen, nachdem es mich ja als Halter kastrierter bzw. sterilisierter Katzen auch gar nicht betrifft..
Die Privatnachricht einer Userin hat mich allerdings neugierig gemacht, und deshalb hab ich nun doch etwas nachgeforscht :

Also - das Tierschutzgesetz (TSchG) sagt nichts über eine Kastrationspflicht bezüglich freilaufender Katzen.

Tatsächlich lautet aber die Ziffer 2 Absatz 10 der 2. Tierhaltungsverordnung

"(10) Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern diese Tiere nicht zur kontrollierten Zucht verwendet werden oder in bäuerlicher Haltung leben."

Laut der sog. Promulgationsklausel (d.i. der Einleitungssatz der Verordnung, dem die Verordnungsermächtigung des erlassenden Ministers zu entnehmen ist) beruht diese 2. Tierhaltungsverordnung auf § 24 Abs.1 Z.2 TSchG.

§ 24 Abs.1 Z.2 TSchG ermächtigt den Gesundheitsminister,

"... unter Berücksichtigung der Zielsetzung und der sonstigen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes sowie unter Bedachtnahme auf den anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und die ökonomischen Auswirkungen ... für die Haltung

2. anderer Wirbeltiere (als von Pferden und Pferdeartigen, Schweinen, Rindern, Schafen, Ziegen, Schalenwild, Lamas, Kaninchen, Hausgeflügel, Straußen und Nutzfischen)

durch Verordnung die Mindestanforderungen für die in § 13 Abs. 2 genannten Haltungsbedingungen und erforderlichenfalls Bestimmungen hinsichtlich zulässiger Eingriffe sowie sonstiger zusätzlicher Haltungsanforderungen zu erlassen."

§ 13 Abs.2 TSchG lautet :

"(2) Wer ein Tier hält, hat dafür zu sorgen, dass das Platzangebot, die Bewegungsfreiheit, die Bodenbeschaffenheit, die bauliche Ausstattung der Unterkünfte und Haltungsvorrichtungen, das Klima, insbesondere Licht und Temperatur, die Betreuung und Ernährung sowie die Möglichkeit zu Sozialkontakt unter Berücksichtigung der Art, des Alters und des Grades der Entwicklung, Anpassung und Domestikation der Tiere ihren physiologischen und ethologischen Bedürfnissen angemessen sind."

Eine Kastrationspflicht würde aber eine "sonstige zusätzliche Haltungsanforderung" darstellen.
Insofern ist Anlage 2 Abs.10 der 2. Tierhaltungsverordnung formell vom Gesetz gedeckt, zumindest was die Ermächtigung des Ministers zur Verordnungserlassung anlangt.

Bleibt aber noch die Prüfung, ob auch eine materielle Gesetzesdeckung besteht, also ob eine Kastrationspflicht bezüglich freilaufender Katzen den Zielsetzungen des TschG entspricht bzw. auch "erforderlich" ist.

Meine persönliche Meinung dazu ist, eher ja, solange die Tierheime vor lauter Katzen übergehen, aber eher nein, wenn die Bestimmung im Ergebnis darauf hinausläuft, daß man als Katzenfreund nur mehr noch Katzen bekommen kann, die entweder von degenerierten Wohnungskatzeneltern stammen oder aus Katzenzuchten (die mit dem natürlichen Bedürfnis nach Freigang anzunehmend ebenfalls wenig zu tun haben).

§ 38 Abs.3 TSchG sieht für Verstöße gegen die 2. Tierhaltungsverordnung -und damit auch gegen die Kastrationspflicht- Geldstrafen bis EUR 3.750,00 bzw. im Wiederholungsfall bis zu EUR 7.000,00 vor.

Allerdings erlaubt § 38 Abs.5 TSchG ,

"ohne weiteres Verfahren von der Verhängung einer Strafe abzusehen, wenn das Verschulden des Beschuldigten geringfügig ist und die Folgen der Übertretung für das Wohlbefinden der gehaltenen Tiere unbedeutend sind. Die Behörde hat den Beschuldigten unter Hinweis auf die Rechtswidrigkeit seines Verhaltens mit Bescheid zu ermahnen, sofern dies erforderlich ist, um den Beschuldigten von weiteren strafbaren Handlungen gleicher Art abzuhalten. Unter den in diesem Absatz angeführten Voraussetzungen können die Kontrollorgane gemäß § 35 von der Erstattung einer Anzeige, erforderlichenfalls nach Herstellung des rechtmäßigen Zustandes durch den Beanstandeten, absehen; sie haben den Täter in solchen Fällen in geeigneter Weise auf die Rechtswidrigkeit seines Verhaltens aufmerksam zu machen."

Aus Anlaß eines Verwaltungsstrafverfahren kann der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) beim Verfassungsgerichtshof die Überprüfung der Kastrationspflicht verlangen; sie wäre als gesetzwidrig aufzuheben, wenn sie nicht dem Gesetz entspricht (siehe oben, zB weil im Verhältnis zu den Zielsetzungen des TSchG überschießend).
Tut der UVS das nicht, sondern bestätigt er die Bestrafung, so kann der Betroffene selbst mit der Behauptung, daß der UVS-Bescheid auf einer gesetzwidrig erlassenen Verordnung beruht, Beschwerde an den VfGH erheben.

Jeder, der eine nicht kastrierte bzw. sterilisierte Katze hält, kann außerdem auch ohne noch Betroffener eines Verwaltungsstrafverfahrens zu sein, den VfGH mittels Individualantrag anrufen und die Aufhebung der Verordnung im Umfang der Kastrationspflicht verlangen.

Meiner Ansicht nach ist jedoch die Haltung nicht kastrierter bzw. sterilisierter Katzen auf Bauernhöfen NICHT STRAFBAR :

Nach der eingangs zitierten Ziffer 2 Absatz 10 der 2. Tierhaltungsverordnung gilt die Kastrationspflicht nicht für freilaufende Katzen, die

"in bäuerlicher Haltung leben".

Was eine "bäuerliche" Haltung ist, wird aber weder im TSchG noch in der Tierhaltungsverordnung noch sonst irgendwo im Gesetz definiert, weshalb der Begriff "bäuerlich" nach dem Wortsinn auszulegen ist, also "im Rahmen eines landwirtschaftlichen Betriebes" odgl.

(Ich bin jetzt zu faul, die Genese dieser Verordnung nachzuvollziehen, aber ich vermute stark, daß diese Ausnahmeregelung auf dem Mist unserer Standesvertretung gewachsen ist.)

Angeblich soll es einen Erlaß des Gesundheitsministeriums geben, worin die "bäuerliche Haltung" im Sinne des Postings von patrick1608 definiert wird, also :

"Als 'bauernhofkatzen' zählen Katzen die am Land leben und deren Besitzer nicht festgestellt werden kann, sowie Katzen, die auf bauernhoefen leben, nicht ins Haus dürfen und nicht (ausschließlich) gefüttert werden."

Ein solcher Erlaß wäre jedoch aus dreierlei Gründen unbeachtlich :

1. Ziffer 2 Abs.10 der Anlage zur 2. Tierhaltungsverordnung spricht ausdrücklich von "bäuerlicher HALTUNG" - damit fallen schon einmal "Katzen, die am Land leben und deren Besitzer nicht festgestellt werden kann", mangels Haltung heraus; weshalb nur Bauernhofkatzen, die "nicht ins Haus dürfen und nicht (ausschließlich) gefüttert werden", in "bäuerlicher Haltung" befindlich sein sollen, ist aus Gesetz und Verordnung ebenfalls nicht erschließbar.

2. Erlässe sind keine Rechtsquellen, solange sie nicht in einem Gesetzblatt kundgemacht wurden; es handelt sich daher um eine normativ unbeachtliche Meinungsäußerung des Ministeriums, die von den Höchstgerichten im Fall des Falles nicht berücksichtigt würde.

3. Im Straf- und Verwaltungsstrafrecht gilt der Grundsatz "nulla poena sine lege", also: "Keine Strafe ohne Gesetz".
Es ist daher auch unzulässig, die Strafbarkeit eines Verhaltens aus einem Erlaß zu gewinnen, der kein Gesetz ist, und ein Verhalten zu bestrafen, das nach dem Bedeutungsinhalt des Gesetzes -"bäuerliche Haltung"- gar nicht strafbar sein soll.

Fazit :

Die ganze Diskussion hier war, zumindest von der Ausgangsfrage her betrachtet, viel Lärm um nichts.
Wer tatsächlich haben möchte, daß auch freilaufende Bauernhofkatzen kastriert bzw. sterilisiert werden müssen, der müßte das Gesetz ändern.

Und bereits nach dem jetzigen § 38 Abs.5 TSchG ist zumindest bei der ersten Beanstandung auch keine Strafe zu erwarten, solange "das Verschulden des Beschuldigten geringfügig ist und die Folgen der Übertretung für das Wohlbefinden der gehaltenen Tiere unbedeutend sind".
Es genügt also, sich dumm zu stellen, weil diese Bestimmung dem ausnahmsweisen Absehen von der Bestrafung nach § 21 des Verwaltungsstrafgesetzes nachgebildet ist, auf das nach der ständigen Rechtsprechung bei Vorliegen aller Voraussetzungen ein Rechtsanspruch besteht.

Wem ich hier mit dieser Betrachtung einen Strich durch die Argumentationskette gemacht haben sollte, der möge bitte Nachsicht mit mir üben, denn ich bin nur der Dolmetscher und das Gesetz bzw. die 2. Tierhaltungsverordnung ist nicht von mir.


Liesal antwortet um 01-11-2011 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich habe den sogenannten Erlaß gefunden, in dem die "bäuerliche Haltung" definiert wurde:

http://www.parlinkom.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/SPET/SPET_00007/fname_153960.pdf
 


traktorensteff antwortet um 01-11-2011 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ AFH
Danke für den langen Beitrag!

Gesetze sind leider nie klar aufgebaut, schließlich müssen Rechtsanwälte auch Arbeit haben... ;-)

Du hast recht, den Begriff "bäuerliche Haltung" hat die ÖVP hineingedrückt und damit Verwirrung gestiftet. Aber die Liasal hat eh den Link zur weiterführenden Erklärung reinkopiert.

Eines muss ich dir aber sagen, man kann nicht davon ausgehen, dass Katzenbesitzer, die Wohnungskatzen haben und sie nicht rauslassen und demnach per Gesetz nicht zur Kastration verpflichet sind, diese nicht kastrieren würden. Das hält keiner aus, wenn die in der Paarungszeit zum Schreien anfangen!

Du hast recht, das Gesetz gehört geändert, um wirkliche Klarheit zu schaffen, aber so sind halt Gesetze. Eigentlich ist die Regelung auch nicht schlecht, nur hält sich keiner dran. Entweder mutwillig oder aus Unwissen. Und um dieses Unwissen zu beenden, mache ich mir hier die Mühe. Den Unwilligen kann man eh nicht helfen. Nicht mal "häusliche" Katzenbesitzer halten sich daran, ist ja nicht so, dann nur die Landwirte ein Problem darstellen. Nur diese Bevölkerungsgruppe trägt halt übermäßig zur Vermehrung bei, weil der Platz da ist und noch weniger gegen die Vermehrung getan wird.

