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teilchen 15-01-2010 18:30 - E-Mail an User
Lawinenschweine

Ich dachte ich träume als ich das gelesen habe. Oder ist das eine Faschingsmeldung?

"Schweineexperiment endgültig abgebrochen
Nach dem großen öffentlichen und medialen Druck wollen die Wissenschafter das umstrittene Lawinenexperiment mit Schweinen jetzt nicht mehr in Vent durchführen. Das sagte der Studienleiter Peter Paal von der Innsbrucker Anästhesie.
...
Keine Ruhe
Die Wissenschafter können das Versuchsprojekt, bei dem Schweine lebend im Schnee begraben werden und sterben, nicht mehr in Ruhe fortführen, da der Druck der Öffentlichkeit zu groß sei, sagte Paal gegenüber dem ORF Tirol."

http://tirol.orf.at/stories/416213/


Das ist doch das allerletzte, für den risikoreichen Freizeitspaß einiger Abenteurer das Leben von Tieren aufs Spiel zu setzen.
Die Menschen sollen sich lieber mit der Kraft der Natur auseinandersetzen und lernen, sich vernünftig in ihr zu bewegen.
Das ist so ein dekadenter Wahnsinn, ich fasse es nicht.




werwiewas antwortet um 15-01-2010 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Ist es nicht egal wofür das Schwein stirbt???
Beim Schnitzerl ist ja auch schon tot!!!
Wenn in Afrika oder sonst wo Kinder verhungern ist das scheinbar egal, hautsache den armen Tieren gehts gut.
Wenn wir bald mit GVO´s vergiftet werden auch wurscht- hauptsache des Katzerl hat sein Bio-Papperl mit Herkunftsgarantie.



teilchen antwortet um 15-01-2010 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine

Ich finde es ist nicht egal, wie ein Schwein oder ein anderes Tier stirbt.
Das Schnitzel dient der Ernährung, Fell oder Haut lassen sich verarbeiten. Dafür Tiere zu töten ist allgemein akzeptiert.

Auch für die Erforschung von Heilmethoden schwerer Krankheiten befürworte ich Tierversuche.
Der Mensch ist höherwertiger als das Tier, da gebe ich Dir vollkommen recht.

Aber für Kosmetika, oder eben diese Version des Tierversuches, um dem Menschen ein waghalsiges Hobby zu ermöglichen, weil er die Natur nicht mehr einschätzen kann, das lehne ich einfach ab.




joholt antwortet um 15-01-2010 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Ich bin zwar auch gegen tierversuche aber das ausgerechnet frauen sich so aufregen darüber stört mich am meisten. wurden nicht JAHRZENTELANG tierversuche nur für die kosmetikartikel von frauen gemacht nur damit sie keinen hautausschlag bekamen. bei einigen hats troztem nichts genuzt die falten sind ausnahmslos mehr geworden.
mfg


Moarpeda antwortet um 15-01-2010 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@teilchen

Der Mensch ist NICHT höherwertiger als das Tier, da gebe ich Dir unrecht.

es ist arroganz, uns so etwas einzubilden.

mg. moarpeda
(indianer vom dienst)




Felix05 antwortet um 15-01-2010 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Teilchen, Liebes,

jetzt wirst du mich sicher für einen ungehobelten Tiere verachtenden Blödi halten, aber:

Wir und die Tiere sind ein Teil der Natur und ihrer unbändigen Kraft, wir können uns die Natur und ihre Kraft nur zunutze machen, wenn wir sie kennen, oder?
Hier geht es wahrscheinlich nicht nur um Leute, die beim Skifahren Fun haben wollen.
Lawinen treffen auch Spaziergänger, Arbeiter oder Bergretter.
Sogar Kinder sollen schon Opfer geworden sein.
Ich persönlich liebe die Berge abgöttisch und habe einen gesunden Respekt vor ihrer Kraft.

Sollte ich trotz aller Umsicht einer Lawine zum Opfer fallen und rechtzeitig gefunden werden, bin ich sehr dankbar, dass Ärzte und Retter dann eventuell wissen, was in meinem Körper passiert.

Liebe Schweine, ich danke euch von Herzen, für mich seid ihr Helden...

In (Tier)liebe, Dankbarkeit und Achtung vor der Kreatur, Lutz!




teilchen antwortet um 15-01-2010 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine

@joholt

Du darfst nicht alle Frauen über einen Kamm scheren.
Die Männer sind doch auch nicht immer und überall der gleichen Meinung, wie man schon hier oft erleben kann.


@moarpeda (der-mit-dem-schwein-spricht)

Wenn man das zsammbringt, immer danach zu leben - Chapeau.


