Behörden und ihre tücken ^^

Antworten: 11
ennstaler 27-03-2011 11:23 - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken
Hallo
Ich habe folgendes thema das ich zur diskusion bringen möchte, und zwar die verrohrung eines Grabens.
Zur einleitung:
Mein Vater hat vor einigen Jahren ungefähr ein halbes hektar waldfläche gerodet ( mit geordneter eratzauffortstfläche ) das problem ist nur das sich mitten in wald ein graben befindet der aber nur wasser führt bei extremen niederschlägen oder kurzen stoßregen und da nur kleinfinger dick da dieser Graben zwischen zwei wiesen liegt hätte ich diesen gerne verrohrt (zwecks besserrer bewirtschaftbarkeit) aber die Behörden legen sich quer wegen hochwasser und das halt dan das wasser schneller abfließt und somit schneller zu hochwasser führt, da ess sich aber hier um so kleine wassermengen handelt finde ich diese begründung unbrauchbar.
Was kann ich dafür das die behörden die jahrzentelange enwicklung übersehen haben und jetzt legen sie sich bei solchen kleinigkeiten fest da past die relation einfach nicht mehr .

Was ich auch nicht verstanden habe das beim lokalaugenschein soviele leute anwesend sein müssen wo im nachhienein mir gesagt wurde das schon vor dem lokalaugenschein feststand das verrohrungen sowieso nicht mehr genehmigt werde: Meine frage für was dan einen lokalaugenschein ???
Um den Beamten einen schönen ausflug ins grüne zu genehmigen ? wer ähnliche erfahrungen oder LÖSUNGEN parat hat bittte anwortet :
Mfg Ennstaler ein hoch auf die Bürokratie ^^



biozukunft antwortet um 27-03-2011 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Bin selbst bei einer Behörde im Nebenerwerb teilzeittätig, und hab auch wg. meiner Quelle auf Fremdgrund ein BH-Wasserrechtsverfahren für ein Quellschutzgebiet gewollt. Der Besitzer fuhr auf dieser WF - Fläche mit ca. 0,3ha - 2mal 8000Liter Schweinegülle aus. Das Wasserrechtsverfahren ging fatal schlecht für uns aus und wir konnten/mussten die Wiese um das Doppelte des üblichen Wertes kaufen. Weiter unten kaufte ein Landwirt gegenüber seines Grundes eine weitere Wiese. Den dazwischenlieg. Bach verrohrte er. Die Rohre mußte er wieder entfernen und eine hohe Geldstrafe zahlen. Also Vorsicht, es ist meist besser, keine Behörde zu brauchen.


josefderzweite antwortet um 27-03-2011 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
biozukunft:

Was hat der "weiter unten liegende Landwirt" mit deinem Wasserrechtsverfahren zu tun?


ennstaler antwortet um 27-03-2011 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Vielen dank für deine Anwort
eine nacht und nebel verrohrung hätt ich sowieso nicht gemacht da mir die folgen bewusst sind und man jan auf den schönen Lufbildern (Gis & CO) ja alles schöne beobachten kann. Wir versuchten eben den offizielen weg aber schade, wobei wie könnte man ein behörde dazu bewegen die verrohrung doch zu erlauben ?


fritz270 antwortet um 27-03-2011 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Hallo
Vielleicht durch eine Ersarzmaßnahme. Vielleich kannst du irgendwo am Wiesenrand einen offenen Graben oder ein Biotop anlegen. Auch Bepflanzungen mit Sträuchern kommen sehr gut an.
mfg Fritz


traktorensteff antwortet um 27-03-2011 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Das ist immer schwer zu beantworten, wenn man die Situation nicht komplett kennt. Das heißt, der Wald wurde geschlagen und aufgeforstet, nun willst du durch den Wald zwischen 2 Wiesen herumfahren können? Muss dazu wirklich die gesamte Länge des Grabens verrohrt werden? Um welche Länge handelt es sich denn überhaupt, und Tiefe? Bin kein Freund von Verrohrungen, aber wenn nur eine Überfahrt gewünscht ist, könntest du doch 4 Meter verrohren, mit ordentlichem Durchmesser (Betonröhren). Da sagt sicher niemand etwas. Kommt aber auf den Umfang des Eingriffes in die Natur an.


