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  24-08-2010 19:34  walterst
Integration
Entgegen aller Unkenrufe funktioniert es doch wunderbar mit der Integration anderssprachiger Bevölkerungsgruppen! Man muss die Sache halt einfach umgekehrt angehen, damit die Sprache gleich mit der Milch eingesaugt wird. Oder schleicht sich womöglich der Islam über die Abfüllanlagen der NÖM ins Land?
Kabarettreifer Beitrag

Kurier
Aufregung um "Türk-Milch" aus NÖ

Die NÖM bedruckt Milchpackerln auf Türkisch. Was anderswo üblich ist, sorgt in Österreich für Proteststürme.

milchpackerl „Süt“ statt Milch wird in türkischen Supermärkten angeboten. Die NÖM will damit einen Abfluss von Kaufkraft verhindern
In der Zentrale der niederösterreichischen Molkerei (NÖM) in Baden bei Wien herrscht derzeit Ausnahmezustand. Bei der Hotline läuten die Apparate pausenlos, ein Sturm an Protestmails geht ein. Im Internet wird zum Boykott aller Produkte aufgerufen. Jede Sichtung des betroffenen Packerls wird mitprotokolliert. Sogar in Bundesheerkasernen und Sozialmärkten sollen schon welche aufgetaucht sein.

Seit etwa drei Wochen liefert die NÖM vor allem an türkische Supermärkte Milch mit türkischer Aufschrift aus. Süt statt Milch. Da die türkische Community große Mengen Milchprodukte kauft, wollte das Unternehmen deren Sympathien gewinnen. "Die Milch wird dort sowieso gekauft. Wir wollten damit die ausländische Konkurrenz verhindern. Es ist doch besser, wenn dort gute niederösterreichische Milch angeboten wird", sagt Unternehmenssprecherin Maria Kitzler. In österreichischen Supermärkten würde dieses Nischenprodukt ohnehin nicht angeboten werden.

Große Kaufkraft

Was in türkischsprachigen Zeitungen seit Tagen Thema ist, hat sich am Montag und Dienstag über eine einschlägige, angebliche "Patriotenseite" zu einem Proteststurm ausgewachsen. Ähnlich wie bei der Minarett-Diskussion befürchten hier manche einen bedrohlichen Vormarsch des Islam.

Tatsächlich sind junge Migranten ein Zukunftsmarkt, der etwa in Deutschland schon erschlossen wird. Türkische VW-Werbung oder das Angebote türkischer Händler auf der Mercedes-Homepage sorgen nicht einmal mehr für Achselzucken. Auch Marken wie Nestlé oder Haribo bieten ihre Produkte "halal" (also "rein" für Moslems) an. Schließlich ist bei den Migranten große Kaufkraft vorhanden, Die Frage ist, ob diese abfließt oder im Land bleibt.

Etwa 2,5 Milliarden Euro pro Jahr geben allein die 240.000 Menschen mit türkischen Wurzeln in Österreich aus, Tendenz steigend. Immer mehr Unternehmen wollen dabei mitverdienen. Der Mobilfunker "drei" etwa schnürte im Vorjahr erstmals ein Paket, speziell für junge Migranten, mit günstigen Tarifen in das türkische Festnetz.

Der Automobilclub ÖAMTC hat ebenfalls eine eigene Betreuerin für Migranten eingesetzt. Diese Bezugspersonen helfen mitunter auch, kulturelle Unterschiede in den Griff zu bekommen. "Viele versuchen zum Beispiel, die Preise zu verhandeln, was bei uns aber nicht geht. Das sind sie eben so gewöhnt", schmunzelt eine Sprecherin. Hier können Betreuer als Hilfe dienen. Migranten sind jedenfalls markenbewusster als Österreicher, Autos oder Kleidung sind noch wichtigere Statussymbole. So bleibt es nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande die ersten türkischen Werbespots laufen.

Artikel vom 24.08.2010 17:35 | KURIER | Dominik Schreiber

  24-08-2010 19:52  helmar
Integration
Hallo Walter.....hab gerade den Artikel nachgelesen. Und es wundert mich nicht sehr, steht doch auch auf einem von der NÖ Rinderbörse belieferten Schlachthof eine Schächttrommel.....allerdings sollte man schon annehmen dass nach 9 jähriger Aufbewahrung in unserem Schulsystem die meisten Absolventen desselben das Wort "MIlch" auch lesen und verstehen können. In unseren Schulen in der Bezirkshauptstadt liegt der Anteil an Maturanten zwischen 5 und 10 % mit türkischstämmigem Hintergrund. Aber vielleicht hat man da auch an jene Damen gedacht, welche nicht deutsch sprechen sollen oder dürfen.
Und weil ja jetzt auch die NÖM "Süt" verkauft werden vielleicht manche froh sein nicht mehr dorthin zu liefern......
Aber was solls, mir ist lieber es wird "Süt" getrunken als dass von irgendwo ein Muezzin runter singt..;)
Mfg, Helga

  24-08-2010 20:02  tch
Integration
Wenn das der Strache kneisst...so in ca.2-3 Jahre dann ist der Bär los....

