A decade of EU-funded GMO research

Antworten: 10
kotelett 19-12-2010 12:20 - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research

Die EU-Kommission hat am 9.12.2010 unter dem Titel „A decade of EU-funded GMO research“ (*) eine Zusammenfassung von Ergebnissen EU-unterstützer Forschung über genetisch veränderte Nutzpflanzen veröffentlicht. Es zeigte sich im Endergebnis exakt das, was auch bei früheren solcher Studien herauskam: Seit 1982 hat die Europäische Kommission bereits mehr als 300 Mio. EUR für die Forschung zur biologischen Sicherheit von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ausgegeben. Mehr als 500 unabhängige Forscherteams beschäftigten sich in den letzten 25 Jahren in gut 130 Forschungsprojekten mit den möglichen Auswirkungen der Gentechnik auf Mensch, Tier und Natur. Hinzu kamen etliche Untersuchungen, die auf nationaler Ebene durchgeführt wurden. Aus den gesammelten Projektergebnissen geht hervor, dass es auch in Europa immer noch „keine wissenschaftlichen Hinweise darauf gibt, dass GVO eine größere Gefahr für die Umwelt oder die Lebens- und Futtermittelsicherheit darstellen als herkömmliche Pflanzen und Organismen.“
Zahleiche der beschriebenen Forschungsprojekte hatten ausdrücklich sogar Fragestellungen in just den Bereichen zum Gegenstand, zu denen von Seiten grüner NGOs seit Jahr und Tag Bedenken geäußert werden (mögliche Umweltfolgen, Lebensmittelsicherheit und Koexistenz von genetisch veränderten und konventionellen und „ökologisch“ kultivierten Nutzpflanzen). All die skizzierten Angstszenarien sind haltlos, schenkt man den zitierten Forschungen Glauben. Damit ist einmal mehr und eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass erstens die Ablehnung der Grünen Gentechnik nicht auf Wissenschaftlichkeit und klassischer Vernunft beruht, sondern dass vielmehr diffuse Ängste und Verunsicherungen auf sie projiziert wird, und dass zweitens das aktuelle „Vorsorgeprinzip“ auch in diesem Bereich als Fortschrittsbremse wirkt.

(*) A decade of EU-funded GMO research (2001-2010): http://ec.europa.eu/research/biosociety/pdf/a_decade_of_eu-funded_gmo_research.pdf



biolix antwortet um 19-12-2010 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
komisch, allen bringts angeblich was, nur keiner wills... Vielleicht bringts doch nicht allen was, und hat gesundheitliche Auwirkungen auch noch, auf die man "aus Stand der Wissenschaftsgründe" erst nach und nach drauf kommt..;-))

Daher VOrsorgeprinzip. uns gehts schon sowieso relativ schlecht was Allergien udn Wohlstandkranheit durch "monoernährung" entsteht, da bauch ma nicht die Monokutlut fördernde Gentehcnik ind er LW auch dazu....;-))

auch erkannt hat das schon:

http://www.gentechnologie.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=198%3Ainra-das-franzoesisches-institut-fuer-agrarforschung-stellt-die-agrarforschung-mit-gvo-ein&catid=14%3Ainvkat&Itemid=42

lg biolix

p.s. kotelett du darfs aber gerne GVO Food esen und essen, erzählst uns dann wies dir wirklich geht...;-)


mulcher antwortet um 19-12-2010 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
Unabhängige Forschungsinstitute. Schmäh ole oder was?

Studien fallen immer in diese Richtung positiv aus, wo das Geld herkommt, welches die Studie bezahlt.

Wir haben eine Überversorgung und es wird nach Gentechnik geschrien.

