Hat jemand Erfahrung mit einer Photovoltaikanlage?

Antworten: 32
Jollis 15-02-2011 19:32 - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo,möchte mir eine Photovoltaikanlage aufs Dach montieren hatt schon jemand Erfahrung von euch welche Grösse soll man machen wieviel kostet sowas,gibt es Förderung und hatt sowas überhaupt einen Sinn.Bekommt mann die kosten jemals überhaupt zurück welche Anbieter gibt es in Österreich ;bitte um ernstgemeinte Einträge danke im vorhinein.


Vierkanter antwortet um 15-02-2011 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo Jollis!

Bin auch am Überlegen/bzw. hab viel überlegt......bin zu folgendem Entschluss gekommen:

Fett wirst du von diesen Einspeistarifen nicht. Du wirst sicher wissen, wie hoch dein Energieverbrauch ist. Leg deine Anlage Größenmäßig so aus, damit du deinen Eigenverbrauch und vlt etwas darüber decken kannst. Für mich wär dies die logischste Lösung, in Zukunft einfach unabhängiger werden.

Planst du vlt ein großes Projekt mit Kollegen im MW Bereich, da sieht die Lage schon ganz anders aus.....aber nunja, damit hab ich mich nicht beschäftigt.

Mein Tipp: Bei solchen "riesen" Anlagen, die ganze Gemeinden energieautak machen, ist es sicher viiiieel einfacher, ordentliche Subventionen zu erhalten.

LG Richard


sh15693 antwortet um 15-02-2011 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Frag bei Photovoltaik , PVT- Austria (pvt-austria.at) oder 02523/20119 ,Smolak Manfred.
Die stellen die Elemente selbst her und wissen über alles Bescheid .Hoffe ich konnte Dir
helfen. mfG



Greenfarmer antwortet um 15-02-2011 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo! Habe letztes Jahr eine Photovoltaikanlage bekommen. Für uns war es auch ein Grund in diesem Bereich energieautarker zu werden. Weiters war die relativ gute Förderung lukrativ. (NÖ) Angeblich gibt es jetzt so gut wie keine Förderung mehr, eher im Zuge eines Um- Neubau (Energieausweiß) Wie gesagt, hab ich gehört.
Ansonsten funktioniert die Anlage sehr gut! (bei Schönwetter) Wir haben eine 5KW Anlage. Für den Eigenverbrauch super! Unsere Anlageplatten wurden in Östrreich von der Firma PVT produziert. Die Wechselrichter gibt es von verschiedensten Anbieter (Fronius, Schneider, ... )
Wir sind sehr zufrieden mit der Anlage und überlegen in Zukunft villeicht noch eine 3KW Anlage zu montieren um den jährlichen Strombedarf zu decken.

Mit sonnigen Grüßen


rotfeder antwortet um 15-02-2011 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!
Wenn du dich ein bischen mit der Thematik auseinandersetzt, wirst du draufkommen, das da nichts zu holen ist. Besser ist eine Solaranlage. Fotovoltaik wäre in Tschechien eine Sache, da gibts viel bessere Bedingungen aber dort investieren die Chinesen gewaltig.
Wenn du die 50 % Förderung erhältst und den Strom selber verbrauchen kannst ist es in Ö auch machbar. Doch mit dem selberverbrauchen haperts bei den Bauern. Denn wenn die Anlage produziert ist niemand zuhause, und am Abend geht nichts. Wenns ein Geschäft wäre, dann stünden schon Großinvestoren bereit, wie bei Holzkraftwerken, Windkraftanlagen oder Biogasanlagen. Einspeisen um 8 cent je KW/h und um 19 cent wieder kaufen, das ist kein Geschäft.


Gratzi antwortet um 16-02-2011 04:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
habe derzeit noch Restbestand liegen:
150 Stk a. 175 Watt, 43 Volt ( 27000 Watt)
160 Stk 40 Watt,24 Volt ( 6400 Watt)
jederzeit zu besichtigen und gleich mitnehmen.
Natürlich OVP und Neu !!!


hermanndo antwortet um 16-02-2011 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
@rotfeder: warum sollte es gerade bei den bauern an eigenverbrauch hapern? ein normaler arbeiter, der um 1/2 7 fortfährt und um 5-6 nach Hause kommt, kann doch viel weniger den selbst produzierten Strom verbrauchen.

wir haben eine 5,4 kw Anlage - und bin grundsätzlich sehr zu frieden.



