bedenkliches Fördersystem

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stefan_k1 10-01-2011 18:59 - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Bin der Meinung das landwirtschaftliche Großbetriebe (meine damit Betriebe über 100 Ha) in Zukunft weniger Förderung erhalten sollten.
Anstelle der Großen sollte man lieber auf die kleistrukturierten Betriebe achten um diese zu erhalten.
Dadurch könnten viele Nebenerwerbslandwirte wieder zu Vollerwerbslandwirten werden, zusätzliche Arbeitsblätze würden entstehen, Böschungen, steil und Kleinflächen würden wieder bewirtschaftet werden, die Qualität der Produkte würde steigen, Landmaschinen für kleine Betriebe ließen sich wieder gut verkaufen und der Großbauer müßte sich einmal Gedanken über ein zusätzliches Einkommen machen. Den Spies einfach mal umdrehen!
Weil wie ich gerade jetzt zu dieser Jahreszeit die Erfahrung mache sitzen viele (Große) gemüthlich in der Stube und lassen sichs gut gehen weil seine Fixkosten sind eh durch die Förderungen schon abgedeckt und was er sonst noch erwirtschaftet reicht im locker zum leben.
Bin der Meinung das eher der kleine förderbedürftig ist und würde nicht die Massenproduktion unterstützen und nicht den Großbauern durch zupachten und Gier nach zusätzlichen Flächen noch größer werden lassen.
Aber Schuld an der Sache ist oft nicht der Bauer sondern die EU.
Ich hoffe ich hab Euch nicht zusehr angegriffen! Sorry aber das ist meine Meinung.
LG




Tyrolens antwortet um 10-01-2011 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie kommst du auf die Idee, dass Betriebe mit mehr als 100 ha Betriebsfläche Großbetriebe wären? Historisch betrachtet gab es nur eine Epoche, in der man ab 100 ha von Großbetrieben sprach. das war die Gründungszeit der DDR.
Im Mittelalter zum Beispiel musste man schon über 700 ha verfügen, um als Großbetrieb zu gelten.


Hirschfarm antwortet um 10-01-2011 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich bin der Meinung das man Betriebe unter 100ha nicht mehr fördern sollte, denn die gehen meistens eh arbeiten und sind nicht auf ein Einkommen aus der Landwirtschaft angewiesen.
mfg


geba antwortet um 10-01-2011 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Stefan!

Sicher eine sehr gute Idee-

aber der Alte Slogan der EU (EWG) heist ja "wachsen oder weichen"!

Nach 2013 wird es sowieso egal sein ob 2ha oder 200ha.

Das Geld wird der EU bis dorthin warscheinlich ausgegangen sein!

Hilfspakete für alle maroden €-Staaten werden auch unsere Agrargeldern mitverschlingen.

Lassen wir uns mal alle überraschen!

LG: geba

PS: Die Gesunden werden es so und so aushalten, egal wie Groß odr Klein!


Vierkanter antwortet um 10-01-2011 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Österreich ist eben kleinstrukturiert. Das ist einfach so.....trotzdem werden die landwirtschaftlichen Betriebe ungebremst größer......geht es auf politischer Ebene weiter so, wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Auch ein umdenken der Konsumenten ist stark gefragt in Zukunft, denn nur so könnte man eventuell in eine neue Zeit schlittern, wo man nicht mehr (oder weniger) von Ausgleichszahlungen und dergleichen abhängig ist.

Wie das zukünftige "Förderungs"konzept aussehen wird, ist noch unklar, jedoch wär auch ich FÜR eine Fördergrenze (bezogen auf Fläche, wenns nicht anders geht). Und ja, Betriebe mit 100ha LN sind noch lange keine Großbetriebe (lebe auch entfernt von der 100er Marke)

LG Richard


tch antwortet um 10-01-2011 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Stefan

Könnte sollte und müsste......das hilft keinem.
Ist der Neid schon groß das man die "Geroßen" weghaben will?

Wo gehst Du einkaufen? zum, kleinen Greissler oder zum zum großen Händler weils dort billiger ist....in diesen Sinne: Weg mit den großen!!

lg
tch


irgbauer antwortet um 10-01-2011 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Finde es nicht in Ordnung das Hirschfarm Betrieben unter 100 ha das Leben abspricht. Es kommt ein wenig auf das ökonomische Wirtschaften drauf an ob man überlebt oder nicht. Ich hätte aber 2 andere Fragen.1.) Meint ihr nicht auch das der Dioxinskandal wiederum auf dem Rücken der Bauern in Bezug auf Kontrollenverschärfung ausgetragen wird? Ich kann mir nicht vorstellen, so wie es UBV und die Freiheitlichen Bauern fordern dass die Futtermittelindustrie stärker kontrolliert werden soll das dies auch geschehen wird? Nein, wir Bauern werden noch schärfer kontrolliert werden denn wir sind das schwächere Glied in dieser Kette! 2.) Bezüglich Almflächenförderungen, wie erfolgte die Nichtauszahlung, war dies beim ÖPUL relevant? Habe noch von keinem Bauern erfahren können was wirklich ausgeblieben ist. Ich weiss deshalb nichts weil ich ja überhaupt keine Ausgleichszahlungen und daher auch keine Mitteilungen bekommen habe. Wäre es nicht die Pflicht der Standesvertretung gewesen uns Bauern über alles ausführlich und verständlich aufzuklären?


stefan_k1 antwortet um 10-01-2011 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tch

Wo kaufst du deine Produkte lieber im Supermart wo du nicht weißt aus welchem Land das Fleisch, Milch Gemüse und die Eier herkommen oder direkt bei dir nebenan wo du weißt wo und wie produziert wird und das zu einem fairen preis?????


Jophi antwortet um 10-01-2011 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Stefan !

Schließe mich Deiner Meinung ebenfalls an.


rusticus antwortet um 10-01-2011 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@stefan_k1

zitat: "Bin der Meinung das eher der kleine förderbedürftig ist..."

da bin ich deiner meinung. besonders die kleingeistigen, die solche vorschläge womöglich ernst meinen, sind förderbedürftig.
allerdings nicht mit geldzuwendungen...

bist gewerkschaftsmitglied und hast gerade eine gehirnwäsche bei der ak hinter dir???





biolix antwortet um 10-01-2011 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Veltliner !

schau die dem mfj an, der sagt du sollst dein geld über das Produkt, übder den "high output" erlösen, darum sollst du endlich verstehen das dies Steuergelder sind die du bekommst,. und somit der Arbeitsplatzbezug eine wichtige Rolel spielt, können wir uns auf das einigen ? ;-)

lg biolix


Vierkanter antwortet um 10-01-2011 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meinungen gehen auseinander! Aufwirtschaften ist aber nicht immer mit Grundkauf oder -pacht zu verbinden. Haben ebenfalls unseren Betrieb verdoppelt (Kauf).

Wie meinst du das Veltliner mit "seit 20 Jahren keinen Ha mehr bewirtschaftet?". Redest du hier von Bauern, die ihre Flächen brach liegen lassen??


Hirschfarm antwortet um 10-01-2011 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Veltliner: Ich bin in der selben Situation wie du und sehe das genauso wie du.
mfg
p.s.:Dem Tüchtigen gehört die Welt! Dieser Spruch gilt heute mehr denn je.


stefan_k1 antwortet um 10-01-2011 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rusticus

Ich glaub du bist einer der es schön warm hat in der Stube!?
oder?



Hirschfarm antwortet um 10-01-2011 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aufruf zum Spenden: An alle Grossbauern in Österreich: Gebt was ihr könnt, denn die Kleinlandwirte in Österreich drohen in ihren Hütten zu erfrieren.


Vierkanter antwortet um 10-01-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wer hat eine passende Definition der Bauernstruktur von euch? Wann ist man Großbauer, wann Kleinbauer in Österreich? Flächen oder Umsatzgrenzen? Was denkt ihr?




Hirschfarm antwortet um 10-01-2011 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Unter 1,65m kleinbauer, von 1,65-1,85m Normalbauer und über 1,85m GROSSBAUER.
mfg


rusticus antwortet um 10-01-2011 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ aichberg

ich glaube, der unterschied liegt weniger in der fläche als im denken...





rusticus antwortet um 10-01-2011 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@stefan_k1

ja, in der tat. bei mir ist's angenehm warm.

wie schlimm ist es bei dir mit dem frieren - mein mitleid hält sich zwar in grenzen, aber eine erklärung wär es allemal...




Vierkanter antwortet um 10-01-2011 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rusticus....mit dem Denken geb ich dir recht, soll ja der wertvollste Besitz sein, wenn man das anständig kann ;)

@hirschfarm: zähle mich zu den großbauern ;)


Hirschfarm antwortet um 10-01-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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I ghör leider nur zu den Normalen.
mfg


ah1 antwortet um 10-01-2011 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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diese bösen, bösen österreichischen agrargiganten. 100ha?? unfassbar!!!


biolix antwortet um 10-01-2011 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber Veltliner !

du schreibst:Hallo biolix!

"Da geht es nicht darum, wie ich mein Produkt vermarkte, da geht es um Ausgleichszahlungen, wahrscheinlich bekommst du mehr als ich (nur eine Vermutung)."

Das kannich nicht sagen, nur ich bin nicht der Typ wenn ich weiß das es aus dem Steuertopf komtm das Geld, das wenn ich mich "vervierfache" ( also den Betrieb ;-)) ) das ich auch das vierfache bekomme, wenn ich das selbst noch bewirtschaften kann udn es eben aus dem Steuertopf kommt...

weiters:

"Übrigens, es gibt schon Weinbaubetriebe mit 100 Ha, die ausschließlich alles über die Flasche vermarkten."#

sag uns mal wi hoch dort die Pauschalierung ist, stimmt das das die bei 1 Mio Euro liegt ? oder bin ich da noch in Schilling zeiten ?

weiter :

"Und Steuergelder, tu nicht so als wären wir Landwirte die einzigen, die von Steuergelder profitieren, das ist Scheinheiligkeit pur."

Wo habe ich das gesagt, aber bist du dann besser als ein "Bemater" der in Krisenzeiten voll auf sein Einkommen besteht, und dann noch ha um ha kauft ?

weiters:

"Ich meine Betriebe, die seit 20 Jahren auf Stillstand stehen."#

ja vielleicht hat niemand aufgehört, und es gitb noch dörfer mit 25 Betriebsnummern, und 20 davon sind begeisterte Bäuerinnen, sollen sie sich nun die Köpfe einschlagen ?

WEiters schreibst:

"Genau das meine ich, kein vernünftiger Landwirt schläft auf seinem Geld, er wird investieren und sich vergrößern damit die Leute was zum Neiden haben.
Super Betrieb, was du beieinander hast, ich fahr aber nicht gern ein Auto mit kaputter Klima."

na ja, wenn dann mit dem Steuergeld "aufgekauft", vergößert vergrößert wird, braucht man sich nicht wundern, wenn die AK so wettert...

Eine Frage zum Schluß, machst du heute den 4 fachen gewinn als damals als du nur das viertel hattest, oder sogar mehr ? bzw. glaubst du wenn du nur ein Viertel heute hättest, würdest du auch wenigerals ein Viertel Gewinn machen ? ;-)))

Nur zum nachdenken, das du dich in welche die weniger haben auch rein versetzen kannst..;-)

lg biolix



tch antwortet um 10-01-2011 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Jophi, Stafan hat gefragt....keine Meinung geschrieben.

Stefan- ich kaufe bei den Billa Zielpunkt und Hofer- dort kann ich mir das Herkunftsland der Produkte aussuchen.

Bist Du anderer Meinung und stehst auch dazu?

lg
tch


MF7600 antwortet um 10-01-2011 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also reine ackerbauern bis 200ha sind doch eher zu den kleinbauern zu zählen!
also diese streitigkeiten zwischen kleinbauern find ich lächerlich!!!


schellniesel antwortet um 10-01-2011 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun ja wo sind die Grenzen und wenn es klare grenzen zwischen klein mittel und Großbetrieb geben und die Förderungen eher den Kleineren zugesprochen werden würden, dann würde wohl jeder die Grenze ausloten und eben das ganze auf mehrere Bewirtschafter ect verteilen wo ein Wille da auch ein weg!

Das ganze sollte eben nicht industriell werden!

Deshalb bin auch der Meinung das die Flächenbezogenen Förderungen nicht der Richtige weg sein können!

Führt über Kurz oder Lang nur zur Industrialisierung der LW!

Mfg schellniesel


MF7600 antwortet um 10-01-2011 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gute betriebe die "aufwirtschaften", mittlerweile vielleicht auch 100ha(100ha sind internationale zwergenbetriebe) und darüber bewirtschaften mit förderungskürzungen bestrafen zu wollen ist ja eine riesensauerei!!!
dieser ewige neid(meist von hobbybauern) ist schrecklich!!
auch eine arbeitskräfteabhängige förderung wäre ein irrsinn!! würde wieder ineffektives dahinwurschteln "gefördert" werden!!



rusticus antwortet um 10-01-2011 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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daher: weg mit den förderungen und die sinnlosen (neid)debatten haben ein ende!!!





edde antwortet um 10-01-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wenn diese strategie des erhaltes von kleinlandwirtschaftlichen betrieben schon vor 200 jahren konsequent angewandt worden wäre hätten wir heute einen agrarieranteil von 80 prozent-etwa wie in afghanistan.

ich weiss nicht ob das so klug wäre ?

die vorstellung von 80 prozent bevölkerungsanteil hätte aber durchaus etwas für sich- man stelle sich die macht der bauern vor !

sicherlich hätten wir auch den fritz neugebauer in unseren reihen, ders den paar arbeitern schon sagen würde wo`s lang geht.
und die glawischnig wär womöglich bundesbäuerin !
un der pröll der bundeskanzler und der onkel erwin der bundespräsident.


mfg




schellniesel antwortet um 10-01-2011 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja bin dafür das die Förderungen generell nicht mehr direkt an den Bauern ausbezahlt werden sondern nur mehr LW Produkte direkt gefördert werden! Je hoherwertiger desto mehr!

Mehr bürokratischer Aufwand als jetzt würde diese Variante auch nicht verursachen!

Würde auch mir ein besseres gefühl geben wenn ich für das was ich verkaufe auch ordentliches Geld bekomme und nicht warten muss bis die Ama glaubt die Gelder zu überweißen!

Mfg schellniesel


tch antwortet um 10-01-2011 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Schellniesel

Wie definierst Du höherwertiger?

lg
tch


schellniesel antwortet um 10-01-2011 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja das ist dann die Kunst dies auch richtig zu definieren!
Ist ein Bio Ei aus Massentierhaltung dann besser als ein konventionelles mit 50 Hühnern?

Mfg schellniesel


fgh antwortet um 10-01-2011 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rusticus
Bin voll deiner Meinung, wenn Kleinbauern Förderungen benötigen sind sie falsch am Platz, wachsen oder Weichen und wenn man mit Hirn hat geht das ohne Probleme.

Wie du sagst!, es liegt weniger an der Fläche als am Denken, denn wenn man mit 50ha im Nebenerwerb ist, macht man einiges falsch und sollte eigentlich freiwillig die Förderungen zurück zahlen.

Eine Meinung von einem der mit über 50ha wüsste wie er im Vollerwerb davon lebt....


MF7600 antwortet um 10-01-2011 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich kenn einen der lebt als "sandler" in einem wohnwagen,...
50ha reiner ackerbauer- natürlich kannst auch davon leben, mir wärs aber zuwenig herausforderung!



schellniesel antwortet um 10-01-2011 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Traurig ist scheinbar das fast alle glauben das wachsen mit erfolg geilchzustellen ist! leider kenne ich zuviele die für ihren "Erfolg" ganz schön Bluten müssten!

Ja ja die Hobbybauern kaufen dann den Wald den die "erfolgreichen" net mehr Brauchen ;-)

Mfg schellniesel


Tyrolens antwortet um 10-01-2011 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Edde, vor 200 Jahren waren die Kleinbauern schon ein Thema. Ein großes sogar.

das ging dann so lange, bis das Anerbenrecht kam.


fgh antwortet um 10-01-2011 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF7600
wenn ich Hirn habe suche mir mit größer 50ha eben etwas mit mehr Herausforderung, womit ich logischerweise auch mehr verdien...... kurz armer rusticus ... einen Haufen Fläche und macht nichts draus... redet aber davon, dass andere zu wenig Hirn haben um Förderungen zu erhalten...


MF7600 antwortet um 10-01-2011 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja zb 100ha ;-)))


rusticus antwortet um 10-01-2011 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fgh

bist du auch einer von denen, die bei anderen wissen wie's geht?
wenn man mit 50ha im nebenerwerb ist, macht man einiges falsch?

