Johanna Dohnal ist tot.

Antworten: 44
teilchen 21-02-2010 09:27 - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

Die Ikone der österreichischen Frauenpolitik, Österreichs erste Frauenministerin ist tot.
Heimat bist du großer Töchter - war vor kurzem ein Thema hier.

Eines ihrer Zitate:
"Wir wollen eine Pensionsreform, die letztlich dazu führen soll, dass keine Frau auf ihr erstes eigenes Geld warten muss, bis der Mann stirbt."
(Johanna Dohnal, SPÖ-Bundesparteitag, Linz , 15./16. Juni 1991)

Da hat sich in der Zwischenzeit ja einiges verändert, dank Johanna Dohnal.
Nicht nur im gesetzlichen Bereich, sondern auch in unserem Selbstverständnis.





mfj antwortet um 21-02-2010 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

Ja, ich denke auch das die Frau „eine Gallionsfigur“ für die arbeitende Bevölkerung/Frauen war.
Das hat sie ja auch letztendlich aus der SPÖ katapultiert.

Ich erinnere mich nur noch schemenhaft an Sie...
Jedenfalls hat meine Mutter kein „gutes Haar“ an der SPÖ-lerin gelassen.
Die „Fristenlösung“ war für meine Mutter der Verfall von jeglicher Moral und Tugend.

Ich sehe das auch differenzierter – Schwangerschaftsabbruch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt muss möglich sein.

Dohnal war eine Feministin;
Ihr wird ja vorgeworfen, nicht nur für die Einheit zwischen Mann und Frau gekämpft zu haben, sonder sie wollte den Männern regelrecht das „fürchten lehren“...;-))





teilchen antwortet um 21-02-2010 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

@mfj

Da geht's Deiner Mutter nicht viel anders als meiner Mutter.
Die Fristenlösung ist ein ideologisches Thema und nicht leicht sachlich zu diskutieren.
Johanna Dohnal aber auf dieses Thema zu reduzieren wäre zu wenig.
Sowohl Deine als auch meine Mutter profitieren sowie 100.000e andere Frauen von den Leistungen dieser Frau.
Wir sehen heute viele Rechte und Errungenschaften für Frauen als so selbstverständlich an, dass wir vergessen haben, dass einmal jemand dafür gekämpft hat.

Ohne Kampf rückt niemand freiwillig etwas heraus, sei es Kündigungsschutz während der Schwangerschaft, Kindererziehung als Pensionsanrechnung, eigener Pensionsanspruch für nicht-berufstätige Frauen, gesetzliches Verbot der sexuellen Belästigung, Schutz vor Gewalt in der Familie, verbesserte Ausbildungschancen für Frauen, bessere politische Vertretung für Frauen...
Kostet ja alles, bzw. kann dort wo jetzt eine Frau sitzt halt dann kein Mann mehr sitzen.

Hat sich jemals ein Mann für diese Anliegen freiwillig eingesetzt?
Den Männern waren die Anliegen der Frauen immer zu unwichtig, als dass sie sich dafür eingesetzt hätten.

Johanna Dohnal hat einmal gesagt:
"Frauenanliegen werden nur dann unterstützt, wenn sie dem männlichen Unterstützer nützen, und nur genau in dem Bereich, wo sie ihm nützen."
Wie wahr.




soamist2 antwortet um 21-02-2010 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
leider ist sie in den letzten jahren (wie viele andere) der typischen pensionistenkrankheit verfallen - ungefragt ihre (ohnedies bekannte) meinung zu äußern. offensichtlich ist sie der irrmeinung aufgesessen dass ihre ungewollten verbaläußerungen noch jemanden interessieren.

dieses verhalten ist allerdings mit zunehmender demenz erklärbar und man sollte aus nachsicht unsere (nicht nur politischen) oldies nicht allzuernst nehmen


teilchen antwortet um 21-02-2010 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

Dass sie dement war, ist mir etwas ganz Neues.
Sie sah noch immer eine große Notwendigkeit darin, sich zu Wort zu melden, und wurde ja auch immer wieder dazu eingeladen, hat bis zuletzt Vorträge gehalten.
Seit der Haiderisierung Österreichs Ende der 90er Jahre sind die Frauenanliegen wieder in den Hintergrund gedrängt worden, ein rückwärts gerichtetes Frauenbild begann wieder stärker zu werden.
Kein Wunder dass Dohnal eine innere Notwendigkeit sah, immer wieder auf die Anliegen der Frauen hinzuweisen.




