Beste Methode um Wühlmäuse zu fangen

Antworten: 45
Jollis 02-03-2011 21:10 - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo !!!Wie oder mit was fängt man am besten Wühlmäuse?Mit dank im vorhinein!!!!


michi 87 antwortet um 02-03-2011 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
www.hausmaus.at


KaGs antwortet um 02-03-2011 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Röhrenfallen!



fgh antwortet um 02-03-2011 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Die Bayrische Drahtfalle, ist billig und funktioniert gut. Topcat-Fallen wären auch eine Alternative sind aber sehr teuer und wie gesagt mit der billigen Bayrischen geht's auch.

Dann gibt es noch einen Köder von Bayer.

"Sprengen" mit dem Rodenator oder den Wühlmausschussapparat.

Wenn es um große Flächen geht, dann wird das sinnvollste Köder auslegen mit dem Wühlmauspflug sein.



Fendt312V antwortet um 02-03-2011 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Wir nehmen diesen Mauki:
http://www.bruehwiler.com/mauki.htm



karl0815 antwortet um 02-03-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hat wer Erfahrung mit dem Wühlmausschussapparat?
Wie ist das Handling, die Wirksamkeit??

Ich überlege, so ein Gerät zu kaufen, aber 50€ sollten sich auch auszahlen!


Jollis antwortet um 02-03-2011 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Jaden Wühlmaus Schussapparat habe ich zur Zeit geht nit schlecht aber bei ca 2 ha mit vielen Mäusen wirst nimmer fertig.


fgh antwortet um 02-03-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Der Schussapparat funktioniert eigentlich gut, ideal ist wenn man zwei hat, dann kann man einen beim Anfang und einen beim Ende vom Gang aufstellen und dadurch steigt die Trefferkote


Jollis antwortet um 02-03-2011 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo Fendt 312 der Mauki würde mir gefallen ist aber sehr teuer, geht das gut mit dem Gerät?


fgh antwortet um 02-03-2011 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@Jollis:
Dann brauchst einen Wühlmauspflug. Welche Kultur hast du auf diesen 2 ha?
Wichtig ist, den Köder jetzt im Frühjahr so schnell wie möglich zu legen, da das grüne saftige Gras quasi als Gegengift wirkt.
Am besten wirkt es im Herbst.


Jollis antwortet um 02-03-2011 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo ist eine Dauerwiese habe eigentlich den Maulwurf drinnen Höcker ohne ende:


fgh antwortet um 02-03-2011 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Dann würde ich den Rodenator empfehlen, damit bringst ihn wenn du ihn schon nicht erwischt sicher zum auswandern.

www.rodenator.com


Fendt312V antwortet um 02-03-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Ich würde den Mauki nicht mehr hergeben. Wir grasen ca. 6 Monate im Jahr für 17 Kühe ein und sind sehr drauf die Flächen dafür frei von Wühlmäusen zu halten. Die Zuwanderung von den Nachbarn ist leider immer wieder gegeben. In einer Stunde werden eigentlich viele Bauten behandelt und die Wirkung ist offensichtlich. Die Wirkung dass die toten Mäuse in den Bauten bleiben hat den Vorteil dass die nicht sofort wieder durch Zuwanderer behaust werden. Wird wohl eine Weile nicht so gut riechen dort. Haben vorher mehrere Methoden versucht und z. Bsp Gaspatronen usw. musst auch auslegen und kosten ebenfalls eine Menge Geld. Hab auch deren Wirkung als zu gering erfahren und bei verwenden von 2 bis 3 Stück pro Bau war was zu spüren. Interessant ist dass oft in bis zu 30 Meter Entfernung der Rauch aus einem Loch austritt. Wichtig ist meines Erachtens dass ein Bau mind. 5 Min. begast wird. Währendessen kann eine neue Stelle ausfindig gemacht werden. Es ist dann wie eine Sucht was zu finden.
Weidmannsheil!


