Warum ist übergeben so schwierig???

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ecs 02-08-2011 12:21 - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Hallo zusammen!

Wie viele von euch stehen mein Partner und ich gerade vor der Übergabe. Dachten wir zumindest. Denn auf einmal ist alles anders, als die Schwiegereltern (denen der Betrieb gehört) immer gesagt haben. Plötzlich wollen sie nicht "so schnell" ins Auszughaus gehen usw... Anscheinend fällt ihnen das loslassen sehr schwer. Am liebsten wäre es ihnen, wir würden alle gemeinsam im Haus leben und nichts würde sich ändern.

Hat jemand mit solch "schwierigen" Fällen Erfahrung?

Echt shwierig das Ganze...


HauserKaibling antwortet um 02-08-2011 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Ich verstehe dich vollkommen!!!
Du musst dem gleich ein Ende machen (ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende)
Ging mir genau so aber mit den eigenen Eltern, überall noch mitreden (mähen,heuen,Wald etc.)
Unbedingt getrennter Haushalt sonst kommst du in Teufelsküche!!!!!!!!!!!!!
Wenn sie wollen dürfen sie mitarbeiten aber nicht mehr mitbestimmen!!!
Wir sind nicht mehr in den 40ern wo der Großvater anschafft und die Frauen nichts zu sagen haben!!!
Der die Rechnungen zahlt schafft an!!!
Am besten ihr geht ins Auszugshaus (ich hoffe die Gattin unterstützt dich) dann werden sie schon sehen!!!
Unbedingt ein ernstes Gespräch führen und mit Nachdruck darauf hinweisen das dies so nicht ausgemacht war!!!!



cowkeeper antwortet um 02-08-2011 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
...also wenn sogar schon ein Auszugshaus da ist, nix wie hin. Wer, das ist ja dann je nach Platzbedarf einfach einzuteilen.
Aber KEINE GEMEINSAME WOHNUNG!!!

Über das mitarbeiten und mitreden bin ich vielleicht anderer Meinung. Man kann und soll jemandem nicht verbieten, bei dem, was er sich als sein Lebenswerk aufgebaut hat, weiter mitzuarbeiten, wenn er will. Und auch mitreden gehört in gewissem Umfang dazu. Die Entscheidungen trifft natürlich dann der Betriebsführer. Natürlich geht das auch nicht bei allen Konstellationen gut.

Wünsche viel Durchhaltevermögen und eine für alle glückliche Lösung!

lg cowkeeper



Bergkoch antwortet um 02-08-2011 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Ich kann nur empfehlen, im Übergabsvertrag keine Leistungen wie Ausgedinge, Reallasten der Pflege, Waschen, Putzen, etc. zu vereinbaren. Wohnrecht ist ja noch OK. Wenn die "Beziehung" passt, dann macht man als Übernehmer die Leistungen gerne, wenns nicht passt, dann kann der Übergeber wenigstens nichts einklagen. Bei uns wollte der Anwalt des Übergebers sogar fürs Schuheputzen, das im Übergabevertrag vereinbart war, einen Betrag von täglich € 8,-- als Ersatzzahlung und natürlich noch viel mehr. Die Richterin hats eingesehen, aber für böses Blut sorgt es allemal (und für glückliche Anwälte).
Wir sind inzwischen weggezogen und werden die Landwirtschaft aufgeben. Kann jedem nur raten, auf alle Fälle getrennte Haus-Eingänge, noch besser ein Auszugshaus für die Übergeber und klare Regeln bzw. offene Worte. Wenn dann Enkel der Übergeber da sind, dann mischen sie sich natürlich auch in die Erziehung ein. Wem das nicht recht ist, der sollte es gleich lassen und den Hof wenns sein muss erst im Zuge der Verlassenschaft übernehmen.



