Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...

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Muuh 30-08-2010 13:37 - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Heute auf Ö1 http://oe1.orf.at/artikel/257165

Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrarpolitik, Hans Weiss, Deuticke, ISBN-10: 3552061452, ISBN-13: 978-3552061453

....und einige Agrarpolitiker sind schon in Aufruhr

"Schwarzbuch": Subventionen für Milliardäre
Autor Weiss: "Korruption auf höchster Ebene"

Die Subventionen für die Landwirtschaft sind in Österreich nicht gerecht verteilt, weil auch Millionäre und Privatstiftungen mit großen Summen unterstützt werden. Das zeigt der Sachbuchautor Hans Weiss in seinem neuen Werk "Schwarzbuch Landwirtschaft" auf und spricht von "Korruption auf allerhöchster Ebene".

Barbara Krommer
System bewirkt das Gegenteil
Die Großen werden Größer und die Kleinen sperren zu: So fasst Sachbuchautor Hans Weiss die Wirkung der Agrarförderungen zusammen: 2,2 Milliarden Euro Agrarförderungen fließen jährlich in die österreichische Landwirtschaft. Aufgabe und Ziel der Subventionen ist es, die Existenz der heimischen Landwirte zu sichern. Doch das System bewirke das Gegenteil, schreibt Hans Weiss, der auch mit seinen Bücher "Bitter Pillen" über die Pharmaindustrie und "Korrupte Medizin" für Aufsehen gesorgt hat.

Subventionen für Piech, Flick und Mateschitz
Auch in seinem neuen Buch "Schwarzbuch Landwirtschaft" kommt Weiss zu erstaunlichen Erkenntnissen: So bekommen auch sechs der zehn reichsten Österreicher Agrarförderung: VW-Miteigentümer Hans Michael Piech etwa besitzt auch 40 Prozent an der Molkerei Pinzgau Milch, und diese wurde von der EU im Jahr 2008 mit mehr als einer halben Million Euro gefördert. Auf der Liste der Subventionsempfänger stehen auch die Privatstiftung des verstorbenen Multimilliardärs Friedrich Karl Flick, Julius Meinl der Fünfte oder Red Bull-Erfinder Dietrich Mateschitz. Sie bekommen unter anderem im Rahmen des Bergbauernprogramms Förderungen für ihre privaten landwirtschaftlichen Betriebe.

"Stabiles Einkommen"
Die offizielle Begründung für diese Förderungen lautet, dass damit ein stabiles Einkommen gewährleistet werde. Unter diesem Titel hat zum Beispiel 2008 auch Magna-Chef Siegfried Wolf für seinen Achtzig-Hektar-Hof in Niederösterreich knapp 18.000 Euro Direktzahlung bekommen, schreibt Weiss.

Teure Zuckerpreisstützung
Unangefochten an der Spitze aller österreichischen Empfängern von Agrarsubventionen steht der Vorarlberger Fruchtsaft-Hersteller Rauch, der den Energie-Drink Red Bull abfüllt und 2008 mehr als 9,5 Millionen Euro an Subventionen bekommen hat - in erster Linie dafür, dass er Zucker aus der EU verwendet, der teurer ist als auf dem Weltmarkt. Das ist mehr Förderung als alle Bergbauernbetriebe in Vorarlberg gemeinsam erhalten, stellt Autor Hans Weiss fest.

Drei Arbeitnehmer - ein Bauer
Auffallend sei auch, dass Funktionäre der Landwirtschaftskammern zu den Hauptnutznießern von Subventionen zählen: so haben im Jahr 2008 216 der insgesamt 277 Landkammerräte in Österreich mehr als 5,7 Millionen Euro Agrarförderung erhalten, rechnet Weiss vor und kommt zu dem Schluss, dass in Österreich drei Arbeitnehmer einen Bauern finanzieren - denn das Fördergeld aus Brüssel ist ja ursprünglich auch Steuergeld aus Österreich.

Öffentliche Quellen
Für seine Recherchen hat Hans Weiss nur Quellen verwendet, die öffentlich zugänglich sind, darunter die Transparenzdatenbank, in der seit 2008 EU-weit alle Empfänger landwirtschaftlicher Subventionen mit Namen und Fördersummen veröffentlich werden müssen. Und den sogenannten Grünen Bericht, in dem das Landwirtschaftsministerium alljährlich die Zahlen zur heimischen Landwirtschaft veröffentlich.

"Deckmäntelchen für große Schiebereien"Audio als mp3 als mp3
Buchautor Hans Weiss im Mittagsjournal-Interview vom 30.08.2010 mit

Barbara Krommer
"Korruption auf allerhöchster Ebene"
Das Resümee des Autors: "In diesem Bereich wird Geld verstreut auf eine Weise, dass man den Eindruck hat, Geld spielt überhaupt keine Rolle. Und dass das Geld in völlig falsche Kanäle wandert. Meiner Meinung nach handelt es sich da um Korruption auf allerhöchster Ebene." Das werde Reichen und Superreichen Geld hingeschoben, die das überhaupt nicht notwendig hätten. Die kleinen Bauern schauen dabei durch die Finger, so Weiss. "Die sind nur Deckmäntelchen für das, was dahinter passiert - die großen Schiebereien." Betroffen sei auch der Raiffeisen-Bereich, der ja aus der Landwirtschaft entstanden ist. Verantwortlich für die aufgezeigten zustände ist nach Ansicht von Weiss die ÖVP, die die Landwirtschaftspolitik verantworte. Offenbar sage man dort, dass das so notwendig und gut ist.

Großes Sparpotenzial
Der Verbesserungsvorschlag von Weiss: Subventionen auf maximal 25.000 Euro im Jahr begrenzen. Und wer mehr als 65.000 Euro im Jahr verdient, solle überhaupt keine Subventionen bekommen dürfen. Außerdem sollten ohnehin steuerbegünstigte Privatstiftungen von Subventionen grundsätzlich ausgeschlossen sein. Österreich habe es selbst in der Hand: Nur ein Drittel der Subventionen kämen von der EU. Über den Rest, 1,5 Milliarden Euro, habe Österreich das sagen. "Und da könnte man viel Geld einsparen."

Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrarpolitik, Hans Weiss, Deuticke, ISBN-10: 3552061452, ISBN-13: 978-3552061453



Hirschfarm antwortet um 30-08-2010 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ist der Herr Weiss Kommunist oder einfach nur neidig. Wenn sich Reiche Menschen eine Landwirtschaft kaufen oder diese schon immer besessen haben dann haben sie genauso Anspruch auf einen Preisausgleich wie der arme Hinterwelt Almöhibauer. Im Gegenteil. Da diese Menschen in der Regel Ihre Höfe durch Fremdarbeitskräfte bewirtschaften lassen tragen sie zur Arbeitsplatzsicherung bei und zahlen nebenbei in die Sozialkassen ein. Sein billiges Schnitzel möge dem lieben Herrn Weiss in seinem Hals stecken bleiben.


reiteralm antwortet um 30-08-2010 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ich bin ganz bei dir Hirschfarm. Nur weil Piech Miteigentümer der Molkerei ist dürfte diese keine Förderung erhalten? Ich bin ein kleiner Bauer und dadurch bekomme ich halt weniger Förderung. Mach halt mehr mit dem Maschinenring, spar mir den Fuhrpark und komm trotzdem über die Runden.



richmonga antwortet um 30-08-2010 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hans Weiss ist überzeugter Sozialist. Zeigt sich ja in den Aussagen. Eigentlich fand ich seine Bücher wie "Bittere Pillen" gar nicht so schlecht. Wenn ich jedoch diesen Schwachsinn lese, was er über Landwirtschaft verbreitet, frage ich mich, ob er bei den anderen "Sachbüchern" auch so dämlich recherchiert hat. Übrigens erhielt er 2004 den „Bruno Kreisky Anerkennungspreis für das politische Buch" - sagt eigentlich eh alles.



Else antwortet um 30-08-2010 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ich empfehle Euch - und allen übrigen Aufschreienden (Funktionären?) - das Buch erst einmal zu lesen.

Die Sendung heute Mittag auf Ö1 war höchst interessant.
Genauso der Artikel im Standard.

Die Daten sind alle öffentlich zugänglich. Also, was habt Ihr gegen die Realität?

HPM mag zwar als Politiker gescheitert sein, aber als Autor muß man ihn deshalb nicht madig machen.
Daß er seinerzeit Co-Autor war, was soll das?

Interessant find ich auch, wer aller als Bergbauer gefördert wird, daß ein Meinl gefördert wird, Rauch (eh scho wissen).

Und das mit den Fremdarbeitskräften, Hirschfarm, soll beeindrucken? Billigstarbeitskräfte - aus welchen Ländern bitte?

Gemacht ist das System jedenfalls von der ÖVP.
Daß soviele Funktionäre Nutznießer der Üppigkeiten sind, sollte Euch doch eher weniger gefallen.

Laßt auch die Autoren leben, und kauft das!! Buch.

Ich habs bereits. Paßt ganz gut zu "Tiere essen".





Fallkerbe antwortet um 30-08-2010 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo,

auch ich möchte Hirschfarm vollinhaltlich zustimmen.
Wenn es eine Förderung für die bewirtschaftund der 80 ha gibt, dann stehen die jedem zu- unabhängig von einkommen, Religion oder Parteizugehörigkeit.
Dieser Neid ist zum kotzen.


mfg



Else antwortet um 30-08-2010 15:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Drei Arbeitnehmer - ein Bauer

Auffallend sei auch, dass Funktionäre der Landwirtschaftskammern zu den Hauptnutznießern von Subventionen zählen: so haben im Jahr 2008 216 der insgesamt 277 Landkammerräte in Österreich mehr als 5,7 Millionen Euro Agrarförderung erhalten, rechnet Weiss vor und kommt zu dem Schluss, dass in Österreich drei Arbeitnehmer einen Bauern finanzieren - denn das Fördergeld aus Brüssel ist ja ursprünglich auch Steuergeld aus Österreich.

++++++++++++++++++++++++


Die Landkammerräte ...

Wieviele Arbeitnehmer wird so einer denn beschäftigen?
Und wieviel Bruttolohn für 40 Stunden wird der einem solchen bezahlen?
So ein Vergleich wäre schon interessant.


BTrappl antwortet um 30-08-2010 16:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Liebe Frau Else !
Zurück zur Sachlichkeit. Ich bin kein Kammerfunktionär. Aber die erwähnten 277 Kammerfunktionäre haben sicher durch die 1995 erfolgten Preissenkungen anlässlich des EU- Betrittes sicher mehr verloren, als sie jetzt ( im Durchschnitt 20.500 Euro ) als Beihilfen erhalten.
Zum Unterschied von freigestellten Betriebsräten wirtschaften die allermeisten am eigenen Betrieb und müssen auch davon existieren.
mfg Waldbauer








Gri03 antwortet um 30-08-2010 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Else!

Ich würde eher sagen das mit den Ausgleichszahlungen, egal ob für große oder für kleine Betriebe nicht die Bauern finanziert werden sondern das billige Essen für die ganzen Arbeitnehmer.
Mir persönlich wäre es ja lieber die Ausgleichszahlungen abzuschaffen und dafür die Preise für Lebensmittel auf den Preis anzuheben den sie eigentlich Wert sind.
Da könnten wir uns viel Bürokratie ersparen und es wäre sogar gesünder für alle Arbeitnehmer und Verbraucher, weil durch einen höheren Preis sicher weniger konsumiert würde und es würde auch weniger weggeworfen.

Gruß Gri03


Fetzerl antwortet um 30-08-2010 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Das übliche Bashing beginnt schon wieder, ohne auf die Fakten zu achten...

Zum Buch: ich habs noch nicht gelesen, weil lt. Verlag noch nicht erschienen (erst nächste Woche); der Artikel auf orf.at und das Mittagsjournal lassen jedoch drauf schließen, dass es ziemlich reißerisch geschrieben ist.
Was wieder mal wenige bedenken: die Förderungen sind für die meisten Landwirte ein Teil des Einkommens, auf das sie angewiesen sind. Wenn etwas reichere Zeitgenossen, die das nicht notwendig haben, auch was bekommen, dann deswegen, weil sie halt (als Hobby) genauso landwirtschaftlich tätig sind und daher denselben Rechtsanspruch auf Förderungen haben!
In unserem Rechtssystem gilt hier "Gleiches Recht für alle" und damit basta! Man könnte das für die Förderungen natürlich auch abschaffen, aber dann bin ich auf den ersten Gerichtsentscheid diesbezüglich gespannt...

Zum Fall Piech: hier erhält das Unternehmen Pinzgau-Milch das Geld und nicht der Herr Piech selbst, das würde bei jedem anderen Teilhaber genauso sein, wurscht, wer! Wenn er dann wie jeder Teilhaber einen Gewinnanteil ausbezahlt bekommt, so ist das für mich völlig in Ordnung!

Dass Kammerfunktionäre, die ja meist auch Landwirte sind und ihren Betrieb bewirtschaften, ebenfalls ihre Förderungen erhalten, finde ich in Ordnung; auch AK-Funktionäre oder WK-Funktionäre behalten ihre Jobs und können hier ihr Einkommen erwirtschaften. Zu der genannten Zahl: 216 Funktionäre, die zusammen rund 5,7 Mio. € erhalten - das macht durchschnittlich gerade mal 26.400,- € aus, das hört sich doch schon nach etwas weniger an...

Zu Rauch: die nützen einfach das bestehende System der Exportstützungen bzw. Preisausgleich, etc. knallhart aus, würde ich ebenso machen. Als Unternehmen können sie auch gar nicht anders. Wenn das geändert werden soll, muß halt der Zuckermarkt liberalisiert werden - mit allen Auswirkungen auf die Rübenbauern, die Zuckerfabriken, den verstärkten Import aus dem Ausland, etc.

In einem Punkt gebe ich dem Herrn Weiss allerdings recht: das Förderungssystem ist unbedingt zu überarbeiten; allerdings vergisst er auf den Hinweis, dass das in Ö alleine nicht mehr so leicht geht. Die von ihm vorgeschlagenen Grenzen sind diskussionswürdig, können aber nur sinnvollerweise EU-weit durchgesetzt werden (und das möchte ich mal sehen....).

Zu guter Letzt: heben wir doch die Produktpreise für die Landwirtschaft auf ein Niveau an, dass ein durchschnittlicher Betrieb auf die Förderungen verzichten kann - bei den damit verbundenen Preissteigerungen für Lebensmittel (die im übrigen nicht so arg wären) möchte ich das Geheul von AK, ÖGB und allen anderen mal hören - dagegen sind wir Bauern ein Lercherlschas ;-)))

LG, Franz


helmar antwortet um 30-08-2010 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Es geht halt wieder los.......Vorurteile, Neiddebatten usw. Ich kann mir nicht vorstellen dass "nur" wegen der "Subventionen"jemand der nicht Bauer sein will, Bauer bleibt. Ich kenne jemanden der in seinem Beruf sehr fleissig ist, viel leistet, aber um kein Geld der Welt Bauer werden möchte.
Mfg, Helga


helmar antwortet um 30-08-2010 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Fetzerl...du hast es auf den Punkt getroffen....
Mfg, Helga


remus antwortet um 30-08-2010 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
an fetzerl
wenn man die förderungen abschaffen würde steigen automatisch die produktpreise auf ein angemesenes niveau ,außerdem immer das neidargument anzuführen ist schon langsam langweilig es geht um soziale gerechtigkeit und die ist bei diesem system sich nicht gegeben

da will zb der graf hardegg oder wie der heißt anderen bauern das wirtschaften beibringen und verzichtet selbst aber nicht auf die subventionen ca 1 mio

ich hab mir auch nicht von einem analphabeten das lesen beibringen lassen....


leitnfexer antwortet um 30-08-2010 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo!

Beim Kindergeld hat es dich auch solche Debatten gegeben, und da ist gerade mit dem Argument der "sozialen Gerichtigkeit" festgestellt worden: alle Kinder sind gleich viel wert, also bekommen die wohlhabenden genaussoviel wie die bedürftigen, wohl auch Mateschitz und co...


Hirschfarm antwortet um 30-08-2010 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Der herr weiss möge bitte in die Volksrepublik China oder nach Nordchorea auswandern. Dort sind alle gleich. Wenn er entscheiden müßte wäre pro Kopf wahrscheinlich nur mehr eine Fläche von 0,4 ha förderfähig.Und dafür gäbe es dann 200€ für jeden Österreicher. Alles darüber ist Großkapitalismus! Pfui! Grundbesitz über 0,4 ha gehört dann wahrscheinlich auch verboten. Kapitalistenschweine die Bauern!


Tyrolens antwortet um 30-08-2010 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Erschütternder finde ich mehr, dass Ö1 jetzt schon so tief gesunken ist, dass sie solche Bücher promoten. Scheint eine Auswirkung der Umfärbung zu sein. die Moderatorin tat ja gerade so, als würde dieses Buch das größte Wirtschaftsverbrechen der zweiten Republik aufdecken.


Rinderbaron antwortet um 30-08-2010 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ich werde es erst mal lesen.


helmar antwortet um 30-08-2010 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Tja, lieber Tyrolens.........ist nicht Ö1 der Sender der (kulturellen?) Elite?
Mfg, Helga


Tyrolens antwortet um 30-08-2010 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
das ist der Sender, der von verwitweten Hofratsgattinen gehört wird. ;)


Moarpeda antwortet um 30-08-2010 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
ja was findet denn da statt, masochistenparty oder was ?

ich bin hier sicherlich der letzte, den man einen kommunisten nennen könnte aber die abzocke der superreichen stinkt zum himmel.

....und darum wieder einmal mein vorschlag:

einen sockelbetrag für jeden bäuerlichen betrieb und den rest nach HA aufteilen

.....und die ganze debatte wäre beendet.


