ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?

Antworten: 18
  17-04-2011 21:16  kolli
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Ist Spindelegger der richtige Mann zur richtigen Zeit?


  17-04-2011 22:04  muk
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
die övp dem spindelegger - die wähler dem Strache .

  18-04-2011 08:13  BSE1
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Spindelegger ist masiv gegen eine gemeinsame Schule - also für ein "verfahrenenes" Schulsysthem aus Hinmtertupfing vom vorigen Jahundert - hier gewinnt die SPÖ noch die letzten Wähler, diejenigen die nicht der Strache holt!!!
Übrig bleiben ein paar Bauernbundstimmen - die noch von der Zeit vor 100 Jahren träumen, wo es noch "Herrenbauern" gab und die Knechte und Mägde die Arbeit erledigt haben.

  18-04-2011 10:44  Faltl
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
die Reise geht mit einem Autobus ohne Räder keinen Meter weit. Die Räder haben die Bünde und Kammern abmontiert und die Handbremse fest angezogen. Ich glaube der Leitl hat recht, das ist zu schnell und unüberlegt abgelaufen. Um grundlegende Reformen und Änderungen zu verwirklichen gehören andere Kaliber an die Spitze um einmal richtig aufzuräumen. Schade um diese Chance!


  18-04-2011 12:23  guellex
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Die Frage müsste sein: Ist Österreich noch regierbar:
Um in sie Regierung zu kommen musst du dem Wähler was versprechen.
Um das Versprechen einhalten zu können brauchst man Geld.
Bei unserem Schuldenstand, ist kein Geld mehr zu verteilen.
Wen der Saat die Steuern erhöht, wehren sich die Betroffenen.
Wen der Saat jemand Pflichten auferlegt, wehren sich die Betroffenen.
Was soll eine Partei tun um genug Stimmen zu erhalten, Wünsche erfüllen und die Kosten dafür verstecken geht halt nicht mehr.
Für Kompromisse das dem Einzelnen Einschränkungen bringt ist das Volk nicht bereit.


  18-04-2011 13:13  Restaurator
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
@BSE1:
ich hab 17 oder 18 jahre als hauptschullehrer gearbeitet und kann dir nur sagen, dass die gemeinsame schule - so wie das bei uns geplant ist - mehr probleme aufwirft als löst. man nimmt zwar immer finnland als vorbild, sagt aber nicht dazu, dass dort die klassenschülerzahlen kleiner als bei uns sind, dass die lehrerInnen weniger unterrichten wie in ö, dass es an jeder schule schulpsychologen, eine krankenschwester / schularzt (dauernd da), sowie sozialarbeiter gibt. jegliche störfaktoren werden sofort analysiert, die entsprechenden kinder von den anderen "entfernt" um den tag ruhig fertig laufen zu lassen.
bei uns stehst du alleine, gelegentlich zu 2. drinnen und es unterstützt dich niemand, gerade im städtischen bereich verbrauchst du oft mehr als die halbe zeit nur um sozialarbeit an den kindern zu leisten, damit man überhaupt auf den punkt kommt, an dem man ans lernen denken kann.
die gemeinsame schule wird bei uns nur deshalb favorisiert, da dann durch die teilungsregeln bedingt weniger lehrer und somit weniger geld benötigt werden.
in der volksschule mit oberstufe vor hundert jahren (lief bis in die 70er) hatte man eine gemeinsame schule, die lehrpläne waren praxisnah und fächerübergreifend organisiert. wenn man sich diese alten lehrpläne anschaut, dann kann man nur staunen, hier wollen einige das rad neu erfinden. ich könnte jetzt gegen und für beide systeme argumentieren - es hätte immer hand und fuss, das lässt sich eben nicht auf einen punkt bringen. aber unser schulsystem als verfahrenes system der vergangenen jahrhunderte aus hintertupfing zu diskreditieren greift zu kurz. immerhin gab's die gemeinsame schule seit maria theresia und erst in den 70ern wurden die haupt- und sonderschulen zur besseren förderung der begabten und schwachen eingeführt, sprich es ist keine 50 jahre alt. aber vielleicht ist es auch nur ein beispiel wie sehr sich "experten" irren können.

  18-04-2011 17:31  burlei
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
das Problem der "schwarzen" sind die 4 Bünde und die öffentlichen Diskusionen. Die vergessen dann immer wieder auf die wirklichen Inhalte und gerne auf die Stammwähler. Des fängt in der Gemeindepolitik an und geht rauf bis auf die Bundespartei. Auch wenn Leitl vieleicht recht hat , des muss mann vorher und intern regeln.

  18-04-2011 21:11  muk
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
i glaub das sündenregister der ÖVP brauchen wir nicht imer wiederholen .

Die wähler dem strache und er övp platz vier und weiter gehts.

in kärnten ist die övp auf platz drei und das ist noch zuviel . das einzige was die kärntner övp zustande gebracht hat war, das sie mit der spö die grundmandatshürde gesenkt hat - die övp mußte selbst fürchten das sie aus dem landtag fliegt - und dadurch den grünen den einzug in den landtag eröglichte.

Großartige Leistung ? ?