Typen wie der muk nehmen samt ihrer Unmenschlichkeit die gesetzliche Hintertür. Das kann er natürlich machen. Aber das, was dann gefordert wird, ist ein Minimum an ANSTAND, indem er die wilden Katzen beim Tierschutz oder beim Tierheim meldet, die dann FÜR DEN LANDWIRT KOSTENLOS kastriert werden. Man muss nur den Telefonhörer in die Hand nehmen. Mehr wird hier ja nicht gefordert!


muk antwortet um 01-11-2011 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Das gesetz gehört in diese richtung geändert, daß leute die eine kuh mit " fußfesseln sehen, eine schweif mit so kumischen klumpen " und dmit nix anzufangen wissen sich zuerst fachwissen und erfahrung sammeln müßen um überhaupt bei gesetzen mitreden zu dürfen.

diese leute wollen über bauernkofkatzen urteilen und wissen nicht einmal warum am bauernhof katzen gehalten werden. ganz zu schweigen das sie sich über das verhalten der katzen auskennen. das beweist schon das sie nicht einmal wissen das füchse katzen fresse. das katzenfressen wurde nicht von bauern erfunden sondern ist die glückliche gabe der natur.

nur wenn man die natur zerstört das laufen solche katzen rum wie sie Liesal aus ihrer zerstörten umwelt hier ins forum gestellt hat. leute die keine ahnung haben sollen besser das maul halten.


muk antwortet um 01-11-2011 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ traktorensteff

den rest habe ich erst jetzt gelesen.

wilde katzen beim tierschutz melden und dadurch den füchsen die gute mahlzeit entziehen . und die armen füchse sollen dann hungern . ach so - die werden dann ja auch kastriert bis zur ausrottung.

und übrigens - wilde katzen kann auch der tierschutz nicht einfangen - DAS SCHAFFEN NUR FÜCHSE - und gegen diese einrichtung unserer guten mutter natur haben auch tierschützer( tierzerstörer ) keine chance.


Moarpeda antwortet um 01-11-2011 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@AFH

wenn ich sehe womit du dich beruflich beschäftigen mußt, kann ich dir nur gratulieren, dass du zum ausgleich eine landwirtschaft betreibst


traktorensteff antwortet um 01-11-2011 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ muk
Wer allen Ernstes behauptet, man nehme Füchsen eine Nahrungsquelle weg, wenn man Katzen kastriert, hat einen gewaltigen Sprung in der Schüssel und ist nicht mehr zurechnungsfähig!

Du bist so ein Fall, bei den gemachten Äußerungen ist es fast nicht möglich, dass eine Person wirklich so "dumm" ist und man vermuten muss, dass du hier einfach nur provozien willst.

Und ja, jede Katze kann mit einer Falle gefangen werden, das ist übliche Praxis.


Liesal antwortet um 02-11-2011 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
traktorensteff,

ich habe mir die Mühe gemacht, über die "Forumssuche" das Stichwort "Katzen" einzugeben. Was da nachzulesen ist, nicht nur MUKs Einträge, ist noch viel schlimmer und steinzeitlicher als das, was hier zu lesen ist.

Da darf einen das Image der Bauernschaft nicht wundern.
Auch wenn es durchaus fortschrittliche gibt, welche auch Verantwortung für Hund und Katz' übernehmen - sogar ohne gesetzliche Vorschrift.
Im Grunde genügen dafür ja Hirn und Herz.


AnimalFarmHipples antwortet um 02-11-2011 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Also ich finde nach Lektüre der weiter oben vom Liesal verlinkten Stellungnahme des Ministeriums die Ausnahmebestimmung für Katzen "in bäuerlicher Haltung" gar nicht so blöd (auch wenn ich die dortige Auslegung des Ministeriums, was eine "bäuerliche Haltung" sein soll und was nicht, aus den bereits erwähnten Gründen für Unsinn halte, uzw. alleine schon weil zB auch im Bewertungsrecht die bäuerliche Wohnung zum Betrieb zählt).
Weil wer weiß womit andernfalls mancherorts Streunerkatzen zu rechnen hätten, wenn alleine der Aufenthalt auf einem Bauernhof schon mit Haltung, die eine Kastrationspflicht auslösen würde, gleichzusetzen wäre.
Und außerdem kann man sich, wenn die Tierheime einmal keine Katzen mehr haben sollten, weil ja alle ihre Katzen brav kastrieren, immer noch welche vom Bauernhof holen anstatt von einem Züchter.


Moarpeda antwortet um 02-11-2011 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@steff

du scheinst mir ein gar gestrenger herr zu sein,
wenn manche user die dummheit ironisch oder gar zynisch geißeln, magst du das gar nicht, gell ;-))
lg. peda


muk antwortet um 02-11-2011 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ traktorensteff

um die welt und ihre tatsächlichen abläufe zu verstehen wirst noch viel lernen müßen

die foto von Liesal und die fragen dazu beweisen eigentlich alles . das wollen leute so sehr gescheid sein und zeigen fotos aus ihrer katastrophalen umwelt. zerstörungswahn nennt man das wenn die armen katzen von Liesal nicht mehr von mutter natur erlöst werden können. zerstörungswahn an mutter natur. auf bauernhöfen gibts keine solchen katzen.
Stellt doch foto von der welt eurer vorstellung hier rein - dann kommen nämlich die fotos von menschen aus stadtwohnungen , die wochenlang halb verwest in ihren wohnungen liegen .., da könntet ihr euch sinnvoller beschäftigen als mit kastrieraktionen funktionierende systeme zu zerstören.

na toll - einfach blöd dahergeschrieben.


kolli antwortet um 02-11-2011 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Katzen sind Haustiere - Mäuse sind Wildtiere. Das stimmt so nicht. Es gibt auch Mäuse und Ratten als Haustiere. Einer Rattenhalterin wird niemand erklären können, warum eine Katze ein "besonderes Wesen" besitzt, welche sie besonders beschützenswert macht. Jeder der Ratten als Haustiere hat, wird davon überzeugt sein, dass diese Tiere mindestens so intelligent sind wie Katzen, und ein viel ausgeprägteres Sozialverhalten zeigen. Katzen wiederum sind nicht so weit züchterisch degeneriert, dass sie nicht als Wildtiere durchgehen würden (zumindest trifft das auf die normale Hauskatze zu, bei hochgezüchteten Katzenarten kenne ich mich nicht aus). Ich denke, dass hier sehr willkürlich Unterschiede gezogen werden, die naturwissenschaftlich nicht zu rechtfertigen sind.

Wir sind halt bloß nicht Naturwissenschaftler, sondern Menschen mit Gefühlen und Gewohnheiten. Katzen kennen wir als Haustiere, auch als Gefährten, Mäuse und Ratten nicht. Auch Schweine kennen wir nur als Nutztiere, obwohl diese auch als Haustiere gehalten werden können. Katzen schmeicheln uns, wie oben genannt wurde - und das gefällt uns natürlich. Wir wollen ja geliebt werden, also bevorzugen wir Tiere, welche menschliche Zuneigung immitieren.

Am Ende jedoch werden die Verstorbenen in den Stadtwohnungen von ihren Katzen gefressen - soviel zur Katzenliebe.


Shalalachi antwortet um 02-11-2011 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Wenn der Mensch künstlich die mechanismen der Natur aushebelt, dann hat er sich auch um die Konsequenz zu kümmern. Wenn man jede Katze vor allen Krankheiten schützt (die ja auch dazu beitragen die Population zu regeln) dann muss man auch kastrieren. (Erschlagen oder erschießen tät ich auch nicht gern, und ist ja verboten)

Wenn ich aber in dem Katzenformum aus einem obigen Link lese:

" Ab sofort gehts auch den Bauern an den Kragen... !!
Ein Meilenstein für den Tierschutz - ENDLICH!! "

dann hoffe ich: Wer gründet bitte einen Bauernschutzverein!
Wer zahlt eigentlich eure GRATIS Kastrieraktion. Oder ist das das einzige auf der Welt das es echt gratis gibt?
So lange Kinder auf der Welt hungern oder wegen mangelder Med. Versorgung sterben darf es sowas nicht geben!



tch antwortet um 02-11-2011 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Am Ende jedoch werden die Verstorbenen in den Stadtwohnungen von ihren Katzen gefressen - soviel zur Katzenliebe.

Nicht nur in Stadtwohnungen... auch am Land vermordert man einsam und verlassen...
Wenn da die liebe Katze Futter braucht, wird sie einem ganz bestimmten Trieb folgen und kraftvoll zubeissen.
Das machen Menschen auch....nicht aus Leben- eher um zu Leben

tch


Liesal antwortet um 02-11-2011 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Herr Shalalachi,
Herr Kolli,

Sie haben die Hunde vergessen. Haben Sie da die gleiche Einstellung?
Würden Sie sie auch ungebremst vermehren lassen und die Regulierung den Krankheiten überlassen? Ein Hund würde sich wahrscheinlich nicht verstecken, wenn er leidet.
Viele Bauern halten Hunde - früher sogar an der Kette.
Viele Bauern sind auch Hundezüchter nebenbei.

Glauben Sie wirklich, dass, wenn keine Katzen mehr kastriert werden - auf wessen Kosten auch immer - sich die furchtbaren Zustände in den Hungerländern zum Besseren wenden?
Und wie kommen Sie zur Annahme, dass das eine das andere ausschließt?
Wer Tieren hilft, hilft meistens auch Menschen.

Wieviel spenden Sie eigentlich jährlich für die armen Menschen zB in Afrika?

Bauernschutzvereine gibt es bereits. Die sorgten auch über die ÖVP-Abgeordneten für die lahme Regelung in der für die Katzen geltenden Tierhalteverordnung.
Ich habe immer schon gesagt, dass es nicht angeht, einen Unterschied zu manchen bei der Kastrationsvorschrift zwischen privatem Halter und einem Halter, der Bauer ist.
Übrigens zahlen die Länder nicht wenig dafür, den ländlichen Katzenüberschuß zu regulieren.
Sie sollten sich informieren bei Ihrer zuständigen Landesregierung.


kolli antwortet um 02-11-2011 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Frau Liesal:

Ich wollt eigentlich nur auf unsere selektive Wahrnehmung hinweisen, was den Tierschutz betrifft. Aber natürlich sollen wir weiterhin Katzen kastrieren, Ratten vergiften und Schweine verspeisen.


Shalalachi antwortet um 03-11-2011 00:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich sage nicht das man den Tieren beim verenden an Krankheiten zusehen soll. Da muss man klar differenzieren. Wenn aber Artroskopien bei Hunden oder Rönten von fast totgefahrenen Katzen gemacht werden dann vergleich ich das sehr wohl mit Afrika.

Wohnungskatzen sind auch auf minimalem Raum eingesperrt. Wenn sie dann wegkönnen haun sie meistens ab und kommen nie wieder.

Die Katzendichte ist in Siedlungen aber ungleich höher, das macht den Unterschied. Um die meisten Bauernhöfe ist doch mehr Platz.



traktorensteff antwortet um 03-11-2011 00:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ AFH
Dass die Tierheime leer werden, wird leider wohl nicht passieren. Wie gesagt, es wird immer jemanden geben, der sich nicht ans Gesetz hält und es wird auch weiterhin Katzen auf Höfen geben, um die sich niemand kümmert.

@ Moarpeda
Weißt du, bei diesem Thema sind keine "Scherze" erlaubt, weil man hier "Angst" haben muss, dass Leute Meinungen wie vom muk als Ernst auffassen...