@fallkerbe

habe oben soeben gelesen, dass die superreichen auch nur hobbylandwirtschaften haben, das verwirrt mich einigermaßen.




grasi1 antwortet um 30-08-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Die "Wahrheit" hört man nicht so gern, so ist es halt mal!


walterst antwortet um 30-08-2010 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ich glaube, alle, die sich jetzt schon öffentlich über das Buch aufregen, bevor es überhaupt im Handel ist, kassieren vom Autor kräftig Provision.
Mehr und billigere Promotion für den Buchverkauf hätte die beste Agentur nicht zustande gebracht.

Wenn das BUch mal da ist, sollte man schauen, in welchen Bereichen der Autor in der Luft zerfetzt werden muss wegen Falschinformation, Falschinterpretation oder Tatsachenverdrehung und welche Bereiche wehtun, weil sie vielleicht die Wahrheit sind.


leitnfexer antwortet um 30-08-2010 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@peda

dein vorschlag komm ja wieder vorwiegend den großen zu gute? je mehr ha, desto mehr geld, und egal wie der grund bewirtschaftet wird?
na servas...


schellniesel antwortet um 30-08-2010 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ja moarbeda das ist es doch was in diesem Fördersystem unter anderem auch bekrittelt wird!
Je mehr Ha desto mehr geld!
So sollte es nicht sein!
Gerechter wäre je mehr Arbeitsaufwand notig ist um eine Gewisse menge zu Produzieren um so mehr geld soll es geben! Die jetztige Ausgleichszulage deckt dies wohl kaum!
Gebe zu das dürfte auch nicht ganz leicht werden um dies im Endeffekt gerecht aufzuteilen!

Deshalb solange jemand Förderungen bekommt wird es auch Neider geben und auch eben schlupflöcher für manche die es eigentlich nicht nötig oder auch nicht verdient hätten subventioniert zu werden!
Aber gerade die haben das nötige wissen oder ebnen das nötige Geld jemanden zu anagieren der das Wissen hat um dies Schlupflöcher zu finden und auch zu nutzen!!
Mfg schellniesel


Moarpeda antwortet um 30-08-2010 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@leitnfexer
@schellniesl

warum?

wenn das meiste geld für einen sockelförderung pro bäuerlicher betrieb verwendet wird,
bleibt eben NICHT mehr soviel für die förderung pro HA übrig.

kleine und mittlere betriebe könnten investieren,

bin überzeugt, dass in diesem forum kein großbetrieb schreibt
aber jeder von euch grabblern tut so als ob ihm (noch) etwas weggenommen werden könnte ;-P


wenn man es darauf anlegt bauern zu vernichten ist das jetzige fördersystem zum bauernvernichten maßgeschneidert


walterst antwortet um 30-08-2010 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@else

wo gibts denn das Schwarzbuch vom Weiss schon? Ich hab zwar keine Zeit(Sitzfleisch)mehr zum Lesen, aber vielleicht passt es optisch zum Weiss-Buch "Gift-Grün" in meinem Regal.


jopasch48 antwortet um 31-08-2010 02:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Hirschfarm

In der VR China ist schon lange nicht mehr alles gleich,und in Nordkorea verhungern die Menschen.


mfg jopasch


sturmi antwortet um 31-08-2010 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Faktum ist das dieses Fördersystem meiner Meinung nach ungerecht ist. 80% der klein- u. mittelbäuerliche Betriebe erhalten nur 20% der gesamten Ausgleichszahlungen.
Ja sogar der Ex-Agrarkommissar Fischler hat im Ö 1 Interview gesagt das sich etwas ändern muß. Je größer der Betrieb desto geringer sind auch die Ha-Kosten der Bewirtschaftung. Das ist ein nachvollziehbares Argument das auch die verantwortlichen "Betonierer" anerkennen müssen.
In Sonntagsreden wird immer betont wie wichtig wir klein- u. mittelbäuerlichen Betriebe sind. In der Realität wird aber alles getan um den Strukturwandel voranzutreiben...
MfG Sturmi




teilchen antwortet um 31-08-2010 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...

Ich bin überrascht.
Einige Threads zuvor wurde noch gewettert, dass Industriebetriebe wie Rauch, Red Bull und Co überhaupt Agrarsubventionen bekommen, jetzt werden sie in Schutz genommen und man zeigt vollstes Verständnis hier.

Wer ist denn jetzt eigentlich der Feind? Der industrielle Agrargroßbetrieb oder der sozialistische Klassenkämpfer?
Oder doch Konsumenten? Steuerzahler? Bauernvertreter? Holland? Neuseeland? Vegetarier? Ausländer? Alle Nicht-Bauern?
Irgendwer muss doch schuld sein!
(IRONIE!)



mfj antwortet um 31-08-2010 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...


Die Argumente des "Hans Weiss" sind nicht schlecht - sie sind keine !

Mit Aufklärung oder gar Lösungsmöglichkeiten beschäftigt sich auch diese billige Bürgerpropaganda nicht. Es wird der pseudoreligiöse Eiferer halluziniert, der nun endlich den Sündenbock gefunden bzw. neu kreiert hat.

Wie bei vielen anderen dünnen Argumentationsgebäuden werden Tatsachen einfach aus dem kausalen Zusammenhang gerissen – und dem Betrachter als „ad absurdum“ vorgeführt.


Es wäre ja erfreulich, wenn wirklich kritische Stimmen über eine neuentwickelte nachhaltige Landwirtschaft zu Schrift und Wort kommen würden, oder jemand - mit deutlich mehr geistigem Hubraum als Weiss & Co mal nachdenken würden(gerne auch ohne Gentechnik)...aber da kommt leider nix.

Die Weiss ´es und Martin´s dieser Welt sind nicht nur Effizienzbremsen, sie kosten unnötig Energie –bewusst fehlgeleitete und hetzerische Veröffentlichungen geradezubiegen.

Vielleicht sollte man in der Landwirtschaftspolitik doch noch mehr Wert auf eine umfassende Grundbildung der „Nein Danke – Bürger“ legen.
Mit Neidmotiven hat man noch nie einen problemlösenden Beitrag erzielt. Aber das wollen solche Bildungsbürger auch gar nicht.

Sie wollen die „Thermodynamik“ eines guten Buchabsatzes nutzen. Weil mit „vergoldeten Flügeln“ muss man nicht mal richtig fliegen können.

Da wird man sowieso zum selbstgefälligen „Hingucker....“






Moarpeda antwortet um 31-08-2010 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@teilchen

"Ich bin überrascht. Einige Threads zuvor wurde noch gewettert, dass Industriebetriebe wie Rauch, Red Bull und Co überhaupt Agrarsubventionen bekommen, jetzt werden sie in Schutz genommen und man zeigt vollstes Verständnis hier."

teilchen, wir sind einer meinung, mein gott, dass ich das noch erleben durfte ;-))


teilchen antwortet um 31-08-2010 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...

@tria
Nicht alle haben gewettert, da hast Du natürlich recht.
Aber von außen liest es sich so, als wären alle Bauern der gleichen Meinung, weil es zur Einheitsmeinung nur wenige Gegenstimmen gibt.

Vorurteile vereinfachen die Welt.
ALLE Bauern wettern gegen ungerechte Subventionen. ALLE ÖBBler sind Frühpensionisten. ALLE geschiedenen Mütter sind schlechte Mütter. Banker sind gierig. Städter sind dumm. Vegetarier sind feindselig. ALLE Politiker sind korrupt. ALLE Roten sind Schuldenmacher. ALLE Schwarzen machen Klientelpolitik.
WIR sind die einzigen Guten.
Vorurteile finden Eingang in unsere Köpfe, weil sie uns das Denken ersparen.



Hirschfarm antwortet um 31-08-2010 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@moarpeda
Wenn du den kleinen Betrieben mehr Subventionen gibst, damit sie Investieren können was glaubst du wird dann aus den Kleinbetrieben? Richtig : GROSSBETRIEBE.
Das Ziel der Agrarpolitik ist die Betriebe in eine Größenordnung zu bringen in der sie ohne Förderung lebensfähig sind. Momentan wird der Großbetrieb als das Ziel angesehen. Sollte sich diese Zielvorstellung langfristig als falsch erweisen werden aus den Großbetrieben sowieso wieder Kleinbetriebe.


lacusfelix antwortet um 31-08-2010 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Was mich interessiert: Es wird gesagt, dass nur mit öffentlich zugänglichen Daten gearbeitet wurde. Woher kann man die Betriebsgröße aus diesen Daten herauslesen.
Interessant war auch in den gestrigen Nachrichten eine Statistik dass ein Grossbauer im Schnitt mehr Förderung pro ha bekommt als ein Kleinbauer, allerdings gabs keine Aussage, ab wann man ein Gro0betrieb ist.

@teilchen
Ich glaube dass die Bauern hier aufschreien hat den Grund, dass obwohl viele(berechtigterweise) über die Verteilung unzufrieden sind wissen wir doch Bescheid, was so ein Buch letzendlich bewirkt: Dass die Bevölkerung wieder einmal suggeriert wird, wie stark sie die Bauern subventionieren müssen(Zitat 3 Arbeitnehmen erhalten 1 Bauern)

Meine persönliche Meinung ohne das Buch gelesen zu haben: Da ist nichts drinnen, dass man nicht eh schon weiß und die publizierten Lösungsvorschläge sind für mich populistische Patentrezepte, die der komlplexen Matererie sicher nicht gerecht werden, und von Korruption zu sprechen und schon ein starkes Stück.


gdo antwortet um 31-08-2010 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo zusammen ... also eigentlich ist das was hier in dem Forum zu diesem Thema abgeht - nicht in Worte faßbar.

Scheinbar lebt Ihr alle auf einem anderen Wohlstandsstern.

Geht mal in diese Städte - dahin wo die Großzahl der Menschen dieses Landes sind und leben.

Und schaut mal nach wieviel diese Leute besitzen, wieviel diese Leute arbeiten (ja die arbeiten wirklich - es nicht nur Bauern die arbeiten!) ... und ob sie auf Euch neidisch sind.

Neidgesellschaft hahaha ... neidig sind vor allen die die was haben. Und ich habe in meinen 52 Jahre keine andere Berufsgruppe kennengelernt, die so was an Neidisch und geizig und sierig ist wie ein Großteil der Bauern. Leider.

Die armen, die eh nix haben sind in der Regel nämlich zufrieden wenn sie über die Runden kommen. Die verkaufen nämlich keine Baugrundstücke und profitieren nicht vom Boom mit den landwirtschaftlichen Produkten und werden noch mit Förderung zugestopft. Die sind damit beschäftig mti der anziehenden Inflation zurecht zu kommen.

Ihr seid dermaßen abgehoben, dass einem wirklich die Worte fehlen.

Weil alle anderen sind böse, und schlecht und neidig .... und nur die Bauern sind die Armen, wirklich armen Schlucker auf die alle losgehen.

Die Wahrheit ist mit einem Satz gesagt: die Einkommensschere geht immer mehr und immer schneller aus einander - unter anderem deshalb weil sich das Großkapital (und dazu gehören manche der hier immer wieder genannten) die Gesetze so richten kann, wie sie es brauchen. Es ist nämlich wurscht ob Bauer oder Nicht-Bauer - es geht darum ob die paar Prozent die eh schonstink reich sind - und sich noch an den öffentlichen Geldern bedienen müssen.

Meine Großeltern und meine Eltern waren Bauern ... die haben früher Ihre Arbeit gemacht und die Güter bewirtschaftet. Und sind über die runden gekommen. Die würden das auch heute noch (wenn sie nicht gestorben wären oder ind er Zwischenzeit alt geworden sind).
Und hätte ich heute eine Landwirtschaft (werd demnächst wirklich eine kleine kaufen) - dann würd ich auf diese Subventionen scheißen und runter pissen, weil ich noch einen Funken Stolz hab - und es nicht notwendig habe, mich wie ein Straßendieb (der eh die Taschen voll hat) mich noch am großen Trog der Steuerzahler fett zu mästen.

Es ist wirklich widerlich.
Eine Schande.
Wo ist euer Charakter geblieben?
Diesselbe beschissene Moral wie die Banker - wo es was zu holen gibt, da gehört es abgeholt; wers zahlt oder ob es gerecht fertigt ist - wen interessierts.
Hauptsache a Marie kommt ins Haus.
Und die größten sind die Ärgsten. Weil sie den längsten Arm haben und es sich noch am besten richten können.
Armer Ersterhazy, armer X und wie sie alle heißen.
Die Tränen kommen mir.

EKELIG.



gdo antwortet um 31-08-2010 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ich hab einen Bekannten - der hat seinen Hof von seinen eltern geerbt.
Die haben früher gelebt - normal - wie alle anderen Bauern auch.
Ohne Förderungen.

Diese Bekannte ist vor ein paar Jahren im Alter von knappenm 50 in "Pension" gegangen.
Der kann nämlich heute davon leben, dass es nix mehr tut - weil er ja eh soviele Förderungen bekommt, daneben noch ein misserl Pferde einstellen lassen, jagern und das wars.

Ich kenn diese Leute - und die wissen ganz genau - dass das in Wirklichkeit Scheiße ist, denn die machen heute nix anders, was sie früher gemacht haben.

Aber die Landwirtschaftslobbies mit Esterhazies und Co hat das halt gut eingerichtet.
Nicht?

And dann regen sich hier alle auf, weil auf einmal über das geschenkte Geld geredet wird?

Die armen Pharisäer in der Kirche würde ich sagen.
Aber wer läßt sich schon gerne was wegnehmen, was er vorher freiwillig bekommen hat?

Eine scheiß Moral ist das.
Tut mir leid.
Und nun hab ich wieder genug von diesem Forum der armen Schlucker!


lacusfelix antwortet um 31-08-2010 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Pfiat di


grasi1 antwortet um 31-08-2010 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo gdo, Dem ist nichts hinzu zu fügen, genau so ist es!


Tyrolens antwortet um 31-08-2010 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Vielleicht bisserl zur Erklärung: Diese Subventionen, ursprünglich Ausgleichszahlungen genannten hatten nie den Zweck Existenten zu sichern oder gar für soziale Gerechtigkeit. Einzig und alleine ging es um den Erhalt der landwirtschaftlichen Strukturen und der Sicherung des Rohstoffnachschubes.

Die Rahmenbedingungen haben sich heute freilich geändert. Wer die Subventionierung eines 500 ha Betriebs in Frage stellt kann genauso die Subventionierung eines 10 ha Betriebs in Frage stellen.


50plus antwortet um 31-08-2010 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@gdo

Das mit deinem Bekannten, das mußt mir schon etwas näher erklären.
Wie kann der mit 50 als Bauer in Pension gehen und danach die Ausgleichszahlungen kassieren. Bewirtschaftet er weiter? Oder nennst du die Ausgleichszahlungen "Pension"?
Besitzt er Ackerflächen? Die muß er aber bewirtschaften, sonst gibt's kein Geld. Oder Grünland im Bergbauerngebiet?

???????????

Also, wenn ich von den Ausgleichszahlungen die Sozialvers. Beiträge bezahlen tät, dann blieb mir nicht mehr viel zum Leben übrig - aber vielleicht besitzen wir zuwenig Fläche.

lg
50plus


biolix antwortet um 31-08-2010 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Frage an HF: ab welcher Größe ist der Betrieb dann "Überlebensfähig" und warum gibts dann keine Obergrenze im System wie von mir schon oft gefördert, dann bräuchte doch ein 1000 ha Betrieb nicht 1 Mio Förderung sondern kommt eben mit viel weniger aus !?

lg biolix


Tyrolens antwortet um 31-08-2010 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Weil diese Obergrenze in diesem System keine Relevanz hat. Es geht nicht darum ob einer damit reich wird oder arm.
Wenn nur das Überleben zu sichern ist, dann dürftest auch deine Frau schon lange keine Förderungen mehr bekommen.

Das System ist nicht fair und war nie auf Fairness ausgerichtet. Aber wenn man sich um hört wird dieses Theater ohnehin bald ein Ende haben.



JosefP. antwortet um 31-08-2010 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@gdo

Wenns den Bauern so gut geht warum hören soviele auf?
Neueinsteiger gibts auch kaum. Warum?

Statistisch gesehen ist der Beruf Bauer einer mit der schelchtesten Bezahlung.
Mindestens 50% der Betriebe machen keinen Gewinn: d.h. sie leben von der Substanz; und das trotz Förderung!
DAs es einige gibt die auch Geld verdienen das ist unbetritten. Aber das sind leider Ausnahmen.

mfg tschosef


Tyrolens antwortet um 31-08-2010 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Sachen zum Lachen:

Quelle: http://derstandard.at/1282978504344/Schwarzbuch-Landwirtschaft-Wir-haben-es-mit-einem-Saustall-zu-tun


"...Warum tragen Kühe keine Hörner mehr? Weil man so genannte Laufställe fördere, hat Weiss im Zuge seiner Recherchen herausgefunden. Und warum fördere man Laufställe? Weil die Rindviecher heute rund zweihundert Kilogramm mehr auf die Waage bringen. Manch niederösterreichische Lehmbodenwiese hielte dem stattlichen Gewicht von 700 Kilo nicht stand. Deswegen blieben die Tierchen vorsorglich im Stall. Und da es in beengten Verhältnissen nicht gesund sei, sich die Hörner abzustoßen, würden Vorsorgemaßnahmen getroffen..."


