Antworten: 27
hanserhof 26-09-2010 20:44 - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Lässt jemand von einem Fremdbetrieb das Jungvieh aufziehen?
Was zahlt man da?

Aufzucht von 3- 30 Monate...

mfg



mosti antwortet um 26-09-2010 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
bezahlte für etwa 1/2 jahr bis monat vor geburt 500€ /jahr, von sehr aktiven kleinbertieb mit intensiver tierbetreuung


Mingo antwortet um 27-09-2010 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Hallo .
bei uns in der Gegeng sind 2-2,5€ pro tier und Tag üblich .
Grüße


rirei antwortet um 27-09-2010 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Ich VERKAUFE meine Zuchtkälber so früh als möglich an einen Partnerbetrieb, somit trägt er im Falle eines Ausfalles das Risiko und auch die Kosten für Tierarzt, Besamung usw.
Und ich KAUFE die hochträchtigen Kalbinnen nur BEI BEDARF zurück. Ich habe ein RückkaufRECHT, aber wenn ich sie NICHT kaufe, kann der Partnerbetrieb damit machen, was er will.

Der Preis orientiert sich am Markt. Für die Kälber bekomme ich so zw. 350,- und 700,-.
Und ich bezahle so zw. 1.500,- und 2.000,- für die fertige, hochträchtige Kalbin.




helmar antwortet um 27-09-2010 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Ich mach das auch so....seit 22 Jahren, Verrechnungsbasis Marktbericht Amstetten.
Mfg, Helga


kraftwerk81 antwortet um 27-09-2010 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
36,- bis 42,- EUR / Monat



hanserhof antwortet um 27-09-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Hallo ...

und vielen Dank für die vielen Antworten!

mfg



0815 antwortet um 27-09-2010 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Wo ist ein da Gewinn bei der Kalbinnenaufzucht bei 1,50 € pro Tag? Da darf man auch noch den Tierarzt bezahlen und die (wiederholten) Besamungen. Natürlich kommt noch die Öpul-Förderung und AZ dazu wenn man tierhaltender Betrieb ist. Eine ideale Beschäftigung für Pensionisten, damit sie nicht auf die Idee kommen, um auswärts ihre Pension auszugeben.


kraftwerk81 antwortet um 28-09-2010 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Bsp. AZ-Betrieb verlangt EUR 36,-/ Mon. hat 70 Kalbinen auf Tretmist / im Sommer auf Alm und Weiden. Arbeitsaufwand minimal.

70x36 > 2.520,- / Monat > 30.240,- / Jahr
+ Förderungen EUR 24.000, EUR

= EUR 54.000,- für einen nicht mal Halbtagsjob...

...nicht schlecht oder?


Hofjurist antwortet um 28-09-2010 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
70 Kalbinnen und Halbtagesjob? Manchmal glaube ich, da posten reine Spinner ohne Bezug zur Realität. Tut mir leid, aber was Kraftwerk ablässt ist absolut grenzwertig.


walterst antwortet um 28-09-2010 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@kraftwerk81

Bitte dringend um Mitteilung, wo man für die Kalbinnenaufzucht geschenktes Futter bekommt, Gratisbesamungen, Zaunmaterial, Gratisleihmaschinen und vor allem das Gratisstroh für den Tretmiststall und den Gratisdiesel.
Herzlichen Dank im Voraus!


norbi10_0 antwortet um 28-09-2010 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@kraftwerk81

hallo kannst du mir die 24000 EUR förderungen erklären

mfg. norbi


kraftwerk81 antwortet um 28-09-2010 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Stell Dich nicht blöd Walter, hat ja keiner gesagt dass keine Aufwendungen nötig sind. Auf jeden Fall macht er das im Vollerwerb und hat ein sehr ruhiges Leben. (Besamen tut er ja auch nicht persönlich sondern der von Ihm angestellte Stier).


kraftwerk81 antwortet um 28-09-2010 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@ norbi10_0,

lt. TBDB:
Bergbauernprogramm - EUR 10.000,-
ÖPUL - EUR 10.500,-
Direktzahlungen - EUR 3.500,-


kraftwerk81 antwortet um 28-09-2010 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@ Hofjurist,

70 Kalbinen in einem gut organisierten Betrieb sind nicht viel mehr als ein Halbtagsjob.


Hofjurist antwortet um 28-09-2010 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Mindestflächenbedarf bei ÖPUL: 23 ha Grünland (ca. 45 RGVE), bei 100% Rundballensilage Arbeitsbedarf 25 AKh je ha ergibt 575 AKh je Jahr (ja keine Heuproduktion und keine Hangneigung).
70 Kalbinnen á 15 - 25 AKh je Jahr ergibt im Schnitt 1400 AKh.
Außerdem fallen noch viele andere Arbeiten an, die Arbeitszeit verbrauchen (Betriebsmanagement, Wartung- und Instandhaltungsarbeiten, etc.) an.
Bei einer seriösen und genauen Betrachtung dieses Standbeines benötige ich bei 70 Kalbinnen immer eine ganze Arbeitskraft.


walterst antwortet um 28-09-2010 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
.........= EUR 54.000,- für einen nicht mal Halbtagsjob...

.......Stell Dich nicht blöd Walter, hat ja keiner gesagt dass keine Aufwendungen nötig sind....


