Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?

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walterst 15-01-2009 17:47 - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Was stimmt jetzt: Der Milchmarkt entwickelt sich streng nach Plan, oder doch so überraschend, dass Stützkäufe notwendig wurden?

Top Agrar:

Martin van Driel, Milchexperte der EU-Kommission, hat bei einer Podiumsdiskussion des Hohenloher Kreisbauernverbands am Montag klare Worte zur EU-Politik gefunden: Zum einen könne er sagen, dass die Quote zu 100 % wegfällt.

Zum anderen sei der Begriff "Weiche Landung" vielleicht falsch gewählt worden, inhaltlich gebe es aber keine vernünftige Alternative.

In der verbleibenden Zeit sollten die Quoten nach und nach ausgeweitet werden, um die plötzliche Milchmengenausdehnung zu verhindern. Bisher sei das Marktverhalten völlig im Plan. So zitiert ihn der Bauernverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems.
Bereits heute würde die Europäische Quote nicht mehr beliefert und damit auch keinen Preiseffekt mehr haben, so van Driel weiter. "Sie müssen doch nicht Ihre Quote ausschöpfen - Sie können auch weniger liefern!" rief er den Bauern zu. Diese hörten dies recht ungläubig, mussten sich aber belehren lassen, dass im wesentlichen nur einige Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland ihre Quoten ausnutzen und fast alle anderen EU Staaten zum Teil massiv unterliefern, beschreibt der Bauernverband die Reaktion.

Auf die Frage, ob die vorgesehene Nachbewertung der Quotenbeschlüsse vom November im Jahr 2010 und 2012 nicht doch zu einer Aussetzung der beschlossenen Quotenerhöhungen kommen könnte, habe van Driel mit Unverständnis reagiert:

"Wenn der völlig unwahrscheinliche Fall einträte, dass der Milchpreis 4 Jahre lang bei 21 ct bleiben würde, müsste die Kommission zum Ergebnis kommen: Wir haben alles richtig gemacht, es geht doch! Die Bauern passen sich an!"

Die Nachbewertung könne für van Driel nur eine Frage aufwerfen: Ist es notwendig, die Quoten im Sinne der weichen Landung vor Ablauf in 2015 noch einmal zusätzlich aufzustocken. Eine Aussetzung der Aufstockung sei dagegen völlig abwegig, zitiert ihn der Verband.

Neben van Driel kamen allerdings auch noch andere Redner zu Wort, wie z.B. Daniel Kießecker vom European Milkboard (EMB) und Fritz Jäger vom Netzwerk Unternehmen Milch. Während Kießecker die Lösung darin sehe, die Menge solange zu begrenzen, bis ein Preis in Höhe der von ihm auf 43 ct je kg Milch angesetzten Vollkosten erreicht sei, setze Jäger ausschließlich auf unternehmerisches Handeln und Kostenoptimierung, so der Bauernverband. Laut Kießecker sei die Quote nicht tot. Mit einer Verlängerung sei zu rechnen. Darüber hinaus: "Wenn die Milchquote richtig angewandt worden wäre, hätte sie auch für einen höheren Milchpreis sorgen können." Fritz Jäger erklärte dagegen, entscheidend sei nicht, wie groß ein Betrieb sei, sondern, wieviel kg Milch von einer Arbeitskraft ermolken würde. Hier sei der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit zu finden. Anstatt die schlechte Preissituation zu bejammern, gehe es darum, einzelbetrieblich vorne mitzuspielen und den Vermarktungspartner, sprich die Molkerei zu fordern, dass die Milch optimal vermarktet werde und damit eine möglichst hohe Wertschöpfung verbleibe.
Richard Riester von der LEL Schwäbisch Gmünd habe Jäger anschließend darin bestätigt, dass die variablen Kosten weltweit gleich wären, allerdings unterschieden sich die Fixkosten. Das sei das Problem in Deutschland, bedingt durch die Quote.












Christoph38 antwortet um 16-01-2009 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
In allen großen Institutionen ist es üblich eine Wortwahl zu treffen, mit dem Ziel, das was damit zum Ausdruck gebracht wird, zu behübschen und zu verniedlichen.

Warum nennt man Lebensversicherung nicht Sterbeversicherungen ?

