Festmist mit Breitschieber

Antworten: 5
lacusfelix 30-09-2010 13:23 - E-Mail an User
Festmist mit Breitschieber
Wie sieht es bei euch die Praxis aus: stapelt ihr mit Lader den Mist von der "Ausladestelle" weg oder hat jemand eine Variante, bei der er dies mit einem Hochförderer realisiert hat?


mosti antwortet um 30-09-2010 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Festmist mit Breitschieber
na klar, in fallschacht steht auf liegeboxenseite rechen, welcher von breitschieber befüllt wird, strohreicher mist bleibt auf rechen liegen, dünnflüssiges siekkert durch. rechen wird bei einstreuarbeit 2-3 mal täglich über hochförderer entlehrt. ist prototyp, darf gerne nachgebaut werden


lacusfelix antwortet um 01-10-2010 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Festmist mit Breitschieber
Hallo Mosti, könntest du mir vieleicht per Mail ein paar Fotos zukommen lassen.
Danke, lacusfelix



Drone antwortet um 01-10-2010 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Festmist mit Breitschieber
Bei mir fällt der Mist vom Schieber 1,80m auf die Mistplatte. Setze alle 3 bis4 Wochen den Mist
um mit dem Frondlader .Denke immer an den Winter oder Frost dann ist dein Hochförderer
eingefroren .Gruß Franz


MUKUbauer antwortet um 01-10-2010 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Festmist mit Breitschieber
Hi Mosti

da wären Fotos echt interessant wie du das gelöst hast


mfj antwortet um 03-10-2010 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Festmist mit Breitschieber


Hallo Lacusfelix,

da gibt es wirklich nicht viele Varianten. Ich bin hier auch schon 10 Jahre auf der Suche.
Die bekannteste Variante - auf eine unterliegende "normale Schubstange" mit anschließenden Druck- bzw. Förderschwinge den Mist raus zu werfen, funktioniert nur bedingt.
Je nach Laufganglänge kommt einfach zu viel auf einmal. Hier hat es immer wieder Verstopfungen, Überbeanspruchungen und eine gehörigen Portion Verschleiß gegeben.
Da gibt es dann die wildesten Konstruktionen, mit Durchfallrechen (keine Ahnung ob Mosti sowas meint), die den Mist portionieren sollen.
Ist aber eher was zum spielen und zum Zeitvertreiben, als mit sorgloser Ruhe.

Funktionieren kann das ganze sowieso nur, wenn vorher ein "zweiter Abscheidkanal" für das flüssige Zeugs da ist. Das heißt man braucht beide Ableitungsverfahren bzw. Trennverfahren nacheinander.

Mir persönlich gefällt der direkte Abwurf auf eine Platte am besten, mit vorheriger „Überfahrung eines Fein- und Dünnmengen Rostes. Wenn der Abwurf geländebedingt nicht tief sein kann, wird man halt mit Front- oder Hoflader es nach Bedarf räumen müssen. Der große Nachteil ist die Mauer- oder Wanddurchführung. Hier ist ein vernünftiger beweglicher Verschluss immer ein Kompromiss, Entweder lässt er große Mengen durch, dann hat man Zugluft und Kälte im Stall, oder aber - man ist immer am händisch nachstochern und nachputzen. Das ganze Klappen-Wirrwarr steckt nach 5 Jahren sowieso die Ohren, und dann wird meistens ein PVC – Streifen irgendwie befestigt, der nach 1 Jahr so voll Mist hängt, dass er weder schließt noch öffnet.

Die Firma Prinzing bietet für mich als einzige eine mögliche Variante mit einem Kettenförderer an, der die Sache eventuell hinbekäme. Der Kettenförderer wird in Pferdeställen und Unterflurentmistungen eingesetzt. Leider gibt es wenig „intakte Betriebe“ die mit dem arbeiten, und Frost bleibt immer ein Thema.
Ist halt schon ein Unterschied ob man am 25. Dezember schön mit der Family frühstücken kann, oder mit Bickel, Schaufel und Flammenwerfer die Mistbahn freikratzt.

Darum gibt es für mich ein Dogma, bei Entmistungssystemen:

Denn Querkanal - egal ob 'Spalten oder Schieber - immer im Stall.


http://www.prinzing-online.de/pics/ramp.jpg



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