Wie man sieht hat der gute Mann keinerlei Sachkenntnisse.


biolix antwortet um 31-08-2010 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Komisch Tiroler, als ich vor Jahren schrieb wir verzichten gerne auf 30%, dann haben selbst die Kleinen 30% verloren nach GAP Reform und neues ÖPUL und das kann es eben nicht sein, denn angeblich wird man doch mit der Größe WEttbewerbsfähig und darum würde ich endlich sagen entweder Arbeitsplatzbezug im Förderssystem oder ab 100 ha oder ab der Höchstbemessung ordentliche Degressionen aber nicht im 5% Bereich sondern im 50% aufwärts Bereichen...

lg biolix

ps welches Theater wird sich erledigen, ich höre schon das man entkoppelte Stierprämien die auf ZA bis zu 700 Euro pro ha umgelegt wurden, nicht mit 2013 irgend wem weggenommen werden können, ich sage es hier nochmals, die ersten Biobauern erhalten aus der 1. Säule weil sie
sich selbst Alternativen gesucht haben, oft nur 150 euro pro ha... Wo ist da die Wettbewerbsgleichheit ?


tch antwortet um 31-08-2010 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Tschosef

Kannst Du mir den "Begriff" Substanz erklären?
Ich höre immer wieder das wir von der Substanz leben...und dass seit mehr als 20 Jahre schon.
Wann wurde diuese Substanz aufgebaut- wie ist es möglich dass damit neue Ställe gebaut werden und diese Substanz nicht weniger wird.

Statisch gesehen haben meine Tochter und und ich ein durchschnittsalter von 26 Jahren...
Wo kann man Diese Statisik die Du erwähnst nachlesen?

lg
tch



biolix antwortet um 31-08-2010 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@tyroleans: ja bitte welchen grund haben die Enthornungen sonst ? bei uns war es so, uns hat man regelrechtt eingetrichtert es geht nicht im Laufstall, und nun beginnen wir wieder behorten einzustellen und schau es geht.. ;-))
Und sind die heuteigen Kühe noch "weidefähig" ? Inkl. hoffe ich natürlich das alle nun den Weiss klagen wenner wirklich unwahrheiten schreibt in seinem Buch...

lg biolix


biolix antwortet um 31-08-2010 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Apropos mfj: Wo ist dein ger gewordene gepriesenes System Energieeffizienter geworden ist ???? eher umgkehrt, aber das verschweigen wir halt mal... jetzt treiben wir noch andere in diese System, und meinen ja alles ist bestens, der Crash ist wiederum nur vorher zusehen..


JosefP. antwortet um 31-08-2010 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@tch

Einkommen in der LW wird im grünen Bericht unter Einkommen/VollArbeitskraft dargestellt.
Davon sind dann noch die SV-Beiträge abzuziehen und die ev. Steuern zu bezahlen das ergibt dann das NettoEK.

Von der Substanz leben heißt das Teile des Kapitals (Grund, Geb, Maschinen, ......) verbraucht werden. Geht bei der LW relativ lange, da ja Grund und Boden gute Werte darstellen.

Leider wird es dann mal so sein das der Vater dem Sohn/Tochter keinen Betrieb mehr übergeben kann.

mfg tschosef


mfg tschosef



tch antwortet um 31-08-2010 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Von der Substanz leben heißt das Teile des Kapitals (Grund, Geb, Maschinen, .....verbraucht werden.

Das heisst dass Grund, Gebäude, Maschinen verbraucht (verkauft?) werden und von dem Geld lebt dann der Landwirt?

Habe ich das richtig verstanden? Glaube nicht...

lg
tch


JosefP. antwortet um 31-08-2010 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@tch

natürlich spielt sich das in der Praxis anders ab.
Zur Bank gehen Kredit aufnehmen und schon gehts weiter.
Rein buchhalterisch ist das nichts anderes als eine Eigen-Kapitalverminderung.

Oder man sieht sich um die wohlgepriesene Erwerbskombination um und steckt das Geld das man außerlandwirtschaftlich verdient in den Betrieb.
Oder Opa und Oma stecken neben Ihrer ganzen Arbeitskraft auch noch die "Pensi" in den neuen Traktor

etc.....

mfg



tch antwortet um 31-08-2010 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Tschosef

Jetzt wird mir einiges klarer...Landwirt geht zur Bank, bekommt Geld und kauft damit ein neues Grundstück oder was auch immer er braucht.....Seuine Einkommensituation wird dadurch aber auch nicht besser oder? wer bezahlt die Raten vom Kredit?

Irgendwie glaube ich Du willst mich da etwas hinters Licht führen...?

Buchalterisch eine Eigenkapitalverminderung? d.h. dass die Wertminderung eines Traktors in der Buchhaltung irgendwie zu Geld wird wird mit dem der Bauer einkaufen gehen kann?
Gibts das auch bei Pauschalierten Betrieben? die machen ja keine Buchhaltung...Wer zahlt das Geld aus?

tch


explicit antwortet um 31-08-2010 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@tch
nö aber es gibt genug Betriebe, die seit Jahrzehnten von den Abschreibungen der Gebäude und Maschinen ihrer Väter und Großväter leben. Wenn die Gebäude dann baufällig und die Maschinen kaputt sind, dann hat man von der Substanz gelebt.


FraFra antwortet um 31-08-2010 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
genauso sieht es aus


jeder sagt jaja gehht schon
aber die afa schaut keiner an


es mag ausnahmen geben mit viele ha hohen stierprämien in den za


ichhab davon nix!


es soll ja die tranzparenzdatenbank für alle kommen


dann wirds erst richtig lustig ggg



tch antwortet um 31-08-2010 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Von den Abschreibungen leben...

Das heisst etwas wird weniger Wert und von dieser Wertminderung kann man leben?

Kaum zu glauben...

Das heisst der Landwirt kann mit der Wertminderung einkaufen?
Irgendwie glaube ich das es so nicht ganz sein kann...:-)

Das würde ja heissen das ich mit dem "Geld" dass mein Auto weniger "Wert" ist ich mir ein neues kaufen kann?

Super....:-)

tch


JosefP. antwortet um 31-08-2010 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@tch

Letzter Versuch:
Bsp.:
Jahresanfang Kapital ist fiktiv 100.000€ (Vieh, Sparbuch,Vorräte, Geb, Maschinen etc..)
Dann wirtschaftet man das ganze Jahr und
im Dezember hat das ganze nur mehr einen Wert von 90.000 €
dann hat man von der Substanz gelebt.

für mich logisch.
mfg



tch antwortet um 31-08-2010 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
für mich logisch. mfg

Da bist Du vermutlich der einzige....:-)

tch


kraftwerk81 antwortet um 31-08-2010 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Lass Dich nicht verarschen. Der tch weiss schon worums geht *g*


Muuh antwortet um 31-08-2010 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ich kann mich auch gdo nur anschließen.
Es geht nicht nur um uns Bauern, die Einkommensschere geht sehr schnell auseinander. Es geht um das ganze System. Dieses Förderungssystem macht abhängig und macht steuerbar.
Dazu ein kürzlich abgegebenes Interview von Berlakovich: ...dass wir auch weiterhin Ausgleichszahlungen und Marktmechanismen brauchen, um die Preise nach oben und unten zu steuern.
Noch einmal: auch nach unten. Wie oft wird das wohl schon geschehen sein? Wurde nicht immer gesagt, die Politik hat keinen Einfluss auf den Preis?

>Das Ziel der Agrarpolitik ist die Betriebe in eine Größenordnung zu bringen in der sie ohne Förderung lebensfähig sind<
Wo steht das?

Ziele und Instrumente der Agrarpolitik am Milchmarkt:

Für den Milchmarkt und Milcherzeuger gibt es in der EU keine sektorspezifischen agrarpolitischen Ziele. Somit treffen für den Bereich Milch die allgemeinen Ziele zu:


die Produktivität soll erhöht werden,
den Erzeugern soll ein angemessener Lebensunterhalt ermöglicht werden,
Märkte sollen stabilisiert und das Angebot soll gesichert werden
für Konsumenten sollen günstige Preise angestrebt werden.

Auch eine EU-weite Saldierung wird erwähnt. Verschiebung der Milchwirtschaft in Gunstlagen?



hannipanni antwortet um 31-08-2010 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
wenn ein Betrieb von der Substanz lebt, dann hat's da was!

Landwirt sein heißt Unternehmer sein - wenn ich nur mehr mit Förderungen über die Runden komme oder auch da noch Minus schreibe, dann sollte ich mir was überlegen.

Wenn ein 1000ha Flachlandbetrieb ohne Förderungen nicht mehr konkurrenzfähig ist, dann läuft da aber was ganz schön im Dreck.






Tyrolens antwortet um 31-08-2010 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Wie ich immer sage: Dass landwirtschaftliche Betriebe nicht zur Buchführung verpflichtet sind ist einer der größten Fehler die auf agrarechtlicher Ebene gemacht wurden.

Ist ja immer ganz nett, wenn dir einer erzählt, dass er ja so viel verdient mit den EUR 12,50,-- die er pro gepressten Ballen verdient. Dann frage ihn einfach, wer die Maschinen bezahlt hat und wie viel Eigenkapital er nach 5.000 Einsatzstunden erwirtschaftet hat. ;)


remus antwortet um 31-08-2010 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
an tria
also mit so einer einstellung sich als unternehmer zu bezeichnen das ist schon ein hammer
es stimmt natürlich daß auch bei industrie und gewerbebetrieben seit einigen jahren ein wildwuchs an förderungen enstanden ist welche sofort und rigoros abzustellen sind (der STAAT HAT ZUVIELE SCHULDEN)
wir wissen doch alle daß wir an die wand fahren wenn der staat oder eu weiterhin so mit fördermittel herumschmeissen und damit setzten wir unsere sparguthaben auf spiel

außerdem wenn ich mit offenen augen durch die gegend fahre kann ich das gejammere mancher bauern nicht verstehen und erwirtschaftet wird auch mehr als was öffentlich zugegeben wird

ein unternehmer ist der der ohne zuhilfenahme von öffentlichen mittel seinen betrieb betreibt


kraftwerk81 antwortet um 31-08-2010 15:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
....außerdem wenn ich mit offenen augen durch die gegend fahre.....

Fährst Du denn auch manchmal mit geschlossenen Augen? Hab ich auch schon probiert, hat aber nicht hingehauen!


tch antwortet um 31-08-2010 15:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Tria
Deine Erklärung hört sich logisch an....:-)

Du bist leider etwas zu schnell gewesen...hätte tschosef noch gerne gefragt ob er das was er schreibt wirklich ernst meint....

lg
tch


hannipanni antwortet um 31-08-2010 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
hallo tria,

deine Argumentation ist nicht ganz nachvollziehbar.
Jeder, der eine Ausgleichszahlung, Förderung, Subvention oder Beihilfe, die er bekommen würde nicht in Anspruch nimmt, der kann eigentlich nur zu dumm oder zu faul sein.
Hat jetzt nicht mit Unternehmer oder nicht Unternehmer zu tun.

Unternehmer war weiter oben angeführte Postings bezogen, wo von den armen Betrieben die Rede war, die auch mit Förderungen nicht durchkommen.

Keine Frage - in der Landwirtschaft muss man sicher fördern und subventionieren.
Die Frage ist nur was ich wirklich ausgleichen, fördern und lenken muss.

Die bei dir angeführte "vorsorgliche Subvention für den Fall das vielleicht mal was schief geht" gehört für mich sicher nicht dazu.




bioanz antwortet um 31-08-2010 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Weiß eigentlich wer wie viel in die ÖBB jährlich hinein gepumpt wird.
Angeblich weiß es der Staat selber nicht und die ÖBB schon gar nicht.
Wäre auch noch zu hinterfragen wie viel Arbeiter und Angestellte für einen ÖBB-ler arbeiten.

mfg
bioanz


bioanz antwortet um 31-08-2010 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Geht das pro Laufmeter Schiene, oder pro Wagon.

bioanz


Peter06 antwortet um 31-08-2010 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Höchste Zeit, dass etwas Bewegung in die Diskussion über Agrarförderungen kommt!
Finanzielle Zuwendungen soll es nur für jenen Bereich der Landwirtschaft geben, der den Interessen der Gesellschaft insgesamt entspricht. Das ist die Produktion von hochwertigen Nahrungsmitteln und des Synergiepotenzials, das sich daraus ergibt. Das ist die Sicherstellung der Versorgung aller Menschen in Krisenzeiten. Das ist die Erhaltung des Kulturraumes "Land". Das sind bäuerliche Familienbetriebe.
Die Produktionen der Agroindustrie und jener Landwirte, die diesen Qualitätskriterien nicht entsprechen wollen, sind nicht förderungswürdig, und daher den Gesetzen des freien Marktes zu unterwerfen!

Meint
Peter



hannipanni antwortet um 31-08-2010 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Eine Diskussion muss immer möglich sein - ab das jetzt die Agrarförderungen, die ÖBB, Steuersätze, Managergehälter oder Bankenboni sind.
Es auf eine Neiddebatte zu reduzieren ist einfach zu billig und bringt sicher auch keinen weiter.

Oder findet ihr es lustig wenn euch einer abzockt und dann auch noch fragt ob ihr einen Neidkomplex habt?




hannipanni antwortet um 31-08-2010 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
hallo tria,
kann dir nicht folgen warum du mir nicht folgen kannst ...
aber macht nichts - kannst es ja nochmals lesen - werd's nicht löschen!

schönen abend!
muss jetzt weg - möchte mir um meine Förderungen eine neue Motorsäge kaufen...


Muuh antwortet um 31-08-2010 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Auch ein Maximillian Hardegg pocht immer auf das agrarische Unternehmertum, und trotzdem:

Auf eines will Hardegg allerdings auch nicht verzichten: Auf die eine Million Subvention (so viel zum Thema Förderung der kleinstrukturierten Landwirtschaft), die ihm der Steuerzahler jährlich überweist. Weil man, wie er sagt, auch Großbetriebe mit 2000 Hektar nicht ohne Subvention führen kann.


biolix antwortet um 31-08-2010 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Danke Peter, stimme dir voll zu !

Ja genau Muuh, schon komisch, das genau die am Wettbewerbsfähigsten anscheinend sein sollen, nicht sagen, aber gerne verzichten wir auf einen Teil... Nein gerade das Gegenteil ist leider der Fall...

lg biolix




remus antwortet um 31-08-2010 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
wir versuchen schon seit einigen jahren schon unser erwirtschaftetes in sachwerte umzuschichten weil wir glauben daß eine massive inflation bevorsteht und die meinung einiger "unternehmer" bestätigen mich damit

jene die auf den weiterbestand dieses systems bestehen sind auch die verursacher der nächsten krise und jene sind auch für die politiker verantwortlich die bei uns an der macht sind - eur stimmen sind einfach gekauft

ganz ehrlich wenn ihr privat so wirtschaftet wie der staat wie lange kommt ihr damit durch?


natürlich ist es klar daß man alle möglichen förderungen ausschöpft doch in den letzten 30 jahren haben wir auf pump gelebt und das kann nur mit unserem erspartem bzw ein hohen inflation aufgelöst werden und da werden auch die untersten einkommensschichten massiv betroffen sein


gdo antwortet um 31-08-2010 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Geiz ist geil ... wieso sollen wir dem Steuerzahler was schenken?

Auf Förderungen verzichten ist idiotisch ... ist ja kein Unternehmer, wenn er nicht auf Förderungen zurükgreift
Klaro wird der Hardegg nicht auf eine Mille verzichten .. blöd wär er.
Da fallen ihm sicher noch 2000 Gründe ein, weshalb der die Förderung braucht
Und dem Rauch auch.

Im öffentlichen Interesse ... ha ... es läßt sich doch jeder Bauer bezahlen, pro Stunde oder pauschal, von der Gemeinde ...
Oder hat einer von euch schon mal für die Subvention nen Schneepflug gemacht oder die Wiese gemäht.

Das ist ist doch alles nur Augenauswischerei damit man die Förderungen rechtfertigt.

Ist doch auch ein klein wenig Griechenland - nicht? Europaweit!
Nur halt nicht nur die griechischen Ärzte und Rechsanwälte sondern gleich die ganzen Von- und Zu in ganz Europa. Weils so arm sind, und sonst bankrott gehen.

Wir haben einen Selbstbedienungsladen der heißt Steuertopf. Und jeder der hier nicht ordentlich abzockt ist ein Trottel. Wurscht - ob groß oder klein.
Das ist die Moral.
Und subventioniert von höchster Stelle. Aller höchster europäischer Stelle.

Geiz ist Geil.
Förderungen und Steuergelder in die eigene Tasche wirtschaften noch viel geiler!
Ist alles nur eine Frage der Formulierung.

Der arme Hardegg or Herr X ... was würde er bekommen, wenn er verkauft? Was ist der Preis pro ha? Um wieviel ist dieser Preis in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen?
Geht er jetzt bankrott, wenn er nicht subventioniert wird (schluckz) - oder ist er einfach nur ein erfolgreicher smarter Multimillionär?

Geiz ist Geil.
Förderungen und Steuergelder in die eigene Tasche wirtschaften noch viel geiler!
Wers nicht macht - kommt um. Mausetot.
Das ist unser heutige Moral.
Von höchster Stelle. Aller höchster europäischer Stelle.

Wundert noch irgend jemanden irgend etwas?

Plus50: ja es hat was mit der Menge an Ha zu tun ... und mit der Art von möglichen Förderungen, speziell Nichts tun und alles so belassen wie es ist, wird u.U. gut gefördert


gdo antwortet um 31-08-2010 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Doch wie Tyrolean gesagt hat ... das wird sich in den nächsten Jahren alles ganz von selbst erledigen.
Bis dahin wird aber nicht mehr viel beim Alten bleiben.
In amerika bekommt jetzt ca jeder 7 Nahrungsmittelmarken.
Bei uns sinds halt die Sozialmärkte und die übrig gebliebenen Lebensmittel die frei verteilt werden - damit die Leut nicht auf der Straßn sind.

Wieviel mehr können es sein - Lebensmittelmarken für jeden 5., 4. ... wo ist der Plafond?
Wann krachts?