ANDERSgesehn antwortet um 21-02-2010 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

also von stehpinkelnden frauen halte absolut garnichts.
wieso glauben somanche frauen, dass sie das rad ein 2. mal neuerfinden müssen.

lg
ANDERSgesehn.

ps: ein vertreter für pisoar nur für männer (vorsicht zynismus)




iderfdes antwortet um 21-02-2010 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Es gab (oder vielleicht gibt es sie immer noch) so kleine (Einweg-)Rinnen aus Pappe, damit Frauen im Stehen pinkeln können. Der Zweck ist mir schleierhaft, wo ich mich dafür am Klo hinsetzen muss. Davon abgesehen hab ich gerade aus kompetenter Quelle erfahren, dass Frauen auch so im Stehen pinkeln können.

Was die Fristenlösung betrifft, so stellt sich einzig und allein die Frage, wann der Mensch zum Menschen wird. Denn ist es keiner, würde eine Entfernung kein Problem sein, ist es aber einer, wäre Abtreibung unentschuldbar.


teilchen antwortet um 21-02-2010 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

@ANDERS

Nicht alle Ziele sind für die Frauen erstrebenswert.
Stehpinkeln gehört z.B. nicht dazu.
Beim Kloputzen merken wir immer, wie schlecht Männer dabei treffen.
(Retour-Zynismus)
Pissoir schreibt man übrigens so, ist noch nicht eingedeutscht.




ANDERSgesehn antwortet um 21-02-2010 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
teilchen

pissoir ist französisch
pisoar ist portugisisch
pinkelbecken ist deutsch
urinale dürfte lateinischen herkunft sein.
schifhittn wienerisch
...

zu deiner beruhigung, jetzt im frühjahr wird bei uns das 3 "pinkelbecken" installiert (nur für männer !!!)

,)
ANDERSgesehn.

ps: wieso immer diese fremdwörter, wenn´s auf gut deutsch auch geht?
(war ein geldverdienzweig im mittelalter, aber jetzt verdient damit keiner mehr damit geld)




Tyrolens antwortet um 21-02-2010 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Anders, wenn du schon beim Umbauen bist: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Femaleurinal.jpg&filetimestamp=20070606150944

*ggg*


Dohnal wird stark überbewertet.


teilchen antwortet um 21-02-2010 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

Wieso Ihr Gleichbehandlung auf gleiche Pinkelpraktiken reduziert, verstehe ich gar nicht.
Für Frauen ist das ein völlig uninteressantes Thema, das spielt sich eher in der Fantasie von Männern ab.

Ich denke, es geht um Errungenschaften, von denen Eure Frauen, Mütter, Schwestern, vielleicht schon Töchter profitieren.
Mittlerweile ist es vollkommen selbstverständlich, dass es Pensionen unabhängig vom Mann und unabhängig von Berufstätigkeit, Kündigungsschutz während der Schwangerschaft, Kindererziehungszeiten für den Pensionsberechnungszeitraum, uvm gibt. Dass dafür einmal jemand gekämpft hat, wird gern vergessen.
Das Geld auf dem Konto ist Euch aber dann schon recht.

Vielleicht wärs einfach einmal gut, sich zu informieren, wohers kommt.




biolix antwortet um 21-02-2010 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Nabend !

ist immer arg wo so eine "Diskussion" bzw. Anerkennung für eine tolle Politkerin, von deren "Schlag" es wenige gegeben hat in der Geschichte, abgeleitet... ;-(

also was sie bewegt hat, ist schon großartig, und darum mein dank und Beileid....

lg biolix


edde antwortet um 22-02-2010 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
@biolixl

wie kann ich dein letzes wort "beileid" verstehen ?
bezieht es sich auf die männer, welche durch donald`s wirken bis zum heutigen tag um fünf hahe später pensionsanspruch haben, obwohl sie statistisch gesehen sogar um fünf jahre früher sterben ???
ich persönlich schätze aber durchaus donald`s wirken , einzig in diesem punkt tu ich mich als mann zugegbenermassen schwer.