Shalalachi antwortet um 02-08-2011 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Meine Eltern warn auf einem Seminar der LFI, da wurde ihnen von extern einiges erklärt, unter anderem: "Wenn die alten zu den Jungen wollen solln sie im Winter mindestens einen Mantel anziehen müssen."
Ich bau gerade am Auszughaus um, und meine Eltern freun sich schon drauf.
Billiger wär zwar momentan gemeinsam Wohnen aber das geht nicht gut.
Die Freiheit dir die Arbeit selbst einzuteilen ist einer der Vorteile am Bauernhof. Wenn dir aber immer die Schwiegereltern alles anschaffen, dann gehörts dir doch nie selbst und man ist auch nie mit der Energie am Werk!

Alles Gute!


agrobertl antwortet um 02-08-2011 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
hi,
ich hab schon eine übernahme miterlebt (die meiner gattin) und eine steht läuft dzt. (übergabe meiner eltern an meine(n) bruder/schwester)
es wurde schon alles geschrieben. hauserkaibling hats auf den punkt gebracht.
man muss alles trennen, sonst kommen irgendwann die reiberein, demotovation, streiterein etc. es ist meist nicht bös gewollt, aber wir sind eine neue generation.
und nur das wichtigste in den übergabevertrag (wohnrecht) - kein ausgedinge (es gibt eh genug pension), Pflege etc. wenn die harmonie passt wird es sowieso gemacht
lg





Nuss antwortet um 02-08-2011 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???

Um deine Titelfrage kurz zu beantworten: Ganz einfach weil keiner etwas hergeben möchte!


Hab selbst durch meine Erbschaft so einiges durchgemacht, bzw. mitmachen dürfen.
Man sollte so wie die Vorschreiber schon richtig erwähnt haben auf räumliche Trennung setzen.
Verhindert einfach sehr viel, und bitte beim übergeben wirklich alles ohne Trennung von LF und Forstwirtschaftlichen Flächen, Baugründen oder irgendein Rückbehalt von Wohnhäusern bzw.Wohnräumen oder gar Vorkaufsrecht bei Grundverkauf, übergeben!

Der Notar der meine Verlassenschaft durchgeführt hat, traf es mit seiner Aussage sehr schön: jedes Testament das länger als eine Seite lang ist führt früher oder später(meistens sehr früh) zu Konflikten und Streiterei!




Noch ein kurzer Nachsatz: Der frühere Besitzer eines der wahrscheinlich besten Hotels in ganz Österreich hat in einem Interview zur seiner Übergabe folgenden Satz gesagt: "Ich werde es in Zukunft so handhaben wie mir ein Altbauer ins unserer Gegend geraten hat, die 3M-Regel!

Mitdenken
Mitarbeiten
Maul halten!""




Meine Meinung







golfrabbit antwortet um 02-08-2011 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Muß nicht sein.
Hatte selber das große Glück einer fast perfekten Übergabe: Vater 60/Pension, Hof schuldenfrei und tadellos in Schuß, 3 Schwestern glücklich außer Haus verheiratet - einziger Übernahmekandidat.
Alles zuvor im Familienkreis abgesprochen, 2 Termine beim Notar, fertig.
Übergeber behalten nur das Wohnrecht im Bauernhaus und Garagenplatz, Weichende werden sofort ausbezahlt und sind immer willkommen. Um meinen Eltern einen Umzug im Alter zu ersparen bauten wir nebenan ein neues Haus für unsere Familie. Mitarbeit ist willkommen wird aber nicht als selbstverständlich angesehen, Meinungen werden ausgetauscht aber schlußendlich bestimmt der Betriebsführer. Hoffe mit meinen Sprößlingen einmal ebenso klare Verhältnisse zu schaffen.
Josef



Steira antwortet um 03-08-2011 06:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Hallo,
Gemeinsam in einem Haushalt, das geht gar nicht! Bin auch gerde dabei den Betrieb zu übernehmen, aber im gleichen Haus wie meine Eltern wohnen????? Nein ,DANKE dann brauch ich nicht zu übernehmen wenn immer die Eltern alles anschaffen!
Hab mir heuer ein Kellerstöckl für mich und meine Freundin hergerichtet um diese Räumliche Trennung zu den Eltern herzustellen!!!!


