Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag

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bioschurl 24-02-2009 00:02 - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Am 27. 2. um 9:00 beim Dorfwirt "Gasthof Feichtner" in Andorf (OÖ - Innviertel)
Inhalt: Die pfluglose Wirtschaftsweise schont den Boden und spart obendrein Kosten. Doch ist sie auch für den Biolandbau geeignet? Manfred Wenz, langjähriger (pflugloser) Biobauer aus Deutschland und international bekannt als Entwickler des Eco-Dyn Gerätes wird in dem Seminar diese Frage beantworten und aus seinen reichen Erfahrungen berichten.

Themen wie Mischkulturen, Untersaaten, Aufwandsreduktion, Verbesserung von Struktur, Fruchtbarkeit und Tragfähigkeit des Bodens machen diesen Tag sicher auch für den einen oder anderen Nicht Biobauern interessant.

Dies ist ein gut gemeinter Veranstaltungstipp;
Schaffen wir es, dass aus diesem Beitrag ausnahmsweise mal keine Bio/Konvi/Pfluglos/Pflug/NoTill und was weiß ich was Glaubenskriegsdiskussion wird? Bin gespannt!
Freu mich auf eine sachliche, fachliche Diskussion mit Euch!
Bioschurl

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petermoser antwortet um 24-02-2009 00:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
wensd mit viel ungraut zu friden bisd dann ist das pflug los siher auch bei bio zun machen.

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bioschurl antwortet um 24-02-2009 00:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
petermoser ich hab´s gewußt, dass jetzt was von dir kommt.
Komm einfach zum Vortrag, dann reden wir weiter. Auch bei mir bist jederzeit willkommen, wenn´s dich ernsthaft interessiert.
Übrigens:
Link zum wenz:
www.eco-dyn.com
und was man mit dem "System" alles machen kann unter:
http://picasaweb.google.com:80/franzbrunner63
lg
b.

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ALADIN antwortet um 24-02-2009 06:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Ich war schon vor Jahren bei einem Vortrag von Wenz. Ich war total begeistert und wollte schon den Pflug zerschneiden. Ein paar Monate später waren wir bei Wenz auf dem Hof. Leider sah die Realität dann nicht so gut aus als die Theorie. Trotzdem bin ich sicher dass Wenz im Grunde recht hat. Ich habe mir den diesjährigen Vortrag auch schon angehört und war sehr zufrieden damit. Allerdings sollte man das System vereinfachen können, was aber den Erfolg in Frage stellen könnte.
Auf jeden fall ist es Wert, sich den einen Tag dafür Zeit zu nehmen.


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208 antwortet um 24-02-2009 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
war am 18 feb in mold beim wenz hab mir das angehört schaut alles super aus nur mir kommt die maschine zu kompliziert vor wenn ich denn stunden einsatz am feld zwar reduziere aber stundenlang an der maschine rumschraub das solls ja auch nicht sein ich kann mir vorstellen das die grubbersämaschine von heko (www.heko-landmaschinen.de) genauso oder sogar besser funktioniert also die maschine schaut professioneller aus ausserdem konnte der wenz nicht sagen welche fruchtfolge er fährt sonst kann ich mir pfluglos im biolandbau schon vorstellen werd heuer sicher einen teil meiner fläche umstellen

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milcherzeuger antwortet um 24-02-2009 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Hallo

Ich war auch in Mold. War vorher schon begeistert von dem System nur die Technik dazu ist halt schon viel zum schrauben.
Am Vortrag hab ich wieder viel dazu gelernt warum es eigentlich funktioniert.

@ aladin: Was war den beim Wenz am Hof dann nicht so gut?

Ich habe vor solch ein Gerät selbst zu bauen.

In erster Linie gehts mir ja nicht um den Pflug sondern um die Bodengesundheit, Umweltschonung und naja für ganz sinnvoll habe ich das umgehopse am Feld im Frühjahr mit der Egge und am Tag des Pfluges noch nie gefunden.

mfg seppl.

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biolix antwortet um 24-02-2009 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Morgen !


du 208, ich hab einen der ersten eco dyn grubbeer bekommen in Ö, scharentausch mach ich in 20 minuten...und bez. fruchtfolge, wo willst denn irgendwo patentrezepte für Fruchtfolgen haben, das weisst du am besten was in deinem gebiet, auf deinen Böden hin passt...
wir haben 2000 begonnen einmal die Winterungen nicht mehr zu ackerrn... bis wir vor 4 jahren den Pflug verkauft haben.... also wir sind zufrieden ;-)

lg biolix

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biolix antwortet um 24-02-2009 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
morgen milcherzeuger, ja so sehe ich das auch, war schon 2000 bei wenz am hof, klar geht was schief,, aber wir haben auch tolle bestände gesehen, und sind wir doch froh das jemand was in die "Forschung" steckt und schon so viel probiert hat, wir alle können davon auf dauer profitieren...

