Antworten: 12
mosti 26-08-2010 01:08 - E-Mail an User
dumme bauern
-welche für immer weniger lohn immer mehr arbeiten anstatt sich zu wehren, -die sich mit riesen-investitionen in leibeigenschaft der raika bringen, -die milch abliefern und dann schaun ob noch en paar euros übrig bleiben, -die mit jetztiger agrarpolitik an die wand fahren wollen, -die die chanze der freien milch übersehen


Heimdall antwortet um 26-08-2010 06:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
und was machst du dagegen?


Gratzi antwortet um 26-08-2010 07:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
die Schafe folgen den Wolf!



frami antwortet um 26-08-2010 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
Soll das heißen, dass man nur der "Freien Milch" die Milch geben muss, dann arbeitet man weniger für mehr Lohn? Braucht man dort keine Investitionen, weil Betriebe nicht wachsen dürfen bzw. braucht man sich dort an Tierhaltungsrichtlinien nicht zu halten? Bekommt man das Milchgeld im voraus, um nicht einen Monat später schauen zu müssen was auf der Milchgeldabrechnung steht? Wieviele Vertreter hat die "Freie Milch" in den Brüsseler Entscheidungsgremien, damit die jetzige Agrarpolitik, deiner Meinung nach, nicht an die Wand fährt?
Nicht jeder ist so blauäugig und sieht nur die Chancen!!


50plus antwortet um 26-08-2010 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
Also dumme Bauern?.............. der Sohn eines Professors hat es vor 30 Jahren schon etwas gewählter ausgedrückt:

"Geistig Minderbemittelte" - die sollen fest hackeln.......

lg
50plus


Christoph38 antwortet um 26-08-2010 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
@mosti
Ich sehe zwar durchaus die Problemlage, von vermehrter Arbeit, Abhängigkeiten durch hohe Investitionen, auch die Notwendigkeit dass Änderungen erfolgen sollten.

Jedoch halte ich deine Antwort für allzu einfach. Die freie Milch ist zwar eine sehr gute Initiative, jedoch sind davon keine Wunder zu erwarten.
Eine einfache und lockere Umkehr aus einer verfahrenen Situation, die man in jahrzehntelanger Arbeit geschaffen hat, dürfte wohl nicht der Realität entsprechen.

Die grundlegenden Marktprobleme der Bauern sind so massiv, dass Änderungungen einer Revolution bedürfen. Mit moderaten Anpassungen oder Preiserhöhungen im ct-Bereich wird kein anderer Markt geschaffen.


helmar antwortet um 26-08-2010 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
Lieber Christoph........du hast es auf den Punkt gebracht!
Mfg, Helga


mosti antwortet um 26-08-2010 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
genau ums grundlegede gehts: der bauer muß wieder die milch in der hand haben um sie dem zu geben, welcher kostendeckende produktion ermöglicht. funktionierend wird dies ab 25-30% der erzeugermenge österreichweit, noch besser europaweit. molkereien entwerfen immer gefinkeltere verträge um den rohstoff milch gesichert zu haben (treueprämien, 5-10 jahresverträge, streikverbot), molkereien bezahlen nur so viel um die milch zu bekommen ohne interesse an einem kostendeckenden milchpreis (siehe NÖM, 0,5cent über bergl.)


helmar antwortet um 26-08-2010 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
Wenn ich deinen Eintrag richtig verstehen soll, dann wird das eine recht interessante Sache.........halt uns bitte auf dem Laufenden wie es funktioniert.
Mfg, Helga


maka antwortet um 26-08-2010 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
Ich als Mutterkuhhalter interessiere mich auch um das Marktgeschehen rund um die Milch.
Kürzlich ging ich einkaufen und ich konnte aussuchen zwischen einer länger frisch NÖM-Milch zum Preis v. 1,09 je l und einer länger frisch Almliesl Milch um 0,85 je l Milch. Für welche Milch man sich letztlich entscheidet, bestimmt der Kunde als Letztverbraucher.
Der Handel wird nicht vom Draufzahlen leben und die Molkereien werden es auch nicht können. Brot und Semmeln sollen im Herbst teurer werden, ob das wohl der einige Cent höhere Körndlpreis ist? Wer kann dieses System ändern? Die Politik,oder Raiffeisen oder
die Kammern? Ich selber weiß keinen Rat. Maka



Fallkerbe antwortet um 26-08-2010 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
wer glaubt denn, das sich der weltmarkt für 25% der österreichischen milchmenge interessiert?




walterst antwortet um 26-08-2010 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
@fallkerbe

den Weltmarkt interessiert auch nicht, dass in Südtirol der Milchpreis um Häuser höher ist oder umgekehrt.

Wenn Du schon mit Weltmarkt kommst, dann solltest Du die Relationen im Auge behalten. Denn der sogenannte Weltmarkt ist ein recht kleiner Markt, wo sogar 25% der österreichischen Milch ein beträchtliche Rolle spielen würde.

Es geht ja darum, ob 25% der österreichischen MIlch für die MIlchverarbeiter frei und zu jedem auch noch so niedrigen Preis verfügbar sind oder nicht. Das hat mit Weltmarkt nichts zu tun.

Ein österreichischer Milchverarbeiter, der gerade einen Auftrag für eine Handelskette erfüllen will, wird am gelobten Weltmarkt sich recht schwer tun, die notwendige frische, gentechnikfreie oder Biomilch kostengünstig zu erhalten, die er gerade bräuchte.


soamist2 antwortet um 27-08-2010 00:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dumme bauern
fallkerbe,

gemessen an der globalen relevanz eines österreichischen milchbauern bekommt der vielzitierte chinesische reissack eine vollkommen neue bedeutung ...



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