danke für mehr lohn

Antworten: 12
mosti 19-12-2010 00:00 - E-Mail an User
danke für mehr lohn
niki verkünder, bauern verdienen heuer um 12% mehr, im vorjahr die hose ausziehen und jetzt einen string zurück, ist doch ein toller erfolg



Icebreaker antwortet um 19-12-2010 00:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
12,4%.
Wenn schon, denn schon. ;-)


teilchen antwortet um 19-12-2010 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn

Ja, die Verluste von 2009 aufzuholen war wohl ein illusorischer Wunsch.
Aber da ist es wohl anderen Branchen gleich ergangen.
12,4% Einkommensplus in einem Jahr ist wohl eher die Ausnahme, das ist doch ein deutliches Zeichen dass die Nachfrage wieder anzieht.

http://derstandard.at/1292462081704/Einkommensplus-Bauern-haben-2010-wieder-mehr-verdient

@mosti - niemand hat letztes Jahr absichtlich Dein Einkommen gedrückt. Es ist allen Wirtschaftstreibenden mehr oder weniger gleich ergangen wie Dir.



palme antwortet um 19-12-2010 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn

Ja Ice, hast recht,

"wenn schon, denn schon", weil die 0,4% die machens aus
und so können auch wir "überleben".




Restaurator antwortet um 19-12-2010 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
@teilchen:
erscheint auf den ersten blick logisch für mich was du schreibst.
auf den zweiten blick würd ich aber sagen, dass das unlogisch ist. wenn die wirtschaft schlecht läuft kauft natürlich niemand neue golduhren, autos, computer, flachbildschirme, etc. damit entstehen produktions- und einkommensverluste.
essen und trinken tut man aber immer - wieso da einkommensverluste entstehen sollen erschliesst sich mir nicht - ausser vielleicht durch kürzungen von staatlicher seite.
üblicherweise wird ja in der armut mehr wert auf's essen gelegt. das "hungerleben" ist ja nur ein auswuchs einer überversorgten gesellschaft.


monsato antwortet um 19-12-2010 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
2009 minus 24% welche berufsgruppe hatte das ??????????
nur die landwirtschaft.
dann ists ein erflog wenn wieder 12,4 mal mehr wird armselig.

tatsache ist das unser einkommen auf dem niveau ist von 1995 und das ganze bei der hälfte der landwirtschaftlichenbetriebe super erfolg unserer vertreter .
nachzulesen auf der hompage der llwk.


walterst antwortet um 19-12-2010 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
@teilchen

"Es ist allen Wirtschaftstreibenden mehr oder weniger gleich ergangen wie Dir."

Mein Installateur hat mir im Sommer gesagt: "Wenn DAS die Wirtschaftskrise ist, dann bitte noch 10 Jahre mehr davon"
Ein Kleinbaggerverleih hat im Herbst gemeint: "Doppelt so viele Bagger wären auch noch zu wenig gewesen"
Der BMW-Händler spricht vom besten Jahr der UNternehmensgeschichte...

MIt dem Einkommensplus von sagenhaften 12,4% sind wir aktuell bei 88,3% vom Einkommen, das wir vor 2 Jahren hatten und wenn wir jetzt vielleicht noch 2 mal hintereinander einen großartigen einstelligen Prozentsprung nach vorne machen, dann könnten wir in 2 JAhren wieder quasi auf Null sein im Vergleich zu 2007.

Welche Berufsgruppen feiern eine solche Entwicklung als Erfolg, außer der Bauernführung?


ANDERSgesehn antwortet um 19-12-2010 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn

... wenn ich nur % höre ...

statistik ist eine hure, man/frau kann sie
drehen wie man/frau sie will.


teilchen antwortet um 19-12-2010 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn

Hallo Restaurator,

die großen Einkommensverluste in 2009 kamen ja nicht wegen zu geringer Nachfrage, sondern wegen der Kursabstürze an den Börsen. Die Preise für Milch, Getreide und Fleisch waren niedriger als im üblichen Jahreszyklus in anderen Jahren. Das hat weniger mit der Nachfrage in den Supermärkten zu tun als mit den Börsenkursen.
Und die spiegeln sehr wohl die Wirtschaftslage wieder.

Die Forderung Nahrungsmittel aus dem Finanzmarkt zu nehmen steht schon lange, nur hat sie noch keiner durchsetzen können.
Ein um fast 100% gestiegener Getreidepreis in 2010 wäre dann aber auch nicht möglich geworden.



rusticus antwortet um 19-12-2010 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
hallo!

wer über mehr oder weniger lohn schreibt, ist wohl unselbständig in der landwirtschaft beschäftigt....
wer sich allerdings als selbständiger unternehmer fühlt, wird es leicht haben, solche veränderungen zu verstehen.
wer glaubt, ein einkommensrückgang von 24% ist etwas absolut einzigartiges und in keiner anderen branche anzutrefffen, dem würde ich hin und wieder die wirtschaftsseite einer tageszeitung empfehlen. dort steht dann gerne was von "gewinneinbrüchen", die auch mal über 90% liegen können...

aber - wie gesagt: wer löhne haben will, die von sozialpartnern ausverhandelt werden, muss sich beruflich verändern. in der selbständigkeit spielt's das wohl nicht.




mosti antwortet um 19-12-2010 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
lieber rusticus: schon mal was gehört, gewinn ist was übrig bleibt, wenn alle ordentlich entlohnt sind


may antwortet um 19-12-2010 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
hallo mosti u.a
und deshalb nennt man das was übrigbleibt in der Landwirtschaft Einkommen
...aber wer weiß es schon was er Einkommen im Jahr 2009 oder 2010 hat(te)
(bin grad über eine Unterlage gestolpert - vor einigen Jahren Getreidepreis €95 je t incl.)


Hausruckviertler antwortet um 19-12-2010 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
danke für mehr lohn
Ich hab das auch in 2 Zeitungen gelesen, ist aber überall dabeigestanden, dass es im Vohjahr ein Minus von über 20% gegeben hat. Ist auch dabeigestanden,dass das jetzt Nineau von 2004 ist. Also relativiert sich diese Aussage und ist sicher nicht als absoluter Erfolg anzusehen.


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