  19-04-2011 20:10  G007
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Ab in die Bedeutungslosigkeit!!

  20-04-2011 06:35  Interessierter
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Viele hier sind der Meinung mit der ÖVP gehts bergab - wie hätte man es eurer Meinung nach besser machen können ?
Vorschläge von Personen zB.

Eventuell liest ja der neue Vizekanzler hier mit ;-)

  20-04-2011 07:32  sturmi
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Der Wirtschaftsminister Mitterlehner wäre m.M. eine stärkere Persönlichkeit gewesen! Spindelegger scheint mir zu sehr auf Zurufe aus St. Pölten zu hören.
Das präsentierte Team hat m.M. zwei Schwachstellen.
Beatrix Karl war eine schwache Wissenschaftsministerin und wird auch bei der Justiz nichts weiterbringen, vielleicht wurde Sie ja genau deswegen Justizministerin, wer weiß!
Blamabel und zum schämen ist der Geil-o-mobil-Mann Sebastian Kurz aus Wien der jedes Monat fürstlich entlohnt wird und der bei der Bevölkerung sicherlich nicht gut ankommt.
Das traurige an der ganzen Parteienlandschaft ist ja, es gibt keine Partei mehr die nicht Staatsschädlinge und Blindgänger in ihren Reihen hat. Am ehesten sind da die Grünen noch "sauber", jedoch für konv. Landwirte nicht wählbar.
MfG Sturmi

  20-04-2011 08:22  helmar
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Naja, hauptsach, s Kreuz bleibt hängen..........wobei mir egal ist ob es wo hängt oder nicht. Aber das christliche Mäntlein dass sich viele dieser Partei, von ganz unten bis ganz oben, umhängen, widert mich immer mehr an. Wenn sie die Wahl hätten zwischen einem Topmanager der sagen wir mal, Buddhist ist, aber ein absolut erfolgreicher Politprofi, der auch unangenehme Wahrheiten glaubhaft umsetzen könnte oder einem Katholiken, der das alles nicht kann, würden sie, bei Dollfuss, Seitz und Co. sel. den Katholiken nehmen.......;-)
Auf die neue Innenministerin bin ich aber gespannt........denn laut dieser sollen ja asylwerbende Straftäter rausmüssen, aber Aber Frauen und Kinder und jene welche sich nichts zuschulden kommen lassen, bleiben dürfen.
Damit könnt auch ich leben....Helga

  20-04-2011 09:24  5299
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Gute Qualifikation?
Ich denke für gut qualifizierte Leute haben wir Wähler, als Arbeitgeber der Politiker, kein attraktives Angebot. Jeder, der wirklich gut ist, wird nicht einen Job machen, bei dem die Zukunft alle paar Jahre von derart unberechenbaren Menschen abhängt, wie wir Wähler das sind.


  20-04-2011 09:33  Faltl
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
gutes Beispiel Helga.
man sieht ja was mit dem Fiedler gelaufen ist.

  20-04-2011 13:08  G007
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Bravo ÖVP!!

Kein Fettnäpfchen wird ausgelassen, siehe Sebastian Kurz.
Anstatt das Herr Spindelegger in die Offensive gehen kann, muß er schon wieder Schaden abwehren.

  21-04-2011 04:48  5299
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Ich denke, die halbwegs positive Einstellung der ÖVP zur EU ist für viele Leute der einzige Grund, diese Partei zu wählen.
Seit Österreich Teil der EU ist, fallen die wirklich wichtigen Entscheidungen eh nicht hier.Da kann eine Partei relativ wenig Schaden anrichten.

  22-04-2011 18:46  frami
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Nicht dass ich nicht auch meine Probleme mit manchen Entscheidungen der EU oder der Österreichischen Politik, inkl. der Politik der ÖVP, habe.
Aber beim Durchlesen dieses Beitrages scheint mir der Verdacht zu kommen, dass manche meiner Berufskollegen die Schuldigen bei allen Anderen suchen, wenn sie selbst wenig auf die Reihe bekommen. Komischerweise sind es ohnehin immer die Selben!
Nicht die EU, die ÖVP, die LWK´s, die AMA oder sonst noch irgendwer ist für das eigene Betriebseinkommen verantwortlich, sondern jeder Betriebsführer selbst.
Bsp.: FMA ist eine vernünftige Sache, wo Bauern selbst zu Vermarktern und Verkäufern wurden. Diesem Beispiel sollte in möglichst vielen weiteren landw. Sparten gefolgt werden.

  06-07-2011 22:19  muk
ÖVP nach Pröll - wohin geht die Reise?
Und die Selbstzerstörung geht weiter.

Steuerliche Absetzbarkeit von Spendengeldern für TIERHÄUSER und Umweltschutzorganisationen. Darunter fallen auch die NGO s denen wir die Blühstreifen , die Schnittzeitpunktauflagen usw. zu verdanken haben.

Beschlossen in der letzen Nationalratssitzung - auch mitgetragen von Bauernbundfunktionären wie ABENTUNG .

I glaub diese Partei steuert auf Platz 4 zu. Hat eh nix besseres verdient.