lg biolix

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Tyrolens antwortet um 24-02-2009 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Naja, vom Wenz bin ich geheilt. Der hat schon bissl an "Vogel".
Sehr empfehlen kann ich hingegen den Kahnt. Und statt der wenz'schen Pseudodirektsämaschine zB den Schälpflug von Einböck oder Kverneland.

http://www.einboeck.at/Einboeck.wsc/Page.p?HTMLPageIdent=107&SpracheIdent=1

http://www.kverneland.at/neuigkeiten/ecomat.htm


Gruß,

Thomas



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petermoser antwortet um 24-02-2009 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
wen ich so an schau wie oft das die bio bauer in meiner nehe mit irgend ein geret über den acker krazen müsen damids halb wegs das un graud weg krigen dan komd mir das weinen. ich fahr 2 mal mit der sprize da buauhe ich um 10 mal weniger disel. Aber vileihd hat der eine maschine die wo das un graud zu tot streiheld.

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208 antwortet um 24-02-2009 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
hallo biolix ist schon klar das es kein patentrezept für die fruchtfolge gibt aber vieleicht hätte man ja was lernen können oder sehen können was man vielleicht besser machen könnte mir ist schon klar das ich meine böden am besten kenne ich hab auch vor nur einmal einen teil umstellen und dann langsam den rest mir geht das ewige daruberfahren auch schon auf den wecker ausserdem ist das der lauf der zeit mehr fläche in der selben zeit und das mit gesunden böden oder bodenlebewesen

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Tyrolens antwortet um 24-02-2009 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In Sachen Fruchtfolge kannst dich ah an althergebrachtes halten. Finde zB Winterweizen/Ackerbohnen/Wintergerste/Winterraps als Ausgangsbasis nicht so schlecht.

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179781 antwortet um 25-02-2009 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
ich habe den Herrn Wenz vor einigen Jahren einmal bei einem Tagesseminar gehört. Damals hatte ich gerade erst auf Bio umgestellt. Der Herr Wenz kann sehr gut vortragen, hat ein großes Fachwissen was den Umgang mit dem Boden betrifft und kann sich und sein Gerät auch recht gut verkaufen.
Alles in allem möchte ich sagen, dass mir der Vortrag sehr viel gebracht hat. Nicht nur als Biobetrieb. Mein Bruder hat einen konventionellen Milchviehbetrieb mit etwas Ackerbau. Da haben wir mit diesen Methoden ohne Pflug und Spritzmittel schon einen Silomais hingebracht, dass in der ganzen Nachbarschaft kein so schöner zu sehen war.
Was ich damit sagen will:
Der Vortrag richtet sich zwar sicher ein erster Linie an Biobetriebe. Für konventionelle wird einiges vielleicht etwas schwer zu verstehen sein, aber wer wirklich Gespür für seinen Boden hat wird auf diesem Vortrag sicher etwas lernen können, egal ob bio oder konventionell.

So einen Grubber wie ihn Herr Wenz entwickelt hat kann man im übrigen auch Teilen, die man z. B, bei Ökoprofi zu kaufen kriegt selber zusammenschrauben. Ich habe dafür ca. 2000,- Euro investiert. 1100 für einen gebrauchte 3 m Grubber mit 15 festen Stielen und 950 Euro für das Wechselscharsystem mit zwei Garnitur Scharen.
Gerade diese Sache mit dem möglichst gleichmäßig und seicht über die ganze Breite bearbeiten ist ein ganz entscheidender Punkt in der Bodenbearbeitung. Ob man dazu den Ecodyn, den Stoppelhobel, den Kerner-Grubber, einen Schälpflug oder sonst was einsetzt ist eher zweitrangig. Wichtig ist das grundsätzliche Verständnis was man da macht.

Gottfried

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bioschurl antwortet um 25-02-2009 23:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Ich setz mich nun auch seit 10 Jahren mit Minimalbodenbearbeitung auseinander.
Auch da gibt´s einfach unterschiedliche Systeme.
Die einen lassen einfach den Pflug weg und grubbern stattdessen annähernd auf Pflugtiefe. Ein Trend der von Hans Koch herrührt baut sogar auf "Grubbern jedes Jahr um 1cm tiefer" auf, um "die Krume zu vertiefen".
Die Wenz Philosophie baut wie ihr teilweise schon angeschnitten habt auf einer exakten, ganzflächigen, seichten (max. 6cm) tiefen Bearbeitung auf. Die mechanische Lockerung wird vom Bodenleben und den Wurzeln übernommen.