50ha ackerbau ist kein full-time-job, nicht einmal bei sehr intensiver bewirtschaftung!!
im nebenerwerb ist es ein super ausgleich zum hauptberuf und macht richtig spaß. umso mehr, wenn man dabei auch noch was verdient...

bin aber für jede anregung dankbar, wie ich im vollerwerb davon leben könnte - damit meine ich LEBEN und nicht überleben...


ps: bist ja auch im nebenerwerb - was machst du falsch???






MF7600 antwortet um 10-01-2011 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@schellniesel
du mit erfolgreich wirtschaftenden betrieben mein ich nicht die, die mit erfolg ihren betrieb verkleinern? ;-))
erfolgreiches betriebsschrumpfen oder wie? :-))))



MF7600 antwortet um 10-01-2011 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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muss rusticus recht geben!
50 ha oder 250 arbeitsstunden/jahr!! naja


Fendt312V antwortet um 10-01-2011 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In diesem Thema kann man gut erkennen dass es nicht mehr weit ist bis zu einem Bauernkrieg. Der Konsument wird hoffentlich so schlau sein und die Agrarfabriken weiterhin bekämpfen. Habe wieder gelernt dass die Politiker ein Leichtes Spiel haben die Bauern an der Nase herum zu führen da diese Bauerns sich selber abschlachten. Noch was ironisches: Was müsst ihr für Murkser sein dass ihr von 100 Kühen nicht leben könnt, ich kann es mit 17 schon. Nur zufrieden muss man sein, und das seit ihr anscheinden nicht mal wenn ihr der Kaiser von China seit.


fgh antwortet um 10-01-2011 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rusticus:

Ich weiß nicht wie es geht, ich weiß nur eines, dass jemand der mit über 50 ha nicht in der Lage ist davon zu leben, damit meine ich anständig leben, sicher nicht den Mund bzw. die Tastür in die Hand nehmen sollte wenn jemand die Meinung äußert größere Betriebe deutlich weniger zu fördern als kleine. Vor allem sollte so jemand ganz still wenn es um Fläche und Hirn geht!



biolix antwortet um 10-01-2011 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber Veltliner !

Was habe ich dir vorgeworfen ? Warum hast du echt so ein schlechtes Gewissen ?

schade... udn warum weisst du das ich mehr unproduktives Einkommen habe ? Weißt du was wir am Hof alles machen ? und eigentlich wirfst du mir da was vor.. ich habe aber kein schlechts Gewissen, weil ich vergönn Anderen und auch "Kleineren" eben eigentlich noch mehr... ;-))

Aber wennst nur eine Frage beantwortet hättest, kämst auf den GRund dessen auf das was ich hinaus will... ;-)) aber egal...

fgh, ich glaub du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, da gibts einige, wo man echt spürt das sie nicht genug bekommen können, werfen anderen aber vor das sie das System nur ausnützen, selbst aber die größten Nutznießer sind...

Hier wird oft über Sozialschmarotzer diskutiert, niemand hat jemals hier geschrieben, das einer der jetzt Mindestsicherung beantragt nicht mal ein Sparbuch mit mehr als 10 000 Euro haben darf, oder irgend einen Besitz, weil da kann er zuerst den Verbrauchen bevor er "Steuergeld" der anderen bekommt...

Nur um das geht mir eigentlich, die Leut die hier so schreiben, sinds solchen oder ÖBBlern etc. am meisten neidig, udn teilen hier aus... komische Sache..;-)

Aber was solls, wer hat heute schon noch das Gefühl, wenns genug ist, und was für Andere "übrig" bleiben sollte...

Und wie gesagt, wenn das 5.te ha, dann nciht mehr das wert ist wie das 100.te, kann sich die Agrarpolitk, wurscht wo, wirklich jeden Fördercent ersparen...

lg biolix

p.s. nett ists auch, wenn nun einige meinen, sie brauchen eh nix mehr, wenn alle nix mehr bekommen, ja klar, wie beim monopoly, ich hab den tollen Vorsprung und jettz gehts ja schon, ich werds schon überleben, tolle Ansichten, immer mehr tollere Ansichten...aber vorher hat man nicht verzichtet, das wäre nie gegangen, das ein "zukunftsbetrieb" so "full produktiv" ist das er das schaffen könnte...

Aufwachen, es kann nur EINEN SIEGER geben.. wer wird das sein ? ;-((

dann ist es aber zu spät... ;-)))


rusticus antwortet um 10-01-2011 23:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mf7600

naja - mit 250h wird sich's nicht ganz ausgehen, da ich wie gesagt meinen ackerbau ziemlich intensiv betreibe. aber es lässt sich jedenfalls neben einem 40-50h-job noch gut mitmachen.




biolix antwortet um 10-01-2011 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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;-)))

grafeder, die ist fließend und könnte auch im Fördersystem fließend sein von der höhe einer ordentlichen Modulation, ganz einfach.. Und Nebenverdienste bei Betrieben die z.b. aus dem Steuertopf 50 000 Euro bekommen, zieht man einfach ab, weil ich mein wenn das nicht reicht was dann ? ;-)))

lg biolix

p.s. fgh, noch mal, du sagst es, die haben um nach mfj zu sprechen so wenig "output" und so wenig Zeit mit dem "LEBEN" anzufangen das es so sein muss, denn mti so wenig Geld ists ja wirklich nur ein "herumvegetieren".. ,;-))

also man sollte sich echt überlegen, ob nicht so leut eher gar nciths mehr bekommen sollen, weil ein anderer macht aus 50 ha eine "Goldgrube".. ;-)) ( nein, das letzte war wirklich nur sarkastisch.. )


fgh antwortet um 10-01-2011 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@grafeder

Die Grenze zwischen Groß und Klein macht irgendwo eine Statistik...
Die Grenze kann nur abfallend gezogen werden, damit meine ich ab einer gewissen Anzahl von ha gibts weniger, nächste Stufe wieder weniger und irgendwann gar nichts mehr, wie bei der Lohnsteuer....

Grundsätzlich ist es mir jetzt aber darum gegangen, dass einer der mit über 50 ha im Nebenerwerb ist, die Sinnhaftigkeit der Förderung von Kleinbauern in Frage stellt


rusticus antwortet um 10-01-2011 23:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fgh

ich weiß ja nicht was dein problem ist.
wenn du auch zu denen gehörst, die allen mit mehr ha od. einkommen od. sonstwas alles neidig sind, hast du eine persönlichkeitsstörung.

wenn ich sage, die förderungen gehören weg, dann nur aus einem grund: ich bin der festen überzeugung, dass diese sinnlose geldverteilungsaktion nur unsere produktpreise künstlich niedrig hält und absolut leistungsfeindlich ist. mir wäre lieber, der konsument bezahlt vernünftige preise für unsere produkte und nicht über den umweg der agrarbürokratie die förderungen - am ende gewinnen alle.

vielleicht geht das einmal in so manchen neidgepeinigten schädel hinein.




MF7600 antwortet um 10-01-2011 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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is klar in zeiten wo sparen angessagt ist muss derjenige bluten der sich was geschaffen hat!
derjenige der 20 jahre nichts getan hat wird belohnt!!!
genau deshalb ist unser staat in der krise!



MF7600 antwortet um 10-01-2011 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
und wieder geb ich rusticus recht


rusticus antwortet um 10-01-2011 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zitat mf7600

"is klar in zeiten wo sparen angessagt ist muss derjenige bluten der sich was geschaffen hat!"

genau so ist es: darum gibt es für die einen eine mindestsicherung für nixtun und ein paar idioten zahlen bis zu 50% est um das zu finanzieren und werden dafür auch noch angefeindet - super system, echt!!!

ps: keine angst, ich gehöre nicht zu den überdrüber-kapitalisten - bin aber froh, dass wir sie haben...





grasi1 antwortet um 10-01-2011 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Fördersystem sehr bedenklich, ich habe se vor einiger Zeit schon mal geschrieben, man möge die Förderungen (Ausgleichszahlungen) den Konsumenten geben, damit sie sich Lebensmittel zu eine angemessenen Produzentenpreis leisten können.
Dann brauchen wir uns nicht immer die Suderei anhören, das wir von den Steuerzahlern erhalten werden müssen oder?
Dann können Landwirte wieder richtige Bauern sein und müssen sich nicht jeden Sch...ß von den "Gstudierten" auferlegen lassen!
Das würde natürlich viele Arbeitsplätze die für die Landwirtschaft künstlich geschaffen wurden den Gar aus machen.
Freie Bauern möchten wir wieder sein, wo ist den der neue "Kudlich"!


ah1 antwortet um 10-01-2011 23:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
wie rusticus schon richtig anklingen ließ:

groß- oder kleinbauer ist eher eine frage des geistigen horizonts!

...und hier schreiben einige kleinstbauern! :))


sturmi antwortet um 11-01-2011 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Ist ja wieder mal eine "lustige" Diskussion und zeigt eindrucksvoll das es unter den Bauern keine Einigkeit gibt. Der Kleinere will dem Grösseren was wegnehmen und der Große spricht dem Kleinen sowie die Existenzberechtigung ab.
Ich bin jedenfalls bereits in einem Alter wo mir das "Antauchen" als Lebensinhalt schon zu wenig ist. Ich habe auch mal kein Problem einem Zukunftsbetrieb meine Ackerflächen zu verpachten, falls mein Sohn neben einer Vollzeitbeschäftigung lieber ein anderes Hobby als Landwirtschaft betreiben möchte! 700,-/Ha Pacht von so einem "Antaucher" ergeben ja ein schönes Körberlgeld! ;-))
MfG Sturmi




MF7600 antwortet um 11-01-2011 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja und gott sei dank gibts "antaucher"! sonst hätten die "nichtantaucher" nicht viel von ihrem besitz wenn sie mal verpachten!
"antauchen" hat auch nichts mit alter zu tun, wie in jedem beruf gibts "antaucher" mit 25 und mit 60!
sturmi tut mir leid aber dein beitrag klingt eher nach resignation!


helmar antwortet um 11-01-2011 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Was mich wundert ist dass in dieser Diskussion noch niemand verlangt hat dass.....
1. alle Bauern zu heiraten haben...
2.alle Bauern mit ihren Bäuerinnen mindestens einen Sohn zu zeugen haben...
3.alle Bauern mit ihren Bäuerinnen mindestens eine Tochter zu zeugen haben damit ein Bauernsohn auch eine Bauerntochter zum Weiterführen der Dynastie zur Verfügung hat.
4.alle dieser Vorschrift zuwiderhandelnden Bauern zwangsenteignet werden damit der Bauernstand artenrein bleiben kann........usw.
5.kein Hof, und sei es einer mit einem ha, aufgeben werden darf.
Beim Lesen vieler Einträge zu diesem Theme kommen einem solche Gedanken und mich wundert ein wenig dass sich das niemand so zu schreiben traut...........denken scheinbar schon! Mir graust..
Und bezahlen soll das alles der was zum Essen braucht und keinen Grund und Boden, also einen Bauernhof hat, oder so.........das muss denen der Nährstand schon wert sein, oder?
Mfg, Helga



fgh antwortet um 11-01-2011 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rusticus:

Naja, dann denken wir ja gar nicht so verschieden.... das einzige was Förderungen bewirken sind fallende Erzeugerpreise.
Wie es noch keine bzw. fast keine gegeben hat, waren die Produktpreise weit höher, hätten wir heute die alten Preise + Infaltion, wäre jeder auch ohne Förderungen glücklich...

Ich bin aber strickt dagegen, dass kleine Betriebe als unwirtschaftlich und förderungsunwürdig hingestellt werden, manche kleine haben es eher verdient als große, also wenn kürzen dann sollen dazu beitragen, aber nicht zur Lasten der Kleinen sondern eher Oben bei den großen, am besten wären sowieso Kürzungen in der Verwaltung



Moarpeda antwortet um 11-01-2011 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@rusticus

mit deinem: "weg mit den förderungen und die sinnlosen (neid)debatten haben ein ende!!! "

...tust du so als ob österreich ein kleines eingzäuntes areal wäre.

das ist nicht der fall, wir haben offene grenzen und die globlaisierung gibt es auch.

du kannst also dein zitat ändern in:
"weg mit den förderungen und den (meisten) österreichischen bauern"

...wenn du fähig wärst konsequent bis zum ende zu denken,

.... "wenn", wie gesagt




Johannfranz antwortet um 11-01-2011 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@ sturmi

........"Ist ja wieder mal eine "lustige" Diskussion und zeigt eindrucksvoll das es unter den Bauern keine Einigkeit gibt."..........

Ja,Sturmi, über solche Art Diskusionen wird sich sicher der eine oder andere schadenfroh die Hände reiben, Allan voran die AK !



rusticus antwortet um 11-01-2011 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@moarpeda

da du dich ja offensichtlich für den "größten aller denker" hier hältst, solltest du vielleicht weniger interpretieren als einmal mehr nachdenken um den sinn des geschriebenen zu verstehen.

wenn ich sage "weg mit den förderungen", meine ich sicher nicht nur das kleine dorf österreich.

ob nun eine micro-landwirtschaft im globalen gefüge überlebensfähig ist, wird sich anhand der unternehmerischen fähigkeiten des jeweiligen betriebsführers zeigen.

von der herumsuderei wird keiner leben können - auch nicht mit einem großbetrieb.




Rocker45 antwortet um 11-01-2011 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Tja Leute... Der einzige der hier keinen Blödsinn schreibt, der aus dem vergangenen Jahrhundert zu kommen scheint, ist Rusticus.

Was wollt ihr eigentlich? Dass jeder eine Kuh, zwei Schweine und ein Paar Hühner hat und dann 20000€ Förderungen bekommt, damit er genug zum Leben hat? In Zukunft gibts eben nur mehr zwei Alternativen: Wachsen oder einen Nischenmarkt beliefern (Ziegenmilch, Straußenfleisch ect..)
Wer Mutterkühe hat wird eben 100 Kühe Brauchen um gut Leben zu können, da Einsteller nun mal ein Massenprodukt sind, ebenso wie Konventionelle Milch eines ist.

Und warum soll ein Betrieb mit 100ha weniger Förderungen Bekommen als ein Mutterkuhbetrieb mit 12 FV Kühen?

Das einzig Bedenkliche an unserem Fördersystem ist, dass es überhaupt existiert!!



ANDERSgesehn antwortet um 11-01-2011 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Bin auch der Meinung von rusticus, mf7600 und ah1! Nur wenn die ganzen Förderungen wegfallen, was machen wir dann mit dem Biolix???

meine antwort für dich tria:

das arbeitslosengeld ist weniger wie das jetzige versteckte
arbeitslosengeld des gesagten beriebes und wäre für die
eu ein sofortiger grund zur gesundsanierung des gudget.
______________________________________________

wenn man die beiträge hier liest, erkennt man das die jahre
der abschreibung auf gebäude und bewegliches inventar
in 2 gruppen fällt.

1. die es schaffen weit unter ein arbeitsleben und die,
die weit darüber sind, und die letzten vermiesen sich
das leben selber, als nörgler, neider, hasser und co

nur eins weiß ich nicht (und will es nicht wissen) ob
die jahre der abschreibungsposten oder die negative
geistige haltung als erstes war und somit der
ursprung des übels ist.


lg
ANDERSgesehn.

ps: ... einfach gesagt: leben von der substanz, (gehirn)substanz.




mosti antwortet um 11-01-2011 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@hirschfarm; denke eher ei irren möchten mit expandieren die welt ums eck bringen


Moarpeda antwortet um 11-01-2011 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
ahaaa@rusticus

jetzt verstehe ich erst, du willst das fördersystem europaweit, gar weltweit abschaffen, gute idee.

sag uns, wenn du soweit bist und den weltweiten protektionismus abgeschafft hast

die österreichischen politikersadisten machen, wie üblich, natürlich auf unsere kosten den anfang (so wie zb. auch beim verbot der käfighaltung usw.) und die anderen klatschen sich vor lachen auf die schenkel

... in weiser vorraussicht und als marktnische forsten wir österreich gleich einmal großflächig auf,

die handvoll übrigbleibender großbetriebe garantieren unsere versorgungssicherheit

...und die übrigbleibenden unfähigen bauernproleten treiben wir auf den arbeitsmarkt oder lassen sie gleich arbeitslos im jungwald campieren.

du bleibst natürlich übrig und ziehst weiterhin auf deinen 50 HA deine kreise

weil, jeder hat sein hobby und mit der vollen hose ist leicht stinken





Fallkerbe antwortet um 11-01-2011 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
hallo,
möchte mich auch der meinung von rusticus und mf7600 anschließen.
mfg


Tyrolens antwortet um 11-01-2011 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Ich dachte, es ist allgemein bekannt, dass die Förderungen fast 1:1 den Verpächtern zufallen?