mfg


biolix antwortet um 22-02-2010 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
und edde, wie hoch wäre dann bei uns das Penisonsantrittalter sonst ? noch tiefer.. ;-((

nein so habe ich es nciht gemeint, aber über das Frauenpensionsantrittsalter,w eil sie ja um so viel älter werden könnten wir schon noch mal diskutieren.. ;-))

lg biolix


kotelett antwortet um 22-02-2010 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

http://www.andreas-unterberger.at/2010/02/dohnal-nur-gutes-oder-auch-die-wahrheit/


helmar antwortet um 25-02-2010 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Man kann über Dohnal sagen was man will, aber man sollte ruhig auch mal sich erinnern, wie es mit Frauen, deren Rechten(auch Pflichten) in den 1970igern in der Landwirtschaft ausgesehen hat.........da hätt eine Bauerndohnal auch nicht geschadet. Das begann schon mal mit der Berufsschule....ländliche Hauswirtschaft, aus basta! Mit der Fachschule detto....gnadenhalber wurde aber die Anschlusslehre Landwirtschaft für Hoferbinnen angeboten, wohl für welche welche keinen "echten" Bauern bekommen. Erst in den frühen 80igern, und da lag es an den Fachschulen, war es für die damals wenigen Interessentinnen möglich, die Facharbeiter bzhw. Landwirtschaftsmeisterprüfung abzulegen, aber zumindest in NÖ sorgte damals die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle dafür, das die Bäume nicht in den Himmel gewachsen sind. Und schauen wir doch weiter........wenn es um Wahlen oder die gern gepflegte Selbstbeweihräucherung von einigen Politikern geht, da posierens doch auch gern mit den Bäuerinnen, und loben sie dann auch. Sogar mit manchen Preisen werdens geehrt............solangs im Dirndle aufhatschen....
Drüber amüsiert sich helmar, Helga Marsteurer, immer wieder




ANDERSgesehn antwortet um 25-02-2010 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

ja, helmar,
... und ich werde mich im jahr 2040 sicher erinnern wie es mit frauen, deren rechten (ganz ohne pflichten) in den 2020igern ausgesehen hat, und mich nicht wundern wieso sich keine päarchen mehr sich trauen einen langen gemeinsamen weg gehen.

,)
ANDERSgesehn.




edde antwortet um 25-02-2010 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
@anders...

auch die sich heute sehr schnell scheiden lassenden frauen werden sich 2040 an ihren ex-versorgungspflichtigen (ehemann)" erinnern, denn mit einer erwerbsbiographie mit sehr langen teilzeitanstellungen kombiniert mit lebenslangen pensionsdurchrechnungszeiten kommt eine pensionshöhe raus irgendwo im sozialhilfebereich.
und diese Laps und Semesterabschnittspartner werden wehnig bock drauf haben, den gewohnten lebensstandard dieser damen abzusichern.

doch das ist ja zum glück noch sooooo weit weg....

mfg


edde antwortet um 25-02-2010 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
@helmar

im Dirndle aufhatschen..

also wenn du als VP-Funktionärin schon auf der Warteliste zum Ökonomieratstitel stehst kostet dich diese Bemerkung deine Nominierung.

mfg


helmar antwortet um 25-02-2010 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Hallo Edde...........fürn Ökonomierat war ich immer zu frech, und das Forum wird ja gern gelesen, also Chance NULL! Was mich aber wenig stört. Und gegen " a wenn ma manchmal streiten, aber du bist eigentlich a tolle Mama" kommt kein Ökonomieratstitel oder sonst was auf.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer
PS Der Federnkronenhäuptling hat auf eine sehr kritische Mail meinerseits über gewisse Vorgänge innerhalb eines Tages geantwortet........der 4 Fedrige bis heute nicht...


teilchen antwortet um 25-02-2010 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

@edde

Es ist echt schwer daneben, und Du scheinst schwer enttäuscht von Frauen zu sein, wenn Du davon ausgehst, dass sie nur dann mit einem Mann zusammen sein wollen, um von ihm versorgt zu werden.
Was hast Du für ein Frauenbild, und vor allem was für ein Selbstbild von Dir? Dass man Dich nur des Geldes wegen "liebt"?
Könnte es nicht auch sein dass eine Frau nicht von Geld abhängig ist, und aus freien Stücken heraus liebt?
Könnte es nicht auch wirklich Liebe sein?




edde antwortet um 26-02-2010 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Mensch "Teilchen"

das ist ja arg, was du hier zammschreibst...


teilchen antwortet um 26-02-2010 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

@edde

Nicht ärger als Dein Eintrag.
Ich muss Deinen Eintrag wohl falsch interpretiert haben.
Mir erschien er so, als würdest Du den Frauen unterstellen, die Männer bloß als Existenzsicherung zu missbrauchen.
Wie hattest Du es denn gemeint?