Ein Sprecher der dt. Bank teilte mit, dass Ackermann sich am Mittwochabend kurz unwohl gefühlt habe. Fakt ist, dass er von der Rettung mit einem Kreislaufkollaps eingeliefert wurde.

Welche Firma spricht von Massenentlassungen, wenn es doch nur um Kapazitätsanpassungen, Abbau von Zeitkonten und Zeitarbeitern etc. geht.

Ich finde daher, dass der Begriff "soft landing" mit bedacht und Sorgfalt gewählt wurde. Man muss ihn daher auch mit Bedacht und Sorgfalt interpretieren.


Gourmet antwortet um 16-01-2009 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@Christoph38

Ja, da hast Du völlig recht. Ganz extrem ist es dann, wenn ein Mensch stirbt. Da liegt der Tote im Sarg, alle wissen, dass er tot ist, aber in der Kirche treffen sich Menschen, die so tun, als würde er jetzt weiterleben, für ewig sogar. Und die meisten glauben sogar wirklich daran, da ist die Gehirnwäsche schon ziemlich weit fortgeschritten.
Ich meine, ich bin schon für Trauerarbeit indem man an den Verstorbenen denkt und von mir aus trifft sich die ganze Gemeinde regelmäßig in der Kirche und denkt an ihn. Aber so zu tun, als würde er jetzt sogar noch besser leben, ohne dass jemals jemand zurückgekommen wäre und davon berichtet hätte, das ist schon ziemlicher Schwachsinn.


walterst antwortet um 16-01-2009 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Hat sich da wer beim Thema geirrt, oder geht es darum, dass die Kirche auch für ein "Soft Landing" im Himmel sorgt, mit fallweisen Notlandungen im Fegefeuer?

Walter


Christoph38 antwortet um 16-01-2009 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Das "soft landing" des Milchbereiches kann man sich mE wie die Arsenanwendung im Mittelalter vorstellen. Arsen ist ja bekanntlich hochgiftig, sodaß findige Geister auf die Idee gekommen sind, sich durch kleine freiwillige Gaben an das Gift zu gewöhnen um bei einer geplanten Vergiftung wegen des Gewöhnungseffektes nicht einzugehen.


helmar antwortet um 16-01-2009 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Möcht nicht wissen wieviele meinen so sanft landen zu können, um dann die Lücken jener welche halt zerschellt sind dabei zu füllen.......wenn man die Zukunftspläne mancher in TOP-AGRAR liest, wenn man so die Ausstellungsstücke der Robohersteller bewundert, kann doch die Zukunft nur den "Starken" gehören....
Mfg, helmar


LKR Peter Schmiedlechner antwortet um 16-01-2009 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Liebe Helmar,
nicht den starken wird die Zukunft gehören sondern den schnellen und denen die sich wehren!!!

Wachsen, Weichen oder Wehren!!! Wer sein Recht nicht Wahret gibt es auf.


Christoph38 antwortet um 16-01-2009 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Die Zukunft wird sicher den "Starken" gehören, es ist nur nicht so, dass jene welche sich nach Eigeneinschätzung für stark halten, deshalb automatisch zu den Starken gehören.


LKR Peter Schmiedlechner antwortet um 16-01-2009 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Juhuiiiii 21 Cent und die Bauern klatschen noch immer!!!

Vor langer Zeit hats mal einen Beitrag gegeben der hieß ungefäir so: Bauern sind das dümmste Volk auf Erden, Traurig aber war.


walterst antwortet um 16-01-2009 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@helmar: .wenn man die Zukunftspläne mancher in TOP-AGRAR liest, .....

Es reicht schon, wenn man die Pläne mancher in der Landwirt-Print liest.
Neue Ställe in die grüne Wiese, ohne dass der Redakteur/die Redakteurin auch nur 1 Wort über die Finanzierung verliert,
Jungspunde, die die Direktzahlungen weghaben und vom Lungau aus den Milchmarkt als Niedrigkostenführer aufmischen wollen....