Gute Sache!

tch


  24-08-2010 20:30  Moarpeda
Integration
@helga

"allerdings sollte man schon annehmen dass nach 9 jähriger Aufbewahrung in unserem Schulsystem die meisten Absolventen desselben das Wort "Milch" auch lesen und verstehen können"

genauso ist es

....und besonders das wort aufbewahrung ist zutreffend, weil an einer schulbildung ist der großteil nicht interessiert,
sondern daran, an österreichischen kindern und lehrerinnen den macho hervorzukehren,
von den eltern im hintergrund tatkräftig unterstützt.




.


  24-08-2010 20:40  Restaurator
Integration
a geh, die glauben ja, dass die milch aus der süt-mark kommt!

  24-08-2010 20:41  Fallkerbe
Integration

Vieleicht ist es gar nicht so dumm, die Milch so anzubieten, das sie auch jemand kaufen will.
Geld hat kein Mascherl.
Wenn die Milch nicht mehr selbstverständlich abgeholt / abgenommen wird ist dann vieleicht sogar mancher Strachewähler froh um jeden zahlenden Kundenkreis.

mfg

  24-08-2010 20:45  AnimalFarmHipples
Integration
Und wenn das Schulsystem nicht primär bloß Aufbewahrungszwecke verfolgen würde, wären weder Integration noch Strache überhaupt ein Thema ...

  24-08-2010 20:55  walterst
Integration
@fallkerbe
Ist ja nicht ganz falsch, was Du schreibst. Wichtig ist, unsere Produkte zu verkaufen.
Die schwierige Frage dazu ist: Wieviel dürfen wir uns selber mitverkaufen?
Die türkisch-deutsch beschriftete Milch im türkisch-österr. Supermarkt ist vielleicht nicht das große Problem, weil es kaum wer mitbekommt. Man kanns auch positiv sehen, wenn man will und sagen: Die NÖM liefert den türkischsprachigen ein Lehrprogramm auf MIlchpackerl aufgedruckt. Umgekehrt interpretieren geht aber auch.
Wenn der Billa und der Hofer aber dann langsam anfangen, auf albanisch, chinesisch.....die Flugblätter zu versenden, dann sollten wir halt im Gegenzug drauf verzichten, aufwendige und mühselige Deutsch-Sprach-Integrationsbemühungen zu betreiben, sondern besser die Österreicher 5-sprachig auszubilden. Was ich nicht einmal negativ meine.

  24-08-2010 21:00  edde
Integration
ich versteh die aufregung nicht !
es ist doch ganz normal inzwischen, dass verpackungen in etlichen sprachen bedruckt werden.
man sehe sich bloss die terrapacks an,.und ausserdem machts logistisch wirklich sinn.

mfg

  24-08-2010 21:20  tch
Integration
Ein Produkt fehlt am Markt

adil Süt

lg
tch

  24-08-2010 21:51  tree_01
Integration
das pack soll sich integrieren oder dorthin schleichen von wo es herkommt.

ja, hab ich ernst gemeint.


lg, wp

  24-08-2010 22:03  Pinz
Integration
an wp
ich würd es lieber so formulieren- die menschen welche sich bei uns ansiedeln wollen müssen sich integrieren wenn dies nicht der fall ist zurück in die heimat weil da gibt es bestimmt all dieses verständniss für neuankömmlinge.
Klingt das nicht gleich besser?

gruss pinz

  24-08-2010 22:15  teilchen
Integration

Die Türkenshops sind doch nur eine weitere Vertriebsschiene für NÖM. Das bedeutet doch nicht, dass es bei Billa, Hofer & Co bald türkischsprachige Produkte geben wird.
Die Türkenshops führen Produkte, die es in den gängigen Supermarktketten selten oder gar nicht gibt, daher haben diese Shops schon ihre Berechtigung. Und bevor dort Milchprodukte aus dem Ausland angeliefert werden, ist es doch gar nicht so blöd, wenn es österreichische Milch ist, oder?

