Hilfe beim Aufbau eines Selbstversorgerhofes

Antworten: 30
NiN 06-10-2011 11:32 - E-Mail an User
Was tun?
Habe vor aufs Land zu ziehen. Möchte etwa auf 3,5 ha eine Art Selbstversorgungshof aufbauen. Dieser sollte jedoch biologisch und vor allem so konzipiert sein, dass er auch gewerblich ausbaufähig ist.

Nun stehe ich als "Hobby"- Landwirt vor einer mega Materie, die ich nur schwer überschauen kann.
Wo kann ich Infos bekommen, wegen Gesetzen, Bestimmungen, etc...
Welche Tipps für Bewirtschaftung können mir Fachmänner hier geben?
Sind Schafe gut? Wieviel Weidefläche brauche ich für 2 Kühe?
Sind Truthähne interessant?
Was darf ich überhaupt halten?
Welche Möglichkeiten zur Fortbildung, bzw. Genehmigungserwerb habe ich?

Ich weiß, dass sind viele Fragen, doch bitte um ein paar Tipps, die Licht ins grosse Dunkle in meinem Kopf bringen!!

Danke im Voraus!


traktorensteff antwortet um 06-10-2011 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Um eine landwirtschaftliche Ausbildung (berufsbegleitend) wird man nicht herumkommen. Die Fragen kann dir wohl niemand beantworten, dazu bräuchte es zu viel Zeit und du müsstest wissen, was du selbst machen willst. Selbstversorgung kannst du natürlich machen, ob du auch 3,5 ha kaufen kannst? Es gibt immer wieder Leute, die hobbymäßig etwas machen, wir kaufen öfter Hasen von einem, der das als Hobby macht. Such dir solche Leute, von denen kannst du auch lernen.

"Gewerblich ausbaufähig", das wird dann schwerer. Mach eine Ausbildung, das ganze Projekt dürfte viele Jahre brauchen, das muss dir bewusst sein. Nichts überstürzen. Die Landwirtschaftskammer wäre eine Anlaufstelle.


Moarpeda antwortet um 06-10-2011 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
.....und ein bisserl im forum stöbern, das thema wurde schon oft behandelt.

hoffentlich hast du ein schönes einkommen, damit du es dir leisten kannst deine landwirtschaft zu betreiben ;-))

mfg.
peda




jge antwortet um 06-10-2011 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
ja moarpeda
heut muß man sehr reich sein
um zu leben wie im mittelalter

eine gute ritterrüstung mit allem zubehör
kostete ungefähr einen roten oder gelben 700ps wagen

gibts jetzt wieder eine neue landflucht
na gut, auf der tangente oder am handelskai möcht ich auch nicht einen teil meines lebens verbringen
und auf der peripheriqe in paris auch nicht

ich habe eine tote mittelalterliche lw vor 27 jahren gekauft
und einen erfolgreichen vermarkterbetrieb gemacht
also es geht schon nur heute ist alles verbürokratisiert
und österreich ist eine bananenrepublik -zitat spira




Moarpeda antwortet um 06-10-2011 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
@jge

27 jahre sind nichts für ungeduldige aber für leute die in generationen denken

....und um einen vermarkter betrieb aufzubauen muß man vorerst einmal viel hineinfließen lassen bevor etwas zurückrinnt
aber wie du schreibst, um klassen besser als in einer stadt zu vegetieren


agromueller antwortet um 06-10-2011 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?

NiN möchte einen Selbstversorgungshof aufbauen. Also etwas Ackerbau (Gartenbau) und etwas
Viehwirtschaft.. Wie wäre es also z. B. mit Ziegen? Milchgewinnung, Verarbeitung zu Käse und Butter.
Anbau von Gemüse, Kürbis, Mais ev. etwas Getreide. Alles klein und überblickbar.
So wie es viele "Hobby-Landwirten" im Krieg und in der Nachkriegszeit gemacht haben. Mein Vater versorgte seine siebenköpfige Familie in dieser schwierigen Zeit mit rund 1,4 Hektar. Aber davon weiß die heutige Generation natürlich nichts mehr. Die notwendigen Kenntnisse kann
man sich als intelligenter Mensch sehr schnell aneignen. Es gibt Beratung durch die Kammer und
durch (ehrliche) Nachbarn. Wäre NiN in meiner Nähe würde ich ihn gerne dabei begleiten.
Man sollte ihm jedenfalls nicht den Mut nehmen.


