mosti 15-01-2011 23:12 - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
moderner milchviehstall der fam Schwitzer. 710.000 Euro für 65 kühe (10.400Euro/kuhplatz), feinheiten noch nicht gemacht. bei jetztigem milchpreis mußt mindestens 200.000l milch liefern um zinsen und kredittilgung bezahlen zu können!!!



rirei antwortet um 16-01-2011 00:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Es gibt Leute die sich sauteure Luxusautos kaufen, andere verspielen ihr Geld im Casino, wieder andere versaufen es einfach, manche bauen sich Paläste statt Häusern, etc. etc.

Warum soll eine fleissige Bauernfamilie nicht einen Stall nach ihren Wünschen gestalten? Stören Dich der Mut und der Optimismus, mit dem diese Leute anscheinend in die Zukunft schauen?

Ich gratuliere dieser Familie zu ihrem Entschluß! Sie schaffen sich etwas, womit sie täglich Freude haben werden und sie werden lang und hart arbeiten müssen für diese Freude, wenn sie nicht anderweitig finanziert wurde. Das bin ich ihnen nicht neidig.

Frag also nicht "Wie lässt sich das bezahlen" - das ist nicht Dein Problem - sondern frag die Familie, welche Motivation sie hat!




Rocker45 antwortet um 16-01-2011 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Nur eine kleine Frage... wäre es für dich ein Problem 200000lt Milch mit 65 Kühen zu liefern?

Dann brauchst du in der tat keinen Stall bauen!

aber ich gebe dir recht.. das geht sicher auch bedeutend billiger!


kendo antwortet um 16-01-2011 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Hallo
Das ist sicher eine hohe Investition .Aber auch sicher für mehrere Generationen gedacht.
Was den Arbeitsaufwand betrifft sicher eine wesentliche erleichterung.Natürlich ist auch zu bewundern das sich jemand in Zeiten wie diesen so ein Investition getraut obwohl ein Teil ja sicher auch gefördert wird.Totzdem Hut ab.Bewundernswert und sehr optimistisch.


Geo42 antwortet um 16-01-2011 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Wer glaubt, dass er einen Stall für mehrere Generationen baut, soll weiterträumen. die Aussage mit 200000lt Milch bezieht sich nur für die Zinsraten. Dass mit 65 Kühen 200000lt kein Problem sind versteht sich von selbst.


MF7600 antwortet um 16-01-2011 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
ein wirtschaftsgebäude für mehrere generationen zu bauen halte ich auch für sehr unsealistisch!
dass in der landwirtschaft zu teuer gebaut wird ist auch bekannt.


Tyrolens antwortet um 16-01-2011 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Wo kann man sich diesen Stall ansehen?


helmar antwortet um 16-01-2011 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Für die nächste Generation bauen halte ich persönlich für einen wirtschaftlichen und menschlichen Wahnsinn. Man sollte aber auch bedenken wie alt diejenigen sind welche sich auf diese Investitionen einlassen. Ich würd sagen wenn sie noch 30 Jahre eigene Berufstätigkeit vor sich haben dann sind solche Aktionen verständlich und können auch durchaus sinnvoll sein, besonders wenn es darum geht den Arbeitskonfort zu verbessern. Wenn aber bei solchen Bauten an den meistens "Buam" gedacht wird, der in vielleicht 25 Jahren übernehmen soll, dann verstehe ich das nicht....denn dann wird mit dem Kind so geplant wie mit einer Milchkuh.
Mfg, Helga


Hirschfarm antwortet um 16-01-2011 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Bei 710 000 Invest ist wahrscheinlich die Bruttosumme gemeint, also nur 590 000 netto. Förderung gibts auch 15% das heißt zu bezahlen sind 500 000. Auf 15 Jahre mit 4%Zinsen gerechnet ergibt sich damit ein jährlicher Kapitaldienst von ungefähr 45000€ pro Jahr für den Stall was ungefähr 150 000Liter Milch entspricht. (30cent netto). Das heißt ein Drittel der Milch der nächsten 15 Jahre frisst der Stall.
mfg


FraFra antwortet um 16-01-2011 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
mei sowas gibts immer wieder mal

da kommt dann das geld aber nicht vom rindviech!!

der eine hat ein schönes platzerl in stadtnähe USW

das ist wirklich ein schönes hobby


brutto oder netto


was glaubt ihr wo mehr bleibt??
in einem 700tsd euro stall
oder auf einen nordeutschen betrieb wo die kühe in aufgeschnittenen seecontainern die liegeboxen haben und sich die silage selber vom haufen runterfressen??

wer 700 000 eur anlegen kann braucht nimmer 2x täglich im stall zu stehen!