edde antwortet um 26-02-2010 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
nein, G....., so wars nicht gemeint.
eher im gegenteil.
mich wundert diese aussergewöhnliche sorglosigkeit, mit der sich frauen heutzutags trennen in bezug auf die zu erwartende absicherung im alter ohne ehemann.
lange zwangsläufige teilzeit durch kindererziehung, oft eher unterdurchschnittlich bezahlte berufe, lebenslange pensionsdurchrechnungszeiten--ergibt in sehr vielen fällen eine zu erwartende pension irgendwo im sozialhilfebereich.
vater staat wirds künftig weniger richten können als je zuvor mit höchster wahrscheinlichkeit.

mein eintrag bezog sich ausschliesslich ! auf diesen speziellen aspekt, dh es hat absolut nichts mit gefühlen oder irgend welchen anderen gründen für trennung zu tun. und das lässt auch schon gar nicht irgend welche rückschlüsse auf mein frauenbild udg zu.

mfg


tree_01 antwortet um 26-02-2010 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
haha, ich glaub ich bin wieder einige zeit weg.

feng shui ist wieder unterwegs. das linke emanzenteilchen und der grüne biotick.
diskussion sinnlos, da hilft nur wählen und handeln.

lg, wp


tree_01 antwortet um 26-02-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
alleine die stimmen, die schon nach rechts wandern, wenn in den medien wieder einige von der diakonie oder den grünen kurz den mund aufmachen, gehen in die zehntausende.
man sollte ihnen daher niemals nicht den mund verbieten.

lg, wp


biolix antwortet um 26-02-2010 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Begrenzte Hirnwindungen sind der Hauptgrund... ;-))))))


teilchen antwortet um 26-02-2010 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

@edde

Danke für die Erklärung - Ich finde die Sache trotzdem prekär, wenn man aufgrund der notwendigen Absicherung mit einem Partner zusammenbleibt (oder muss).

Genauso wie ein Mann noch mit seiner Frau zusammen ist, weil es ein gesellschaftlich erwünschtes Bild ist, sich nicht zu trennen.
Er braucht sie um seinen gesellschaftlichen Status aufrecht zu erhalten, sieht man ja bei so manchem Politiker.
Ich glaube, das ist psychisch eine größere Belastung als eine klare Trennung, die für beide emotional gesünder wäre.

lg, t.




ANDERSgesehn antwortet um 27-02-2010 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

mir erschien er so, als würdest du den frauen unterstellen, die männer bloß als (existenz)sicherung zu {miss}brauchen. - vielleciht hilft dieser blickwinkel einer sehr emanzipierten frau
weiterzudenken!
(reine form der umschriebene unterdrückung mit gefühl, um keine direkte anschuldigung zu machen, alleine der gedanke ist schlimm).

weiters.
wenn man aufgrund der notwendigen (ab)sicherung mit einem partner zusammenbleibt.
emazipierte leute sind egoisten, für eine beziehung ist mindestens eine 2. person wichtig. übrigens beziehung besteht aus "beziehen" (auf jemand anderen, oder in notfall auf sich selbst. naja, jeder wie wer will.)

emtional gesünder ist eindeutig, den menschen an seiner seite genau das zu geben was wünschenswert ist, somit schließt man sünden aus.

lg
ANDERSgesehn.




tree_01 antwortet um 27-02-2010 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
anders,

alleine das wort "emanzipation" führt in den gesellschaftlichen und beziehungstechnischen abgrund, da dies von den meisten frauen so verstanden wird mit "sich dem mann gleichzustellen" und dies zu diesen unguten mannweibern führt, die permanent auf den kampf aus sind, und zu so perversen unmelodischen blüten wie die neo-bundeshymne der "stürmer".
und genauso zwanghaft und abschreckend wirkt es auch, so wie in der hymne die töchter eingefügt wurden, wenn man mit einer emanze einen raum betritt.
wenn frauen emotional reif sind, verstehen sie meiner erfahrung nach, wo ihre vorteile einem mann gegenüber liegen, und werden dadurch erst begehrenswert. alleine der gedanke, eine frau dem mann anzugleichen, degradiert wirkliche frauen zu zwittern.
auch interessant, wenn dann die leier vom weniger verdienen kommt, dass niemand von 8 monaten heer, und 5 jahren früher pension bei 10 jahren längerer lebenszeit spricht...
aber diese "art von frau" will immer noch mehr....bis sie keiner mehr will.
und bei den wirklichen frauenproblemen, bei den verhängten und zwangsverheirateten, bei den geprügelten, sind sie alle seltsamerweise kollektiv total still.

noch eon buchtipp für die interessierten: elfie horak "antworten von angelo" "vom unsinn der gleichstellung und der macht der frau"


lg, wp


teilchen antwortet um 28-02-2010 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

@ANDERS

Wir verstehen unter "eamnzipierten Leuten" offensichtlich Verschiedenes.