helmar antwortet um 06-10-2011 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Damals war auch die Lebensmittelaufsicht weitaus moderater bis nicht vorhanden......Vom Papierkrieg erst gar nicht zu reden.
Mfg, Helga


jge antwortet um 06-10-2011 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
helmar
hab alle paar jahre eine vollkontrolle immer überlebt
aber der bürokratische aufwand wird immer mehr

und ich geh bald in rente
also die können mich am arlberg lechen


jge antwortet um 06-10-2011 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
nin du bist doch der gdo
der goldgräber
silber ist leider gefallen


NiN antwortet um 06-10-2011 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Lanwirtschaftliche Ausbildung wär gut. BIn ja erst dreißig, hab ja noch gute 35 Jahre vor mir.
Ergo heißt das für mich als Selbstversorger anfangen und lernen, lernen, lernen...
Welche Kosten kommen da auf mich zu? Jährlich? Grundsteuer, etc....
Denk ja dran, das Ding zu kaufen, Essen selbst produzieren und nur noch méine Frau arbeiten schicken. Wieviel muss ich erwirtschaften, um den Hof zu halten? Gibts da eine Regel oder so?




jge antwortet um 06-10-2011 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
regel nr.1
du bestimmst nicht, ob du noch 35jahre lebst
du kannst in 60 sekunden tot sein


Sperre_234 antwortet um 06-10-2011 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Warum willst du eine kleine Landwirtschaft.
Kommen nur Ausgaben auf dich zu.
Kauf, Erhaltung, Grunderwerb, Maschinen, Tierarzt, Versicherung, Haftpflicht, und und und
Mit 3,5 h wirst du dich nicht selber erhalten können.

Nachdem du deine Frau arbeiten „schickst“ , musst du dir das mit der Landwirtschaft nicht antun.



traktorensteff antwortet um 06-10-2011 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
@ NiN
Durchrechnen, durchrechnen, und noch mal durchrechnen!

Und davor und danach: Arbeiten und Geld sparen! Es ist ein jahrelanges Projekt. Bis da etwas herauskommt, dauert es. Wenn du mit 3,5 ha überhaupt etwas herausbekommst. Viel wird es nicht sein. So etwas muss man eher als schönes, aber teures Hobby sehen. Gemüse könntest du anbauen. Am Bauernmarkt in meiner Umgebung wird Paprika angeboten, teuer, aber in nicht überzeugender Qualität. Bei mir im Garten stehen bei weitem schönere Paprika. Da könnte man etwas verdienen.

Und wie oben jge geschrieben hat, heute muss man reich sein, um wie im Mittelalter zu leben! Viel Geld kostet es, heraus kommt "nur" Lebensfreude, was aber wohl das wichtigste im Leben ist. Leider tut das Finanzielle "weh"!

@ Fragenstein
Komplett neu in den Vollerwerb einzusteigen, z.B. mit mehr als 30 ha, wird für die meisten nur ein Traum bleiben. Zu teuer.


NiN antwortet um 06-10-2011 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Für mich soll es die letzte Station in meinem Leben sein. Mir gehts ja darum, mein Essen ( Obst, Gemüse, Fleisch, viell. Milch, etc..) selbst zu mache.
Brauch keinen Audi mehr, keine Eckbadewanne, keinen anderen Unsinn und will vor allem nicht mehr für den Mercedes eines anderen arbeiten. Will mit meinen beiden kleinen Kindern das "echte" Leben leben.
Back to roots.

Gefallen würds mir sicher das ganze "ordentlich" zu betreiben, doch scheint das eher sehr mit Problemen behaftet zu sein...


Sperre_234 antwortet um 06-10-2011 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Bitte um Aufklärung!
Letzte Station in meinem Leben und das mit 30 Jahren.
Letzte Station würde bei mir im Ruhestand anfangen, das aber mit Genuss
Verstehe nicht was du meinst.


Icebreaker antwortet um 06-10-2011 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Hallo NiN,

Nau? Hast du heute die Barbara Karlich Show gesehen? *g*
Thema war: Früher war ich reich, heute bin ich glücklich.