Ich kenne einige solcher Shops für afrikanisches, indisches oder asiatisches Essen, und wenn die Migranten einmal ein richtig gutes Essen aus ihrem Heimatland zubereiten wollen, dann brauchen sie die entsprechenden Zutaten, und die bekommen sie in unseren normalen Supermärkten nicht.

Nicht jeder hat das Glück, dass es sein Nationalgericht praktisch überall gibt, so wie unser Wienerschnitzerl ;-)


  24-08-2010 22:23  sisu
Integration
verstehe die aufragung nicht um eine türkische beschriftung auf einem milchpackerl nicht, habe gerade ein packung von ültje vor mir liegen wo eine zutatenbeschreibung in 5 verschiedenen sprachen darauf steht.. wenn sie euch die schafe und die alten goaßböcke abkaufen regt ihr euch auch nicht auf wenn sie nicht perfekt deutsch sprechen.

  24-08-2010 22:28  walterst
Integration
@teilchen
Das mit dem albanischen Hofer Prospekt war ja nicht ernst gemeint.
Ernst gemeint ist aber die Frage, ob Sprachtrainingsbemühungen hintertrieben werden.
(Es ist aber tatsächlich nicht die Aufgabe der NÖM, sich über dieses Problem den Kopf zu zerbrechen)

  25-08-2010 00:13  AnimalFarmHipples
Integration
Ich würde es mir schwer verbitten, wenn mir irgendwer meinen Steirerhut verböte oder mir deswegen gar mangelnde Integration vorwürfe, bloß weil ich jetzt in Niederösterreich lebe.
Dementsprechend wenig geht es mich an, wenn jemand warum auch immer ein Kopftuch tragen will.
Ich bin nicht religiös, es sticht mich aber auch nicht, wenn jemand meint, seinem Gott einen Kirchturm oder ein Minarett bauen zu müssen.
Ich spreche mehrere Fremdsprachen, mein Vater ist jahrzehntelang als Fernfahrer ohne irgendeine Fremdsprachenkenntnis ausgekommen. Soll jeder für sich selber entscheiden, wie weit er seinen Horizont sprachlich öffnet. Verständigungsmöglichkeiten gibt es immer, wenn's den Beteiligten nur wichtig genug ist.
Ich bin stolz auf meinen Hausnamen (sowas gibt's in Niederösterreich nichteinmal) und auf meine oberösterreichische Kulturprägung, wieso sollte ich mich mit diesem Selbstbewußtsein ausgestattet vor dem Einfluß fremder Kulturen fürchten ?

Ich bin gerne Österreicher und Europäer, weil hier vom verfassungsmäßigen Konzept her jeder so leben kann wie er will, solange dem nicht wirklich gewichtige Interessen anderer entgegen stehen. Ein Anspruch darauf, daß alle auf eine bestimmte Art und Weise leben müssen, damit nur ja niemand und erst recht kein Mehrheitsvolk sich irgendwie ideell beeinträchtigt fühlt, besteht nicht. Wäre im übrigen auch nicht demokratisch, denn Demokratie setzt die Geltung der Grundrechte voraus und diese sind nun einmal unteilbar; meine Anschauungen sind also prinzipiell gleich viel wert wie die jedes anderen, egal wer er ist und woher er kommt. Leben und Leben lassen.
Mit dem Österreich, wie es Strache & Co predigen, könnte ich mich nicht mehr identifizieren.
Herr im eigenen Haus bin ich nur dort wo ich auch im Grundbuch steh. Was der Nachbar macht, ist in erster Linie einmal seine Sache und geht mich maximal ausnahmsweise auch etwas an.

  25-08-2010 05:51  Gratzi
Integration
@ animalf armHipples

ist mir ein Rätsel, wie das dir geglückt ist, von der Steiermark zu uns zu kommen??...Bestechung bei LH Pröll ?????, wir haben ja am Semmering Gesichtskontrolle !
Spass !!! Hahaha
Österreich ist Morgenland, und Nicht Abendland. Christen dürfen auch nicht im arabischen Raum Kirchen bauen. Missonierung führt zur Todesstrafe. Sie kommen als Gäste, damit haben sie sich an uns anzupassen und nicht umgekehrt!.......alles Klar?

  25-08-2010 05:59  Gratzi
Integration
@walterst

die sollen mal deutsch lernen, ein bischen so wie ich, damit ersparen wir uns die türkische Beschriftung..........wir sind in Österreich und nicht in der Türkei. Werd halt auf Bayernmilch umsteigen!