@ kolli
Also grundlegend gesagt gibt es Katzen (keine Wildkatzen), weil es Menschen gibt... und Mäuse gibt es so oder so. Das ist meines Erachtens schon ein enormer Unterschied. Und "Hausratten" werden auf jeden Fall kastriert. Auch ein Unterschied. Und mehr wird ja nicht verlangt, als dass man die Tiere kastriert und sie nicht zu TAUSENDEN jedes Jahr von herzlosen Menschen erschlagen werden. Und das zeigst du mir, dass tote Menschen von Katzen angefressen werden. Von wie vielen Fällen von alleine gestorbenen und verwesenden Menschen hört man pro Jahr? 2? Haben die 2 auch Katzen...? Wieder so ein nicht reeller Vergleich wie oben oft geschrieben...

@ Shalalachi
Bauernschutzverein gibts schon, er nennt sich Bauernbund...
Schon wieder diese Aussage, und soll man also nichts gegen Tierleid unternehmen (was leicht zu bewerkstelligen ist) und vorher noch das Leben von 3 Mrd. Menschen verbessern, was wohl nicht gehen wird???? Die Konsequenzen solcher Denkrichtungen sollte man vorher besser überlegen!
Diese Kastrieraktionen werden durch Spenden finanziert, manchmal bringt der Tierarzt seine Arbeitszeit gratis ein. Und mich würde es nicht wundern, wenn auch Förderungen fließen.
Und natürlich hauen Katzen aus Wohnungen nicht ab, wenn sie raus dürfen. Die kommen zurück.
AN ALLE:
Es geht nicht darum, ob Katzen Wildtiere sind oder nicht. Es geht darum, dass sich Katzen gerade im ländlichen Bereich unkontrolliert vermehren und durch Seuchen und durch Futtermangel richtig qualvoll verrecken. Und es geht darum, dass es auf Bauernhöfen, wie diese Diskussion zeigt, es immer noch "normal" ist, die Katzen zu erschlagen. Das ist keine seltene Ausnahme, das ist die Regel. Einfach mal in Google "Katzen erschlagen" eingeben. Dann siehst du, von welchen schrecklichen Beobachtungen die Leute erzählen. Ich will niemandem auf Gedanken bringen, es geht um einen Traktor... Es gibt sehr vorbildliche Landwirte und es gibt Landwirte, denen man das Mensch-sein absprechen sollte.

Gott sei Dank kümmern sich immer mehr Personen darum, Tierleid zu verhindern. Und jeder, der hier sein Unverständnis kundgetan hat, macht es selbst oder hat keine Ahnung, wie es Katzen geht, die irgendwo in einem Stadel ohne Pflege unkontrolliert vermehren...


kolli antwortet um 03-11-2011 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
ad traktorsteff:

Mäuse und Ratten sind Kulturfolger des Menschen. Sie wohnen in unseren Gebäuden, fressen unsere Abfälle und Vorräte. Sie sind in einem höherem Maß von uns Menschen abhängig, als Katzen.

Wir schmusen aber nicht mit Mäusen, sondern mit Katzen. Genau aus diesem Grund bekommen die Katzen von uns als Gegenleistung besondere Aufmerksamkeit. Tiere, welche nicht das Glück haben, von uns als Schmusetiere gebraucht werden zu können, werden dagegen ganz anders behandelt. Mit Tierliebe hat das nur am Rande zu tun. Jeder, der Ratten als Haustiere hat, wird dir bestätigen, dass diese Tiere ein ganz besonderes Wesen haben. Wirklich begründen können wir unsere Haltung nicht. Es kommt uns nur ganz natürlich vor, dass Katzen und vor allem Hunde besondere Tiere sind, und deshalb auch besonders behandelt werden. Es ist eine emotionale, zutiefst menschliche Verhaltensweise, und keine rationale.

Landwirte, welche Nutztiere halten, fällt natürlich diese Irrationalität im Umgang auf, weil sie ganz einfach tagtäglich mit Tieren zu tun haben.


Moarpeda antwortet um 03-11-2011 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@steff

mir geht es ähnlich, wenn es um die umvolkung österreichs geht,
bei diesem Thema sind keine "Scherze" erlaubt.......

du wirst zugeben müssen, dass die zukunft der österreicher eine ein thema von größere tragweite ist als das katzen kastrationsthema



__joe007 antwortet um 03-11-2011 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ ALL :

HABE 3 Katzen an tierliebende Menschen verschenkt ( Daten werden nicht bekanntgegeben, sonst werden die bestraft,.. )

Eine behalte ich mir selber, sind sehr aktive Mäusefänger !!!
Sind Katzen jetz strafbar, weil sie Mäuse KILLEN ?

Oder sollen wir das mittlerweile "verweichlichte" Verhalten einfach im Raum stehen lassen ?

Sind wir dann beim Ursprungsgedanken?

Warum essen wir Fleisch?
Haben Pflanzen auch Gefühle?
Wenn ich Pflanzen schreien hören könnte, würde ich diese dann essen?

Wollt ich mal loswerden, ........

glg JoE

P.S.: Ich freue mich schon wieder auf Beiträge, die ich anfangs möglicherweise net verstehen werde.


kolli antwortet um 03-11-2011 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
ad mp:
was bei den Tieren als erstrebenswert gilt, nämlich der Erhalt der Rassen, ist beim Menschen ganz einfach Rassismus. Das mag für einen Bauernsturschädel zwar etwas verwirrend sein, wenn man die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennt, versteht man, warum es diesen unausgesprochenen Konsens gibt.

ad jo007:
Verglichen mit der bäuerlichen Schweinehaltung ist die bäuerliche Katzenhaltung ein Paradies für Tiere, auch wenn die Katzen verwildert sind. Das wissen wir, wir dürfen es nur nicht laut sagen, oder in öffentlichen Foren schreiben, weil wir uns sonst verdächtig machen würden. Deshalb ist es grundvernünftig, bei Katzendiskussionen den Tierschutzgedanken hoch zu halten, ansonsten könnten blöde Fragen nachkommen........


50plus antwortet um 03-11-2011 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Also als Bäuerin fände ich es fürchterlich, wenn man am Land alle Katzen kastrieren lassen müßte. Bei uns fallen die Katzen haufenweise dem Straßenverkehr zum Opfer. Die Autofahrer bremsen nicht einmal im geringsten ab, wenn sie eine Katze überfahren. Soetwas muß man aber doch bemerken - oder??? Soviel zur Tierliebe von "Nichtbauern", die mit Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet unterwegs sind. Es sind "Nichtbauern", weil ich ja die Leute der Umgebung kenne.
Und wenn wir wieder einmal keine Katze mehr haben, dann bin ich froh, wenn mir eine Bekannte ein paar Kätzchen schenkt. Sonst müßte ich sie ja teuer vom Züchter kaufen.

Im übrigen sind mir solche Katzen, wie sie auf dem Fotos zu sehen sind, nicht bekannt, auch keine Halbverhungerten, etc....... In unserer Gegend werden auch die Bauernhof-Katzen gefüttert und gepflegt.

Ich bin dagegen, Bauernhofkatzen kastrieren zu lassen!!!



AnimalFarmHipples antwortet um 03-11-2011 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ MP:
Die Zeiten, wo die Zukunft der Österreicher von irgendwelchen Umvolkungs-Schimären bedroht war, sind zum Glück schon lang vorbei. Du solltest Dir mal ein neues Wörterbuch leisten.


mfj antwortet um 03-11-2011 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters


Ich glaube Peda wollte uns das sagen...



 


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich werde jetzt aufhören, hier was zu schreiben. Die angeführten Beispiele und Themenverschränkungen, die meines erachtens nichts miteinander zu tun haben, wird mir jetzt zu blöd. Ich gehe euch dann wieder in einem halben Jahr "auf die Nerven", wenn es vielleicht irgendwo die nächste Gratis-Kastrieraktion gibt.

Noch zum letzten Mal hier:

@ kolli
Mäusejunge werden aber nicht erschlagen...

@ JoE
Die machen sich nicht strafbar, außer sie lassen sie nicht kastrieren. Hast du die Leute eh darauf aufmerksam gemacht? ;-)
Wieder sonnloser Vergleich, Katzen dürfen Mäuse KILLEN, MENSCHEN dürfen keine Katzen KILLEN!
Aber gut, dass du oben geschrieben hast, dass deine Katzen jetzt kastriert sind. Finde ist sehr vernünftig und lobenswert.

@ 50plus
Um nochmal zurückzukommen, Menschen dürfen nicht abtreiben aber tausende Katzenbabies dürfen erschlagen werden? Das ist nämlich Realität, und wenn du neben einer Hauptstraße wohnst, mach eine Statistik, wie viele Katzen pro Jahr auf die Welt kommen und wie viele dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Ich denke nicht, dass sie "genug" dezimiert werden, damit sich ein gleichmäßiger Bestand einpendelt. Und wenn es wirklich bei dir der Fall ist, so ist es auf den meisten Höfen nicht so und die Aussage "Ich bin dagegen, Bauernhofkatzen kastrieren zu lassen!!!" sehr fatal für hunderttausende Katzen!


__joe007 antwortet um 03-11-2011 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ traktorensteff:

Schreibst jetzt a halbes Jahr hier rein, oder wie ? *ggg*

Hoffe du verstehst Scherze,....


kolli antwortet um 03-11-2011 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich denke, wir sollten das Kind schon beim Namen nennen dürfen. Ob es nun Umvolkung genannt wird, Rassenvermischung, multikulturelle Gesellschaft, oder sonst wie - es ist eine Tatsache, dass wir in einer Epoche der intensiven Einwanderung und Durchmischung leben. Der genetisch determinierte Charakter eines Volkes, eines Staates, geht verloren. Das was ein Land auszeichnet, wird zwar nicht restlos verschwinden, sich aber zunehmend verwischen.

Wenn ein Bauer von einer Rasse spricht, denkt er in erster Linie an Fleckvieh oder Schwarzbunte, und nicht an die Rassenideologie des 3. Reiches. Der Begriff ist also für Bauern weit weniger vorbelastet als für andere Bevölkerungsschichten. Für Tierzüchter ist es sonnenklar, dass es Rassen gibt, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden, das ist ja ihre tägliche Arbeit. Der Erhalt einer Rasse und ihrer Eigenschaften ist etwas wichtiges. Da liegt natürlich die Versuchung nahe, es beim Menschen ebenso zu sehen.

Es ist eigentlich ein Tabu, einem Land, einer Nation, einem Staat einen genetisch determinierten Charakter zuzuschreiben. Herr Sarazzin weiss das auch sehr gut. Trotzdem mach ich es, weil ich glaube, dass es stimmt. Über kurz oder lang wird es diese Unterschiede eh nicht mehr geben. Es wird einen Einheitseuropäer geben, der eine Mischung aus Griechenland und Deutschland darstellen wird.

Im Moment können wir jedoch noch echt froh sein, dass es ein Deutschland mit einer deutschen Mentalität noch gibt! Ohne deutsche Nettozahler gäbe es nämlich keine EU.




traktorensteff antwortet um 03-11-2011 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ JoE
;-)
Nein, nein, ich schreib in diesem Beitrag jetzt nichts mehr, weils bei einigen nichts bringt.
Nur werde ich euch GERNE irgendwann wieder von Kastrier- und Impfaktionen für Bauernhofkatzen berichten.


Liesal antwortet um 03-11-2011 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
traktorensteff,

ich glaube, die überzeugten bäuerlichen "Katzenliebhaber", würden ihre Katzen auch dann nicht kastrieren lassen, wenn dies nicht nur gratis für sie erledigt würde, sondern sie sogar noch einen Bonus bekämen.