Na Ernst beiseite:
Es ist ganz sicher nicht leicht als "Quereinsteiger" und so man genug Kohle hat/aufstellen kann geht schon einiges - doch wenn es dir im Herzen ein Wunsch ist, wirst du auch Wege finden, ohne großartig viel Kohle haben zu müssen UND: du wirst es auch schaffen.
Wenn es nicht im Herzen drängt und es "nur so eine Idee" ist, wirst du früher oder später aufgeben/nicht zum Ziel* kommen .... oder erst gar nicht beginnen ;-)

*) Zum Ziel kommen bedingt vorerst, ein konkretes zu haben.
Und das gilt es vorrangig herauszufinden und klar (für sich selbst) zu definieren.
Noch dazu, wenn es das "letzte Projekt" sein soll, welches man zeitgerecht und langfristig gedacht für den Lebensabend plant ... (so hab ich das mit deinem "letzten Vorhaben verstanden)

Good Luck
Ice


Icebreaker antwortet um 06-10-2011 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
NS:
Ich kam nur drauf, weil du was wesentliches gesagt hast: " Brauch keinen Audi mehr, keine Eckbadewanne, keinen anderen Unsinn und will vor allem nicht mehr für den Mercedes eines anderen arbeiten ..."




unicorn antwortet um 07-10-2011 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Hallo NiN,
lass dich nicht entmutigen. Für eine Selbstversorgung mit Nahrung sollten ein paar ha locker reichen. Und wo ein Wille da auch ein Weg.
Als erstes musst du klären, ob an deiner zukünftigen Betriebsstelle/Acker als Weide eine Viehwirtschaft überhaupt möglich ist (Gemeinde = richtige Widmung / LWK für die Ausformung. Hier erfährst du auch Details zur möglichen Ausbildung. Aber glaube den Leuten nicht alles. Am besten ins Wirtshaus gehen und zuhören was die Landwirte so von sich geben. Nach kurzer Zeit kannst du ja den Wirt unter 4 Augen fragen wer in der Ortschaft keine Vorurteile dir gegenüber hat. Diese Person wird dir vss. auch ein paar Ratschläge geben können.
Einen Grund pachten solle nicht so teuer sein. Und wenn du keine Ausgleichs- und sonstige Zahlungen beantragst, sollte auch der bürokratische Aufwand gering sein. Als „Privater“ genügt eine Meldung der Tier bei der LWK.
Alte gebrauchte Geräte gibt es auch günstig. Handwerklich solltest Du schon was drauf haben. Eine gewerbliche Nutzung, wird mit alten Geräten jedoch nur begrenzt möglich sein.
Neue Geräte sind extrem teuer. Die ÖKL-Richtwerte geben hier einen guten Ansatz zum durchrechnen. Ach ja, im Herbst ist Messe Zeit, hier bekommst Du in einem Tag einen guten Überblick was aktuell so läuft.
Zur Bewirtschaftung selbst kann ich dir keinen Rat geben, da die Gegebenheiten sehr stark schwanken (Flachland, Berggebiet, viel oder wenig Regen/Schnee/Frost, ...) hier solltest du mit Leuten vor Ort sprechen. Sh oben.
Zu guter letzt noch ein Ratschlag, setze immer einen Schritt nach den Anderen – du wirst sicherlich auch einige rückwärts machen müssen, den alles gleichzeitig ohne Ausbildung wir nicht gelingen.
Viel Glück bei der Umsetzung wünscht Dir unicorn


Moarpeda antwortet um 07-10-2011 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
@Icebreaker

"Früher war ich reich, heute bin ich glücklich"

guter spruch, habe ich in meinem leben auch durchgezogen,
auch wenn es manchmal ein bisserl beschwerlich ist ;-))





NiN antwortet um 07-10-2011 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Mit letzter Station ist natürlich gemeint, mein letztes Projekt, daß ich hochziehen will, und mir vielleicht im Alter ein paar Kartoffel abwirft...leb ja bescheiden, nicht aber früher gg...

Grundsätzlich geht es mir ja darum, daß ich langfristig die Möglichkeit schaffe mich und meine Familie selbständig zu ernähren, sprich mit minimalem Zukauf. Ich jedoch aber nicht aus anfänglicher Kurzsichtigkeit grobe Fehler begehen will, wie falsche Renovierungs- bzw. Nutzungskonzepte.

Danke für die Tipps und aufmunternden Worte. Jeder Ratschlag von einem Insider ist tausendmal mehr wert, als irgendwelche Printmedien mit irgendwelchen Studien....





Moarpeda antwortet um 07-10-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
es ist halt auch eine frage des geldes, wenn du dir die landwirtschaft schon leisten kannst ist das OK, wenn du für den rest deines lebens die bank im nacken hast ist es kein gutes gefühl.

wie du das mit der landwirtschaft machst ergibt sich weitgehend, das würde ich mir keine allzugroßen sorgen mache, wo ein wille ist ist auch ein weg.

falls du ein obkjekt im auge hast, schau dir erstens die lage an, wenn ich mich wiederhole, sie ist das wichtigste
besonnung, verkehrsanbindung, lärm, wasserversorgung, hangneigungen können uu. beschwerlich sein,
....und dann die gebäude, wenn sie aufwendig zu renovieren oder feucht wären, kann das ganz schön ins geld gehen.


