Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen

Antworten: 37
  13-12-2010 18:01  milkmann
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Verbraucherpreis für Milchprodukte von 2000 bis 2007 um 17 % gestiegen währen der Bauernmilchpreis im gleichen Zeitraum um 6% gefallen ist !
Hier sind eindeutig unsere Molkereien und unser übermächtiger Bauernbund schuld!
Da muss sich Etwas ändern.

  13-12-2010 18:14  fgh
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Aha unsere Vertretung versagt also nur bei den Milchbauern.... ? Deshlab haben es die Kammer und der Bauernbund auch so leicht beim nichts tun, weil wir Bauern immer nur das Beste für gerade unseren Produktionszweig wollen und uns die anderen Sparten egal sind, wenn wir alle am gleichen Ziel arbeiten würden, wäre die Vertretung schon lange gefallen...

  13-12-2010 18:29  foschei
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Der Bauernbund wird von der eigenen Partei diktiert, was diese zu tun hat.War als Zuschauer bei der letzten Vollversammlung in Salzburg,da stimmt der Bauernbund die Anträge von den anderen Fraktionen nieder, der Landwirtschaftspräsident sagt nur das weiter,was ihn angeschafft wird,sprich keine eigene Meinung, also nicht die Interessen der Bauern, was mir sehr stark aufgefallen ist.
Robert

  13-12-2010 19:20  grasi1
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Ja, und im Hintergrund steht Raiffeisen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


  13-12-2010 21:09  milkmann
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
@fhg Habe nicht behaubtet das in deiner Haupterwerbsparte alles rosig ist! Erzeugerpreise sind in der Landwirschaftlichen Urproduktion überall miserabel. Auf dauer wird diese verfahrene Landwirtschatspolik sowieso nicht funktionieren laufend steigende Poduktionskosten bei fallenden oder gleichbleibenden Erzeugerpreisen. So eine Vertretung gehört abgewählt!

  13-12-2010 21:27  helmar
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Dann wirst ja sicher ein Konzept haben und damit kandidieren, oder doch nicht?
Mfg, Helga

  13-12-2010 22:35  mosti
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
in der kammer hat doch keiner einbußen und sparen müssen nur die bauern draussen

  14-12-2010 08:13  claas300
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Typisch, jeder schimpft über den anderen, das geht leichter als selbst angagiert zu sein.
Es ist generel in der Politik dass die großen Politiker dass Sagen haben. Das wäre bei jeder andaren Partei als Bauernvertreter genau das gleiche.

  14-12-2010 08:26  beatl
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
@all

Anscheinend sind auch hier nur sehr destruktive Menschne unterwegs. Eine Berechtigung zum Schimpfen besteht dann, wenn ich auch in der Lage bin ein (funktionierendes Gegenangebot. bieten kann. Jeder der kein funktionstüchtiges Konzept hat, wie es besser gehen kann sollte sehr schnell mit den schwachsinnstiraden aufhören und froh sein, dass es menschen gibt die wenigsten versuchen etwas auf die Beine zu stellen (ohne Anspruch, dass es für jeden immer richtig erscheint)

mfg
beatl

  14-12-2010 08:29  walterst
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Jeder, der in einer Mietwohnung beanstanden will, dass die Wände schimmlig sind, dass das Dach rinnt und der Putz bröckelt, soll gefälligst Architekt, Baumeister und Dachdecker sein, und sonst soll er die Goschn halten.

  14-12-2010 08:44  bioanz
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Deine Antworten sind ja so hilfreich - walterst??

bioanz

  14-12-2010 08:51  beatl
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Auch hier besteht die möglichkeit, die Zustände zu bejammern (ist unabhängig von der Sachlage bei 80% der ÖSterreicher der Fall) oder ein gegenkonzept (umzug in eine andere Wohnung) zu erstellen. Natürlich kann sein dass die neue Wohnung einen nicht so schönen Ausblick hat, aber ich bleibe gesund.
Pauschal zu jammern: Es muß sich was ändern ist sicher leicht, ich bin aber neugierig welcher der Schreiber hier selbst etwas in die Hand nimmt (die restlichen 20 %, wenns viel ist)???

meint
beatl

  14-12-2010 09:19  biolix
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
GM Beatl !