@Lutz

So wie Du schreibst, bist Du sicher kein Tiere verachtender Blödi.
Ich finde Deine Einstellung sehr gut.
Aber wieviele Lawinenopfer gibt es wirklich außerhalb des Freizeitbereiches?




werwiewas antwortet um 15-01-2010 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Schöne Grüße von einem "tierverachtenden Blödi".
Esse jetzt mein glückliches Schwein - weil ja nicht in der Lawine gestorben.
Habs übrigens selbst getötet - mach das sogar öters - bin sicher jetzt ein massenmörderblödi!!!!



tch antwortet um 15-01-2010 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Teilchen

irgendwie eine komische Frage....
Sind Menschen die in ihrer Freizeit Verunfallen weniger wert?


Es geht bei diesen Versuch nicht alleine um Lawinenopfer, es gibt auch anderorts Verschüttete, tiefunterkühlte-trocken ertrinkende.

Auch am Arbeitsplatz gibt es Lawinenopfer sogar auf der Ofenbank- das kann Freizeit oder auch Arbeitsplatz sein, im Auto, sogar im Rettungsauto was auch wiederum meist Freizeit ist.

@ wie ist das eigentlich mit tauben im Stall, mit Wühlmäusen auf der Wiese, Ratten im Schuppen, warum versucht man immer wieder diese Tiere auf mehr oder weniger humane Art und Weise zu killen? Haben diese Geschöpfe der Natur ihr Recht auf Leben verwirkt, nur weil einer der Meinung ist das diese Tiere unnütz sind? Moralheucheln ist ja so schön.....

tch



teilchen antwortet um 15-01-2010 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine

@werwiewas

Na dann lass es Dir gut schmecken.
Mir scheint Du hättest gern eine Tierschützerin zum Provozieren, aber ich bin keine.
Ich hab zwar selber noch kein Schwein geschlachtet, aber das Blut für die Blutwürste aufgefangen - immerhin.
Ob Du nun ein Blödi bist oder nicht, das musst Du selber beurteilen.




Interessierter antwortet um 15-01-2010 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
ich kanns nun mal wieder einmal nicht lassen, zu sehr brennt es in meinem Innern.

Teilchen (und andere),

warum setzt ihr euch für Schweine so heftig ein, aber das im allerhöchsten Maße gefährdete ungeborene Leben scheint euch ziemlich egal zu sein ?

Benjamin, nur scheinbar off topic




Moarpeda antwortet um 15-01-2010 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@lutz

"Liebe Schweine, ich danke euch von Herzen, für mich seid ihr Helden..."

jo jo, die noarn setzn d´fedan auf, di hearn fressn´s fleisch.

was umgangssprachlich soviel bedeutet wie:

die narren setzen die (auerhahn)federn auf (den hut) und die herren essen das fleisch.

sinngemäß: die dummen bekommen einen orden und die gescheiten geld.

..und dann gab es noch die vielen verstümmelten helden, die mit blech behängt wurden.

halte nichts von unfreiwilligen helden und auch nichts von orden, besonders hasse ich diskriminierende "arsch mit ohren" orden ;-)).




teilchen antwortet um 15-01-2010 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine

@tch

Warum hört man von Lawinenverschütteten immer nur, dass es Tourengeher waren, oder Schifahrer oder Wanderer?
Es sind nie Kinder die zur Schule gehen, oder Menschen bei der Arbeit.
Ich glaub die können einfach die Gefahren der Natur besser einschätzen.
Für erstere beseht keine Notwendigkeit sich zwingend in eine gefährliche Region zu begeben, und weil sie sich nicht auskennen, soll die Natur möglichst gezähmt werden - was für ein Witz - damit sie überleben.

Den Unterschied zu Tauben Wühlmäusen und Ratten sehe ich darin, dass sie nicht als Haustiere gehalten werden wie die Schweine. Dafür sollte man zweitere wenigstens ordentlich behandeln.

Da sich immerhin eine Ethikkommission mit dem Thema befasst hat, bin ich mit meinem Empfinden wohl nicht allein.




biolix antwortet um 15-01-2010 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Das ist es, und wer sich für Tiere einsetzt, hat sehr oft auch ein Herz für Menschen... ;-))))


lg biolix


Haa-Pee antwortet um 15-01-2010 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
nonsens pur!

die forschung hat mit schweinen einen den menschlichen organen nahekommendes lebewesen(herzgrösse ect) mit denen sich bestimmte extremsituationen die nicht an menschen oder sonst technisch simuliert werden können erforschen lassen.

die verweichlichung der gesellschaft kennt keine grenzen.....
die erdbebenopfer in haiti wurden zu tausenden ohne sedierung!! verschüttet und müssen oder mussten qualvoll sterben!

da sind ein paar schweine die für kommende verschüttete wichtige erkenntnisse liefern können wohl das geringste übel und absolut ethnisch vertretbar!

wer das nicht aushält mit den schweinen der soll um sein inneres gewissen zu beruhigen sich bitte sofort nach haiti begeben dort werden jede menge helfer benötigt zum ausgraben der erstickten und verschütteten menschen.