Vollmilch antwortet um 16-02-2011 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!

Schau am besten bei www.photovoltaikforum.com

Auf der homepage von pvaustria sind die aktuellen Förderungen ersichtlich.
Mit etwas Glück gibts heuer wieder eine klimafonds - Förderung (www.klimafonds.gv.at)
Geld verdienen kann man mit der Tarifförderung der OeMAG - die ist aber bei derzeitigen Bedingungen bis 2023 ausverkauft.

Anbieter gibts in Österreich mittlerweile mehr als genug. Fachlich kompetent sind nur wenige.

Aber alle Kunden sind mit ihren Anlagen hoch zufrieden, weil ihnen die Vergleiche fehlen. siehe www.sonnenertrag.eu oder www.solalbert.info

LG Vollmilch


farmer14 antwortet um 16-02-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Also ich würde noch zuwarten bis diese Anlagen technisch weiterentwickelt sind. Es muss noch viel mehr in die Forschung investiert werden bis der Strom aus Photovolaik wirtschaftlich erzeugt werden kann. Photovoltaik hat sicher Zukunft, aber ob es in unserer Gegend jemals sinnvoll ist glaub ich eher nicht, da wir zu wenig Sonnentage haben. Spanien wäre da viel besser geeignet dafür. In der Wüste gibt es zwar noch mehr Sonne, aber dort haben sie wieder das Problem das immer Sand und Staub auf den Anlagen liegt und sofort den Wirkungsgrad enorm verschlechtert. Bei uns ist es wieder der Schnee im Winter, in anderen Gegenden gibt es viel Nebel usw. Das ganze steckt noch in den Kinderschuhen!!


m.josef@gmx.at antwortet um 16-02-2011 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Was hat eine Anlage lebensdauer? Weis man das schon? Ab wieviel m2 ist es sinnvoll eine
anzuschaffen?


Vollmilch antwortet um 16-02-2011 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!

Lebensdauer: Also bei Markenmodulen (beispielsweise: Schott, Kyocera) kann man von mehr als 25 Jahren ausgehen, Es gibt auch Anlagen, die schon solange laufen (z.B.: Fraunhofer Institut). Aktuell produzierte Module sollten eigentlich noch länger halten. Die Wechselrichter werden in dieser Zeit wohl durchschnittlich einmal getauscht werden müssen.

Die Frage nach den m² ist etwas schwierig, denn danach alleine richtet sich noch keine Sinnhaftigkeit. Als Mindestfläche (um die Fixkosten von Kabeln, Wechselrichter, Überspannungsableiter, ...) würd ich mal 15 m² angeben, darauf lassen sich dann 2kWp installieren, die bei halbwegs südlicher Ausrichtung im Jahr 2000 kWh Strom erzeugen.

Ob etwas "wirtschaftlich" ist hängt wohl auch von der Definition von "wirtschaftlich" und den eigenen Renditevorstellungen ab. In Deutschland ist es anscheinend wirtschaftlich, obwohl geringere Erträge erzielt werden (kWh/kWp). in Österreich muss man sich jeden Einzelfall genau anschauen.

Ist ein Kernkraftwerk oder ein Kohlekraftwerk wirtschaftlich?

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 16-02-2011 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Übrigens beim Computerkauf könnte man auch noch zuwarten, bis die Dinger weiterentwickelt sind!

LG Vollmilch


biolix antwortet um 16-02-2011 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallooo !

danke vollmilch, so ist es..,-))

Ja und zur Lebensdauer, da im Weltall fleigen so kleine "Sputniks" mit PV Modulen zur Energieversorgung, und da gibts welche die "Leben" noch, und sind in den 60er des letzten Jahrhunderts rauf "geschossen" worden..;-))

lg biolix der keinen Platz mehr hat auf seinem Dach, und auch leider der Energieversorger im Wege steht, denn klar kann man 40 kW abnehmen, aber einspeisen lässt er einen nur 10 ..;-((


rirei antwortet um 16-02-2011 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Thanx to Vollmilch.


biolix antwortet um 16-02-2011 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Apropos, Spruch des Tages: "Besser ne Photovoltaik am Dach als Aktien im Keller"


lg und einen schönen Abend noch.. biolix


fred73 antwortet um 17-02-2011 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!