MFG A STEIRA


Darki antwortet um 03-08-2011 06:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Ich lebe mit meinen Schwiegereltern im gleichen Haus, und es gab noch nie Schwierigkeiten.

Wenn klare Regeln vereinbart wurden, gibt es auch keine! Wie bereits gesagt: "Wer zahlt schafft an"
natürlich ist es für die weichende Generation ein schwerer Schritt, jedoch muss man auch als Übernehmer etwas kompromissbereit sein, und nicht stur nach dem Motto "Jetzt habe ich übernommen und Ihr hats nichts mehr zu reden dahinwerkeln"

Es sollte auch nicht vergessen werden, was die Übergeber geleistet haben, immerhin haben Sie ein leben lang all Energie, Geld etc. in die Wirtschaft gesteckt, und dies sollte man auch akzeptieren!
Auserdem sind alle Entscheidungen, welche der Übernehmer dann trifft, bei genauerer Betrachtung nicht immer richtig! - ich persönlich bin sehr froh darüber, dass meine Schwiegereltern sich aktiv beteiligen und dies sollte auch sein!
Meiner Erfahrung nach erreicht man mit Sturheit überhaupt nichts, außer das sich das "Betriebsklima" extrem verschlechtert!

Bei mir war eher mein Schwager das Problem, dieser brauchte einmal eine "Abreibung" um auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen. Er dürfte vorher natürlich fast alles nutzen, und dies würde unterbunden!

Auserdem gibt die Zusammenarbeit auch irgendwie der ganzen Familie Kraft & Motivation!
Meine Schwiegereltern sind froh darüber, dass jemand weitermacht und dies motiviert sie ungemein!

Sie mischen sich auch nicht in Entscheidungen ein, (wann gemäht wird etc.) und akzeptieren diese.

Trotzdem müssen Sie natürlich auch wissen "wer" das Sagen hat!

Meine Meinung


Holzwurm357 antwortet um 03-08-2011 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Hallo,

@Darki, du schreibst, du lebst mit deinen Schwiegereltern im gleichen Haus..., in einem anderen Thread hast du geschrieben, du hast deine Frau vom Hof gejagt..., naja, sie sind aber nicht verwandt, oder? :-)))

Unsere Hofübergabe ist von den Eltern und Geschwistern aus sehr harmonisch und angenehm von statten gegangen, der Notar war sehr realitätsbewusst, aufklärend und hilfreich, allerdings haben uns einige Behörden mit ihren nicht sehr eifrigen Beamten sehr viel Zeit und Nerven gekostet.

Angefangen hats damit: wir haben hier am Hof 2 Häuser, jeweils mit eigenem Infrastrukturanschluss; sprich eigener Wasser- und Stromversorgung, eigener Zufahrt, und jetzt im Übergabevertrag zu halben Teilen geregelter biologischer Kläranlage.
Meine Mutter wollte nun, das mein Bruder das Elternhaus mit einer kleinen (1630m2) Grundparzelle bekommt, und ich das zweite Haus, in dem ich schon seit 15 Jahren wohne, und die dazugehörige Land-und Forstwirtschaft.
OK, alles kein Problem, nur der Notar sagte gleich am Anfang beim Vorgespräch, ohne Parzellenteilung geht da nix.
Also, Gemeinde=ok, Zivilgeometer=ok-alles innerhalb einer Woche. Der Vermesser sprach uns dann auf einen Punkt an, den wir eh schon lange wussten, das im Zuge von Strassenbauarbeiten vor dreissig Jahren einige Grenzsteine zum Nachbarn verschoben wurden, und er sagte, wenn wir's gleich berichtigen, kostets Vermessen nichts extra. Also, Nachbar angerufen (ein deutscher Grossindustrieller), der kam am nächsten Tag, angschaut, passt, mach ma. Am Tag darauf war dann der Vermesser wieder da, um die mit dem Nachbarn ausgemachten neuen Grenzpunkte aufzunehmen...naja, wieder 2.000 m2 mehr, weit ists nicht mehr bis zur Eigenjagd :-))