Vor allem aber werden die Banken ein großes Interesse dran haben, dass weiterhin gefördert wird. Ist doch die einfachste Form der Verpfändung...


biolix antwortet um 11-01-2011 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
komisch tiroler, also das machen wir falsch.. ;-)))


sonst schließe ich mich natürlich auch den mf, tria etc. an, weil wie im threat "Schweizer Fördersystem wird geändert", ist es natürlich sinnvoll zuerst den kleinen Höfen die Grundlage zu entziehen, und am Ende dann nicht mehr den schönsten Arbeitsplatz der WElt "Bauernhof" zu fördern, sondern Großagrariern das Geld in den Rachen zu werfen... ,-))

lg biolix

p.s ist ist an der Zeit das "Potential Mensch" mit Hirn, denn keine Angst die Synapsen werden schon im frühen ab dem frühen Kindesalter immer weniger, die Vielfalt der Höfe, anstatt Monokulturen in allen Bereichen so voran zu treiben, und das noch zu verstärken.. ;-(




Fallkerbe antwortet um 11-01-2011 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem



MF7600 antwortet um 11-01-2011 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
förderung hin oder her, bauernsterben wird so oder so ungebremst weitergehen!
und die die weitermachen können werden zwangsläufig grösser.
die ewigen neidhammeln die am meisten schimpfen über die "antaucher, grössenwahnsinnigen, nur schaffenden, gierigen,...." sind eher selten vorzeigebetriebe!


MF7600 antwortet um 11-01-2011 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@biolix
monokulturen in österreich? lächerlich


biolix antwortet um 11-01-2011 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
na waren eh "Monohöfe" gemeint.. ;-)

und antürlich bist ja nciht aus der Stmk, 70% Mais sind ja noch lange keine Monokuturen ..

Und du baust sicher Mischkulturen an, welche ?

Ja und Neid, ich kannd as wort schon gar nicht mehr hören, nur du vergönnst den Kleinsten nicht mal mehr etwas, das ist doch "überneidig"....;-((

lg biolix


MF7600 antwortet um 11-01-2011 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
fördern sollte man fleißiges effektives modernes,.... ?
oder etwas rückständiges, ineffizientes, altmodisches,....?




MF7600 antwortet um 11-01-2011 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
neid auf die "kleinen"?
ganz was neues!!


MF7600 antwortet um 11-01-2011 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
ich bin keinem was neidig!! kannst mir glauben!
nur fleißige, tüchtige betriebsleiter ab vielleicht lächerlichen 100ha schon wieder schröpfen zu wollen ist ein skandal!!



biolix antwortet um 11-01-2011 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Was ist effektiv und modern ?

gibst du dein Fördergeld auch dem Verpächter, ist das nun modern oder effektiv ? ;-))

Also vergönnst es jetzt dem 3 ha auch die selbe Förderung, weil sich der um die 3ha vielleicht sich 10 mal besser kümmert als du um deine 100 ha ?

g biolix


biolix antwortet um 11-01-2011 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Was heisst schröpfen ? wie viel Steuern zahlst denn udn wie viel bekommst ?


MF7600 antwortet um 11-01-2011 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
in kleinstbetriebe(die vielleicht nächstes jahr schon verpachten) überproportional mehr fördergeld zu pumpen als in zukunftsbetriebe,..... und über die beamten schimpfen wollen?!!
schildbürgertum


MF7600 antwortet um 11-01-2011 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
also wenn sich einer um seine 3 ha soooo gut kümmert dass er das ganze jahr damit beschäftigt ist muss er soviel förderung bekommen dass er überleben kann?!!


Fallkerbe antwortet um 11-01-2011 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@biolix,

langsam ist nicht automatisch besser.
Genausowinig wird ein Massen- und Rohprodukt dadurch besser oder wertvoller, das man es extrem unrationell in Kleinstmengen herstellt.

mfg






MF7600 antwortet um 11-01-2011 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
ich vergönn einem betrieb mit 3 ha genau so viel/ha wie einem mit 300ha /ha


biolix antwortet um 11-01-2011 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Wer sagt "Überproportional" mehr ?

Du kennst das Beispiel bei einem 15 ha Betrieb der auf 500 Euro pro ha allein SVB kommt..

Warum soll der keine Chance haben ?

lg biolix

p.s. echt, dann sollen also alle die sich nicht zu 100% um ihren Hof kümmern, nicht so viel bekommmen das sie überleben können, alle Nebenerwerbler ? da bin ich bei dir, wer nciht genug bekommen kann und nebenbei noch arbeitet wenn er eh schon z.b. 50 000 Euro bekommt, sollte man ihm das schon abziehen, oder ?
Und meine Frage hastnicht beantwortet ? ;-))


biolix antwortet um 11-01-2011 14:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
MF echt ? dann bist du voll für den Arbeitsplatzbezug un Arbeitsaufwand in der Förderung ? ;-))

lg biolix

p.s. fallkerbe, wo habe ich was von "langsam" geschrieben ? lesen ist schon schwer... ;-))


Tyrolens antwortet um 11-01-2011 14:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Zuerst einmal muss der Biogroßbetrieb (Zitat Felber) Biolix zerschlagen werden. *ggg*

Es ist nun mal so, dass wir hier von Betriebsgröße sprechen, die absolut lächerlich sind. Ich weiß das klingt jetzt vielleicht hochnäsig oder sonst was, aber genau aus solchen Strukturen komme ich. Ich weiß, wovon ich spreche, aber wenn wir jetzt über die Förderung von Betrieben mit 3 ha sprechen, dann geht das an der eigentlichen Problematik vorbei. Von 3 ha konnte noch nie jemand leben.
Darum können die Agrarförderungen auch nie so etwas wie ein Einkommen sein. Bisher war deren Aufgabe, die Produktion von agrarischen Rohstoffen zu fördern und sichern. Jetzt geht es scheinbar mehr in Richtung Förderung von Umweltleistungen. Nur, wenn das der neue Weg ist, dann wird's für die kleinen auch nicht einfacher. Schon alleine wegen der Dokumentationspflicht, Zertifizierung, usw. Das ist alles sehr zeitintensiv.


biolix antwortet um 11-01-2011 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
komisch, ich kenne so Betriebe, die produzieren ihr eigenes und noch für 5 familien auf 3ha !!!

Denen stehts genauso zu...

Und was ist an ökolog. maßnahmen so tragisch zu Dokumentieren ??

Bio macht das seit 20 Jahren, ohne probleme, und komisch, heissts nicht, wer nicht schreibt der "stirbt" sowieso ?

lg biolix




biolix antwortet um 11-01-2011 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Apropos und warum zitierst du Felber falsch ? Selbst du erkennst den Untersched zwischen den großen Banken mit Milliardenumsätzen zu einem Biobetrieb mit 60 ha... ;-))






Vierkanter antwortet um 11-01-2011 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Tyrolens, du hast es erfasst....so ist es, von so einer "kleinen" Fläche lebte kaum jemand, man besserte sich höchstens sein Familieneinkommen auf (vor etwa 50 Jahren). Ein Bekannter erzählte mir, dass in den 50er und 60er Jahren seine Mutter zuhause 3 Kühe hatte und die Milch an ihre "Stammkundschaft" verkaufte. Sein Vater arbeitete bei der Bahn und verdiente ca. das doppelte wie seine Mutter. Mit diesen Einkünften kam diese Familie, mit 2 Kindern, gut um die Runden.

und ausserdem: mit zunehmender LN steigt u.a. der Mechanisierungsgrad und man kostengünstiger produzieren, daher bin auch ich der Meinung, die Förderungen je ha zu staffeln.


biolix antwortet um 11-01-2011 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
danke aichberg, das sagt dir jeder LW Betriebswirtschaftler , also gleitend Staffeln, aber allein das tut so vielen schon weh, warum nur, wollen sie nicht eigentlich mal ganz ohne auskommen bzw. haben sie Angst um mich, wenn ich ohne auskommen müssste... ? ;-)))


stefan_k1 antwortet um 11-01-2011 14:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bitte nicht vergessen jeder hat eben nicht die Möglichkeit seinen Betrieb zu vergößern und das find ich ungerecht das man solche Betriebe die oft hart schuften müßen einfach abwürgen will!!!!!


rusticus antwortet um 11-01-2011 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem

schade, dass es den biolix nicht schon viel früher gegeben hat!

dann gäbe es nämlich noch die hufschmiede, sattler, schleifer,.....
die hatten auch alle ihre daseinsberechtigung - leider hat man sie nicht mit öffentlichen mitteln künstlich am leben erhalten, die armen schweine....

oder haben sich die womöglich weiterentwickelt und ihre "unternehmen" dem markt angepasst und nicht umgekehrt??


ps: du verzapfst so viel dummheit hier, dass es schon weh tut.

rusicus, der nicht genug bekommen kann.




Vierkanter antwortet um 11-01-2011 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Nur was man gerne macht, macht man gut! ;)))) (den Slogan kennt glaub ich jeder)

Unterm Strich soll was rausschauen, egal mit oder ohne Förderung, in Zukunft sollte man doch eher den Weg ohne den Förderungen anstreben...

Wieviel ha jeder Betrieb benötigt, muss jeder für sich wissen. Produziert man Massenware, sind schon die einen oder anderen notwendig. Spezialisiert man sich auf Nischenprodukte bzw. hat ein gutes Nebeneinkommen welches sich mit der Hofarbeit gut koppeln lässt, schaut die Sache schon wieder ganz anders aus.....


biolix antwortet um 11-01-2011 15:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
komisch rusticus , wusste ger nicht das es Sattler, Schleifer heute noch gibt ? ;-))

Meinst also es wird keine Bauern mehr geben ? bzw. muss man die Kleinen mit z.b. hoher SVB last höher belasten, oder eben weniger Förderung, damit sie echt schneller aufhören ?

Ist das die "Dummheit" die du mir nach sagst ?

Man gibt ihnen nicht mal die faire Chance im angeblich "freien Wettbwerb" ?

Komisch, die "Dummheit" musst mir amal erklären... und warum du wirklich nicht genug kriegen kannst..;-)

lg biolix


biolix antwortet um 11-01-2011 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Apropos Einstein, das ich mir meine "Dummheit" noch ein wenig "aufbessere" Frage:

Du schreibst oben "bis 50% EST zahlen ein paar Idioten", aber du weisst das das schon lange nicht mehr stimmt, bzw. das Steuersystem "Progressiv" ist, lt. LBG siehe link , schaut das dann so aus, das Bauern die EST Pflichtig werden erst ab 50000 Gewinn diese 50% erst zahlen, und vorher und im Schnitt ?

Apropos, zahlst du mehr ein oder bekommst du mehr vom Staat im "Agrarkommunismus" ? ;-)

lg biolix

p.s. und es mag ja noch ein paar Sattler geben, wurden durch "Autositze" abgelöst und Schleifer durch wegwerf messer, aber glaubst ehrlich das man ein System, inkl. eben keiner Verteilugnsgerechtigkeit so "rauf" fahren kann, das man so viele Arbeitsplätze weiter un weiter vernichtet, das am ende keiner mehr woher wir 40Stden Arbeitsplätze her bringen sollen von denen man vernünftig mit einer Familie leben kann ?


rusticus antwortet um 11-01-2011 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@biolix

ich bin geknickt. anscheinend reichen meine möglichkeiten des geschriebenen wortes nicht aus, um es dir verständlich zu machen. möglicherweise bist du auch immun gegen logische gedankengänge, ich weiß es nicht.

tja, warum ich nicht genug kriegen kann?
damit folge ich deiner diktion. ich bin der meinung, mein einkommen über leistung zu generieren. und da ist mir mehr lieber als weniger. punkt.

womit ich gar nicht leben könnte, ist meine lebensgrundlage auf der gnade des kollektivs aufzubauen und zu hoffen, dass die almosen-zuwendung niemals endet.

auf das deine traumwelt nicht zusammenbrechen möge!




rusticus antwortet um 11-01-2011 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
nochmal @biolix

thema einkommensteuer
welchen teil von "bis zu 50%" verstehst du nicht??

ps: die 50%-grenze wurde m.w. auf 60.000,- angehoben - will aber nicht gscheiter sein als ein steuerexperte wie du einer bist.


biolix antwortet um 11-01-2011 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Also ab wann kommt man auf 50% ??? Nie oder Nie ??

Oder was zahlt man für die ersten 50 Tausend an Steuern ? ,-))

d.h. an kann nie auf 50% kommen im gesamten, also ein "Idiot" um mit deinen Worten zu sprechen... ;-)


biolix antwortet um 11-01-2011 16:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Ich meine, du wirfst mir "Dummheit" vor, ich meine dein Horizont ist endend wollen ...;-))

Kennst du nciht mal den Unterschied zwischen "sich erhalten lassen" oder "gut leben wo es für alle reicht" oder "nicht genug bekommen" ?

Aber ich verstehs ja eh, die Menschheit wird im ständigen Überlbenskampf dazu getrieben, das sie meint, sie würden unter die Räder kommen.. das trägt natürlich dazu bei, im ewigen Wettbewerb so Werte wie "immer mehr, schneller, höher, stärker, egoismus etc. " immer mehr in den Vordergrund zu stellen...

lg biolix




biolix antwortet um 11-01-2011 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und wo steht das mit der Zerschlagung ?


biolix antwortet um 11-01-2011 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Also da Einstein wieder verschwunden ist, udn es drausen leider regnet und regnet, frage ich Einstien nochmals, zahlst du 50% oder bekommst du sogar mehr raus über den "Agrarkommunismus " ?


weiters: Google ist ein Traum..;-))

grad gefunden, beim ersten rein schauen.. die ERklärung für einen der andere der "Dummheit" bezichtigt, nennt das Finanzjournal dann eine glatte Lüge, ich hätte mich das dann nie getraut.... ,-)))

http://www.finanz-journal.at/einkommensteuertabelle-2011/

Auszug:
"Wenn also jemand von sich behauptet, dass er 50 % Einkommensteuer oder Lohnsteuer bezahlt, so ist das eine glatte Lüge, denn jeder durchläuft die Zonen und das Ergebnis ist ein Mischsteuersatz. Es kann schon sein, dass das Einkommen so hoch ist, dass für das Einkommen über 60.000,00 Euro tatsächlich 50 % ESt. bezahlt werden muss, jedoch für das Einkommen unter 60.000,00 Euro werden keine 50 % bezahlt."

lg biolix

p.s. kennt jemand von euch der echt viel Steuern noch zahlt, ausser Arbeiter, Angestellte, Beamte, kleine Gewerbebetriebe ?


Tyrolens antwortet um 11-01-2011 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mein Zitat bezog sich, was ja schon alleine dessen Lage im Text Nahe legt, auf den Begriff des Großbiobauern.

Die Sache mit der Zerschlagung war in unserer Geschichte immer schon ein Thema, wenn es darum ging Groß gegen Klein und umgekehrt gegeneinander aus zuspielen; realisiert dann im ehem. Ostblock.
Komischerweise ging es den kleinen Bauern unter den Großbauern besser. Immerhin gab es reichlich zu essen, was in den folgenden Jahren zum absoluten Wunschtraum wurde.
Und auch heute sind es noch die Großen, die den Kleinen mal den Traktor leihen, oder Saatgut schenken, für's Dreschen nichts verlangen, u.dgl.

Wieder zeigt sich, dass die ganze Thematik mehr eine Frage der Solidarität untereinander ist.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber Landwirte legen den Fokus oftmals zu sehr auf den Staat. Der Staat wie er derzeit existiert ist das Übel, das wir in Kauf nehmen müssen, wenn wir hier leben wollen.


biolix antwortet um 11-01-2011 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und komisch trioler, so gut auch google ist, deinen von dir zitierten Eintrag gibts nicht, komisch, bist auch ein große Erfinder, nicht nur in der Chemibranche ? ;-))

Ich hätte mich natürlich geschmeichelt gefühlt mit Großbauer, obwohl ich eh 1,90 bin.. ;-))

lg biolix

p.s. aber du kannst ihn mir ja mailen...


biolix antwortet um 11-01-2011 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Apropos, wer will was zerschlagen ? Ist ein LW Betrieb in Ö schon so Systemrelevant das irgend jemand so etwas fordert ? Hab ich bei der AK was versäumt ? ;-))

Wisst ihr mit welchen Märchen hier aufgefahren wird, wenn man nur über Verteilungsgerechtigkeit von Agrarförderungen diskutiert, ist schon sagenhaft...;-))

lg biolix


rusticus antwortet um 11-01-2011 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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biolix, ich frage dich zum letzten mal:

welchen teil von "BIS ZU 50%..." verstehst du nicht?????
du brauchst mir das system der steuerprogression nicht erklären.

zu deiner frage:
ich muss (darf) leider auch noch nicht 50% est bezahlen. aber dafür muss ich für JEDEN cent, den ich in der landwirtschaft verdiene MINDESTENS 43,21% zahlen - wie sieht das bei dir aus???
und glaube mir, ich zahle wesentlich mehr ein, als ich über das kranke fördersystem herausbekomme. das ist umso schmerzlicher, wenn ich bedenke, damit solche wie dich durchfüttern zu müssen....;-(






biolix antwortet um 11-01-2011 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
das soll ich dir jetzt glauben ? lügst und da nicht wieder an...

aha 43,21 EST, oder inkl. SVB ? und nicht 50%, warum schreibst oben 50 wenn man das nie erreicht ?