Habe mir voriges Jahr eine 5,4kwp Anlage errichten lassen, bin damit voll zufrieden.
Am interessantesten ist es aber immer den produzierten Strom auch selbst zu verbrauchen, das heist Du mußt auch Deine Gewohnheiten etwas ändern. z.B. die Waschmaschine nicht am Abend sondern in der Früh, wenn möglich auch noch mit Zeitprogramm erst um 10.00Uhr einschalten....

Es ist sicher keine Sache die Dich wirklich reich machen wird, aber was macht auch schon sofort reich - vielleicht ein 6er im Lotto.

Solltest aber bedenken, würde jeder seinen Betrag zum Energiesparen und zum Umweltschutz leisten, dann würde unsere Umwelt eine andere sein...

mfg.
fred

Habe meine Anlage bei www.jaekro.at gekauft.


rirei antwortet um 17-02-2011 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hat bitte wer einen Richtpreis für so eine Anlage?


mfj antwortet um 17-02-2011 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage


@ Vollmilch

Wenn ich Einspeistarife von 33-38 Cent für PV-Anlagen bekomme...und für Stromlieferungen zwischen 17-21 Cent bezahle...dann ist das natürlich ein Bombengeschäft.

Aber nicht weil die Anlagen so effektiv arbeiten – sondern weil der Einspeisetarif mittels Stromsteuer – aus ertragseffektiven Kohle- und Kernkraftwerken „subventioniert“ wird.

Das ist die „ganze Masche und der ganze Erfolg“ von diesen Schwermetalldingern.
Sobald die „staatlich durchgesetzte Lobby-Förderung „hinten auslässt“ ist es vorbei...einfach vorbei !!!





hermanndo antwortet um 17-02-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
@ mfj: in welchen bundesland werden den 33-38 cent für strom von der pv-anlage bezahlt? (des war die tarifförderung, oder? - dafür gabs aber keine investitionsförderung)

Den Sinn und Zweck einer PV Analge sehe ich eigentlich den Strom der pv-anlage so gut wie möglich selbst zu verbrauchen.

und bez. „staatlich durchgesetzte Lobby-Förderung" - de pv-anlagenförderung ist ja schon vorbei.... ...dafür werden jetzt die windkraftanlagen gefördert. wobei hier jetzt nicht mehr private haushalte sondern nur mehr energiekonzerne gefördert werden. und als strom kunde zahlst zusätzlich noch eine ökostromabgabe...


mfj antwortet um 17-02-2011 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage




http://www.pvaustria.at/content/page.asp?id=70






hermanndo antwortet um 17-02-2011 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
mfj: danke!

hm, gilt offensichtlich für ganz österreich. aber unter niederösterreich gibts keine pv förderung mehr.


lacusfelix antwortet um 17-02-2011 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
@mfj
Wenns deine Scheuklappen runternimmst siehst vielleicht auch einmal, wie hoch die Atomkraft in Wirklichkeit subventioniert ist....
Und die Schwermetalle sind natürlich en Wahnsinn im Vergleich zur rückstandslosen Energiegewinnung mittels Atomkraft....


Woodster antwortet um 17-02-2011 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
@mfj,

"rücktandslose Energiegewinnung mittels Atomkraft..."

Was sind dann die verbrauchten Brennstäbe? Die strahlen noch ein paar hunderttausend Jahre.
In ganz Europa gibt es keine Endlagerstätten, die sicher wären....

Tschernobil vergessen? Allein diese Folgen werden uns noch jahrtausende begleiten...

Hirn einschalten, dann posten!!



Vollmilch antwortet um 17-02-2011 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!

@ biolix: Die Umweltbedingungen im Weltall und auf der Erde sind nicht unbedingt vergleichbar (kein Niederschlag, gleichbleibende Temperatur)! - Also "ewig" werden die Module auch nicht halten.

