Bergland und NÖM verlieren Lieferanten

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supa1 08-03-2010 20:07 - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Ich habe vor einigen Tagen gehört, dass Bergland und NÖM-Lieferanten zur freien Milch Austria gewechselt haben. Angeblich sollen es einige Hundert sein. Mich würden die Meinungen der Forumsteilnehmer interessieren wie sie das sehen. In einer doch sehr unruhigen Zeit was den Milchmarkt betrifft, stellt sich für mich die Frage, ist es Mut oder Übermut? Genialität und Wahnsinn liegen oft sehr nahe. Sind es geschlossene Gebiete oder fahren jetzt mehrere Sammelwagen in das gleiche Dorf?
mfg. Karl


helmar antwortet um 08-03-2010 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Im Gebiet der MGN dürfte die Zahl bei ca 60-70 liegen. Jeder ist frei in seinen Entscheidungen und dazu gehört es auch, einen Vertrag zu kündigen. Geredet wurde ja schon öfter davon, jetzt haben dies halt einige getan......
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


tch antwortet um 08-03-2010 23:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Ich bin dafür!
Es sollten viel mehr Liefergemeinschaften gebildet werden die untereinander in Konkurenz stehen.
Es wird dann immer leichter diese gegeneinander auszuspielen...

Die Milch gehört sowieso viel mehr bewegt....

tch



frami antwortet um 09-03-2010 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Habe zwar keine Milchkühe mehr zuhause, aber wenn, dann hätte ich mitgemacht. Meiner Meinung nach ist das die zur Zeit einzige Möglichkeit, dass die Milchmegensteuerung nach dem Auslaufen der Quoten in bäuerlicher Hand bleibt.
Allerdings muss unbedingt getrachtet werden, dass sich ....
1.) .... in den nächsten Jahren noch so viele Betriebe wie möglich dieser Initiative anschließen
und
2.) .... solche Gemeinschaften im europäischen Ausland mit dem selben Engagement bilden

Denn sonst könnte der Schuss in einigen Jahren nach hinten losgehen, wenn manche (ich meine hier nicht die österreichischen) Molkereien ihren Lieferanten freie Liefermengen gewähren. Diese Verarbeiter werden versuchen mit Billigprodukten ihren Marktanteil auszudehnen und den europäischen Milchmarkt gehörig durchmischen. Und in diese Richtung wird bereits gearbeitet.
Fakt ist sicher, dass diese Eigeninitiative der Molkereiwirtschaft ein, zwar noch kleiner aber dennoch, Dorn im Auge ist. Beim hoffentlichen Entstehen solcher reiner HandelsgmbH´s auf europäischer Ebene wird sicher noch mit genug Gegenwind zu rechnen sein.



helmar antwortet um 09-03-2010 07:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Wenn der Spotmarkt schlecht geht, wird sich so mancher Milchübernehmer nicht besonders drüber kränken wenn er weniger Milch irgendwohin verbringen muss. Kann aber auch mal wieder das Gegenteil eintreten....
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Christoph38 antwortet um 09-03-2010 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Mut oder Übermut, dass ist hier die Frage.

Ich meine dass es keineswegs Übermut ist. Wer mit den Preisen nicht auskommt, kann still und leise warten bis er in Pension gehen kann oder einfach das Handtuch werfen.

Aber es steht nirgends geschrieben, dass die zwei einzigen Wege sind, die man beschreiten kann. Wieso daher nicht über einen Wechsel versuchen den Betrieb zu verbessern. Jedem Konsumenten ist es selbstverständlich, dass er auch bei anderen Geschäften einkaufen kann und nicht nur bei einem einzigen.

Aufhören oder in die Pension flüchten kann man immer noch.


riener antwortet um 09-03-2010 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
es ist das recht eines jeden milcherzeugers seine milch zu verkaufen wohin er will, auch ins ausland.
nur wehe es fährt dann ein ausländischer milchtransporter zu einer österreichischen molkerei ( evt. die molkerei von der sich unsere erzeuger verabschiedet haben) dann haben wieder bauernbund, landwirtschaftskammer, EU, .... total versagt.... bla bla bla....


helmar antwortet um 09-03-2010 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Richtig......! Oder auf Muku umstellen.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Joschy antwortet um 09-03-2010 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
@alle

Es gibt zwei Möglichkeiten den Ertrag in der Landwirtschaft zu steigern.
1. Die Ausgaben zu senken
2. Den Preis zu steigern
Das Zweite wäre einfacher, es könnte jeder selber bestimmen und ist weniger Risikoreich. Dennoch sind einige Bauern für die Erste Lösung, dass ist sicher eine schwierige und risikoreiche Aufgabe.
Das wäre mir mein Arbeitsplaz nicht Wert!