Bist echt so ein schwer Verdiener das du so höhe Steuersätze zahlst ? Und wir zahlen genug über Nebeneinkünfte, keine Sorge, aber ich bins ja niemanden neidig der mehr raus bekommt, nur solchen wie du eben wie man sieht sehr wohl...

Ich sage auch gerne danke für die die das wirklich noch tun, andere beschweren sich noch.;-(

lg biolix



50plus antwortet um 11-01-2011 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schrecklich diese Neiddebatten unter Berufskollegen!
Ich glaub, dass die wenigsten Bauern wirklich im totalen Reichtum schwimmen und nicht mehr wissen, wie sie ihr Geld anbringen sollen.
Beneidet lieber jene, die die Agrargelder einstreifen, denen sie nicht zustehen! Und wehrt euch dagegen - alle gemeinsam - die Großen und die Kleinen! Wehrt euch lieber gegen die Preismanipulationen unserer Produkte!

Ich kenn auch einen Großbauern, den alle beneiden, ein wirklich netter Kerl, aber der Neid verstellt vielen den Blick auf den wahren Charakter dieses Menschen.

Natürlich ist die Landwirtschaft in Österreich sehr kleinstrukturiert - viele werden noch zusperren (Kleine, aber auch "Große" mit über 50 ha), andere wachsen. Wenn ihr glaubt, dass ein Kleiner mehr kriegt, weil man es einem Großen wegnimmt, dann irrt ihr - das Geld kriegt dann ganz wer anderer.

Solange ihr euch gegenseitig so beneidet, seid ihr leicht zu manipulieren und auszunützen.
Neid ist negative Energie!

lg
50plus (eine Mittelkleine)


Tyrolens antwortet um 11-01-2011 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nein, Biolix, aber weil du dich so sehr für die ganz kleinen Betriebe einsetzt, obwohl du nach Diktion des obersten Globalisierungsgegners selbst einen Großbetrieb führst. Man sagt nicht ohne Grund, dass mit vollen Hosen gut stinken ist.



biolix antwortet um 11-01-2011 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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tiroler den link bitte, ich habe Lügen echt satt...


biolix antwortet um 11-01-2011 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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apropso triroler. ,uss ,an klein sein um man sich für Kleine einzusetzen ?
Die nocht "Größeren" stinken die dann noch mehr, oder ? ;-)

lg biolix

ps. 50 plus, was hat eine Fördergerechtigkeitsdebatte mit Neid zu tun ? wie bildest du die deine Meinung, wenn du nichts ausdiskutierst...


Icebreaker antwortet um 11-01-2011 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Danke 50plus,

Ganz deiner Meinung. Du hast es in Kürze auf den Punkt gebracht.

mfg Ice (Mittelgroß)




Felix05 antwortet um 11-01-2011 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Schließe mich uneingeschränkt Ice an, gut gemacht 50 plus!

Gruß, Lutz! ( 2cm größer als Biolix )


biolix antwortet um 11-01-2011 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
dann helfts ihr doch bei den "Preismanipulationen" . Was wird manipuliert und wie stellen wir es ab ? ;-)

lg biolix

ps. hi felix, heuer gibts Vollgas bei den Nordischen, da lass ma euch nicht viel Luft, grad bei den Biathleten, du Großer du.. ;-))



biolix antwortet um 11-01-2011 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
So gehts ma mit manchen anderen hier tria...

die 50% die von einem "Idioten" nie erreicht werden können, und die das Finanzjournal als Lüge bezeichnet.. ;-I




biolix antwortet um 11-01-2011 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
und wo steht das mit der Zerschlagung... ??


Tyrolens antwortet um 11-01-2011 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
*lol*


Moarpeda antwortet um 11-01-2011 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Rocker45

dein zitat:
"In Zukunft gibts eben nur mehr zwei Alternativen: Wachsen oder einen Nischenmarkt beliefern (Ziegenmilch, Straußenfleisch ect..)"

.....ist ja echt super

ich weiß noch ein besseres nischenpodukt:

straußenzucht auf 500 HA und dazu 200 HA als futterfläche, dazu ein eigener aufzuchtbetrieb und schlacht- und zerlegebetrieb mit professioneller vermarktung an die handeslketten.

...hast schon einige straußerl zu hause? und tust direktvermarkten?

mit deine paar vogerl wirst halt mit dem preis nicht mithalten können und auch die schlachtung nicht nach EU normen durchführen können.

bist auch einer der, dein zitat: "aus dem vergangenen Jahrhundert zu kommen scheint"??

mach dir nix draus, weil das system hat der wirtschaft und dem kapital zu dienen und nicht den menschen,
....oder doch vielleicht umgekehrt ?????

wie auch immer, falls du heute schlecht einschläfst, trink ein schalerl warmer milch mit honig, altes hausmittel.

liebe grüße
peda




Fallkerbe antwortet um 11-01-2011 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Zitat tria
Bin auch der Meinung von rusticus, mf7600 und ah1!
Nur wenn die ganzen Förderungen wegfallen, was machen wir dann mit dem Biolix??? ;-)
tria, nun ganz nachdenklich
zitat ende

Hallo
vieleicht könnte er ja Schatzmeister oder Rechnungsprüfer bei den Attakis werden. ;-)
mfg



Tyrolens antwortet um 11-01-2011 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Zwar habe ich nie dem Felber unterstellt, dass er für die Zerschlagung größerer landwirtschaftlicher Betriebe ist, aber weil der Biolix das so gar nicht verstehen mag, hab ich bissl recherchiert und siehe da:

Zitat: "Niemand sollte mehr als das 20-Fache des gesetzlichen Mindestlohns verdienen und keiner mehr als 10 Millionen Euro besitzen... Das Einfachste wäre, das über das Erbrecht zu regeln, also erst nach Ihrem Tod. Ein Anteil von maximal 500.000 Euro ginge an Ihre Erben, im Falle von Familienunternehmen maximal zehn Millionen; der Rest an die Gemeinschaft."

Das sagt Felber in folgendem Interview: http://www.format.at/articles/1038/520/279339_s2/streitgespraech-wirtschaftsidealist-christian-felber-turbokapitalist-mirko-kovats


So, also einmal die 10 Mio Euro Grenze für Familienbetriebe. In Bayern wären somit Ackerbaubetriebe ab ca. 150 ha betroffen.

Abgesehen davon wären mit einer Wertgrenze von 500.000 Euro so einige Einfamilienhausbesitzer betroffen.


Übrigens, wer den Biolix mal reden hören möchte - ich hab da gerade einen Link gefunden. *ggg*


biolix antwortet um 11-01-2011 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Hallo !

Also die Energie will ich haben, das hab nicht mal ich gekannt, weil ich nicht auf der Geburtstagsfeier war, du das hast..die "Parteizentrale" möchte ich echt jetzt kennen wo du sitzt, denn wenns ncihtmal google finder weils in einer pdf ist, dann muss man sich schon sehr mit seinen "Feinden" auseinander setzen... ;-)

Sonst hast du was geschrieben was Christian Felber nie so gesagt hat, da kannst du jetzt her texten was du möchtest...

Echt sind die 20 000 Euro im Monat und 10 Mio Euro Besitz echt zu wenig ? also mir nicht...

Aber keine Angst, die schon "weiter" sind merken es schon , was der überbordende Kapitalmarkt anrichten wird...siehe hier...

http://www.agrarheute.com/born

Born besorgt über Agrarstrukturentwicklung

lg biolix

p.s. aber schön was man für Aufmerksamkeit hat, wenn man sich für "kleinere" Bauern einsetzt, macht mich stolz, inkl. natürlich bei Christian in der Festschrift zu sein,.,.,-)


rusticus antwortet um 11-01-2011 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria

ich bewundere dich dafür, dass du offensichtlich schon "drüber stehst"!!

ich bin mir ja beim biolix nicht mehr ganz sicher - ist er ein genialer provokateur oder wirklich so wie er sich hier gibt?
wenn ersteres zutrifft, verneige ich mich in ehrfurcht.
sollte er jedoch wirklich immun gegen jegliche aufnahme von fakten sein, muss man fast mitleid haben...
führt womöglich übermäßiger verzehr von bioprodukten zu mangelerscheinungen? :-))






rusticus antwortet um 11-01-2011 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@tyrolens

willst du uns den link etwa vorenthalten?




tch antwortet um 11-01-2011 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hoffe das Tyrolens nicht so tief sinkt und Biolix outet...!


tch


biolix antwortet um 11-01-2011 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hat er, ist gelöscht worden...

und danke für Kompliment Einstein und Realitätstheorie, ist schön wenn man dem "Turbikapitalismus" wieder stehen kann... ;-))

lg biolix


tch antwortet um 11-01-2011 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schade dass er es getan hat....! Hätte Tyrolens anders eingeschätzt

tch


Tyrolens antwortet um 11-01-2011 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich sehe das genauso. Ich hab extra nachgefragt und das Zitat sogar zensiert, aber der Biolix wollte es ja nicht anders. Insofern kann man höchstens von einem gewollten outing sprechen, was ja an sich aber ohnehin eine Farce ist, weil hier jeder, der seit ein paar Monaten dabei ist weiß, wer hinter diesem nic steckt.
Biolix hat da auch nie einen Hehl um seine Identität gemacht.


biolix antwortet um 11-01-2011 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
echt krass, wennst so lesen und verstehen kannst wie hier..;-))

Inkl. von Zerschlagung, also wieder einer Lüge als Unterstellung an Christian Felber ist natürlcih auch nichts zu lesen...

also tria ich hab für den tiroler geschrieben:

"p.s. aber du kannst ihn mir ja mailen..."

lg biolix










biolix antwortet um 11-01-2011 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
ach tiroler, du kannst es.. tief , tiefer...

Verat uns bitte deine Parteizentrale, sonst muss ich es tun .. ;-))

lg biolix


Tyrolens antwortet um 11-01-2011 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Ja ja, ist schon gut.

Du kannst Gift drauf nehmen, dass du von mir nie und nimmer eine Email bekommen wirst. Das habe ich einmal gemacht. Konsequenzen bekannt.


Also wie ist das denn mit den max. 10 Mio Euro, die man als Familienbetrieb erben darf bzw. wenn man Einzelunternehmer ist, ist ja schon bei 500.000 Euro Schluss. Ist das keine Aufforderung zur Zerschlagung?
Ich bin gespannt, ob dann deinen Kids jedem genau der gleiche Anteil zuteil wird, sofern du das überhaupt entscheiden wirst.




teilchen antwortet um 11-01-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem

Das Ziel von landwirtschaftlichen Förderungen ist nicht, den schönsten Arbeitsplatz der Welt für möglichst viele Leute zu erhalten. Da hätten viele andere schöne Berufe auch ein Recht darauf, gefördert zu werden.
Es geht doch bei jedem Förder-Euro darum, wie damit ein möglichst hoher Nutzen für die Allgemeinheit erreicht werden kann.
Die Konzentration auf weniger und größere Betriebe ist eine Konsequenz daraus, die notwendigerweise in Kauf zu nehmen ist.

Mir hat der Vergleich von mfj im Thread über das Schweizer Fördersystem gefallen, wo er schreibt, dass die Versorgungssicherheit mit einer Versicherung gleichzusetzen ist, für die die Allgemeinheit bereit ist, einen bestimmten Preis zu bezahlen.
So viel wie möglich (leistbar), aber nicht mehr als nötig.



biolix antwortet um 11-01-2011 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Tria, Sinnerfassend lesen war bei Pisa schon nicht die Ö Stärke, nun auch bei dir.. ;-))

Wenn der tiroler schon schreibt, er kann es nciht ganz schreiben hier, und ich schreibe dann her mit dem link, du kannst ihn mir mailen, was heisst das ???

Wie gesagt, 10 Mio ist eine schöne Summe, und hier das letzte Interview von Christian gestern im Standard, wennwir schon bei Attac gelandet sind.....

http://derstandard.at/1293370276901/Interview-Attac-Sprecher-Gegen-die-Erpresser-vorgehen

aber da bist ja eher beim ehem. Finanzminister, dem waren die Steuererleichterungen für Stiftungen zu niedrig, geht er nach Lichtenstein..;-(

Grassers trickreiche Finanzkonsturktionen jetzt auf:
http://www.orf.at/stories/2035770/

Und teilchen, lass dich doch nicht so täuschen, selbst sinds die Meister des abkassierens und dann so spielen als nehmen sie es nciht selbst oder brauchen es nicht, hat schon einer hier veröffentlicht das er verzichtet hat ?

ja und wer dann die angeblichen biobauern als "Förderoptimierer" hinstellt und nciht nennt das bio bis 300 Euro pro ha bekommt, aber Stiermäster über 600 euro bei den ZAs haben, UBAG dazu noch ca.150, und wo bios die sich ihren Markt gesucht haben, hier keine Prämien lukrieren konnten unter 200 bekommen, was macht das unterm Strich ? Konv. hat oft mehr als ein Biobetrieb...

Nur das du ein wenig Einblick hast, und wenn dann soll er es korrekt sagen, genauso wie Deutschland hat keine Bioflächenprämie, oder die Bäuerliche Interessenvertretung "lobt" zu Ungunsten "Ihrer" Bauern die Pauschalierungsgrenzen...sehr sinnvoll..;-))

lg biolix




sturmi antwortet um 12-01-2011 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix
Hast du nicht mal den Tyrolens geoutet?
Und nun zum Förderoptimierer: Dank Transparentdatenbank hab ich mal die Summe € 45.000,- gelesen! Entweder hat deine Frau mehr als 60 ha oder der Großbiobauernbetrieb kommt auf stolze € 750,-/Ha (EPB + Ubag + Bioprämie + Bergbauernzuschuß)! Bitte um Aufklärung Herr Großbiobauerabkassierer! ;-)
MfG Sturmi




m.josef@gmx.at antwortet um 12-01-2011 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na da wird ja fest debatiert, ist ja lustig zu lesen.
Jeder hat es selbst in der Hand und im Kopf!


Moarpeda antwortet um 12-01-2011 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen

auf grund deines zitates:

"Das Ziel von landwirtschaftlichen Förderungen ist nicht, den schönsten Arbeitsplatz der Welt für möglichst viele Leute zu erhalten."

....wundert es mich echt, warum du nicht als bäuerin im kuhstall stehst ;-P



teilchen antwortet um 12-01-2011 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix

Darum geht's ja gar nicht, ob jemand Förderungen bekommt oder nicht. ich nehme hier keinen so wahr, dass er bestreitet, auch Förderungen zu erhalten.
Es geht mMn um die Argumentation, wie die Förderungen gesehen werden.
Das Ziel "Erhalt der kleinbäuerlichen Struktur" ist ein völlig anderes als "effiziente Nahrungsmittelsicherheit gewährleisten".
Ersteres ist gesamtwirtschaftlich gesehen nicht angemessen, wenn andernorts die Arbeitslosenraten und die Armutsgefährdung steigt. Nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa.

Meiner Wahrnehmung nach dreht sich die Diskussion darum. Die Bio-Konvi-Diskussion nehme ich als Außenstehende gar nicht wahr. Ihr seid alle Landwirte.



biolix antwortet um 12-01-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gm !

echt so viel bekommt meine Frau, aber das ist ja weniger als ein konv. Stiermäster, mit UBAG und BZA bekommt... wo hat sie da "optimiert" ? Bekommt nicht jeder in Ö der die Leistungen erfüllt ? Sie war bio vor der Förderung, ich war bio vor der Förderung, wir sinds noch immer auch im Kopf udn im Herzen und werdens auch bleiben, mit oder ohne Förderungen...

Ganz besonders wo sie mir auch gesagt hat, bzw. tut es auch in ökosoziale Projekte, wie würde zu gunsten einer gerechteren Verteilung 30% jeder Zeit abgeben, damit kleinere Betriebe auch übeleben können......

fairerweise solltest du Sturmi nun auch deine Förderungen pro ha hier angeben, danke !

lg biolix

p.s. wusst gar nciht das man hier schreien kann, tria, ich dachte hier zählt nur das geschriebene und die Argumente.. ;-)))


MF7600 antwortet um 12-01-2011 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix
ist zwar schon weiter oben dein beitrag aber findest wirklich dass die steiermark eine monokulturenlandschaft ist?
übrigens wird körnermais in zukunft sicher noch interessant! ;-))


mfj antwortet um 12-01-2011 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich mach nebenher noch Para-psychologische Beratungen – sozusagen als Hobby.

Sollte jemand therapeutischen Humor nötig haben, aufgrund von argumentativen Engpässen...stehe ich gerne zur Verfügung.
Natürlich auch gerne für Biogroß-Bauern welche "inkontinente Fördersyteme" anzapfen.