  25-08-2010 06:03  Gratzi
Integration
freue mich schon auf Strache, ist ein kleiner Prinz Eugen, den brauchen wir dringend. War ein grosser Fehler die EU, statt Grenzen weg, besser 5m höher !!!

  25-08-2010 07:33  helmar
Integration
Hallo Animal Farm Hipples...da kann ich dir in vielem zustimmen....auch mit dem Recht zu glauben an was man will.........nur ist das einzig und allein die Sache des Glaubenden und er hat weder Recht noch Pflicht, eben diesen seinen Glauben anderen unterzujubeln oder draufzudrücken, und da hapert es halt schon manchmal.
Schau mal in gewisse gewerbliche Branchen......da scheinen Lehrbuben namens Ali usw. sehr willkommen zu sein. Vielleicht weil auch Herr und Frau Österreicher seinem lieben Nachwuchs dringend von solchen Berufen abrät?
Mfg, Helga

  25-08-2010 07:43  Felix05
Integration
Morgen,

...dann wäre ich aber dafür, dass diesmal auf der 5 Meter höheren Seite Jeder wieder für sich "kämpft".
Was glaubst du denn, Gratzi, wie weit wir da Alle zusammen kämen?
Denk`aber bitte nach, bevor du antwortest und lass dir nicht nur die Annehmlichkeiten einfallen, denn die reichen leider nicht für Alle.

Angenehmen Tag, Lutz!

  25-08-2010 07:49  helmar
Integration
Hallo Lutz.......wenn der Gratzi meint dass nur innerhalb des Zaunes was Gscheites wächst, dann wird ihn niemand diesen Glauben nehmen können........nur, wenn ich an jenen Thread denke, in welchem er beklagt hat wie schwer es Väter unter bestimmten Vorraussetzungen haben, stelle ich fest dass er auch schon ausserhalb desselben gegrast hat.
Nur wer sich auch mal raus traut, kann was lernen, und mit "mia san mia".........und sonst nichts, wird wohl etwas schwierig.
Liebe Grüsse, Helga


  25-08-2010 08:33  jonatan
Integration
Na das sind Probleme!

Heute muß man ja schon froh sein wenn eine Betriebsanleitung in normalem Deutsch verfasst ist und nicht nur durch Computerprogramme übersetzte kaum erklärbare Sätze dastehen.

Bei den meisten Lebensmittel stehen sehr wohl die notwendigen Zutatenlisten in mehreren Sprachen drauf!

Wen störts?



  25-08-2010 09:08  Moarpeda
Integration
gesetzt der fall, wien wäre schlagartig von den asiatischen raubnomaden okkupiert worden,
das bundesheer wäre aufmarschiert und hätte sie über die grenzen geworfen.

so aber geht es uns wie einem frosch, welcher in wasser gesetzt wird und langsam die temperatur erhöht wird - der frosch lässt sich kochen.

würde er schlagartig in das heiße wasser gesetzt, wäre er mit einem satz draussen.



  25-08-2010 12:09  Gratzi
Integration
@felix05

ich möchte nur sagen, das ich das Ausland kenne; wir reden nicht von EU, nur ich kann mich nicht errinnern, das sich die menschen an mich angepasst hätten! Ich hab auch nichts gegen Ausländer in Österreich, solange sie bei uns arbeiten und sich unseren Sitten und Bräuche anpassen. Nur wenn ich höre, so wie vor kurzer Zeit in Vorarlberg ( der Wunsch die Österreicher sollen eben türkisch lernen, oder in jeden Bundesland eine Mosche usw.....dann wünsche ich mir wieder einen "kleinen Prinz Eugen" ........... denn einen Staat im Staat können wir sicher nicht brauchen. In Arabiern muss sich eine Österreichische Frau ihren Sitte gemäss bekleiden, warum nicht umkehrt bei uns??? ... weil wir uns alles gefallen lassen!
ich kenne genug Ausländer, die sich selber wundern über ihre Landsleute und den Kopf schütteln, warum wir uns dies alles gefallen lassen .

  25-08-2010 12:29  Fallkerbe
Integration
Hallo,

Beim Gratzi ist es mit sicherheit am besten, er zäunt sich aleine ein. Von mir aus auch Mindestens 5 meter hoch.