Zu den angesprochenen Geräten (hatten wir alle schon bei Vorführungen):

Der HEKO Sägrubber
http://www.heko-landmaschinen.de/index.php?l=181
ein ausgeklügelter Grubber aber:
nicht ausreichend flexibel verwendbar; kaum für "Direktsaat" (Thomas damit meine ich hier Einsaat in einem Arbeitsgang und nicht "notill", was übrigens auch teilw. unterschiedlich definiert wird, siehe CH) geeignet.
Bei mehr org. Masse, bes. bei Wurzelstöcken oder Wasen hält die Saattiefe nicht exakt genug.
Der Federstempelnachläufer aufgebaut auf eine Kreiselegge allerdings ist für die normale "Mulchsaat" meiner Meinung nach besser geeignet als die meisten "Über Drüber Scheibenscharkombis"

Ecomat von Kverneland und Ovlac von Einböck kann man nicht wirklich als Alternative zu der Wenz Philosophie sehen, auch wenn man sie noch so seicht stellt.
Tineseeder von Kverneland war schnell mit Masse überfordert; außerdem unruhiger Lauf.

Tyrolens warum hat Wenz einen Vogel; nur weil er ungewöhnliche Dinge probiert; du bist doch auch einer der für Versuche ist oder. Klar dass auch mal Lehrgeld zu bezahlen ist.
Ich bin froh um jeden der das schon bezahlt hat und uns das durch Weitergabe seines Wissens erspart. Wo hast du deinen Betrieb übrigens?

Liebe Grüße
Georg


PS: Nicht schlecht. Ist ja echt mal zur Abwechslung mal wieder eine recht sachliche Diskussion geworden (Die PM Einträge, die man erstens sowieso nicht lesen kann, zweitens scheinbar einfach eh immer gegen alles sind, was andere schreiben seh ich gar nicht wer, ist wie mit den Werbungen ...)

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208 antwortet um 26-02-2009 06:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
hallo bioschurl was wäre mit der Köckerling AT ich denke ich bau mir auch so einen eco - dyn selber übrigens ich finde auch daß das hir eine schöne sachliche diskusion ist

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ALADIN antwortet um 26-02-2009 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Beim Wenz waren die Fotos sehr schön, die er uns gezeigt hat. Die Bestände waren es nicht, ausgenommen der Weißklee. In unserer Gruppe hat ihm niemand die zukünftigen Erträge abgekauft. Einen halben Tag hat er uns dann mit dem damals ganz neuen Eco dyn Grubber fadisiert. Bis jetzt hat mir noch niemand schlüssig erklären können, wie man 4cm tief arbeiten soll, wenn die Mähdrescherspur 8cm tief ist wie voriges Jahr.

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biolix antwortet um 26-02-2009 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Morgen !

also aladin, vertraust du überhaupt nicht auf die Kraft deines Bodenlebens ? ;-)

du wir sind´in einem Feuchtgebiet, so viel ich weiß du eher in einem Trockengebiet, also soch tiefe spuren haben wir nciht, aber ich arbeite zwischen 6 und 8 cm mit dem eco dyn und das geht gut...

lg biolix

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Tyrolens antwortet um 26-02-2009 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Hallo Bioschurl,

Im Langjährigen Versuch zeigte der Schälpflug die besten Ergebnisse in Sachen Unkrautbekämpfung. Der Nachteil ist natürlich die größere Arbeitstiefe, aber 8 cm bring ich auch mit dem Pflug hin. Und richtig flach geht's wohl auch mit dem Eco-Dyn nicht. Dazu fehlt die Einzelscharführung. Besser gefällt mir da schon die Tonutti Quasar oder der Ringschneider von HEKO.
Beim Wenz, abgesehen von der ganzen biol. dyn. Geschichte, wo's wirklich mehr Fragezeichen als Wissen gibt, kommt er halt auch immer mit dem gleichen Spiel, dass er keinen Input von außen braucht und keine org. Düngung. Dass er aber Unmengen von org. Masse am Acker lässt, dass vegisst er dabei und dann er keinen Imput von außen braucht ist wirklich nur dann möglich, wenn seine Böden gut versorgt sind. Die Frage ist, woher diese Versorgung kommt, und da gibt's nur eine Antwort: Wenn nicht von außen, dann vom Boden selbst, was aber nix anderes bedeutet, dass er die bodeneigenen Reserven anzapft, welche halt auch irgendwann am Ende sind. Und dann? Bzw. was sollen dann Leute machen, derden Böden nicht gut versorgt sind, weil sich nicht mal die mineraischen Voraussetzungen dafür haben? P ist da ja ein gutes Beispiel. Viele Böden haben mehrere Tonnen P, allerdings in gebundenen Form. Dieses P kann von einigen Pflanzen erwachsen werden. Ist aber dieses P nicht da, was je nach Bodenzusammensetzung schon mal vorkommen kann, dann schaust ganz normal durch die Finger. Wenz vergisst aber komischerweise immer darauf hinzuweisen. ;)
Sonst weiß ich halt beim Wenz auch nicht, was er so groß an Wissen vermitteln kann. Vieles ist ja eher Allgemeinwissen, das er halt brav zusammengetragen hat.