Eigenartig, daß sich hier die meisten drehen und wenden, und "Argumente" gegen das Kastrieren an den Haaren herbeiziehen.
Wo es sich bei diesen Bauern um vermutlich moderne und nicht hinterwäldlerische Menschen handelt, zumal sie ansonsten durchaus mit der Zeit zu gehen scheinen: moderne Ställe mit allen technischen Möglichkeiten, künstliche Besamung, Zurechtstutzen von Hörnern, Zähnen und Schweineschwanzerl usw.
Da ist man modern, geht (oft vermeintlich) mit der Zeit. Aber wenn es um Nicht-Nutztiere geht, ist ihnen um jeden Euro leid.

Und noch etwas: Eigentlich macht es gar nichts aus, dass hier soviele Dummheiten gegen das Katrieren geäussert werden. Denn dieses Thema ist für viele interessant. Und über die Google-Suche, erfahren viele Menschen sehr viel über die bäuerliche Rückständigkeit a la "des war immer so, und des wird a immer so bleiben".

50plus:
Bitte übertreiben Sie nicht so maßlos (haufenweise üerfahren).
Ja, und sie diese überfahrenen Katzen alle gleich tot? Was tun Sie, wenn sie es nicht ist? Erschiessen, Erschlagen? Liegen lassen?
Und nur weil Sie kranke und verwahrloste Katzen nie zu GEsicht bekommen, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt.
Es beweist ja nur, dass Sie wie viele Bauern und auch Bäuerinnen durch den Umgang mit ihren Nutztieren ihre Sensibilität eingebüßt haben.

Wäre eine Katze mindestens so groß wie ein mittelgroßer Hund, würde auch die bäuerliche Bevölkerung mit dem Thema Kastrieren oder Töten (lassen) möglicherweise doch ein ernsthaftes Problem haben. Weil Hunde eher wahrgenommen werden als Katzen. Es könnte also nicht alles so unbemerkt vonstatten gehen.

Wenn aber doch ein Bauer, eine Bäuerin ihre Katze/n kastrieren läßt, dann erledigen sie dies möglichst geheim - weil sie nicht von Nachbarn verlacht werden möchten.
Das wird Ihnen, 50plus, auch nicht bekannt sein, aber mir und vielen, welche bei Tierärzten arbeiten zB.

Die Frage, wie es denn Umgang mit Hunden bestellt ist, wurde leider nicht beantwortet.




Liesal antwortet um 03-11-2011 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Frage an joe007:
Sie halte ich zB für einen jungen und modernen Bauern.
Ich habe auch den Film über Ihre Hochzeit gesehen.

Mich interessiert, welche BH so streng mit Ihnen umgeht (Anzeige)?

Sie könnten mir die Information auch per privater Nachricht schicken.

Und: werden Sie die Mutterkatze jetzt kastrieren lassen?
Die Tierheime u. Vereine suchen immer wieder verzweifelt Bauernhöfe und Reitställe, wo scheue und kastrierte Katzen untergebracht werden können. Es kommt ja leider so oft vor, daß sich auf aktiven oder inaktiven Höfen eine unzumutbar große Katzenpopulation gebildet hat, die dann plötzlich alle abgesiedelt werden MÜSSEN. Diese Katzen können nicht in einem Tierheim auf Dauer untergebracht werden, denn das käme tatssächlich einer Tierquälerei gleich.

Also, wie wärs?
Mir ist grad so ein Fall bekannt. Da gibts Katzenjunge vom Frühjahr auf einem Bauernhof mit angeschlossenem Gasthaus. Und die Katzen kommen angeblich von einem danebenliegenden Bauernhof.



kolli antwortet um 03-11-2011 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
": @ kolli Mäusejunge werden aber nicht erschlagen."

Mausefalle?


50plus antwortet um 03-11-2011 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Einen Hund kann man dazu erziehen, das Haus, bzw. Hof nicht zu verlassen.
Katzen haben einen enormen Freiheitsdrang, die reagieren nicht auf "sitz" und "platz".

Bei uns hat noch keine Katze einen Autounfall überlebt. Natürlich kenne ich Bäuerinnen, die ihre Tiere kastrieren lassen und die trauen sich das auch zu sagen, weil sie niemand auslacht. Aber das sollte freiwillig geschehen und nicht per Gesetz.
Das ist doch nur Taktik, alle anders denkenden als hinterwäldlerisch hinzustellen, es wird immer verschiedene Meinungen geben.

Man kann alles übertreiben und für alles ein Gesetz erlassen.....Sinn hat es keinen, außer Arbeitsplätze zu schaffen! Diese Arbeitsplätze könnte man sinnvoller besetzen, es gäbe viel zu tun in Österreich, was notwendiger wäre.

Wieso schreibt traktorensteff, dass das Abtreiben einen Kindes verboten ist? Seit wann?

Soviel ich weiß, ist Kinder abtreiben erlaubt, aber kranke oder alte Tiere von ihrem Leiden erlösen, verboten.....darüber sollte man doch endlich einmal nachdenken......ist also ein Menschenleben weniger wert?



MF7600 antwortet um 03-11-2011 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
am besten die landwirtschafliche tierhaltung vernichten, dann hätten die tierhalter zeit sich um irgenwelche 18jährige, blinde katzen und dreibeinige, taube hunde, ohne zähne die irgendwo am strassenrand ausgesetzt wurden zu kümmern
das fleisch für die tiernahrung importieren wir aus südamerika, dort ist eh noch genug urwald zu roden um schweine und geflügelfutter zu produzieren.


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ kolli
Die JUNGTIERE, die zustande kommen würden, wenn man nicht kastriert. Die wenigen Mäusehalter kastrieren alle Mäuse und Mausnachwuchs gibt es nicht, der dann "beseitigt" wird. Auch werden vom Halter aus keine Mäuse frei über das Grundstück laufen. Demnach, kein Vergleich möglich. Eine Maus und eine Katze gleichzusetzen, weil es ein paar Mäusehalter gibt, wäre als wenn man Katzen als "Ungeziefer" bezeichnen würde! Kenn mich nicht bei der Einteilung von Tieren aus, aber zooligisch sind Mäuse Nagetiere oder so was und Katzen ganz was anderes.
Und freilaufende Katzen (verwildert) mit Mäusen in der Natur (dein Vergleich mit der Mausefalle) zu vergleichen... das glaub ich leider, dass jemand diese 2 ungleichen Fälle gleichsetzen will...

@ 50plus
Nein, ich meinte deine Einstellung, Abtreibungen am liebsten verbieten wollen aber Kätzchen sollte man nicht am Vermehren hindern und die Überzähligen ruhig erschlagen (= Praxis bei tausenden pro Jahr). Das meinte ich. Eine Frau kann es sich wohl nicht aussuchen, ob sie aus der Situation heraus abtreibt, aber man kann verwilderte Katzenpopulationen eindämmen. Mehr verlangt hier niemand.

Filmtipp für alle:
Jetzt gleich um 1435 Uhr auf 3sat:
"Die Katzenmütter von Rom"
Gerade in Großstädten wie Rom haben sich die Leute einen Dreck um Katzen gekümmert, deswegen gibt es solche Populationen und auch Menschen, die sich um die Tiere kümmern. Mittlerweile auch Kastrationsmaßnahmen, aber bei einer angewachsenen Menge von 300.000 Katzen in Rom dauert es eine Zeit, bis das Wirkung zeigt.

Und in Österreich machen sich die Landwirte seit jahrhunderten die "Mühe", Katzen zu erschlagen, ertränken, in den OFEN zu schieben, erschießen (hier im Forum ein bekennender Praktiker) oder mit dem Traktor drüberzufahren, um die überschüssige Population zu dezimieren. NUR um das zu verhindern schreibe ich, um anderen Landwirten die Möglichkeit zu zeigen, dass es auch anders geht. Das will halt hier niemand einsehen...


Liesal antwortet um 03-11-2011 14:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
50plus
Unkastrierte Katzen haben deshalb bzw. generell dann einen so großen "Freiheitsdrang", wenn sie NICHT kastriert werden und dann auf "Brautschau" gehen.
Und auch deshalb, weil, wenn es zuviele werden auf einem Bauernhof, welche abwandern, um ein neues Revier zu suchen.
Auch das kann Ihnen die zuständige Abteilung der Landesregierung bestätigen.

Jetzt bemühen Sie auch noch die Arbeitsplätze!
Dass Sie so unwissend sind oder sein wollen, fällt mir schwer zu zu begreifen.
Arbeitsplätze für Gesetze und Tierschutz werden am meisten gebraucht, um die Nutztierhaltung zu regeln und Verstöße abzustellen (zB verhungerte Rinder, Rinder, die zwanzig Zentimeter und mehr im Kot stehen, Kontrollen nach dem Tierseuchengesetz, Fleischkontrollen usw.)

Und das Geld, welches das Land dafür braucht, um die Aufgaben laut Tierschutzgesetz für Nicht-Nutztiere wahrzunehmen, ist mehr als angemessen.
Meinen Sie nicht, dass dem Tier generell viel geschuldet wird, wenn man einmal davon ausgeht, was wir ihnen tatgeintagaus antun, nur um sie zu nach einem Leben in oft quälerischer GEfangenschaft und einem ebensolchen Transport in veränderter Form auf dem Teller liegen zu haben.
Weil das Hinschauen wehtun könnte, verdrängen wir dieses Tatsachen.

Aber weil es immer so war (?), soll es immer so bleiben?

Weil Ihnen das Abtreibungsthema so wichtig ist: War es nicht auch bei uns früher verboten?

Übrigens, warum beklagen sich immer wieder Bauern darüber, daß ihnen die Katzen lästig sind, weil sie ins Heu oder sonstwohin sch ...

Entschuldigen Sie, ab Sie wirken mit Ihren Ansichten irgendwie bigott und recht altvaterisch.

Ich habe den Vergleich Katze/Hund so gemeint, ob Sie auch die Hunde so behandeln wie Katzen (Töten, verenden lassen, haufenweise überfahren lassen ...)
Dazu antworten Sie mir nicht.


Liesal antwortet um 03-11-2011 15:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
MF,

wie verbittert sind SIE denn, dass solch unqualifizierte Äußerungen ins Forum setzen?
Bemühen Sie lieber bei Ihren Beispielen jene Tiere, die als Welpen ausgesetzt werden, im Wald, vor einem Tierheim oder per Anruf im Tierheim: "holtses ab, oder I derschlags!"

Es stimmt, der Stand der Zivilisation ist daran abzulesen, wie sie mit den Tieren umgeht. Und dabei ist nicht gemeint, was Sie und diverse andere als dekadent bezeichnen.
Sondern damit ist gemeint, wie ausbeuterisch, tierquälerisch und gleichgültig wir ihnen gegenüber sind.

Fleisch für die Tiernahrung importieren! Ist IHnen sowas nicht peinlich? Tierfutter sind Abfall aus der Fleischproduktion.
Das wissen Sie, und dennoch schreiben Sie kühn die Unwahrheit.

Sehen Sie lieber zu, daß dass Sie nicht dazu beitragen, dass der von Ihnen bemühte Urwald nicht weiter in so großem Ausmaß für Tierfutter auch in Europe zerstört wird.
Ich halte es wie der AFH, ich esse generell kein Fleisch, ausser in "Notfällen", und die ereilen mich nicht einmal 5x pro Jahr.


50plus antwortet um 03-11-2011 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Mir ist völlig klar, dass mit dem Aussterben der Nutztierhalter auch der Beruf des Tierarztes gefährdet ist, (so wie viele andere Berufssparten auch), daher ist man bemüht, sich ein neues Betätigungsfeld zu suchen. Es wird aber für die Tierärzte nicht so lukrativ sein, von den wenigen Bauern, die Katzen zu kastrieren, wie die Behandlung u. Betreuung von Nutztieren.
Warum nicht gleich die Nutztierhaltung weiter unterstützen, wo wir ohnehin Fleisch zum Essen brauchen?
Ist es besser, das Fleisch zu importieren und die Tierärzte zu exportieren?