Emanzipiert zu sein heißt nicht egoistisch zu sein, sondern unabhängig und selbstbestimmt.
Meistens sind nicht-emanzipierte Menschen sogar viel egoistischer, weil sie keine Verantwortung für ihr Leben übernehmen können und ständig anderen die Schuld geben.

Dein Eintrag ist ganz allgemein nicht sehr klar formuliert, daher nicht eindeutig zu verstehen.
Das z.B.
"emtional gesünder ist eindeutig, den menschen an seiner seite genau das zu geben was wünschenswert ist, somit schließt man sünden aus."
erschließt sich mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht.


@waldpädagoge

Es ist für Frauen völlig uninteressant, sich den Männern anzugleichen, das ist eine skurrile Annahme von Dir.
Männer die ständig Angst haben, dass Frauen ihnen was wegnehmen, sind für Frauen alles andere als attraktiv.

Das Klischee der kämpfenden Emanze gibts bei Männern ja auch als verbitterten Junggesellen, der seine Murmeln verteidigen muss.
Dahinter stehen wahlweise Männerverachtung bzw. Frauenverachtung - erst wenn diese Verachtung einmal abgelegt wird, kann man anfangen einander zu verstehen.




tree_01 antwortet um 28-02-2010 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
teilchen

kannst du eigentlich so schreiben, dass es sich nicht wie kampf anfühlt?
:-)
was unterstellst du mir da? das ich davon angst hätte, das frauen mir was wegnehmen? haha.
frauen sollten uns was geben, und wir den frauen.
was gibst du den männern? stoff?

lg, wp


tree_01 antwortet um 28-02-2010 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
apropo - das verstehen hab ich trotz jahrelanger arbeit schon fast aufgegeben - man kann eigentlich nur fragen.
die große falle: wenn man etwas unterstellt - oder frau nimmt an man unterstellt etwas - dann, ja dann wird man .....................XXXXXXXXXX........!


ANDERSgesehn antwortet um 28-02-2010 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
teilchen, ich hab´s gewußt, dass du den satz nicht verstehen (willst).
übrigens für mich bleiben "unabhängige" und "selbstbestimmende" menschen EGOISTEN, und den gitzkleinen spalt zwischen deinen 2 interpretationen, wo du dich bewegst (bzw bewegen willst), ist für das gegenüber gefühlsmäßig nicht vorhanden, somit ein einzelkämpfer, ein egoist und wird es bleiben, außgenommen es nimmt die gnadenlose kapitulation an.

wp brauchst du nachhilfe im verstehen lernen?
es gibt wege! (fragen sind der falsche ansatz)

lg
ANDERSgesehn.





Haa-Pee antwortet um 28-02-2010 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Johanna Dohnal ------ REQUIESCAT IN PACE --------

und an das solltet ihr euch hiermit auch halten!


tree_01 antwortet um 01-03-2010 00:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
@anders


BITTE !! - welcher weg außer fragen?
Drogen? Guru? Tepperware? Strahlen?
-nein- im ernst - wie bitte kannst du die frauen - wirklich - verstehen?


lg, wp


teilchen antwortet um 01-03-2010 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

@ANDERSgesehn

Wenn Du eh davon ausgehst, dass ich Deinen Eintrag nicht verstehe, warum schreibst Du ihn dann so?

Ich glaube wir reden von verschiedenen Definitionen.
Egoismus muss man nicht im Kombipaket mit Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit mitkaufen.
Die Gegenpole von Egoismus sind Geduld, Verständnis, Großzügigkeit, Aufmerksamkeit, Zuwendung,...
Ganz große Nicht-Egoisten sind für mich Behindertenbetreuer, und wenn die nicht unabhängig und selbstbestimmt wären, könnten sie ihren Job nicht machen.


@wp

Was sich für Dich wie Kampf anfühlt, ist einfach meine Empörung.

Österreich hat innerhalb der EU die größten Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen, und während sie in vielen Ländern kleiner wird, wird sie in Österreich größer.
Ist das nicht zum Schämen?