Um ehrlich zu sein, da find ich den Sepp Braun um vieles Interessanter, weil der's halt wirklich auf's Wesentliche (Fruchtfolge/Mischanbau) runter bricht.


Gruß,

Thomas

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bioschurl antwortet um 01-03-2009 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@208
Die AT ist sicher nicht schlecht geeignet (wird aber nicht mehr produziert, Nachfolger ist die Ultima). Ich hab beide aber noch nicht im Einsatz gesehen. Die AT schätze ich könnte bei Raps etc. ev. zu tief säen.
Der Eco Dyn ist sicher universeller. Aber wenn sie günstig ist warum nicht.

@tyrolens:
bisher hast du schon einige male recht kompetent geklungen aber was du da jetzt teilweise schreibst....(kann mich sowieso nur mehr wundern, was hier momentan in anderen Beiträgen abläuft)
hast du die Maschinen alle schon im Einsatz gesehen oder nur im Netz? Wie lange machst du schon Minimalbodenbearbeitung?
die Quasar ist natürlich "cool" hat aber auch einen "coolen" Preis (100000 bei 6m) und ist für Bio sicher nix (kein flächiger Schnitt, kein Striegelnachläufer...)
Einzelscharführung für einen 5cm Schnitt brauch ich bei einer 3m Maschine (breiter gibt´s den Eco Dyn auch nicht) bei ebenen Feldern und länger pfluglos sicher nicht.
Bist du mit der Ringschneide schon mal in längerem Feldfutter gefahren (als erfahrener No Tiller, Minimalbodenbearbeiter, Schälpflüger oder was du eigentlich bist, weist du sicher dass das ohne Glyphosat die einzige echte Chance ist Kleegras tot zu bringen ...)???? Ich schon....
Wann hast du Wenz das letzte mal gehört. Zu sagen "der hat schon an Vogel" find ich stark.
Hast du schon versucht in bio Raps nach Wintergerste zu säen??? Oder Winterweizen nach Raps? Wie in deinem Fruchtfolgevorschlag.
Wo gibt´s bei uns Böden die keinen P haben??? Wenz zapft Reserven an sagst du. Bitte was macht die konv. Lw.??? Der Wenz zapft wenigstens seine eigenen an (die in unseren Breiten reichlich vorhanden sind, siehe Dr Edwin Scheller und andere). Konv. Düngung zapft die Reserven irgendwo auf der Erde an (und die sind sicher früher zu Ende...) und nimmt, wie schon früher mal erwähnt denen die Möglichkeit auf Düngung, die echt keinen P haben, aber leider auch kein Geld...
Versteh echt nicht, warum du jemanden so schlecht machst, der sich mal ganz andere Ansätze hat, die vor Allem niemandem schaden und niemanden ausbeuten, keine Umwelt schädigen, nachhaltig sind und vielfach in der Praxis funkitonieren...

Beim Vortrag von Manfred Wenz waren jedenfalls ca. 80 Leute (Eine Woche vorher in NÖ,B, ST in 4 Vorträgen ges. ca. 500 Besucher). Davon ca. 30 (!) konventionelle (auch aus dem Forum ...). Gute Stimmung, viele die schon ähnlich arbeiten....

sei mir bitte nicht bös, wegen meiner Aussagen, ich jedenfalls für meinen Teil versuche nur über Dinge, Maschinen, Fruchtfolgen, Tätigkeiten zu schreiben, die ich selbst probiert hab; wär auch was für dich...
b.



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Tyrolens antwortet um 01-03-2009 23:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Guten Abend, Schurl,

Ich habe schon einige Maschinen im Einsatz gesehen. Die Quasar, als sie noch Delphin hieß und die war schon damals bei Biolandwirten recht beliebt. Allerdings gab's die damals mit breiteren Scharen, hatte aber keinen Striegel, sondern die HEKO Packerwalze. Jedenfalls habe ich einen Kleebestand gesehen, der damit geschält wurde und das sah für meine Begriffe recht gut aus. Ich habe 65.000 für die 6 m Maschine im Kopf. Mit cool hat das zu tun. Sätechnik, die nicht Standard ist, ist nun mal sehr teuer. Da kann ich auch nix dafür.
Ja, dem Wenz bissal einen Vogel zuzuschreiben - Naja, ist halt so eine Redensart bei uns. Ist jedenfalls nicht so abwertend zu verstehen, wie du es empfindest, vor allem weil du ja, wenn ich nicht irre, selbst mit dem Eco-Dyn arbeitest und entsprechend sensibilisiert bist.
Verstehe ich und nehm es auch zurück.
Zum Thema Dünger: Ja das ist so, ich hab es nicht bestritten. Du sagst ja selber, dass es Versorungsprobleme gibt. Bzw. ist es schon ein großer Schritt zuzugeben, dass man auch als Bio Mineralien braucht und die eben aus dem Boden kommen. Andere leugnen das bis heute. I
Wie gesagt, ich wollte den Wenz nicht in den Dreck ziehen, bin aber von ihm auch nicht überzeugt. Was nicht heißen soll, dass ich mit Scheuklappen durch die Gegend laufe. Heuer hab ich einen Versuch nach Marco Bonfils laufen. Sieht derzeit recht gut aus. Soll nur zeigen, dass ich der letzte bin, der zwischen Konvi. und Bio. polarisieren möchte, weil eben die Unterschiede oftmals nicht so groß sind, wie von manchen gesehen.
Böse nehme ich dir das ganze nicht, aber ich nehme es, wie es offensichtlich gemeint ist. Und werde es mir auch merken. Hab ja ein Elefantengehirn.