Walter


helmar antwortet um 16-01-2009 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Seh ich auch so...........je besser die Eigenkapitalausstattung umso sicherer das Schiff Landwirtschaft.
Mfg, helmar
Lieber Petale......man kann sich laut und leise wehren...........und ein fest zugehaltenes Börsel denke ich ist leise, aber wenn der Absatz an so schönen lackierten, glänzenden Dingern auf Rädern nicht mehr da ist, z.B, kann es recht laut werden...



helmar antwortet um 16-01-2009 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Wo du recht hast, lieber Walter, hast recht.....der Wahnsinn an der Sache ist, dass diese die "Elite" der gutausgebildeten bäuerlichen Jugend repräsentieren sollen........
Mfg, helmar


tch antwortet um 16-01-2009 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Hallo Petale

Geh langsam, dann bist schneller dort- kennst den Spruch?
Sich wehren ist defensiv- das bist Du nicht!

lg
tch


schoosi antwortet um 16-01-2009 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
i sog eich a oids spriword

a bauer is wi a föbastog

je mär den zrugschneids, des do mär treibt da wida


Christoph38 antwortet um 16-01-2009 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Eine gute Eigenkapitalausstattung ist auf jeden Fall die beste Versicherung für Krisenzeiten. Das faktische, praktische Problem ist der Missbrauch von Eigenkapital durch Bauern und deren Abnehmern, indem für dieses Kapital keine Abgeltung erfolgt.

Wo sind die Bauern, die im Milchpreis die Pacht einrechnen für den eigenen Stall und die eigenen Flächen und das Geld, das man mühsam erspart in ein paar Maschinen steckt ?




LKR Peter Schmiedlechner antwortet um 16-01-2009 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
LIeber tch
Um langsam zu gehen habe ich in 20 Jahren auch noch genug Zeit!

Für alle treuen Genossen vom Bauernbund welche ja absolut zufrieden sind und uns von Wachstum erzählen.

Genossen und Genossinnen!
Geniesset den Genuß der Genossenschaften!
Denn es könnte vorkommen,
daß Eure Nachkommen
mit dem Einkommen
der Vorkommen
nicht auskommen
und daher umkommen!




theres antwortet um 16-01-2009 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Hallo Gourmet,
kannst du nicht wenigstens in diesem Thread deine Finger von deinen Glaubenssicherheiten lassen :-((((((((((((.
Bei mir ist letzte Woche meine Mutter gestorben, mich ödet deine ständige Glaubensdiskussion echt an.
Ansonsten halte ich mich aus der ewigen Diskutiererei um Glaubensdinge schon längst raus-
aber momentan bin ich an dem Thema Tod und Trauer etwas näher dran.
Wenn für dich nach dem Tod alles aus ist, dann glaub das einfach, ich hab eine andere Einstellung dazu.
So und jetzt schreibst hier zur Milch- und führst deine Glaubensdiskussionen in den entsprechenden Threads :-(((((((((((((((((((((((((((




schoosi antwortet um 16-01-2009 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@ Theres

meine aufrichtige Anteilnahme!!

aber: DEIN Leben geht weiter


Gourmet antwortet um 16-01-2009 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@theres

Wenn es Dir hilft, möchte auch ich meine Anteilnahme ausdrücken, auch wenn ich meine, dass so private Dinge hier gar nichts verloren haben. Aber ich nehme an, dass Du das von mir gar nicht erwartest.

Ansonsten hat schoosi völlig recht: Dein Leben geht weiter. Es macht nicht viel Sinn, ständig an Verstorbene zu denken. Die Zukunft liegt in den jungen Leuten.
Ich weiß, dass ich deshalb hier als gefühlloser Rüpel hingestellt werde, aber ich lehne es einfach ab, meine Meinungsfreiheit einzuschränken, nur weil jemand gerade in einer besonderen Situation ist.


walterst antwortet um 16-01-2009 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@gourmet:

...dass so private Dinge hier gar nichts verloren haben....

Was ist denn Deine Auseinandersetzung mit den traumatischen Erlebnissen mit der kath. Kirche anderes als ein höchst privates Ding? Mehr privat geht ja gar nicht, wie Du Deinen Konflikt mit den Katholen heraushängen lässt.

@theres: Mein Beileid.
Wenn jemand sonst gar nichts von der Kirche hält, aber einen passenden Rahmen, ein Prozedere und eine angemessene Zeremonie für eine würdevolle Verabschiedung bietet die Kirche allemal.