Jollis antwortet um 02-03-2011 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@fgh der is geil wo gibs das gerät is ja fast zum angst kriegen.


fgh antwortet um 02-03-2011 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Unserer wurde damals vom Lagerhaus in Feldbach geliefert.
Ist auch ein geiles Gerät.... vor allem wennst mal zwei Viechala aus einem Gang raussprengst und sie so richtig schön fliegen. Nebeneffekt bei dem Gerät, abgesehen davon dass durch die Druckwelle die Tiere sterben, ist, dass man sämtliche Gänge und somit den Lebensraum zerstört.


Fendt312V antwortet um 02-03-2011 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Habe mir jetzt diesen Rodenator auch im Internet angeschaut. Da brauchst ja einen Waffenschein. Kannst ja verwenden zum die Bude in die Luft sprengen. Kann ich mir in der Nähe von Wohnsiedlungen und Gebäuden nicht vorstellen, außerdem kostet das auch Geld und Zeit geht auch drauf inklusive dass das Grünland ausschaut wie ein Schlachtfeld. Wenns naß ist mußt auch eine Spachtel mitnehmen damit den Dreck aus den Augen kratzen kannst.



Jollis antwortet um 02-03-2011 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@Fendt 312 meinst bekomme ich keinen zu leihen habe nur ein Feld, zu kaufen ist mir das fast zu teuer wegen 2 ha. die anderen Felder sind eigentlich frei von Maulwürfen bei mir.


josefj80 antwortet um 02-03-2011 23:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo
Ich leite die Abgase meines Motormäher (Jokerstellung) mit Schlauch in die Gänge. Ganz interessant wie die Gänge weitläufig sind (sieht man beim entweichen des Rauches). Billige u. effektive Lösung.
mfg.


Schweiz antwortet um 03-03-2011 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo
Bei uns in der Gegend gibts Mäuse ohne Ende. Wenn ich bei meinem Nachbarn über die Wiese gehe, kann ich keinen einzigen Schritt machen ohne auf einen Haufen zu treten.......
Selber gehe ich mit 2 Maukis. Meine Wiesen sind eigentlich frei von Mäusen aber die Zuwanderung bei so grossen Populationen ist enorm. Habe letztes Jahr 800 l Benzin vergast..........

Gruss aus der Schweiz


Woodster antwortet um 03-03-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@Fend312V,

"Mauki", das ist auch ein "Brutal-Gerät"!

Damit werden auch sämtliche andere Nützlinge, auch jene, die Mäusegelege fressen, ausradiert!
D.h. man dezimiert auch die unsichtbaren Helfer gegen die Plage.

Die Folge: Noch mehr Mäuse... noch mehr Mauki... oder dergleichen.



fgh antwortet um 03-03-2011 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Für den Rodenator braucht man keinen Waffenschein. Es ist lediglich Schutzausrüstung (Sicherheitsstiefel + Motorsägehelm) vorgeschrieben.

Natürlich kostet die Bekämpfung auch was, wenn man fleißig schießt, verbraucht man ca. 100 € Gas / Tag. Schneller bist mit dem Rodenator wie mit dem Mauki

Das der Mauki eigentlich auch brutal ist, wurde e schon erwähnt


frischauf antwortet um 03-03-2011 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo

Ich fange mit der bayrischen Bügelfalle. Habe heuer schon 36 Maulwürfe und 4 Wühlmäuse erledigt. Ist human weil die Vicherl sofort tot sind. Wenn ich hartnäckige Maulwürfe habe nehme ich Mausschußaperate. Können von den Tieren nicht so leicht verschart werden. Gift will und darf ich nicht verwenden. Die halb vergifteten Tiere werden von diversen Vögel gefangen und ins Nest gebracht. Kannst du dir vorstellen wie das die nützlichen Mäuseräuber dezimiert.



stefan_k1 antwortet um 03-03-2011 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Was kostet so ein Rodenator ungefähr?