Im heutigen profil wird das Thema übrigens aufgegriffen, weil es so ein heißes Eisen ist.

http://www.profil.at/articles/1008/560/263087/oesterreich-gleichberechtigung-erfolgsgeschichte

Ich mach einen neuen Thread damit auf, weil wir Johanna Dohnal jetzt in Ruhe lassen sollten (danke haapee) - obwohl es ihr Thema gewesen wäre.



ANDERSgesehn antwortet um 01-03-2010 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

teilchen, ich warte und habe antworten.
wo ist dein neueröffneter tread?

lg
ANDERSgesehn.

ps: wp, auch du bekommst antwort.




tch antwortet um 01-03-2010 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Hallo Teilchen

Das mag schon so sein mit dem Gehaltsunterschied, auch wenn ich nicht ganz verstehen.

Warum stellen Betriebe Männer ein wenn sie um weniger Geld, bei gleicher Leistung und Qualifikation Frauen als Arbeitskraft haben können?

Bei uns im Graben gibt es eine Firma die für den internationalen Markt produziert, Männerquote ca 90%
Diese Firma kämpft mit den Stücklohnkosten- warum werden die Männer nicht auf die Straße gesetzt und Frauen eingestellt?
Der Betrieb hat einen sehr hohen Automatisierungsgrad.

Dem Konzern steht eine Frau vor!

tch




helmar antwortet um 01-03-2010 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Auch nicht uninteressant.......alle jene Absolventinnen des Maturajahrganges meiner Tochter haben, so sie nicht ein Studium begonnen haben, einen Job gefunden. Die jungen Männer dieses Jahrganges kommen grossteils erst aus dem Präsenz- oder Zivildienst. Schaun ma ob diese auch so schnell fündig werden........wenn nein, dann erhärtet dies dann schon den Verdacht, dass es sehr wohl auch eine Gehaltsfrage ist.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


teilchen antwortet um 01-03-2010 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.

Hallo tch,

was Du beschreibst, dass passiert ja längst.
Es wird nur nicht offen gespielt, denn dann müsste ein Unternehmen zugeben, dass es unterschiedliche Löhne für Frauen und Männer zahlt.
Über Löhne und Gehälter wird in Österreich nicht offen gesprochen, auch nicht innerhalb von Unternehmen.

Wenn Frauen in eine Männerbranche eindringen, verdienen sie nicht mehr, sondern die Löhne sinken sukzessive.
Umgekehrt steigen die Löhne, wenn Männer in eine Frauenbranche kommen.
Beispiele sind Flugbegleiter und Volksschullehrer. Wofür Frauen zuvor jahrelang gekämpft haben, wird Männern ohne lange Diskussion zugestanden, weil man Männern ja kein so niedriges Gehalt zumuten kann.
Bei Frauen wird immer noch davon ausgegangen, dass sie nur "Zuverdienerinnen" sind, und daher kein volles Gehalt brauchen.

Ich kann mir vorstellen, dass in dem Betrieb in Deiner Region die Anstellung von Frauen nicht so einfach ist, weil es auf dem Land keine geeigneten Kinderbetreuungsplätze gibt.
Außerdem würden viele Familien in der Region in die Armutsfalle geraten, weil Frauen mit ihrem niedrigen Gehalt die Familien nicht ernähren könnten...




iderfdes antwortet um 28-03-2010 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Dieser Theorie nach gehen Frauen also nicht arbeiten, weil sie dann weniger Geld haben würden. . .


Franz S. antwortet um 02-12-2010 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Da staun ich aber!
Hier schreiben doch Leute vornehmlich aus bäuerlichen Kreisen - und haben durch und durch sozialistische Ansichten was Gesellschaftspolitik betrifft!
Da hauts dich um!




Peter06 antwortet um 02-12-2010 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Schön, dass du für diese Erkenntnis nur eine Reaktionszeit von 8 Monaten gebraucht hast.
Manche kapieren das ihr Leben lang nicht.........


beginner antwortet um 02-12-2010 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Johanna Dohnal ist tot.
Also ich kann dem langen Beitragn von tree_01 zustimmen.

Ich glaube auch, dass sich die Emanzipationsbewegung schon länger ins andere Extrem bewegt, wie z.b. auch der Schutz der Mutter mit den Kindern. (Heute muss der Vater Glück haben, wenn er die Kinder sehen darf, wenn FRAU sich trennt)

Bei einer "Emanze" hat man ständig das Gefühl, sie muss es ständig beweisen, dass Frauen es auch können, mind. so gut sind in allem, etc...

Dass es nicht zu besseren Ehen und Beziehungen geführt hat, kann man leicht nachprüfen..




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