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Schweiz 13-05-2010 19:23 - E-Mail an User
Hahnenfuss
Hallo

Bei uns in der Gegend hat es immer mehr Hahnenfuss auf den Wiesen. Warum nimmt der plötzlich überhand? Er ist auf allen Wiesen zu sehen, egal was für ein Bewirtschaftungssystem und welche intensität. Gibt es Bestandeslenkungsmassnahmen die beachtet werden sollten, damit der Hahnenfuss gar nicht erst aufkommt??

Vielen Dank für eure Antworten.

Gruss aus der Schweiz



rirei antwortet um 15-05-2010 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hahnenfuss
Ich habe das selbe Problem und hoffe, hier weiß noch wer was dazu.

In meinem Fall befürchte ich allerdings, daß durch das Überweiden im März und April die Konkurenzkraft der Obergräser derart stark nachläßt, daß sich der Hahnenfuß stärker breit machen kann.


Drainagerohrreiniger antwortet um 15-05-2010 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hahnenfuss
Auch hier im Salzburger Flachgau ist der scharfe Hahnenfuß weit verbreitet. Gründe gibt es
mehrere. Zum ersten die Bodenbeschaffenheit. Schwere nasse Böden sind gerade zu der Lieblingsplatz des Hahnenfußes. Zum anderen sind es die Maschinen - immer schwerer, immer größer. Mit einem Wort - es ist die Bodenverdichtung. Auch Weidebetriebe haben damit große Probleme. Giftig ist der Hahnenfuß vor allem bei der Grünfütterung, bzw. bei der Silagefütterung wegen seines Gehaltes an ANEMONIUM und SAPONIN. Bei der Heuwerbung verliert der Hahnenfuß seine Giftigkeit.
Bei der Bekämpfung gibt es 2 Varianten:
1. Kompostierung von Mist. Es dauert einige Jahre hat aber den Vorteil dass das Grasgerüst von Grund auf erneuert wird. Es hebt den PH Wert und der Ertrag der wiese wird deutlich gesteigert.
2. HARMONY SX oder SIMPLEX in Verwendung mit dem Rotowiper bzw. mit der Feldspritze.
Mir berichten immer wieder Bauern bei denen ich mit dem Rotowiper gefahren bin, dass auch der Hahnenfuß bis auf wenige Pflanzen verschwunden ist.


mfj antwortet um 15-05-2010 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hahnenfuss

Kann Peberinger nur zustimmen!!

Wichtig ist auch der erste Schnitt vor der Blüte - und Beweiden bei Nässe unbegingt unterlassen.
(Bio Weidevorschrift übertrifft damit die eigene Dämlichkeit....)




walterst antwortet um 15-05-2010 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hahnenfuss
der erste Schnitt vor der Hahnenfussblüte - das werden in meiner Region wahrscheinlich nicht einmal die klügsten und fähigsten konventionellen vollständig schaffen, erst recht nicht wir dämlichen Biobauern.
Was die Weide mit Dämlichkeit zu tun hat, erschließt sich mir noch nicht richtig. Niemand hindert mich daran, trotz Weidegebot flexibel auf Wetterbedingungen zu reagieren.


Noro antwortet um 15-05-2010 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hahnenfuss

wichtig ist jedoch auch im zusammenhang bodenverdichtung nicht zu tief zu mähen, denn dies fördert nicht nur den weissklee sondern auch den kriechenden Hahnenfuss und dieser ist mit einem vorverlegten schnitt nicht zu behandeln, dann eher durch beweidung...


walterst antwortet um 08-07-2010 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hahnenfuss
ich hab es zwar noch nicht durchgelesen, aber zum Thema dürfte es ja passen:

http://www.agrarnet.info/netautor/napro4/appl/na_professional/parse.php?id=2500,1529945,,

an dieser Seite unten gibts ein pdf zum Downloaden


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