Woodster antwortet um 03-03-2011 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@frischauf,

warum bringst du die Maulwürfe um?

http://www.infonetz-owl.de/index.php?id=300

„Obwohl der Maulwurf ausdrücklich per Gesetz geschützt ist, es also verboten ist, ihn auch nur zu stören, geschweige denn zu töten, wird ihm häufig übel nachgestellt. ….Prinzipiell kann man sich über Maulwürfe freuen, denn ihre Anwesenheit zeigt, dass der Boden gesund ist und es zahlreiche Kleinlebewesen im Boden gibt, die Nahrungsgrundlage der Maulwürfe sind. Der Maulwurf lebt von tierischer Nahrung wie Regenwürmer und Raupen. Da er sehr gerne Schädlinge wie Schnecken, Engerlinge, Schnakenlarven frisst, ist er ein ausgesprochener Nützling im Garten.“ Quelle www.nabu.de/ratgeber
www.tierenzyklopaedie.de




frischauf antwortet um 03-03-2011 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
:-D Nützling ??

Tja der Maulwurf gräbt die Gänge für die Wühlmäuse. Wenn du viele Maulwürfe hast dauert es nicht lange bis die Wühlmaus folgt.

Das mit Nützling stelle ich in Frage weil er nicht nur Engerlinge sondern vorwiegend Regenwürmer futtert. Die Haufen zerstören dir die Grasnarbe und verderben dir die Silage.

Der Maulwurf darf laut Auskunft Naturschutzabteilung des Landes OÖ vom Liegenschaftsbesitzer bejagt werden.

Ich jage die pelzigen Kameraden nicht weil ich so lustig bin sondern weil sie starke Schäden verursachen. Und ich mache das nicht mit Gift sondern mit Fallen. Schneller Tot und kein Risiko für die restliche Tier- und Pflanzenwelt.


fgh antwortet um 03-03-2011 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Der Maulwurf ist definitiv ein Nützling! Dass der Maulwurf für die Wühlmäuse Gänge gräbt ist irgendwo an den Haaren herangezogen.

Unser Rodenator hat vor drei Jahren 2400 € gekostet... nicht billig, aber wir sind 20 Leute.

@alle die Gegen das Auslegen von Gift sind
In meinem Fall ´geht es um Wühlmäuse in Obstkulturen, welche im Stande sind bei nicht ausreichender Bekämpfung innerhalb von zwei Jahren ein halbes Hektar zu zerstören. Erklärt mir mal einer wie ich Wühlmäuse auf 4 ha mit Fallen bekämpfen soll? Ich habe mal mit Fallen ein halbes Hektar "durchfangen", Ergebnis zwei Wochen Arbeit und 68 Mäuse.... Bei 4 Ha würde es also 16 Wochen dauern.... soviel Zeit habe ich nicht. Außerdem wird der Köder verdeckt ausgelegt und die Maulwürfe sterben davon nicht, nur meine Freunde...


KaGs antwortet um 03-03-2011 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
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fichtasepp antwortet um 03-03-2011 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Ich möchte es mit Karbid versuchen.
Einfach in einen Gang legen, durch die Bodenfeuchte bildet sich schweres Gas was sich in die Gänge absenkt. Hab schon bestellt.

mfg
Fichtasepp


tarpan antwortet um 03-03-2011 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo, KaGs
Mit Sellerie bestückte Zangenfallen hatten wir den besten Erfolg, da diese sind auf beiden Seiten fängig sind!
Den Gang mit einem Spitzstock suchen, mit einem alten Löffel das Loch für die Zange richten, spannen, einlegen, die Zange beidseitig obenauf mit Brettchen abdecken, damit kein Licht und kein Zug im Gang ist, mit einem Fähnchen abstecken und los gehts.
Mit dieser Methode wurden eimerweise Mühlmäuse gefangen, aber fast nie ein Maulwurf.
Finde, eine gute, günstige Methode, mit 20-30 Fallen kannst damit schon ein schönes Stück abdecken.
Bei Röhrenfallen war der Erfolg sehr mäßig, mit dem Schußaparat ein Einzelkampf und Gift!, gehört nicht auf die Wiese Viel Erfolg Tarpan



frischauf antwortet um 05-03-2011 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@fgh: Das die Wühlmaus, Gänge von Maulwürfen beziehen ist Realität. Habe schon einige Wühlmäuse aus Maulwurfgängen gefangen. Bitte verwirre mit Unwissenheit nicht profesionelle Landwirte. Deine Zeitangaben sind falsch. Ich bejage mit ca 180 Bügelfallen 8 ha Apfelkulturen und bin nach 2 Wochen durch. Natürlich schaue ich das ganze Jahr ob Wühlmäuse in der Anlage sind und reagiere sofort. Wenn du 2 Jahre schläfst und dich dann vor lauter Mäuse nich wehren kannst bist selber schuld.

