Wintergersteauflauf bzw Winterweizen

Antworten: 5
wene85 10-10-2011 21:50 - E-Mail an User
Wintergersteauflauf bzw Winterweizen
Naja man merkt doch das man momentan keine warmen Bodentemparaturen mehr hat meine Gerste bzw. Weizen ist seit 8 Tagen angebaut bis jetzt noch nichts aufgelaufen.
Mein Nachbar hat noch bei den Sommerlichen Temparaturen angebaut die ist schon sehr entwickelt fast schon zu viel die war innerhalb 3 Tagen draußen.

lg angerweber


schellniesel antwortet um 10-10-2011 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergersteauflauf bzw Winterweizen
Kommt auch drauf wie tief sie abgelegt wurde!
Bodentemperatur geht net so schnell verloren!
Da machen ein paar tage kälter nicht die Welt aus!

Mfg schellniesel


bigX123 antwortet um 10-10-2011 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergersteauflauf bzw Winterweizen
wir haben sie auch noch nicht gesät bin aber zuversichtig das der temperatursturz nicht lange andauert




wene85 antwortet um 10-10-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergersteauflauf bzw Winterweizen
ja heuer wurde sie sicher etwas tiefer abgelegt durchs Eggen. Nein weiß schon das die Bodentemperatur nicht ganz unten ist sie ist aber sicher etwas weniger als es bei den Sommerlichen Temperaturen war und dort wahr der Auflauf halt sehr schnell.

lg angerweber


Steira antwortet um 11-10-2011 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergersteauflauf bzw Winterweizen
Hallo,
Meine Gerste spitzelt auch schon schön raus!
Hab sie auch noch bei dem schönen Wetter angebaut!

MFG A STEIRA


apfel11 antwortet um 11-10-2011 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergersteauflauf bzw Winterweizen
Hallo!

meiner Erfahrung zufolge ist die Saattiefe ein wichtiges Kriterium für die Bestockung - Empfehlungen lauten auf 2-3 Centimeter - im folgenden Link findet ihr Unterlagen einer BOKU-Vorlesung und da ist ein Folie zu sehen wie die Bestockung und das Wurzelsystem auf eine "falsche" Saattiefe reagieren

http://ipp.boku.ac.at/pz/fieldcrops/ANK_pb_Getreide.pdf

und die folgenden Hinweise finde ich auch noch sehr sehr interessant, die zu bedenken ist - sowohl bei der Stoppelbearbeitung als auch bei der Aussaat von Wintergetreide, damit die Bestände gleichmäßig auflaufen - eine hohe Bodentemperatur ist daher nicht optimal:

Zitat aus einem Artikel nach der Wintergerstenernte

"Die bisher geerntete Wintergerste weist in vielen Regionen einen hohen Anteil an Schmachtkorn auf, der über die Siebe der Mähdrescher gegangen ist. Aufgrund der derzeitigen Witterungsbedingungen ist mit einem verhaltenen Feldaufgang der Schmachtkörner zu rechnen, so daß die Stoppelbearbeitung möglichst nicht zu tief erfolgen darf. Die Keimruhe von Wintergetreide wird durch rückläufige Temperaturen bis unter 12 °C wieder gebrochen.

Da nahezu in ganz Deutschland in den letzten Tagen Niederschläge gefallen sind, wird die flach an der Bodenoberfläche liegende Gerste keimen, wenn die Temperaturen kurzfristig auf 13 bis 15 °C absinken und dann ausreichend Wasser für die Keimung zur Verfügung steht. Wenn allerdings die Ausfallgerste in zehn Zentimeter Tiefe vergraben wird, sind zum einen in den ausgetrockneten Böden höhere Niederschläge notwendig, damit die Keimung in Gang kommen kann. Zum anderen muß die Kälteperiode länger anhalten, damit der Boden in dieser Schicht soweit auskühlt, daß die 13 bis 15 °C-Grenze unterschritten wird."

LG Werner



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