Die Revolution der gebenden Hand

Antworten: 8
kotelett 10-01-2010 11:30 - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand

Peter Sloterdijk in der FAZ: Die Unproduktiven leben auf Kosten der Produktiven.

Wir leben gegenwärtig ja keineswegs „im Kapitalismus“ - wie eine so gedankenlose wie hysterische Rhetorik neuerdings wieder suggeriert -, sondern in einer Ordnung der Dinge, die man cum grano salis als einen massenmedial animierten, steuerstaatlich zugreifenden Semi-Sozialismus auf eigentumswirtschaftlicher Grundlage definieren muss. Offiziell heißt das schamhaft „Soziale Marktwirtschaft“.

http://tinyurl.com/n2mk7o



teilchen antwortet um 10-01-2010 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand

"So ist aus der selbstischen und direkten Ausbeutung feudaler Zeiten in der Moderne eine beinahe selbstlose, rechtlich gezügelte Staats-Kleptokratie geworden. Ein moderner Finanzminister ist ein Robin Hood, der den Eid auf die Verfassung geleistet hat."

"Staats-Kleptokratie" - muss ich mir merken.




kotelett antwortet um 10-01-2010 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand

Die von Sloterdijk angestoßene Diskussion hat monatelang das Feuilleton beherrscht.

Hier ist z.B. eine (ziemlich böse *g*) Entgegnung von Axel Honneth:
http://www.zeit.de/2009/40/Sloterdijk-Blasen
Die wird biolix gefallen :-).


biolix antwortet um 10-01-2010 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand
herrlich, bitte schaff ma sie ab die "gebende oder nehmende hand", Systemrelavantes brauch ma nicht mehr stützen etc. ;-)))))))

Gerade in solchen Zeiten haben mit welt.de die "Verschleierer" Hochkunjunktur, nur wer da noch rein fällt nach allem was passiert ist, ist eh eigntlich selber schuld, oder so wie Kottelett ist irgendwie von wo motiviert.. ;-))

lg biolix


biolix antwortet um 10-01-2010 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand
Jezt hab ichs ganz gelesen, das bräuchte eine ordentliche Analyse, alleine wenn sich der erste teil nur um den Beginn des Kapitalismus dreht beim "EInzäunen und somit Diebstahl des ersten Besitzes.." , was uns sogleich suggeriert, eigentlich wollen die Kritiker des jetzigen System gar keinen Besitz und weider reinen Sozialismus.. die Keule schlägt wieder zu... ;-))) dem ist nicht so das wissen sie, udn es geht weiter und weiter, wirft auf und auf, aber geht dann nciht ins Detail, bis zuletzt eigentlich die Vershculdung der Staaten sie eigentlich Schuld ist, inkl. die Steuerpflicht.. ;-)))))

ahc Gott wie wenn ich es geahnt hätte, siehe obiges, schafft sie ab und lasst die Neoliberalen endlich wirtschaften, ich sage das schon lange, dann gehts viel schneller und die Leute merkens wirklich wenn sie Absolute Mehrheiten haben, können sie sich an niemanden anderen merh ausreden,.... ;-))

wäre sehr spannend allein den ersten beitrag weiter zu analyseren, aber heute ist viel zu schöner schnee udn ich geh lieber wieder mit den Kindern raus nachmitag... ;-))

lg biolix

p.s es timmt auch viel in diesem Beitrag, siehe Landbesitznahme der Reichen, was passiert grad in den Ländern des Ostens und des Südens, und bei uns ja eigentlich auch, das "flüssige kapital" das künstlich geschaffen wurde, sucht und findet Grund und Boden und viel mehr, inkl. es was auch drinnen, was treibt sind die Kredite die Zinslast etc., na ja, lieg ich nciht soo schlecht in meinen früheren Analyse... ;-))))


Haa-Pee antwortet um 10-01-2010 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand
fakt ist dass relativ viele ein erwerbsloses einkommen haben(pensionisten,arbeitslose,arbeitsunwillige,arbeitscheue,asylanten,künstler,und sonstige gfraster)

mittlerweile überholen uns die aktiv erwerbslosen und von steuern ohne nennenswerte gegenleistung lebenden die aktiv arbeitenden schon bei weitem.

meine frage warum werden lehrer für ca200 arbeitstage vom steuerzahler voll "durchgefüttert"
das neue grundeinkommen dass ohne jegliche gegenleistung zu beziehen ist der höhepunkt der entwicklung dass die produktiven die "nicht arbeitenden" erhalten müssen.
sozusagen jeder debil der arbeitet weil es ohnehin ein anrecht auf faulheit gibt ohne dabei viel steuern und abgaben zu zahlen...


das führt zu immer höheren steuern abgaben dass wiederum als konsum und konjunktur bremse wirkt weiters fehlen die mittel in forschung und entwicklung und für die wirklich ernsthaft bedürftigen.

das ganze ist von links orientierten kräften gesteuert da der hauptteil der wähler "staats und arbeitsloses einkommen" lukriert!

warum brauchen wir ein neues asylantenheim?




Johannfranz antwortet um 10-01-2010 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand
unser Problem,weil`s überall zu wenig ist, das % uelle Verhältnis, produktiv - unproduktiv
Unproduktive Arbeit ist bis zu "einem gewissen Punkt" notwendig.Ab diesem Punkt beginnt unser Problem.Die Voraussetzung hiefür schafft u.a. der (unproduktive) Gesetzgeber.

Ein bissl zum nachdenken,betreff einen Forumsbeitrag;

Pfuscher sind doch produktive Menschen,oder ?

VIELLEICHT lieg ich falsch


Moarpeda antwortet um 10-01-2010 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand
@Johannfranz

pfuscher sind in der tat produktive menschen, ohne sie wäre die wirtschaft schon zusammengebrochen.

...und dann leisten sie auch noch einen erkleklichen anteil an abgaben .....wenn man sie erwischt ;-)).
...allerdings sind diejenigen die pfuscher ausspionieren wiederum unproduktiv :-((




Johannfranz antwortet um 11-01-2010 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Revolution der gebenden Hand
ja, Moarpeda

................damit sind die geleisteten Abgaben schon verbraucht , bevor sie überhaupt "zur Verfügung stehen"


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