Keine Scheu Biolix – ich nehm auch schwierige Fälle ;-))






sturmi antwortet um 12-01-2011 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"...ja und wer dann die angeblichen biobauern als "Förderoptimierer" ...
@biolix
Danke für deine Bestätigung, ich darf dich nun als Großbiobauernförderoptimierer betiteln! ;-)
Meine Ausgleichszahlungen (EBP + Begrünungsprämie + Mulchsaat) betragen, dank grüner Intervention von Pirklhuber (2,0 GVE-Grenze) wurden wir Veredler vom UBAG ausgeschlossen, nur mehr ~ € 420,-/Ha!
MfG Sturmi




sturmi antwortet um 12-01-2011 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"...dein beitrag klingt eher nach resignation..."
@MF7600
Resignation ist mir zu negativ besetzt, eher würde ich sagen, ich blicke der Realität ins Auge und natürlich bin ich auch etwas enttäuscht!
Ich durfte ja vor 1995 auch schon wirtschaften und dank der Schutzzölle auf Ö-Lebensmittel konnte man als 20 ha Veredelungsbetrieb schön leben. Die ganzen Versprechungen von unseren Politikern das wir die Einkommensverluste ausgeglichen bekämen entpuppten sich wie wir alle wissen als Lüge! So muß halt jetzt jeder seinen Weg finden, als "Angaser", Bio, Nebenerwerbler oder Verpächter....
MfG Sturmi



biolix antwortet um 12-01-2011 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mahlzeit Sturmi !

du kannst mich nennen wie du willst, nur sollte es stimmen... ;-))

Du konntest nicht beantworten was wir "optimiert" haben, und das Groß stimmt lt. tiroler auch nicht, sind nur mehr mittlere anscheinend..,-)

Und was ahst du , echt 420 Euro pro ha, und mit UBAG hättest du dann ?

Machst andere Verantwortlich das die 2 GVE pro ha nicht genug sind, was a90% der anderen Viehbauern schaffen...

J aund was hättest du mit bio, wie jeder Andere Biobauer auch oder eben nicht weil manche eben nur 150 ZA haben pro ha, also auch über 700. komisch ???

Was machen wir anders, falsch oder optimiert ? ;-)))

lg biolix




MF7600 antwortet um 12-01-2011 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
biolix auf was willst hinaus mit dem blödsinn?
dass biobauern im schnitt weniger förderungen/ha beziehen als konventionelle?
welche prämien/ha bekommt ein bio stiermäster?



biolix antwortet um 12-01-2011 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
MF, wenndu hier nachliest werden gerade die Biobauern als "Förderoptimierer" dargestellt, ich will nur aufzeigen das konv. oft fast selbe bekommen, oder saogar mehr in manchen Fällen.. Ein bio der Stiermästet bekommt genausoviel wie ein konv., eh klar.. ;-)
Zur zeit gar nciht ausser Schlachtprämie, aber über die ZAs von früher kann er was bekommen don den damaligen Stierprämien... ;-)

lg biolix


MF7600 antwortet um 12-01-2011 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
sind aber die ausnahmen, biobetriebe erhalten natürlich im schnitt einige 100€ mehr/ha um bei der wahrheit zu bleiben! ;-)


sturmi antwortet um 12-01-2011 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
"...das die 2 GVE pro ha nicht genug sind, was a90% der anderen Viehbauern schaffen..."
@biolix
Großbiobauernförderoptimierer sind solche wie du, 750,-/Ha und 90% schaffen es unter 2,0 GVE, aha?! ;-))) Ein guter Witz Biolix, so kann nur einer mit 60 oder doch 70 Ha Eigengrund daherplappern!
MfG Sturmi


Felix05 antwortet um 12-01-2011 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Hallo,

also ich bin ja mal gespannt, wie das Tourismusland Österreich zehn Jahre nach Auslauf der Ausgleichszahlungen ausschaut.
Wenn ich gut auf mich aufpasse, erlebe ich das locker mit.
Wisst ihr, dann wird sich nämlich die Spreu vom Weizen trennen. Das ist wie mit den Subventionen beim Linien- und Schülerverkehr bei uns, da wurde auch gesudert, gejammert und geneidet bis zum Ende.
Viele von den Oberschlauen sind nicht mehr zu sehen, wir fahren weiter...noch.

Gruß, Lutz!


gdo antwortet um 12-01-2011 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
Die Bauern bekommen doch die Förderungen für den Verdienstentgang, der durch den Eintritt in die EU und damit zusammenhängenden Preisdruck etc. entstanden ist - richtig?
Oder egal aus welchen Gründen auch immer - weil früher hats nix gegeben - und dann ist auf einmal Brot und Manna gefloßen - wegen der EU!

Also ich frag mich nun was passiert wenn "wieder wegen der EU" die Grenzen ab 1.5.2011 für den Arbeitsmarket geöffnet werden?

Weil - welche Berufsgruppen werden dann gefördert werden udn mit Brot und Manna versorgt werden, wenn die vermehrte Billiglohn-Konkurrenz aus dem Osten verfügbar ist????

Glaube nicht dass auch nur irgend jemand einen Cent deswegen bekommt - oder doch???
Findet ihr das gerecht?

Dafür dürfen dann die paar die Ihren Job noch haben - für die ach so armen Bauern "Fördergeld" erschuften. Richtig nett - nicht?

Erinnert mich irgendwie an das Mittelalter wo das auch so war ... ein paar Großgrundbesitzer und das Volk hat für diese geschuftet ... frag mich wo der Unterschied heute ist ... sind einfach nur alle auf einem höheren Level - aber geändert hat sich prinzipiell gar nix. Und nennen tut man das ganze halt anders ... Umverteilung oder so ... oder vielleicht "kaschierter Zehent'"?

Und wahrscheinlich haben sich auch damals schon die großen oder hohen Herren untereinander gestritten, weil sie den Hals nicht voll genug bekommen konnten ...

Eine feine Gesellschaft ist das ...

Und dann geb ich Euch noch was zu denken: es gibt jede Menge Anzeichen, dass Gold (in dollar) heuer auf 1800-2000 Dollar steigen wird - derzeit 1380 herum.
Grund: wir werden eine gallopierende Inflation bekommen. Das sind sich die meisten Experten einig.
Weiters dass Öl die Höchstwerte von 2008 überschreiten wird, Nahrungsmittel um ein vielfaches teuer werden als sie eh heut schon sind - wobei sie ja jetzt schon Allzeithochs haben ...

Also ich kann nur sagen meine Herrn Großgrundbesitzer (oder übersatten Krähen, die sich gegenseitig am liebsten die Augen aushacken würden) - ich an eurer Stelle würde mir schön langsam überlegen wie sich diese kommenden Preissteigerungen und ihre Konsequenzen auf Euer Leben auswirken könnten ... eine Vorgeschmack davon gibt es in Algerien, Thunesien, Griechenland etc etc.

Das kann bei uns nicht passieren!?
Na da würd ich mal abwarten ... oder überlegen was passiert, wenn Benzin und Diesel und Heizöl und Nahrungsmittel auf einmal das doppelte kosten. Glaub, da wird es dann mit dem sozialen Frieden etwas schwieriger werden - da reichen dann ein "Licht ins dunkel" pro Jahr und die par Sozialmärkte nicht mehr aus, um den Mob ruhig zu halten ...

Sicher den Bauern wirds dabei nicht schlechter gehen - manche freuen sich wohl insgeheim sogar schon auf diese Zeiten (da kann man dann erst richtig schön abzocken - ich red von den großen, nicht von den kleinen) .... aber hat sich schon mal wer überlegt, was am Ende dieses Weges steht?
Was in der Geschichte immer am Ende dieses Weges gestanden hat???

Bin schon echt neugierig wie die Förderungen ab 1.5.2011 für die ganzen Rausgeschmissenen aussehen werden! Die werden dann wohl auch je ha gefördert.
Beispiel: polnische firma kauft österreichische Firma und tauscht im Laufe der nächsten 1- 2Jahre den Großteil der Mitarbeiter gegen polnische aus, die die Arbeit für einen Bruchteil machen. Während der Firmenbesitzer sich (weiße!) Wertpapiere kauft und um 25% endbesteuert ist.

Wird sich auch ganz wunderbar auf die arbeitslosen und Steuereinnahmen der Städte, Gemeinden und des Bundes auswirken. Tja und dann die Streiks - auf einmal gar kein Benzin, Diesel oder Heizöl mehr und dann daher auch leere Läden ... Banken gehen wieder krachen ... und diesmal auch ganze Staaten vielleicht ... wahrscheinlich

Tja interessante Zeiten stehen bevor ...
Wer ist schuld?
Wie immer keiner.
Schätze mal die Schuld wird man wie immer den bösen Spekulaten geben (weil die machen ja auch die Gesetze) ... und nicht denen die sich an den Steuereinnahmen wie in einem Selbstbedienungsladen bedienen bis die Kuh oder Sau oder Tagelöhner nur mehr aus Haut und Knochen besteht ....

So - und nun könnt ihr euch weiter gegenseitig die Schädel einschlagen ... im Streit um Brot und Manna ... wie Hyänen

Und viel Spaß noch beim Vergrößern und Verdoppeln der Flächen und Förderungen ... 1-2 Jahre kann man die Kuh, die Sau oder den Mittelstand und das Volk noch melken und ausschlachten, dann is es eh vorbei damit ...

Weil wird das große Wehklagen kommen ...


gdo antwortet um 12-01-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und ganz kurz für die bösen Spekulanten unter Euch ... es gibt hinweise, dass es in den nächsten 1-3 3 wochen möglicherweise eine rasante Korrektur in gold und Silber gibt - vielleicht runter auf 1250 dollar oder so - damit JPM einen Teil seiner shorts covern kann.
Zumindest soll das von JPM so beabischtigt sein - ob sie es schaffen ist eine andere Frage.

Danach gehts mit derselben Geschwindigkeit nach oben ... Ziel 1800 bis 2000 dollar/Unze.
Oder vielleicht sogar über 40$ Silber per ende februar.

Alles unverbindlich - und möglicherweise vollkommen falsch.
Aber das erwarten meine Leut halt.

Und das wars schon wieder für die nächsten Wochen und vielleiocht Monate ...

Und noch viel Spaß beim Verdoppeln ... in der Natur kommen auch nur die härtesten durch, und die fragt nicht gefördert oder nicht .... natürliche Selektion ...


gdo antwortet um 12-01-2011 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Natürliche Selektion ... http://www.zerohedge.com/article/tunisia-rioting-escalates-hits-capital-more-are-killed-while-protesting-surging-unemployment


Trulli antwortet um 12-01-2011 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hoffe du behältst recht!

Dachte schon es ist uninteressant noch Gold zu horten....
Aber bei diesen Aussichten ist es doch überlegenswert, den einen oder anderen Barren zu erstehen....


Moarpeda antwortet um 12-01-2011 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gdo

zitat:

"Die Bauern bekommen doch die Förderungen für den Verdienstentgang, der durch den Eintritt in die EU und damit zusammenhängenden Preisdruck etc. entstanden ist - richtig?"

ja richtig, es ist im prinzip alles beim alten geblieben, (eher schlechter geworden),
es fließt kein brot und manna, warum machst du so ein wetter?

und es würde uns besser gehen ohne EU, wenn man allein bedenkt was der schutzschirm gegen den finanzkollaps der PIGS staaten kostet, wer zahlt den das?

möchte anregen sich über eine neue bezeichnung gedanken zu machen, weil PIGS ist zu kurz.
ein zweites I für italien,
...und alle buchstaben für die maroden länder die den Euro noch nicht eingeführt haben, den buchstaben H für ungarn, Rumänien, Bulgarien, wer bleibt den überhaupt übrig?

die deutschen und österreicher, wir zahlen gerne, schließlich haben wir damit erfolgreich den dritten weltkrieg verhindert, wuhahaha





Peter06 antwortet um 13-01-2011 14:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also diese "Geldmarktexperten", "Broker", oder welch glorifizierende Bezeichnung diese Herrschaften auch immer vor sich hertragen, sind schon eigene Leut`.
Vor der Krise erzählen sie dir, wie dumm man doch ist, dass man überhaupt noch was arbeitet, man braucht doch nur sein Geld für sich arbeiten zu lassen, sie selbst sind ja überhaupt nur deswegen noch aktiv, weil ein klein wenig noch fehlt, dann können sie endgültig in den immerwährenden Urlaub eintreten, wenn sie dann schön sauber mit ihren Beteiligungen bei diversen "tausendprozent-sicheren" Veranlagungen eingefahren sind, ihre Familien und Freunde mitgerissen haben, dann sind genau diejenigen die ersten, die das endgültige Weltuntergangsszenario schon am Horizont heraufdämmern sehen, und es eh schon immer gewusst haben!

Leider gibt es immer noch kein Regulativ, dass Spekulantentum, welches nicht einer gedeihlichen Wirtschaftsentwicklung dient, in die Schranken weisst.
Und warum wohl wird Einkommen, das durch Arbeit bezogen wird steuerlich anders behandelt, als Einkommen, welches einer Vermögensverzinsung entspringt?
Gibt es dafür eine plausible Erklärung? Weil es den "Gstopften" nutzt und die einfach die bessere Lobby haben?

Fragt sich
Peter


MF7600 antwortet um 13-01-2011 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also die getreidepreise (und andere rohstoffe) explodieren derzeit geradezu! weizen ca 300€/t, mais, gerste ca 250 tendez steigend! wir alles noch seeehr interessant werden!


Hirschfarm antwortet um 13-01-2011 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gdo
.Wohin fließt der Steuereuro:
1.Soziales und Gesundheit: 2453€
2.Industrie,Gewerbe,Energie, Wohnungsbau:1149€
3.Hoheitsverwaltung: 926€
4.Erziehung, Unterricht, Kunst und Kultur: 794€
5.Schuldendienst: 774€
6.Straßen und Verkehr: 550€
7.Forschung und Wissenschaft: 388€
8.Staats- und Rechtssicherheit: 304€
9.Landesverteidigung: 211€
10.LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT: 201€
11.Öffentliche und private Dienstleistungen: 103€

Entnommen aus einer Broschüre des Finanzministeriums. Von 7853€ Steuereinnahmen pro Kopf gehen 201€ an die Landwirtschaft (2,6% oder 55cent pro Kopf und Tag).
Soviel zum Thema das Leidgeprüfte Volk erhält die Bauern!


50plus antwortet um 13-01-2011 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Hirschfarm

Wenn das wirklich so ist, dann muß ich sagen:

Sehr aufschlußreich, ich glaub fast, wenn man allein die Kunst herausrechnen tät, diese mehr "Förderung" bekommt, als die Bauern. Unterhalten zu werden ist den Menschen mehr wert, als die Leistung abzugelten, dass sie mit Überfluß an Lebensmitteln versorgt werden. Und wenn man dann bei den Agrarförderungen noch ausrechnen tät, was davon tatsächlich die Bauern kriegen......da gibt doch sicher ein Österreicher im Schnitt mehr für Tierfutter aus!

Solche Vergleiche sollten halt in den Medien veröffentlicht werden! Und zwar rasch!

lg
50plus


50plus antwortet um 13-01-2011 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Außerdem erhält nicht das Volk uns, sondern wir Bauern füttern sie alle durch - und zwar vorzüglich, und in solchem Übermaß, dass viele schon Gewichtsprobleme haben.

Das sollte der Bevölkerung endlich klar werden. Ist kein Vorwurf, keine Neiddebatte sondern reine Tatsache!

lg
50plus


Rocker45 antwortet um 13-01-2011 18:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Moarpeda: wo steht den geschrieben, dass ich Straußen habe? Das war eben nur eine Idee für ein Nischenprodukt! von mir aus könnts Schweine melken oder sonst was!

nun ja... eigentlich hilft das System nur jenen Bauern, die nicht wirtschaften können (oder wollen) dabei Geld in die Wirtschaft zu pumpen... was ja nichts schlechtes ist, da es doch mit sicherheit auch in der wirtschaft die von dir zitierten Menschen gibt =)

Danke für den Tipp mit der Milch aber ich schlafe auch so ausgezeichnet!


Tyrolens antwortet um 13-01-2011 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hirschfarm, es weiß doch niemand, wie das berechnet wurde.
Ist aber auch egal, weil mit Steuergeldern dermaßen viel subventioniert wird, dass es schwierig ist, einen Überblick zu bewahren.

Im Übrigen ging es den Bauern im Feudalsystem nicht unbedingt schlecht. Hing halt sehr vom Lehensherren ab.