das tun ja soo viele beatle, haben vile Ideen, und warum hört man dann gerade aus dem bauernbund wenn man engagiert ist und halt nciht ganz der Meinung ist, wird man dort nicht "ernst" genommen und hat auch weiters keine Chance nach obe zu kommen...
Und siehe am Beispiel UBV besonders in Salzburg, die tun schon was, aber bei den Wahlrecht wo schon über 50% Pensionsisten in der LW wahlberechtigt sind, wird wieder gleich gewählt obwohl immer von den "Zukunftsbetrieben" und "aktiven" gesprochen wird...
Wie stehst du dazu ?

lg biolix

  14-12-2010 09:29  dorni
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Das einzige was hilft, ist aus den BB auszutreten!!

mfg

  14-12-2010 09:49  beatl
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
hallo biolix!

Da bin ich voll bei, dass das mit dem Wahlrecht ein großes problem ist. Wobei für mich das Problem nicht daher rührt ob jetzt tendenziell die eine oder die andere Gruppierung im Wahlergebnis besser abschneiden könnte, sondern ich meine, dass die Bauernvertretung, wie auch immer sie dann heißt (oder wer auch immer sich von wen vertreten fühlt), keine Seniorenbund(-verband?) sein sollte.
Ich weis nicht ob es ein alleiniges Problem des Bauernbundes ist, dass man abblitzt, wenn die Meinung dem Führungsgremium nicht behagt. Ausschlüsse und ähnliches hat es für Unangenehme schon überall gegeben, und ich würde nicht die Hand dafür ins feuer legen, dass solche Sachen beim UBV nicht auch vorkommen.
Dass der UBW in Salzburg recht aktiv ist habe ich schon gehört. Ich finde aber, dass die Standpunkte da wie dort manchmal recht realitätsfern sind. Beispiel Sozialversicherung: Nur wegen des SV-Beitrages (den ich eigentlich eh schon selbst bestimmem kann mit Option und ähnlichen Dingen), wird kein williger Jungbauer einen Hof nicht übernehmen, da sind schon eher Jammereien der Eltern und andere Dinge schuld daran.

meint
beatl

  14-12-2010 10:00  biolix
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Danke für deine Antwort beatl !

Gerade aber das SVB System der Bauern ist eines der ungerechtesten, wenn die kleinen Einheitswerte am meisten bezahlen, und umso mehr du hast zahlst du immer weniger, bist du gar ncihts mehr zahlst weilst in der Höchstbemessung bist. Also sowas kenn ich in keinem anderen SVB System, darum ist die SVB LAst für Kleinbetriebe schon gewaltig besonders im Nebenwerwerb, bzw. in der Direktvermarktung.. und jeden in die "Option" zu treiben würde ich auch nciht unterstützen, dann solln sie aber nciht in jedem anderen Augenblick die Pauschalierung als das tolle hoch halten...

lg biolix

  14-12-2010 10:04  tch
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Hallo Biolix

Habe ich Deine Zeilen richtig verstanden?
Landwirte für jene die Höchstbemessungsgrundlage schlagen wird zahlen keinen SVB?

Das ist irgendwie unverständlich- bisher war ich der Meinung das die Höchstbemessungsgrundlage dazu dient um Beiträge nach oben zu deckeln..

lg
tch

  14-12-2010 10:17  beatl
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Hallo Biolix

Ich bin mir jetzt nicht sicher ob wir jetzt vom gleichen Reden. Der SV-Beitrag ist für kleinere Betriebe prozentuell höher als für größere.
Dies funktioniert allerdings so, dass die Einheitswerte prozentuell auf Beitragsgrundlagen umgerechnet werden wobei bei höheren Einheitswerten der Prozentsatz für die Umrechnung kleiner wird (allerdings nur für die jeweiligen Einheitswertbereich), und zwar so, dass du für die Berechnung der Beitragsgrundlage eine Degression erhält (ähnlich der Steuerlichen Degression). Die Aussage, bei Höchstbeitragsgrundlage zahle ich keine SV-Beiträge mehr ist in der Sache komplett falsch.

mfg
beatl

  14-12-2010 10:23  MUKUbauer
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
@ tch

Je mehr hektar - desto weniger bezahlst du für´s hektar - bist über die Grenze gar nix mehr


punkto UBV - sorry da gäb´s soviele gute Themen die zum aufgreifen wären aber passieren tut nix irgendwie...