Warum der Maulwurf nützlich ist hat aber noch keiner geschrieben.



Jander antwortet um 06-03-2011 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse

Hallo

Bitte kann mir jemand sagen wo man in Österreich Kieferle Selbstschussfallen bekommt.

Besten Dank


fgh antwortet um 06-03-2011 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@frischlauf:

Es gibt halt auch andere Kulturen die für Wühlmäuse weit interessanter sind. Auf der Welt gibt es nicht nur Apfelplantagen, aber du hast schon recht, wenn man in einer Apfelplantage nicht mit Fallen auskommt, hat man einiges verschlafen. Bezüglich Unwissenheit, dass Wühlmäuse Maulwurfgänge besiedeln stimmt, hat aber nichts damit zu tun, dass man durch Bekämpfung des Maulwurfes auch die Wühlmaus los wird!

Da ich mich seit 10 Jahren mit der Bekämpfung von Wühlmäusen beschäftige und fast jedes Jahr auf ein Seminar bezüglich Wühlmausbekämpfung gehe, glaube ich, dass sich meine Unwissenheit in Grenzen hält.


fgh antwortet um 06-03-2011 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Mit Karbid, wirst mäßigen Erfolg haben, da das Gas bei Löchern ausströmt, da bräuchtest ein richtig schweres Gas was wirklich nur nach unten strömt.

Der Köder wird übrigens verdeckt in einem künstlichen Gang gelegt...


lmt antwortet um 06-03-2011 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo,
für mich sind Maulwürfe /wühlmäuse im Grünland eher Schädlinge ,
war gestern mit der Wiesenegge unterwegs war der volle Horror ,weis gar nicht wo und mit was
ich anfangen soll.
Hab schon öfters Schwarze /Graue im selben Gang gefangen !!
G Lausi


ulmhof antwortet um 17-05-2016 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Was du ob
man den Rodenator in Österrreich verwenden darf?? danke


fgh antwortet um 17-05-2016 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Ja darf verwendet werden.
Das Gas wird ja gezündet, also für die Umwelt unbedenklich.
Nahe Siedlungsgebieten wirst halt Probleme bekommen...


ulmhof antwortet um 26-07-2017 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
seas weißt du wo man in Österreich den Rodenator bekommt oder zum ausleihen??
lg Hermann


fgh antwortet um 27-07-2017 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Wo bistn daheim? Unserer Gemeinschaftsgerät steht schon jahrelang herum....


mittermuehl antwortet um 27-07-2017 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Maulwürfe fressen auch junge Wühlmäuse.

Wühlmäuse vermehren sich viel schneller als Maulwürfe weil sie nach 2 Monaten schon geschlechtsreif sind. Beim Maulwurf ist das ein Jahr.

Wer also mit Begasung oder Explosion arbeitet, bevorzugt dabei die Wühlmäuse. Damit wird ein Kreislauf in gang gesetzt der eine ständige Wühlmausbekämpfung braucht weil man die Wühlmmausjäger (Hermelin, Maulwurf, usw.), die sich langsamer vermehren, stärker ausrottet.

Maulwürfe halten auch die Engerlinge in schach.


fgh antwortet um 27-07-2017 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Das ist so ne Sache... grundsätzlich sind die Wühlmause mit der Natur nicht überall in den Griff zu kriegen... im Holunder schaffst das mit Nützlingen nicht. ... aber die Schießerei ist erstens nicht das angenehmste und auch nicht gerade billig. Am besten sind guten alten Fallen wenn man Zeit hat und die Fläche nicht zu groß ist, ansonsten ist verdeckt Köder legen das Beste.

Mutter könnte man noch mit Sitzstangen für Raubvögel um Hilfe bitten, oder mit der Ansiedeln von Eulen.


mittermuehl antwortet um 27-07-2017 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
@fgh Du hats in allem Recht. Es ist nur so das man, so man die Natur aus dem Gleichgewicht bringt selber die ganze Last tragen muß. Wer das will, darf das machen. Das meine ich nicht mal zynisch. Sicher gibt es mehr Ertrag. Aber auch viel mehr Arbeit und Kosten.