Haa-Pee antwortet um 16-01-2011 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
ich bin auch der meinung dass sich 700000 euro wesentlich besser verzinsen lassen mit weniger arbeitsaufwand.

gerade milchvieh ist eine äusserst arbeitsaufwendige kontroll intensive tätigkeit auch wenn schon hochtechnisierbar bleibt immer noch ein lebewesen im mittelpunkt und die haben nunmal schwergeburten um 3 uhr in der früh oder es gibt lahmheiten und klauenprobleme wo samstag am abend die kuh auf den klauenpflegestand geschnallt werden muss ect.....

eine einfache rechnung besagt dass sich solche produktionschritte nur bei ausgefeiltem kuhmanagementt mit hohem gesundheitsstatus und voll ausgelasteten anlagen halbwegs rechnet.

das risiko ist natürlich evident und wenn das ganze nicht rund läuft bleibt solchen betrieben ausser die arbeit und der neue teuere stall wenig übrig sondern das ganze mutiert zur kapitalvernichtungsmaschinerie!

das zeigen auch auswertungen von milchviehbetrieben die in der endgruppe von den grössenordnungen sich befinden also richtung 400000 kontigent hochtechnisiert da haben manche weniger gewinn als die türkische putzfrau die im krankenhaus sauber macht!

gespickt wird das meist mit hohem pachtanteil und teuren pachten da geht der schuss bei diesen milchpreisen naturgemäss schon in den ofen.....


Geo42 antwortet um 16-01-2011 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Der Optimist sagt,die Hälfte vom Michgeld bleibt. DEr Realist sagt, ein Drittel bleibt. Wenn ein Drittel für den Kapitaldiest die nächsten 15 Jahre draufgehen, dann muss von wo anders noch Geld kommen, sonnst knallt es!


cowkeeper antwortet um 16-01-2011 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Ein neuer Milchviehstall darf meiner Meinung nach die Liquidität eines Betriebes nicht länger als 5 Jahre belasten. Wenn das nicht möglich ist, soll mans einfach lassen. Es muss zumindest ein kleiner Teil der Invest-Summe vorher als Eigenkap. vorhanden sein (ich würd sagen 1/4), der schon aus der Milchviehhaltung erwirtschaftet wurde. Denn dann hat es vorher funktioniert und wird auch nachher laufen.
Einen weiteren Teil (~1/4) macht die Invest.Förderung. Bei einem Stallbau um 6000 € (ohne MwSt. kein Roboter, etc.) muss dann eine Rückzahlung der Rest-Summe in 5 Jahren durchaus möglich sein. Und dann wird man auch nicht von den Zinsen gefressen.

Nur so sind solche Investitionen möglich und Sinnvoll.

Stallbauten um 10000 € ohne Automatisation sind für mich einfach Unwirtschaftlich. Ausser man ist zb Bio und im ben.Gebiet und bekommt so bis zu 40% Förderung. Da bleiben von zb 500000 € Investition bei MwSt. Option nur mal genau 250000 übrig. Was wieder realistisch ist.




sturmi antwortet um 16-01-2011 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
710.000 Euro in einen Stall investieren, freude hin oder her?! Entweder der Bauer hat einen "Goldesel" oder er ist ein "Wirtschaftskamikaze"!
MfG Sturmi


Biohias antwortet um 16-01-2011 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
''wer 700 000 eur anlegen kann braucht nimmer 2x täglich im stall zu stehen!''
ja recht hat er, aber es muss trotzdem jeder selber wissen was er machen will.
man könnt auch 40 hektar grund kaufen und sich von der pacht a schens leben machen.
da braucht ma nimmer viel nebeneinnahmen....natürlich nur wenn ma die 700000 übrig hat...
mfg


gsiberger22 antwortet um 16-01-2011 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
@cowkeeper
Du kannst auch einen Stall um eine Mio bauen, aber du wirst nie mehr Investförderung als 90.000 bekommen (ist leider kein viertel vom 500 oder so). In AT ist es Gott sei dank so.


silver130 antwortet um 16-01-2011 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Wo gibt es 40ha um 700 000 Euro? Wäre interessant.