  14-12-2010 10:54  Tyrolens
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Das liegt doch daran, dass die SV-Beiträge keine Steuern sind, sondern Versicherungsbeiträge mit einer Solidaritätskomponente.
Wenn ich mir ansehe, was ich an SV-Beiträgen bezahlen muss. Das bekomme ich nie und nimmer wieder retour. Da jemand, der die Höchstbemessungsgrundlage überschritten hat, ohnehin in absoluten Zahlen deutlich mehr bezahlt, finde ich das System auch nicht unbedingt ungerecht. Dass es denjenigen finanziell vielleicht nicht so sehr schmerzt, das ist schon klar, aber das System baut nun mal nicht drauf auf, möglichst hohen Beiträge zu kassieren. Es ist eben keine Steuer. Dort werden die potenten ohnehin viel stärker gerupft. Und sei es nur über die USt (sofern man nicht pauschaliert ist)

  14-12-2010 11:06  milkmann
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@Mukubauer der UBV bringt immer wieder bei den Landwirtschaftskammervollversammlungen Salzburg oder Oberösterreich immer wieder nützliche Anträge ein! Aber unsere super Bauernbundkammerräte mit ihren Präsidenten lehnen sie ab ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben !!! Richtig Hirnlos ohne jeglichen Verstand zu benützen. Darum bei den nächsten Kammerwahlen UBV WÄHLEN!!

  14-12-2010 11:33  cyber
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Ach, gerecht Tyroleans?

Ich wollte im 2008 1,1 ha zupachten, war mir mit dem Besitzer auch schon einig.
Der einzige Bauer im Dorf über der Bemessungsgrundlage machte ihm den gleichen Pachtpreis PLUS den SVB-Beitrag, den er ja nicht zahlen muß im Falle einer Pacht.
Der Besitzer machte mir das gleiche Anbebot ...... wohl mit schlechtem Gewissen.
Tja, war mir dann doch zu teuer.
WEIL: ich hätte ja dann noch den SVB-Beitrag zusätzlich zahlen müssen.

Und: für diese Fläche - und somit für alle Flächen die über der Höchstbemessungsgrundlage bewirtschaftet werden - wird KEIN SVB-Beitrag mehr bezahlt, was wiederum der SVB als ganzer abhandenkommt.

Diese Gerechtigkeit kann wohl nur einer als solche sehen, der davon profitiert.

  14-12-2010 12:26  biolix
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
MZ !

genau wie cyber es beschreibt, der hat 200 bis 300 Euro pro ha schon Vorsprung beim pachten...so viel zur Wettbewerbsgleichheit udn zu Obergrenzen bei der Förrderung !

Über eine Höchstbemessung könnt ma j a noch diskutieren, aber das es weniger wird schon bis in Richtung höchstbemessung und der Kleine mehr bezahlt das gibts im Arbeiter und Angestellten System nicht !

lg biolix

  14-12-2010 12:41  beatl
Wie lange will hier unsere Berufsvertretung Kammer und Bauerbund noch zuschauen
Hallo biolix!

Es wird nicht weniger. Die Steigerung in höheren Einheitswertbereichen ist lediglich etwas geringer als in den niedrigen Bereichen. Zum Verständnis empfehle ich dir folgenden Link:
http://www.svb.at/portal27/portal/svbportal/channel_content/cmsWindow?action=2&p_menuid=3895&p_tabid=4 und die angeführten Beitragsgrundlagentabellen.

mfg
beatl

  14-12-2010 12:47  biolix
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ja eben beatl, das kenne ich, aber sag mir eine Beruf der je mehr er verdient, und hat immer eine geringere Bemewssungsgrundlage... wenn dann zählt der erste 1000 das selbe wie der 5.te...

lg biolix

  14-12-2010 12:54  Tyrolens
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Cyber, wenn du es so siehst, was soll dann als nächstes kommen? Eine Dieselstrafsteuer für all jene, die größere Maschinen haben und damit weniger Diesel/ha brauchen?
Es ist nun mal so, dass die Kosten mit zunehmender Größe der Einheiten sinken.

