Bienenhaltung - mit welchem Zeitaufwand muß ich rechnen?

Antworten: 10
179781 09-04-2011 12:08 - E-Mail an User
Bienenhaltung
Unser Imker hat aus Altersgründen aufgehört. Nachdem ich aber doch gerne Bienen um den Hof hätte, überlege ich, mir selber ein paar Stöcke zu halten. Die landläufige Meinung: "Bienen und Schafe ernähren ihren Herren im Schlafe" will ich aber nicht so glauben.
Wieviel Arbeitszeit und zu welchen Zeiten muß ich rechnen wenn ich so nebenbei z. B,. 5 Bienenvölker beteuen will?

Gottfried



georgo antwortet um 09-04-2011 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
naja der spruch geht ja auch a bisl weiter.


"biene, fisch und schaf
verdienen dem herrn das geld im schlaf.
schlafe aber nicht zu lang,
sonst wird ihm angst und bang!"

georgo




Moarpeda antwortet um 09-04-2011 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
hatte einmal 60 völker und manchmal überkommt es mich mir wieder einige völker anzuschaffen,
bin aber jedesmal froh, dass ich es nicht gemacht habe,
wenn man es intensiv macht braucht es doch einige zeit und es sind (besonders in der schwarmzeit) termine einzuhalten

....und wenn man es extensiv macht wird halt nichts gescheites draus

...und eine schulung auf einer imkerschule würde ich empfehlen



Imker_Wien antwortet um 09-04-2011 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
Also eine Schulung würde ich auf alle fälle machen. Wenn du die hast, werden die ersten 3Völker gefödert.
Ich würde allerdings nicht immer auf die erfahrenen Imker hören sondern sich seine eigene Meinung bilden. Vorallem Bezüglich Rasse und Rähmchenmaß.

MfG


Steira antwortet um 10-04-2011 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
Hallo,
Also mein Vater hat ca. 20-25 Stöcke !
Ich würde sagen man muss die erst mal richtig gut leiden können und auch umgehen können damit, was bei mir nicht wirklich der Fall ist!
Vom Arbeitsaufwand würd ich sagen gehen im Frühjahr bis Herbst so ziemlich alle Sonntage drauf dies da so gibt!
Also wer das eher Extensiv machen will, wird auch nicht gar so viel "Gewinn" damit machen!
Bei nur ain Paar Stöcken, also 2-5 oder so hält sich auch der Zeitaufwand in Grenzen, ABER man sollte doch ein bisschen was verstehen was man da tut! Vorallem beim Behandeln der Veroa Milbe, Aufsetzen, Schleudern, Schwärmen USW. Da sollte man doch jemanden haben denn man immer wieder fragen könnte!
Ich würd es mir gut Überlegen ob ich mir Bienen anschaffe, vorallem auch weil ein Laie kaum Bienen über den winter bringt, und da wer es mir schade drum die Völker über winter immer wieder zu verlieren!
Fazit: GUT ÜBERLEGEN, am Anfang immer einen Profi zum Beratschlegen haben!

MFG A STEIRA


179781 antwortet um 10-04-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
Als Bub habe ich selbst ein paar Stöcke gehabt und die auch vom Schwärmen abhalten können und über den Winter gebracht und auch Honig geerntet. Also ist es nicht so, dass ich gar keine Ahnung davon habe. Damals waren das noch alte Hinterbehandler-Beuten, also umständlich zu arbeiten.
Mir gehts auch nicht drum, da groß Gewinn einzufahren. Ich glaube halt, dass Bienen eine wichtige Aufgabe in der Natur haben und deshalb erhalten werden sollen.

Gottfried


Summsumm antwortet um 10-04-2011 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
Hallo Gottfried

Bienenhaltung ist eine klasse Sache, und wenn dus nicht auf Maximalertrag anlegst gar nicht so aufwändig. Wenn du nur für den Eigenbedarf Honig willst musst Dus ja nicht akademisch betreiben.

LG


Imker_Wien antwortet um 11-04-2011 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
vergesst bitte nicht die bestäubungsleistung. die gibts ja zum honig gratis dazu! Mfg


liesbeth antwortet um 11-04-2011 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung

Hab vor kurzen in einem Bienenforum gelesen, dass der Bestäubungswert eines Bienenvolkes mit 813,- Euro beziffert wird, also ganz beachtlich.
liesbeth


Imker_Wien antwortet um 12-04-2011 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
Es kommt natürlich immer auf die Kultur an. BEi Obst sehr hoch. Da die Biene das einzige Insekt ist was zur Obstblüte mehr oder weniger massenhaft vorhanden ist. Weiter gehts beim RAps. Ein Bienenforscher (Boku) den ich auch persönlich sehr gut kenne hat einen Versuch gemacht. Da gings um Ertragssteigerung von Raps durch Bienenbestäubung. Er sprach von 1to pro ha.
1 tonne RAps wird gehandelt um sagen wir mal 250-300€. Bei gleichen Kultur und Dreschkosten.

MfG


traktorensteff antwortet um 12-04-2011 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenhaltung
Noch dazu schmeckt Rapshonig besonders gut!


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