@ mfj: die PV - Lobby ist in Österreich leider nicht stark genug und so gibt es nur sehr wenig Bugdet für tarifgeförderte Anlagen (jährlich 2,1 Mio €).
Dein Vergleich mit Kohle- und Kernkraftwerken greift wohl etwas kurz: Zum einen wurden / werden Kohle- und Kernkraft ebenfalls subventioniert (z.b.: Euratom! ) zum anderen wird bei diesen Kraftwerkstypen ein Großteil der Kosten externalisiert, das heißt an andere abgewälzt.
Wer zahlt für die Folgeschäden der massiven Klimaveränderung, wer hat die Folgeschäden des sauren Regens gezahlt, wer finanziert die Behandlung krebskranker Kinder aus Tschernobyl und Umgebung, ...?
"Schwermetalldinger": Das Schwermetall Cadmium findet in Form von Cadmiumtellurid Anwendung bei Modulen der Marke "First Solar". Zum einen ist Cadmiumtellurid in der Gefährlichkeit nicht mit Cadmium gleichzusetzen (Wenn jemand Kochsalz verschüttet, handelt es sich auch um keinen Chlorunfall), zum anderen werden solche Module nur bei Anlagen über 30 kWp verbaut, spielen also speziell in Österreich absolut gar keine Rolle.
Ich würde mir solche Dinger auch nicht aufs Dach legen, vor allem weil es genügend andere Technologien gibt, mit einem höheren Flächenwirkungsgrad, längerer Erfahrung.

Es ist immer wieder interessant: Bei allen fossilen Energieträgern ist allen klar, dass sie immer weniger und folglich teurer werden - trotzdem werden sie mit "Kratzen und Beißen" verteidigt.
Die erneuerbaren Energieen sind nahezu unerschöpflich, werden immer günstiger (jedenfalls PV im rasanten Tempo), trotzdem glauben manche, sie hätten keine Zukunft!

naja, ich weiß, wer den längeren Atem hat.

Und ja, für die Entwicklung der Technologien bis zum Massenprodukt, braucht es eine Unterstützung des Staates, der Länder, ...

Kosten für eine Anlage:
aktuell würd ich in Österreich für eine schlüsselfertige Anlage mit Qualitätskomponenten von Kosten um die 3.500 € brutto / kWp ausgehen. Bei Eigenmontage kann man sich vielleicht 300 € / kWp einsparen, man sollte sich aber vorher wirklich sehr gut informieren.

LG Vollmilch


Fallkerbe antwortet um 17-02-2011 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
@biolix,

Viel Steuergeld in uneffizienten und unrentablen PV anlagen verpulfern und nebenbei mit aller gewalt gegen wasserkraftwerke arbeiten.
Schön verblendet.


Zitat
Lech - Der WWF begrüßt die Vernunft der Vorarlberger Parteien, den Lech nicht mit Kraftwerken verbauen zu wollen. Im Zuge einer Präsentation des Projektes „EnergieZukunft Vorarlberg“ verkündeten die Voralberger Landtagsparteien unisono, dass bis 2050 zwar vier Kraftwerksvorhaben im Ländle umgesetzt werden sollen, der Lech in Vorarlberg für Kraftwerke aber Tabu sein soll.
Zitat ende

http://www.vol.at/politische-sensation-am-lech-aus-fuer-neue-kraftwerke/news-20110214-09263783




mfj antwortet um 17-02-2011 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage


Ach Freunde...in Sachen Energiesicherheit geht´s um ganz andere Dimensionen.

Glaubt Ihr im Ernst mit den paar Peak´s auf Euren Dächern trägt ihr zur Versorgungssicherheit bei...? ;-))

Mir wären "rückstandsfreie Energien" auch am liebsten...aber die haben wir noch nicht.
Die Biotechnologie ist dazu vielleicht mal in der Lage...derzeit ist es aber nur ein "Subventionsgeschiebe".

PV-Anlagen gehören in unseren Breitengraden verboten. Nur traut sich das noch keiner öffentlich zu sagen. Jetzt würgt man es halt mit den fehlenden Förderungen ab.

Energiefachleute sagen selber: Hätten wir die "blöden Standzeiten" von den Alternativ-Energien nicht...könnten wir 1 - 2 AKW´s abschalten.

...Bin mal gespannt, wenn der erste Österreicher mit dem Solar-Herd aus Afrika daherkommt...;-))


@Fallkerbe

Genau richtig!!
Die einzig vernüftige Energiequelle in unserem Alpenstaat ist die Wasserkraft.
Vorhandene Kapazitäten dürfen aber aufgrund von Umweltschutz-Gründen nicht genutzt werden. Da haut´s doch den Vogel sowieso raus.
Aber nichts destotrotz - wir sind Atomfrei. Den fehlenden Strom importieren wir ...ganz wurscht was.
Land der Lügen - du großartiges liebes Österreich !!