Moarpeda antwortet um 13-01-2011 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
@rocker45

war auch nicht ganz wörtlich zu nehmen mit den straußen,
ich meine nur es gibt kein nischenprodukt, welches nicht ein "größerer" noch profitabler machen könnte,
....oder welches, wenn es gut geht "nicht" von anderen kopiert wird

wahrscheinlich geht nicht einmal das mäusemelken auf lange sicht

ganz ruhig schlafen kann also keiner

....und wenn das system den bauern hilft die nicht wirtschaften können haben ja die gut wirtschaftenden bauern den doppelten rewag.

lg


Moarpeda antwortet um 13-01-2011 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF7600

das ist aber ganz schlimm, wenn die erzeugerpreise steigen, man wird sich neue belastungen ausdenken

...und wenn die preise wieder fallen, werden die belastungen bleiben ;-)) ;-((


teilchen antwortet um 13-01-2011 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem

@gdo

Ich will zu Deiner Theorie zu den Billigarbeitskräften etwas hinzufügen, denn so wie Du es beschreibst wird und kann es nicht passieren.
Wenn Arbeitskräfte aus dem Osten, sagen wir aus Polen, geholt werden, dann müssen sie hier in Österreich ein bestimmtes Einkommen haben, um hier leben zu können. Sie müssen ja dann auch hier Steuern zahlen, wohnen, einkaufen,...

Es macht überhaupt keinen Sinn, sie nach dem Lohnschema ihres Heimatlandes zu entlohnen, wenn sie dann hier damit nicht existieren können und zu working poor werden. Die gehen schneller zurück als Du glaubst, weil es ihnen in ihrem eigenen Land besser geht.
Klar, Schmuddelfirmen gibt's immer ein paar, die so etwas vielleicht praktizieren, aber das wird nie die Masse sein.
Ein polnischer Facharbeiter wird bei uns etwa gleich viel verdienen wie ein einheimischer Facharbeiter.

Das von Dir beschriebene Szenario funktioniert bei Pendlern im Grenzbereich, und diesen Fall haben wir ja schon seit Jahren, z.B. mit den Pflegekräften, die wir ohnehin dringend benötigen.
Sie tragen dann zwar wenig zum privaten Konsum in unserem Land bei, aber die meisten davon zahlen ganz normal Steuern bei uns.
Also... ganz so schrecklich sind Deine Schreckszenarien nicht.



biolix antwortet um 14-01-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo teilchen !habe leider heut wieder wenig zeit, nein leider, die Facharbeiter werden überSUb Sub firmen angestellt,teilweise slbstädnige Scheinfirmen etc. udn haben 5 - 6 Euro in der Stunde.. habe erst letzte woche mit einem Polier einer großen Baufirma gespriochen der nur mehr auf seinen Baustellen mit Sub Sub firmen arbeitet, er sagt zwar ihm gehts jetzt besser, weil er nciht mehr schwer arbeiten muss, ausser mit den Leuten die teilw. die Sprache nciht verstehen, aber im ganzen wird das ganze Klima etc. schlchter...

Sonst bin ich bei dir, sie sollten nicht so entlohnt werden !

lg biolix

p.s. slebst hatten wir 6 Rumänen eine Zeit einquartiert, Holzfacharbeiter, die haben über ein EU Projekt hier auch über eine Leiharbeiterfirma gearbeitet, da kannst auch fragen was sie verdient haben inkl. ihrer Arbeitszeit 60 Stden die Woche und das in einem EU Projekt !!


gdo antwortet um 14-01-2011 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke Biolix - wie immer bist du gut informiert und ersparst mir die Antwort.

Darüberhinaus gibt es schon seit Monaten Firmen, die "drüben" Leute ausbilden, um dann am 1.5. sofort aktiv werden zu können. Also das wird jedenfalls bereits als einträgliche Einkunftsquelle angesehen.
Ändern wird weder Deine noch meine Antwort/Beitrag was. Das siehst Du ja an den Reaktionen ... weil zuerst schaut man wer was geschrieben hat - und wenn das einer dieser Linken ist, dann ist auch schon klar wie zu reagieren ist ... dann wird der Beitrag gelesen und lustvoll nach Schema F geantwortet ...

Also was solls ... Rusticus (ich glaub er wars) hat schon recht mit mit der natürlichen Selektion, die macht keinen Unterschied - die stärksten (im weitesten Sinne) haben immer die Nase vorn ... in diesem Sinn macht es auch nicht viel Sinn hier in Beiträgen vor irgendwelchen Szenarien zu warnen, weil es ist eh vollkommen sinnlos (wiederum siehe die vorgefaßten Reaktionen) ... am Ende zählt nur mit welchem Ergebnis Du selbst dastehst.

Apropos was uns alles so vorgegaukelt wird - ohne dass es die hohen Herren der Rede wert finden:
vor 1,5 Jahren war der Ölpreis auf 150 und damals hatten wir auch die höchsten Benzinpreise.
Jetzt haben wir Ölpreis bei in etwa 90 dollar - aber die Benzinpreise sind schon wieder am höchsten. Wenn man sich die Steigerung jetzt ausrechnet ... aber es ist ja alles so super.
Und davon gibt es noch andere Beispiele. Auch die sind alles so super.
Zumindest solange es noch genügend Sozialmärkte gibt und genug gespendet wird.

In diesem Sinne ... die erwähnte Korrektur in Gold ist grad im Gange - und freuen wir uns auf Gold 1800 und Öl 150 und weiter analog steigende Agrarprodukte in einem halben Jahr oder so. Uns allen (Privilegierten) gehts ja gut - was kümmern uns die Anderen ...

und teilchen, ja du hast recht ... Schreckensgespinste, alles Blödsinn was von gdo kommt ... tschuldige ...


gdo antwortet um 14-01-2011 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-muenchen-lohndumping-ID1291030573389.xml


biolix antwortet um 14-01-2011 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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danke gdo, auch das du mir oft ratschläge privat gegeben hast.. ;-) ich ahbe nicht geglaubt das es so schnell geht, leider... ;-(((((

Zur "natürlichen Selektion", erzähl ich euch nochmals die Geschichte die ich vor über 10 Jahren erlebt habe: Ich komme von meinen ersten großen Veranstaltungen nach hause die ich in der LW erlabt habe, irgend eien Kammerveranstaltung, gehe in die Ferienwohnung und treffe dort einen neuen Gast, ein evang. Pfarrer.. ich erzähl ihm was so war, und Frage ihn, was gibt man zur Antwort wenn man sagt "die Großen fressen die Kleinen", und man bekomtm zur Antwort, "nein das stimm schon lange nicht mehr, die schnelleren die langsameren"... und er antwortet: "Lieber Freund, egal ob ersteres oder Zweiteres stimmt, beises ist NICHT MENSCHLICH, Gott hat uns deswegen einen Verstand gegeben, eine Sele, ein Gefühl damit wir nicht nach den GEsetzen des Dschungles mit einander leben..."

Nach diesem abend und wir haben noch lange philosophiert, war mir klar an was es in unserem "System" hapert, und es hat sich bis heute verschärft... ;-(

Ja aber die Hoffnung stirbt zu letzt.. schönen Tag..,-))))

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 14-01-2011 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Biolix,

Pfarrer bzw die Religionen haben auch einen Weg gefunden, das sie alleine von der gutgläubigkeit der Menschen leben können und sich nicht irgendwelchen banalen marktwirtschaflichen Gesetzen unterwerfen müssen.
Nebenbei schaffen die Religionen es aber ausgesprochen gut, sich um Steuerausgaben rumzudrücken.

mfg


Hirschfarm antwortet um 14-01-2011 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich kenne keine kannibalen deshalb glaube ich auch nicht das überhaupt irgendein mensch einen anderen frisst(ganz seltene ausnahmen bestätigen die Regel). Aber eines weiß ich ganz bestimmt: Jeder ist seines Glückes Eigener Schmid!


biolix antwortet um 14-01-2011 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nabend !

also ja HF, du willst es nciht verstehen..klar doch du warst ja der "schnellere" , ich kann dir nur nicht gratulieren, in einem System wo der 15 ha eben nicht seine Glückes Schmied sein kann gegen einen 100 ha Bauern in der Höchstebemessung.. ich war heute bei einem, der köntne nicht so wie du 600 Euro seinem nachbarn den du erst zusammengepachtet hast zahlen, denn der zahlt noch immer 450 Euro pro ha SVB Beitrag für die nächsten 5 ha, du nicht mehr, drum hast du auch im Umkreis von 100 km alles zusammen und gibtst wie du schon geschrieben hast die gesamte Förderung weiter.. das ist sicher im Sinne des "Erfinders"...
Ebenfalls kann kein Afrikaner, der die angeblich tolle Welt in Europa kennt, über den 15m hohen Zaun vor Gibraltar, sein "Glück" nicht finden... komisch die Chancengleicheit auf unserer WElt doch nicht soo für alle "Schmiede" verteilt ? ,-(

In dem Sinne wir sind keine "Schlechtreder" nur hats diese Woche der Kronberger in der Raiffeisenzeitung beschrieben, der "Wutbürger" ist hier im Forum als "Suderer" bekannt, beschreibt aber schön, wie es vielen Menschen zur Zeit ergeht...;-))

lg biolix

p.s. apropos raiffeisenzeitung: steht da echt in einer riesigen Überschrift sie wollen einen marktanteil in OÖ von 88% erreichen.. leist die WEttbewerbsbehörde keine Raiffeisenzeitung ? ,-)))

j


ah1 antwortet um 14-01-2011 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lieber biolix, es besteht für für jeden landwirt die möglichkeit in die sv-option zu wechseln!
wer das nicht kapiert ist selber schuld! das ist dann einfach die falsche betriebswirtschaftliche entscheidung, und katastrophal wirtschaftende betriebe dürfen nicht deswegen noch mehr gefördert werden!


Tyrolens antwortet um 14-01-2011 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eben. Das wundert mich seit Jahren, warum die größten Jammerliesln nicht optieren.



biolix antwortet um 14-01-2011 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Komisch, habt ihr noch nie was von mindest SV Beiträge gehört ? Inkl. das eben das SV System umgekehrt degressif ist, merh bevorteilt, egal auch mit option ink. der Höchstbemessung eben, das vergesst ihr dann immer, oder ?


Interessierter antwortet um 14-01-2011 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja, und wie hoch sind diese Mindesbeiträge ?


ah1 antwortet um 14-01-2011 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mit sv-optierung sind die chancen bei zupachtung aber gleich, da die beiträge ja vom gewinn abhängig sind. mindestbeitragszahler (deine ach so armen "kleinen" )zahlen somit bei zupachtung 0€ mehr!!! sollte sich der gewinn über die mindestbeitragsgrundlage erhöhen, gibts erst recht keinen grund zum jammern - dann nur weiter so!!


teilchen antwortet um 14-01-2011 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix

Ich kann nur meine Aussage wiederholen:
"Klar, Schmuddelfirmen gibt's immer ein paar, die so etwas vielleicht praktizieren, aber das wird nie die Masse sein."
Außerdem, wenn es die jetzt schon gibt, was soll dann am 1.5. noch viel anders werden?
Wir wissen, dass das illegal ist, ich habe nichts davon gehört, dass es ab 1.5. legal sein soll.


@gdo

Nicht alles, aber vieles. Ich hoffe, Du diskutierst auch in Börseforen mit, wo eigentlich Dein Fachgebiet sein sollte, oder nehmen sie Dich dort etwa nicht mehr ernst?



biolix antwortet um 14-01-2011 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo !

Grundsätzlich ja super die Option, warum sagt das dann die Vertretung nicht einem jeden und hilft dabei, z.b. Kurse etc. ??
ABer andererseits Steuerberater brauchst und die freuen sich inkl,. der aufwand wenns "nur" um ein paar tausender geht... inkl. was macht die SVB dann ?? Noch mehr Zuschuß vom Staat ? Warum holt sie sichs nicht von denen die pachten können um 600 ??

hier der Grundbeitrag, hilft mir wer, sind da "Optionierer" auch bevorteilt ?

https://www.sozialversicherung.at/portal27/portal/svbportal/channel_content/cmsWindow?p_pubid=2255&action=2&p_menuid=2905&p_tabid=4

lg biolix


Hirschfarm antwortet um 14-01-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix: Zum wiederholtenmale: Die Chance der kleineren ist es an größere zu verpachten und dadurch einen Gewinn zu erreichen den sie bei Selbstbewirtschaftung nie erreichen könnten. Was ist besser: Den erwirtschafteten Gewinn der Landtechnikindustrie zu opfern oder rationell arbeiten und den Gewinn an die Grundstückseigentümer aufzuteilen?


ah1 antwortet um 14-01-2011 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jaja biolix, schaffen wir den wettbewerb ab, es lebe der kommunismus!!!

hirschfarm hat schon recht:
eine gewisse größenordnung ist halt schon erforderlich um von erwerbslandwirtschaft reden zu können. mit 2-3 ha mit kompletter eigenmechanisierung und ohne sonderkulturen,... wirds nicht funktionieren. solchen bleibt ja noch immer die möglichkeit zu verpachten und als hobby seinem verpächter zu helfen, der wird sich sicher freuen, vielleicht zahlt er dann noch ein bisschen mehr pacht! ;)


Interessierter antwortet um 14-01-2011 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hirschfarm, ein zB 50 Jähriger verpachtet und dann ?

Hilfsarbeiter am Bau unter fremdsprachigen Vorarbeitern ?


biolix antwortet um 14-01-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke Interessierter, nd es redet keiner von 2-3 ha, wir reden nun schon von 20-30 ha Betrieben ihr kennt das ja genau, und dann zahlst noch mehr, und bis es kracht und was haben wir dann ? Keine Höfe mehr, verfallen "Buden", Monokutluren, altes Wissen weg etc.
Und darum auch der teilchen ins stammbuch geschrieben, wo sind die Arbeitsplätze, weißt du was "kultur" vernichtet wird am Land ? wie die Dörfer aussehen ? wo früher ein dutzend Kinder am Dorfanger gespielt haben, alles leer, ausgestorben.. wie schon gesagt der schönste Beruf, den man noch mit viele Liebe betreiben kann, und wollen wir wirklich alles Industrialisieren ? Unser wWichtigstes ?

Ich lade dich ein, ich hoffe du hast zeit teilchen, dann verstehst vielleicht mehr, schreib mir ob du kommen kannst, Prof haiger ist sehenswert..;-)

Prof. Alfred Haiger spricht am 19. Jänner 2011, 18:30 Uhr, zum Thema "Ökosozial - bäuerliche oder industrialisierte Landwirtschaft".
auf der BOKU in Wien...

lg biolix


Tyrolens antwortet um 14-01-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn ein Landwirt nicht mal dazu fähig ist, im Falle eines Optierens seine SV-Beiträge selbst auszurechnen, kann er gleich ein Ticket bei der Lebenshilfe lösen. Das ist einfache Arithmetik. Kann im Prinzip jeder Fachschüler, wenn man es ihm richtig erklärt. Zumindest Handelsschüler können das.


Die biolix'sche Bauernhofromantik kann auch nur von einem kommen, das nicht in der Landwirtschaft groß geworden ist, ergo keine entsprechenden Wurzeln hat.
Frag mal die Alten, die, die heute 90 Jahre alt sind. Die sind heilfroh, dass die gute alte Zeit längst vorbei ist.


MF7600 antwortet um 14-01-2011 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolx
deine herumreiterei auf 600€ pacht nevt schon ein wenig!!
wenn du nicht in der lage bist mit deinem hochproduktiven biobetrieb diese summe pacht zu verdienen dann bitte verpachte!!!
bin ich der meinung von hirschfarm, anstatt unproduktiv mit 20 ha dahinzuwurschteln, von der substanz zu leben und so sein eigenkapital zu vernichten wäre es besser zu verpachten!
auch ah geb ich recht mit der möglichkeit zu optieren hat jeder chancengleichheit beim pachten!


MF7600 antwortet um 14-01-2011 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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folklore- die gute alte zeit!!!!
also ich möcht jetzt schon nicht mehr so leben müssen wie vor 15 jahren!!


ah1 antwortet um 14-01-2011 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ interessierter:
wenn ihm durchs verpachten mehr bleibt, wieso nicht? wenn er keine bessere qualifikation vorweisen kann und nicht zu hochwertigeren arbeiten zu brauchen ist, wieso will er als selbstständiger (=landwirt) mehr verdienen können als fremdsprachige vorarbeiter? nörgeln dass nichts übrigbleibt, aber noch mehr nörgeln, wenn man was anderes machen soll - typisch!

@biolix:
die sv-optierung schafft monokulturen,lässt altes wissen verschwinden und vertreibt spielende kinder vom dorfanger - deine gedankengänge sind faszinierend - du bist ein fall für die psychiatrie!!!