Lg Joschy


karl0815 antwortet um 09-03-2010 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Man sollte sich jedoch bei einem Abnehmerwechsel immer sehr genau überlegen, wie der neue Abnehmer aufgestellt ist, ob er am Markt gut nachgefragte Produkte erzeugt(in diesem Fall Spotmilch), ob die dahinterstehenden Personen hinter der Idee stehen(Ernst vermarktet die eigene Milch zum grossen Teil Direkt) und ob der neue Abnehmer auch in schlechten Zeiten stabil über die runden kommt(Freie Milch €20.000 EK).

Es ist eine freie Unternehmerentscheidung eines jeden einzelnen Milchbauern und zumindest bei den Berglandlieferanten nicht mehr rücknehmbar(one way to hell;-))-aber so schlimm wirds schon nicht kommen!?


helmar antwortet um 09-03-2010 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Hast recht......lieber Karl! Wenn es dann doch mal schlimm kommt, dann muss halt wieder die Politik es gerade biegen.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


dorni antwortet um 09-03-2010 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Das deutsche Bundeskartellamt ist sogar für die Gründung von Liefergemeinschaften, weil es die Postion der Milchbauern verbessert!!

mfg dorni


helmar antwortet um 09-03-2010 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Warum denn nicht........allerdings erzielt das Bundeskartellamt ja dann wohl auch Gebüren von dort, oder irre ich mich? Bist du, lieber Dorni, noch bei deinem Abnehmer oder nicht?
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Sternschnuppe antwortet um 09-03-2010 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Weiß nicht obs recht klug ist, wenn in ein Gebiet 3 verschiedene Tankwägen fahren.
Und ob dann auf Dauer die Milch teurer ist , wenn sie bei x Molkereien vorbeigefahren bis nach irgenwo in Deutschland wird. Transportkosten ect...
Aber es wird sich weisen, obs eine kluge Entscheidung war, den Vertrag bei nöm oder Berglandmilch zu kündigen.


helmar antwortet um 09-03-2010 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Sowas hat es früher auch schon in einigen Gegenden gegeben.....als Bergland der NÖM Lieferanten mit grösserer Milchmenge abgeworben hat und der NÖM die "Kleinen" geblieben sind......Aber diesmal sind die Abwanderer nicht ganz klein, wenn man die Liefermengen mal so anschaut.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Bauernprofi antwortet um 09-03-2010 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Nur zur Info! Die NÖM (RWA- /Bauernbeteilung) kaufte im Jahre 2009 aus einer Milchanlage mit 2700 Milchkühe aus der Slowakei laufend ihre Milch zu. Warum sollen sie sich dann mit den vielen Kleinlieferanten abgeben? Ausserdem unsere Bauernvertretung, Politik und LUF- Ministerium kennt die Situation, aber kann es natürlich nicht öffentlich zugeben!!! Und das ist mit vielen Dingen so. Das die Realität hinter der Fassade ganz anderst aussieht!!!


Lenin antwortet um 09-03-2010 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Einziger Kommentar des GF der BGLM war, daß sie nun Gsd weniger exportieren müssen - statt daß er schaut diese Märkte weiter zu halten und seinen verbliebenen Lieferanten sagt wir brauchen von euch um die Menge der 90 Abwanderer mehr Milch. Beim Preis schauts 2010 sehr grausig aus, denn Fonterra hat den Milchpreis auf 22 ct gesenkt, da die EU beginnt die Interventionslager zu räumen und der Euro unter Druck geraten ist. Wir haben daher nur die Chance mit hochveredelten Produkten, ob es da gescheid ist auf den Spotmarkt zu setzen? Wir verhandeln auch mit einer bayr. Molkerei wegen eines Wechsels, doch die decken sich nur mit 80% ihres Verbrauchs mit fixen Abnehemern ein, daher heißts noch ein, zwei Jahre warten und hoffen, daß sich das Blett wendet, aber dann gehen richtig viele weg von der BGLM.


tch antwortet um 09-03-2010 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Hallo Bauernprofi, da hast Du jetzt was aufgedeckt...!

Die gleiche Regierung schaut tatenlos zu wie unsere Milch nach Deutschland verscherbelt wird.
Bauervertreter-
Ig Milch und s Ministerium, alle schauen zu dabei.
Da Bionix, der Ächter vom Steinzeitdiesel war(ist) ein Befürworter von Milchlieferungen nach Italien- des musst Du Dir mal Vorstellen wer da aller Bescheid weis- und keiner macht was...
Bauernprofi- auf gehts, packs an- klopfs auf, den Haufn.

Tua wos! oder beginne wenigstens zu denken...
lg
tch


Heio antwortet um 10-03-2010 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
In unserer Gemeinde fahren 9 verschiedene Milchsammelwagen durch die Gegend.