Geiz ist geil.


biolix antwortet um 31-08-2010 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ja gdo, aber traurig das sich das dann immer so "lösen" muss.. ;-((
Aber siehe Finanzkrise, und es geht ja soo weiter wie gehabt, wir können nicht anders, es gibt ja keine anderen Vorschläge etc etc. wird gesagt, komisch, ich kenne genug gute Vorschläge, nur die wollen die nicht hören die angeblich soo gut wirtschaften können.. ;-((

lg biolix

p.s. ja klar, und die bei SOMA etc. alles faule "Hunde" die eh nicht arbeiten wollen.. ;-((


biolix antwortet um 31-08-2010 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
ja und da sag ich mal gut getroffen herr böhm von der Presse...

lg biolix

2010-08-31 / 18:23:02 / Die Presse

"Die Presse" - Leitartikel: Das Unrecht vom Land, von Wolfgang Böhm
Utl.: Ausgabe vom 01.09.2010 =

Wien (OTS) - Warum die EU-Agrarförderung Großbauern bevorzugt und
kleinere Unternehmen benachteiligt?

Eine idyllische Landschaft mit kleinen Höfen, glücklichen Hühnern und
Kindern in Dirndln und Lederhosen. Das Bild, das wir in Österreich
von der Welt der Bauern produzieren, entspricht immer weniger der
Realität. Die Realität ist vor allem ein normales Geschäft in einem
globalen Umfeld. Manchmal beinhart, manchmal ungerecht und oft
absurd, wenn beispielsweise Kartoffel aus dem ärmlichen Ägypten in
heimischen Supermärkten mit Erdäpfeln aus dem Waldviertel
konkurrieren. Österreichs Politik hält zumindest formal dennoch gerne
das Bild einer kleinbäuerlichen Struktur hoch. Wohl auch deshalb,
weil sie nach wie vor der Verkaufsschlager unseres Sommertourismus
ist.
Auch das ist Realität: Jahr für Jahr sperren über 1000 heimische
Landwirtschaftsbetriebe zu. Meist sind es kleinere Höfe. Ein normaler
Strukturwandel, könnte man meinen. Denn die globale Wirtschaft
verlangt nach größeren Einheiten, um konkurrenzfähig zu sein. Das
wäre theoretisch logisch, würde nicht das System der
EU-Agrarförderung dabei auch seine erhebliche Rolle spielen. Es
bringt nämlich zuwege, auf der einen Seite den globalen Markt zu
behindern und auf der anderen Seite dennoch die kleinbäuerliche
Struktur zu zerstören. Sie ist ein Kompromiss aus zwei völlig
widersprüchlichen Ansätzen.
Es sind Ansätze, die sich auch in der Verteilung der EU-Gelder
widerspiegeln. Wenngleich das aktuell diskutierte "Schwarzbuch
Landwirtschaft" von Hans Weiss die Agrarstatistiken schmerzhaft
ausreizt, kommt es doch zum richtigen Schluss. Nämlich, dass es eine
Ungerechtigkeit in der Verteilung der Agrarförderungen gibt. In
Österreich erhalten 15 Prozent der Betriebe - das sind bäuerliche
Mittel- und Großbetriebe - fast die Hälfte (46 %) aller
EU-Förderungen. Die restlichen 85 Prozent der Betriebe müssen sich
mit der anderen Hälfte begnügen. Ein solches System läuft dem Ziel
des Erhalts einer kleinstrukturierten Kulturlandschaft entgegen.
Die EU-Agrarförderung, die bis 2013 sowieso reformiert werden muss,
ist ganz auf eine Agrarstruktur wie in Frankreich zugeschnitten, mit
größeren Einheiten. Wer mehr produziert, erhält eben auch mehr. Das
ist an sich kein Nachteil. Doch nimmt dieses Modell nicht darauf
Rücksicht, dass größere Betriebe natürlich weit wirtschaftlicher
produzieren können als kleine. Denn natürlich rechnet sich eine viele
Hektar große Agrarfläche im Marchfeld leichter als ein kleiner Acker
im steirischen Hügelland. Es nimmt auch nicht darauf Rücksicht, dass
kleinere Betriebe denselben bürokratischen Aufwand betreiben müssen,
um an die Förderungen zu kommen. Der kostet sie in Relation deutlich
mehr als Großbetriebe.
Jahr für Jahr werden neue Auflagen produziert, Kontrollen eingeführt.
Landwirte, die einen kleinen Hof bewirtschaften, sind allein von der
Flut an Formularen oft völlig überfordert. Der Präsident der
Landwirtschaftskammer, Gerhard Wlodkowski, hat zuletzt in einem
"Presse"-Interview bestätigt, dass die Bürokratie in der
Landwirtschaft von Jahr zu Jahr steigt, weil neue EU-Auflagen
hinzukommen, gleichzeitig aber alte, nationale Regeln erhalten
bleiben. Dazu kommt, dass aufgrund der vielen Auflagen kleinere
Betriebe in manchen Jahren mehr Geld für Produktionsmittel (z. B.
Spritzmittel und maschinelle Bearbeitung) ausgeben, als sie durch den
Verkauf ihrer Produktion erhalten. Weil sie beispielsweise für ihre
Äpfel nicht einmal zehn Prozent des Ladenpreises bezahlt bekommen,
leben sie dann allein von den Förderungen. Das ist absurd und hat
nichts mit einem funktionierenden Markt zu tun.

Das öffentlich hochgehaltene Ziel der heimischen
Landwirtschaftspolitik, die kleinbäuerliche Kulturlandschaft zu
erhalten, ist schlicht ein Etikettenschwindel. Österreich ist eines
der Länder in der EU, die eine Reform der produktbezogenen
Agrarförderung bisher verhindert haben. Zwar wurde dank des früheren
EU-Agrarkommissars Franz Fischler auch eine zweite Schiene an
Förderungen - nämlich die Subvention der ländlichen Entwicklung -
eingeführt, doch sie konnte die Verzerrung zwischen großen und
kleinen Bauern nur teilweise reduzieren.
Wenn in den nächsten Jahren wieder eine Reform der EU-Agrarförderung
ansteht, wird wohl auch Österreich Farbe bekennen müssen: Will es die
Landwirtschaft abseits von Produktionsmengen fördern, um seine
kleinstrukturierte Kulturlandschaft zu erhalten, oder will es - auch
das wäre ein Ansatz - wirklich mit der globalen Konkurrenz mithalten
und auf das ländliche Idyll pfeifen?

Rückfragehinweis:
chefvomdienst@diepresse.com



50plus antwortet um 31-08-2010 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@gdo

Auch wenn ich jetzt vom Thema abschweife - erzähl uns was vom Gold - wie wird es sich weiterentwickeln?

Soll ich meinen Golddukaten jetzt verkaufen oder steigt der Preis noch? ;-))))))

Kleiner Scherz - ich beobachte die Goldentwicklung seit nun fast 2 Jahren - Tendenz teilweise stark steigend!

lg
50plus


helmar antwortet um 31-08-2010 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
.....also wenn das stimmt, was der gdo geschrieben hat, nämlich dass er einen Bauernhof kaufen wird oder gekauft hat, dann wird er wohl sein Gold zu Geld gemacht haben.....;)
Mfg, Helga


gdo antwortet um 31-08-2010 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Biolix ... das war immer schon so in der Geschichte ... und solange es Menschen gibt, wird sich das wohl auch nicht ändern. Das mein ich ernst.

Der nächste Tiefpunkt ist ca 2014-2016.
Bis dahin wird sich vieles von selbst lösen.
Und in vielen Bereichen wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

Als nächstes, sehr bald, der nächste Crash ... ZeBa werden noch mehr Geld in die Märkte pumpen (als ob davon die Arbeitrsplätze kommen) - dann eine absolut hyperinflationäre Welle ins Frühjahr 2011 und 2012 und dann weitere Crashes.
Lokale weitgehend (auch energie) autarke Kommunen sind nachwievor die Antwort.
Die weiteren Vorkommnisse kannst nicht mehr aufhalten.
Jeder kümmert sich jetzt am besten um sich selbst - und bereitet sich darauf vor, wie es ist, wenn mal das Öl oder das Benzin sauteuer werden, oder zeitweise vielleicht gar nicht mehr lieferbar sind, oder es zu Stromausfällen kommt, oder weitere Staaten und Banken bankrott gehen, etc. Griechenland war nur der Anfang.

Alles gute Biolix!
PS: Ich werd wahrscheinlich in der Steiermark ein kleines Gut 1.5 ha kaufen. Wird sich in den nächsten Tagen klären. Dann werd ich vielleicht mal Deinen Rat einholen. Wenn ich darf.

50plus: ich werde ein Teil meines Goldes im Frühjahr 2012 verkaufen. Es wird möglicherweise im Oktober zu einem kurzen Rückschlag kommen - aber im weiteren sollte Gold und alle anderen harten Werte wieder stark zulegen. Mehr als vielen lieb sein wird ... man denke an Öl und Benzin.
Silber wird sich vermutlich noch besser entwickeln. Leider ist darauf aber in Österreich 20% UST. Ich werd vielleicht aber trotzdem im Laufe des späteren September oder Oktober noch Silber-Philkharminiker kaufen. Jedenfalls aber wenn Silber stärker runter kommt - das kann sein, wenn es in den Aktienmärkten crasht.

Helmar: falsch - würd jetzt niemals Gold verkaufen; ich bekomm das Objekt voraussichtlich via Pachtkauf und werd versuchen eine Kaufoption auf 2 oder 3 Jahre zu bekommen. Damit bleiben meine harten Werte geschützt und ich zahl aufgrund der weiter stattfindenden Geldentwertung in Wirklichkeit real gesehen dann weniger zurück.


grasi1 antwortet um 31-08-2010 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Kudlich, Kudlich, wo bist du, wann befreist uns endlich wieder???????????? (Schwachsinn-Förderung)
Gebt die Förderung dem Konsumenten und dem Produzenten einen angemessenen überlebensfäigen Produzentenpreis!
Kapitalismus, Liberalismus, freie Marktwirtschaft wird ohne gewisse "Spielregeln" nicht funktionieren.
So lange Raiffeisengedankengut in der Politik mitmischt wird es nicht anders werden.


50plus antwortet um 31-08-2010 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@gdo

Gut, der Dukaten kommt wieder unter den Kopfpolster! ;-))))

Aber im Ernst - ich bin ebenso überzeugt, dass die Krise noch lange nicht zu Ende ist.
Dass es möglicherweise zu einer größeren Inflation kommen wird.
An Ölkrisen glaube ich, aber Stromausfälle????? Das wär schon arg.

lg
50plus


biolix antwortet um 31-08-2010 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Sers gdo !

ja leider du sagst es, aber weaum lernen die Menschen nicht dazu ?

Gerne steh ich dir für Fragen der biol. LW zu verfügung... ;-))

Ja und was Gold und Silber betrifft, danke ich dir auch, auch du warst ein Schritt näher das wir einges ebenfalls "investiert" haben.. und alles redet vom Gold, aber die Silberanstiege sind noch erheblicher, aber das Problem wennst dus "hart" haben willst, sind die Scheibtruhen..;-)
und verkaufen würde ich bei keinem Kurs der Welt, ausser wir bräuchten es zum "wirklichen" überleben.. ;-))

lg biolix


helmar antwortet um 31-08-2010 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Als erste würden dann jene um Windräder schreien welche vor gar nicht sooo langer Zeit gegen die Aufstellung derselben protestiert haben und z.T. Projekte verhindert haben.......dann ist denen das Landschaftsbild wurst......
Lieber gdo......also Pachtkauf.......net dumm! Und mit 1,5 ha geht sich schon ein bissl Autarkie aus....;)))
Mfg, Helga


gdo antwortet um 31-08-2010 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
50plus ... den öffentlichen Institutionen und teilweise auch den Pensionsfonds wird das Geld immer mehr ausgehen, weil es zu immer weiteren Steuerausfällen kommen wird.

Gleichzeitig nehmen die Ausgaben aus auf allen Ebenen aufgrund der Krise zu. Das wird zu weiteren Einsparmaßnahmen führen. Wohin das führt hat Griechenland gezeigt. Errinnest Du dich an den Frächterboykott? Und dass alles gestanden ist?

Wenn alles steht ... was passiert dann?

Wenn die Leute nicht mehr zur Arbeit können? Oder nicht mehr kommen, weil sie demonstrieren. Wenn nix mehr geliefert wird? Oder der Benzin so teuer wird, dass die Leute auf die Strasse gehen - oder halt einfach nicht mehr weiter (wirtschaften) können.

Wir stehen erst am Anfang eines mehrere JAhre dauerneden wirtschaftlichen Niederganges.
Dementsprechend kannst Du jetzt extrapolieren.
Stromausfälle sind etwas extremes - da geb ich Dir recht, aber es wird m.E. auch zu extremen Reaktionen des Mobs da draußen kommen. Also schließe ich diese auch nicht aus. War wahrscheinlich ein atypisches Beispiel.

Ausserdem mußt Du den Zeitfaktor mit einbeziehen - ich denke, dass diese extremeren Sachen nicht vor 2012 auftreten werden. Muss auch nicht in jedem Land im gleichen Umfang auftreten. Aber denk mal an die Länder, die halt zuerst unter die Räder kommen. Da wird dann zuerst mal die öffentliche Versorgung sichergestellt.
Und je näher wir zu 2014-2016 kommen, desto angespannter wird alles werden.

Aber in Österreich leben wir ja eh auf einer Insel der Seligen. Also vielleicht kommt das zu uns allen gar nicht. Zumindestens können wir darauf hoffen.
In diesem Sinne - bleiben wir mal schön optimistisch!


BBB antwortet um 31-08-2010 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Fetzerl


Ich Gratuliere Dir zu deinen Eintrag! Der hat Niveau.

Liebe Grüße

BBB


helmar antwortet um 31-08-2010 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo gdo......"Mob da draussen" könntest du das bitte etwas genauer erklären wen oder was du damit meinst?
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 31-08-2010 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@tch

AfA (abschreibung für abnutzung) ist, wenn der bauer zb. einen bestimmten zeitraum mit dem traktor fährt bis er im wahrsten sinn des wortes abgeschrieben ist.

der traktor ist substanz

er müßte sich in diesem zeitraum schon das geld für einen neuen traktor beiseitegelegt haben.

wenn er das geld nicht auf die seite legen konnte, hatte er zwar einen alten traktor zum fahren,
hat praktisch von der substanz (dem geld für einen neuen traktor) gelebt.







Moarpeda antwortet um 31-08-2010 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@gdo

zu deiner hochinteressante meinung ........:

"Und hätte ich heute eine Landwirtschaft (werd demnächst wirklich eine kleine kaufen) - dann würd ich auf diese Subventionen scheißen und runter pissen, weil ich noch einen Funken Stolz hab - und es nicht notwendig habe, mich wie ein Straßendieb (der eh die Taschen voll hat) mich noch am großen Trog der Steuerzahler fett zu mästen.

Es ist wirklich widerlich.
Eine Schande.
Wo ist euer Charakter geblieben?"



......habe ich eine frage, heißt du walter ????


MEIN GOTT WALTER :-((





mosti antwortet um 31-08-2010 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
hallo tch: noch nie auf die idee gekommen, daß maschinen mitm alter an wert verlieren!!! maschinen die die bank finanziert, gehören der bank!!!(bis sie abbezahlt sind) . wo ist der wert höher: alter stall und kein kredit oder neuer stall und 500.000€ kreide???


Trulli antwortet um 31-08-2010 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ja, lieber gdo, bist du nicht ein wenig für die Situation und das System mitverantwortlich?
Hast du nicht mit Aktien und Kursen Geld gemacht?
Ist das nicht ein wenig egoistisch, Vermögen anhäufen, schauen eine gewisse autarkie für dich selbst zu erreichen?

Was sollen jene machen, die kein "überschüssiges" Geld zum Anlegen, Gold oder Silber kaufen können?

Die keine kleine Landwirtschaft oder "Sacherl" haben.......
Die aber meiner Meinung nach die große Mehrzahl sind!???????

Wäre es nicht sinnvoller, Lösungen für uns alle zu suchen!
Oder daran zu arbeiten das es nicht so kommt, wie es im schlechten Fall kommen könnte!

mfg



Hirschfarm antwortet um 31-08-2010 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@biolix: Du hast Gold? Schmutziges kapitalistisches im Wert steigendes Gold? Schaeme dich!
@gdo
Genau deswegen gibt es die Agrarsubventionen. Damit der Mob eben ruhig bleibt. Denn solange er was zu essen hat bleibt er ruhig. Und solange (im übrigen gut wirtschaftende) Bauern wie zum Beispiel der Hardegg viel öffentliches Geld bekommen können Sie auch viel teuren Input auf ihre Felder schmeissen damit sie möglichst viel billiges Futter für den Mob erzeugen können. Förderungen weg = Futter für Mob teurer =Faustrecht.
50 cent zahlt jeder Österreicher taeglich für die Landwirtschaft. Billigste Rohstoffe (mit höchstem qualitaetsstandards) und wunderschöne Landschaft werden dafür geliefert.
mfg


helmar antwortet um 31-08-2010 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Trulli....gdo doch net....;))).
Mfg, Helga


helmar antwortet um 31-08-2010 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Lieber Moarpeda....bittschön, net n Walter beleidigen!
Mfg, Helga


biolix antwortet um 31-08-2010 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
HF ich muss dich enttäuschen, ich schrieb es ja, haben gold und silber nicht für die "geldvermehrung" und sontiges auch nie gehabt, bzw. schon mit 25 Jahren kapiert auf was dieses System aufbaut, und ich glaube auch bei gdo ist es so, er erkennt es und gibt es wenigstens zu, andere leugnen noch immer...
aber komisch, tiroler hf ihr wart sonst mehrfach angesprochen von mir, auf das thema hier keine Antwort.. ? schade... ;-))

lg biolix


edde antwortet um 31-08-2010 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@gdo



du siehst die bezieher von direktzahlungen als strassendiebe an

ich sehe eher edelmetallspekulanten als solche an.

alles eben nur eine frage des standpunktes.

mfg


tch antwortet um 31-08-2010 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Mostilein
Lies einfach weiter oben.....