Einen größeren betrieb doch unverhältnismäßig hohe SV-Beiträge auszubremsen ist unverhältnismäßig. Noch mal: Die SV-Beiräge sind Versicherungbeiträge.

Auch wenn wir wohl einer Meinung sind, dass sich die Berechnung derer eigentlich an der Bedarfsprognose des Versicherten zu orientieren haben sollte.

  14-12-2010 13:01  biolix
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komisch ich wusste nicht tiroler das man 200- 300 Euro pro ha Diesel sparen kann...;-((

Ich dachte immer man will "Bauernhöfe fördern..".... das System macht das umgekehrte das man immer mehr haben will damit man einen Vorteil hat..
Denn beatl ob 13% oder 5% von der Bemessungsgrundlage einzuzahlen, das ist ein großer unterschied... ;-(

lg biolix

  14-12-2010 13:01  Tyrolens
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Biolix, rechnerisch sinken die Anteile der Beiträge im Verhältnis zum Einkommen ab Überschreiten der Höchstbemessungsgrundlage. So wie du es rechnest, bezahlt jeder, dessen Einkommen größer als die Höchstbemessungsgrundlage ist, für das "Plus" keine SV-Beiträge mehr.

Lustig finde ich, dass die landw. SV-Beiträge genau gegenteilig der Einkommenssteuer berechnet werden. Man merkt dabei die Unterschiede. ESt progressiv, SV-Beiträge degressiv.

  14-12-2010 13:06  beatl
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hallo biolix!

... und das ist es ja. Einheitswert ist nicht gleich Einkommen. und wie gesagt, dies ist die Pauschale Berechnung. Ich glaube aber auch, dass ein Betrieb mit EUR 50.000 EHW bei gleichen Vorraussetzungen nicht das fünffache EInkommen eine Betriebes mit EUR 10.000 EHW erwirtschaften kann.
Bei Pauschalen Berechnungen ist es eben so, dass es welche gibt, wo die relation stimmt, dann gibt es welche da ist der EHW in Relation zu hoch und welche, da ist der Einheitswert in Relation zu niedrig (so wie bei mir). Deshalb gibt es ja die Optionsmöglichkeiten, damit ich vom tatsächlichen steuerlichen Einkommen des SV-Beitrag berechnen kann, dann sind wir dort wo du hinwillst.
Übrigens gibt es für über umwege auch die Möglichkeit ohne mich Zeitlich zu binden die Beiträge von den EInkünften lt. Steuerbescheid berechnen zu lassen. Gründung eine Offenen Gesellschaft oder Kommanditgesellschaft mit steuerlicher Pauschalierung. diese Gesellschaft kann ich jederzeit wieder auflösen.

ach ja. es wird nicht 13 oder 5 % der Beitragsgrundlage einbezahlt, Die Beitragsleistung beträgt 24,55 % der Beitragsgrundlage, lediglich die Umrechnung Einheitswert auf Beitragsgrundlage folgt dieser Degression

mfg
beatl



  14-12-2010 13:20  biolix
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ok beatl stimmt, aber es wird umso wirtschaftlciher auch im SVB System mit jedem ha, pachte ich dazu wird es noch geinger weil Pachtflcähen nur zu 2/3 oder hilf m ir nur zu einem Drittel berechnet werden...
na ums 4 fache mindestens, er bekiommt in der gleichen Gegend auch die 4-5 Fache Förderung, findest du das vielleicht gerecht ? Und dann spricht man vom "fairen Wettbewerb" ?

lg biolix

p.s. Tiroler in welchen System ob ANgestellte , Arbeiter oder Beamte ist das SVB System noch degressiv bis dann die Höchstbemessung kommt über die man auch diskutieren sollte ?

  14-12-2010 14:30  MUKUbauer
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Tja irgendwie wär´s halt nach wie vor interessant wenn die SVB anstelle der EBP bezahlt werden würde - vielfach sind die nämlich gar nicht so unterschiedlich (unterhalb der Höchstbemessungsgrundlage)
und den ganzen Papierkram dann weglassen .... - das wäre ein Forderung fürn UBV...

das mit dem Pachten stimmt leider aber igendwie sind die größeren ja ganz schön "dämlich" das sie das Geld so beim fenster rauswerfen ...