Gruss Heio



helmar antwortet um 10-03-2010 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Was sagen denn unsere Paradegrünen dazu?
Fragt helmar, Helga Marsteurer


Murbodnerzuechter antwortet um 10-03-2010 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Jetzt kenn ich mich nicht mehr aus. Es gibt A faire Milch und a freie Milch AG wie ich das zu verstehen bekommen habe oder. Erstere ist reine Vermarktungsorganisation und zweite ist also eine Molkerei,die die Milch auch abholt , wenn ich richtig liege? Mfg Murbodnerzuechter


helmar antwortet um 10-03-2010 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Freie Milch ist eine Liefergemeinschaft, welche Milch von Bauern kauft und an Molkereien verkauft, oder anderswohin liefert. So hab ich das verstanden.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


karl0815 antwortet um 30-03-2010 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Und wer von Euch hat ab morgen einen neuen Milchabnehmer?
Hab gehört, das die Betriebe, die von der BGLM morgen weggehen, trotzdem noch Genossenschaftsmitglieder bleiben wollen, aber dabei muss es sich um einen Scherz handeln!?
-Also dann-viel Spass in der Freiheit!


Bauernprofi antwortet um 30-03-2010 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Die Absprünge der Milchlieferanten bei der NÖM kommen der Raiffeisengruppe genau richtig. In letzter Zeit kam die Milch sowieso aus der Slowakei aus Großbetriebe. Und im Export hat sich die NÖM schon in eine englische Molkerei eingekauft wird zukünftig mit Milchbauern aus England den heimischen Markt beliefern. Da werden halt die heimischen österreichischen Bauern, die einst das Genossenschaftssystem aufgebaut haben, nicht mehr gebraucht. Traurig aber wahr... ist halt Marktwirtschaft, die hinter der Fassade mit unserer Politik abgestimmt wurde, ansonsten würde man die hohen Herren nicht immer gemeinsam auf den Fotos wiederfinden.


karl0815 antwortet um 30-03-2010 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Die NÖM ist auch schon lange keine Genossenschaft in Bauernhand mehr, sondern nur eine Filiale vom Giebelkreuz, da braucht sich keiner wundern, wenn die Bankster in ihrem eigenen Interesse bestimmen!


zett antwortet um 31-03-2010 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
^das ist ein scherz, wer nicht an die blm liefert wird auch kein genossenschaftsmitglied bleiben.


bioanz antwortet um 31-03-2010 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
@ bauernprofi

Da du ja ein Bauernprofi bist würde mich jetzt interessieren wo du deine Informationen her hast bezüglich Milch aus Slowakei und Molkereieinkauf in England - ein nachlese Hinweis wäre nicht schlecht.

mfg
bioanz


bioanz antwortet um 31-03-2010 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
@ karl0815

Die NÖM ist meines Wissens keine Genossenschaft, sondern eine Aktiengesellschaft.
Daher nicht immer alles 0815 betrachten.
Ich glaube aber die Verlierer beim Milchpoker in Waidhofen an der Ybbs hat die NÖM genommen.

mfg
bioanz


helmar antwortet um 31-03-2010 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Die haben eine eigene Genossenschaft gegründet. Ob von dieser auch Lieferanten gewechselt sind, weiss ich nicht. Von der MGN sind 60-70 Lieferanten ausgestiegen.
Mfg, helmar; Helga Marsteurer


Riewo antwortet um 31-03-2010 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Hallo ,
also das eine ist fix und muss von allen die "brav" bei Ihrer Genossenschaft ( AG ist vielleicht anders zu beurteilen ) bleiben bzw. geblieben sind bekräftigt werden.

WER AUS DEM BOOT AUSSTEIGT == IST DRAUßEN ------------- ein Zurück in den "sicheren Hafen der Genossenschaft kann und darf es nicht geben.
Auch nicht wenn die Milch knapp wäre und die Molkerei Milch braucht.
Den gefördert sollen die Mitglieder die in "guten UND Schlechten Zeiten " dabei waren und sind.
Als Beispiel. würden 200 Lieferanten mit 150 000 kg abwandern wären das 30 MIO
würde diese Milch tatsächlich gebraucht werden, werden es die restlichen ca. 14 -15000 Lieferanten leicht schaffen diese Milch zu einen gerechten Milchpreis zu produzieren.
Rechnet man die Abgewanderte Menge auf die restl. Lieferanten auf, dann sind das nur ca 2000 Liter pro Betrieb bzw. 166 Liter im Monat bzw. 5,5 Liter pro Tag.

ALSO MITGLIEDER DIE SCHON IMMER BEI DER MOLKEREI SIND -- STÄRKEN -- ROSINENSUCHER in die WÜSTE schicken.

mfg Riewo





biolix antwortet um 31-03-2010 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Bioanz, du "haust" viel aus, bist aber sehr schlecht informiert, fällt mir auf.. ;-))

guckst du http://derstandard.at/1245820608392/NOeM-forciert-Europa-Expansion

und Russland weis ich.. Slowakei hatten sie mal eine Tochter aber das kann dir sicher der Vorschreiber beantworten...

lg biolix


walterst antwortet um 31-03-2010 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
@riewo

endlich einer, der einen Vorteil für die verbleibenden Mitglieder erkannt hat.

Bei der NÖM bzw. MGN wurde ohnehin verlautet, dass der Abgang der Bauern sehr gelegen kommt, weil es sich genau um jene Menge handelt, die bisher billig verschleudert werden musste.