Ok, bis hierher lief alles super, doch dann: durch den Grundkauf vom Nachbarn mussten erst mal einige Behörden den Parzellenteilungen zustimmen, Agrarbezirksbehörde usw waren ja eh flott, nur die Bezirksforstbehörde ließ leider gleich mal 8 Monate auf sich warten.
bis das Ganze dann durch den Grundverkehr war und andere Behördenwege absolvierte, verging wieder ein halbes Jahr.
Ok, die Grenzbereinigung nun endlich abgeschlossen, konnten wir am 28.Mai heurigen Jahres den Übergabsvertrag unterzeichnen.
Ok, wir alle waren zufrieden, haben mit Eltern und Geschwister gefeiert, der Notar sagte uns auch gleich, das die Eintragung ins Grundbuch etwas dauern werde, da die Beamten dort im Sommer keine Zeit haben ...(wahrscheinlich auch Heuernte, oder so :-))) )
Ok, kein Problem, bis ca ein Monat später jemand von der Landesregierung am Hof aufkreuzte, um eine Sachverhaltsfeststellung zu machen, warum das zweite Haus an meinen Bruder gehen sollte.
Nun ja, nun wirds noch zu einer Grundverkehrskommissionssitzung kommen, und dann wirds hoffentlich endlich passen.
Meine Eltern haben schon ein paar Mal gesagt, in der Zeit, in der man einen Hof übergibt, kann man dazwischen mindestens dreimal sterben.
naja, und vor ca. einem Monat hama Glück gehabt, hab meinen Vater mit starken Atem u Kreislaufbeschwerden zum Hausarzt gebracht, der hat ihn sofort mit der Rettung weiter ins Krankenhaus und er sagte: a halbe Stunde später wär`s aus gewesen.
Naja, nun ist er Gottseidank wieder daheim, und sein schönstes Geschenk war, als meine ersten "richtigen Mutterkuh-Zwillingskälber" bei der Stalltür entgegengeschaut haben :-)
Wünsch euch allen noch einen schönen Abend!



Darki antwortet um 04-08-2011 04:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
@Holzwurm

Nun ja, ich lebte mit meiner ersten Frau auf meinem elterlichen Hof!
Und mit meiner jetzigen auf den éhem. Schwiegerelterlichen Hof! - Zur zusätzlichen Aufklärung!




Schadseitn antwortet um 04-08-2011 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
puhhhhhhhh,... wenn i des les,. stellt ma de haare auf de zähne auf!!!!!!!!!!