Zur Bodenlockerung , Insektenvernichtung und Mausreduktion sind halt Maulwürfe billig Helfer. Aber es geht sicher auch anderes.

Ich habe mit Wolfsmilch gute Erfahrungen gemacht. Müssen aber wirklich viele Planzen sein die aussamen. Die Mäuse fressen die Samen und vergiften sich. Geht aber nicht am Acker weil die Planzen an sich auch Gitig sind. Auf Fläche die nur gemucht werden (Obst, zwischen Gemüse usw. ) vielleicht ein Lösung. Es müssen aber wirklich viel Pflanzen sein und die wird man auch nicht so leicht mehr los. Stechapfel geht da auch. Aber man muß sehr aufpassen sich keine Giftgstetten zu züchten.

"Die Maulwürfe bin ich seit 2 Jahren los. Jetzt muß ich nur noch die Engerlinge weg bekommen die mir die Wiese abfressen" , übersetztes Zitat eines Ötztaler Bauern ....


fgh antwortet um 28-07-2017 00:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Danke mittermuehl für den Tipp mit der Wolfsmilch.

Du hast recht - mit einer Holunderkultur pflanze ich bewusst etwas, wo die Natur den Mausschaden von Haus aus nicht regeln kann, gerade solche Tipps sind dann sehr wertvoll.

Derzeit arbeite ich mit viel Mitteln um den Mausdruck niedrig zu halten - Köder (mittlerweile schon ziemlich wenig), die angesprochenen Sitzstangen für Raubvögel, öfter Mulchen um den Schutz vor Raubvögeln zu nehmen, Baumstreifen fräsen um den Lebensraum zweimal im Jahr zu zerstören... usw... da passt Wolfsmilch noch gut dazu - wirkt das auch für Feldmäuse?


mittermuehl antwortet um 28-07-2017 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Wirk bei allem was Samen frißt. Wolfsmilch samt aber erst im 2. Jahr aus. Der Erfolg läßt somit auf sich warten und ist mehr ein Langzeitprojekt. Irgendwann wird sie dann aber lästig weil die Mäuse die Samen auch verbreiten (Winterfutterkammer). Bei einer Holunderkultur sollte es aber passen.

Viele meinen das die Wolfsmich nicht wirkt weil sie meinen der Geruch sollte vertreiben. Der ist den Mäusen aber egal. Die Pflanzen müssen wirklich aussamen können. Ist eingentlich eine Art von vergiften.


fgh antwortet um 28-07-2017 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Danke, muss das mal probieren... glaub durch die vielen Mulchgänge (aufgrund der guten Dündung) habe ich in der Fahrgasse ev. Probleme, dass sie auch aussamt.

Da habe ich jetzt viel gelernt - das "Kraut" habe ich eh gekannt.
2 Jahre wäre sogar optimal... wenn eine Anlage neu angelegt wird, wird vorher rigolt, dadurch ist der Mausdurck sowieso mal 2-3 Jahre ein wenig gedämmt und wenn er steigt wäre die Wolfsmilch soweit.
Ev. müsste ich sie in den Baumstreifen pflanzen... muss ich ausprobieren.


Stefan B.3749 antwortet um 25-03-2018 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Hallo fgh habe gesehen das ihr so einen rodenator habt! Funktioniert der? Von wo bist du?


fgh antwortet um 26-03-2018 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wühlmäuse
Bin aus Wies - Südweststeiermark.
Funktionieren tut er, aber es ist keine billige und auch nicht angenehme Art der Bekämpfung.
Im wesentlichen zerstörst nur die Gänge/Lebensbereich und hast eine Vertreibungswirkung bei regelmässigen Einsatz.
Löcher wo du eine rausschießt, oder wo die Druckwelle in die Tiefe geht und die Maus, wenn sie gerade drinn ist, tot ist, sind eher selten.
Je nach Kultur gibt es bessere und angenehmere Lösungen...


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