MF7600 antwortet um 14-01-2011 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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monokulturen in österreich ist ja schon ein witz!!!
mit unseren schrebergartlackerln,.....


rusticus antwortet um 14-01-2011 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ICH SCHMEISS MICH WEG!!!!!! *looooool*

so eine unterhaltsame diskussion habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen.

ich muss euch aber zu einem teilerfolg gratulieren! ihr habt meine größte bewunderung, da ihr mit viel geduld und ausdauer dem biolix immerhin eine homöopathische dosis verständnis eingeimpft habt, woran ich in gefühlten 99 einträgen gescheitert bin. waaahnsinn!!!

vielleicht freue ich mich ja zu früh, aber es überkam mich das gefühl, dass er das mit der sv-option streckenweise verstanden hat.

die hoffnung stirbt zuletzt....:-))))




ah1 antwortet um 15-01-2011 00:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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naja rusticus, obs biolix wirklich verstanden hat? ich glaub er will es gar nicht! ;)

eigentlich will ich ihn auch gar nicht bekehren oder aufklären, sondern nur den vielen anderen mitlesern klarmachen, dass sich so ziemlich alles, was biolix von sich gibt in rauch auflöst, wenn man weiß wie es wirklich ist.
Leider schreibt er ja immer viel und zumeist sinds auch endloslange beiträge, in denen er viel redet und nichts sagt.
Aber manchmal wird mir dieser blödsinn dann einfach zuviel, dann versuch ich gewisse dinge richtigzustellen, auch wenns mühsam ist!

in diesem sinne: lasst euch von leuten wie biolix nicht verarschen! :)


biolix antwortet um 15-01-2011 06:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen !

also wo sich was in "Rauch" auflöst, sehe ich überhaupt nicht, auch wenn 4 "Ignoranten" ( einer davon versteht nichtmal was an 70% Mais ne Monokultur ist ) es os meinen aber wenig Fragen beantworten sondern sich immer nur einzelne Sätze raus glauben und mich runter machen wollen, aber so seo es... ;-))

Fakt ist: SVB Beiträge betragen für Kleinbetriebe bis 500 Euro ! Fakt ist Die SV Beiträge sind ob Pauschalierung oder Option, verkehrt degressiv, d.h. werden weniger umso höher der Gewinn, bis sie dann sogar in der Höchstbemessung enden.

Das trägt nicht zum fairen freien WEttbewerb bei, weil die Ungleichheit z.b. bei einer Zupacht eine Ungleichheit von 0-500 Euro ausmacht , kapiert, Freunde, das konntet ihr nicht weg reden... ;-)

So nun weiter, mir wurde nciht beantwortet bzw. ändert sich an der Umstand das alle "Optieren" nichts, weil der in der Höchstbemessung immer einen Vorsprung hat, sie mindert es vielleicht ab, weil alle weniger zahlen, aber der Umstand bleibt...

Nun weiters, wenn die Optierung so gut ist, warum wird die Pauschalierung von der Vertretung so hochgelobt bzw. sogar nun pauschalierungsgrenzen erhöht und als Erfolg verkauft ?
Was passiert mit der SVB der Bauern wenn alle optieren und alle z.b. nur mehr Mindestbeiträge zahlen ?
Ihr beschwert euch das die "Sofabauern" so viel verdienen, und dann zahlt ihr gerade den "Sofabauern" 600 Euro und mehr Pacht , wie passt das zusammen ?
Was denkt sich da die Politik in Sachen Agrarförderungen, wenn die soviel Zahlen können ?

lg biolix

p.s. einstein, ich habe die Option schon vor Jahren verstanden, und gemerkt wie die SVB der Bauern, darunter "Leiden" muss, und siehe da der Staatszuschuss ist schon über 80%, komisch...weiter hab ich keine "Baunerhofromatik", nur wenn man immer von Chancengleichheit spricht sollte man auch die Chancenungleichheit betrachten, udn man will nicht 90 jahre zurück , sondern man schau sich an was sich die lettze 20 Jahre verbessert hat, oder ob das System nicht einer Korrektur bedarf, und diese schon dringend notwendig ist...


ah1 antwortet um 15-01-2011 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wär ja zu schön gewesen! ;)))

du sagst: "...wir reden schon von 20-30 ha betrieben..."
wenn dieser in der sv-option 500 Euro/ha zahlt, stimmt etwas nicht, außer er ist ein böser, monokulturanbauender kapitalist!!

du hast immer noch nicht kapiert dass sich bei sv-optierung der sv-beitrag bei zupachtung NICHT um 500€ erhöht, sondern eben nur anteilsmäßig vom zusätzlichen GEWINN. rauch, rauch, rauch,...

und um die svb nicht direkt fördern zu müssen, soll man deiner meinung nach viele kleine betriebe mehr fördern, damit diese das geld an die svb weiterleiten können - der sinn ist mir nicht klar - ausser du hast svb-aktien? ;))


biolix antwortet um 15-01-2011 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Du kannst keine Denkfehler haben ??

Also, der Abstand zwischen den 100 ha optionieren udn dem 15 ha optionierer bleibt mal immer gleich, weil das SVB System immer verkehrt degressiv ist, darum zahlt bei Zupacht der 100 ha optierer immer weniger beim selben Gewinn !!! Verstanden ?? ;-)))

WEiters die SVB : ISt es besser Arbeitsplätze zu erhalten, oder Arbeitsplätze sogar noch zu vernichten, und dann noch Steuergeld im selben Ausmaß in die SVB zu stecken ??
Darum ist ja doch der Vorschlag so gut, z.b. die erste Säule, die ZAs auf die SVB Höhe zu begrenzen, dannhat man 2 Fleigen mit einer Klappe.. ;-)))

ja und siehe anderen threat, wenn die "Großbetriebe" lt. mfj so viele Arbeitsplätze schaffen, dann ist es ja nur von Vorteil.. ;-)))

lg biolix

p.s. und gewöhn dir die Überhheblichkeit mit "Rauch, Rauch, Rauch" ab, bevor du nciht mal verstehst was ich meine.. mir zeigen viel Einträge hier das viele viele mehr nun das "System" verstehen inkl. die mails die ich bekomme, und mir am meisten daran liegt, eben nciht wie in "totalitären Systemen" alle hoch gebildet sein sollen .. ;-))


MF7600 antwortet um 15-01-2011 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix
wirst wunderlich???
wennst mit 15 ha den gleichen gewinn machst als mit 100 ha wo ist dein problem?
und bei zupachtung ist der kleinere dann nicht benachteiligt!
unproduktive arbeitsplätze sind nicht unbedingt um jeden preis zu erhalten!


biolix antwortet um 15-01-2011 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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eben , auch den "letzten" werde ichs nicht erklären können..;-))

Aber mf, wenn er den selben Gewinn macht, ist er auf Grund der verkehrten Degression und eben der Höchstbemessung immer im Nachteil... endlich kapiert ? ist für Manche schwerer, die nicht glaube das 70% ( lt Grünen Bericht Stmk ) Mais , der Ackerfläche, Monokulturen sind, das verstehe ich schon.. ;-)))

Unproduktive Arbeitsplätze ?? Komisch wo, eben die können sogar Produktiver sein und sind eben schon durchs angesprichene System schon benachteiligt, stell dir vor die haben noch den höheren Gewinn, zahlen sie noch mehr SVB... "non kapischooo" ? ;-)))))


lg biolix


rusticus antwortet um 15-01-2011 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ah, mf

irgendwie hab ich's geahnt, aber mein grenzenloser optimismus hat mich schon hoffen lassen...

@biolix
wenn du weniger schreiben und mehr LESEN würdest, hättest du die antworten auf die meisten deiner fragen (oder auf alles, was dir "komisch" vorkommt)

aber ich nehme endgültig zur kenntnis, dass in deiner welt die hektar pensions-, kranken- und unfallversichert sind und nicht der bewirtschafter derselben.

weiters nehme ich zur kenntnis, dass du als großmütiger umverteiler ja gerne 30% deiner förderungen an bedürftige weitergeben würdest - vielleicht kannst du uns mal berichten, wen du hier so großzügig unterstützt?


ps: hast du eigentlich als erfinder des begriffes "verkehrte degression" das copyright dafür??




biolix antwortet um 15-01-2011 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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MZ !

also ich erkenne nicht das du was "arbeitest" oder etwas verstehen möchtest Einstein...
Bringst uns im anderen threat zeigst nciht auf was uns in die "Steinzeit" zurück bringt, und auch hier kann man alles nachlesen was dich eigentlich bewegt, so in der Art "Mir ein wenig mehr, dann passts schon.." , das ist eben nicht meine Einstellung..;-)

Schön ist das es schon viele merken udn kapieren, das macht das LESEN und das SCHREIBEN um ein vieles leichter.. ;-))

lg biolix

p.s. ja klar ist schon geschützt, und sehr erfolgreich, wennst es sogar du verstehst...
Und "Ökosoziale" Projekte gibts sooo viele, udn so bald du mir deinen Namen, Adresse, Jo etc. mailst , werde ich sie dir Preis geben..;-)
aber eines könnte das sein: http://www.youtube.com/watch?v=Og9TprDVUJg
;-)))


MF7600 antwortet um 15-01-2011 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also biolix????
bist jetzt wirklich reif für die klapse?
lebst du von den hektar oder vom gewinn??
wenn ich optiere zahlst vom gewinn deine sozialversicherung wurscht wieviel ha!
oder gehst du wurschtsemmelkaufen auch mit hektar?


MF7600 antwortet um 15-01-2011 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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und wegen ein paar zwergenäcker in der steiermark(bekanntliche agrarmonokultursteppe) wo ein wenig mais gebaut wird gleich von ach so schlimmen monokulturen zu sprechen - lächerlich!!!
wäre wünschenswert den maisbau endlich gscheit zuzulassen ohne diesen blöden 66 und 75% bestimmungen!!


MF7600 antwortet um 15-01-2011 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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eine 70 % monokultur?!!! hahahah
gibts auch eine 20% monokultur?!!!


MF7600 antwortet um 15-01-2011 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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noch etwas biolix:
recherchier mal die mindest SV- beträge beim optieren und dividiere durch deine 15 ha!
kenn einen jungen landwirt der SV- optiert, hat die (bis vor 3jahren verpachtete) elterliche landwirtschaft mit 20ha übernommen reaktiviert und jetzt mit pacht schon 65ha! zahlt immer noch gleiche sozialversicherung.


ah1 antwortet um 15-01-2011 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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oh mein gott!!

also biolix will AGRARförderungen/subventionen umverteilen in die sv!!!

mir fehlen die worte


MF7600 antwortet um 15-01-2011 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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diskutier nie mit idioten, denn du musst dich dazu auf ihr niveau begeben und sie schlagen dich dort mit erfahrung!! hab ich so oder so ähnlich letztens gehört.


biolix antwortet um 15-01-2011 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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;-)))

was habt ihr 2 für eine SChulbildung ? ;-))

MF dir etwas zu erklären ist nicht mehr sinnvoll, aber es sind ja genug andere da..;-)

aha, von was für einen Geld zahlen die Bauern ihre SV Beiträge wenn bis 80% von ihrem Gewinn von Agrarzahlungen kommt ?

Und eigentlich will ich das gar nicht, denn eigentlich wennst lesen kansnt wirklich nur eine Deckelung ( sogar eine EInsparung !!! ) der ZA Zahlungen auf die Höhe des SV Beitrages..;-)

lg biolix


Hirschfarm antwortet um 15-01-2011 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Solange es keine Zusammenlegung der einzelnen Sozialversicherungen zu einer Einzigen kommt, solange ist es auch sinnlos dorthin etwas zu zahlen.
mfg



ah1 antwortet um 15-01-2011 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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höhere berufsbildende. hast du eigentlich irgendeine landwirtschaftliche ausbildung um gewisse zusammenhänge zu verstehen?


biolix antwortet um 15-01-2011 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aha, das ist also das Problem, ich habe die Gehirnwäsche der LW SChulen nicht mit gemacht, das haben mir schon vile gesagt.. ;-))

aber die haben alle gemeint, das dies ein großer Vorteil ist.. ;-))))

Aber aha du hast ja fast alles schon verstanden, was gibts für ein Problem ?
Inkl. von oben sind noch einige Fragen von mir offen, die kannst ja gerne noch beantworten, vielleicht geht mir ja eine "agrarisches" Licht auf, ich denke diese Logik ist in allen Bereichen gleich... aber vielleicht hast du ja die bekannte "Bauernschläue"... ;-)))

lg biolix


edde antwortet um 15-01-2011 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix

du könntest uns aber sehr gerne etwas von deiner sicherlich im übermaß erfahrenen ÖBB-Schläue zukommen lassen wenn dir die schläue der landwirtschaftlichen schulen suspekt erscheint .

mfg


rusticus antwortet um 15-01-2011 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ist echt zum totlachen heute!!!!

da fragt einer nach der schulbildung eines anderen und ist selbst mit der deutschen sprache derart auf kriegsfuß, dass man es mit "normaler" bildung enorm schwer hat einen zusammenhang beim geschreibsel zu erkennen.
nach einem sinn zu suchen wäre ohnehin der griff nach dem unmöglichen....:-)))

DANKE für die gute unterhaltung!




Fallkerbe antwortet um 15-01-2011 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dumme Leute gibts in jedem Stand.
das fatale ist doch, das die Bauernschaft solche Vollkoffer, die eine minus kaum von einem plus unterscheiden können, noch in irgendwelche Funktionen wählen.
Das Ergebniss derartig (un)qualifizierter Tätigkeiten erleben jetzt grad die Biogetreidebauern.
Da stellt sich doch die Frage, hat die Bauernschaft wirklich keine fähigeren Funktionäre aufzubieten?
mfg





sturmi antwortet um 16-01-2011 00:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ah1
Er har den Montessori(Kindergarten)-Kurs besucht! ;-)) Darum kann er auch die Welt ernähren mit dem autarken Demetergroßbioförderoptimiererhof seiner Frau! :-P
MfG Sturmi


ah1 antwortet um 16-01-2011 05:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bedenkliches Fördersystem
unser aller biolix lässt wieder einmal alle fragen offen und beleidigt in einem beitrag einen gesamten berufsstand, den zu "retten" er als seine lebensaufgabe ansieht. respekt... oder eigentlich mitleid vor so geballter blödheit und ignoranz!!

betriebswirtschaftliche ausbildung hast scheinbar auch nicht genossen. zum wiederholten mal: es gibt auch bei "kleineren" betrieben eine kostendegression durch zupacht, was du aber immer falsch darstellst.
ein zusätzlicher ha kommt dem kleinen mindestbeitragszahler NICHT teurer als dem großen höchstbeitragszahler, sondern ebenso auf 0€!

dass größere einheiten in gewissen bereichten effizienter sind ist nun mal fakt (schreibst ja selbst immer), aber da effiziente, produktive und wettbewerbsfähige betriebe in deiner ideologie böse sind und rationelles denken für dich ein fremdwort ist, gilt es für dich dies zu verhindern.

deine überheblichkeit gegenüber absolventen landwirtschaftlicher schulen ist schauderhaft!
ist halt blöd, wenn man "linkslinker kommunismus und terrorismus" als seine "ausbildung" vorlegen kann, womit man aber in der produktiven arbeitswelt nicht viel anzufangen weiß, außer vielleicht bei §278a-unternehmen! ;)


biolix antwortet um 16-01-2011 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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GM !

;-)) ja wenst lesen kannst aha, habe das nicht ich gesagt, sondern es haben mir schon viele BäuerInnen Kollegen gesagt, das dies vielleicht meiner großer Vorteil wäre, und das Wort "Gehrinwäsche" wäre mir so nie eingefallen... inkl. natürlich das ich niemanden Beleidigen will damit, schon gar nicht den gesamten Berufsstand, weil manche haben gar keine "hohe" LW Schulbildung.. ;-))

Andererseits weiß ich nicht was "links Kommunistisch" ( und das terorischtisch solltest du zurück nehmen, das ist ja schon fast wieder ne strafrechtliche Verleumdung ) an einer HTL Matura mit nachher 4 Semester BW auf der WU neben dem 1. Job ist.. ;-)

WEiters wirst du ah auch eben das schon verstandenen "verkehrt" degressive SVB System verstehen, wo umso mehr Gewinnn du hast, du immer weniger für den Zuwachs zahlen musst..

lg biolix


MF7600 antwortet um 16-01-2011 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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umgekehrt wärs auch blöd nicht?
du BW- wunderwutzi kannst mir auch sicher erklären wieviel mindest-sv ein optierender 15ha betrieb /ha bezahlt! und wieviel er /ha zupacht bezahlt?!!



ah1 antwortet um 16-01-2011 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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fühlst dich bei "linkslinker kommunismus und terrorismus" persönlich angesprochen? hast schuldgefühle? ein fall für die staatsanwaltschaft? ;)

bei einer landwirtschaftlichen grundausbildung lernt man auch dinge wie sv, einkommensermittlung,... wenn einem das know-how fehlt um erfolgreich einen beruf ausüben zu können, ist man ohnehin falsch am platz.

bei sv-optierung gibt es eben keine degression, der beitrag wird mit EINEM %-satz vom gewinn berechnet. mindest- und höchstbeiträge (die sind dir ja ein dorn im auge) gibts natürlich wie in JEDEM sv-system und haben auch ihre berechtigung um etwas mehr gerechtigkeit in die sache zu bringen.
du scheinst allerdings vom ganzen svb-system und den vielen möglichkeiten gar keine ahnung zu haben. am besten schaust auf www.svb.at oder holst dir information von der lk.

alle möglichkeiten des steuer-,... rechts auszunützen gehört zu einer unternehmerischen selbstverständlichkeit, im gegensatz zu liebhaberei und hobby, aber dieses böse unternehmerische denken ist ja zu verteufeln!


biolix antwortet um 16-01-2011 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also schreib, das du die Ausbildung, wie du oben beschrieben hast, nicht auf mich bezogen hast !

