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Wunderwuzi 02-04-2010 20:54 - E-Mail an User
Wintergerste
Hallo hab mal eine frage.meine wintergerste 5 ha ist ca.1,5 HA ausgewintert.kann es sein das der senf schuld daran ist den ich alser grüne eingeackert hab? Mfg ts115



Jophi antwortet um 03-04-2010 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergerste
Hallo !

Kann ich mir nicht vorstellen. Hast Du ihn nach der Saat ordentlich gewalzt ?
Was auch hilft ist eine Manganspritzung im zweiblattstatium.

Jophi


m.josef@gmx.at antwortet um 03-04-2010 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergerste
Wintergerste ist auf alle Fälle sehr empfindlich was den Boden anbelangt. Bezieht sich aber eher auf Bodenverdichtungen und nicht auf Ernterückstände oder Begrünungsrückstände. Ich glaube, du hast nach der Saat keine ordentliche Rückverfestigung des Bodens erreicht. Walzen nach der Saat wäre eine Lösung. Es gibt jedoch auch Säkombi-Anbieter die eine super Sähtechnik verkaufen z. B. Amazone, Horsch, Lemken usw. Sind aber alle sehr teuer.
Ich weis nicht wie dein Boden aussieht, doch würde ich es mit einem Frontpacker versuchen oder eine andere Möglichkeit wäre vorkreiseln. Ist aber ales mit vielen Kosten verbunden. Das bei den derzeitigen Marktpreisen, SCHRECKLICH!!!!


Interessierter antwortet um 04-04-2010 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergerste
Wenn die Wintergerste nur dort ausgewintert ist, wo du den Senf grün eingeackert hast, dann hat es vermutlich schon damit zu tun. So was tut man halt lieber nicht, dadurch gibt es ja Faulprozesse und sicher chemische Vorgänge die Pflanzen so gar nicht mögen.


m.josef@gmx.at antwortet um 04-04-2010 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergerste
Also wo hast du den diesen Blödsinn gehört? Beim Senf grün einackern Auswinterungsschäden. Das ist mit Sicherheit nicht richtig. Im Gegenteil, als Grünmasse verrottet dieser ja wesentlich besser als abgefroren! Bin mir sicher du liegst da falsch geschätzter "Interessierter". Der Grund liegt einzig und allein in der Bodenbeschaffenheit. Wenn der Boden nicht rückverfestigt wird, hebt er bei Frost ab und es reißen die Wurzeln ab. Folgerung absterben der Pflanze = ausgewintert! Ist so!
Frohe Ostern!


Interessierter antwortet um 04-04-2010 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergerste
Joe Farmer, eines traue ich mich schon behaupten, alles andere als grün einackern ist besser, da ja keine Verrottung sondern ein Faulprozess einsetzt, wenn es zu tief und ohne Vermischung (ein Pflug mischt nun mal nicht) eingearbeitet wird. Wobei sicherlich schon einige Tage, je nach Witterung, genügen um den gehäckselten ! Senf abdorren zu lassen.
Interessant wäre mal zu wissen ob der Senf eben nur da ausgewintert ist wo eben der Senf grün eingearbeitet wurde oder auch an anderen Stellen.


m.josef@gmx.at antwortet um 07-04-2010 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wintergerste
Also Interessierter, ein Faulprozess findet nur dort statt wo zuwenig Sauerstoff dazu kann. Also dürften die besagten Böden nicht in Ordnung sein und da liegt die Ursache. Wenn der Boden in Ordnung ist und genügend mit Nährstoffen, in diesem Fall mit N, versorgt ist gibt es das nicht. Früher wurde immer im Herbst organische Masse grün eingeackert und es war nie ein Problem. Also dies auf den grünen Senf alleine zu schieben, akzeptiere ich nicht. Gibt ja Pflanzenbauspezialisten zB. Herrn Köppl von der LWK OÖ. Den kannst du ja mal über dieses Thema befragen.


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