Deswegen verstehe ich die Aufregung nicht recht. Es ist doch allen gedient.

Zur NÖM muss ich anfügen, dass der annehmbare Tonfall, in dem sich das UNternehmen von den scheidenden Lieferanten verabschiedet hat, durchaus Anerkennung abverlangt.

Bei anderen UNternehmen mussten sich manche noch ein wenig abreagieren im Abschiedsbrief.


bioanz antwortet um 31-03-2010 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
@ biolix

Das musst du mir jetzt erklären wo ich da "aus haue", wenn ich eine Feststellung mache und eine Frage stelle.
Aber mir ist schon klar - einige dürfen alles andere sind "Aushauer".

mfg
bioanz


biolix antwortet um 31-03-2010 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
war nur eine Bemerkung, jeder darf, nur sollte er gut informiert sein, und wenn ich deine anderen Einträge lese, nicht hier, sondern in anderen threats, dann ist das halt auch ein "aushauen".. ;-))

lg biolix


elia antwortet um 31-03-2010 15:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Die Bauern müßen dort hin liefern wo mehr bezahlt wird! Sie sollen einmal überlegen, wem schenken sie das Geld? Wir Bauern haben den Druck der Supermarktriesen auszuhalten, geben wir ein bisschen Druck zurück! Was will Rewe&Co. machen wenn die Molkerein nicht die Menge für die Eigenmarken der Supermärkte liefern können?

Elia


kraftwerk81 antwortet um 31-03-2010 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
... die Eigenmarken wo anders kaufen. Deshalb sind sie ja Eigenmarken weil sie austauschbar sind.


bioanz antwortet um 31-03-2010 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
So und jetzt zur Information

NÖM stellt Groß-Molkerei in England fertig
An dem Ort, wo die Industrielle Revolution ihren Ausgang genommen hat, in der Stadt Telford in Mittel-England nahe Birmingham, hat die österreichische Molkerei NÖM ihr erstes Auslandswerk auf die grüne Wiese gestellt. Insgesamt 62 Mio. Euro wurden von der Raiffeisen Holding NÖ-Wien als Eigentümerin in die derzeit modernste Molkerei Europas investiert. Das ist die größte Privatinvestition der vergangenen zehn Jahre in dieser Region, wie die Bürgermeisterin von Telford, Karen Blundell, bei der offiziellen Eröffnung der Molkerei "NOM UK" dieser Tage sagte.
Telford/Wien,
03. August 2009
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Vor drei Jahren habe man den Entschluss gefasst, die NÖM schrittweise zu einem europäischen Hersteller von Molkereiprodukten aufzubauen, so NÖM-Generalbevollmächtigter Gerhard Schützner zur APA. Nach der Gründung von NÖM International, an der die Raiffeisen Holding 85 Prozent und die NÖM 15 Prozent hält, habe man "viele Möglichkeiten geprüft und sich als erstes für England entschieden". Der Grund: Großbritannien importiere mehr als 3 Milliarden Einheiten an Molkerei-Produkten vom Kontinent, vor allem aus Deutschland, Frankreich und Holland.

UK-Martkanteile holen

Der britische Handel versuche derzeit aber aus Umweltschutzgründen, auf lokale Hersteller umzusteigen, erläuterte der NÖM-Sanierer, der vor 20 Jahren in seiner früheren Tätigkeit als Manager bei der deutschen Müller bereits Milch "Müller UK" erfolgreich aufgebaut hat. "Wir wollen uns jetzt so viel wie möglich von diesen drei Milliarden Einheiten an Molkereiprodukten holen", gab er den Weg vor.

Die nach dem neuesten Stand der Technik in nur einem Jahr aufgebaute Molkerei hat derzeit eine Kapazität von 500 Millionen Einheiten pro Jahr. Ziel sei es, in vier bis fünf Jahren diese Produktionsmenge zu verdoppeln. Dann wäre das britische NÖM-Werk so groß wie die Zentrale in Baden jetzt. Damit schaffe die NÖM 200 Arbeitsplätze in der Region. Der Umsatz von NOM UK soll in zwei Jahren im dreistelligen Millionenbereich liegen. Vom 8,5 Hektar großen Grundstück werden derzeit 40 Prozent genutzt. Auch im Werk selbst sei "alles auf Expansion ausgerichtet", betonte Schützner.

Glaube an antizyklische Investitionen

Aufgrund der regen Nachfrage seitens des Handels und auch anderer Molkereien, die derzeit vom Festland die britische Insel beliefern, sollen noch heuer zwei neue Maschinen angeschafft werden. Das Investment von knapp 20 Mio. Euro trägt Raiffeisen mit, bestätigte Raiffeisen-Holding-Generaldirektor Erwin Hameseder. "Wir glauben an antizyklische Investitionen", sagte Raiffeisen-Holding-Generaldirektor Erwin Hameseder bei seiner Eröffnungsrede in Telford. Und der britische Markt berge für die NÖM viel Potenzial. Das Investment in England sei für die NÖM "ein Meilenstein in der internationalen Strategie" des Unternehmens, zeigte sich der Eigentümervertreter stolz.