3 meiner verwandten wurden schon vor gut 20 jahren durch eine lawine verschüttet konnten aber rechtzeitig ausgegraben werden und wenn die davon erzählen dann sind meiner meinung nach die paar schweine absolut gerechtfertigt sie zu vergraben!

die forscher werden sich einen ruhigeren ort mit ausschluss der öffentlichkeit suchen und hoffentlich ihr experiment mit den daraus gewonnen erkenntnis zum nutzen der menschheit verwerten.



Moarpeda antwortet um 15-01-2010 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@biolix

ja oft, aber es gibt ausnahmen.

By the way, I am still waiting for your answer.


Felix05 antwortet um 15-01-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Liebe Freunde,

sollen wir jetzt keine Menschen mehr retten, die sich wissentlich oder auch unwissentlich, ja sogar dumm in Gefahr begeben?
Überlassen wir sie ihrem Schicksal, ja?

Dann benötigen wir auch keine Rettungshunde mehr...dass kann ich nur befürworten!
Diese tapferen Kameraden werden schon sehr früh dazu ausgebildet, Leben zu retten und dabei ihres aufzuopfern. Bei Einsätzen gehen diese Tiere an ihre physische Leistungsgrenze, manchmal darüber hinaus. Mit jedem Leben, dass sie retten geben sie einen Teil ihres Lebens hin, mit Freude. Denen ist´s egal, wen sie ausgraben.

Ja Peda, ich habe eine gewisse Wertevorstellung, dazu gehören Menschen, Tiere u n d Helden auf beiden Seiten.


Das ist es, und wer sich für Tiere einsetzt, hat sehr oft auch ein Herz für Menschen... ;-)))) lg biolix


Biolix, Betonung in deinem Satz liegt wahrscheinlich auf sehr oft, denn Ausnahmen bestätigen auch diese Regel, oder?

Gruß, Lutz!




Restaurator antwortet um 15-01-2010 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@teilchen:
menschen sind höherwertig???????
in der zoologie gibt's folgende grundregel:
je grösser, schwerer und komplizierter aufgebaut a gehirn is, desto intelligenter is sein träger.
stimmt bis zum menschen. und dann gibt's die wale. sind die jetzt die einzige ausnahme? oder darf ma jetzt menschen als versuchstiere für die heilung von walkrankheiten verwenden weil die ja höherwertig sind?
im übrigen gilt der mensch nur dort als höherwertig wo eine religion herrscht die auf dem alten testament fusst (juden, moslems, christen). alle anderen sehen das nicht so und behandeln die tiere mit entsprechendem repekt.
menschen und schimpansen sind z.b. gleich nah verwandt wie pferd und zebra, etwa 4,5 millionen jahre ist die aufspaltung her. das is in der evolution nix. und in diesen 4,5 millionen jahren entsteht auf einmal eine höherwertigkeit?
was is denn höherwertig: die perfektionierte fähigleit ohne hilfsmittel fliegen oder einen kalten winter überstehen zu können oder die perfektionierung des werkzeuggebrauchs um den körperlichen mangel auszugleichen - wobei sogar der werkzeuggebrauch bei unterschiedlichsten tierarten in verschieden weit entwickelten stadien vorhanden ist. also von der grundausrüstung her auch nichts typisch menschliches.
im übrigen hat noch niemandd erklärt welche informationen da gewonnen werden sollen. und ob von narkosemitteln beeinflusste organismen (kreislauf, atmung, abgesenkte körpertemperatur) aussagekräftige informationen liefern bezweifle ich sehr.
in dem wahn in alles eingreifen zu müssen fallen scheint's die letzten moralischen barrieren, hauptsache wir ziehen an nutzen d'raus und die gewinne für die forscher und konzerne passen.
aba de gschicht kann ma schon beim göthe sein "faust" nachlesen, wo dem wissenschafter faust die welt durch die wissenschaft net ausreichend erklärt is. deswegen schliesst er an pakt mit dem teufel, versteht dann zwar alles, endet aba in einer tragödie.


biolix antwortet um 15-01-2010 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Look Listen Learn , and look for the first sentence ! ;-))

ja happe, trotdem hätte jedes Lebewesen eine Seele und man sollte diesen "Seelen" von Mitgeschöpfen, irgend etwas zugestehen, eben keine unnötigen Qualen, das kommt wieder mal zurück...
Der vergleich mit den Bebenopfern ist nicht dienlich und eigentlich sehr traurig, wenn man sieht was da los ist, und 500 km sind die Touristen noch am plantschen inkl. der Hilfe die 2 Tage braucht um übherhaupt erst von den USA her anzulaufen...

tg biolix


tch antwortet um 15-01-2010 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Teilchen

Es betrifft Kinder- verschüttet in der Schneeburg tot
genauso wie Schüler-voriges Jahr auf der Piste
Urlauber in der Ortschaft- St. Anton vor einigen Jahren 7 Tote- klar Freizeit
Galtür 39 Tote
Es erwischt sie im Auto 4tote
Im Traktor (Steiermark) drei Tote..