Vollmilch antwortet um 17-02-2011 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!

Zitat mfj: Glaubt Ihr im Ernst mit den paar Peak´s auf Euren Dächern trägt ihr zur Versorgungssicherheit bei...? ;-))

Zitat Ende

Ja, ich glaub das im Ernst.

Und die Österreicher mit Solarkocher gibts schon!

Und die Wasserkraft alleine reicht nun leider nicht aus.

Strom aus PV wird wohl noch ein paar Jahre teurer sein als der Strom aus der Steckdose und vermutlich immer teurer als vom Großwasserkraftwerk und auch teurer als Windstrom, nur werden wir den Sonnenstrom trotzdem brauchen. PV Strom fällt zur Spitzenlastzeit (zu mittag) an, kann regional verbraucht werden (geringere Infrastrukturinvestitionen), jeder Hausbesitzer kann sich selber zum Stromerzeuger werden, jeder kann sich daran beteiligen (Bürgersolaranlagen) - Wieso sollten wir die Gewinne bei der Stromerzeugung nur den Großkonzernen überlassen? PV trumpft mit dem geringsten Flächenverbrauch und mit der geringsten Beeinflußung der Ökosysteme auf. - Darum werden wir in Zukunft mehr blaue Dächer zu sehen bekommen.

Es muss aber nicht jeder dabei mitmachen! - Es gibt ja eh zuwenig Förderung für alle!

LG Vollmilch


rotfeder antwortet um 17-02-2011 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!
Ich bin da eher mit mfj auf einer Linie. Das ganze Zeugs löst unser Energieproblem in keinster Weise. Denn die Stromversorgung muß auf den Spitzenverbrauch ausgelegt sein,
Das ist meist im Jänner bei -15 Grad , das laufen die Wasserkaftwerke nur mit halber Leistung, Windräder stehen still, die Forovoltaik ist zugeschneit und der Strom wird trotzdem munter weiterverbraucht. Kalorische Kraftwerke kann man nicht so einfach auf und zudrehen, die Dampfturbinen haben lange Vorlaufzeiten, d.h wenn ein paar stunden die Sonne scheint, so kann der im Kohlekraftwerk nicht das heizen aufhören.
Das wirkungsvollste wäre in der Einsparung. Nach neueren Studien der TU kann ca 50 % des Stroms eingespart werden, ohne das die Lebensqualität leidet.
Also AA Kühlgeräte, Waschmaschine usw. kaufen und altes über die Häuser hauen.
Das bringt auch soviel wie die PV Anlage, kostet aber nur ein viertel dessen.


wogemm antwortet um 03-03-2011 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Guten 'Tag "Jollis",
vorab Kurzinfo: je größer die Anlage, desto wirtschaftlicher und umso kürzer die Amortisationszeit der Anlage. Anhand der örtlichen Gegebenheiten kann entschieden werden, mit welcher Technologie, monokristelin oder mit Düchschicht-Modulen, der beste Energieertrag erzielt wird.

mfg
Arge Bau und Energie
Dipl. BW Wolfgang Geiger


Interessierter antwortet um 03-03-2011 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
inwiefern haben örtliche gegebenheiten einfluß ob monokristaline oder dünnschicht-module besser sind ?


JAR_313 antwortet um 04-03-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo,

Dünnschicht bringen bei difusem Licht besseren Wirkungsgrad brauchen aber mehr Platz.
Also bei vielen Sonnenstunden und optimaler Südausrichtung geht die Tendenz zu Monokristalin.

mfg josef


Vollmilch antwortet um 12-04-2011 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaikanlage
Hallo!

Dünnschichtmodule brauchen mehr Platz sind aber etwas billiger. In den Erträgen (kWh / kWp) gibt es nur minimale Unterschiede - egal welche Ausrichtung.

Übrigens nach Fukushima sind manche Meinungen und Beiträge noch interessanter!

LG Vollmilch


Bewerten Sie jetzt: Photovoltaikanlage
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;278031




Landwirt.com Händler Landwirt.com User