@ Tyrolens - wie heißt es beim Förderungsbezug so schön - Hektar = Hektar - bei allem anderem braucht ma Obergrenzen? :ironie:

  14-12-2010 14:34  biolix
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Das ist gut MUKUbauer, und das fordert der UVB, das ist sehr gut... das gefällt den beatl nciht, warum nicht das wäre gerecht.. ;-)

lg biolix

  14-12-2010 17:01  beatl
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Gerechtigkeit liegt sehr oft im Auge des Betrachters. Was machst du aber mit jenen Betrieben die keine EBP erhalten weil nicht beantragt?


  14-12-2010 20:25  carver
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Aus SVB.at

"Höchstbeitragsgrundlage
Obergrenze der beitragspflichtigen Einkünfte. "

"Die Glossarbegriff anzeigen Höchstbeitragsgrundlage beträgt

* für Betriebsführer und hauptberuflich beschäftigte Ehepartner:
in der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung pro Person einheitlich EUR 4.795,00.

Sie wird mit einem Einheitswert von EUR 80.000,00 bzw. bei ehepartnerschaftlichen Betrieben mit einem Einheitswert von EUR 262.300,00 erreicht.
* für hauptberuflich beschäftigte Kinder:
einheitlich EUR 1.598,33.
* für hauptberuflich beschäftigte Eltern :
für einen Elternteil, welcher nach erfolgter Übergabe im Betrieb hauptberuflich beschäftigt ist einheitlich EUR 2.397,50."

http://www.svb.at/portal27/portal/svbportal/channel_content/cmsWindow?action=2&p_menuid=2906&p_tabid=4


Ich glaube sehrwohl, daß nur bis hierher gezahlt wird und darüber nix mehr!

Auch eine Interessante Konstellation:

Frau hat einen gutbezahlten Job und die LW gepachtet - gibt es öfter als einmal, warum wohl?




lg carver


  15-12-2010 00:24  biolix
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Carver das ist es genau, gibts genug... sehr gerecht.. ;-(

Ja beatl was ist das nun für eien Ausrede, das ist ja nur nach EU Recht gar nciht möglich , das daher setze man einfach einen Deckel auf die EBP udn zahlt nur bis dahin aus, so hoch die SV Beiträge des Betriebes sind, kann auch mit Angestellten sein, inkl. 10% Erhöhung Beiträge damit die SVB, ich glaube 1 MRd im Jahr, nicht dazu braucht aus Steuergeldern sondern von den BauernInnen kommt.. ;-)

lg biolix

p.s. klär uns bitte auf wie viele LW-Betriebe in Ö keine EBP beantragt haben, danke ! ;-)

  15-12-2010 04:26  walterst
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@biolix
Keine Betriebsprämie: ca. 11000 Betriebe, siehe
http://www.ama.at/Portal.Node/ama/public?gentics.rm=PCP&gentics.pm=gti_full&p.contentid=10008.83115&ANTRA_2010.pdf

  15-12-2010 06:47  beatl
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Hallo Carver!

Dein Fallbeispiel wird es oft genug geben, obs gescheit ist oder nicht bleibt dahin gestellt.
Wenn Sie einen Topjob hat und die LW pachtet, stimmt es schon, dass er keine Beiträge mehr bezahlt. Ich bin aber neugierig wie dann über die SVB geschimpft wird wenn derjenige mal 60 oder 65 wird und keine Pension bekommt.

  15-12-2010 09:05  biolix
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Guten Morgen !

obwol die Kälte und noch mehr der starke Wind gehen mir schön langsam auf den Geist...

Ja Wlater, auch irgend wie klar, die unter 2 ha Betriebe, oder gibts auch große die keine CC einhalten wollen..
Aber somit eh kein Problem, es geht ja darum das man denen die die EBP bekommen, maximal die SVB "zurückerstattet"... alle Anderern können ja beantragen wenn sie wollten...

lg biolix

p.s. Grundaussage meinerseits: in so vielen Bereichen, auch eben im SVB System wird das wachsen noch gefördert, einer der zufrieden ist, bzw. auf Qualifizierung, Qualität oder Vielfältigkeit setzt ist eher benachteiligt.. ;-(