Kinder am Schulweg? keine Ahnung
Bei der Arbeit? Pisteraupenfahrer, Energieversorger, einen Notarzt
Tote unter Dachlawinen hat es schon einige gegeben- klar die zählen nicht- Freizeit

Drei Arbeiter in Voralberg, Lawine im Spätsommer- einer tot
zwei Arbeiter am Kaibling im August beide tot

Die kannten sich alle nicht aus- ebeso wenig wie die Einwohner vom Weiler Valzur und dem Dorf in der Türkei mit ca. 200 Toten.

Ich verstehe Dich aber Haustiere haben ein Recht zu Leben.......

Ich hoffe Du nimmst niemals ein Medikament das an Tieren getestet wurde oder eine Herzklappe vom Schwein....

lg
tch
Kind in Reutte unter der Dachlawine 15 min- konnte die Natur nicht abschätzen der doofie....




tch antwortet um 15-01-2010 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Restaurator

Es geht bei dem Versuch um absinkende Körpertemperatur in Zusammenhang mit Sauerstoffmangel.
Das gibt es nicht nur bei Lawinenopfern.

lg
tch


biolix antwortet um 15-01-2010 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Na sicher nicht , ich hoffe sie schaut auf das , so wie wir, nur Bioksometik und Homöopathie das auch wirklich nichts mit Tierversuchen zu tun hat....



tch antwortet um 15-01-2010 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Biolix

Auch Du nimmst konvi Zeugs, an Tieren gestestet wenn es darum geht Deinen Hintern zu retten

lg
tch


biolix antwortet um 15-01-2010 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Aso kennst du meien Patientenverfügung ? ;-)))

Alles soll und wird nciht geheilt werden können, und die Menschen sollen sich auch diese "Unheilbarkeit" bewahren, denn sonnst haben ise noch weniger Hemmungen in vielen Dingen... aber die diskussion hatten wir schon, und ich vergönns jedem der gerettet wird bzw. der es schafft mit diesem "konvi Zeugs" wie es du nennst, ich nicht, aber dazu haben sicher keien Schweine in eienr LAwine lebendig begraben werden müssen...

lg biolix


Restaurator antwortet um 15-01-2010 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@tch: genau das bezweifel ich ja: a anästhesierter säuger hat a abgsenkte pulsfrequenz, a abgflachte atmung und dementsprechend a niedrigere körpertemperatur. da macht des experiment kan sinn.
aba nachdem de wissenschafter ja net dumm sind bin i mir sicher, dass die schweine schon so betäubt werden, dass alle beruhigt sind, wenn sie's eingraben, die schweine aba zeitgerecht ihre vollen vitalfunktionen wieder erhalten. ansonsten wären die ergebnisse wissenschaftlich immer anzweifelbar.
im übrigen: bei der masse der lawinenopfer werden die ergebnisse gar nix helfen. entweder kriegt ma's rechtzeitig raus oder sie sind eh schon tot (so überhaupt was herauskommt bei diesen "tests"). und zum thema erfrieren braucht ma heutzutag sicher nix mehr testen.
über den zusammenhang absinkende körpertemperatur und sauerstoffmangel sollten sich die herrn bei einschlägigen fachabteilungen für ertrinkungsopfer erkundigen. dort verfügt man bereits über dieses wissen. i hab selber an buam betreut, der is 20 minuten unter wasser gewesen und den haben's mit entsprechendem know-how durchbracht - ohne gravierende schädigungen und vom rest is in den jahren danach vieles wiedergekommen.
aba warum sollt a primar für alpine notfallmedizin die fachliteratur für ertrinkungsopfer lesen - noch dazu wenn er dann kane forschungsgelder lukrieren, kane internationalen artikel und in weiterer folge kane gut bezahlten vorträge halten kann.


tch antwortet um 15-01-2010 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Restaurator

So wie Du es darstellst ist es aber nicht.
Lawinenopfer kühlen langsamer aus, werden sehr oft lebend gefunden, auch nach langer Zeit.
Der Knick liegt bei 15 min, dann gehts bergab.

Mit Kind im Wasser habe ich auch etwas Erfahrung- das eigene....
Da war ich sehr froh das es Antibiotika gibt...klar es gibt alternativen....


lg
tch


Moarpeda antwortet um 15-01-2010 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@Restaurator

deinem zitat: "bei der masse der lawinenopfer werden die ergebnisse gar nix helfen. entweder kriegt ma's rechtzeitig raus oder sie sind eh schon tot"

kann ich nur zustimmen, der sinn des ganzen bleibt mir verborgen, naja vielleicht will man den lawinengöttern schweineopfer darbringen um sie gnädig zu stimmen ...