0815 antwortet um 16-01-2011 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Jetzt einen Stall für mehrere Generationen zu bauen ist schon sehr naiv! Heute muss man froh sein, dass die gegenwärtige Generation einen gewissen Betriebszweig beibehält. Alleine schon eine familiäre Situation kann (und wird) alles durcheinander werfen. Geschweige denn, dass die nachfolgende Generation das so weiter macht, wie bisher. Das war früher so, dass mehrere Generationen dasselbe machen wie die Großväter. Ist bei den Wohnhäusern nicht anders, da wurde auch für mehrere Jahrzehnte gebaut, und was ist heute, man muss froh sein, dass wer „daheim“ bleibt am Haus, und nicht woanders in eine Wohnung zieht. Die jungen Menschen werden halt mobiler, und bleiben nicht immer am selben Platz bzw. Ort. Wohnhäuser gibt es wie Sand am Meer zu kaufen, am leichtesten sind kleine Häuser zum anbringen, weil eben die Erhaltungskosten für die großen Wohnhäuser zu hoch sind, und auch auf Grund der immer mehr schwindenden Kinderanzahl gar nicht mehr notwendig sind.


RichardGier antwortet um 16-01-2011 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Die Idee,anständig und solide und dafür für mehrere Generationen zu bauen,halte ich für prinzipiell nicht so schlecht. Da relativieren sich auch Baukosten jenseits der 10.000 Teuro
pro Kuhplatz.
Der Haken dabei: Kann man sicher sein, in 30 Jahren die bestehende Bausubstanz so an die dann aktuelle Technik und wirtschaftliche Erfordernisse (Herdengrösse)adaptieren zu können, daß ein Totalabriss nicht günstiger kommt ?
Wie sind Wirtschaftsgebäude,die Anfang der 80er Jahre errichtet wurden,aus heutiger Sicht
zu bewerten? Die vielen Betonsilotürme, die heute immer noch als nutzlose Bauruinen in der Gegend herumstehen, geben mir zu denken.

Bleiben also doch nur 2 Alternativen, wenn das Ganze nicht als teures Hobby gelten soll:
Entweder billigst bauen mit der Option, nach 25-30 Jahren wieder ganz neu zu beginnen-oder
auf Sicht fahren und so lange es irgendwie geht an Großvaters Stall herumflicken und herumbasteln mit erheblichen Nachteilen hinsichtlich Rationalisierung und Arbeitskomfort.


Interessierter antwortet um 16-01-2011 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
in dem neuen stall arbeiten dann der jungspross und das derzeitige betriebführerehepaar, alle in der hoffnung dass der junge mal eine frau fürs leben findet, jedenfalls kann man davon ausgehen, die jungpensionisten in spe werden mal nicht mit walkingstöcken durch die gegend ziehen, sondern bis an ihr lebensende in dem stall arbeiten müßen, besonders wenn es keine junge bäuerin gibt ...


Felix05 antwortet um 16-01-2011 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Guten Abend,

ich glaube, die Familie Schwitzer hat viel in landwirtschaftlichen Foren gelesen, bevor sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben.
Das Gejammer und die vielen Ankündigungen, wer demnächst noch alles aufhört, hat die bestimmt beflügelt.
Dann noch ein wenig Interesse am Beruf und bissel Tierliebe...da war der Entschluss gefasst.
Ich wünsche ihnen Glück und Erfolg.

Schönen Sonntagabend noch, Lutz!