NiN antwortet um 07-10-2011 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Ich denk mir auch, dass die Lage das wichtigste ist.
Je nach Einflüssen ergeben sich verschieden bewirtschaftungsmodelle. Für mich ist nur wichtig zu wissen was ich überhaupt darf. Eben Wald kaufen, Viehhaltung, etc. als Normalo. Hab ja nachgeforscht, doch bei dem agrarrecht, gesetzen, verordnungen stand ich ja da wie ein trottel. Megaverwirrung halt!! gg
Und da ich ja Vollzeit in diesem Projekt arbeiten will, will ich auch nicht falsch anfangen. wie etwa Stall ausbauen/ modernisieren und dann merken, daß es irgendwie, irgendwo anders "verordnet" ist.

Mach da keinen Deal mit der Bank, sondern mit dem Eigentümer. Hab da schon positive Resonanz auf Anfragen. Kann ja dadurch mehr bezahlen, da es mir ja egal ist, ob ich 15 oder 20 jahre bezahl. Mach das ganze mit einem befreundeten Paar.
Also die angebotenen Raten von 1500€ auf 20 Jahre bei durchschnittlichem Kaufpreis von 300.000€, der sich bei meinen Objektvorstellungen etwa ergibt, reizt sogar manch so Maklerheini.
Zahl ja jetzt auch 800€, in der stinkenden, verseuchten stadt...




Holzwurm357 antwortet um 07-10-2011 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Servus NiN,

also, die 1.500 im Monat wirst mit der LW ganz sicher nicht verdienen....

am besten wäre sicher ein kleiner Acker (0,1-0,2 ha), darauf baust dir Gemüse und Kartoffeln an. Dazu ein paar Obstbäume und Sträucher.
Für die Lagerung brauchst dann natürlich einen gscheiden Keller.

Mit der Viehzucht würd ich mir nicht allzuviele Illusionen machen, eventuell ein paar Hühner, Kaninchen , Ziegen oder Schafe.
Um Milchkühe halten zu können, brauchts schon sehr viel an Erfahrung im Umgang mit den Tieren, Abkalbung, Aufzucht, Brunst, Trächtigkeit, Fütterung, Tierarzt, etc, teure Stalleinrichtungen, Melkmaschine, Milchverarbeitung, Lagerung, Hygiene
Mit den Schweinen ists auch so, zurzeit ist das Schlachten für den Eigengebrauch am Hof zwar noch erlaubt, jedoch mussts erstens können, zweitens ist es mit grossen Hygieneanforderungen, bei Schlachtung, Aufarbeitung und Lagerung verbunden, und wer weiss, bis neue Gesetze kommen, und du dann damit zum Schlachthof fahren musst. Dann brauchst einen Viehanhänger, passendes Auto und Hängerschein dazu, usw...
Besser wäre sicher, Milch - und Fleischprodukte bei einem Direktvermarkter deines Vertrauens in der Umgebung zu kaufen.

Die maschinelle Ausstattung für einen kleinen Acker und a bissl Grünfutter- und Heuerzeugung für die Kleintiere sollte erschwinglich sein, da gibts genug Kleinbauern, die in letzter Zeit aufgehört haben, da steht genug Gebrauchtes herum.
Wenn du die LW in diesem Sinne betreiben würdest, hättest du auch weiterhin Zeit, nebenbei Arbeiten zu gehen, weil deine Frau allein kann möglicherweise gar nicht so viel verdienen, wie du in der LW brauchen wirst.

Meine Meinung,
lg, Gerhard


NiN antwortet um 07-10-2011 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?



NiN antwortet um 07-10-2011 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
Die 1500€ verdienen wir ja anderswo. Sind ja vier Erwachsene.
Wichtig ist nur die richtigen Investitionen zu tätigen, um mittelfristig die Gegebenheiten zu schaffen, wie zum Bsp. auch einen Rinderzyklus zu schaffen. Arbeitete ja bis zur Karenz in einem Schlachthof. Die bring ich schon weiter, aber bis dahin...