Ich verstehe auch nicht, warum man uralte oder kranke Tiere, die niemand mehr haben will, in Tierheimen hält, anstatt sie einzuschläfern.......zum Vergleich - Kinder die keiner will oder brauchen kann, werden selbstverständlich abgetrieben.....das ist bei mir Bigotterie!! Ich kann und will diese Doppelmoral nicht verstehen!


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Liebe 50plus, die Doppelmoral ist doch eher die, dass dir Tierleid (ich sag von mir aus nicht auf deinem Hof sondern woanders) offenbar egal ist und der Mensch das einzige schützenswerte Wesen sei!

Zum Thema Tiere im Tierheim. Ich hab mal schnell auf die Internetseite vom Tierheim Linz geschaut, mehr als 90 % der Katzen sind unter 2 Jahre alt! Bei ganz alten Katzen (eine ist 16!) sind wohl die Besitzer weggestorben. Also nichts da mit alten und kranken Katzen! Im Gegenteil! So viele, die 3-6 Monate alt sind!!!! Und das sind GENAU jene, die durch das nicht-kastrieren entstanden sind!

Hier der Link, auf "Katzen" drücken. Erschreckend lange Liste! Sei so nett und blättere bitte von oben nach unten durch. DAS ist die Realität. Und wohl mehr als die 10-fache Menge wird alleine in Oberösterreich erschlagen, von Nicht-Landwirten genau so wie von Landwirten, wobei die Häufigkeit auf Letzerern liegt.
 


MF7600 antwortet um 03-11-2011 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
ohje da haben wohl schon die edith klinger und jetzt wieder die maggie entenfellner ein sooo ein pech gerade die 10% alten viecher zu erwischen.


MF7600 antwortet um 03-11-2011 16:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
liesal so ein kuscheltierfreak wie du braucht mehr fleisch für ihre lieblinge als der verfressenste waldarbeiter.
deswegen mach ich mir um den fleischabsatz in der nächsten zeit überhaupt keine gedanken.
eher dass die produktion durch dekadente menschen vernichtet wird, da diese nicht ertragen können dass in ihrer nähe tierproduktion stattfindet, und wenns aus brasilien oder dänemark kommt- is ja weit weg, dort is ja egal dass die schweinderl auf gitterrosten stehen, legebatterien bei hennen,...

http://www.agrarheute.com/gefluegelbranche-argentinien

realität ist, dass 20% der österreichischen fleischproduktion im haustiermagen landet, tendenz steigend!! wozu? richtig dass liesal ihr minki und mauzi streicheln kann.
tierfutter ist abfall der fleischproduktion????? hahahahah dass ich nicht lache!!!
im tierfutter ist höherwertiges fleisch als in jeder extrawurst!!!


50plus antwortet um 03-11-2011 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Ich kann einige Begebenheiten erzählen, die mich erschaudern lassen:

Eine gute Bekannte hielt die Katze in der Wohnung, sie war relativ aggressiv, als ein Enkerl zur Welt kam, wollten sie zum Schutz des Babys die Katze einschläfern lassen - ging nicht, weil die Katze gesund war. Muß man riskieren, dass die Katze aus Eifersucht das Baby verletzt?

Eine Dame aus dem TV hat mit folgenden Worten ein Tier vermittelt: Das Tier wurde weggegeben, weil die Besitzer ein Baby bekamen, das wird dem Kinderl auch kein Glück bringen!
Oder: Das Katzerl wurde abgegeben - ein Scheidungswaise.....

Oder wenn eine Tierschützerin in Kriegsgebiete Unmengen an Hundefutter schickt, für die herrenlosen Tiere, dann ist das für mich glatter Hohn gegenüber den hungernden, hilfsbedürftigen Menschen dort!

Ich quäle keine Tiere und ich versorge meine Tiere gut - aber der Mensch kommt zuerst! Und ich esse das Fleisch von Tieren, dazu ist es notwendig sie zu töten! Nach stinknormalem Hausverstand!

Ich habe kein Verständnis, wenn man Tiere vermenschlicht oder Kampfhunde hält, wenn man Kleinkinder in klitzekleinen Wohnungen gemeinsam mit vielen Tieren hält und so die Gesundheit und Hygiene der Kinder auf's Spiel setzt!
Ich habe weiters kein Verständnis, wenn man in einem Atemzug sagt: Wir haben keine Kinder, wir haben eh unsere Hunde (Katzen).
Wie weit ist unsere Gesellschaft schon gesunken? Darum haben wir diese Probleme, weil wir uns von den Medien und von geldgierigen Heuchlern vorgaukeln lassen, wie viel Gefühl wir einem Tier entgegenzubringen haben und wieviel Geld wir dafür auszugeben haben.

Alles reine Geschäftemacherei!




kolli antwortet um 03-11-2011 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
an traktorsteff:
Warum sollten Katzen wertvoller sein als Nagetiere? Diese Frage musst du mir schon beantworten. Wenn du Nagetiere als Ungeziffer siehst, dann wirft das für mich schon die Frage auf, ob du nicht vielleicht ein Katzenfaschist bist? (Achtung Satire) Im Ernst, ich kenne eine Rattenhalterin. Was diese mir schon alles über ihre Tiere erzählt hat ist wirklich erstaunlich. Ratten haben mit Sicherheit ein viel ausgeprägteres Sozialverhalten als Katzen, das macht sie natürlch nicht wertvoller als Katzen, Ungeziefer sind sie aber mit Sicherheit nicht - und wertloser auch nicht.

Es ist genau diese Frage, welche für mich an der Diskussion am interessantesten ist. Warum haben wir Menschen einen so komischen Zugang zu den Tieren. Auf der einen Seite sind wir die grössten Beschützer der Katzen, auf der anderen Seite ist schon der Hinweis, dass es auch Nagetiere gibt, eine Ketzerei. Naturwissenschaftlich rechtfertigen lässt sich dieser unterschiedliche Stellenwert nicht. Katzen sind uns genetisch gleich nah oder weit wie Ratten.

PS: Es gibt gar nicht so wenige Mäuse- und Rattenhalter wie du glaubst. Die meisten Mäuse- und Rattenhalter wissen nur nicht, dass sie Mäuse und Rattenhalter sind. Wir kümmern uns um unsere Anvetrauten einfach nicht.


Restaurator antwortet um 03-11-2011 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@liesal:
also eigentlich is des ganz einfach in meinen augen: jedem katzenweibchen steht es zu zumindest einmal im leben die mutterrolle erfüllen zu können. erst dann sind sie in ihrer entwicklung fertig, ansonsten fehlt der wichtigste lebensabschnitt. in der zoologie gilt, dass folgende punkte erfüllt sein müssen damit es sich um leben handelt:
- stoffwechsel
- reizbarkeit
- vermehrung,
wobei die natur erstere punkte benötigt um den letzten erfüllen zu können. um die populationen nicht ins uferlose zu vermehren ist kastration der weibchen manchmal sinnvoll, aber eben erst nachdem sie mindestens einmal junge gehabt haben.
bei katern is das a bisserl anders. mir persönlich wär's im fall der fälle auch lieber ich werd derschlagen, als dass ma mir die e*** abschneidet.



Holzwurm357 antwortet um 03-11-2011 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
MF schreibt:
"liesal so ein kuscheltierfreak wie du braucht mehr fleisch für ihre lieblinge als der verfressenste waldarbeiter."

Warum sind Waldarbeiter verfressen?????


sturmi antwortet um 03-11-2011 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
"...ich esse generell kein Fleisch, ausser in "Notfällen"..."
@liesal
Eine Vegetarierin isst Fleisch in Notfällen? Aha, das klingt interessant! Oder ist´s eine gewisse Sucht des Körpers dem Du nachgeben mußt?! ;-)) Bitte um Aufklärung!
MfG Sturmi


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ MF7600
Na, die Klinger wird wohl keine leicht vermittelbaren jungen Katzen ins Fernsehen geholt haben sondern schwer vermittelbare Tieren. Mitdenken.

Den Lungenbraten wird man wohl nicht fürs Katzenfutter verwenden.
Aber ein Geschäft mit dem "Katzenfutter" dürfen Landwirte über die Fleischproduktion gerne machen, oder? Aber schimpfen über die "degenerierten" Katzenhalter... zzz
Und bitte ein Link zur Info mit den 20 % wäre nicht schlecht.

@ 50plus
Nicht schon wieder deine Mensch/Tier-Geschichten...
Also echt, wenn die ihre Katze einschläfern würde, hat sie sich selbst für den Besitz einer Katze disqualifiziert. Praktisch KEINE Katzenbesitzer würden ihre Katze einschläfern lassen sondern vergeben, wenn es nötig wäre! Und wo soll denn eine Katze gegen ein Baby aggressiv sein???? Ach, mein Gott... "Scheidungswaise"? Dann haben die Leute einen Klescher und hätten sich nie eine Katze nehmen sollen. Und WO schickt wer Tiernahrung in Kriegsgebiete... GLAUBE ICH DIR NICHT! Das Essen von Tieren sollte hier kein Thema sein. Es gibt auch Studien, dass Kinder ein wiederstandsfäheres Imunsystem haben, wenn sie nicht hygenisch rein aufwachsen (gilt für Staub, Dreck, wohl auch für Tiere)! Und Menschen, die sich für Tiere entscheiden als für Kinder, kann man nur danken, weil sie sich bewusst gegen Kinder entscheiden, weil sie sich nicht drübertrauen. Das ist wohl besser für die ungeborenen Kinder.
50plus, mach einen Ausflug zum Tierheim und schau dir die Tiere an bzw. sprich mal mit Tierhaltern und lass dir zeigen, dass man mit Lebewesen Spaß und Freude haben kann! Eine Katze liegt oft vor mir am Schreibtisch zwischen dem Laptop und mir und schläft genüsslich. Das ist schön.
Und all das rechtfertigt es nicht, Katzenjunge zu erschlagen! Das musst doch auch du einsehen.

@ kolli
Katzen sind von haus aus nicht wild sondern leben in der Nähe des Menschen. Ausnahme ist nur die echte Wildkatze, die es fast nirgends mehr gibt. Als Tier, das beim Menschen lebt, darf es sich nicht selbst überlassen werden! Der Mensch trägt Verantwortung. Nagetiere sind Wildtiere, die paar Mäusehalter dürfen natürlich Mäuse halten, aber es ist kein domestiziertes Lebewesen! Deswegen braucht niemand in freier Wildbahn Ratten füttern. Ist doch eindeutig. "Ungeziefer" war schlecht ausgedrückt, ich meinte damit ein Tier, das man normal nicht um sich haben will! Du willst darauf hinaus, dass Ratten für manche auch liebenswerte Tiere sind. Ja, sicher! Das kann für manche Menschen zutreffen, deswegen aber Ratten und Katzen gleichsetzen? Nein mein Freund, das geht einfach nicht, denn das läuft aus dieser Diskussion hinaus, in der es um Kastration von freilaufenden HAUStieren (in der zoologischen Definition) geht! Nicht HAUStiere im Sinne von zu Hause gehalten. DAS ist der Unterschied. Also, Katze = steht unter der Fürsorgepflicht des Menschen, Mäuse, Ratten = Wildtiere, die vereinzelt vom Menschen gehalten werden, aber sonst dem vom muk beschriebenen Naturkreislauf angehören. Katzen nicht! Um es nochmal zu sagen. kolli, ALLE Tiere "gleich zu machen", wie du mit Katze und Maus, würde eher einem Extremtierschützer einfallen. ;-)

@ Restaurator
Das ist ein Abwägen zwischen existierendem Katzenleid und deiner Definition von "Leben". 50plus hat das auch mal gemeint, dass ein Lebewesen wenigstens einmal Werfen sollte. Ich frage, wenn das Leid durch so viele ungewollte Katzen so groß ist, muss man wirklich extra nochmal die Tiere sich fortpflanzen zu lassen?
Und zum "Eierabschneiden", das gleiche passiert bei männlichen Ferkeln auch, Ochsenmast uvm. Also, warum dann so "wehleidig" bei Katzen...? Ist doch nix anderes!