Gruß,

Thomas

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bioschurl antwortet um 02-03-2009 00:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Hab keinen Ecodyn, bewundere aber Menschen wie die Wenz´s, die derart offen, aufgeschlossen, lösungsorientiert und positiv an die Dinge herangehen.

Hab nachgeschaut; die quasar hat im Herbst bei unserer Vorführung 95000,- ohne Fahrgassenautomatik gekostet. die breiteren Schare wie bei der Delphin gibts scheinbar nicht mehr; es ist für einen Biobauern also "nur" eine Sämaschine. Eine Einzelscharführung wär natürlich auch für Wenz toll.
Treffler kommt im Frühjahr mit einem Sägrubber raus, der ein interssantes Scharsystem haben wird; außerdem alle Breiten aufgesattelt! Aber leider kein Wechselscharsystem.

"Du sagst ja selber, dass es Versorungsprobleme gibt."
Du meinst weil ich einmal von meinen niederen leichtlöslichen Werten bei K2O und MgO in meinen Böden geschrieben hab.
Ich seh darin kein Problem!! Ich weiß ja was laut Königswasseraufschluß in meinen Böden drin ist. Reicht jedenfalls sicher um hunderte Jahre länger als die natürlichen Lagerstätten für die konv. Landwirtschaft. Was macht ihr, wenn die aufgebraucht sind??? Hoffe es denken nicht alle so wie einer, der hier schon mal geschrieben hat "Bis zur Pension wird´s schon reichen..."
Das mit dem "leugnen" hast du vielleicht falsch verstanden.
Diese "anderen" sind einfach überzeugt, dass diese Mineralien nicht zugeführt werden müssen und eine Versorgung aus dem Bodenvorrat möglich ist, auch über Jahrzehnte und länger. Wenn jemand diese Methoden verbessern will, denke ich sollte man das fördern und respektieren.
lg
b.


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DJ111 antwortet um 02-03-2009 06:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Guten Morgen!

Ich bin zwar derzeit noch konv. und beschäftige mich auch schon seit 10 Jahren mit pfluglosem Anbau und den Problemen der teuren Technik und dem Umstieg auf Bio.

Es ist meiner Meinung nach die falsche Herangehensweise, unbedingt die teurerste, neueste und schlagkräftigste Technik anwenden zu müssen, wenn Machinen so ab 50.000 aufwärts kosten.
Ich muss sagen, ich hab ganz gute Erfahrungen mit einer normalen Bodenfräse gemacht. Man hat zwar nicht die Flächenleistung wie mit anderen Mördergeräten, aber etwas mehr als 1 ha in der Stunde schaff ich auch und die hat mir nur 2000 gekostet und bringt von der Arbeitsweise brauchbare Ergebnisse, wo ein seichter Grubber ungleichmäßig arbeitet.
Wenn man nun Wenz Aussagen hört, der meint, dass man nicht schneller als 6 km/h mit seinem Gerät fahren sollte, um die Krümelstruktur nicht zu schädigen, dann schaffst mit dem 3 m Gerät auch nicht mehr so viel mehr - vielleicht knapp 1,5 ha/h.

Ausserdem hab ich mir vor 3 Jahren für Fälle, wo der Mähdrescher Verdichtungen schafft, einen Hatzenbichler Tieftrubber mit 3 Zinken gekauft. Mit den erhältichen Breitscharen oder auch den schmalen - je nach Notwendigkeit fahr ich dann max. auf 20 - 30 cm. Dieser hebt den Boden nur, lässt die org. Masse an der Oberfläche, als Nahrung für die Regenwürmer und ist somit eine gute Alternative zum Pflug.

Da ich vor kurzem erst erfahren hab, dass auch der euch wahrscheinlich gut bekannte Sepp Braun auch mit Bodenfräse und Kreiselgrubber arbeitet, hat meine eigenen Erfahrungen nur bestätigt.