In drei bis vier Jahren soll der neue NÖM-Standort Gewinne abwerfen, gab Hameseder den Weg vor. Schon jetzt zählen zu den NÖM-Kunden die großen britischen Supermarkt-Ketten Tesco, Sainsbury, Asda und Morrisons. Noch sind drei Viertel der Produktion Eigenmarken und nur ein Viertel NOM-Marken, dieses Verhältnis sollte sich aber drehen, so Martin Schlender, einer der drei NOM-Geschäftsführer in Telford.

Die NÖM hat innerhalb weniger Jahre ihr Exportgeschäft von Null auf 180 Mio. Euro gepusht. Der Exportanteil liegt damit bei etwa 50 Prozent. In Italien hat sich in den vergangenen Jahren das Geschäft verdreifacht und liegt nun bei 17 Prozent des gesamten Exportvolumens. Wichtigster Markt aber ist Deutschland, wo die NÖM einen Umsatz von mehr als 70 Mio. Euro erzielt. Insgesamt exportieren die Niederösterreicher in 23 Staaten.



Das habe ich an Information gefunden

mfg
bioanz


karl0815 antwortet um 31-03-2010 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
von elia
"Die Bauern müßen dort hin liefern wo mehr bezahlt wird! Sie sollen einmal überlegen, wem schenken sie das Geld? Wir Bauern haben den Druck der Supermarktriesen auszuhalten, geben wir ein bisschen Druck zurück! "
Lt. aktuellem Milchpreisvergleich von BA sind beim Biopreis netto 4 c. Unterschied zw. Ybbstaler(ist wohl so ein freier Milch-Ableger) und BGLM- da können wohl einige Bauern nicht so gut rechnen!


karl0815 antwortet um 05-04-2010 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Und wo geht jetzt die freie Milch hin? Der neue Milchtankwagen wird doch schon ein paar mal bei den neuen glücklichen Lieferanten in NÖ u Stmk. gewesen sein? Aber das weis sicherlich nicht mal der Tankwagenfahrer;-)

Übrigens:nächste Woche werden alle Betriebe , die mit 1.4 zur freien Milch gewechselt sind, durch die Genossenschaft gekündigt!

---Und tschüsssss


Haa-Pee antwortet um 05-04-2010 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
einige falschmelder hier revidiern!

das deutsche bundeskartellamt hat die bildung von milchliefergemeinschaften nicht befürwortet sondern als "wettbewerbsverzehrend" eingestuft und da es die eigenschaft eines kartells vorweist aufs schäfste kritisiert!

jedem ist freigestellt was er mit seiner milch macht.

aber auch ich denke man soll sich genau ansehen welchem verarbeiter man seine milch kurz oder langfristig überlässt!

ich würde wenn ich hohe investitionen in die milchwirtschaft getätig habe nicht das boot der genossenschaft verlassen!

alle kochen mit wasser und in einer bäuerlichen genossenschaft als mitbestimmendes mitglied milch zu liefern es immer besser ist als einem "fremden" unternehmer seine milch zu verkaufen!

auch finde ich die tatsäche richtig wer kurzfristig die genossenschaft verlässt auch kein rückkehrrecht mehr haben soll!

wo kommt man da hin mit der planung wenn kurzfristige mikrogewinne zum wechseln animiern und wenn der neue verarbeiter die schotten dicht macht wieder um unterschlupf in der genossenschaft bettelt!

eine genossenschaft wie die berglandmilch die schon eine gewisse grösse und stabilität aufweist ist man in einer solchen langfristig gesehen (abschreibungszeitraum milchvieh 30 jahre und mehr) besser bedient als mit der freien vermarktung und dem stress wem ich meine milch in 5 jahren verkaufe oder muss ich sie im 6ten jahr vielleicht selber "saufen"...

das sollte einige mal ziemlich genau nachdenken was sie machen!






helmar antwortet um 05-04-2010 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Hallo Haapee.......Wer mit 28.2.2010 gekündigt hat, der wird das ja nach reiflicher Überlegung getan haben, und jene welche sich mit dem Gedanken getragen haben zu kündigen und das noch nicht getan haben, haben ja noch 11 Monate Zeit zum Überlegen......
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


walterst antwortet um 05-04-2010 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Schade, dass immer mit soviel Unwahrheiten gearbeitet wird.

1. Erzeugergemeinschaften: "Verflixt noch mal, machen Sie es einfach!"

Der Gesetzgeber räume anerkannten Erzeugergemeinschaften nicht nur das Recht zu mengenbegrenzenden Maßnahmen, sondern auch zur Preisabsprache ein. Auf die Frage aus dem Publikum, bei welchem Bündelungsgrad das Kartellamt einschreiten werde, meinte die Berichterstatterin des Bundeskartellamts in Sachen Milch, Eva-Maria Schulze: "Von 80 Prozent sind wir soweit entfernt, dass es keinen Sinn macht, darüber zu reden." Nochmals darauf angesprochen wurde sie deutlicher: "Verflixt nochmal, machen Sie es, und sagen Sie nicht immer, Sie wissen nicht, wie das Kartellamt sich verhält".