Restaurator antwortet um 03-11-2011 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff: ganz einfach, weil ich mit denen mehr verbunden bin, die sind halt so wie meine hunde eigentlich sowas wie artübergreifende verwandtschaft.
wäre der sinn ihrer existenz die nahrungsmittelproduktion würde ich sie auch kastrieren. wär ja schade das männliche fleisch sinnloserweise als kleinstkind zu töten oder später wegen ungeniessbarkeit wegzuwerfen -so wie das jetzt bei den hähnen passiert nur weil die tierschützer das kastrationsverbot durchgesetzt haben. so produzieren halt die slowenen in der ehemaligen untersteiermark den kapaun der um 30€/kg weggeht und es wird genau KEIN hahn weniger kastriert. nur vielleicht jetzt ohne örtliche betäubung.
zum katzenleid: ich bin zwar in einzellage, aber nicht weit weg ist eine riesensiedlung mit vielen katzen die alle regelmässig verschwinden. um den bedarf an katzen stillen zu können müsst ich mindestens 2 nicht-kastrierte katzen haben. manchmal hab ich das gefühl, dass bestimmte tierschützer die freigänger fangen, über's tierheim austeilen, wieder fangen, wieder austeilen, usw. am ende steht dann die katzenelendsstatistik. ich weiss nicht wie's in den nördlicheren teilen österreichs ausschaut, aber bei uns ist das katzenelend eher eine rarität, bzw. ein weiteres kennzeichen der ganz wenigen bauern, die mit ihren anderen tieren auch recht grob umgehen und dann auch immer wieder einmal in der zeitung stehen.


Liesal antwortet um 03-11-2011 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
traktorensteff,
ich lese mir die " Argumente" der Kastrationsgegner gar nicht mehr durch. Diese bornierten Menschen sind für die alljährliche Katzenflut verantwortlich.

50 plus ua.:
Tatsache ist doch, dass die Bauernkatzen im besten Fall (siehe Joe) feilgeboten werden.
Sehr häufig werden sie zB Wanderern oder in Bauerngasthäusern aufdringlich angeboten.
Dann gibt es gutherzige Menschen oft mit KINDERN!, die sich unüberlegt so a Katzerl mitnehmen, weil ja so lieb.
Später kommens drauf, dass mit der Haltung Kosten und Aufwand verbunden sind, oder bei jungen Leuten ein Kind kommt. Dann ist frau/man überfordert und die ehemalige Bauernkatze mit Zwischenstation in einer Wohnung kommt ins Tierheim.
Wenn man Leute fragt, woher sie ihre Katz haben, sagen mewhr als 50% "vom Bauernhof".

Oder, noch besser: man nimmt sich in der Schwangerschaft (Karenz) ein Katzerl, damit die werdende Mutter schon mal was zum Streicheln hat und das Baby gleich ein lebendes Spielzeug.
Die jungen Eltern stammen ebenfalls von einem Bauernhof und wohnen nun in der Stadt. Es dauert nicht lange, und die Mutter ist überfordert. Das Katzentier wird einfach ausgesetzt - an einer stark befahrenen Straße.

Liebe, geschätzte Bauern, lassen Sie Ihre Katzen endlich kastrieren, dann leeren sich die Tierheime leerer, private Unterstützer und die öffentliche Hand kann das Geld für Tierheime sparen und es für die Hungernden der Welt ausgeben.
Keine Angst. Die Katzen sterben nicht aus. Bis alle halbwilden Mutterkatzen entweder verendet, überfahren oder getötet werden, gibt es noch viele Jungkatzen, die man zutraulich machen kann. Und diese können dann auf Bauernhöfen in kastriertem Zustand Dienst tun.
Und für die Dienste tun Sie bitte die Katze mit geeignetem Futter versorgen, entwurmen, entflohen und entmilben.
Denn vermutlich spielen auch Ihre Kinder mit den Kätzchen und dabei sollten Sie auch an die Hygiene denken.

Betreffend Hundevermehrung habe ich noch immer keine Antwort erhalten.

Die Annahme, eine Katze muß unbedingt einmal geworfen haben, ist längst überholt. Obwohl auch so manche (Land)Tierärzte dies Unsinn weiter erzählen.

Der Kapaun ist ein weiterer Auswuchs der Fleischproduktion (und darf in Österreich gar nicht gezüchtet werden).
Dann kommt noch die Stopfleber der Franzosen und das Stubenküken bis hin zum Embryo.
Was denn noch alles






kolli antwortet um 03-11-2011 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
ad traktorsteff:

ich will mich jetzt mal outen: ich bin katzenbesitzer. Meine Katzen sind alle brav sterilisiert. Ich mag meine Katzen, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit ihnen spiele. Ich freue mich an der Illusion, dass sie mich mögen. Mäuse tu ich vergiften, weil ich sonst ein Hygieneproblem hätte.

Im Gegensatz zu dir und anderen weiss ich aber, dass mein Verhalten irrational ist. Es ist moralisch und ethisch nicht zu begründen. Meine Bekannte mit den Ratten weiss das übrigens auch.


MF7600 antwortet um 03-11-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@holzwurm
ich kenn ein paar verfressene waldarbeiter- fleischfresser!!


Liesal antwortet um 03-11-2011 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Herr Kolli,

was die Moral und die Ethik betrifft, gibt es ein empfehlenswertes Buch für Sie: "Geschöpfe wie wir".

Meine Katzen mögen mich auch. Und das ist keine Illusion. Ich habe meine Sensibilität der Kreatur gegenüber nicht eingebüßt.
Für die Fähigkeit zu empfinden, braucht sich niemand zu schämen.
Bei allem, was ich aber hier zu lesen bekomme, zweifle ich zusehends an der menschlichen Kreatur.

Und bitte, komme mir jetzt keiner mit Schädlingen wie Ratten. Und vergleichen Sie sie bitte nicht mit Ratten- und Mäuse-Arten aus der Tierhandlung, welche ebenfalls als Haus/Heimtiere gehalten werden.



MF7600 antwortet um 03-11-2011 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@traktorensteff
lungenbraten kommt ja nicht in die extrawurst- MITDENKEN oder nein du wirst das nicht wissen.
übrigens unser nachbar aber gibt seinem kleinen hund beim mittagessen ein saftiges stück lungenbraten wenns mal einen haben!
zur jause auch mal eine bratwurst. okok ist wohl auch der einzige in österreich...
hab ja schon mal gesagt auch gerne mit degenerierten menschen geschäfte zu machen, wenn sie bezahlen, da man die ja nicht verhungern lassen kann- oder? ahja vielleicht doch- sind ja nur menschen.



Restaurator antwortet um 03-11-2011 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
was für ein blödsinn ist "Der Kapaun ist ein weiterer Auswuchs der Fleischproduktion (und darf in Österreich gar nicht gezüchtet werden)"?
bei hühnervögeln plötzlich gegen die kastration? ist wohl besser die werden nach dem schlüpfen gleich vergast?
im übrigen ist das in ö. mitnichten verboten, es muss lediglich auf folgende art geschehen: narkose durch tierarzt, aufschneiden, kastrieren, zunähen, 2-3 tage möglichst steril halten, ca. 30 euro pro tier, unrentabel.
verboten: vorgangsweise der veterinärmedizinischen fakultät laibach mit örtlicher betäubung, schlinge einführen, umdrehen, rausziehen, fertig, tier läuft nach einer minute schon wieder mit den anderen mit und frisst.
ich kann von mir eines mit sicherheit behaupten: kaum wo werden es tiere besser haben und kaum wer wird mehr geld für sie ausgeben wenn notwendig. ich bin schon mit so manchem "verreckerl" - sei's a katzerl, a schaf, a ziege oder sonstwas - nächtelang gesessen damit ich sie durchgebracht hab.
trotzdem dienen alle ausser katzen und hunden letztlich in erster linie der nahrungsproduktion und immer wieder werden einige geschlachtet. und die männlichen hähne als küken zu töten, nur weil sie nicht kastriert werden sollen - dazu braucht ma an vogel der grösser ist als mein zuchthahn (das bezieht sich jetzt aber auf die gesetzgeber und nicht auf die offensichtlich nutztierunerfahrene liesal).
im übrigen: die alten, seltenen und äusserst wertvollen hühnerrassen sind halt bereits vor der schlachtreife geschlechtsreif. über 50% der küken sind halt einmal männlich. lass ma jetzt diese wertvollen rassen einfach aussterben und züchten nur mehr die nach-4-wochen-schlachtfertig-kreaturen ohne geschmack? einige kapaune wirken auch auf eine herde nicht kastrierter junghähne sehr ausgleichend und beruhigend, es gibt dann wesentlich weniger raufereien und streitereien.
so sehr ich - was tiertransporte und art der schlachtung anbelangt - auf seiten der tierschützer bin, so sehr wünsch ich mir sie würden sich nur dort zu wort melden wo sie wirklich über kompetentes wissen verfügen.


50plus antwortet um 03-11-2011 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@liesal

Ich denke nicht, dass diese Probleme damit zu lösen sind, dass die Katzen am Land kastriert werden. Wer eine Katze will, wird sich diese augenblicklich kaufen, dann wird es eben mehr Rassekatzen geben, die in den Tierheimen landen. Oder Katzen vom Ausland. Das ist ganz genau wie bei den Käfigeiern, im Inland darf man sie nicht produzieren, aber importieren darf man sie.

Solange der Tierschutz so maßlos übertrieben wird und in den Medien für Haustiere geworben wird, werden die Menschen sich welche anschaffen und immer werden sie bald überdrüssig und sind überfordert, ob es Hamster, Hunde, Katzen, oder sonstwelche Tiere sind. Immer mehr exotische Tiere werden in Haushalten gehalten und dann ausgesetzt.......man muß die Menschen endlich aufklären, dass es viel Arbeit und auch Verzicht bedeutet, ein Tier zu halten!




traktorensteff antwortet um 03-11-2011 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ kolli
Na, dann ist es eh sehr löblich! Sehr gut!

Aber beim Anderen: Würdest du eine Katze vergiften? Ich denke nein. Das ist auch nicht "nötig". Aber irgendwie reden wird da vorbei und ich konnte dir den Unterschied wohl auch nicht näherbringen. Es ist ja überhaupt keine Frage der Moral oder der Ethik! Hier geht es um Bestandeskontrolle und dass es nicht Nötig ist, kleine Katzen zu erschlagen, weil man durch Kastration das Problem verhindern kann! Mehr nicht...

Eine Maus würde ich auch nicht unbedingt vergiften, ich kenne mich bei der Wirkung dieses Giftes nicht aus, besser schnell in einer Falle töten.


