Antworten: 15
Kallo 28-12-2010 18:43 - E-Mail an User
Erdwärme
Gibt es eigentlich einen eigenen Tarif für Erdwärmepumpen? Wie ist die Ausbeute, meine wieviel KW Wärme kann man mit einer Pumpen-KW bekommen? Ich würde es eh nicht machen, aber es interessiert mich. Denn wenn man Erdwärmeheizer fragt, wie viel Strom die Pumpen brauchen, bekommt man keine so richtige Antwort. Nur einer hat mir gesagt, dass er 1000 € nur für die Erdwärmeheizung braucht im Jahr. Ist ein Neubau mittlerer Größe. Kommt mir schon viel vor! Da ich vor kurzem beim ihm war was erledigen, ist mir die Temperatuur eher niedrig vorgekommen, obwohl ich nicht extra kälteempfindlich bin. Selbst war er auch mit Pullover im Wohnzimmer. Habe mir meinen Teil gedacht. Haus ist aber sicher gut gedämmt. Habe schon öfters einen Beitrag gesehen, wo es um die Beschwerden bei den "Superniedrigenergiehäuser" gegangen ist, und da war auch nicht alles eitel Wonne!



TeWaKe antwortet um 28-12-2010 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
denk mal drüber nach eine infrarotheizung zu installieren. das ist genial. redwell ist einer der hersteller

auf heiße tage


mosti antwortet um 28-12-2010 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
im sommerbetrieb machst mit 1kw strom 4kw wärme, bei niedrigen temperaturen wirds eher eine stromheitzung


Kallo antwortet um 28-12-2010 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
Danke für die Antworten!
Oft ist es ein subjektives Gefühl ob es sich kühl anfühlt, vielleicht war es eh normale Raumtemperatur, und mir ist es "kalt" vorgekommen! Nur dass der Hausbesitzer selbst im Pullover da saß, hat mich verwundert. Das mit dem Verhältnis 1 zu 4 habe ich eh auch "gezapft". Und kann das stimmen, dass im Winter das Verhältnis besser ist als im Sommer? Im Sommer habe ich von einem Bekannten gehört, ist das Verhältnis eher 1 zu 3!
Was ich noch nicht erfahren habe, gibt es einen eigenen Tarif für Erdwärmepumpen, wie früher mal der "Nachtstrom" war? Sollte der gleiche KW-Preis ein, als der normale Strom, dann würde die Erdwärme nicht sooo billig sein! Abgesehen dass man keinen Kamin bzw. "schwarzen Mann" mehr braucht.
Für Denjenigen, der die ganze Energie kaufen muss, wird es sicher eher rechnen, als für einen Waldbesitzer. Außerdem fällt ja zur Genüge Abbruchholz dauernd an. Wohin damit, wenn nicht mal ein Ofen mehr im Haus/Betrieb ist.


monsato antwortet um 28-12-2010 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
hay

also ich habe seit 20 jahren Erdwärme und noch nie bereut.hab gut isoliert .dachbodenausbau 30 cm schräge 40cm in der mitte.
heize fast 400m/2
wenn ich mir holz kaufen muß und dann 10 mal angreifen bis es im ofen ist kann ich nur lachen drüber.
ich drück einmal am knopf im september und im april wieder aus das ist meine arbeit und ich kann auf urlaub fahren und nach einer woche nach hauskommen und es is warm keiner brauch mir holz einlegen damits warm ist.
mit der fußboden heizung einfach genial auch für kleinkinder die umkrabbeln.

was sind schon 1000,-euro bitte rechne mal wieviel stunden du im wald verbringst und wa der holzeinkauf kostet bzw transport usw. usw. usw.


Fendt312V antwortet um 28-12-2010 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
Allso ich habe nichts gegen Erdwärme aber eine Möglichkeit für eine Feuerstelle zum kochen und heizen ist für mich eine klare Voraussetzung. Die Abhängigkeit schafft ihr euch selber und fährt mit in dem Mäusefängerkarren der heutigen Energiepolitik. Die können euch morgen mitteilen der Strom kostet so und so viel oder er wird zeitweise abgeschaltet und machen könnt ihr überhaupt nichts. So ein Volk will man und braucht unsere Wirtschaft. Allso lasst euch ruhig vor den Karren spannen.