Walter


tch antwortet um 16-01-2009 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Hallo Petale

Kann sein dass Du in 20 Jahren Zeit zum langsam gehen hast- freiwillig oder wie so mancher unfreiwillig....

lg
tch


Muuh antwortet um 17-01-2009 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Der DBV-Präsident Sonnleitner soll jetzt ja "Zorn im Herzen" haben und sieht gute Chancen das die Milchbauern jetzt "durchstarten".

Was immer das auch heißen mag. Hat nicht dieser im Herbst den Motor der Milchbauern abgewürgt?


walterst antwortet um 17-01-2009 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@muuh:

Man könnte sagen, der Sonny war einer von denen, die uns die Vogelschwärme ins Triebwerk geschossen haben und jetzt sollen wir alle eine so gute Bruchlandung zusammenbringen wie der Heldenpilot, oder gar noch ohne Triebwerke durchstarten.

Walter


helmar antwortet um 17-01-2009 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Liebe Theres...auch ich möchte dir meine Anteilnahme aussprechen. Es ist jeses Einzelnen persönliche Sache ob er an ein Weiterleben etc glaubt. Und genau dieser Einstellung entsprechend kann er auch Abschied nehmen und loslassen...........egal was immer auch deiner Mutter wiederfahren ist, im Guten wie auch im Schlechten, sie hat für immer ihren Frieden gefunden.......lass sie los, ich wünsche dir dass du bald lächeln kannst, wenn du an sie denkst.
Mit lieben Grüssen, Helga


theres antwortet um 17-01-2009 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Hallo gourmet,
es geht in diesem Thread um die Milch- aber du musst ja wirklich überall deine Glaubenswahrheiten reinstellen :-((((((.
Dass die Zukunft nur den Jungen gehören soll- das sehe ich ein wenig differenzierter.
Was machen denn dann die Leute des "Mittelalters"- sich hinstellen und auf die Rente oder auf umweltgerechtes "Kompostieren" warten??????

@helmar, das Thema des Loslassens und diverses- ist mir wichtig, aber deshalb gestatte ich mir doch, um sie zu trauern, denn sie fehlt uns allen, ihr Humor, ihre Lebendigkeit, ihre lebenspraktische Art, ihr Liebe zur Landwirtschaft.
Meine Eltern waren beide unwahrscheinlich tüchtig- die haben auch die Herausforderungen des Lebens und Wirtschaftens angenommen, aber eines hatten sie in ganz hohem Maße-
sie waren Bäuerin/Bauer mit Leib und Seele. Und dieses Wirtschaften mit Seele hat ihnen sehr viel Segen gebracht.
Wenn jetzt der Milchpreis wieder fällt, dann hilft das Geldbörserl zuhalten wieder ganz gut,
aber über dieses Thema haben wir ja schon oft diskutiert.
Der Euro, der nicht ausgegeben wird, der braucht auch nicht verdient werden.
Heute strahlt die Sonne in die glitzernden Bäume und Sträucher, im Haus ist es gemütlich warm, oft hab ich das Gefühl, als wenn mit aller Kraft dran gearbeitet würde, dass die Bauern in so ein Joch aus Schulden und immer mehr Arbeit gedrückt werden sollen, damit ihnen ja die Lust an der Landwirtschaft vergeht. Und wenn ihnen die Lust vergeht, dann verlieren sie die Freude und den Wert an ihrer Arbeit.



Gourmet antwortet um 17-01-2009 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@theres

Ich habe nicht geschrieben, die Zukunft würde den jungen Leuten „gehören“, aber vielleicht habe ich mich nicht ganz richtig ausgedrückt. Ich meinte damit nur, dass die jungen Menschen noch so viele Jahre vor sich haben. Die jungen Leute „sind“ die Zukunft, würde es vielleicht besser ausdrücken. Das ist keine Abwertung der Menschen mittleren Alters oder der Älteren.
Es ist einfach der Lauf des Lebens, dass alte Menschen sterben und auf der anderen Seite neue Menschen geboren werden. Eigentlich ganz normal und für jemanden, der das Leben so akzeptiert, wie es ist, kein Problem. Ich brauche dazu keine tröstenden Worte von jemandem, der meint, meine Vorfahren würden irgendwo weiterleben, aber keinen einzigen Beweis anführen kann.