Die Maschinen gehören Dir und nicht der Bank....die Bank schaut drauf das zb. der neue Traktor nicht in Most verwandelt wird...
Angeblich gibts ja sowas...
Wie schauts bei Dir in der Gegend mit dem Wasser aus? Bootfahren auf der Strasse geht schon?

lg
tch


Moarpeda antwortet um 31-08-2010 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@helga

walter gibt es solche und solche (auch bei peter ist das der fall ;-)))

Walter war nicht groß
war eher klein
trotzdem glaubte er
von den Kleinen einer der Größten zu sein.
Seine Frau, die Marie
sah noch ganz gut aus für ihr Alter
und wenn sie mal was sagte
dann meist: MEIN GOTT WALTER.

Walter lebte sein Leben
war meist unbeschwert
und wenn er mal was machte
machte er's meist verkehrt.
Beim Frühstück warf er die Kaffeekanne um
zum Glück war's nur kalter
Marie sagte wieder einmal: MEIN GOTT WALTER.

Walter hatte es nicht eilig
arbeitete ja im selben Haus
und wenn er keine Lust hatte
fiel die Arbeit eben aus.
Das machte auch nichts
denn er war Hausverwalter
wenn die ander'n Mieter ihn sah'n
meinten sie nur: MEIN GOTT WALTER.

Walter wollte und ließ das Haus in Ordnung versetzen
und machte einer was kaputt
muss er den Schaden ersetzen.
Meist musste Walter dies tun
wie gestern den Feuerlöscherhalter
als er's beichtete sagte Marie: MEIN GOTT WALTER.

Denn da hatte Walter im Flur Rauch entdeckt
und sofort erkannt
daß nur ein Feuer dahintersteckt.
Laut "Feuer Feuer" rufend
riss er den Löscher von der Wand
natürlich mit Halter
alle die ihn sah'n meinten nur: MEIN GOTT WALTER.

Doch solche Blödelei'n ignorierte er nur
und rannte mit dem Löscher hinaus auf den Flur.
Doch dort staubten nur die von ihm bestellten Gipser und Kalker
und als sie ihn sah'n: ... MEIN GOTT WALTER.

Doch Walter macht sich nichts aus solch' kleinen Pannen
aus kaputten Tassen
Tellern oder Kaffeekannen.
Er geht dann in die Kneipe
und wenn wer heimkommt
dann lallt er.
Marie sagt dann nur: MEIN GOTT WALTER.

Ja das leben verlangte Walter schon 'ne Menge ab
und sein Pech verfolgte ihn sogar bis ins Grab
denn sein Sarg glitt den Trägern aus den Händen
auf den Boden knallt er
der Pfarrer rief entsetzt: MEIN GOTT WALTER.

Nun steht Walter ganz allein vor'm Himmelstor
und kommt sich eigentlich ziemlich einsam vor.
Petrus sieht durch das Guckloch
drauf verliert den Halt er.
Zum lieben Gott ruft er nach hinten: Da draußen da steht WALTER.



Haa-Pee antwortet um 31-08-2010 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
GDO dir hab ich hier schon des öfteren ins stammbuch geschrieben dass du mit deiner gold und hyperinflations hype denn du hier permanent verbreitest aufs falsche pferd gesetzt hast!

keine inflation oder gar hyperinflation weit und breit.......
und merk dir bevor du dich massiv versteigst es wird sie auch nicht geben!

dieses buch samt seiner vermarktung dient dem reinsten selbstzweck des autors!

er bewirbt via medien sein geschreibsl ein guter freund von mir an landwirtschaft interessiert aber beruflich arzt hat sich sofort in der buchhandlung dieses buch bestellt....

dh alles was mit förderung einer anderen berufsgruppe zu tun hat ist hochinteressant und wird gelesen,gekauft und darüber mokiert!

auf gut deutsch
"nichtlandwirte sind ganz geil aufs bäuerliche aufdecker subventionsbüchl"



Haa-Pee antwortet um 31-08-2010 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
drei arbeitnehmer subventionieren einen bauern!

das ist nur die halbe wahrheit!

agribusiness dürfte in österreich ziemlich an der spitze der wertschöpfung und des umsatzes stehen.im branchenvergleich stehen.

in deutschland ist das agribusiness nach der autoindustrie an zweiter stelle.

dh selbst hochentwickelte industriestaaten sind "bauernstaaten"

und wenn drei arbeitnehmer einen bauern subventionieren subventioniern sie im prinzip ihren eigenen arbeitsplatz!

denn ein arbeitsloser in österreich mehr ,kostet dem steuerzahl all inclusive insgesamt ca 24000 Euro im jahr!

ein arbeitsloser kostest dem staat soviel wie drei duchschnittliche bauern in österreich öffentliche förderungen erhalten!

alles eine frage der ansicht!


biolix antwortet um 31-08-2010 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
eben happe, wo bekommen die Bauern arbeit die aufhören ??

lg biolix


biolix antwortet um 31-08-2010 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Apropos hapee, ich lese auch überall heraus das es darum geht nicht grundsätzlich die Agrarsubventionen in Frage zu stellen, aber wer fördert mehr die Wirtschaft, ein ganz Großer oder 10 Mittlere oder 20 Kleinere ?

lg biolix


helmar antwortet um 01-09-2010 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Also ich find den GDO mit seinen Ausführungen sehr interessant...........und er wird sicher daran glauben. Und wenn sich viele Anhänger an etwas, egal was es ist, finden, dann wirds eine Glaubensgemeinschaft......;)
Mfg, Helga


50plus antwortet um 01-09-2010 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@biolix

laut Medien müssen dann 3 "aufgehörte" Bauern fest hackeln, damit sie einen bleibenden Bauern erhalten.

Aber - im Gegenzug - wieviele Personen versorgt eine bäuerliche Arbeitskraft mit billigen Lebensmitteln - hat man das schon mal berechnet und in den Medien besprochen? Und wieviele Arbeitsplätze schafft der Bauernstand so nebenbei noch?

Wir Bauern können stolz sein auf unsere Leistungen, Schuldgefühle sind unangebracht!

lg
50plus




Tyrolens antwortet um 01-09-2010 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Die die aufhören wechseln fast immer zu einem Plätzchen, 2 m unter der Erdoberfläche.
Die Übrigen tun zumindest bei uns im Westen ganz einfach gar nix mehr. Einer im Dorf hat vor ein paar Jahren zugsperrt. Hat den Stall zu Wohnungen umgebaut und geht jetzt statt Traktorfahren Motorradfahren.


andy95 antwortet um 01-09-2010 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
da braucht man ja nen ganzen tag um das hier durchzulesen!!!!!!!!!!!!!


grasi1 antwortet um 01-09-2010 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ja, Helmar ich gebe den GDO recht und stimme im in seinen Ausführungen voll zu.
In einigen Jahren wirst auch du dieser "Glaubensgemeinschaft" glauben oder beigetreten sein!!!!!!!!!!!


Else antwortet um 01-09-2010 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
gdo, du traust Dich was! Nennst die Dinge beim Namen!

So ist es! So war es, und so wird/muß es auch bleiben!
;-)))




Moarpeda antwortet um 02-09-2010 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@esle

"man muss sich nicht wirklich etwas trauen wenn man die dinge beim namen nennt...."

.....allerdings, so wie der gdo blödsinn verzapfte, das erfordert schon einigen mut.

andererseits sind die grenzen zwischen mut und dummheit (vielleicht nur unwissenheit) fließend und....

Walter war nicht groß
war eher klein
trotzdem glaubte er
von den Kleinen einer der Größten zu sein.
.


mfj antwortet um 02-09-2010 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...


Lieber gdo,

Der edle jungbrunnische Wunsch - den Lauf der Welt und seiner Wirtschaftsmärkte zu verstehen, und damit die Zukunft beherrschen zu können ist ja nur allzu menschlich.

Wer dann noch vorgibt - in „komplexe Systeme“ eingreifen zu können bzw. zu überlisten – ist ein „Riesen-Scharlatan...
(Teilchen hat mal geschrieben: Bescheidenheit ist eine edle Zier - doch leichter lebt sich´s ohne Ihr...)

Richtiger wäre:.....Der Weg in die Zukunft ist eben ein stolpriger Vorgang, bei dem man immer wieder bereit sein muss, Fehler einzugestehen, den Kurs zu ändern und Dinge neu zu bewerten.


Deine Postings haben einen gewissen Reiz – für die besonders Naiven und Wankelmütigen in die "hohle Gasse" zu werfen.


Um es Dir und Deiner Anhängerschaft mal „beleidigungslos“ zu sagen:

Ich würde bei Deinen Aussagen in Euer Weißbuch schreiben: Wir irren jetzt auf viel höherem Niveau ;-))





Moarpeda antwortet um 02-09-2010 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@mfj

wie du weißt, bin ich ein großer fan deines stil´s, zwar nicht immer einer meinung mit dir, ist aber nicht so wichtig.

dein zitat:
"Ich würde in Euer Weißbuch schreiben: Wir irren jetzt auf viel höherem Niveau"

muss ich leider berichtigen

es müßte lauten:

Ich würde in Euer Weißbuch schreiben:Wir irren jetzt auf viel höherem "Nivea" ;-)))




mfj antwortet um 02-09-2010 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...

@ Peda

;-)))


walterst antwortet um 02-09-2010 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
wie ich höre, bezog der Autor des Schwarzbuches einen beträchtlichen Teil seiner im Buch verwursteten Informationen von diesem Forum hier.


helmar antwortet um 02-09-2010 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Zumindest bei mir hat er sich nicht bedankt, der Rüpel....;)))
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 02-09-2010 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
na wenigsten verplätschern wir unser herzblut nicht umsonst...

...und die schreie der sterbenden erreichen die ohren der desinteressierten

..äh.... trotzdem nicht


edde antwortet um 02-09-2010 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
am kommenden Montag von 12,30h bis 13,30 h ist weiss im chatt von "derstandard.at"
also fleissig teilnehmen, wem das thema unter den nägeln brennt.


biolix antwortet um 02-09-2010 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Nabend !

komisch hier, gerade mfj drischt nur "Floskeln" gibt aber weder antworten auf sehr detailiert Fragen oder Ansichten von gdo und mir, das sagt mir einges... ;-))

Aber keine Angst Hr. Weiss gibt auch im Buch den Bios gas, und trotzdem kann ich mich mit ihm auseinander setzen, in "normaler" Art und reflektieren und über Verbesserungen nachdenken, heute jedoch nicht mehr, aber morgen mehr... gn 8 ,-))

lg biolix


Moarpeda antwortet um 03-09-2010 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@biolix

zitat gdo:

..."und es nicht notwendig habe, mich wie ein Straßendieb (der eh die Taschen voll hat) mich noch am großen Trog der Steuerzahler fett zu mästen".

...wie fühltst du dich so als gemästeter straßendieb ?
...kannst dich ja scheinbar mit dem gdo identifizieren


biolix antwortet um 03-09-2010 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Peda, einen Satz heraus zu greifen von 100ten ist nicht ganz ok, aber irgend wie hat er recht, wenn die dir die prkären Aebteisverhältnisse die sonst zur Zeit in der Wirtschaft herschen ansiehst, oder ? Inkl. natürlich das gerade die die immer auch den freien Wettbewerb, freien Markt etc. in der LW so preisen und haben möchten, ich glaube da gehört der Hr. Hardegg und manch anderer Großbauernvertreter auch dazu ( vielleicht gehört auch HF dazu ..;-)) )
brauchen dann die höchsten Subventionen, wie verträgt sich das ??

lg biolix


biolix antwortet um 04-09-2010 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
also da war doch was los auf der Welser Messe, ja und die Coctails am Landwirtstand waren auch toll... ;-))

Ja und jetzt wird doch geklart.. und wer ist das Nationalrat den man seine immunidät aufheben müsste ?

Und hatte doch Schüssels Schwiegermutter nicht eh eine illegale ausl. Pflegerin ?

lg biolix


04.09.2010

Schwarzbuch Landwirtschaft

Österreichischer Bauernbundchef kündigt Klagen an

Wels - Das diese Woche veröffentlichte "Schwarzbuch Landwirtschaft" zieht weitere Kreise. Bei einer Pressekonferenz auf der AGRARIA 2010 war die Diskussion über den Buchinhalt das wirkliche Hauptthema.


Bei der Pressekonferenz der österreichischen "Agrartroika Landwirtschaftsministerium-Landwirtschaftskammern-Bauernbund" auf der AGRARIA 2010 in Wels ging es zwar vorgeblich um die Eckpunkte der agrarpolitischen Herbstarbeit, des Agrarbudgets 2011 sowie der GAP-Zukunft, doch das wirkliche Hauptthema war die aktuelle Diskussion über den Inhalt des "Schwarzbuch Landwirtschaft".

Heftige Attacken gegen das Buch

Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch (ÖVP) ritt dabei heftige Attacken gegen das Buch und dessen Autor, Hans Weiss. Wörtlich sprach Grillitsch davon, dass dieses "Buch vom Koalitionspartner SPÖ in Auftrag gegeben wurde", womit für ihn "die Schmerzgrenze erreicht sei." Die Bauern hätten es sich zudem nicht verdient, wegen der berechtigten Ausgleichszahlungen für ihre Leistungen in eine parteipolitisch motivierte Neid- und Eigentumsdiskussion zu kommen. Die SPÖ und ihr nahestehenden Organisationen sollen endlich "diese Diskussionen aus der politischen Mottenkiste" unterlassen.

Minister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) und der oberste Bauernkammerchef Gerhard Wlodkowski (ÖVP) stimmten dem in ihren Ausführungen zu. Doch der sichtlich aufgebrachte Bauernbund-Frontmann doppelte noch Eins drauf. Grillitsch im Wortlaut: "Dieses Buch ist von einem Kriminellen geschrieben, der selbst vorbestraft ist." Und: "Es wird Klagen geben."

Autor will Immunität freiwillig aufgeben

Auf entsprechende Nachfragen mehrerer Journalisten bekräftigte der Spitzenfunktionär seine Vorwürfe und sprach von einem entsprechenden Informanten, dessen Namen Grillitsch aber nicht bekanntgab. Auch hätte der Autor vor einigen Jahren jemanden in seinem persönlichen Umfeld angestiftet, den damaligen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel anzupatzen - Anm. der Redaktion: es ging dabei um den Vorhalt, dass die Familie Schüssel eine illegale Pflegerin beschäftigen würde - und diese sei dafür genauso wie er selbst verurteilt worden. Sollte er für diese Aussagen, zu denen er steht, beklagt werden, werde er umgehend und freiwillig seine Abgeordnetenimmunität im österreichischen Parlament aufgeben.

Berlakovich beschäftigt sich nicht mit dem Buch

Zu den Angriffen des Parteikollegen befragt, schloss sich Landwirtschaftsminister Berlakovich diesen nicht an. Er beschäftige sich nicht mit dem Buch, hätte auch keine Veranlassung dieses zu lesen. Das dlz agrarmagazin distanziert sich ausdrücklich von den genannten Vorhalten, es gilt die Unschuldsvermutung. Aus dem Bauernbund heißt es laut einer Sprecherin, man wünsche sich sogar eine Klage des Autors oder des Verlages. (dlz agrarmagazin /sp)



iderfdes antwortet um 04-09-2010 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Also Gdo, wenn ich Wahrsager wär wie du, würd ich mal meine Glaskugel putzen, die sieht wohl alles etwas zu schwarz. Übrigens muss Benzin nicht zwingend teurer werden. Vor kurzem gab es erst einen Bericht über ein Ölfeld, das einige Jahre nach seiner Leerung wieder zu sprudeln begonnen hat, das Öl war von etwas anderer Art, weshalb die Theorie geäußert wurde, dass auch Erdöl weiterhin neu gebildet wird.

Ganz abgesehen davon, dass die Welt 2012 untergeht.

Zwei Dinge noch: Wohlhabendere bekommen nicht überall gleich viel Förderungen. Kindergeld gibts ja auch sogar mehr, wenn man vorher mehr verdient hat.
Und weil es in dem Zusammenhang immer erwähnt wurde: Kann es wirklich sein, dass in Österreich neunzig Prozent der Milchkühe nie auf die Weide kommen?


Icebreaker antwortet um 04-09-2010 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Naja, Kindergeld/Familienbeihilfe wird immer und überall "richtsatzmässig" ausbezahlt.
Was genau meinst du mit mehr JiGeld bekommen, wenn man mehr verdient hat???
Das sind Richtsätze, die zur Auszahlung gelangen und haben selten etwas mit "zuvor mehr verdient haben" zu tun.
Wäre mir neu.

mfg Ice


Tyrolens antwortet um 04-09-2010 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Mensch, die deutsch Rechtschreibung ist doch nicht so schwierig: "...Ja und jetzt wird doch geklart.. und wer ist das Nationalrat den man seine immunidät aufheben müsste ?..."




Icebreaker antwortet um 04-09-2010 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
"Mensch, die deutsch Rechtschreibung ist doch nicht so schwierig: "..."
Na ja, wenn ich mir dein letztes Posting so zu Gemüte führe ... anscheinend doch.

Die deutsch Rechtschreibung
geklart
das Nationalrat
den ...
Immunidät


;-)



walterst antwortet um 04-09-2010 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@biolix
Grillitsch gibt freiwillig die Immunität als NR auf, das ist eigentlich aus dem Text verständlich - ich weiss aber nicht, ob das überhaupt geht. Also ob trotzdem der übliche Weg der "Auslieferung" einzuhalten ist.

Das Buch scheint die Agrarspitze ziemlich in Rage zu versetzen.

WAs ich, ohne das Buch gelesen zu haben, schon mal positiv sehe: So viel Pfeffer im Hintern haben unsere Vertreter scheinbar schon lang nicht mehr gespürt.


leitnfexer antwortet um 04-09-2010 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo ICE!