Das Hauptproblem bei Minimalbodenbearbeitung ist und bleibt der Mähdrescher. Diese werden immer größer und schwerer und damit kommen einfach zu große Radlasten zusammen.
'Wenn es schön trocken ist, ist das noch kein Problem. Aber gerade im Herbst ist das nicht immer so einfach. Es wäre aus meiner Sicht wahrscheinlich sinnvoller, sich einen kleineren gebrauchten Drescher mit entsprechender Bereifung anszuschaffen um Strukturschäden zu verhindern, als sich Gedanken um eine astronomisch teure Direktsaatmaschine zu machen, wegen ein paar Stunden Zeitersparnis/Jahr. Verdichtungen, die erst gar nicht entstehen, braucht man nicht wieder aufzureissen.

Wir haben bei uns auch sehr gute, schwere aber teilweise sehr tonige und zu Staunässe neigende Böden. Um hier regelmäßig gute Erträge einzufahren, komme ich nach meiner Erfahrung um zeitweise eine krumentiefe Lockerung nicht herum - ausser es war zur Erntezeit wirklich sehr trocken.

Was mich vom Umstieg auf Bio bisweilen noch abgehalten hat, ist die Wassererosion nach Hackvorgängen. Dadurch, dass ich derzeit die Erntereste auf der Oberfläche belasse und aufkommendes Unkraut (Beikraut) mit Herbizid behandeln kann, hab ich auf hängenden Flächen so gut wie keine Abschwemmungen mehr. Ich muss sagen, dass ich hauptsächlich Reihen-Hack-Kulturen wie Kürbis, Mais, Mais+Bohnen anbaue.
So gerne ich auch auf Bio umsteigen würde, wenn ich mir bei einigen biologischen Kollegen die Abschwemmnungen auf gehackten Flächen nach einem Sommergewitter anschaue und bei mir ist nix, dann tut mir trotzdem mein Herz weh, wenn ich die ganze schöne Erde im Graben und im Bach ansehen muss.
ABER: Vielleicht finde ich dafür noch die richtige Lösung ...

Hat von euch denn jemand Erfahrung mit Saat unter Mulchpapier? d.h. Papierstreifen werden anstatt Folien auf der Fläche ausgelegt und die Samen der Kulturplanzen werden durch Löcher "hineingesteckt", wo sie dann herauswachsen - alles maschinell natürlich, wie früher teilweise bei Erdbeeren? Damit könnte man den Unkrautdruck in der Reihe fast komplett verhindern. Allerdings is dann auch mit Hacken schwierig, weil man ja gar nicht so genau ans Papier heranhacken kann um es nicht zu zerstören. Man könnte aber die offenen Flächen mit Mulchmaterial zudecken, oder überhaupt z.B. Roggen dazwischensäen und ihn später mit einer Messerwalze niederwalzen ...

Schönen Wochenbeginn

DJ




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Tyrolens antwortet um 02-03-2009 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Bioschurl, nur kurz. Der Preis für die Quasar ist deutlich zu hoch? Woher hast du den? Batzill? Frag mal direkt bei Tonutti in Udine nach und dann für die 3 m Variante. 6 m ist ja dann was für einen 600 ha Betrieb. Weil um 90.000 Euro bekommst du da auch schon ganz andere Technik, die auf einen Lebensleistung von 10.000 Stunden ausgelegt ist.
Generell: Hohe Preise schrecken ab, aber solche Geräte sind nun mal für hohe Flächenleistungen gebaut. Wenn man die Hersteller drauf anspricht, dann gibt's meistens bloß als Antwort, man solle doch einfach einen Lohnunternehmer beauftragen. Naja...
MgO und K2O: Ich hab darauf zwar nicht angespielt, aber ich bin der letzte, der niedrige Versorungsstufen kritisiert. Grad beim MgO nicht, das ja in sehr vielen Flächen deutlich zu viel ist.
Das Beispiel mit P ist ja deshalb so gut, weil die Lagerstätten derzeit nur für 50 Jahre reichen. Es gibt zwar noch weitere abbauwürdige Stätten, aber deren Erschließung lohnt sich derzeit noch nicht. Sieht freilich anders aus, wenn die Preise für P weiter steigen.
Worauf ich eigentlich raus möchte: Auch die Vorräte in unseren Boden sind endlich. Keiner, auch du bekommst keinen Kreislauf hin. Die größte Verschwendung in Sachen P ist das, was mit dem Klärschlamm gemacht wird. Aber da gibt's immerhin schon Bestrebungen, endlich mal das P rauszulösen.
Jedenfalls, eine kleine, überschlagsmäßige Rechnung, nur damit ein paar Relationen gemacht sind, die Werte können in der Praxis deutlich abweichen, aber im Mittel liegt man damit nicht ganz falsch. Wenn ich davon ausgehe, dass mein Boden P Vorräte in der Höhe von gut 2.600 kg hält, was schon eher viel als wenig ist, und durch Verwitterung und Mikrobentätigkeit 1% davon jährlich gelöst wird, dann sind das 26 kg P pro Jahr, auf eine Dauer von 100 Jahren. Wenn ich aber durch Leguminosenanbau, Luzere oder sonstige Tiefwurzler, eine Steigerung auf 3% schaffe, was schon krasse 300% sind, dann habe ich zwar 78 kg P gelöst, aber die Vorräte reichen nur mehr für 33 Jahre. Und diese 2.600 kg P sind schon realtiv hoch angesetzt. Darum: Die P Vorräte sind so oder so endlich und enden umso früher, so früher man nicht P von außen zuführt. Sehr gut sieht man das in unserer Region, wo viel Futter aus Ackerbauregionen zugekauft wird. Wir haben fast immer einen P-Überschuss.