....oder will man die schweine in einem dramatischen einsatz etwa wiederbeleben ?
....eine: "schaut was wir wissenschaftler alles für euch tun" aktion ist es allemal

kann dir auch beim anderen, von dir geschriebenen nur recht geben


teilchen antwortet um 15-01-2010 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine

@tch

Was, bitte was kann die Forschung an einem erfrierenden Schwein für ein Kind tun, das von einer Dachlawine getroffen wird?


@Restaurator

Zitat:
"je grösser, schwerer und komplizierter aufgebaut a gehirn is, desto intelligenter is sein träger."

"...im Verhältnis zur Körpergröße seines Trägers", musst Du ergänzen.
Dann stimmts wieder.
Natürlich hat ein Wal ein größeres Gehirn als eine Weinbergschnecke, auch größer als ein Mensch, sagt aber nichts über Wertigkeit aus.
Das Wesentliche ist das Verhältnis von Neocortex zu den anderen Gehirnarealen, und da hat der Mensch bei weitem die Nase vorn.

Versteh mich nicht falsch, ich habe Respekt vor Tieren und bin gegen jegliche unnötige Tötung.
Aber wenn ich vor der Wahl stehe, einen Menschen oder ein Tier töten zu müssen, weil ich sonst verhungern würde, dann töte ich doch selbstverständlich das Tier - ich hoffe, Du auch.



Tyrolens antwortet um 15-01-2010 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Ganz einfach: Niemand weiß, wie der Tod durch erfrieren/ersticken genau abläuft, wo also zu allererst ein Versagen eintrifft und vor allem, was man tun muss, damit dieser Prozess aufgehalten wird. Viele Verunglückte sterben erst am Weg zum Krankenhaus...


tch antwortet um 15-01-2010 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Teilchen
Tyrolens hat es erklärt

Es ist für den Verschütteten egal ob es eine eine Lawine vom Dach ist oder ein Schneebrett, nicht ganz..
Im Schneebrett ist die Chance auf eine Atemhöhle vermutlich geringer, das macht wieder einen gewaltigen Unterschied bei der Versorgung durch den (Not)Arzt.

Es spielen sehr viele Faktoren zusammen, die über Leben oder Tot entscheiden.
Je mehr man als Helfer weiss wie die Dinge laufen umso besser kann der anrückende Arzt informiert werden.
Manchmal denke ich auch an das was wäre wenn- ich zb. mich für zwei min umgedreht hätte.
Ich kann will und werde aber nicht über das Leben anderer entscheiden und hoffentlich auch niemals versagen

lg
tch


Restaurator antwortet um 15-01-2010 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@teilchen: auch wenn man die körpermasse miteinbezieht gibt es walarten die dem menschen sehr nahe kommen, bzw. sogar mit ihm gleichziehen. es gibt ja -zig walarten, net nur den blauwal, den killerwal und den delphin.
rein von der grösse und komplexität her sind uns wale schon überlegen - chirurgische eingriffe sind wegen der komplexität des hirnaufbaus bei walen derzeit net möglich. die us-militärs haben da ja (trotz böser absicht) einige tolle untersuchungen durchführen lassen. und a beim menschen isses so, das die furchenanzahl für die intelligenz relevanter is wie die grösse - sonst müssten die frauen mit ihrem etwas kleineren gehirn ja no blöder wie wir männer sein ;-)


biolix antwortet um 15-01-2010 23:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Im Jahr sterben 10000 tsde Menschen im Straßenverkehr in Europa, darunter 1000de Kinder..... Welche "Schweine" lassen das zu, und stecken nicht Milliarden in die Forschung damit das nicht mehr passiert oder rasen betrunken durch die Gegend , sind gegen 0,0 Promille und gegen hohe und aberhohe Strafen Einkommensgestuft für Raser ????

Das ist das wichtigste Thema seit langem, weil ein Kind pro 10 Jahren in einer Dachlawine stirbt... ihr tchs habt nicht mehr alle.. ;-(




joholt antwortet um 16-01-2010 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Ich möchte nicht wissen wie viele hier im forum nicht mehr schreiben könnten wenn es nicht jahrelang forschung mit tiern gegeben hätte.
mfg



helmar antwortet um 16-01-2010 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Liebe Leute kommt runter..........vor allem was den tch betrifft. Der weiss wovon er schreibt, und hat mit Sicherheit schon mehr Tote in der Praxis gesehen welchen nicht mehr geholfen werden konnte als jene welche sich über ihn aufregen. Er hat zwar eine harte klare Form seine sicht der Dinge in Worte zu kleiden, aber er rennt und tut was, wo die anderen noch eine Kommission brauchen ........er ist ein feiner Kerl.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


teilchen antwortet um 16-01-2010 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine

@Restaurator

Die hohen geistigen Fähigkeiten der Wale und Delphine sind eine Illusion.
Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das beruht allerdings weniger auf bewusstem Verhalten als auf Überlebensinstinkt.