Es gibt seit etwa 2Jahren ein Einkommenabhängiges Kindergeldmodell, mit 80% des letzen Gehaltes für die Dauer von 12 Monaten. Das ist für gutverdiener schon ein schönes Zuckerl...?(kosten tun die Säuglinge der Reichen leute ja wohl auch kaum mehr als andere?)

lg
leitn


Moarpeda antwortet um 04-09-2010 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@biolix

ich erhalte ca. 4.000.- euro förderung und konnte mir damit eine fronthydraulik leisten.

für einen menschen wie den gdo sind 4.000.- euro ein traumurlaub in der karibik,
da er mit landwirtschaft nichts am hut hat glaubt er die bauern fahren mit dem geld auf urlaub.

ich stecke ihn in die schublade "neidschwafler", zur else.


Icebreaker antwortet um 04-09-2010 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo leitnfexer!
Mag sein, aber dahingehend gibt es dennoch Unterschiede und es (...) wird nicht überall gleich gehandhabt.
Wenn du mit zB 25 Jahren eine Lehre beginnst, hat man auch Anspruch auf Familienbeihilfe(Kindergeld genannt). Ebenso, wie wenn einer mit über 25a noch oder schon stukkadiert ....

mfg Ice


leitnfexer antwortet um 04-09-2010 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hey Ice

An dem Tag, an dem die Lehre startet, ist die Familienbeihilfe(hat mit Kindergeld nix zu tun!) weg! Ist auch ein Vorzug für die Besserverdiener, den wenn die Eltern nichts beisteuern können, ist ein Studium viel schwerer zu finanzieren. Und wenn einer neben dem Studim arbeiten geht(gehen muss!) bekommt er auch kein Geld mehr...(er verdient ja eh so viel)
Wochengeld geht übrigens auch nach dem letzten Lohn(schnitt der letzen 3 mon), das ist jenes Geld, das werdende Mütter im Mutterschutz vor der Geburt bekommen(idr 8wochen lang) Wir sind halt ein duch und durch "soziales" Land...

lg


Tyrolens antwortet um 04-09-2010 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Icebreaker, ich habe aber eine gute und vor allem wahre Ausrede. Meine Funk-Tastatur hat seit ein paar Tagen eine massive Übertragungsstörung.

Aber dieses Fettnäpfchen nehme ich gerne an.
Mea culpa.


Icebreaker antwortet um 04-09-2010 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo leitnfexer,

nochmals: Maybe hast du auch Recht. Ich bin kein Jurist, wohl aber weiß ich von solch einem ganz aktuell und genau, dass KLindergeld" auch Familienbeihilfe genannt wird und auch, dass dies bei Studium oder Lehre auch von einem Menschen, der kein Kind mehr ist und auch solchen, die nicht mehr bei Mami und Papi leben
für eine gewisse Zeit (Studium oder Lehre, ...) die ganz derzeitig aktuelle FBH lt. gv.at (gockst_du) beantragen kann und auch ausbezahlt bekommt. Ganz easy beim jeweiligen FA einzureichen.

Reden wir aneinander vorbei leitn, oder?

lg Ice


Moarpeda antwortet um 04-09-2010 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@Tyrolens

mein wireless glumpert würde ich auch manchmal gerne an die wand werfen.

hoffentlich wird im schwarzbuch erwähnt, dass die bauern was internet angeht massiv benachteiligt sind.

nachdem schon soviel schleichwerbung für das buch gemacht wurde, überlege ich mir es zu kaufen, werde es im forum absatzweise als gutenachtgeschichten veröffentlichen ;-))


biolix antwortet um 05-09-2010 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
oje, einfach wieder zu schnell, kein wireless. des mog i net..
Aber verstanden habens wieder mal die meisten, danke Walter. ;-))

Also echt der Grillitsch, ich dachte schon der WEiss sitzt im Parlament, hat er also Angst vor einer Gegenklage ?

lg biolix


teilchen antwortet um 06-09-2010 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...

heutiger Chat im Standard - Zusammenfassung:

Braucht ein Multi-Millionär ein stabiles Einkommen?
http://derstandard.at/1282978974064/Chat-Nachlese-Braucht-ein-Multi-Millionaer-ein-stabiles-Einkommen

Hat jemand mitdiskutiert? Gute Fragen und Gute Antworten, finde ich.



Icebreaker antwortet um 06-09-2010 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo teilchen, auch wenn du jetzt nur eine Frage von vielen zitiert hast ;-):

Ja. Echt voll gut.
Auch zum Nachlesen.
Guter Mann, wie mir scheint.







teilchen antwortet um 06-09-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...

Hallo Ice,
hab nur die Überschrift kopiert ;-)
Der Standard hat Weiss und Grillitsch zu einem Streitgespräch eingeladen.
Grillitsch hatte zuerst zugesagt, aber nachdem er das Buch gelesen hatte, wieder abgesagt.
Da ist wohl das Streitgut ausgegangen...



Icebreaker antwortet um 06-09-2010 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ja passt eh teilchen,
In jedem Fall kann ich die Nachlese - samt Bewertungen zu den jeweiligen Antworten auf die vielen, wirklich guten Fragen - nur *wärmstens* zum nach-lesen empfehlen.

mfg Ice










walterst antwortet um 06-09-2010 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@teilchen

Die Sache mit Zusage und Absage vom wichtigsten Bauernvertreter habe ich im Vorjahr 3 mal erlebt. Da hat man bei Kurier, Puls und ORF nur mehr den Kopf geschüttelt. Es gibt keinen größeren Hasenfuß, wo es um direkte Konfrontationen geht.


biolix antwortet um 06-09-2010 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ja eines muss man ihm lassen, beschäftigt hat er sich mit dem Thema, das sieht man an seinen Antworten.. ,-)

lg biolix

p.s. Apropos wer mit Herrn Weis live diskutieren möchte, u.a. ein Termin...

Reihe: Food & Politics | Kuratiert von Michael Freund

Montag, 20. September, 19.00 Uhr

Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog | Armbrustergasse 15 | 1190 Wien

Anmeldungen unter: Tel.: 3188260/20 | Fax: 318 82 60/10 | e-mail: einladung.kreiskyforum@kreisky.org

HANS WEISS

Geboren 1950 in Hittisau, Studium der Psychologie und Soziologie in Innsbruck, Wien, Cambridge und London. Freier Journalist und Buchautor.

SCHWARZBUCH LANDWIRTSCHAFT

DIE MACHENSCHAFTEN DER AGRARPOLITIK

Hans Weiss, Spezialist für brisante Themen, der zuletzt mit dem Bestseller Korrupte Medizin Ärzte und Pharmaindustrie in Panik versetzte, hat nun bei den Bauern nachgeforscht. Für sein neues Buch Schwarzbuch Landwirtschaft hat Weiss akribisch recherchiert und aufgeschrieben, was Agrar-Insider berichten: über Steuerprivilegien, Fördermillionen für Funktionäre, den hoch subventionierten Zuckermarkt, den Umgang mit widerspenstigen Milchbauern und darüber, wie die Politik Jahr für Jahr große Agro-Konzerne fördert und kleine Bauern in den Ruin treibt.

Einleitung und Moderation: Michael Freund

Leiter des Media Communications Department an der Webster University Vienna

Redakteur der Tageszeitung Der Standard.

Das Buch Schwarzbuch Landwirtschaft. Die Machenschaften der Agrarpolitik ist am 06.09.2010 bei Deuticke erschienen. Preis: 15.90 € (D) / 23.90 sFR (CH) / 16.40 € (A), ISBN 978-3-552-06145-3

Karin Mendel
Bruno Kreisky Forum for International Dialogue
1190 Vienna, Armbrustergasse 15
Tel: +43-(0)1-3188260
Fax: +43-(0)1-3188260/10
www.kreisky-forum.org



mfj antwortet um 07-09-2010 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...


Eines muss man Dir lassen, Biolix – es ist Dir kein Hinweis zu schade die Landwirtschaft ordentlich in die Pfanne zu hauen.

Natürlich ist das Bruno Kreisky Forum brennend an dieser Sache interessiert.
Der Ehrenpräsident davon – Ex Bundeskanzler Vranitzky, und die Vizepräsidenten Brigitte Ederer und Ex- Unterrichtsminister Rudolf Scholten, nicht ganz unbekannt als sozialistische Fußsockenwolle, haben mit den „verbohrten Schwarzwählern von Bauern“ eh eine ewigdauernde Rechnung noch offen.

So wie Hans Weiss, trifft man auch hier den Zeitgeist und den größer werdenden Neidkomplex unserer Verwöhn-Gesellschaft genau.

Der Fortschritt der Landwirtschaft mit seiner „gewonnen Ernährungssicherheit“ in Europa, münden jetzt in Nebenwirkungen - wie der Erfolg der grünen Revolution und der Agrarplanwirtschaft in Europa gekappt werden können.
Nahrung hat sich zum Schnäppchen entwickelt, und wenn heute eine Durchschnittsfamilie gerade noch 16 % des Einkommens für Ernährung ausgibt ist alles andere auch wichtiger.

Hans Weiss hat eine Lösung.
Das überflüssige Geld der Agrarpolitik wird an die „Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen“ zum Wohle unserer Bildung ausgeschüttet.
1100,- Euro sei doch kein Lohn für eine 40 Stunden Woche.

Was glaubt Ihr wie viele brave fleißige Bäuerinnen von so einem Gehalt, mit all den verbundenen Sozialleistungen – nur träumen können ?

Na, wenn das keine durchschaubare Klientel- und Parteipolitik ist ?

Noch bunter wird es, wenn man weiß welche Politiker – Reformen in der Agrarpolitik blockiert haben. Genau die Vorzeige-Sozialisten wie „der deutsche Schröder“ und der „engl. Saubermann Blair“ haben sich gegen umfassende Deckelung von Fördergeldern in der letzten Agrarreform ausgesprochen.
Genau jene sozialistische Bewegung, die heute mit „strammen Zeigefingern“ und „zusammengekniffen Arschbacken“ eine neue Kollektion präsentieren wollen.
Und es ist dieser Weg von der Emanzipation der Landwirtschaft vom Land.
Landwirtschaft ohne Land ist das neue Schlagwort dieser „gesellschaftspräpotenten Aufklärer“.

Es ist und bleibt Tatsache, und ich bin und war noch nie ein großer Freund von Fördersystemen, aber hier geht es nicht um Missbrauch, sondern um Abgeltung für erbrachte ausgemachte Leistungen:
Was der Konsument billig an der Ladentheke einkauft, wird mit allgemeinen Steuermitteln aufgebessert – um es finanzierbar für die Erzeuger zu machen. Diese Agrarplanwirtschaft mag ihre Schwächen und Fehlentwicklungen haben, aber mit blöder statistischer Recherche kann man „Boulevard-Berichterstattung“ nicht machen.

„Meine Kuh will auch Spaß haben....“ lautet das Motto von Bauern, darum kann es keine Landwirtschaft ohne vernüftiges Einkommen geben.

Zu blöd, wenn ein Bauernvertreter wie Grillitsch einer solchen Diskussion aus dem Wege geht. Was haben wir nur für „Luschen“ an unserer Spitze. Wenn niemand will, ich hätte mich dazu schon bereit erklärt...;-)





biolix antwortet um 07-09-2010 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo !

ja mfj, wem haue ich in die Pfanne ? Du schreibst es ja unten schön, wenn sich Grillitsch keiner Diskussion mit dem Autor stellen will, und das aber Andere tun, warum nicht ? Darum poste ich es ja hier, es können alle die gegen das Buch "wettern" hin gehen und mit diskutieren, das wa der Sinn meines hier rein stellens...inkl. natürlich sollten auch ÖVP Kreise dem Hr. Weis einladen, ich hoffe sie tun es, und haben keine Angst davor, und ebenfalls Diskussionen Veranstalten.

Ja und dein Beispiel mit der Kindergärtnerin, aber man sieht wie verantwortungsvolle Berufe, wos echt um die bestmögliche Entwicklung unserer Kinder geht so zu entlohnen, und es gibt sicher genug LW Betriebe die viel mehr bekommen mit weniger Arbeit und das aus Steuergeld, und nichtmehr und nicht weniger lese ich heraus.

Grüne Revolution : wie oft noch mfj, und sie du schreibst es ja, wo haben sich Preise hinentwickelt inkl. das BäuerInnen am "Fördertropf" hängen, und zur Deckelung hast recht, nur ich habe den Aufschrei aus Ö nciht gehört, bzw. die Deckelungen in den nationalen Programmen auch selten gefunden, ausser glaube ich bei der AZ, hilf mir wo noch ?

Ja Leistunge gehören abgegolten, das sagst du ja nach 2013 dem ehem. Stiermäster mit 650 Euro ZA pro ha ( dem ich es nciht neidig bin ) nur aber gegenüber dem Biobauern mit 150 Euro der seit 15 jahren die Leistung erbracht hat sich seinen Markt mit Alternativen zu suchen... tolle Leistungsgerechtigkeit und toller WEttbewerb unter diesen Nachbarn... udn über solche Sachen sollte diskutiert werden dürfen und nicht nur hinter verschlossenen Türen
und da ist mir sogar ein Kreiskyforum recht, wenns sonst niemand öffentlich tut...

lg biolix




mfj antwortet um 08-09-2010 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...

(Förder)Leistungen – lieber Biolix, sind nun halt mal an Richtlinien gebunden.
Es schreibt ja niemand vor, wie und was jemand zu produzieren hat.

Wenn der intensive Stiermastbetrieb mit hohen ZA über dem extensiven Biobetrieb aufgrund von unterschiedlicher Fördergewichtung liegt – kann man nicht einfach sagen – im Vergleich bekommt der Biobauer zu wenig.....
Das ist wie wenn der Spatz auf die Flugkünste des Adlers neidisch ist. Aber anders als in der Artwahl – hat man freie Wahl bei den Produktionsmethoden.


Die grüne Agrar-Revolution hat es nun mal geschafft, unser Bürger von „ALLEN Nahrungsmittel-Knappheiten“ zu befreien.
Anstatt diesen Umstand zu genießen, versuchen zu erhalten, Überschüsse sinnvoll zu verwerten – ergötzt man sich in der Rolle des Neidhammel´s.

Das Kreisky-Forum wird die Probleme nicht lösen – es wird nur eine „allgemeine Diskussion“ gestartet – dass die Fördermittel in Landwirtschaft zu hoch sind.

Da liest die „putzige Kindergärnterin“ und die „esoterische Lehrerin Else“ wie Agrarförderungen in Millionenhöhe an Betriebe verteilt werden. Und selber sitzt man in einer wohnbaugeförderten 2 ½ Zimmerwohnung mit Hinterhofblick.

Das solche Berichterstattung „unreflektiert und unaufgearbeitet“ einen falschen Augenschein findet, und eigene Eurozeichen suggeriert – wirst doch wohl auch Du zugeben müssen....?

Gerade große Unternehmen die in dieser Branche tätig sind, bieten vielen Arbeitnehmern gute und sichere Arbeitsplätze. Im Grunde sind solche Förderungen immer auch Wirtschaftsförderungen - ob das sinnvoll ist, und ob man das so will - ist wieder eine andere Frage...!
Landwirte investieren Ihr Fördergeld auf jeden Fall wieder. Es kommt wieder in den Wirschaftskreislauf, und trifft damit zwei Fliegen auf einen Schlag.

Andersartige gibt es ganz wenige. Das bist vielleicht Du und noch zwei Funktionäre die lieber am "Schwarzen Meer" bei Genosse Urlaub machen....;-))






ALADIN antwortet um 08-09-2010 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Auf jedem Fall sehe ich, dass in Österreich beinahe nur mit den Subventionen dass Budget saniert werden könnte. Die Frage ist, ob es dann mehr Arbeitslose geben wird. Ein positiver Nebeneffekt für uns Bauern könnte sein, dass bei Kürzungen dann die Pachtpreise endlich wieder ein sinnvolles Maß erreichen könnten.


biolix antwortet um 08-09-2010 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo !

ja mfj, damit hat jeder hier die chance auch diu hinzukommen und die Diskussion in die Tiefe zu bekommen, ich werde Grundsätzlich die Agrarförderungen dort auch verteidigen, nur über die Verteilung sollte man sehr wohl diskutieren...

leider gehst du nur auf die Stierprämiengeschichte ein, da ist es schon klar das er mal die Prämien sich "Verdient" hat, aber wenn er seit 4 Jahren keine Stiere mehr hat udn soll die Prämie nach 2013 noch weiter bekommen, was soll das ? weiters warum ist der Biobauer esntensiver wenn er z.b von Stiere auf bioschaffe umgesattelt hat und sioch selbst einen Markt gesucht hat und hat aber nie eine Schafprämie bekommen ? also das musst mir mal erklären, der hatte sogar dann mehr Arbeit !

Und sonst mache ich eigentlich weder Urlaub mit "Schwarzen" am Roten Meer , noch mit "Genossen" am Schwarzen Meer.... ;-)))

lg biolix

p.s. und ich hoffe ich sehe euch zahlreich bei der Diskussion.. ;-))


Else antwortet um 08-09-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
>>>Es schreibt ja niemand vor, wie und was jemand zu produzieren hat.


Else antwortet um 08-09-2010 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
> >>>Es schreibt ja niemand vor, wie und was jemand zu
> produzieren hat. Doch, das Geld schreibt vor, was jemand zu produzieren
> hat.
> Die meisten "fortschrittlichen" Bauern produzieren das, was
> am meisten bringt.
> Da züchtet zB einer auch zusätzlich Pferde einer seltenen
> Rasse wegen der Förderungen, auch wenn er mit Pferden
> generell überhaupt nichts am Hut hat.
>
> Die Pferde dürfen, weil sie müssen, auf die Weide.
> Die Kühe dürfen nicht, weil sie nicht müssen.
>
>
>



kraftwerk81 antwortet um 08-09-2010 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
bla bla bla.......


Else antwortet um 18-09-2010 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
http://derstandard.at/1282979845462/Kommentar-der-Anderen-

Bauernfängerei im "Feinkostladen" Österreich
15. September 2010, 17:12

Was dabei herauskommt, wenn Agrarbürokraten den "Reichsten der Reichen die Subventionen hinten hineinschieben" , und warum ein Buch, das diesen Stoffwechsel durchleuchtet, ein gerichtliches Nachspiel haben wird.