Übrigens gibt es da einen guten Film, einer der besten die ich jemals gesehen habe: Wer früher stirbt ist länger tot
Da sieht man ganz gut welche Ängste die Religion bei Kindern auslöst. So glaubt die Hauptfigur in dem Film, Sebastian Schneider, dass er im Fegefeuer braten muss, weil seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist.
Manche Szenen sind einfach unvergesslich. Und da gibt es eine, wo im Gasthaus die Stammtischrunde dem 11-jährigen Sebastian erklärt, wieso Menschen sterben müssen: Weil am Stammtisch niemand mehr Platz hätte, wenn die Verstorbenen alle noch da wären. Natürlich ist das im Film entsprechend dargestellt. Der Film ist ein Meisterwerk!


palme antwortet um 17-01-2009 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?

@Gourmet ,

Wenn Du vielleicht ein Busfahrer bist, dann hättest in nächster Zeit eine für dich tolle Beschäftigung in unserem Nachbarland!
Ich glaube, Du würdest Tag und Nacht mit solchen Bussen fahren.

Wollte mich, als Du das Milchthema mit der Religion "verwickelst" zuerst nicht "einmischen"
aber nach dem "gutgemeinten" Link an "theres" da mußte ich etwas los werden!

Nichts für ungut .........,


"Es gibt keinen Gott": Genuas Busfahrer drohen mit Protest
15.01.2009 | 17:15 | (DiePresse.com)

Nach dem Vorbild Londons wollen Italiens Atheisten auf Bussen in Genua kundtun: "Es gibt keinen Gott." Die Busfahrer wehren sich dagegen und bekommen Unterstützung der Gewerkschaft.

In Italien scheint jede Möglichkeit für einen kleinen Streik willkommen: In Genua rebellieren Dutzende Busfahrer gegen die Werbeaufschriften auf städtischen Bussen, mit denen italienische Atheisten ab 4. Februar ihre Zweifel an der Existenz Gottes kundtun. Die Busfahrer kündigten an, keine Busse zu fahren, deren Werbeflächen mit einer religionskritischen Botschaft beschriftet werden, berichteten italienische Medien am Donnerstag. "Die schlechte Nachricht ist, dass es Gott nicht gibt. Die gute Nachricht ist, dass du ihn nicht brauchst", heißt es in dem Text, der vier Wochen lang auf einigen Bussen der Stadt zu lesen sein wird.


Die Gewerkschaft Faisa-Cisal, der 900 der 1700 Busfahrer in Genua angehören, erklärte sich bereit, Angestellte zu unterstützen, die den Dienst verweigern, weil sie die Werbeaktion boykottieren wollen. Die Kampagne startet in Genua, der Stadt des Vorsitzenden der italienischen Bischofskonferenz CEI, Kardinal Angelo Bagnasco. Danach soll die Kampagne auf andere Städte ausgedehnt werden.

Katholische Verbände in Genua protestierten gegen die Werbeaktion. Die Bürgermeisterin der ligurischen Stadt, Marta Vincenzi, erwiderte jedoch, dass die Gemeinde kein Recht habe, die Kampagne zu stoppen. "Die atheistische Werbung ist bestimmt eine Provokation, sie bezieht sich jedoch auf keine bestimmte Religion. Daher ist es wichtig, die freie Meinungsäußerung zu verteidigen", sagte die Bürgermeisterin, die eine Mitte-Links-Koalition führt.

Vorbild London

In Großbritannien fahren bereits 800 Busse mit einer atheistischen Botschaft durch verschiedene Städte des Landes, vor allem London. In Spanien wollen die Nachahmer eine in Barcelona und Madrid gestartete Kampagne auf die Städte Valencia und Bilbao ausdehnen.


MfG, palme




helmar antwortet um 17-01-2009 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Ich finde diese Werbeaktion unnötig........wer glaubt, der glaubt diese Slogans ohnehin nicht, und wer nicht glaubt dem wirds wurscht sein. Aber wenn die irgendwo drauf stehen ists ein Geschenk für Bischof und Co., denn da kann man von manchen anderen unerfreulichen Dingen ablenken und sogar wieder die Schächen um sich scharen, wenn es um den "Feind" geht...man sollte es bleiben lassen.
Mfg, helmar


theres antwortet um 17-01-2009 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Ach Gourmetilein,
den Film hab ich auch gesehen. Wegen eines Filmes werd ich jetzt nicht zum Atheisten. Ich brauch auch mit Sicherheit nicht deine Anteilnahme- den Wert meiner Mutter wusste und weiß ich selbst genug zu schätzen. Meine Mutter hat uns den Wert der Zeit gut beigebracht-
den Wert der Lebenszeit- aber sie hatte einen Vorteil, sie glaubte auch an eine Ewigkeit- du musst alles in dein irdisches Leben reinpacken.
So und jetzt kannst du wieder deine ultraklugen Ansichten zum Besten geben.