Kallo antwortet um 28-12-2010 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
Die "Knopfdruckmentalität" wird sich noch bitter rächen! Wir sehen ja, wie empfindlich die ganze Infrastruktur ist, wenn es mal länger Kalt oder wenn auf den Drehkreuzen der Welt mal 10 cm Schnee liegen! Die Flieger bleiben am Boden, die Züge stehen, weil zuwenig Strom für die Weichenheizungen verfügbar ist. Sollte das Wetter mal 14 tage so sein, ist die Katastrophe perfekt! Kommt der Verkehr zum erliegen, gibt es keine Ersatzteile, denn die kommen von Fernost! Hat man ja gesehen, wie die Flieger am Boden bleiben mußten wegen der Vulkanasche, die Autowerke kamen in Schwierigkeiten weil keine Autoteile zugeliefert werden konnten. Und da kann der berühmte "Knopfdruck" schon mal ins Leere gehen! Denn sollte Europa mal in eine große Kälte fallen, dann ist die Stromversorgung nicht mehr so sicher, wie manche glauben. Genauso, wie im Sommer oft große Metropole in die stromlosigkeit fallen, wei die Klimaanlagen den Strom "aufsaugen"!
Ein Haus ohne Kamin ist schon etwas gewagt! In den 70er jahren wurden in den Wohnbauten auch keine kamine eingebaut. Das wurde aber wieder geändert, jede Wohnung in Gemeinschaftswohnanlagen hat einen Kaminanschluß, wenn er auch außer Betrieb ist. Haben sich auch was gedacht dabei. Man muss aber auch ehrlich sagen, wie viele Holzheizungen funktionieren noch ohne Strom? Die Wenigsten! Abgesehn von Kachelöfen und Küchenherde. Aber Biomasseheizkesseln, da geht auch nichts mehr ohne Strom! Für das haben wir ja ein Notstromaggregat, aber gibt es auch im Ernstfall den Treibstoff dazu?


Gratzi antwortet um 29-12-2010 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
ich kenne die Firma Dimplex
ist super diese Produkte:

http://www.dimplex.at/


rotfeder antwortet um 29-12-2010 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
Hallo!
Realistisch ist ein Wert von 1:3, die Prospektangaben sind oft höher. Nur muß man bei diesen Stromheizungen den wirkungsgrad der kalorieschen kraftwerke berücksichtigen, der liegt bei 3:1.
Also wäre eine Heizung mit Öl oder Gas sinnvoller, als wenn im Kraftwerk in Simering Heizöl zu Strom umgewandelt wird und dann der Strom in Wärme.


Gratzi antwortet um 29-12-2010 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
@ monsato

gebe ich dir Recht, nur um 1000,--€ bekommst keine Erdwärmepumpe samt Zubehör. Hast auch das Baggern gerechnet?
lg Franz


monsato antwortet um 29-12-2010 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
hay
1. ein sprichwort sagt zu tode gefürchtet ist auch gestorben.

2. wer baut ein haus ohne kamin ???????? ich kenn keinen ich hab 3 obwohl ich nur einen brauch wenn die pumpe mal ausfallen sollte .

und wenn strom teurer wird wird auch der restliche brennstoff teure sprich holz was kostete holz vor 20 jahren und heut?????????
es gibt immer höhen und tiefen also lasst euch net angst machen und scheißts gleich in die hose immer.


ast99 antwortet um 29-12-2010 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
Ich habe auch Erdwärme (Flächenkollektor 400lfm) mit Fußboden- und Wandheizung, ca. 250m2 beheizt, 16cm EPS, selten unter 22 Grad (Kleinkinder im Haus), auch bei minus 20 Grad keine Probleme und "verheize" im Jahr € 800 inkl. Warmwasser ( mit 8m2 Solaranlage).
Würde es sofort wieder machen, nur den Notkamin würde ich diesmal weglassen!


rotfeder antwortet um 31-12-2010 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
Hallo!
Nochmals zur Erklärung. Eine Erdwärmeheizung wäre nur dann ökologisch sinnvoll, wenn der Strom, der verheizt wird aus Sonnenenergie, Wind oder Wasserkraft kommt. In der Realität ist es so, das im Juli, August wo diese Energien voll einspeisen, die Heizung wenig abnimmt. Aber Jetz t und im Jänner, da ist der Stromverbrauch am höchsten, der sogenannte Spitzenstrom muß aus Kohle, Öl,Gas ev. Holz und Atomkraft erzeugt werden. Geh mit offenen Augen durch die Winterlandschaft. Bei minus 15 Grad stehen die Windräder auch die Fotovoltaik ist meist verschneit und wird nicht abgeschaufelt. Wasserkraft ist im Winter auch nur mit halber Leistung verfügbar. Und bei Kalorischen Kraftwerken die meist mit Dampfturbinen arbeiten, ist nur ein Wirkungsgrad von 30 %. Das heißt von einem Liter Heizöl bekommt man ca. 10 KW/h Energie
davon gehen 3 KW/h als Strom ins Netz und 7KW/h werden als Wärme vernichtet. Darum werden Kraftwerke neben großen Flüssen gebaut, damit man mit Flusswasser die Abwärme wegbringt. Bei uns steht ein Holzkraftwerk, die haben einen Kühlturm, da geht die Abwärme in die Luft. Deshalb nur weil es eine Förderung gibt muß eine Erdwärme noch nicht der große bringer für die Umwelt sein, da steht oft die Wirtschaft dahinter.


coolenergy antwortet um 23-01-2012 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erdwärme
Vollkommen daneben , Erde ist gleich unter der Oberfläche das ganze jahr gleich warm.
Du verwechselst das mit Luft Wärmepumpen .

cool energy systems. gernot.bayer@chello.at


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