ennstaler antwortet um 27-03-2011 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Der Wald wurde gerodet und eine ersatzfläche wurde aufgefortstet da der gerodete wald genau zwischen zwei wiesen lag,
der graben is so 70- 80 m lang und 1,5 bis 2 m tief aber auch ich hatte schon die idee ihnen ein biotop als ersatzfläche für den graben anzubieten
aber auch das wurde strikt abgelehnt, und zwar mit der begründung der rest der wiesen bzw. seien ja sehrt gut arrondiert oder zusammengelegt ( aber das das halt ales nicht aus heiteren himmel kommt is auch klar XD)
und ich wenn ich schichtlinie fahre und bei jeden wendevorgen am graben speziell wenns mal bei der ernte nicht so trocken is immer doppelt soviel wiesennarben beschädigung alls eigentlich ohne den garben wäre , aber das is ihnen ja egal den sie müßen ja da nicht bewirtschaften. Oder wie siehts da eigentlich mit vertretern für die Landwirte aus ? oder über rechtsanwalt vesuchen?
obwohl das denke ich auch kein sinn macht . Was mich damals auch noch störte war die arroganz der behörden die sie mir und meinem vater gegnüber zeigten und wenn dan einer vom naturschutz nen zigaretenstummel in die wiese wirft und ich dem dan erklären muß das durchg den zigarettenstummel in verbindung mit wasser ein starkes gift für insekten entseht ...................


helmar antwortet um 27-03-2011 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Es gibt zumindest in unserer Gegend seit dem 2002 er Hochwasser sogenannte "rote" und "gelbe" Zonen. Vielleicht ist dein Grundstück auch als so etwas ausgewiesen.
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 28-03-2011 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
@tria

wie du das vorschlägst geht in ordnung

einfach gute miene zum bösen spiel machen

da gab es ja einmal die 7 plagen, in der heutigen zeit ist die bürokratie "the number one"


ennstaler antwortet um 30-03-2011 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Vielen dank für eure antworten
denke ich lasse mal gras (natürlich nicht am graben) über die sache wachsen und werds später nochmal versuchen.
mfg ennstaler


ennstaler antwortet um 07-10-2011 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Behörden und ihre tücken ^^
Hy
Zurück zu einem alten thema
Es kommt schön langsam bewegung in die sache, wie beschrieben durfte ich ja den graben nicht verrohren durch einen bekannten bekamm ich den tipp ... ruf doch beim wasserschutz der landesbehörde in linz an und erkundige dich dort was die zu dem fall sagen
stand is das ein graben oder fluslauf auch als gewässer gilt wenn er im sommer kein waser führt, dieser jurist von wasserschutz teilte mir mit das verrohrungen ausgeschlosssen werden ich beherzigte den tipp vom tria mich so quasi a bisl unbedarft und unwissend zu verhalten und siehe da der herr meinte, naja du könntest auch noch zu einem ziviltechniker gehn und diesen beauftragen ein projekt zu schreiben und das würde dan schon eine ganz andre basis geben ..... ich meine wenns schon einmal abgelehnt wurde von der bh warum solltens zustimmen bei einem zweiten versuch nur weil ich gute mihne mache ? oder geht der schuß erst recht nach hinten los wenn ich mitn ziviltechniker anrausche weil sie sich vieleicht dann überrumpelt fühlen ? und was ich auch noch nicht weis aber mir gut vorstellen kann das so ein ziviltechniker sicher eine saftige rechnung ausstellt .. :D
in freudiger erwartung eurer kommentare
mfg ennstaler



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