Wale und Delphine haben jeweils nur ein Exemplar als Nachwuchs, das sie oft mehr als ein Jahr austragen. Es bleibt Jahrelang in der Versorgung der Gruppe und wird erst spät geschlechtsreif. Es ist klar, dass die Gruppe ihr Verhalten danach ausrichtet, das Überleben der Jungtiere zu sichern.

Das wird vielfach auch als eine der Ursachen für Walstrandungen gesehen. Ein krankes und geschwächtes Tier wird von der Gruppe begleitet, auch wenn es totbringende Untiefen aufsucht, wo alle miteinander verenden.

Schildkröten z.B. haben kein ausgeprägtes Sozialverhalten, ihr Nachwuchs schlüpft in Massen aus den im Sand abgelegten Eiern und krabbelt bei Flut ins Wasser - wo ein Großteil davon sofort zu Beute anderer Tiere wird. Die Muttertiere sind bei der Schlüpfung nicht mal anwesend, die Jungtiere haben absolut keinen Schutz.

Die zahlreichen Berichte wo Delphine Menschenleben retten, werden fälschlicherweise als Mitgefühl und rationales Handeln interpretiert. In Wirklichkeit ist es ein Instinkt, weil jedes kleinere Lebewesen automatisch für ein in Not geratenes Jungtier gehalten wird, das an die Oberfläche gebracht werden muss.




Christoph38 antwortet um 16-01-2010 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Als Schwein vor die Auswahlmöglichkeit gestellt Lawine oder Schlachthof könnte ich mir gut vorstellen mich für die Lawinenoption zu entscheiden.

Vorteil: kritisches Auge von Tierschützern, kamottes narkotisieren, keine Schlachthofatmosphäre, individuelle Abwicklung


Hirschfarm antwortet um 16-01-2010 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Wenn der Kronenzeitung die 29 Lawinenschweine mehr Platz wert sind als schätzungsweise 200000 Tote in Haiti dann frage ich mich ob da nicht die Tierliebe doch etwas übertrieben wird.
An alle Vegetarier: Bei der Herstellung von pflanzlichen Erzeugnissen werden weltweit Millionen und Abermillionen Regenwürmer,Mäuse, Feldhamster, Vögel, Hasen, Rehe und sonstige Tiere zergatscht. Beendet diesen Mord! Hört auf zu ESSEN!!!


Restaurator antwortet um 16-01-2010 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@teilchen:
vielleicht isses so, vielleicht auch nicht. wenn sich da die gscheitesten leut um das thema streiten werden wir 2 das sicher nicht klären :-)
trotzdem ist es eine frage des weltbildes und das christlich - jüdisch - islamische ist da nicht in jedem punkt ein gutes. es gibt keine "krone der schöpfung", das is alles ab dem mittelalter dazuerfundener scheiss der leider heute bei uns bis in das denken von atheisten reicht.
stell dir einfach vor, die welt wäre ein auto. der ganze hoch entwickelte motor nützt dir nix wenn du keine primitiven schrauben zum befetigen der räder hast.
und der gscheiteste dr.dr.dr. kann seuchen net verhindern wenn's die müllabfuhr net gibt. insofern sind die müllfahrer für uns höherwertiger, auch wenn's vielleicht net amal an hauptschulabschluss haben.
das mit dem überlegenheitsdenken widert mich sowieso an. verlass dich drauf, dass die schweine - wissenschafter (wie leider viele akademiker) schon a elite - denken haben und an maurer oder a häuslfrau gegenüber sich selbst als minderwertiger einschätzen.
es hat ja schon solche wissenschafter gegeben die "minderwertigere" als versuchskaninchen eingesetzt haben - und damit mein ich jetzt NICHT die zeit der nsdap.



teilchen antwortet um 16-01-2010 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine

Vielleicht hilft das beim Überleben in der Lawine:
http://www.myvideo.at/watch/1921383




edde antwortet um 16-01-2010 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
was diese Wissenschaftler mit dem Versuch bezwecken wollten bleibt mir verborgen.
ich denke es gibt doch tausende dokumentierte Beispiele weltweit , wie sich verschiedene Zeiten der Verschüttung auf den menschlichen Körper auswirken.
Und wie sich Lawinenverschüttung auf die Schweine auswirkt wird doch für die Menschheit nicht allzu existenziell sein.

mfg


Felix05 antwortet um 16-01-2010 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Helga,

dass ist wirklich ein sehr ernstes Thema, ich Heini muss bei deinem Eintrag trotzdem schmunzeln; du schreibst, den tch betreffend:

„…und hat mit Sicherheit schon mehr Tote in der Praxis gesehen welchen nicht mehr geholfen werden konnte…“

Gibt´s auch Tote, denen noch zu helfen ist?

