Neuseeland stoppt chinesische Investoren

Antworten: 16
biolix 28-12-2010 19:43 - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
Nabend !

das ist wieder mal nett, egal ob es amerikanische Ölfirmen sind, oder neuseeländische riesen Milchfarmen sind, wenn da die Chinesen kommen, da hat der "freie Markt" keine Chance echt frei zu sein, bin gespannt wie das weiter geht.. ;-()

lg biolix



28.12.2010
Neuseeland stoppt chinesische Investoren

Regierung untersagt Übernahme des größten MilchviehbetriebesWellington - Die neuseeländische Regierung hat den Verkauf des größten Milchviehbetriebes des Landes an die chinesische Holding Natural Dairy NZ untersagt.


Die in Hongkong börsennotierte Natural Dairy hatte im März ein Angebot für 16 der 22 Standorte der insolventen Crafar-Gruppe vorgelegt. Der Familienbetrieb zählt insgesamt 20.000 Milchkühe und steht seit Oktober 2009 unter Insolvenzverwaltung. Rückwirkend untersagte die Regierung auch die Akquisition von vier weiteren Crafar-Standorten durch die ebenfalls chinesische UBNZ Assets Holdings Limited, die bereits im Februar erfolgt war. Auch das Amt für Auslandsinvestitionen (OIO) hatte die Übernahmen nicht gutgeheißen. Die Regierung lehnte jeden weiteren Kommentar ab.



Die Akquisitionen waren zunächst unter Leitung der chinesischen Geschäftsfrau May Wang vorangetrieben worden. Sie ist in Neuseeland umstritten und wurde Anfang dieses Monats für insolvent erklärt. Die Natural Dairy Holding hielt ihr Angebot dennoch aufrecht. Insgesamt boten die chinesischen Investoren umgerechnet rund EUR 850 Mio. für den Kauf von Milchviehbetrieben, Agrarland und Verarbeitungskapazitäten in Neuseeland. Ab 2011 greifen schärfere Kriterien zur Beurteilung von ausländischen Investitionen in neuseeländische Agrarbetriebe. Die neuen Leitlinien hatte Finanzminister Bill English Anfang Dezember vorgelegt. (aiz)






http://www.agrarheute.com/nz-china



mosti antwortet um 28-12-2010 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
sobald´s unseren mächtigen gegen den strich läuft, ist schluß mit freiem markt


Moarpeda antwortet um 29-12-2010 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
@mosti

"sobald´s unseren mächtigen gegen den strich läuft, ist schluß mit freiem markt"

na hoffentlich kapieren sie es, dass sie einen schlechten tausch machen,
wenn sie tafelsilber gegen spielzeug eintauschen.


traktorensteff antwortet um 29-12-2010 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
biolix, wo hast du damit genau ein Problem?

Ich finde es positiv. Hoffentlich wird bald erkannt, dass diese Entwicklung ein Problem darstellt. Die Chinesen haben viel Geld, sie wissen nicht mehr, wohin damit. Bei ihnen wird billig für die westliche Welt produziert, Profiteure sind einige wenige und der chinesische Staat, ein autoritärer, sozialistischer Staat, dessen Bevölkerung absolut arm ist! China muss das Geld irgendwo anlegen und sich gleichzeitig Produktionsstandorte sichern, denn China wird in Zukunft (oder heute schon?) seine mehr als 1,3 Mrd. Einwohner nicht mehr ernähren können!

Das ist alles ein Teufelskreis. Westliche Staaten lassen in China produzieren, die Arbeitslosigkeit bei uns ist deswegen hoch, die Chinesen brauchen Strom für Fabriken, bauen Wasserkraftwerke, die fruchtbare Gebiete überschwemmen und Millionen Menschen ihre Existenz (und Äcker) wegnehmen. Mit dem Geld aus der Produktion für den Westen werden Staatsanleihen und Agrarland (besonders in Afrika) gekauft! Ist doch "pervers" so ein Kreislauf, nicht wahr?