Das wichtigste Argument, mit dem Agrarfunktionäre und -politiker die derzeitige Debatte um Subventionen abzuwürgen versuchen, ist das plumpe, altkatholische Wort "Neid" . Es wird gern von jenen verwendet, die die Regeln für die Verteilung von Subventionen mitbestimmen und selbst davon profitieren. Schätzungsweise 100 Mio. Euro gehen Jahr für Jahr an Agrarfunktionäre und -politiker. Darüber hinaus sind es vor allem Reiche und Superreiche, Großbauern, Großgrundbesitzer, Adelige und internationale Konzerne, denen die Agrarbürokratie Geld zuschiebt. Nur ein kleiner Teil des Förderkuchens landet an der richtigen Adresse:
Die kleinsten Bauern - etwa 50.000 von insgesamt 160.000 - erhalten im Durchschnitt 2000 Euro pro Jahr. Die größten Bauern - etwa 2100 von insgesamt 160.000 - erhalten im Durchschnitt 75.000 Euro im Jahr.
Geht es nach dem Willen der obersten Agrarier - Bauernbundchef Fritz Grillitsch, Landwirtschaftskammerfunktionär Gerhard Wlodkowski und Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich - soll alles so bleiben, wie es ist. Denn in Wirklichkeit, so die Argumentation dieses Dreigestirns, handle es sich bei den Subventionen ja um eine Leistungsabgeltung. Und deshalb sei es auch gerechtfertigt, wenn aus dem Landwirtschaftstopf auch superreiche Nebenerwerbslandwirte gefördert werden. Dazu zählen laut Transparenzdatenbank etwa Dr. Wolfgang Porsche, Mitglied des Porsche/VW-Clans mit 55.000 Euro, Privatstiftungen von Friedrich Karl Flick mit 17.000 Euro, Privatstiftungen des Fürsten Liechtenstein mit 1.600.000 Euro, ein Mitglied der Swarovski-Gruppe mit 25.000 Euro, der Banker Julius Meinl mit 34.000 Euro, Magna-Chef Siegfried Wolf mit 41.000 Euro und der Papierindustrielle Alfred Heinzel mit 415.000 Euro. - Offizielle Begründung der Agrarbürokratie für derartige Subventionen: um "ein stabiles Einkommen zu gewährleisten" . Damit wissen wir, woran wir sind: In Wirklichkeit haben wir es hier mit einer Mindestsicherung für Reiche zu tun.

Steuerferien für Raiffeisen?

Ich wette darauf, dass kein Einziger dieser schwerreichen Österreicher damit weitermachen würde, nebenbei ein bisserl Landwirtschaft betreiben zu lassen, wenn er keine Subventionen erhielte. Damit könnten wir uns auch Debatten um die Einführung einer Vermögenssteuer ersparen. Denn was ist das für eine absurde Politik, wenn der Staat den Reichsten unter den Reichen Subventionen hinten hineinschiebt, um sie ihnen vorne als Vermögenssteuer wieder wegzunehmen? Wenn man sich gleichzeitig vergegenwärtigt, wie sich die ÖVP mit Händen und Füßen gegen eine Mindestsicherung für Arme gesträubt hat, wo es nicht um jährliche Einzelzuschüsse von hunderttausenden Euro ging, sondern um rund 9000, kann man die Haltung der Agrarfunktionäre nur als zynisch bezeichnen.
Die derzeitige Diskussion um eine neue Bankenabgabe könnten wir uns ebenfalls ersparen, wenn der Staat einfach nur dafür sorgen würde, dass die Banken den üblichen Steuersatz von 25 % entrichten. Im Zeitraum 2006 bis 2008 zahlten die Raiffeisen-Landesbanken für einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro lediglich 19 Millionen Euro Steuern. Das ergibt einen Steuersatz von 1 Prozent! Jeder kleine Gewerbetreibende oder Lohnsteuerpflichtige kann davon nur träumen. Auch die Raiffeisen-Zentralbank scheint in Österreich nach dem Motto zu wirtschaften: Gewinne hui, Steuern pfui. Sie brachte es im Jahr 2007 auf einen Gewinn von rund 1,5 Milliarden Euro und zahlte in Österreich lediglich 1,2 % Steuern. 2008 waren es 2,3 %. Das alles ist vollkommen legal und von der Politik wahrscheinlich auch so gewollt.
Wenn es darum geht, die Milliarden zu rechtfertigen, die in Form von Subventionen über den Tisch geschoben werden, bringen Agrarfunktionäre regelmäßig die "kleinen Bauern" ins Spiel. So verkündete etwa Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski vergangene Woche in einer Pressekonferenz ganz ungeniert, der überwiegende Teil des Geldes gehe an die kleinen Bauern. - Sieht man sich die offiziellen Zahlen des Landwirtschaftsministeriums an, werden gerade sie benachteiligt, denn sie erhalten laut dem "Grünen Bericht" pro Hektar 448 Euro, während die großen dafür 544 Euro kassieren dürfen.
Agrarfunktionäre und -politiker scheinen ein Problem mit Zahlen und Fakten zu haben. Da sie bis jetzt unbeschränkt schalten und walten konnten, hat kaum jemand überprüft, ob das, was sie behaupten, auch stimmt.

Zahlenakrobatik

Ein paar aktuelle Beispiele. Bleiben wir noch ein wenig auf der Pressekonferenz von Landwirtschaftskammer-Präsident Wlodkowski, Bauernbundchef Grillitsch und Landwirtschaftsminister Berlakovich. Auf den Vorwurf, dass auch Funktionäre Prämien bekommen, antwortete Wlodkowski, er habe früher 13.000, später 6000 Euro bekommen. Das sei nur ein Durchlaufposten. Laut Transparenzdatenbank erhielt Wlodkowksi gemeinsam mit seiner Frau im Jahr 2007 insgesamt 25.703,09 Euro, 2008 24.065,22 und im Vorjahr 12.174,01 Euro.
Oder nehmen wir die zweiseitige Anzeige der AMA im Jubiläumsheft 40 Jahre profil, wo Geschäftsführer Stephan Mikinovic unter dem Titel Feinkostladen Österreich Folgendes behauptet: "Wir haben ganz auf Tradition gesetzt und zum Beispiel die Heumilch eingeführt, die nach alter Weise gewonnen wird. Die Kühe erhalten (...) kein Kraftfutter oder Soja." Kein Kraftfutter? - Aus den Vorstandsbeschlüssen der Heumilch-Produzenten geht hervor, dass die Bauern bis zu 40 Prozent Kraftfutter verwenden dürfen.
Gerne wird von Agrarfunktionären auch immer wieder verkündet, wie arm die Bauern sind und dass sie ohne Subventionen gar nicht überleben könnten. Natürlich gibt es viele arme Bauern, und natürlich sind viele von ihnen auf Subventionen angewiesen. Einer der zahlreichen kleinen Bauern, mit denen ich während der Recherchen zu Schwarzbuch Landwirtschaft gesprochen habe - in seinem Stall stehen ein Dutzend Kühe und Rinder und ein paar Schweine -, sagte: "Alle jammern, aber im Grunde geht's uns ziemlich gut." Und: "Auch ohne Subventionen würde ich Bauer bleiben!"

Wunscherfüllung

Im Widerspruch zu der Jammerei der Agrarfunktionäre steht auch das Ergebnis einer Umfrage, die von der Raiffeisen-Bausparkasse in Auftrag gegeben wurde. Die hat nämlich ergeben, dass jeder heimische Bauer im Durchschnitt jährlich 4160 Euro auf ein Sparkonto legt. Ziemlich viel Geld für einen armen Bauern!
Da und dort stößt man auch auf Berichte, nach denen manche Bauern sogar in Geld schwimmen. Der Bayerische Rundfunk berichtete vor kurzem von Vorarlberger Bauern, die auffallend häufig landwirtschaftliche Grundstücke im Allgäu aufkaufen, zu überhöhten Preisen. Die Bayern vermuten, dass dahinter die üppige österreichische Subventionierung steckt.
Wenn Landwirtschaftsfunktionären die Argumente ganz ausgehen, dann kann es sogar passieren, dass sie welche erfinden. So etwa Bauernbundchef Fritz Grillitsch, der auf einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Agrarmesse in Wels behauptete, ich sei ein "verurteilter Krimineller" und Schwarzbuch Landwirtschaft sei "von der SPÖ in Auftrag gegeben worden" . Auf Nachfrage von Journalisten bekräftigte er seine Vorwürfe und erklärte, er werde seine parlamentarische Immunität freiwillig aufgeben, falls ich ihn klagen würde. Und eine Sprecherin des Bauernbundes gab bekannt, dass man sich sogar eine Klage wünsche. Nun, diesen Wunsch erfülle ich ihm gerne. Ich habe bereits meinen Anwalt damit beauftragt.

(Hans Weiss, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 16.9.2010)



wildduck antwortet um 18-09-2010 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Grundsätzlich: Wer Angst hat verteidigt sich präventiv!
Wer ehrlich ist, verhält sich nach den gerade vorgegebenen Regeln und
( Ueberlebensstrategie ) versucht aber auch immer innovativ etwas
Richtung Ehrlichkeit zu verändern.


biolix antwortet um 18-09-2010 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Wauuuuu, der Artikel ist nicht schlecht.. ;-))

Wen sehe ich am Montag in wien, bei der Diskussion ?

lg biolix


wildduck antwortet um 18-09-2010 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
biolix....was ist an dem Artikel so waooow?grusswd


biolix antwortet um 18-09-2010 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
sag mir was schlecht ist am Beitrag ??

Sag mir warum leute keine 9000 Euro bekommen sollen wenn andere100 000 bekommen und einen Besitz von Millionen sowieso schon haben ? etc. etc.

schuas dir mal die doku an dann verstehst was ich meine, zu arm um tausende Euro mehr vom Staat Förderungen zu kassieren, kann nicht das richtige System sein...

das sage ich nun selbst der ein Profiteur ist, aber einsehen kann mans ja.. ;-))


http://tvthek.orf.at/programs/1193-Kreuz---Quer/episodes/1610825-kreuz-und-quer



lg biolix


wildduck antwortet um 18-09-2010 23:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
ja, ich versteh schon was schlecht oder falsch ist, aber was findest du " gut"lgwd



biolix antwortet um 19-09-2010 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
also ich versteh dich nun ganz schlecht..

lg biolix
p.s. aber wie schon geschrieben, ich finde den Beitrag gut, aber du kannst uns ja sagen was du daran nicht gut findest... ;-))


joholt antwortet um 19-09-2010 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@ Biolix GEH MIT GUTEM BEISPIEL VORAUS UND TEILE DEINEN GANZEN BESITZ AUF BETÜRFTIGE LEUTE AUF DIE GERNE EIN PAAR METER GRUND ZUM SELBER BEWIRTSCHAFTEN HABEN.
IST JA GANZ EINFACH ODER,



biolix antwortet um 19-09-2010 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
ach ja joholt, mach dir keine Sorgen, der gewinn wir teilen schon lange, du auch hoffentlich..,-))

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 19-09-2010 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...


Zitat
Staat im Staat
Der gebürtige Bregenzerwälder ging in seinem Einleitungsreferat besonders darauf ein, wie die Agrarbürokratie Subventionen verteilt und einen "Staat im Staat" geschaffen habe. Weiss illustrierte, wo die 2,2 Milliarden Euro an jährlichen Landwirtschaftssubventionen hingehen. "In Vorarlberg wird 30 Prozent mehr gefördert als in anderen Bundesländern", verglich der Erfolgsautor. In einem Rechenbeispiel zeigte Weiss auf, dass die Förderung von rund einer Million Euro, welche die Bauern von Schoppernau jährlich erhalten, ziemlich genau jener Steuerleistung entspreche, welche die Gemeinde in einem Jahr erwirtschafte.
Zitat ende
Quelle www.vol.at

Hallo,
Ist es wirklich vorstellbar, das die gesamte Steuerleistung einer Landwirtschafts- und Tourismußgemeinde für die Agrarförderung in der Gemeinde drauf geht?
mfg



edde antwortet um 19-09-2010 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@fallkerbe

setz dich doch nicht mit solch primitiv dümmlichen darstelungen auseinander.

die gestamte steuereistung einer gemeinde entspricht vereinfacht gesagt den gesamten betriebs-und haushaltseinkünften mal 43 prozent (durchschnittliche österreichische abgabenquote).
bei dieser berechnung sind alle geldflüsse erfasst, die direkt oder indirekt an den staat zurückfliessen.

alles andere ist primitiver populismus.

mfg


Fallkerbe antwortet um 19-09-2010 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo edde,

eben, weil doch so eine Tourismußgemeinde schon ziemlich viel Steuern Blecht, kann ich mir das Kaum vorstellen, das Gleichviel Geld an die Landwirtschaft wieder Rausgeht-
Anders betrachtet müsste ja fast 54% vom Auftragsvolumen dieser Beispielgemeinde von Bauern ausgehen- finde ich auch nicht glaubwürdig.







Hirschfarm antwortet um 19-09-2010 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Tuan die Schoppernauer soviel Steuern hinterziehen? Oder verdienens so wenig?


biolix antwortet um 19-09-2010 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Na da sind anscheinend nur die Gemeindesteuern gemeint, denn er nimmt das Gemeindebudget a her, und sieht die Einnahmenm, und hat sich aus der Tranrparenzdatenbank einfach alle Schoppenauer Bauern zsam gerechnet und schon hatte er es...

aber das reicht ja auch.. ,-)

lg biolix


Else antwortet um 20-09-2010 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
http://derstandard.at/1282978910951/RH-Sonderpruefung-Haflingerzucht-als-Tiroler-Sittenbild

RH-SONDERPRÜFUNG

Haflingerzucht als Tiroler Sittenbild

Rechnungshof kritisiert Geldverschwendung und fordert personelle Änderungen

Innsbruck - Als "Tiroler Sittenbild" sei das Ergebnis der Prüfung des Haflingerzuchtverbandes durch den Landesrechnungshof zu werten, sagt Grünen-Klubobmann Georg Willi: "Haflinger-Zuchtchef Johannes Schweisgut (ehemaliger VP-Nationalrat) konnte es sich mithilfe der VP richten." Im Jahr 2000 bekam der hochverschuldete Verband vom Land einen Zuschuss von knapp 800.000 Euro.
Dazu kommen Sonderförderungen von insgesamt 860.000 Euro. 2008 und 2009 pumpte das Land wieder rund 667.000 Euro in die Zucht des Tiroler Traditionspferdes. Trotzdem konnte der Verband seine Schulden über die Jahre nicht abbauen.

Opposition setzte Sonderprüfung durch

Im Frühsommer hatten die Oppositionsparteien Liste Fritz, Grüne und FP gemeinsam die Sonderprüfung des Haflingerzuchtverbandes durchgesetzt. Im Rechnungshofbericht werden jetzt "personelle Entflechtungen" und "Einsparungen" empfohlen. So vertrete Geschäftsführer Schweisgut einerseits die Interessen der Haflingerzüchter, andererseits als Förderungsempfänger und Angestellter der Landwirtschaftskammer die Interessen seines Arbeitgebers. Er entscheide somit selbst über die Förderung seines Verbandes.
Und die sei eindeutig zu hoch, sagt der Rechnungshof. Er legt auch dar, dass Schweisguts private Firma Imex ohne Kontrolle der Leistung gefördert worden sei. Fritz Dinkhauser von der Liste Fritz will, dass Schweisgut sein Amt bei der Kammer niederlegt. Kammerpräsident Josef Hechenberger (VP) sieht keinen Handlungsbedarf: er will die Haflingerzucht wie bisher fördern. Auch Bauernbundchef Anton Steixner (VP) steht hinter dem Geld für die Pferdezucht. Im Haflingerzuchtverband passiere im Kleinen dasselbe wie in der Landwirtschaftskammer im Großen, kritisiert Elisabeth Blanik (SP).

DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4./5.9.2010



Hirschfarm antwortet um 21-09-2010 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hab mir gestern den Herrn Weiß im Kreiskyforum angehört.
Fazit: Oberflächlich bis zum geht nicht mehr! Schürt mit Vorurteilen Den Neid und Hass auf die Bauern. Gibt In jeder Stellungnahme mindestens eine Falschmeldung ab.
Note: Nichtgenügend.
Das Buch selber: Aus dem Internet abgeschrieben, sein Geld nicht wert!
p.s.:Biolix wo warst du?


biolix antwortet um 21-09-2010 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
mahlzeit !
nein habs leider nicht nach wien geschafft da in der Familie was dazwischen gekommen ist,... aber du HF hast dich hoffentlich ordentlich drein gemischt udn vieles klar gestellt..

Frage noch: warum soll eigentlich der Weiß zurück klagen, wenn alles so falsch ist und er lügt etc. warum klagt man ihn nicht ?

lg biolix


Muuh antwortet um 22-09-2010 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
http://derstandard.at/1285042459603/Schwarzbuch-Landwirtschaft-Buchautor-Weiss-verklagt-VP-Grillitsch
Wien - Der Streit um die Agrarsubventionen verlagert sich mittlerweile auf juristische Ebene. Hans Weiss, Autor des Werkes "Schwarzbuch Landwirtschaft" hat - wie bereits im STANDARD angekündigt - am heutigen Mittwoch beim Landesgericht Leoben eine Unterlassungsklage gegen Bauernbundchef Fritz Grillitsch eingebracht. Auslöser ist die Aussage von Grillitsch am 2. September 2010 bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Landwirtschaftsmesse Agraria in Wels über Weiss. Demnach soll der oberste Bauernbündler gesagt haben: "Dieses Buch ist von einem Kriminellen geschrieben, der selbst vorbestraft ist." Grillitsch wollte sich dazu nicht äußern.

Auf Unterlassung geklagt wurden auch die Aussage von Grillitsch, wonach es sich bei dem Buch um eine "Auftragsarbeit der SPÖ" handle.