MF7600 antwortet um 16-01-2011 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
ich bin der meinung von cowkeeper!!
und schaut euch einen stall an der vor 30-35 jahren gebaut wurde- da kannst sowieso wieder von vorn anfangen egal wie teuer der damals war!!


deere75 antwortet um 16-01-2011 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
Wenn man sich die Preise von Eigentumswohnungen oder Reihenhäusern ansieht, kommt mir der Preis nicht hoch vor. Bei uns in der Gegend gibts Reihenhäuser mit ~100 m² Wohnfläche und vielleicht 40 m² Garten um 295.000 Euro zu kaufen. Darin kann ich aber nur sitzen und beim Fenster hinausschauen. Beim Stall um 700.000 Euro kann ich meinen Beruf ausüben und davon leben.
Ich habe selbst in den letzten 2 Jahren 2 große Bauvorhaben gemacht, zwar "nur" zwei drittel der Stallsumme investiert, 1 Jahr davon mit erheblichen Umsatzrückgang (da für einen großenTeil der neuen Fläche die alte abgerissen wurde). Im Nachhinein ärgere ich mich dass ich es nicht 10 Jahre früher gemacht habe!! Arbeitseinsparung, Energieeinsparung und mehr Quadratmeterertrag!




soamist2 antwortet um 16-01-2011 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wie läßt sich das bezahlen
@ helga
+++
Für die nächste Generation bauen halte ich persönlich für einen wirtschaftlichen und menschlichen Wahnsinn.
+++

hätten deine, unsere, vorfahren mit der gleichen beschränktheit wie du gedacht wärst du jetzt mit sicherheit nicht dort wo du jetzt bist.

frage: wieviel von deiner waldfläche hast du nach der ernte wieder aufgeforstet?
deiner logik folgend wäre jedes von dir gesetzte bäumchen ein doppelter wahnsinn.

über geld dass andere ausgeben sollten sich eigentlich nur irgendwelche waschweiber ihr maul zerreissen.

offensichtlich gibt es da eine geistige nähe zu einigen bauern.






helmar antwortet um 16-01-2011 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hochverehrter Soamist......als ich 1977 zu wirtschaften begonnen habe, also mich reingesetzt, hab ich sofort mein aus meiner ausserlandwirtschaftlichen Arbeit Erspartes in die Errichtung einer Güllegrube und von Güllekanälen gesteckt.......und was aus den Windwürfen 1976 übrig geblieben war, wurde dafür verwendet( auch so mancher Schilling meines Lebensgefährten und späteren Ehemannes) um das Wohnhaus aufzustocken, denn der Dachstuhl desselben, samt Tramdecken war teilweise schon sehr beweglich. Als wir vor 20 Jahren unseren Altstall auf Laufstall umbauten dachten wir an mein Kreuz und meine Knie......und nicht daran dass 25 Jahre später unsere damals 1 jährige Tochter Bäuerin werden muss......und nicht zu vergessen, auch die Windwurffläche von insgesamt 3 ha haben wir aufgeforstet. Und seither wird geplentert, d. h. Einzelstammentnahme. ich hatte bis heute keinen Kahlschlag, habe aber auch fast ein ha Wiese aufgeforstet, auf welchem ich in jugendlicher Blödheit Kopf und Kragen riskiert habe.....Was immer auch auf unserem Hof gebaut wurde wurde gebaut weil es halt gerade notwendig gewesen ist......und nicht zu dem Zweck dass unsere Tochter Bäuerin werden muss......da haben wir es für besser gehalten in ihre von ihr gewählte Ausbildung zu investieren.
Weisst du, jeder Eintrag hier sagt auch etwas über denjenigen aus, der ihn geschrieben hat.....wennst mich beleidigen möchtest, von mir aus, ich halt das aus.........und denk mir mein Teil.
Mfg, Helga
welche hier mit ihrem Namen schreibt....


biolix antwortet um 16-01-2011 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Apropos, was machen wir mit den "Ruinen" der alten Ställe derer die nun alle mit 20 Kühen aufhören, Maschinenhallen etc. alles Tennishallen, super.. ,-))

Nein echt, was da Volksvermögen vernichtet wird ist unglaublich, aber ist eh schon abgeschrieben, könnte aber noch 50 Jahre genutzt werden...

lg biolix


rusticus antwortet um 16-01-2011 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ helmar

super ansicht, die du da hast. es ist unverantwortlich, seinen kindern die zukunft zu vermasseln, weil man sie in etwas hineinzwingt!