Weiters wo wird egal wie hoch der Gewinn ist in der Option immer der selber % Satz angewendet wird für die SVB Pflicht ?

g biolix


ah1 antwortet um 16-01-2011 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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geh zur lk, da gibts experten für sv-recht!


rusticus antwortet um 16-01-2011 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also gut - auch wenn wir keinen bildungsauftrag im engeren sinn haben, verstehe ich es als sozialprojekt, dem biolix ein paar basics mit auf den weg zu geben.

zitat:
"Weiters wo wird egal wie hoch der Gewinn ist in der Option immer der selber % Satz angewendet wird für die SVB Pflicht ?

ich versuche mal, einen sinn in der frage zu erkennen...

ok - vielleicht eine kleine sonntags-lektion:

1) fakt ist: die sv-beiträge berechnen sich immer (ja biolix - IMMER!) vom einkommen (nicht ha oder sonstwas)!

2) %-sätze:
pensionsversicherung - 15,25%
krankenversicherung - 7,65%
unfallversicherung - 1,90%

3) dann gibt es aufgrund einer gewissen sozialen gerechtigkeit (?) die mindest- und höchstbeitragsgrundlagen (soviel denke ich, weißt du ja)

4) detail am rande: die unfallversicherung ist eine betriebsversicherung und fällt auch an, wenn man außerlandwirtschaftlich über der höchstbeitragsgrundlage ist.

5) im fall der sv-option werden die beiträge um zusätzlich 3% erhöht (= "strafzuschlag" für jene, die ihr einkommen ehrlich ermitteln...)

also biolix - wie du siehst, sind es immer die selben %-sätze.

ziel dieser lektion sollte sein, dass du künftig zumindest zu diesem thema nicht mehr so viel blödsinn postest!!!

aber in deinem schier unendlichen wissensdefizit wirst du sicher noch ein großes betätigungsfeld vorfinden, gell?






Interessierter antwortet um 16-01-2011 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also die höchstbeitragsgenze würde ich nicht als sozial darstellen


ah1 antwortet um 16-01-2011 15:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zur höchstbeitragsgrundlage:
personen mit hohem einkommen zahlen ja absolut schon einiges mehr als personen mit geringem einkommen, werden jedoch auch nur "normal" krank. irgendwann gibts dann halt eine deckelung


Interessierter antwortet um 16-01-2011 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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diese höchstbeitragsgrenze gibt es aber nicht nur bei der krankenversicherung


ah1 antwortet um 16-01-2011 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ok, er hat auch nicht mehr unfälle! ;)
und weil man keine zu hohen pensionen haben will, gilts sie bei der pv auch!


biolix antwortet um 16-01-2011 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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;-))) Einstein, und ??
Was ändert das an "verkehrt degressiv" und das einer in der Höchstbemessung z.b. bei zusätzlicher Zupacht einige hundert euro pro ha mehr ausmachen kann, und er somit im angeblich freien Wettbewerb keine Chancengeleichheit hat ...

Ach jetzt, versteh ich auch warum die vom Hayek Insittut meinen, "die freie Marktweirtschaft regelt alles von selbst"...aso ist das gemeint.. ;-(

Und dann lass dir das mal vom Tiroler erklären, wenn es bei manchen Großbetrieben schon um einen Gewinn von wenigen Euro pro ha geht., was gewinn und Verlsut ausmacht, obwohl die ja angeblich noch vieeeeeeeeeel effizienter sind, wie passt das zusammen ?

lg biolix

p.s. aha, so schaut deine Auskunft aus mager, ich verweise dich auf den Grünen Bericht wo die "verkehrte Degression" in den bäuerlichen SVB Beiträgen auch nachlesen kannst, würde mich sehr wundern wenn das bei der Option anders wäre...
Und bitte sagt jetzt nich t auch noch jeder soll versuchen in die Höchstbemessung kommen, denn dann zweifle ich wirklich daran was ihr für eine ehrliche Ernkenntnis aus den letzten 40 jahren halbwegser sozialen demokratischen Markltwirtschaft gezogen habt, die halt nun ein wenig Korrekturen von nöten hätte.....;-))


ah1 antwortet um 16-01-2011 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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er kapierts einfach nicht!

wennst noch fragen hast formuliers bitte in einer frage und du wirst hier im forum sicherlich von geduldigen leuten eine antwort bekommen! also: was genau verstehst du jetzt noch nicht?


rusticus antwortet um 16-01-2011 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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biolix!

ich schlage vor, du lässt dich schleunigst therapieren!!!

soviel dummheit gepaart mit unendlicher ignoranz hab' ich wirklich noch nicht erlebt.

ICH MAG NICHT MEHR!!!


ein verzweifelter rusticus.

ps: 4 von 10 können nicht prozentrechnen - und das sind über 80%!
(das war jetzt wahrscheinlich "verkehrt degressiv" oder sowas, gell???)




biolix antwortet um 16-01-2011 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo !

Ich meine jetzt habe ichs schon für "Dummerchen" erklärt und viele hier werdens verstanden haben, es reicht wohl. wir können die Diskussion ruhig schließen, ich habe wieder viel gelernt, eben ah das du mir keinen link liefern kannst, der uns lalen zeigt, das bei einer Option immer der selbe Prozentsatz vom Gewinn, egal wie hoch er ist, eingehoben wird, so einfach ist die Frage, du hast es oben behauptet und dann als antwort gegeben "geh zu lk , experten für lk Recht..". , ich dacht du schreibst nur was du weißt, da habe ich mich geirrt.. ;-)

Also abschließend, meine Festellung das es keinen "freien Wettbewerb" geben kann, solange die Beitragsunterschiede durch die gesetzlich verpflichtenden SVB Pflicht in Ö, von eingien hundert Euro ausmacht, und kleinere Betriebe immer mehr pro ha zahlen auf Grund der "verkehrten Degression" ( Copyright biolix ) und der Höchstbemessung, ihr konntet mich nicht vom Gegenteil überzeugen, bzw fakten bringen die das nicht bestätigen, woher auch, wenns leider so ist...,-(

Aber wir könnten es gemeinsam ändern versuchen, im Sinne einer echten Chancengleichheit, weil ihr seit doch eh um so viel mehr Effizient und Superaaa., da ist doch einiges drinnen..... ;-)))


lg biolix



biolix antwortet um 16-01-2011 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ rusticus :

Alle tollen Eigenschaften die du mir zukommen hast lassen, nehme ich natürlich auf dich gemünzt lieber "Einstein mit der Realitätsverweigerungstheorie", denn wenn einer einen threat startet. mit einer "Steinzeittheorie", und er darauf keinen einzigen Eintrag schreibt, dann kann ich nur diesen Menschen als "ignorant und dumm" bezeichnen... ;-))))))

lg biolix

p.s. oder hast eh was geschrieben, denn viele Unterschiede zum mfj kann ich nicht erkennen, bist das eh du ? ;-))


ah1 antwortet um 16-01-2011 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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http://www.svb.at/mediaDB/667936_BW_Grundlagenoption.pdf
seite 12 gibts die sätze, wenn du schon rusticus nicht glaubst!

ich weiß schon dass du dich immer auf die höchstbeitragsgrundlage hinausreden willst, was aber nichts mehr mit der ursprünglichen aussage zu tun hat. inklusive einkommensteuer steigt die abgabenquote bei hohen gewinnen sogar langsam richtung 50%. somit sind hohe gewinne schlechter gestellt!! wo bleibt jetzt die nächste ausrede?

aber zurück zum anfang:
in deinem beitrag 14-01-2011 18:55 schreibst du, dass ein kleiner betrieb für 5ha zupacht 450€/ha mehr zahlen muss, was durch die sv-option klar widerlegt wird! und seitdem kommen nur mehr ausreden und ausschweifungen.
jeder weiß dass du nicht vom fach bist, also gib dich auch nicht als experte! verseuche nicht das ganze forum mit unwahrheiten und lügen!!

ich hoffe das verstehen ALLE AUSSER BIOLIX!


biolix antwortet um 16-01-2011 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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HallO !

na das soll sichmal jeder ansehen und die LK sollte wirklich Schulungen machen was man sich bei der SVB Optierung wirklcih sparen kann, wusste ich ja schon von einigen Bekannten, das sie teilw. nur mehr die hälfte SVB Beiträge zahlen...
Ich rede mich nciht heraus, nur sit es fakt das mit Mindestbeitrag udn Höchstbemessung der Kleine im Nachteil ist, udn wie du schön sagst, es bei der EKSt. dann sozial richtig gestaffelt ist und eben keine Andere Versicherung das hat wie die bäuerliche im SV pauschalierten System "verkehrt degrressiv"......

lg biolix




MF7600 antwortet um 16-01-2011 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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biolix wenn du auch nur schreiben würdest wovon du ahnung hast wär es recht leise um dich!!
wennst dir die argumente ausgehen wird einfach das thema geändert!!
wär gut du könntest meine letzte frage beantworten!!
du behaupest ein 15ha betrieb bezahlt 500€/ zugepachteten ha!
wenn er optiert behaupte ich er zahlt 0€/ zugepachteten ha!!
der optierende 100ha betrieb zahlt nicht weniger sv vom gewinn als der 15ha betrieb!!
wo ist da deine oben behauptete wettbewerbsbenachteiligung?
du selbsernannter experte!!! *klopfklopf*


biolix antwortet um 16-01-2011 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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MF du bist so gescheit, rechne es...

ICh rechne dir die angebliche Lüge kurz vor wie sie aha mir unterstellt hat, also kleiner betrieb ist gerade auf der Grenze der Mindestbeitragsgrundlage, pachtet ein ha dazu, macht Biogemüse mit eigener Handarbeit mit seiner Frau, und hat einen Mehrgewinn von 2300 Euro, wie hoch ist nun sein SVB Betrag für diesen ha ? Und was passiert beim gleichen in der Höchstbemessung ?
Soviel zur Lüge, ca. 450 Euro.,.. udn wenn ihr alle Beiträge gelesen habt, habe ich immer geschrieben, kann einige hundert euro Betragen...

lg biolix


rusticus antwortet um 16-01-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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rechenbeispiel biolix:

ist der kleinbetrieb pauschaliert?
wenn ja, muss er einen ha-satz von € 5.900,- haben, damit ein zusätzliches einkommen von 2.300,- herauskommt. davon kann er dann noch den pachtpreis abziehen - ist also (wieder einmal) völliger schwachsinn!!!

optiert er?
wenn er nach tatsächlichem einkommen um 2.300,- mehr verdient, zahlt er - wie jeder arbeiter od. angestellte auch - dafür seinen sv-beitrag.

und der böse mit 100ha und höchstbemessung?
der zahlt keinen zusätzlichen sv-beitrag mehr, dafür aber mind. 43,21% est (= € 994,-)!

na, klingelt das was?????




MF7600 antwortet um 16-01-2011 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wenn der einen gewinn/ ha von 2400€ hat willst mir weißmachen dass er beim pachten benachteiligt ist?!!
du hast meine frage nicht beantwortet,.....
war nur irgend eine absurde realitätsfremde abweichung deinerseits, wieder mal!!!


biolix antwortet um 16-01-2011 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Welchen Sachwert, der macht das locker beim gemüse ohne viel Sachwerte, Direktvermarktung , höchstens Saatgut, oder kann ich die eigene Arbetiszeit abschreiben , ich denke nicht.. das ist der REINGEWINN von 2300 !!!! schwachsinn oder möglich ? ,-))

Und was die EST angeht, aso also kommt dann die Steuer doch , darum also die Pauschalierung doch besser ? klingeln nein, bei dir schon lange nicht, dann schreibt er ja die Gebäude ab die er die letzten 3 Jahre vor der Zupacht gebaut hat, und das kann er sich auf die EST anrechnen, auf die SV Beiträge ja leider nicht... ;-))) klingelts da bei dir.. ;-))

g biolix


biolix antwortet um 16-01-2011 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mf na sicher, weil er es ja mit seiner Arbeitszeit, den Unterschied herein arbeiten muss, und der andere hat den Vorsprung...kapiert... ;-)


rusticus antwortet um 16-01-2011 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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frage an das forum:

kann irgendwer dem geschwafel von sachwert, reingewinn, gebäudeabschreibung, einkommensteuer, sv-beiträge, etc. folgen???

wenn biolix über solche dinge schreibt ist das so, als würde ich täglich über quantenphysik referieren - davon habe ich nämlich genau so viel ahnung....*g*




ah1 antwortet um 16-01-2011 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lieber biolix!
du hüpfst von einem fettnäpfchen ins nächste:

bei 2300€ gewinn/ha bleibe ich natürlich in der vollpauschalierung, ebenso wie in der sv-berechnung nach flächenbetrieb.

dann zahlt der kleine seine 450€ sozialversicherung, der große mindestens 1000-1150€ einkommensteuer. zusätzlich ist beim großen die steuer endgültig weg, der kleine lukriert von seinen 450€ sogar noch pensionsanspruch!

Wer hats nun den vorteil????


ah1 antwortet um 16-01-2011 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ohhhh, rusticus hat scheinbar auch eine betriebswirtschaftliche ausbildung! ich freu mich! :)))

ist doch unser aller biolix der einzige, der es nicht kapiert!!


MF7600 antwortet um 16-01-2011 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lieber biolix siehst du wozu die gehirnwäsche einer guten landwirtschftlichen ausbildung gut ist?!!
da helfen auch 4 semester BW studieren nix ;-))


biolix antwortet um 16-01-2011 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Fettnäpchen ? wo.. ungleicheiten wo man hin sieht.. und jeder sucht sich aus was er braucht das das SV System ja schnell "stirbt", gratuliere, das ist dann die freie Marktwirtschaft.. aha darum wer nichts verdient und trotzdem angeblich so effizient ist geht dann in die Optierung..
danke aha , wieder was gelernt.. ;-))

lg biolix


ah1 antwortet um 16-01-2011 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wo bleibt in deinem beispiel nun der nachteil des kleinen betriebes? ich bin gespannt!!


biolix antwortet um 16-01-2011 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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10 mal erklärt, Mindestbeitrag, Pauschalierung wo noch 90% drin sind du wirst sie aber da raus holen aha, und natürlich die Höchstbemessung..


ah1 antwortet um 16-01-2011 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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:)))))

der ist ja vollkommen am ende! ich lach mich tot! ignoriert die oberen ca. 100 beiträge und fängt wieder von vorne an.

ich hab bei biolix schon langsam das gefühl dass er nur ein bot ist.


MF7600 antwortet um 16-01-2011 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also unser grüner öbb robin hood, der alkoholix is mir nimmer wurscht!!
ist ja schon ein richtiger waldviertler dickschädel!!
wenn die argumente ausgehen fangen die wilden rundumschläge an,...
is ja lächerlich-erbärmlich!
hat nie antworten nur immer neue ausflüchte,...
anstatt zu sagen, ok ich kenn mich nicht aus, hab mich geirrt, fängt er dinge herbei die gar nie zur debatte standen!?!


biolix antwortet um 16-01-2011 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Apropos ganz vergessen, und natürlich das gesamte SVB System der Bauern in den Ruin gefahren, auch der biolix dran schuld.. ok...ich nehms auf meine Kappe... 100 Beiträge lang habe ich ncihts anderes gesagt.. ;-))

gute nacht.. biolix

p.s. mf natürlich du bist der größte Intelligenzbolzen hier, gratuliere wirklich.. ;-)))


MF7600 antwortet um 16-01-2011 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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danke, gute nacht BW-robin!



ah1 antwortet um 16-01-2011 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jetzt hab ichs verstanden:
ein kleinbetrieb kann mit hirschfarm beim pachtzins nicht konkurrieren, weil hf ja nur auf sich selbst schaut, während der "kleine" neben sich noch das ganze svb-system erhalten muss.
braver kleinbetrieb, böser, böser hirschfarm!

ich sehe biolix´argumentenrauch schon wieder aufsteigen!


vfranz antwortet um 19-01-2011 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bravo, Bravo, Bravo, mit diesm Beitrag hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Die Bauern waren immer eine Gemeinschaft mit mehr oder weniger Zusammenhalt, aber wen es darauf angekommen ist sind sie zusammengestanden. Neid gibt es in allen Berufsgruppen.
Aber dieses unselige System der Förderungen das nur einen Rattenschwanz von einem Beamtenheer mit nach sich gezogen hat, bringt eigentlich nur unfrieden in die Bauernschaft.


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