So und jetzt schreiben wir doch lieber wieder zum Thema Milch-
du wirst uns wohl jetzt auch in gewohnter Manier erklären, dass unsere Jugend so klug sein wird, um 21 Cent Milch zu erzeugen.
Eine Frage- vielleicht hab ich das übersehen- in welcher Beziehung stehst du eigentlich zu den Butterhirschen-
melkst du welche, oder verkaufst du irgendwas - denn es besteht ein Unterschied, ob man von der Landwirtschaft oder an der Landwirtschaft lebt.




biolix antwortet um 17-01-2009 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
da gibts keinen Kommentar... das ist der freie Markt... 21 Cent, pah da brauchts ja nicht mal eine Bündelung, bzw. siehe dann anderen threat "einfach nur eine Produktivitätssteigerung"
überhaupt beid er Milch, weil lt. helga müß ma ja die steigende Weltbevölkerung ernähren...
die fällt ja schon auf das "dümmste" argument rein, ja am besten ernähren wir sie mit Milch und Schweinen, mich um 20 cent und SChweinefleisch um 1 Euro... wer bietet weniger ;-(

g biolix

p.s. mein aufrichtiges Beileid. ich hab meine Mutter schon vor über 10 jahren verloren, sie war erst 49... ich weiß was das heisst...aber ich spür sie ist noch immer um uns... die sieht unsere Kinder aufwachsen und hat große Freude mit uns allen ....


Gourmet antwortet um 17-01-2009 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
@palme

Nein, ich bin kein Busfahrer. Wenn ich auch manchmal denke, falls ich mal wirklich richtig aus dem bisherigen Leben aussteigen sollte und eines meiner Kinder die Arbeit machen kann, dann mache ich noch den Bus-Führerschein und bewerbe ich mich als O-Bus-Fahrer in Salzburg, die suchen eh immer Leute, weil sie nicht besonders gut zahlen. Es gefällt mir einfach, wie diese elektrisch betriebenen Busse, die praktisch mit heimischer Wasserkraft fahren, durch die Stadt und die Umlandgemeinden surren.
Die Geschichte aus England kannte ich schon, sie hat es diese Woche sogar bis in die Salzburger Nachrichten geschafft. Aber der englische Text ist nicht ganz so hart. Er lautet übersetzt etwa: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also mach Dir keine Sorgen und genieße das Leben.“ Die Werbeaktion hinter der maßgeblich der Biologe Richard Dawkins steckt, wird mit Spenden finanziert. Ursprünglich waren nur wenige Busse geplant. Überraschenderweise ist aber so viele Spendengeld eingetroffen, dass jetzt hunderte Busse beschriftet werden können.


@helmar

Die Werbeaktion mit den Bussen ist vermutlich eine Antwort auf die verstärkte Werbearbeit von Religionsgemeinschaften und Sekten.


@theres

Habe ich mir ja gedacht, dass Du auf meine Anteilnahme keinen Wert legst, ich halte diese Pflichtstatements eh für einen Unsinn.
Aber dass Du jetzt meinen Nicknamen abwertend verniedlichst, lässt darauf schließen, dass Du meinen Texten etwas hilflos gegenüberstehst. Sonst würdest Du sachich diskutieren.