@ biolix

mach' dir keine sorgen um die ruinen anderer!
außerdem handelt es sich in unserer welt dabei um privatvermögen - volksvermögen nennt es nur ihr kommunisten.




biolix antwortet um 16-01-2011 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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;-)) das ist aber BIP und Volksvermögen, aber eh nicht meines, aber Hauptsach wir haben neue Ställe und die alten Verfallen, das ist der Sinn also der "freien Marktwirtscahft" , rusticus danke, habe wieder was gelernt.. ;-))

lg biolix


Hirschfarm antwortet um 16-01-2011 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nur findet sich meist niemand mehr der in den Dunklen Löchern arbeiten will, wohingegen ein Arbeitsplatz in einem neu gebauten Stall ungleich attraktiver ist.
mfg
p.s.:Volksvermögen ?


biolix antwortet um 16-01-2011 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na geh HF wenns nach euch geht , speren Ställe zu die 20 jahre alt sind, da gabs keine "dunklen Löcher" mehr... udn ich sehe halt die geamtheit, und das kommt uns eben teuer zu stehen das wir "unötiges" zubauen" und zubauen, siehe wie viel "Industrieruinen" schon herum stehen... das ist Ö Volkskapital das verschwendet wurde... tut leid das hat nichts mit dem Kommunismus zu tun...

lg biolix


rusticus antwortet um 16-01-2011 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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he biolix!

sei du nur froh, dass es menschen gibt, die sinnlos geld ausgeben. ansonsten müsstest du mit deinen bioprodukten die leerstehenden ställe der zukunftsorientierten bauern füllen....





Tyrolens antwortet um 16-01-2011 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei uns baut man sich in einen alten Stall entweder Pferdeboxen rein und vermietet die, oder man vermietet das ganze als Garage, Werkstatt, Lager...


lacusfelix antwortet um 17-01-2011 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kann mich hier jemand aufklären um welchen Stall es da geht?


GruberLeopold antwortet um 17-01-2011 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

Wahrscheinlich nicht, es wird einfach über jeden losgezogen der in ein Wirtschaftsgebäude investiert das nicht nach 25-30 Jahren baufällig ist.

mfg Gruber Leopold


cowkeeper antwortet um 17-01-2011 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix
Fakt ist halt, dass viele LW Betriebe aufhören, und nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. Das ist einfach hinzunehmen.
Das derjenige, der diese Flächen übernimmt, dann nicht in zb 4 verschiedenen Sch...Ställen arbeiten wird, wird dir wohl auch klar sein.

Deine Ansichten werden leider immer mehr linkes ideologisches Gesudere, tut mir leid.

lg cowkeeper



jonatan antwortet um 17-01-2011 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn ich (wir alle- die ganze Familie) auf die "gutgemeinten Ratschläge" und das Gezeter der Umgebung hingehört hätten stünde jetzt das nicht da was da ist!

Umgekehrt war es für uns ein Befreiungsschlag gegen die damals doch sehr hohen Schulden.

Ohne genaue Kenntnisse kann und soll man in so einem Fall eher keine Kommentare abgeben...und dann auch nur wenn man darum gebeten wird!


Christoph38 antwortet um 17-01-2011 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei Spitzensportlern die an die Grenzen der Belastbarkeit gehen, werden durch die Anstrengung vermehrt "Glückshormone" ausgeschüttet.

Könnte dies auch eine Erklärung sein, warum Bauern um sehr viel Geld einen Stall bauen, den sie sich betriebswirtschaftlich nicht leisten können und dieses Manko durch viel, lange und harte Arbeit ausgleichen müssen/dürfen/wollen ?

Die Glücksgefühle wenn man am Rande der finanziellen Belastbarkeit dahinwirtschaftet ?

Zum Eingangsthema zurück möchte ich festhalten, dass ca. 700.000,- bei 65 Kühen ja noch durchaus geordnete Relationen sind,, während € 250.000,- für 7-9 Kühe und € 500,- Milchgeld/Monat erst der ultimative rechnerische Kick ist, aber kein Einzelfall.




Hofknecht antwortet um 17-01-2011 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn sie selbst genug Geld zum Bau haben und Freude am Milchvieh, dann sollen sie bauen wie sie wollen :-)
Bei Landwirten gehts ja nicht nur zu 100% um Wirtschaftlichkeit, da gehört ja auch die Freude an der Landarbeit und mit dem Vieh dazu!

mfg


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