Voller Artikel siehe: http://www.agrarheute.com/?redid=328566

2. Wenn die Genossenschaften meinen, das wichtigste am Milchmarkt ist die Rache an ausgeschiedenen Lieferanten, dann soll es so sein. Dass die Bergland aber abgegangene Lieferanten nie mehr aufnimmt, genau das wird die Kartellbehörde unterbinden und hat dies auch schon bei der Übernahme der Landfrisch als Auflage erteilt. Bei einer Diskussion über eine Wiederaufnahme oder ewige Verbannung sollte wohl im Vordergrund stehen, ob es zum gegebenen Zeitpunkt im Interesse der Mitglieder ist oder nicht.

3. Helmar liegt zu einem großen Teil falsch, wenn sie davon redet, dass noch 11 Monate Zeit wäre, um sich einen Umstieg zu überlegen. Die Berglandmilch hat inzwischen 6 Monate Kündigungsfrist und einige andere Molkereien hatten schon länger andere Kündigungstermine, als den 28., Februar.

4. Wenn sich die Bauern darüber gedanken machen, wie man innerhalb der eigenen Berufsgruppe am besten Erzeugergemeinschaften verhindert, während bei den Abnehmern und beim Handel die Konzentration gigantische Ausmaße annimmt, dann muss man sich doch ziemlich auf den Kopf greifen.


helmar antwortet um 05-04-2010 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten



karl0815 antwortet um 05-04-2010 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Die BGLM hat bei der Übernahme der Landfrisch vom Kartellamt nur die Auflage erteilt bekommen , den OÖ Milcherzeugern die Milch abzunehmen und nicht, Bauern als Genossenschaftsmitglieder wieder aufzunehmen.
Denn da ist schon ein grosser Unterschied in Zukunft, ob ich meine Milch irrgendwo abliefere oder ob mein Unternehmen(als Genossenschaftsmitglied) meine Milch verarbeitet. Gerade ab 2015 wird das eine sehr viel grössere Rolle spielen als heute!!!!


fabian antwortet um 05-04-2010 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
lieber walter,
du schreibst - schade dass immer mit so viel unwahrheiten gearbeitet wird!

du lieferst seit 1.april an deine freie milch austria - gratulation!
in deinem liefervertrag steht - kündigung 31. 12. warum jetzt 3 monate kündigungsfrist ?

warum schreibst du das nicht ?

warum soll eine genossenschaft darauf warten bis ihr "rosinensucher" zurückkommt ?
von unserer gmundner milch sind auch solche bauern gegangen - dir. waidacher wird unsere kunden nicht vertrösten können bis st............. & co. zurückkommen!

zur erinnerung - wo sind milchpreise von der freien milch ? (IG Milch Milchpreistransparenz) ?
werden diese rückwirkend gemacht ?
wie sagte halbmayr - wir verkaufen die milch, wir liefern nicht ab ? also wo gibt´s die ankaufspreise, dass die lieferanten produzieren können ?

lieber walter, wo geht eure rohmilch hin ?
augenzeugen berichten - zu einer (berühmten) gelben molkerei in der steiermark - stimmt das ?


bioanz antwortet um 05-04-2010 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Ich sag jetzt lieber nichts drauf!!

wie hat mich weiter oben einer genannt (Ausha...)

mfg
bioanz


helmar antwortet um 05-04-2010 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Wenn jemand von seinem Tun und Handeln überzeugt ist, dann ist er auch der Überzeugung dass er recht hat und alle die nicht, siehe oben........unrecht haben.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Haa-Pee antwortet um 05-04-2010 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
ich bin auch kein absoluter genossenschaftsapostel.

nur muss ich sagen dass dieser unternehmensform im speziellen auch in der milchwirtschaft in zukunft eine grosse bedeutung zu kommen wird!

gerade was die aufhebung der kontigentierung mitsich bringt wird es gut sein ausser einer liefergemeinschaft die die milch nur abliefert ....

eher aktiv an einer eigenkaptialstarken und marktmitbestimmenden molkerei beteiligt zu sein als am freien markt milch verschachern zu müssen!

das mag in eventuellen milchmangeljahren von vorteil sein aber in der summe wird das eher ein nachteil,weil milchmangel liebe milchbuben wirds so bald nicht geben!


Haa-Pee antwortet um 05-04-2010 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
zur ig milchpolitik kann ich auch nur sagen gute ansätze aber leider fernab der realtität.

die ig milch hat mit ihrer politik einigen mitgliedern sicher schon enormen schaden zugefügt das behaupte ich mal ganz salopp an einem beispiel.

ich hab vor 3 jahren im dezember rein spekulativ milchqoute verkauft im schnitt um 1,26 euro kg/und das ganze ausschliesslich an IG milchmitglieder.

auf meine frage warum sie eigentlich kontigent zukaufen bekam ich unisono die antwort .