MF7600 antwortet um 03-11-2011 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@lieschen
aaaahhhhh jaaaa????
ratten und mäuse als schädlinge sind was anderes als ratten, mäuse katzen und hunde die im haus wohnen?????
und du bist sicher kein degenerierter freak?
für mich sind alle kreaturen gleich katze, hund, ratte, maus, wenn sie zuviele werden- kurz und schmerzlos- ende!
schwein, henne, rind, wenn soweit- kurz und schmerzlos- aufs teller.
tiere quälen darf natürlich auch nicht sein.


helmar antwortet um 03-11-2011 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Liebes Fuffzgerl............hat der "liebe Gott" nicht auch die Tiere geschaffen, oder anders, gehören diese nicht auch zur Schöpfung, egal ob man an einen "Schöpfer" oder sonstwas glaubt? Ich bemühe mich um Anstand gegenüber Mensch und Tier, aber bei manchen Menschen welche mir schon untergekommen sind, fällt mir selbiger Tieren gegenüber leichter............Ich verkaufe meine Kühe an keine Schlachthöfe wo geschächtet wird.......manche mir bekannte Kirchgeher haben aber kein Problem damit, schimpfen aber fest über die "Sch......türken", dass es auch Juden gibt welche nur auf diese Art gewonnenes Fleisch zu sich nehmen, habens noch nicht überissen.....aber wenn sie es mal begreifen, werdens auch schimpfen und weiterhin, siehe oben, kein Problem haben....
Mfg, Helga


kolli antwortet um 03-11-2011 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Frau Liesal:

Was macht ein Katzenleben wertvoller als ein Rattenleben? Warum finden wir, dass es ganz normal ist, ein 100kg Schwein auf 0,8m2 zu halten, leiden aber mit einer freilebenden Bauernhofkatze?


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
kolli, das Katzenerschlagen ist verhinderbar, so schaut es nun mal aus.


Liesal antwortet um 03-11-2011 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Kolli,

wer sagt, daß WIR eine solche Schweinehaltung normal finden?
Wer ist WIR? Ich bestimmt nicht und vieeele andere auch nicht.

Die Landratte ist ein Schädling.
Die Bauernkatze AUCH? Das muß man hier wohl in die Runde fragen- bei dem Wissensstand der meisten.





muk antwortet um 03-11-2011 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Die zertörer funktionierenden lebens - Lies.... trakto...... können es nicht lassen ihre dummheit hier in diesem forum zu verbreiten.

dabei sollten sie sich ihre zertörte umwelt - die fotos von liesal beweisen es , weil solche katzen gibts auf keinem bauernhof -- einmal mit offenen augen ansehen und ihren zerstörungstrieb nchit auch in anderen regionen ausbreiten.

sie sollen eine sinnvolle beschäftigung suchen und besser dafür sorgen das ihre städtischen wohnungsleichen nicht wochenlang herumliegen und verwesen.

bitte lasst die glückliche bäuerliche welt und mit ihr die glücklichen katzenfamilien von eurem zerstörungstrieb verschont.


muk antwortet um 03-11-2011 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
im bäuerlichen betrieb haben katzen ihre glückliche daseinsberechtigung - das recht ihren natürlichen vermehrungstrieb auszuleben und wollen nicht von kastrierwütigen leuten ausgerottet werden.

katzen haben auch das recht das ihre population durch die füchse kontrolliert wird.

um bäuerliche betriebe herum haben auch füchse ihre daseinsberechtigung um die katzenpopulation im gleichgewicht zu halten.

und auch die mäuse haben ihre berechtigung zu leben und das recht das ihre population durch katzen im gleichgewicht gehalten wird.

nur auf bäuerlichen betrieben haben zerstörer ausrotter geschäftemacher mit katzen und solche leute die einfach blöd daherschreiben und sooo gescheid sein wollen KEINE BERECHTIGUNG.

also sucht euch ein anderes betätigungsfeld und unterlasst es die glückliche bäuerliche lebensgemeinschaft zu zerstören.


MF7600 antwortet um 03-11-2011 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
das ist nur die gieeer der geschäftemacher die die glücklichen in natürlicher freiheit lebenden bauernhofkatzen ausrotten wollen um ihre hochgezüchteten und degenerierten katzen an den mann zu bringen.
nicht mit uns ;-))


kolli antwortet um 03-11-2011 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Liesal, was ein Schädling ist und was ein Nützling ist, hängt natürlich ganz von der Perspektive ab. Aus der Sicht der Maus ist die Katze ein Schädling.

Verstehe ich dich richtig, dass du Tierleben nach ihrer Nützlichkeit für den Menschen bewertest?

Sind Tiere wertvoller, welche für den Menschen nützlich sind? Tiere, die aus Menschensicht schädlich sind, sind also weniger wert? Wie argumentierst du das ethisch? Die Leidensfägikeit eines Tieres hängt ja nicht von seiner Nützlichkeit ab. Auch Schädlinge sind leidensfähig. Pech gehabt, bist kein Schmusetier.


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ muk
Nicht witzig.

@ MF7600
Auch ganz und gar nicht witzig, weil es Leser gibt, die das ernst nehmen könnten, was du schreibst.

@ kolli
Stürzt du dich jetzt auf Lieasal, weil ich dir keine dir genehme Antwort gegeben habe? ;-)
Na, dann die Frage: Ist es wirklich KEIN Unterschied, eine kleine Katze oder eine kleine Maus zu erschlagen? Wenn du diese Frage für dich beantworten kannst, gewonnen.


muk antwortet um 03-11-2011 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ traktorensteff

vom fuchs getötet oder unter den autoreifen gekommen - harmlos , ein einzelfall - aber eine ganze population durch kastrieraktionen auszurotten versuchen - na toll ,

diesen wahnsinn kann man mit worten gar nicht beschreiben was in solchen menschen vorgeht.

na toll - ohne verstand und ohne respekt vor der schöpfung unserer mutter natur.


kolli antwortet um 03-11-2011 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Natürlich gibt es einen Unterschied. Katzen eignen sich als Schmusetiere, Mäuse nicht. Deshalb sind uns Katzen in der Regel emotional viel näher. Es fällt uns auch viel schwerer kleine Katzen zu töten als kleine Mäuse. Aus der Sicht der Maus heisst das: Pech gehabt, die Evolution hat nun mal Mäuse nicht mit den Eigenschaften von Katzen ausgestattet, deshalb ist ihr Leben weniger wert. Über die Leidensfähigkeit eines Tieres sagt das aber überhaupt nichts aus. Wonach sollen wir den Wert eines Tieres bemessen? Nach seinem Schmusefaktor? Das ist doch purer Egoismus, mit Tierliebe hat das nichts zu tun.


carver antwortet um 03-11-2011 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Wenn ich diesen Tread so fragmentweise durchlese ......

......warum fällt mir da immer ein kleines, gallisches Dorf ein?





 


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Der Gesetzgeber geht davon aus, dass sich viele, wie du, nicht an das Gesetz halten werden und außerdem genug Katzen in die Ausnahmeregelung fallen. Deswegen sind deine "Anschuldigungen" komplett unzutreffend.


50plus antwortet um 03-11-2011 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Letztendlich dreht sich halt doch wieder alles nur um das liebe Geld. Auch bei den Tierschützern!

Denn so richtig ehrlich meint's am Ende jeder doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kind!




carver antwortet um 03-11-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
.



 


MF7600 antwortet um 03-11-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
wegen eines einzelfalls auf irgendeinem hinterwäldlerbauernhof wo katzen verhungert sind wird jetzt stimmung gegen die glücklichen bauernhofkatzen gemacht und versucht diese gänzlich durch massenkastration auszurotten!!!!
aber scheinheilig kein fleisch essen, ausser 5-6mal und alle tiere vernichten mit denen man nicht schmusen kann,... freaky!!!!!


MF7600 antwortet um 03-11-2011 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
da fällt mir eine vegetarierin ein, die kann kein fleisch essen weil sie an die lieben tiergesichter denkt.
nur fisch, weil fische san schiach!!! tatsache!!! ...auch so ein freak


50plus antwortet um 03-11-2011 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Oder eine Schauspielerin, die hat bei Frühstück mit Stöckl gesagt, sie sei Vegetarierin, nur Hendlfleisch ißt sie, weil Hendl sind dumme Tiere.

@steff

Ja, damals als im ehemaligen Jugoslawien der Krieg war, hat eine berühmte ehemalige "Sexbombe" sehr viel Hundefutter dorthin liefern lassen. Es wurde in den Medien davon berichtet.

Das sind halt die Dinge, die einem so erschüttern, dass man sie ein Leben lang nicht vergißt!





wildduck antwortet um 03-11-2011 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
ja, genau...wir können ja auch noch darüber streiten, ob jetzt mizzis doch lieber auf Schotterhalden
leben oder was nun geldtechnisch nachhaltiger oder effizienter ist...;-)

Um was geht es da eigentlich! Um Katzen !- sicher nicht !

Was hat jetzt eine ÜBERpopulation mit :

- Schweizer Bernhardiner Hunden in China oder Essgewohnheiten in Asien
- Rassen - Katzenzüchter
- Schweinen, Ratten, Füchsen......
- Tierheime
- Gesetze der Natur ( was auch immer darunter verstanden wird )
- Wohnungskatzen
- abgetriebenen Kindern
- steinzeitdenkenden landwirten oder nicht artgerechten Stadtmenschen
- Vegetarier
- Rassismus
- Gesetze
- Moral,.......
- Haustier, Wildtier oder Nutztier
- katzenüberfahrende Nichtbauern
- oder ob jetzt eine Bäuerin sich traut ihre....
- Einzelfall
- usw...?



MF7600 antwortet um 03-11-2011 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
ist immer wieder krass wenn bodenständiges, vernünftiges, landwirtschaftliches gedankengut auf die wirre welt irgenwelcher degenerierten freaks(die aber auch wählen gehen dürfen) trifft.


traktorensteff antwortet um 03-11-2011 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@ 50plus
Name der Schauspielerin würde mich interessieren, wär interessant.
Dass die Leute im Jugoslawienkrieg enorem Hunger gehabt hätten... weiß ich nicht, kann ich so nicht ganz glauben. Aber das mit der Futterlieferung ist wieder so ein Einzelfall, der die Diskussion gar nicht betrifft. PS.: Zu dieser Zeit war ich ein Kind und wir hatten "Flüchtlinge" hier, die in der Kriegszeit geflüchtet sind und sich immer ein paar Wochen bei Freunden und Verwandten aufgehalten hat.

@ wildduck
Also, kann ich dir schon sagen.
ÜBERpopulation hat mit
- Tierheime
- steinzeitdenkenden landwirten
- Gesetze
- Moral,.......
zu tun. (aus deiner Liste)

PS.:
Letzte Woche in €co (ORF):
Wirtschaftsfaktor Haustiere (09:32)
Millionen für Hund und Katz: Jeder achte Österreicher lebt mit einem der fast 600.000 Hunde im Haushalt; und noch weit häufiger finden sich Katzen in unseren Wohnungen. Dazu kommen Vögel und Nagetiere. Die Liebe zu ihren Haustieren lassen sich die Tierliebhaber einiges kosten, geschätzte 650 Millionen Euro jährlich. Ein Wirtschaftsfaktor, der immerhin rund 5.600 Arbeitsplätze sichert.

> Wirtschaftsfaktor! Auch Landwirte profitieren. Nur so nebenbei.
600.000 Hunde und bis zu 1,5 Mio. Katzen! In der Doku wurde auch gesagt, dass "Schlachtnebenprodukte" verarbeitet werden, und zwar in Österreich. Nix mit der Aussage vom MF weiter oben... Auch Getreide usw. ist drinnen, ein Absatzmarkt nicht nur für Fleischproduzenten.
Schon die Könige hielten sich Hunde, in Ägypten waren die Katzen sogar heilig...