mi wunderts net wenns sovü Scheidungen gibt,..... is denn vo eich kana mehr bereit zu diskutieren,... oder kompromisse einzugehen!?
I leb mit meinen Eltern in einem Haus,.. hab zwar einen kompett eigenen Stock für mich und meine Familie,... aber die Küche ist bei uns unnötig,... i würd ma so dumm vorkommen wenn 2 Frauen in 2 Küchen zur selben zeit kochen für die Familie!!!! bei uns wird zusammen gegessen und in einer Küche gekocht! es ist wichtig den Kontakt zu pflegen,......
Ich habe vor 4 Jahren übernommen, ohne irgendwelchen extras,.... Ausgedinge und Wohnrecht besteht, und fertig,... Pension ist ja mehr als lächerlich für 50 Jahre harte arbeit!
Sicher können Eltern - Schwiegereltern,... nicht gleich loslassen,... und dass ist gut so,.. es muß ja net von heut auf morgen alles umgekrämpelt werden,.. mein Vater mischt noch immer stark mit und er hat Freude dabei dass noch jemand zu ihm kommt und fragt obs Verbesserungsvorschläge gibt,.. Ich DANKE auch meinen Eltern dass sie noch immer fleissig mitarbeiten obwohl dass nicht mehr nötig wäre,... Stallarbeit haben sie komplett abgehackt außer wir sind außnahmsweise im Urlaub fort! Sicher sind die Vorstellungen vor 30 -40 Jahren anders gewesen als jetzt, aber im prinzip hat sich doch nicht viel geändert! oder?
Es schätzt heutzutage keiner mehr den Wert der Arbeit,... jeder sieht nur das Liebe scheußliche Geld,..... Machts Glücklich????
Was ich damit sagen will ist,... wäre es nicht angebracht DANKE zu sagen für das, dass einer ein Stückchen Erde bekommt?? Der dank übergeht meistens in ungemütliche Streiterein, und Zwisstigkeiten, wie man noch den ein oder anderen Euro verdienen und den einem oder anderen das Leben schwer machen kann!!!
*"~ Der Mensch sieht oft nur zu spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergesslich und wie undankbar er war und wie groß das verkannte Herz*"~
Meistens dann am Sterbebett aber hier ist eh zu spät,... man kann nur mehr vergeben,.........


rotfeder antwortet um 07-08-2011 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
Hallo!
Das kann ich euch sagen, warum übergeben so schwer fällt. Ein sehr alter Spruch lautet "Übergeben heißt nimmer leben". Und das beschreibt es ziemlich genau. Es ist ein bischen wie sterben. Genauso wie wenn man nicht mehr Autofahren kann usw.


rp4225 antwortet um 07-08-2011 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum ist übergeben so schwierig???
muss rotfeder rechtgeben

mein "alter herr" sagt auch immer - so lange er auf dieser Erde weilt, hat niemand anderer was zu reden ausser er - d.h. hackeln dürfen alle schön brav - bei der "Ernte" sprich am Zahltag hat nur er alleine was geleistet, deshalb gibts auch nix...............

aber alles hat mal ein Ende - nur rechnet keiner damit, dass gerade "Ihm" sowas passiert

ich denk die Übergeber haben auch deswegen so a Problem damit, weil´s glauben, nur sie selber sind die Allwissenden und die Jungen haben von nix a Ahnung und verwirtschaften eh alles - zumindest ist das bei mir so, i hör immer - wenn er nimma ist is eh alles vorbei - und soweit wirds auch kommen, wenn er so weiter tut................

Aber das geht leider quer durch Österreich - vielleicht hat´s auch damit was zu tun, dass das die sogenannte Nachkriegsgeneration ist, die zugegeben wirklich tüchtig und fleissig waren und so auch was geschaffen haben - das heisst trotzdem noch lange nicht, dass wir Junge alle Ahnungslose Taugenichtse und Dodln sind

beneide keinen, bei mir wirds wahrscheinlich auf die gesetzliche Erbfolge hinauslaufen - hab mich schon damit abgefunden und zum Glück einen gut dotierten Job (obwohl ich für alles zu blöd sei, hab i Gott sei dank die WU abgeschlossen und geh seit 11 Jahren arbeiten) und mittlerweile - Gott sei Dank - auf die Landwirtschaft nicht mehr angewiesen - obwohl wir, das muss ich leider schon sagen, einen sehr großen, auch gesunden und gutgehenden Betrieb haben, der leider durch viele "Alleinentscheidungen" des "Alten" sich von betriebswirtschaftlich sinnvollem immer mehr entfernt - nur wie gesagt - deshalb wirds wahrscheinlich auch nix werden - ewig Schade

wie auch immer - Kopf hoch für alle die mit ähnlichen Problemen kämpfen - wahrscheinlich funktioniert es icht immer im Guten, und im Extremfall muss man halt, wenns auch noch so schwer fällt sagen: Danke, das war´s so nicht.....................


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