Die autoritäre, sozialistische Volksrepublik China will am "freien Markt" teilnehmen? Irgendwie ein Widerspruch in sich, für mich...


biolix antwortet um 29-12-2010 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
Serwas Steff !

ich bin ja ein wenig bei dir, nur der letzte Satz... ;-))

WEr kauft den China am "freien Markt" das meiste ab und hat daher nichts gegen ein diktatorisches kommunistisches System ? ;-(((

lg biolix


mosti antwortet um 29-12-2010 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
bin apsolut für regionalmarkt- regionale versorgung, österreichische milch österreichs konsumenten, export soll es nur geben sobald ein anderes land unterversorgt ist


Moarpeda antwortet um 29-12-2010 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
grenzenlose geschäfte....
denen die daran verdienen ist ja alles völlig wurscht.

und dass uns die globalisierungsch....e gewaltig auf den kopf fällt ist offensichtlich,
nur, keiner von den (regierungs)marionetten des kapitals würde sich dagegen aufzutreten getrauen


traktorensteff antwortet um 29-12-2010 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
@ biolix, wir alle! Leider.

iPhones (ich hab kein solches Ding) werden millionenfach für den "Westen" gebaut. Profiteure sind Apple und die Produzenten sowie die chinesische Regierung. Gerade die USA bekommen durch die Auslagerungen enorme Probleme am Arbeitsmarkt. Bei uns ist es das gleiche, Schritt für Schritt. Ich versuche, so weit wie möglich Produkte aus China zu umgehen. Ich habe kein Interesse daran, China als quasi Diktatur zu unterstützen, wo selbst das bisschen Geld, dass die Arbeiter durch den Westen verdienen, auch nicht auf absehbare Zeit eine positive Entwicklung hin zur Demokratie ermöglicht. Auf diese Produkte zu verzichten ist leider sehr schwer, mein Ersatzakku der Digitalkamera ist Made in China! Der normale Akku ist Made in Japan...


biolix antwortet um 29-12-2010 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
ja steff du sagst es.. aber Gleichzeitig schimpfen viele über den Kommunismus, wie passt das zusammen, und eben auch der freie Markt ist alles... nur wenn er dann "zurück schlägt" will man nichts mehr wissen davon.. ;-((

daher wäre mir ein ordentliche demokratische ökosoziale Marktwirtschaft lieber, mit regionalem Handeln in Kreisläufen die überschaubar sind..

lg biolix

p.s. habt schon gehört,d ie Ö Banken werden 3 Milliarden Gewinne heuer wieder machen, daher stehe ich voll hinter der u.a. Forderung von ATTAC... ;-)

Attac zum Milliardengewinn der Kreditinstitute: "Banken sollen teilen"

Utl.: 50% der Gewinne sollen staatliche Bankenrettungskosten finanzieren

Attac Österreich kommentiert die Bekanntgabe der Jahresgewinnsumme von 3,06 Milliarden Euro für 2010 durch die OeNB mit der Forderung, dass die Banken so lange die Hälfte ihrer Gewinne abliefern sollen, bis die Rettungskosten der Republik vollkommen beglichen sind. Die Republik stellt dem Bankensektor derzeit mehr als 35 Milliarden Euro zur Verfügung (7,2 Milliarden aus dem Finanzmarktstabilitätsgesetz und 28,1 Milliarden Euro aus dem Interbankenmarktstärkungsgesetz, Stand: 3. Quartal 2010) und muss sich als Gegenleistung von den Banken das Geld zurückholen - "mindestens die Hälfte der Gewinne", so Christian Felber von Attac Österreich.

"Es bricht mit jedem gesundem Gerechtigkeitsverständnis, dass die Regierung bei allen Schwachen und der breiten Bevölkerung spart und kürzt, und gleichzeitig die Banken mit 35 Milliarden Euro stützt und diese ihre dadurch ermöglichten Milliardengewinne behalten dürfen. Von der Bankenabgabe werden netto Einnahmen von 350 Millionen Euro erwartet (500 Millionen minus der gestrichenen Kreditvertragsgebühr von 150 Millionen), das sind weniger als 12 Prozent der erwarteten Gewinne des heurigen Jahres. Das ist zu wenig", kritisiert Felber.