Liesal antwortet um 03-11-2011 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
MF, 50plus carver usw.

Ihr alle macht Euch lächerlich.
Gut für das Image, das Sie - wie man hier sieht - zurecht genießen.
Gute Nacht!


50plus antwortet um 03-11-2011 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@steff

Die Schauspielerin ist inzwischen eine ältere Dame, war ein Kinderstar und in jungen Jahren sehr berühmt und hübsch.

Die Sendung hab ich vor ca. 10 Jahren gehört, ich hab sie mir gemerkt, weil es ein besonderer Tag war und wir darüber köstlich gelacht haben.


Liesal antwortet um 03-11-2011 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
MF,

degeneriert - sind wahrscheinlich Sie - und abgestumpft.

Könnten Sie sich einmal mäßigen in der Wortwahl, wenn es um die Einstufung anderer Menschen geht?



Liesal antwortet um 03-11-2011 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Kolli,
geben Sie es auf. Sie wollen mich nicht verstehen.
Aus Sicht eines Kalbes oder eines Schweines ist der Bauer der natürliche Feind. Denken Sie einmal darüber nach. Aber fragen Sie mich nicht mehr. Beschäftigen Sie sich bitte auch mit der Empfindungsfähigkeit einer Blattlaus und posten dann unter "pervers".



50plus antwortet um 03-11-2011 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Mir ist Authentizität wichtiger als Image.


carver antwortet um 03-11-2011 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@liesal
auch du/sie bist/sind auf diesem Bild!

Aber ich werde euch nochmal den Spiegel vorhalten, vielleicht erkennt ihr euch ja wieder!





 


wildduck antwortet um 03-11-2011 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
alle

...ja, die Welt wird immer komplizierter und komplexer;-)

Diese Diskussion hätte man genau so gut vor zehn Jahren führen können.

Fakt ist : Es gibt eine ÜBERPOPULATION

Da hab ich's doch einfach. Ich überleg mir nicht wer oder was jetzt schuld hat. Ich bin nämlich zu faul
darüber nachzudenken. Wenn ich bei meinen Tieren nicht schon längst Konsequenzen daraus gezogen hätte, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt meine Katzen kastrieren - einfacher geht's nicht mehr.

Gruss WD


kolli antwortet um 04-11-2011 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo Liesal:

Bitte entschuldigen Sie, wenn ich Sie mit meinen Fragen überfordert haben sollte. Ich denke halt über solche Sachen nach, weil ich sie wichtig finde.

Das mit der Perspektive haben Sie übrigens jetzt richtig gecheckt, natürlich ist aus der Sicht der meisten Nutztiere der Mensch ein Schädling. In einem komplexen Wirkungssystem gibt es viele Schädlings-Nützlings-Beziehungen. Ich denke, dass es zu kurz greift, die Wertigkeit von tierischem Leben auf ihre Nützlichkeitsfunktion für den Menschen zu reduzieren. Die Leidensfähigkeit oder Empfindungsfähigkeit ist da wohl ein viel brauchbarer Faktor. Da kann man ja auch auf die Erkenntnisse der Gehirnforschung zurückgreifen. Säugetiere, als unsere nächsten Verwandten, sind wohl am höchsten entwickelt. Ich würde aber innerhalb der Säuger keine großen Unterschiede machen. (Mit Ausnahme der Primaten - diese nehmen eine Sonderstellung ein). Danach kommt die Gruppe der Wirbeltiere. Zwischen den Wirbeltieren und den Nicht-Wirbeltieren gibt es dann aber schon einen sehr großen Sprung.
(Kein Wissenschaftler würde ernsthaft die Empfindungsfähigkeit einer Blattlaus mit der einer Katze vergleichen).

Unabhängig davon darf natürlich jeder Mensch Katzen und Hunde lieben und Ratten hassen. Das ist doch selbstverständlich. Die Wertigkeit tiereischen Lebens darf aber nicht von unserem emotionalen Zuständen abhängig gemacht werden. Das sollten schon objektive Kriterien eine Rolle spielen. Die Frage, ob ein Tier für den Menschen ein Schädling ist oder nicht, sollte keine Kriterium sein.


__joe007 antwortet um 04-11-2011 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
HALLO ZUSAMMEN !!!

@ ALL :

Nachdem ich das hier angefangen habe, und nun keinen weiteren Fragen mehr habe, möchte ich das hier auch BEENDEN !!!!!!!!!!!!!!!!!

War mir sehr hilfreich !!

DANKE an ALLE !!!!!!!!!

glg JoE





__joe007 antwortet um 04-11-2011 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
WOW, 190 Einträge !!! WAHNSINN !!!!!!!!!!!!




AnimalFarmHipples antwortet um 08-11-2011 02:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Epilog :

Im Parallelthread betreffend eine Kastrationsaktion in Oberösterreich hab ich von einer Katze erzählt, die versehentlich ein zweites Mal kastriert werden sollte.
Diese habe ich vor 13 Jahren von einer Arbeitskollegin übernommen, die ein Kind bekommen hatte, weil die Katze einerseits sehr aggressiv war und andererseits immer die Wiege belagert hat.

Wobei es ja ein Gerücht sein soll, daß Babies in dieser Situation schon erstickt sein sollen; angeblich soll dieses Gerücht früher einmal in die Welt gesetzt worden sein, wenn zB anstatt eines Stammhalters schon wieder nur eine Tochter geboren worden war ...

Aber zurück zu meiner Katze :

Obwohl inwischen 18 Jahre alt, war sie immer noch viel unterwegs.
Was bei uns kein Problem ist, weil wir haben im Ort so gut wie keinen Verkehr.
Letztens ist sie dann ausgeblieben.
Was an und für sich auch noch nichts Ungewöhnliches war, es kommen ja weit nicht alle meine Katzen jeden Tag heim bzw. sehe ich nicht alle täglich; manche mögen zB den Rummel bei der Futterausgabe nicht und holen sich ihre Ration diskret etwas später.
Ich hätte aber auch nicht gewußt, wo mit dem Suchen beginnen.
Trotzdem hab ich so nach und nach doch damit begonnen, dort und da mal reinzuschauen und an den Orten, wo sie sich oft aufgehalten hat, nach ihr zu rufen.
Vergeblich.
Vielleicht hatte sie sich auch irgendwohin zum Sterben zurückgezogen, sie war ja nie besonders gesellig.

Letzten Freitag sind wir nach der Feuerwehrübung noch zusammengesessen und ich hab einen Nachbarn gefragt, ob er sie vielleicht gesehen hat ?
- Nein, aber ein anderer Nachbar habe ihm von einer überfahrenen Katze am anderen Ende des Orts erzählt.
Ich frag also den anderen Nachbarn, und der sagt, ja, da hat eine tote Katze gelegen, dreht sich zu einem weiteren Nachbarn und fragt ihn, du, wann war das mit der toten Katze da beim M., wo wir gesprochen haben ?
Tags darauf fahre ich zum M.
Ja, die Beschreibung paßt, es dürfte meine Katze gewesen sein.
Er hat sie in seinem Obstgarten begraben.

Fazit :
Bei uns ist eine überfahrene Katze sogar ein Gesprächsthema, schon lange bevor jemand nach ihr fragt.
Alle erwähnten Nachbarn, einschließlich M., der meine Katze beerdigt hat, sind Bauern und obendrein auch Jäger.
Entweder haben manche hier heillos übertrieben oder ich wohne in einer Katzenoase.



 


Liesal antwortet um 08-11-2011 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Hallo AFH,

Unglaublich, Sie wohnen in einer Katzenoase! Schön für Sie und Ihre Tiere.
Tut mir leid um Ihre Katze :-(

In den Gegenden, welche ich frequentiere, werden überfahrene Katzen maximal an den Weg-/Straßenrand gelegt, damit sie dann vom zuständigen Säuberungs"kommando" entsorgt werden.
Manche werfen sie auch in die Mülltonne.

Einmal habe ich - vom Auto aus - ein Kätzchen mitten auf der Straße liegen gesehen. Habe angehalten, es war noch warm und blutete. Herzton habe ich keinen mehr gespürt, sonst hätte ich es zu einem TA gebracht. Ich habe es in den Garten des nahegelegenen Hauses gelegt, angeläutet, es war niemand zuhause.

Zur oö. Kastrationsaktion: Die Katzen werden auch gechippt und am Ohr gekennzeichnet (das ist sogar vom Land OÖ so gewollt).





haasi antwortet um 08-11-2011 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
AFH´s Fazit : Bei uns ist eine überfahrene Katze sogar ein Gesprächsthema, schon lange bevor jemand nach ihr fragt. Alle erwähnten Nachbarn, einschließlich M., der meine Katze beerdigt hat, sind Bauern und obendrein auch Jäger. Entweder haben manche hier heillos übertrieben oder ich wohne in einer Katzenoase.
Kann es aber auch sein, daß dich deine Nachbarn usw. welche du alle aufgezählt hast, schon so gut kennen, daß Sie dich, hmmm, sagen wir mal, an der Nase herum geführt haben und in Wiklichkeit ist Die Katze erschossen worden und im Wald unterm Laub verscharrt ?


Restaurator antwortet um 08-11-2011 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@haasi: jeder sieht die welt so, wie seine gedankengänge sind....


haasi antwortet um 08-11-2011 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Restaurator: ja, der Schelm denkt wie er spricht !


wildduck antwortet um 08-11-2011 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Mag schon sein, dass in Hipples eine gewisse Erlebnisarmut herscht. Aber man muss das ja auch verstehen, Hipples ist ja auch sehr klein ;-)

Ich halte es trotzdem für besser : Diesen Thread jetzt abzuschliessen.

Gruss WD






golfrabbit antwortet um 08-11-2011 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Wäre interessant eine Forumsumfrage zu starten:
Wem gehen endlose Abhandlungen über 1. Katzen. 2. Amway und 3. Wünschelruten ebenfalls auf den Geist?
Ich riskiers und melde mich gleich als Erster.

Josef(ungehobelter Klotz)


golfrabbit antwortet um 08-11-2011 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@AFH
Frage: Weshalb wird die am Foto abgebildete Katze gewürgt?
Frage 2: Weshalb erfolgt angesichts solch erschütternder Bilder kein Aufschrei seitens Else, Liesal usw.?

Josef (Um Aufklärung bemüht)


helmar antwortet um 08-11-2011 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Gewürgt? Sicher nicht....eher wird es wohl so sein dass die Katze auch mit aufs Foto sollte.
Mfg, Helga


haasi antwortet um 08-11-2011 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Sind halt auch oft sehr verschreckte Wesen, die Katzen.



haasi antwortet um 08-11-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
Lugners "Katzi" schaut auch oft so drein, wenn´s vom Richie mit soooolchen Augen angschaut wird
Brille trägt er halt keine, der Richie Lugner


reiteralm antwortet um 08-11-2011 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Katzen und Pflichten eines Katzenhalters
@golfrabbit
i bin dafür das bei diesen drei Punkten brav weitergepostet wird. Jeden Tag ein neuer Beitrag von unserer Fleißig und der Tag bekommt automatisch ein lächeln und kopfschütteln. Wenn man schon länger mitliest ist es leichter, als Neueinsteiger sind halt 200 Postings zu einen Thema ein paar Lesestunden; aber sehr unterhaltsam.


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