"wir sind ig milch mitglieder und dort wurde beschlossen dass die eigene qoute nicht überliefert werden darf oder soll ,aber ich hab gute kühe die geben viel milch darum kaufe ich eben zu damit ich nicht überliefere!"

einige zeit später kann ich nur den kopf schüttel darüber und mich ärgern dass ich damals nicht viel mehr qoute verkauft habe....leider.....

aber meine käufer haben mal auf die schnelle mehr als die hälfte der investition schon in den sand gesetzt nach derzeitigem stand(qoute preise 20-35 cent plus betriebsprämien anrechnung ca 30 cent)


Riewo antwortet um 05-04-2010 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Hallo zusammen,

Nachdem ich mir jetzt die meisten Beiträge gelesen habe bin ich überzeugt davon dass man nochmals auf den GROSSEN Unterschied zwischen ABNEHMERN und bäuerlichen Genossenschaftlichen Unternehmen hinweisen muss.

1.) ABNEHMER : Abnehmer kann jeder sein d.h. Jedes Unternehmen egal ob privat oder Aktien orientiert kann euch oder besser gesagt von jedem, der Milch anbietet, Milch kaufen.

2.)Gen.Unternehmen (wie z.B. BLM) : sind Unternehmen die zum Großteil zumindestens in bäuerlicher Hand sind und auch dazu gegründet würden um für den Bauern zu arbeiten. Im Fall Milch- eben Milch verarbeiten und verkaufen.

UND Nun ein wichtiger Unterschied !!
BEI einer Genossenschaft hat man Geschäftsanteile --- >> man ist "BESITZER dieses Unternehmens. Deshalb muss diese Unternehmen auch die Milch des MITBESITZERS übernehmen.

Also wer heute seine Anteile am Unternehmen und somit sein "EIGENTUM " verkauft kann morgen nicht wieder kommen und dort arbeiten wollen.
Man kann auch nicht sein Haus verkaufen und übermorgen wieder einziehen, wenn es die Bewohner nicht wollen. Und so kann es auch nur bei einer Genossenschaft laufen.

Wir sind ja nicht bei VERLORENEN SOHN ........

Was aber nicht beteutet das die "AUSGETRETEN" nicht die Milch biligst anbieten dürfen.
Wenn sich dadurch ein Vorteil für die MITGLIEDER ergibt.

DEN WER MITGLIED IN EINER GENOSSENSCHAFT IST UND BLEIBT - ist Miteigentümer
WER AUSTRITT - ist maximal ein Verkäufer oder ein ROSINENSUCHER

mfg Riegler




biolix antwortet um 05-04-2010 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
ja hapee das ist das traurige, spekulierer profitieren auch hier, aber das wird sich ändern.. ;-))

lg biolix


Haa-Pee antwortet um 05-04-2010 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
biolixi ändern wird sich nix!

und spekulieren kommt vom erspähen !

das ist nichts schlechtes!

ohne chancen zu erspähen kann man keine chancen wahrnehmen und die zukunft gestalten es sei den man ist ewig gestriger und in diversen verworrenen gemeinschaften wie bio austria ,die grünen, dem wwf, artac,greenpeace,animal spirit usw organisiert!

prost mahlzeit lixi i peck dir mal ein ei aufs hirn...;-)


biolix antwortet um 05-04-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Aber schon gar nicht mit einer "Staatlichen" Quote ! Ich habs mal so verglichen wie wenn sozialhilfeempfänger mit ihren Ansrüchen anfangen zu handeln...

du ahsut dir lieber die SChädeln ein am "freien Markt" im Schutze der "Genossenschaften", siehe da war doch was, Konsumpleite heute vor wie viel Jahren.. .da hats geheissen, na eine genossenschaft ist nichts für die heutigen Zeiten, weist eh wer das gesagt hat...
bessa aufs hirn akls ins hirn.. ;-))





Haa-Pee antwortet um 05-04-2010 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
lieber lixi

genossenschaften funktionieren im prinzip sehr nachhaltig und dauerhaft!

jede form von genossenschaften die nach dem vorbild von raiffeisen und auch die nach dem vorbild von schulze delitz (volksbanken usw)

der konsum ist eine andere geschichte da waren hauptsächlich "rote wirtschaftsprofis" siehe gerhardter als hauptversager in die eigenen taschen der auch noch im plastiksackerl vom helmut elsner auf die schnelle gute 700000 euro kassiert hat.

auch eine genossenschaft schützt nicht vor misswirtschaft oder negativen markteinflüssen!

es gibt noch funktionierende konsumgenossenschaften im inneren salzkammergut !
soviel zu deiner weiterbildung bzgl konsum!


biolix antwortet um 05-04-2010 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Weist eh wer des gesagt hat ? Bzw. wer mit Staatlichen Geschichten spekuliert ?
Ich habe am wenigsten was gegen Genossenschaften, noch nie mit bekommen...nur wie passt das bei manch anderen alles Zusammen ?


