CO2 Verschmutzungsrechte kosten eine MILLIARDE

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ducjosi 26-01-2011 16:45 - E-Mail an User
CO2 Verschmutzungsrechte kosten eine MILLIARDE
Hört oder lest diesen Beitrag von Ö1 vom 25.01.2011 Mittagsjournal:
http://oe1.orf.at/artikel/267930
Da wandern Beträge ins Ausland für CO2 Einsparungsprojekte und im eigenen Land schafft man es nicht mal die Peanuts Fördertöpfe für Ökostrom anständig zu füllen um die Nachfrage zu decken. Laut meiner vorletzen Abfrage der ÖM-AG Homepage sind die Töpfe bis inkl. 2019 ausgeschöpft, bei meiner heutigen wurde diese Information ganz heraus genommen und darauf verwiesen dass erst nach Veröffentlichung der neuen Ökostromnovelle weitere Auskünfte gegeben werden können. Der Topf für 2010 war mit 21 Mio. dotiert, für die Nichterfüllung unserer Kyoto-Ziele stehen bereits 530 Mio. bereit um die Strafzahlungen zu decken bzw. Projekte vorrangig nicht in Österreich abzuwickeln. Anstatt unsere Wirtschaft, Betriebe, Arbeitskräfte nicht zuletzt unser Klima zu fördern wird das Geld einfach über die Kante gerückt und weg ist es, ohne Effekt für uns.
Nichts anderes ist es mit Zahlungen für den EURATOM Vertrag, da erfährt man nicht mal mehr wieviel gezahlt wird. 2004 waren es noch 40 Mio. Euro, in der Zwischenzeit kam es Europaweit zu einer massiven Aufstockung, aber wie gesagt wieviel in diese Richtung geht da hüllt man sich in der Regierung in schweigen.

mfg
ducjosi



walterst antwortet um 26-01-2011 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO2 Verschmutzungsrechte kosten eine MILLIARDE
Berlakovich hat diesbezüglich eine riesige Baustelle von Sepp Pröll geerbt und selber keinen Millimeter weitergebracht. Zwischendurch vielleicht ein paar Elektro-Luxus-Sportwagen getestet und viel blabla.

Und keiner steigt ihm dafür auf die Zehen.

Wie wäre es mal mit einem beinharten Interview zum Thema im fortschrittlichen Landwirt?


Vollmilch antwortet um 27-01-2011 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO2 Verschmutzungsrechte kosten eine MILLIARDE
Hallo!

Ob sich ein fortschrittlicher Landwirt das traut? - Außerdem kämen auf beinharte Fragen sowieso nur die üblichen Ausreden ("der Koalitionspartner ist schuld, EU - weites Vorgehen, das kleine Österreich hat sich bei Klimaverhandlungen nicht durchgesetzt, das Ökostromgesetz fällt ins Ressort des Wirtschaftsministeriums, das Budget ist knapp, weitere Studien müssen noch abgewartet werden, ...") und schöne Worte ("wir fördern eh so viel und haben so große Erfolge, sind Musterschüler, ...") Und was ganz wichtig ist, ein hübsches Bild vom schönen Umweltminister, am besten vor PV - Modulen!

LG Vollmilch


ducjosi antwortet um 28-01-2011 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO2 Verschmutzungsrechte kosten eine MILLIARDE
Ausreden hin oder her.

Hier gehen Beträge ins Ausland die wir im Land bestens einsetzen könnten, dass der Wille von Investoren, Gemeinden, Privaten da ist sieht man ja wie gnadenlos überzeichnet die Ökostromtarife sind. Aber statt dessen blokieren wir im Inland, nicht zuletzt um etwa die heimischen Energieriesen und Landesenergieverbaucher zu schützen. Denn es ist ja höchst unangenehm wenn da plötzlich statt einer Hand Energiekonzerne plötzlich zig tausend mit eigener Energieproduktion beginnen. Da kann man dann schnell die Kontrolle darüber verlieren. Für die Eigenversorger ist dann der Schritt zu richtiger Eigenständigkeit nicht mehr groß.

Aber wir haben die Milliarde ja nicht nötig in der heimischen Wirtschaft, besser weit weg schaffen und nicht zuviel Eigenständigkeit aufkommen lassen.

mfg
ducjosi


Vollmilch antwortet um 28-01-2011 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
CO2 Verschmutzungsrechte kosten eine MILLIARDE
Hallo ducjosi!

Vielleich interessiert dich folgendes: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110127_OTS0060/32-millionen-hoffnung-fuer-die-photovoltaik

Bin gespannt, wieviel an der Sache dran ist.

LG Vollmilch


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