Dann schreib nicht so einen Blödsinn und zieh die von Dir geschätzten Kosten von den 54000,- ab und dann schaun wir mal, was für den "Halbtagsjob" übrigbleibt.
Ich behaupte auch nicht, dass 70 Kalbinnen ein Stress sein müssen, aber mit 20-25 Stunden die Woche werden Dir keine 54000€ bleiben



0815 antwortet um 28-09-2010 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Was man aber noch berücksichtigen muss bei Kraftwerksrechnung, was würde dieser Betrieb erlösen, wenn er viehlos bewirtschaftet wird. Bei der AZ würde es wahrscheinlich ein Drittel der Förderung sein, beim ÖPUL die Hälfte, die Direktzahlung würde ja gleich sein. Das Futter könnte alles verkauft werden, und natürlich noch weniger Arbeit, als wenn mit Rindern gewirtschaftet wird. Der Tierarzt wird ja auch nichts umsonst machen, und bei der Besamung kann ich mir nicht vorstellen, dass da irgendein Stier die Kalbinnen besamen kann (soll). Da wird der Besitzer der Kalbinnen auch wird ja auch eine gewisse Vorstellung haben, mit was die Kalbinnen besamt werden. Mit 1,20 €/ pro Kalbin am Tag kann ich mir nicht vorstellen, wo da der große Gewinn ist!


Lenin antwortet um 28-09-2010 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
wangler hat für BRD bei 27 Monaten Erstkalbealter Kosten errechnet von 1550.- € für die Aufzucht ergibt ohne Gewinn 1,85 /Tag. Das in NRW bei besten Futterbedingungen und nicht auf der Alm. Bei 30,5 Monaten EKA ergibt das knapp 1700.- €.
Ich möchte auch bitte die Adresse von solchen Landwirten haben, die mir das um 1,2 machen und dann noch beim Wirt sagen was das für ein super Gschäft ist.
Kierner hat Milchproduktionskosten für Österreich von 0,50 -1,2.-€ /Liter errechnet, wie kann da ein Bergbauernbetrieb um 1,2.- eine Kalbin füttern - kraftwerk????


kraftwerk81 antwortet um 29-09-2010 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@ Lenin,

laut der Rechnung würde dann eine durchschnittliche Kalbin für EUR 2.200,- (Aufzuchtkosten und Wert des Kalbes EUR 500,-) verkauft werden müssen um ohne Verlust davonzukommen. Mehr als ~ 1.600,- sind aber meist nicht drin! Erklär mir das mal.

Eigentlich eine müssige Diskussion. Der Betrieb ist ja kein Hirngespinnst sondern die Realität, ich überweis ja auch monatlich. Die Kalbinen gehen mit 3 Mon. hin, EKA liegt bei 28 Mon. und kommen in gutem Zustand zurück.




kraftwerk81 antwortet um 29-09-2010 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@ Walter,

Hat keiner behauptet dass das überbleibt, handelt sich ja um Umsatz! Sicher ist es so dass es sich nicht unbedingt um einen Vorzeigebetrieb handelt, Stall ist kein Luxusneubau, Stroh im Tretmist wird sehr mager eingestreut, der Abtritt wird rel. selten abgeschoben, Boxenbelegung ist am Limit, aber intelligent gelöst. Grosse (rel. steile) Weideflächen und Alm ist vorhanden > im Sommer verursachen die Kalbinen kaum Aufwand. Schon klar dass das nicht überall geht aber auch im Flachgau zahlst nicht mehr als EUR 42,-


walterst antwortet um 29-09-2010 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
wieviel bleibt jetzt konkret von den 54000 für den Halbtagsjob?


kraftwerk81 antwortet um 29-09-2010 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
bin ich Hellseher?

EHW kenn ich nicht - Versicherung? Gebäude und Maschinen sind denk ich mal abgeschrieben, zugekauft wird glaub ich nur Stroh (schätz mal dass er mit einem LKW Zug auskommt), Siliert wird am Fahrsilo, Tierarztkosten (weil vorher erwähnt) werden an den Besitzer der Kälber verrechnet.




cowkeeper antwortet um 29-09-2010 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Bei solchen Betrieben darf man dann meist die Arbeits- und Geldleistungen allfälliger Pensionisten nicht unterschätzen. Die machen oft mehr aus, als der Betriebsführer arbeitet/erwirtschaftet. Und fließen oft sogar aufs gleiche Konto


walterst antwortet um 29-09-2010 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@kraftwerk
Weiter oben warst Du noch ganz konkret bei den Einnahmen und bei einer Schätzung der Ausgaben ziehst Du den Schwanz ein. So was.
Immerhin gibst Du zu dass auch Kosten anfallen könnten.

In welchem Traum ist Dir denn der eine Zug Stroh für 70 Stück auf Tretmist untergekommen? Meinst Du LKW-Zug oder Eisenbahnzug?


kraftwerk81 antwortet um 29-09-2010 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Schau Walter das mit den Einnahme ist ja klar nachvollziehbar, wies mit den Ausgaben ausschaut weiss ich leider nicht 100%ig. Und wenn ich was nicht belegen kann dann stell ich's nicht in ein öffentliches Forum. Sicher könnt ich schätzen und würd sagen dass wohl so um 35 tsd überbleiben werden.

"In welchem Traum ist Dir denn der eine Zug Stroh für 70 Stück auf Tretmist untergekommen? "
Du kennst den Stall nicht und auch nicht wie's dort läuft. Ich hab ja gesagt dass er ziemlich spart und die Boxen intelligent angeordnet sind. Ob Du's glaubst oder nicht aber ein Zug ist realistisch.

Am Besten wird wohl sein ich geb meinem Aufzüchter Deine Adresse damit Ihr Euch einen Termin fürs Audit ausmachen könnt?


kraftwerk81 antwortet um 29-09-2010 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
Wär aber schön wenn Du mir mitteilen könntest um was es Dir bei der Stichelei geht? Sitzt Dir die Else im Knack?


walterst antwortet um 29-09-2010 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnen Aufzucht
@kraftwerk
Ich will nicht sticheln, sondern hätte gerne, dass man nicht so einen Unsinn herschreibt - 50000€ für einen Halbtagsjob.


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