helmar antwortet um 05-04-2010 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
...und wie ist das gleich mal mit deiner Liebe zu den "kleinen Milchbauern", lieber LIxl? 68 Lieferanten haben die MGN verlassen, mit einer Menge von etwa 9,5 Mio. kg, also knapp 140.000 Milch/Lieferant. Der Lieferantendurchschnitt lag im Vorjahr gesamt etwas über 70.000. Also die Hälfte......wenn aber nun eher grosse abgewandert sind, kein Wunder. Mich würde interesieren ob die "freien Milchhändler" wegen 30-40000 kg/Jahr auch nur eine km mehr fahren würden......oder etwa doch dankend verzichten? Bei Genossenschaften fährt der LKW solche Extrarunden, zumindest in jener wo ich bin.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


biolix antwortet um 05-04-2010 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
liebe Helga !

Meine liebe zu Kleinbauern ist groß, das weist du, und eben die meisten zählen nicht zu den "Spekulierern"... aber alles was halt in der Milchszene so abläuft, inkl. eben der Preise die ja nur der Markt macht etc. inkl. das kein "Dach" über die Ö Molerein geschaffen wurde, inkl. Preistreiberein gegenseitig etc. etc. das hat manche sehr zum "Nachdenken" angeregt...

Darum wird es gerade den "Kleinen" nur gelingen wenn sie sich bündeln, inkl. sieht man ja auch welche "genossenschaften" übrig gebleiben sind. die Kleinen ?
und da gäbe es so viel mehr, zahlreich diskutiert hier, aber schmecks.. ,-)))

Wo wir in 10 jahren stehen, werden wir sehen... ;-))

lg biolix


bioanz antwortet um 06-04-2010 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Lieber Biolix!

Deine Liebe zu Kleinbauern mag schon groß sein.
Die neu Liefergemeinschaft hat mit Kleinbauern (wie auch schon von Helmar beschrieben) nichts zu tun.
Mir kommt vor die großen gehen und die kleinen sollen die Genossenschaftlichen Verarbeitungsbetriebe für die Liefergemeinschaft der großen erhalten. Denn irgendwer muß die Milch der Liefergemeinschaft auch verarbeiten.
aber vielleicht bin ich wieder zu wenig informiert.

mfg
bioanz


biolix antwortet um 06-04-2010 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen !

bioanz, das kommt mir so vor als wie der Ausspruch, der Preis darf ja nicht zu hoch sein, weil davon profitieren die Großen ja wieder mehr.. ;-(
Die IG Milch wurde auch nur für die Großbauern gegründet.. inkl. komisch, ich kenne viele die zur freien Milch liefern, Große wie Kleine...
Apropos welche Genossenschaft kann noch bei Ihrer Molkerei viel mitreden ?

lg biolix


helmar antwortet um 06-04-2010 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Es ist durchaus möglich dass so manche nun zur freien Milch liefern weil sie befürchtet haben dass sie, wenn sie nicht dazu gehen entweder auf der Milch sitzen bleiben oder sehr weit zur Sammelstelle fahren hätten müssen..........also dass du nicht wieder Milch erzeugst......jetzt wo manche Milchbauern sich so richtig frei fühlen...
wundert sich helmar, Helga Marsteurer


bioanz antwortet um 06-04-2010 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Der Preis ja der Preis

Biolix könntest du mir den Preis nennen, der wird ja nicht gesagt. Sonst gibt es angeblich wieder nur Neid.
Und wenn du mir unterstellen willst ich hätte den Ausspruch getätigt "der Preis darf nicht zu hoch sein" dann bitte ich dich mir das zu beweisen und mich nicht immer als uninformiert und Aushauer ab zu qualifizieren .

mfg
bioanz



walterst antwortet um 06-04-2010 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland und NÖM verlieren Lieferanten
Jeder Kleine Betrieb ist bei der Freien MIlch willkommen.
Es wird aber nicht jeder Kleine Milchlieferant ausreichend Nerven dafür haben, sich wegen eines ganz normalen Geschäftspartnerwechsels von Kolleginnen und Kollegen niedermachen zu lassen.

Der eine (z.B. ein Molkereifunktionär) kauft seinen Traktor um 80 000€ bei der Konkurrenz der Molkereigenossenschaft - da ist dann nichts dabei.
Der andere liefert Milch um 10 000€ woanders hin als zur Genossenschaft - der ist dann aber scheinbar ein Verräter.
Oder eine Ratte, wie uns manche Funktionäre jetzt bezeichnen.

Es wird eben ungern mit dem selben Maß gemessen.


g8129di antwortet um 06-04-2010 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich darf meine Milch jeden 2. Tag 8 km über den Berg zur Übernahmestelle führen. (90.000,-- Jahresmenge).

Was sagt ihr dazu???




tch antwortet um 06-04-2010 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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g8129di

Sei doch froh wenn Du Milch über den Berg fahren darfst- andere haben es nicht so gut- die müssen!

lg
tch


Icebreaker antwortet um 06-04-2010 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sehr spitzfindig @tch ;-)))

lg Ice


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