Weiß aber mittlerweile, dank hilfreichender postings, etc. relativ gut, wie das ganze aussehen muss um sozusagen "unbehelligt" an den Start zu gehen.
Der Rest ist dann harte Arbeit und Zeit.
Jetzt muss ich nur mehr die Suche intensivieren, denn kann mir schon gut vorstellen wies aussehn muss...



jge antwortet um 07-10-2011 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
noch ein ratschlag von mir
bevor du ein haus oder einen grund kaufst
mußt du die nachbarn kaufen
kenn fälle die von anfang an mit anzeigen zugedeckt wurden
und inzwischen über 12000€ anwaltskosten haben
also kann ich nur eine rechtsschutzversicherung empfehlen


traktorensteff antwortet um 07-10-2011 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
NiN
Wenn ihr mehrere Leute seid, dann ist das finanzielle Risiko eh schon mal aufgeteilt. Zwar ist es nicht für jeden etwas, mit mehreren Personen so etwas aufzuziehen, aber finanziell sicher überschaubarer.

jge
Was sind das für Rechtsstreitigkeiten gewesen, die derart ins Geld gehen? Kurze Beispiele würden genügen.


muk antwortet um 07-10-2011 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
wennst die 1500 euro wo anders verdienst kannst das projekt sicher starten, wenn die landw. fläche nur zur selbstversorgung gedacht ist. wennst freude daran hast dann funktioniert es. aus geschäftlichen gründen um damir zu verdienen wird es etwas schwieriger.


AnimalFarmHipples antwortet um 07-10-2011 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
"Mach da keinen Deal mit der Bank, sondern mit dem Eigentümer. Hab da schon positive Resonanz auf Anfragen. Kann ja dadurch mehr bezahlen, da es mir ja egal ist, ob ich 15 oder 20 jahre bezahl. Mach das ganze mit einem befreundeten Paar. Also die angebotenen Raten von 1500€ auf 20 Jahre bei durchschnittlichem Kaufpreis von 300.000€, der sich bei meinen Objektvorstellungen etwa ergibt, reizt sogar manch so Maklerheini. Zahl ja jetzt auch 800€, in der stinkenden, verseuchten stadt... "

Ich seh genau da aber das Risiko :

Daß Ihr zu viert seid, steigert zwar Eure finanziellen Möglichkeiten, aber wer garantiert Dir, daß es zu keinen gravierenden Streitereien kommt oder daß die anderen nicht die Lust dran verlieren ?
Was zur Frage führt, ob Du Dir die 1.500,00 im Fall des Falles auch allein leisten könntest, neben allem anderen Geld, das für Erhaltung etc. nötig ist.

Weiters hab ich gewisse Zweifel, ob es tatsächlich eine nennenswerte Zahl an attraktiven Mietkauf-Angeboten gibt. Aus Verkäufersicht ist ein Mietkauf nämlich ziemlich unattraktiv, weil ich bleibe zwar Eigentümer, darf aber nichts mehr mitbestimmen und muß, wenn's schiefgeht, die Hütte so zurücknehmen wie sie dann eben grad dasteht (und wenn's blöd hergeht, auch noch Investitionen ausgleichen, die ich selber nie gemacht hätte).

Daß das einem "Maklerheini" alles egal ist, glaub ich gern, reflektiert aber nur den Umstand, daß es eben sehrwohl Kaufobjekte gibt, wo sich preislich noch viel machen läßt; denn wenn ich als Verkäufer schon so verzweifelt bin, daß ich mich auf einen Mietkauf einlasse, muß ich mir überlegen, wieviel ich mir bei einem etwas günstigeren Verkauf trotzdem noch erspare.

Ich würde Dir einen Kauf auf Leibrente empfehlen oder aber einen kreditfinanzierten Kauf, aber auf gar keinen Fall solltest Du Dir finanziell mehr zumuten als Du im schlimmsten Fall (alleinstehend und ohne Erwerbseinkommen) noch derblasen kannst.
Und wenn Ihr das zu mehrt machen wollt, gehört unbedingt ein ordentlicher Gesellschaftsvertrag her, damit nicht ein Aussteiger das Ganze wie ein Kartenhaus zu Fall bringen kann.


jge antwortet um 08-10-2011 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
animal vollkommen dacore

steff-3anwälte tierhaltungsverbot bei neu gebautem stall-baubehörde-ruhestörung-körperverletztung-grenze usw.


gdo antwortet um 08-10-2011 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun?
jge ... ich hab mein Gold zu einem sehr guten Preis gegen Land eingetauscht. Und dass Silber, wie auch Gold, wieder gefallen ist, war vorhersehbar - und ist aber absolut herrlich.
Denn nur so kann man auch wieder günstig nachkaufen. Viel besser hätt es nicht kommen können.

Ich werd auch innerhalb der nächsten 4-6 Wochen sicherlich nochmals nachkaufen - in Erwartung noch günstigerer Preise.
Der Ausblick danach - zumindest für die nächsten 6-9 Monate - ist (voraussichtlich und meiner Meinung nach) wieder - exzellent.

Also um mich brauchst dir daher keine Sorgen machen!



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