"Von der Bankenrettung profitieren alle Banken, weil alle untergegangen wären, wenn die systemrelevanten nicht gestützt würden, deshalb sollen auch alle mindestens die Hälfte ihrer Gewinne ins Budget abliefern", so Felber abschließend.
Unbeschadet von dieser Ad-hoc-Maßnahme fordert Attac die Zerteilung der systemrelevanten Banken und die Umwandelung des gesamten Bankensektors auf Gemeinwohl-Orientierung. Nichtgemeinwohlorientierte Banken sollten als ersten Schritt von jeder staatlichen Hilfsmaßnahme abgeschnitten werden: a) Einlagensicherung, b) Zentralbank, c) Kredite des Staates, d) Rettung.

- -

Attac Position zu einem Alternativen Finanzsystem
Rückfragen: Christian Felber
christian.felber@attac.at
0676 935 90 97




Moarpeda antwortet um 29-12-2010 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
@traktorensteff

es ist sinnlos für den einzelnen, an der entwicklung etwas ändern zu wollen, aber wenn du ein gutes gefühl dabei hast ist das OK

genauso sinnlos als wenn einzelne versuchen mit dem biolandbau die bald 7 milliarden menschen zu ernähren,
als "bekanntermaßen" egoist, mach ich es für mich ;-))


biolix antwortet um 29-12-2010 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
peda gut wäre halt das man mit den eigenen Resourcen auskommt... und nicht schon 4 Welten verbaucht... die machen es uns nur nach... und das kommt dann raus.. ;-(

http://www.orf.at/stories/2033509/2033507/

China heizt Kampf um Rohstoffe an...

lg biolix

p.s. und der Biolandbau kann die Menschen locker ernähren, und sollte es auch schleunigst tun, denn gerade der Biolandbau ist zukunftsfähig... ;-))


Moarpeda antwortet um 29-12-2010 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
@biolix

ich bin ja kein freund von diktatur, aber man muss den chinesen lassen, dass sie eine handlungsfähige regierung haben, die (egoistisch und pragmatisch) für das eigenen land handelt.

was den biolandbau betrifft "wäre" er zukunftsträchtig bei (sagen wir) 4 milliarden menschen und wenn die erde (d)ein paradies (wäre)

da aber ein größerer crash ohnein vorprogrammiert ist, erübrigt sich die diskussion


sturmi antwortet um 30-12-2010 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
Zitat von Förderoptimierer Biolix:
"....der Biolandbau kann die Menschen locker ernähren, und sollte es auch schleunigst tun,..."
@Konsument
Keine Sorge, wir konventionellen Bauern sorgen auch weiterhin für Ernährungsicherheit und leistbare Lebensmittelpreise!
MfG Sturmi


biolix antwortet um 30-12-2010 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
Komisch Sturmi, wo optimiere ich Förderungen ?
Und viellecith bist du gerade der, der zu Lebensmitteldumping Preise beíträgt, denk mal darüber nach, inkl. Ausbeutung von Arbeitern ( die du selbst angesprochen hast) , der Böden etc. etc. halt dem ganzen Rattenschwanz den siese System hinter sich her zieht, und sicher nicht Zukunftsfähig ist........ ;-)

lg biolix


Moarpeda antwortet um 30-12-2010 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
@biolix

ohne, dass du darauf auch nur den geringsten einfluss hast,
du solltes dich einem traum verabschieden:

1. biolandbau kann die menschheit ernähren, oder von dem traum
2. fresser aus aller herren länder nur herein mit euch und vermehrt euch in´s unermessliche

....die realität ist ohnehin, draussen ist schon ziemlich alles abgenagt und es wird schon verhungert


helmar antwortet um 30-12-2010 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
Könnt auch mit Biolandbau möglich sein, die Menschheit zu ernähren...aber da hätt es bei 4 Milliarden mit einer beinharten Geburtenkontrolle anfangen müssen.
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 30-12-2010 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuseeland stoppt chinesische Investoren
@helmar

genau das versuch ich dem biolix seit jahren zu erklären,
wann wird er aus seinen süßen träumen erwachen ?


Bewerten Sie jetzt: Neuseeland stoppt chinesische Investoren
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;266068




Landwirt.com Händler Landwirt.com User