Das ist, abschließend, meine Meinung und ich denke, sie ist nicht ganz unbegründet.

Gruß,

Thomas



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milcherzeuger antwortet um 02-03-2009 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Hallo

Vielleicht hab ich jetzt was überlesen oder kenn mich nicht aus aber wie ist da die letzten Jahrtausende gegangen?

Kapier ich nicht.

Mit der Bitte um Erklärung
mfg seppl.

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DJ111 antwortet um 02-03-2009 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@ milcherzeuger:

Präzisiere deine Frage - was genau verstehst du nicht?

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DJ111 antwortet um 02-03-2009 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@ tyrolens:

Frage: Welche praktische Erfahrungen hast du mit pfluglosem Ackerbau?

Leider meinen die meisten, dass sowas nur mit teuerster Tehnik möglich ist. Es stimmt schon, dass diese Geräte teilweise ziemlich perfekt arbeiten, aber es sind auch nicht alle für alle Böden geeinet. VIEL wichtiger als die immens teure Spezialmechanisierung ist für den Anfang mal das grundsätzliche Verständnis pfluglosen oder auch No-till Ackerbaues!

Gruß DJ

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sturmi antwortet um 02-03-2009 16:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@bioschurl
Jetzt mußt wohl du die Nachfolge von Biolix antreten um hier das Sprachrohr des Biolandbaus zu sein! ;-)) Du bist konsensorientiert und das gefällt mir.
MfG Sturmi

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Icebreaker antwortet um 02-03-2009 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@sturmi

Bezweifle, dass auch nur irgendwer unserem grünen Talibanbiozwerg so leicht nach-folgen kann und auch bezweifle ich, dass er ein Sprachrohr braucht.

Und nur, weil du wie so manch anderer auch, mit BIO ein Problem hast, brauchst den Lix und den Schurl nicht gleich in ein und den selben Topf stecken, gell?

mfg Bio Ice






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sturmi antwortet um 02-03-2009 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@ice
Ja bezweifle ruhig....und träum weiter....Sturmi wurde gesperrt! ;-)))
MfG Sturmi

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bioschurl antwortet um 03-03-2009 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@milcherzeuger
wir warten gespannt auf die Antwort auf die Beantwortung deiner Frage durch tyrolens, ob da noch was kommt?
@tyrolens:
Preisauskunft Quasar: Firma MLT (hat auch die Vorführung gemacht), davon abgesehen ich will eh keine Tonutti; wie schon gesagt kein flächiger Schnitt daher für mich uninteressant; für konv. großbetriebe sicher interessant.
Irr ich mich oder kann es sein dass dir eine kleine "Unschärfe" "passiert" ist, und du nur die obersten 20cm untersucht und für deine Berechnung herangezogen hast???
Schon mal eine Weizenwurzel in 2m Tiefe gefunden (von echten Tiefwurzlern red ich noch gar nicht)??? Was denkst du tun die da unten????
Ehrlich gesagt lieber Thomas ich komm echt nicht mit, was die Motivation ist für dich alles was nur ein bisserl "unkonventionell" klingt gleich immer wieder zu zerbröseln zu versuchen. Ein anderer hier hat das grad eine Zeit lang in unleserlicher Mundart gemacht. Schon seltsam.
@ sturmi
hab nicht vor irgendwem nachzufolgen. Wenn ich einfach nur bei manchen Themen auch an übermorgen zu denken versuche, stört dich das hoffentlich nicht (hast du nicht mal so was mit "bis zur Pension wird´s schon gehen" gesagt hier?)
Meine "konsensorientierung" kommt vielleicht daher dass ich auch mal konv. war und ich denke beide Richtungen werden sich weiterentwickeln müssen. Dass punkto Nachhaltigkeit die Konv. Lw erhöhten Nachholbedarf hat ist für mich allerdings sonnenklar.
Übrigens warst du beim Mayr Vortrag - anderer Thread???
b.