Weils gerade dazu passt: Generalsekretär Fritz Kaltenegger wurde wegen seinem Disco- Sager gegen FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache wegen übler Nachrede rechtskräftig verurteilt


biolix antwortet um 22-09-2010 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
nabend !

schon komisch, wenn er kriminell wäre und etwas falsches schreibt dann sollte wohl Grillitsch klagen, aber besser man arbeitet mit Unterstellungen, das ist ein Stil... ;-(

lg biolix


notmyproblem antwortet um 22-09-2010 23:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Jo den Grillitsch könnens eh einsperren dea tuat eh nix guats fia de Bauern! Homma eh gsegn wia de Milchbauern in Wien streikn woan! Do findet der Herr Grillitsch des net Wert das er aus sein Büro geht und a poa Worte zu seine Bauern sogt! Oba jo guat des is hoit Agrarpolitik heut zu Tage! Des gscheiden Herrn do obn mochn unsane gewaltigen Gesetze und mia miasn uns hoid dran haltn!! I bin gspannt wo des nochmal hinführt!
lg.


helmar antwortet um 23-09-2010 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Patschert, patscherter...Grillitsch(aber nicht nur dieser). Hätte er gesat dass jeder der Grundkenntnisse im Lesen und in der Bedienung eines PC hat, aus einer öffentlich zugänglichen Datenbank abschreiben und damit ein Buch schreiben kann, und dass darum dieses Buch keine besondere Leistung darstellt, wärs besser gewesen.
Mfg, Helga


Hirschfarm antwortet um 23-09-2010 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Den Vortrag am Montag (Vor lauter urbanen Agrarexperten) begann der Herr Weiss damit, dass den armen Kaelbchen die Hörner mit einem Brennstab ausgebrannt werden damit sie sich nicht verletzen weil sie in ihren engen Laufstaellen rabiat werden. Die Meinung gegen die Landwirtschaft gerichtet ging es dann weiter mit Erzaehlungen über einen Vorarlberger Bauern der 12 Kühe hat und ein paar Schweine und Hühner und 17000€ Förderungen bekommt. Laut Herrn Weiss betraegt sein Nettoeinkommen GESCHAETZT (Der liebe Herr ist wahrscheinlich Schaetzmeister im Nebenberuf) 30000€ Netto. Netto wohlgemerkt, und steuerfrei. Welch Ungerechtigkeit jedem Arbeitnehmer gegenüber der bereits ab 11000€ Steuern zahlen muss. Das er die Milch dafür zu Kaese verarbeiten muss und dafür wahrscheinlich mehr als 2 Arbeitskraefte erforderlich sind vergisst er ebenso zu erwaehnen wie die Tatsache das für die Erlangung der AUSGLEICHSZAHLUNGEN neben Investitionen auch Bewirtschaftungseinschraenkungen hingenommen werden müssen und der Bauer die Sozialversicherungsbeitraege selber zu entrichten hat.
Fortsetzung folgt!


Else antwortet um 23-09-2010 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
" ... Kaelbchen die Hörner mit einem Brennstab ausgebrannt werden damit sie sich nicht verletzen weil sie in ihren engen Laufstaellen rabiat werden"

++++++++++

Stimmt das nicht???


walterst antwortet um 23-09-2010 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@else
für die Enthornung gibts eine Narkose und auf die Hörner will ich deswegen verzichtne, weil ich mein einziges brauchbares Auge noch länger behalten will.
Wenn ich heute zu meinen Tieren auf die Weide fahre, ist es sehr angenehm, direkt an die Rinder heranzukommen zum Kratzen und Tätscheln, ohne von einem eifersüchtigen Tier ein Loch zwischen die Rippen gemacht zu bekommen.

Aber für jene, die nicht mit den Rindern arbeiten, sind Hörner was ganz wichtiges.


helmar antwortet um 23-09-2010 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Walter, meine volle Zustimmung! Ein, ich glaube Grazer Universitätsprofessor in der Unfallchirurgie hat schon vor 20,30 jahren für die Enthornung von Rinder, besonders wegen der vielen Augenverletzungen welche oft zum Verlust der Sehkraft führten, plädiert.
Dass es bei manchen Rinderzuchtverbänden recht lange gedauert hat, sich mit Hornloszucht zu befassen, ist halt wieder eine andere Geschichte........Ab nächsten Sommer wird es bei uns die ersten Hornlos F1 FV Kühe geben.
Mfg, Helga


Else antwortet um 23-09-2010 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@ walterst
Ist die Narkose gesetzlich vorgeschrieben für Bio und konvi ?


wildduck antwortet um 23-09-2010 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
.....internet....enthornung kälber.....!


walterst antwortet um 24-09-2010 06:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@else
unabhängig von einer gesetzlichen Vorschrift lege ich die Kälber schlafen zum Enthornen und lass mich dafür im Gegenzug nicht wegen der Enthornung anraunzen.


helmar antwortet um 24-09-2010 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Lieber Walter...........auch hier kann ich dir zustimmen. Das Gfrett ist halt nur dass immer schon u.a. für die Werbung aller Art betreffend Milch meistens eine behornte Kuh in die Kamera gelächelt hat.
Und manchmal kommt mir vor wie wenn viele Leute die Werbung mit Bildung verwechseln...;)
Mfg, Helga


walterst antwortet um 24-09-2010 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
ja, helmar das ist klar, dass so was kommen musste - Schuld an der Enthornungsdiskussion ist die Kuh, die Du nicht magst. Wer sonst.


Else antwortet um 25-09-2010 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Und manchmal kommt mir vor wie wenn viele Leute die Werbung mit Bildung verwechseln...;)

+++++++++++++++++++++++++++

@ Helmar, was die AMA sagt ist keine Werbung, sondern Bildung, gell?
Die rot-weiß-rote Kuh hat jedenfalls Hörner.


@ walterst,
daß Du Deine Kälber vorher betäubst, ist schön und gut. Du machst es freiwillig. Wieviele machen das?

Und: die Betäubung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben? Das war doch meine Frage.
Da sind die ÖVP-Bauernvertreter dagegen - so habe ich es den Informationen aus dem Internet entnommen.


helmar antwortet um 25-09-2010 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Else, Hofers Biolinier besteht auf gehörnte Rindsviecher, zumindest hats da mal einen Werbespot gegeben. Leider, und das versteh ich auch nicht, ist das Enthornen von Kälbern mit einem ganz bestimmten Gerät innerhalb der ersten beiden Lebenswochen ohne Betäubung erlaubt.....derzeit habe ich Zwillinge, von welchen ein Kalb Hornansätze hat. Und das wird vor der Enthornung in ein, zwei Wochen, narkotisiert werden. Und zwar nicht nur, weil es Gesetz ist, sondern auch weil Tiere sich Schmerzen merken.
Und die besagte rotweissrote, aber auch die in den anderen Landesfarben....haben Hörner.

Mfg, Helga


wildduck antwortet um 25-09-2010 15:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Danke! :-) lgwd


Else antwortet um 25-09-2010 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Und die besagte rotweissrote, aber auch die in den anderen Landesfarben....haben Hörner.
++++++++++++++++++

Ja, danke Helga! Die Tiere merken sich Schmerzen.
Was die Hörner betrifft, sind sich alle einig: die Werbekuh trägt Horn. Warum? WEil die Verbraucher verar...t werden müssen! Durch die AMA, die Bauern-Vertretungen und irhe Anhänger.

Aber wehe, es steht die Verar...e in einem Buch, dann ist alles Lüge!

Und im Schweine-Thread denkt einer darüber nach, was sein kann, wenn er seine Ferkel nicht betäubt ...
Ihm wünsche ich, daß ihm seine Eggs ohne Betäubung liebevoll gekappt werden. Dann braucht er nicht mehr nachzudenken.


Gerhardkep antwortet um 25-09-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ihr werdet doch nicht glauben das die nicht Landwirtschaftl. Werbung nicht lügt oder Scheinheiligkeiten verbreitet des Marktes willens.
Tatsache ist es wird das gekauft was Namen hat bzw. Werbung gemacht wird, die ausnahrmen hier sind rar.
Beispiel Henkel . Sie Produzieren hunderte Waschmittel u. Reinigungsmittel ich möchte nicht wissen in wievielen das selbe drinnen ist. Verkauft wird es in verschiedensten Verpackungen mit Werbung ohne Werbung und verschiedensten Preisen. Die Spanne bei manchen gleichen Produkt wird wohl gewaltig sein. WARUM machen sie nicht nur ein Produkt zum günstigen Preis,???!! Weil PERSIL ein sogenannter Cashcow ist und gekauft wird.
RED Bull mehr als 50% des Umsatz gehen in Werbung. Warum wohl. Es wird nicht als Getränk vermarktet sondern als LIVESTYLE und FUN und AKTION gefühl verkauft.
Warum schreibt Herr Weiß nicht über die "Plödheit " dieser Dinge für die der Mensch oft sehr viel Geld ausgibt. Herr Weiß machts wie ein Ameisenbär der in einen Ameisenhaufen umrührt den Stress haben nähmlich die Ameisen nicht der Bär.
Martinschitz kann grundsätzl. nichts dafür, der hat eine Idee zu Ende gedacht um Geld zu machen.
mfg GK


wildduck antwortet um 25-09-2010 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Genau! Aber was ist wenn der Produzent auch gleichzeitig Händler ist! Dann fällt es ihm
viel schwieriger zu lügen. Er weiss dann nämlich welche Fehler im Produkt stecken.
Nur so am Rande erwähnt, daher auch die Trennung von ALLEM.


Else antwortet um 26-09-2010 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
GErhard meint:
"Ihr werdet doch nicht glauben das die nicht Landwirtschaftl. Werbung nicht lügt oder Scheinheiligkeiten verbreitet des Marktes willens.
Tatsache ist es wird das gekauft was Namen hat bzw. Werbung gemacht wird, die ausnahrmen hier sind rar.
Beispiel Henkel ..."

Du wirst uns doch nicht glauben machen wollen, daß man AMA-"Informationen" mit Werbung für Waschpulver oder sonstiges Zeug vergleichen kann? Es geht doch hier um Lebensmittel! - und um vieel Geld!

Die "Blödheit der Dinge", die keine Lebensmittel sind, solltest Du durch die "Blödheit der Menschen" ersetzen. Der Mensch gibt auch viel Geld für Autos/Traktoren und sonstiges "Spielzeug" aus.

Beim Lebensmittel hört sich der Spaß auf.
Da hat der Verbraucher/Steuerzahler ein Recht auf Information.
Diese werden uns gern vorenthalten.
Darum ist die Empörung so groß, weil man nicht wissen soll ...









Hirschfarm antwortet um 26-09-2010 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Traktor =Arbeitsgerät. Aber wennst kommst und billiger mit der Gartenkralle arbeitest gib ich meinen sofort her und fahr mit dem ersparten in Urlaub. Beim Lebensmittel glaubt halt jeder daß er mitreden kann weil er selber was ißt und die Urstrumpftant auch 3 Hendln gehabt hat ist man sowieso selber fast ein Bauer.
Was ist schlechter als Nichtwissen? Halbwissen. Landwirtschaft ist ein Beinhartes internationales Geschäft und jeder Staat der es sich leisten kann fährt gut damit seine Landwirte zu unterstützen. Tut er dies nämlich nicht sterben seine Landwirte und die Produktion wandert ins Ausland ab. Mit allen daraus resultierenden Konsequenzen!
p.s.:Wenn man Information will bekommt man sie auch. Nur die meisten Menschen wollens halt gar nicht so genau wissen.


Gerhardkep antwortet um 26-09-2010 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Else wo reihst du Red Bull ein Lebensmittel oder nicht.!!!???
In deinen Augen müssen wir Bauern SAUBER bleiben alle anderen dürfen alles oder wie.
Wir arbeiten 365 Tage im Jahr alle anderen muß man min. 6 Wochen Urlaub + alle Wochenenden frei geben.
Als Privater Gärtner darfst du Schneckenkorn verwenden wir müssen es Aufzeichnen/ Kaufschein aufbewahren und ein Kontrollor kontrollierts dann.
Ich hab da grundsätzl. kein Problem ich hab mich dafür entschieden Bauer zu sein nur wenn wir die HL. Kühe sein sollen und anderer glauben für sie gilt das nicht und in den Stätden ist jede moral egal dann bekomme ich einen Hals.


joholt antwortet um 26-09-2010 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@ Else Da kann man nur mehr den Kopf schüttel bei deisem beitrag von dir so viel Dummheit hab nich einmal ich bisher geschrieben.
mfg


Muuh antwortet um 01-10-2010 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Da schau her

Der Standard

Wien - Bauernbundchef Fritz Grillitsch zieht seine Vorwürfe gegen den Autor des "Schwarzbuch Landwirtschaft", Hans Weiss, zurück. Dies teilte Weiss via seinen Buchverlag Zsolnay am Freitag in einer Aussendung mit. Grillitsch soll am 2. September 2010 gesagt haben: "Dieses Buch ist von einem Kriminellen geschrieben, der selbst vorbestraft ist." Auf Unterlassung geklagt wurde auch die Aussage von Grillitsch, wonach es sich bei dem Buch um eine "Auftragsarbeit der SPÖ" handle.

"Am 29. September hat nun Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch beim Landesgericht Leoben durch seinen Anwalt erklären lassen, dass er seine Äußerungen bedauert und diese in Zukunft unterlassen wird", so Weiss. "Kein Kommentar", hieß es dazu aus dem Büro Grillitsch.

Die juristische Auseinandersetzung mit dem VP-Abgeordneten Grillitsch sei aber damit aber noch nicht beendet, so der Buchverlag. Weiss fordert, dass Grillitsch den Widerruf seiner Aussagen kostenpflichtig in einem weitreichenden österreichischen Medium publizieren und die gesamten Kosten des Verfahrens tragen soll. (APA)



walterst antwortet um 01-10-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
UNser Herr BAuernbundpräsident weiss scheinbar auch nicht recht, was er will.
Zuerst hat er sich die Klage sogar gewünscht und jetzt zieht er den Schwanz ein und betrügt uns damit um einen Prozess mit großem Spassfaktor.

Denn zuletzt hiess es im Standard:

........"Wenn Landwirtschaftsfunktionären die Argumente ganz ausgehen, dann kann es sogar passieren, dass sie welche erfinden. So etwa Bauernbundchef Fritz Grillitsch, der auf einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Agrarmesse in Wels behauptete, ich sei ein "verurteilter Krimineller" und Schwarzbuch Landwirtschaft sei "von der SPÖ in Auftrag gegeben worden" . Auf Nachfrage von Journalisten bekräftigte er seine Vorwürfe und erklärte, er werde seine parlamentarische Immunität freiwillig aufgeben, falls ich ihn klagen würde. Und eine Sprecherin des Bauernbundes gab bekannt, dass man sich sogar eine Klage wünsche. Nun, diesen Wunsch erfülle ich ihm gerne. Ich habe bereits meinen Anwalt damit beauftragt. (Hans Weiss, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 16.9.2010)"


biolix antwortet um 01-10-2010 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Ich meine wen solche nicht rücktrittsreif sind was dann ?

Wen als Kriminellen verunglimpfen, dann noch mehrmals festellen das er sich klagen lässt und nun das, was ist sein Wort noch WErt ??

Aber diese Art von "miesmachen", das kennen wir ja schon über Jahrzehnte..

lg biolix

p.s. wer unterschreibt den Aufruf zur Rettung der Bauernhöfe des BBs ?

Ich meine das kann jeder unterschreiben, nur wusste ich gar nicht das die SPÖ nur einen einzigen kleinen Bauern irgend was wegnehmen will, bzw. einen Bauernhof zerstören möchte...


walterst antwortet um 01-10-2010 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Nachtrag: Für untergriffige Behauptungen den Wahrheitsbeweis anzutreten liegt manchen BB-Spitzen nun mal nicht so.


wildduck antwortet um 01-10-2010 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
...biolix, Eintrag 18.09.2010 zu diesem Thema. ,-)) Gruss wd


biolix antwortet um 01-10-2010 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Grundsätzlich: Wer Angst hat verteidigt sich präventiv!
Wer ehrlich ist, verhält sich nach den gerade vorgegebenen Regeln und
( Ueberlebensstrategie ) versucht aber auch immer innovativ etwas
Richtung Ehrlichkeit zu verändern


Ehrlich, wer hätte dasd gedacht, er probierts jetzt echt.. ;-))))

lg biolix

p.s. ein wenig halt in die Richtung.. ;-)


wildduck antwortet um 01-10-2010 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
...ja das, aber noch weiter unten, auch 18.09.2010. Lies genau, dann durchschaust du ihn!
Aber halt traurig diese Lügerei.-( wd


biolix antwortet um 01-10-2010 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
zu hoch für mich, aber wennst meinst das ich gerne zu der Diskussion gefahren wäre und dann mein Sohn sich verletzt hat und ich nicht nach Wien konnte, weiß ich dann halt nicht was das mit "lügen" zu tun hat ? ;-)

lg biolix


tch antwortet um 01-10-2010 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
Hallo Biolix

Wenn Du mal in die Situation kommst wo Du eine Überlebensstrategie brauchst gelten keine Spielregeln mehr...dann gehts ums überleben und nicht um irgendwelche Fainess oder Ehrlichkeitsgschichtln...

Nicht wer Angst hat..wer clever schafft sich eine mögliche oder tatsächliche Bedrohung im Rahmen seiner Möglichkeiten vom Hals.
Angst lähmt und verhindert rationelle Gedanken....
Repekt vor ...fördert!

tch



wildduck antwortet um 01-10-2010 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
biolix...nein, ich meine natürlich Grillitsch und Weiss !


Moarpeda antwortet um 01-10-2010 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrar...
@else

"Der Mensch gibt auch viel Geld für Autos/Traktoren und sonstiges "Spielzeug" aus"

...man sollte dich händische feldarbeit machen lassen bis dir die schwarten krachen und das blut bis in den hohlraum aufsteigt.




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