Ich kann dem nicht folgen aber vielleicht kassierst du ja Werbungsspesen.

mfg




rusticus antwortet um 19-12-2010 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
hallo!

die angst vor dem unbekannten ist ja eine zutiefst menschliche eigenschaft.
nur hat es glücklicherweise in der geschichte immer wieder vorstöße auf unbekanntes terrain gegeben, sonst würden wir heute noch in erdlöchern leben und eine lebenserwartung von 20-30 jahren haben.
ob uns die gentechnik weiterbringen wird, werden leider auch erst unsere nachkommen beurteilen können....




mosti antwortet um 19-12-2010 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
@kot elett
schau diers mal in natura an, in den USA, welche tollen unkräuter sich schon herausgekreutzt haben, denen mit schwersten giften nicht mehr beizukommen ist. der einzige vorteil ist vom saatgut- und spritzmittelkonzern abhängig zu sein. starte einfach einen selbstversuch an dir und berichte allen nach 1-2 jahren. traue keiner statistik oder studie die du nicht selbst ´´geschönt´´ hast. wichtigste frage ist, ´´WER´´ verdient daran.


haasi antwortet um 19-12-2010 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
ich habe beim durchzappen an meinem Fernsehgerät einmal eine Doku eingefangen, wie sorglos in den ersten Jahren mit der Kernspaltung umgegangen wurde
(oberirdische Bombentests, Zuseher mit Verdunkelungsbrillen in "sicherer Beobachtung"
Autos wollte man damitbetreiben, in jedem Haushalt ein kleines Atomkraftwerk ect.

Vorsicht ist die Mutter der porzellankiste

allerdings werden die Dinge in Österreich anders gesehen als in der übrigen EU, und es wird ein Abgehen von der Nulltoleranz kommen, bei Importfuttermitteln zb.

eine Aussaat auf unseren Feldern allerdings wird uns nicht glücklicher machen, Saatgutabhängigkeit wurde ja schon erwähnt







Woodster antwortet um 20-12-2010 00:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research

Gottseidank kann man sich heutzutage informieren. Dank Internet, Google und Co.

Ansonsten wäre man der GenTechniklobby wohl hilflos ausgeliefert. Denn die schmiert so gut wie alle ihr wichtig erscheinenden Entscheidungsträger.

Ich schätze die GenTechnik in der Gefährlichkeit und Auswirkungen für Menschen höher ein, als die der Atombombe. Grund ist der globale Einsatz, ohne wirklich zu wissen, wohin das führt.

Wenn die Böden dann so verseucht sind, dass dann nichts mehr wächst, außer Unkraut dass auch mit stärksten Giften nicht mehr ausrottbar ist, wird man draufkommen, dass dies von der Wissenschaft ja nicht vorhersehbar gewesen ist...





gsiberger22 antwortet um 20-12-2010 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
Schade ist das wir Landwirte für GVO-freiheit stehen sollen, dies aber aus dem Eigenen Sack bezahlen dürfen. (Sämtliche Kontrollen AGROVET.....)


mfj antwortet um 20-12-2010 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research



Woodster ;-)))

Herrlicher Eintrag. Dank Internet, Google & Co kann man sich wissensneutral informieren...

Zum Glück sind die Medien unabhängig, werteneutral und wissentschaftlich oriteniert.

Lieber Woodster - kommt der Weihnachtsmann heuer mit dem Schlitten oder hat er inzwischen ein 3 Liter Auto.
Die Antwort geben zum Glück die Medien.

Schlaf gut !!



@Biolix - wenn alle No-GVO´s wollen, warum bezahlt dann der Handel dieses Kriterium nicht ?






Woodster antwortet um 20-12-2010 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
@mfj,

wird der oberste GenTechnik-Vertreter des Forums jetzt nervös?

Wenn du für bare Münze nimmst was du irgendwo liest, ok ist dein Kaffee. Es anderen zu unterstellen ist entweder blinder Egoismus oder ganz einfach naive Besserwisserei.

Wer seine Informationsmöglichkeiten heutzutage nicht nützt, handelt fahrlässig.
Jeder kann sich ein Bild machen. Aber wenn man aber ein (GenTechnik-) Brett vorm Kopf hat, wirds schwierig...



biolix antwortet um 20-12-2010 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
A decade of EU-funded GMO research
Danke woodster da bin ich deiner Meinung..;-)

ja mfj , keine Sorge bei Bio zahlen sies, bei konv. darfst mich nicht fragen, aber den Cent gitbs ja noch und Gentechfreies Futter geht auch ohne Soja.. ;-)

lg biolix


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