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sturmi antwortet um 03-03-2009 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@bioschurl
Wären so viele konv. Landwirt schon soweit wie ich bin... ;-) Übrigens starten wir vom MR aus eine Begrünungsoffensive- und Aufklärung (Ortsbauernobmänner werden eingebunden) um der Round up Totspritzerei entgegenzuwirken.
MfG Sturmi


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bioschurl antwortet um 04-03-2009 00:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Super! Sturmi!
Hier wieder ein "konsensorientierter" Veranstaltungstip, von Biobauern initiiert (habt´s vielleicht eh schon davon gehört):
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UNSER BODEN -
Grundlage einer erfolgreichen Landwirtschaft
Eine Veranstaltung für alle Bauern des Bezirkes Linz Land und andere Interessierte
Folgende Themen werden vorgestellt:
Humusgehalte der landwirtschaftlichen Böden in Oberösterreich
 Einflussfaktoren auf den Humusgehalt – Abbau und Umwandlungsprozesse
 Wie viel organische Substanz braucht der Boden
 Humusbilanzierung
Referent: DI Franz Xaver Hölzl (Bodenschutzberater LK Oberösterreich)
Bodenbewirtschaftung und Bodenfruchtbarkeit im Ackerbau
 Herausforderungen in der Bodennutzung
 Nährstoffmanagement – vor allem Stickstoff und Phosphor
 Bodenmikroorganismen und Bodenfauna
 Aggregatstabilität als Garant eines stabilen Bodengefüges
 Befahren der Böden und Auswirkungen auf das Bodengefüge
 Reduzierte Bodenbearbeitung und Mulchsaat: Die Lösung?
Referent: DI Max Kainz (Biobauer aus Bayern, Technische Universität München –
Lehrstuhl für ökologischen Landbau)
Termin: Freitag, 6. März 2009
Wann: 18:00 Uhr
Wo: Gasthaus Mayr, Pucking
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Den Max Kainz kann ich jedenfalls sehr empfehlen - Wissenschaftler und Praktiker
man sieht sich...

Georg

Übrigens für alle die Glyphosat auch schon etwas kritischer sehen:
Wenns wen interessiert kann ich die Berichte aus der DLZ 9/2008 mailen, wo´s um die massiven Probleme nach R. Anwendung bei Direkt und Mulchsaat geht.



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bioschurl antwortet um 04-03-2009 01:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@ Tyrolens auf deine Frage, die du mir über das GKB Forum (http://www.gkb-ev.de/forum-new/index.php) gestellt hast: "Geh ich recht in der Annahme, dss du in einem anderen Forum mit dem nic
"bioschurl" unterwegs bist?"


Ja ich bin hier als bioschurl unterwegs.
Wolllte mich auch hier ursprünglich mit meinem echten Namen anmelden, was ich mir aber schnell wieder überlegt hab, nachdem ich eine Zeit mitgelesen hab.
Aber ich denk, wer eins und eins zusammenzählen kann, hat schon früher gemerkt dass mein Name Georg Doppler ist.
Upps jetzt hab ich gegen eine Forumsregel verstoßen oder "Nennen des vollen Namens eines users".
Ob das nun auch gelöscht wird?
Da kommt glaub ich grad mein Ärger über die unnötige Sperre vom Biolix durch.

aber wieder ernst:
den G. Kahnt haben wir am 24.3. wieder in OÖ zu einem Vortrag.
Also wie du siehst wir hören uns alle an und sind für alles offen, nur so kommt man glaub ich weiter....
lg
Georg

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sturmi antwortet um 04-03-2009 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@bioschurl
Danke für deine Veranstaltungstips! Dein Outing wäre nicht notwendig gewesen, du hast es aber freiwillig gemacht!
MfG Sturmi


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Haa-Pee antwortet um 04-03-2009 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
ein "doppler" mehr oder weniger spielt auch keine rolle mehr.....

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Tyrolens antwortet um 04-03-2009 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Kurz zur Erleuterung: Meine private Nachricht an den Bioschurl hatte nur den Grund, dass wir das ganze dann vielleicht im GKB-Forum weiterdiskutieren hätten können, ohne diverse Querschläger, die's hier nun mal gibt.
Und bevor ich da im GKB einen anderen anquatsche... Darum meine Nachfrage.
Hatte auch weiters den Grund, dass ich hier vorläufig nichts schreiben werde, so lange sich die Wogen nicht geglättet haben


Gruß,

Thomas

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DJ111 antwortet um 04-03-2009 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
@ tyrolens:

Private Mitteilungen, sofern sie privat bleiben sollen, schreib ich üblicherweise als Mail ins jeweilige Tagebuch ;-)

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Tyrolens antwortet um 04-03-2009 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Habe ich selbstverständlich gemacht.


Gruß,

Thomas

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bioschurl antwortet um 04-03-2009 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Minimalbodenbearbeitung und Biolandbau: Vortrag
Tschuldige Tyrolens, war wohl nicht wirklich fein von mir deine private Nachricht reinzustellen. Ich lass mich normal nicht zu so was hinreissen.
War wohl meine Art mit dem ganzen hier umzugehen. Denn wie´s angefangen hat weist du ja wohl noch. Aktuell ist noch immer wer gesperrt. Schade. Wird hoffentlich noch werden.
Auf eine friedlichere Zukunft!
lg
Georg


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