Gruß, Lutz!


tch antwortet um 16-01-2010 17:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Lutz

Kalte Tote- denen kann man hin und wieder noch helfen...
Die kalten Toten werden hin und wieder aus dem "Eiswasser" gezogen und manchmal erfolgreich reaniemiert.
Unter Schneebrettern gibts das auch- sehr selten.
Vor 2 Jahren gab es einen der war über Nacht bei sehr vielen Grad unter Null mit dem Kopf unter dem Schnee.
Mit viel Glück und einem sehr guten Retter hat der junge Mann das überlebt.

Ein kalter Toter ist erst dann tot wenn er wiederwärmt und sein Tod festgestellt wurde.



lg
tch



Felix05 antwortet um 16-01-2010 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Danke tch,

...wieder was gelernt. Also muss der Tot nicht zwangsläufig das Ende sein.
Ist wie mit allem, man muss es halt nur wissen... Versuche tragen dazu bei, es immer besser zu wissen und zu verstehen, auch wenn die Versuche an sich manchmal schwer zu verstehen sind.

Gruß, Lutz!


Schmergler antwortet um 16-01-2010 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
stellt euch vor des wär in china gewesen, da hät man lebendige menschen genommen....
und kein schwein hät`s interessiert ....

lg a bergbauer


Restaurator antwortet um 16-01-2010 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@felix05: lass dich nicht verwirren, du hast schon recht. wenn jemand tot ist kann ihm keiner mehr helfen. bei allen anderen ist der tod noch nicht eingetreten. tod wird als unumkehrbarer verlust der lebensfunktionen definiert.
totenstarre und totenflecken sind die ersten beweise für den sicheren tod. solange sie nicht auftreten ist noch kein tod eingetreten. bei den späteren todeszeichen "miachelt's" eh schon so, dass es eindeutig ist.


Felix05 antwortet um 16-01-2010 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo schmergler,

...und in der ehemaligen DDR hätte es keinen interessieren dürfen.

Vieles wurde ja später ans Licht gebracht, aber bei manchen Dingen wird´s wohl besser sein, man erfährt nie die ganze Wahrheit.

Gruß, Lutz!


remus antwortet um 16-01-2010 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
unter den politkern gäbe es genug lawinenschweine


tch antwortet um 16-01-2010 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Hallo Restaurator

Wie wird der Tod bei einem tiefunterkühlten festegestellt?
Es geht nicht die Toten wo der Tod im KH festgestellt wurde.
Vor Ort festzustellen ob ein "kalter" der soeben aus dem Wasser gezogen oder aus dem Schnee gegraben das ist ein Problem- nicht nur für Laien.

Wie geht man mit diesen Menschen um? behandeln wie einen "warmen" Toten und einfach liegenlassen?
Oder behandeln wie einen tiefunterkühlten? Was ist richtig oder falsch bei tiefunterkühlten? reannimieren oder nur vor weiterer Auskühlung schützen?
Wie schnell kühlt der Körper unter dem Schnee aus?
Wie schnell Kühlt der Körper an der Oberfläche?
Hat der Körperfettanteil einen Einfluss auf die Abkühlgeschwindigkeit..

Vor einigen Jahren wurden Menschen als Versuchkaninchen für einen sehr speziellen Test herangezogen- 16 an der Zahl waren es, zwei wurden erfolgreich reanimiert, dann der Test abgebrochen.
Aufgrund der Erkenntnisse von diesen Test wurden Normen geschaffen,bzw geändert.
Von diesen Saugefährlichen Test profitieren heute noch viele Menschen, auch Bauern....
Auslöser für diese Testreihe waren 17 Tote in einem sehr speziellen Freizeitbereich in Frankreich.


Restaurator- Totenflecken können sein, müssen aber nicht! Totenstarre kann sein muss nicht sein.
Vor ca. 5 Jahren haben wir im Wald eine Frau abgeholt- ohne Totenflecken ohne Totenstarre- auch der Gemeindearzt stand vor einem Rätsel.... tot war sie trotzdem.
Das diese Frau war tot ist stand eindeutig fest- wie konnte das wohl festgestellt werden.
Bei dem Mann im Flugzeug- Ende 2008 war es auch so- da habe auch ich festgestellt das dieser Mensch sein Leben gelassen hat- inoffiziel natürlich. Ohne Totenflecken ohne Totenstarre....
Einmal war es am 10 Nov. einmal Ende Februar...