Die Mehrheit der Österreicher befürwortet die EUmitgliedschaft. Es gab eine Abstimmung.
Und die selbe abstimmung würde mit sicherheit auch heute ein ergebniss pro EU bringen.


mfg



  25-08-2010 12:37  Interessierter
Integration
Ein Minaret ist ja kein religöses Symbol sondern ein Politisches. Aber das werden halt die vielen bequemen Westeuropäer erst in einigen Jahren wirklich zu spüren bekommen, wenn man mal in der Minderheit ist.

Wie sagte mal jemand: Man muß schon sehr viel glauben um ungläubig zu sein.

Hallo Animal, der mit dem Steirerhut und der oberösterreichischen Kulturprägung, in Niederösterreich gibt es sehr wohl auch Hofnamen.

  25-08-2010 13:11  Gratzi
Integration
@fallkerbe

das glaube ich nicht, den die EU war mit vielen unrichtigen Versprechen behaftet. ( der schilling wird bleiben, das Sparbuch bleibt so wie es ist, die Förderungen...jeder Österreicher hat 1000,--ATS mehr in der Tasche.......usw.) Ich finde den franzöischen Weg als den Richtigen !!! Das ist meine Meinung und dazu stehe ich.......... aber ihr könnt ruhig weiterhin Kepab statt Schnitzel essen, und statt das Kreuz den Halbmond anbeten ...das ist eurer Weg.

  25-08-2010 14:40  Gratzi
Integration
so verwöhnt man andersdenkende in Länder wo sie zum "entspannen" nach Österreich kommen; ....................... einfach hinfahren, und mal dort unsere Kultur anbieten! Vielleicht eine Kapelle (nicht Kirche) bauen und einweihen, vielleicht ein bischen das Christentum verbreiten....... wäre was fuer unsere schwullen Priester!

  25-08-2010 20:03  AnimalFarmHipples
Integration
Es ist zutiefst menschlich, sich über andere oder auch über ein "Wir" zu definieren.
Ebenso, anderes als minderwertig zu betrachten oder sogar so zu behandeln.
Nur ist dann halt auch der Übergang zu Chauvinismus und Überheblichkeit fließend.

Die meisten, die lauthals von anderen "Integration" fordern, zeigen damit primär ihren eigenen Mangel an ebendieser.

Das Argument, daß wir Leute, die als Gäste zu uns kommen, so behandeln sollten, wie wir bei ihnen zuhause als Gäste behandelt würden, beißt sich ins Knie.
Wenn wir Demokratie und die sie bedingenden Grundrechte anerkennen, dann schließt dies denknotwendig auch deren Unteilbarkeit mit ein; ein Quid pro Quo ist damit schlechterdings unvereinbar. Wenn wir uns auf dieselbe Ebene hinunterbegeben, bleibt nichts mehr, worauf wir uns wirklich noch etwas einbilden könnten (man denke sich nur die Grundrechte bei uns weg, gute Nacht ...).

Da wir nuneinmal alle in diese Welt hineingeboren wurden, müssen wir auch miteinander auskommen.
Natürlich kann man dazu niemanden zwingen, aber es geht jedenfalls besser mit gegenseitigem Respekt und Anerkennung nicht nur der eigenen, sondern genauso sehr auch der Identität des anderen.
Die Augenhöhe macht's aus.

P.S.:
Danke für den Hinweis auf die Hofnamen; im Weinviertel scheinen die aber tatsächlich nicht gebräuchlich zu sein, mir ist hier in 20 Jahren noch keiner untergekommen, der einen hätte.

  25-08-2010 20:27  helmar
Integration
Bei uns kann man sagen, hat fast jeder Hof auch seinen Hofnamen.
Mfg, von der "Leitenbäuerin"

  25-08-2010 20:44  AnimalFarmHipples
Integration
Wobei aber der Hausname im Salzkammergut nicht ganz dasselbe ist, weil er eher persons- bzw. sippen- als schollengebunden ist (aber auch mit dem Familiennamen nicht unbedingt was zu tun hat; ist oft interessant nachzuforschen woher der Hausname kommt).
Wenn zB der junge Miglbauer aus Sicking sich woanders hineinheiratet, bleibt er der Miglbauer, unter Umständen kriegt er auch noch den Hausnamen der Frau dazu; bis zur nächsten Generation setzt sich dann einer davon durch.
Und wenn einer noch keinen Hausnamen hat, geben sie ihm einen.

In diesem Sinne liebe Grüße vom "Bauern ohne Grund" ;-)

  25-08-2010 20:48  Pinz
Integration
Versteh ich nicht der hausname bleibt immer am hof- egal wer da einheiratet.