Es kann sein das Du von Indoortoten etwas Bescheid weist- von Outdoototen in kalter Umgebung hast Du offensichtlich keine Ahnung

Wenn die von Dir beschrieben Symptome eindeutige Todeszeichen sind- heisst das, dass der Mensch ohne diese Zeichen lebt und "behandelt werden muss..... um für diese Behandlung die besten Methoden anzuwenden wurde der Versuch mit den Schweinen gestartet.
Wie würdest Du handeln wenn Du einen tiefunterkühlten Bauern im Wald unter einem Baum liegend vorfindest? mit Schnee abreiben? bewegen oder was?

lg
tch



Restaurator antwortet um 16-01-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@tch: ich hab mit toten nur die erfahrung wie man sie im laufe eines lebens ansammelt, durch "pech" etwas mehr als der durchschnitt. ich kann mein wissen diesbezüglich nur von mit mir bekannten ärzten / schwestern / nothelfern beziehen. insoferne bin ich auf dem gebiet natürlich wiederkäuer und kein experte.
rechtlich gilt eine person aber als lebendig solange nicht der tod durch eindeutige symptome festgestellt werden kann.
bei einem nicht - mediziner stellt das juristisch kein grosses problem dar.
für ärzte, speziell notfallärzte die keine komplette spitalsausrüstung mithaben ist das aber sehr wohl ein problem. die müssten genau genommen (juristisch gesehen) solange reanimieren bis flecken und starre auftreten. das ist natürlich praktisch undurchführbar.
meines wissens ist die regelung bei uns in österreich gleich wie in deutschland: als tot darf erst jemand erklärt werden wenn das ekg über an längeren zeitraum a nullinie anzeigt. siehe deutsche gesellschaft für rechtsmedizin, durchführung der leichenschau, punkt 4.1 zur feststellung des todes

http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/054-002.htm

wenn das dann irwo in der wildnis stattfindet wird die entscheidung tot oder nicht natürlich vom helfer und seiner erfahrung abhängen.
von totenstarre weiss i nur soviel, dass des a beendigung von stoffwechselvorgängen is, wobei kälte massiv verzögert.
von leichenflecken is mir bekannt, dass sie z.b. bei starkem blutverlust so gut wie nicht auftreten, bei erhängen an den beinen, wenn ma am rücken liegt am rücken. da müsst ma also des opfer ausziehen und am ganzen körper auf die flecken untersuchen.
es is halt a unterschied ob jemand als "ziviler", als bergretter oder notarzt erste hilfe leisten muss. a "ziviler" weiss weniger als a bergretter und von dem kann ma ka medizinstudium erwarten. und sogar a arzt als bergretter hat die einschränkung der fehlenden geräte. es wird halt nach bestem persönlichen ermessen gehandelt und manchmal hat ma a glück.
von mein grossvater (war vor unzeiten schilehrer und bei der alpingendarmerie) weiss i jedenfalls, dass ma zu stark unterkühlte net "in schwung" bringen darf, weil sonst des unterkühlte, sauerstoffarme blut zu den inneren organen gelangt und daraus a organversagen resultiert.
egal was is, jedenfalls haben z.b. alle bergretter usw. mein respekt. sie alle treffen ihre entscheidungen nach bestem wissen und wenn in einer extremsituation einmal etwas falsch eingeschätzt wird dann is des schicksal.


edde antwortet um 16-01-2010 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
ich hab ehrlich zuerst an einen blöden Faschingsscherz gedacht, als ich gelesen hab von schweine lebendig eingraben.
A Portion "Hausverstand" tät diesen Wissenschaftlern nitt schaden.
Im Übrigen ist diese Gschicht fast durch die Weltpresse gegangen. Da wird bei vielen was hängen geblieben sein, denn die Worte Österreich-Schnee sind eng mit Wintertourismus verknüpft und deswegen ists besonders fatal wenn grade dies mit etwas so negativem neuerdings behaftet ist.

mfg


Moarpeda antwortet um 17-01-2010 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
@biolix

du hast recht:
"Im Jahr sterben 10000 tsde Menschen im Straßenverkehr in Europa, darunter 1000de Kinder..... Welche "Schweine" lassen das zu, und stecken nicht Milliarden in die Forschung damit das nicht mehr passiert oder rasen betrunken durch die Gegend , sind gegen 0,0 Promille und gegen hohe und aberhohe Strafen Einkommensgestuft für Raser ????"

wegen der sauferei mit nachfolgendem autofahren werden menschenopfer ohne zahl gebracht.

es ist höchst unwahrscheinlich, dass das schweineopfer ein einziges menschenleben rettet, 0.0 promille und hohe strafen würden unzählige menschen retten.



biolix antwortet um 17-01-2010 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lawinenschweine
Danke PEda das von dir zu hören .. ;-))))

hab nochmals gegoogelt, in Europa sterben im Jahr 40 000 Menschen im Straßenverkehr, das sind in der Woche über 750 Menschen....

Stell dir vor alle 2 Tage stürzt in Europa ein Flugzeug ab ( ich brachte den Vergleich schon mal hier ) udn 200 Menschen inkl. Kinder sterben, was wäre da los, welche empörung etc. wäre in Europa los ?

na hier ganz normal.... aber Schweine und Tierversuche werden uns retten... Mensch das alles soll zivilisiert sein...

gute nacht..

lg biolix


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