biolix antwortet um 17-01-2009 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Komisch , hilflos erscheinst du G. Pkt. denn wenn du lesen kannst hat dich theres zum thema aufgefordert.. lieber sprichst du über Religion...
falls dus noch nicht mitbekommen hast, die offizielle Kirche in England freut sich über so viel
"werbung" schon richtig.. die haben vielleicht schon noch mehr gespendet ;-)

g biolix


helmar antwortet um 17-01-2009 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
So hart es klingt, vielleicht gehts mit 21 ct tatsächlich noch.......wenn sich die Küh ihr Futter selber von der Wiese holen und mit Heu und Viehsalz übern Winter gebracht werden müssen..............aber da würds die Ergebnisse von 50 Jahren Zuchtarbeit bei den meisten Rassen schön aufblattln......und wir würden wohl Tiroler Grauvieh und Highlander melken......
Mfg, helmar


helmar antwortet um 17-01-2009 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Nochwas mein lieber Biolix.........mehr Mäuler zu stopfen, braucht auch mehr Stopfmaterial......weniger Menschen würde sicherlich auch die weltweite Biolandwirtschaft derfüttern........was hüpftst denn so, die fesche Eva ist eh mit 97% gewählt worden....
Mfg, helmar


Christoph38 antwortet um 17-01-2009 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Das ist vielleicht etwas sarkastisch, aber mit 21 ct von der Milch zu leben dürfte mittelfristig kein Problem sein, wenn man nicht nur die Milch und deren Preis allein im Blickfeld der Gedanken hat. Gerade heute haben mich die SN wieder daran erinnert, dass die Mindestsicherung noch in Ausarbeitung ist und wie ich annehme mittelfristig kommen wird, d.h. wenn die Krise halbwegs verdaut ist.
Da zwar auch bäuerliche Familien kleiner werden, aber tendenziell doch über dem Durchschnitt liegen dürften, wird zukünftig die Mindestsicherung das Absinken des Milchpreises womöglich auffangen, zumindest aber das landing noch softer gestalten.

Freilich könnte es dann sein, dass frühere Gepflogenheiten, wie etwa bei Viehhändlern die Schlachtprämie in den Schlachtkuhpreis reinzukalkulieren oder bei Molkereien Prämien als Milchgeld auszuweisen, dann wieder aufleben.

Wen meine Formulierungen stören, der möge es mir verzeihen, aber mich wiedert es einfach an, wenn Milchbauern regelrecht gezwungen sind zur Aufrechterhaltung ihres Hofes sich zu Tode zu rackern bis sie aus den Latschen kippen, damit die Milch im Geschäft noch 1ct-erl billiger werden kann.


helmar antwortet um 17-01-2009 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Und wenn genug aus den Latschen gekippt sind, dann haben die "Überlebenden" wieder den kostendeckenden Preis.......so liest es sich nicht nur in TOP_AGRAR, wie der Walter volkommen richtig bemerkt hat....
Mfg, helmar


donauprinz antwortet um 17-01-2009 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?


age....wegen dem bisserl sich zu tode rackern. selber schuld.

blöd sind die, die die milch um 21 cent hergeben - aber noch blöder wären die, die die milch noch um 1 ct-erl billiger nicht nehmen täten.


Muuh antwortet um 17-01-2009 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?

Wer`s glaubt ....

In Mecklenburg sei einigen Bauern im Dezember ein Milchgeld von lediglich 19 Cent angeboten worden.


edde antwortet um 17-01-2009 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
man stelle sich vor, dass man bei nem preis von 21 cent dann noch was auf die seiten legen muss, um milchkontingente zuzukaufen.man will ja nicht überliefern...
mfg


theres antwortet um 17-01-2009 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Hallo Gourmet,
so jetzt noch mal meine Frage:
lebst du von Kühen?




biolix antwortet um 18-01-2009 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Helga, einmal noch, wir haben schon 80 Milliarden Nutztiere die müß ma mal da füttern und wegen 6 Milliarden Menschen "regst" dich auf ...
also einfach nur nachdenken, wie das im Zusammenhang steht ;-)

ja tch, da ich nun wieder in Erinnerung gerufen bekommen hab das du eigentlich nur zum fragen hier bist, bekommst auch eine Antwort:
Erstens sollte man mal schauen nicht über und über zu produzieren in der EU, dazu wäre die EU weit organisierte in den meisten Ländern mit über 80% gewählte offizielle konservative Bauernvertretung gefordert...
zweitens könnte man jetzt auch nachdenken das ganze wenns schon da ist in der EU als Sojaersatz zu vefüttern.. aber bitte gleich die Grundsatzentscheidung treffen, weniger zu produzieren .. aber man sieht ja inder bauernzeitung wird wieder suggeriert noch mehr !!!
( und wörtlich in der BRD und dem Rest der EU ! )

lg biolix

p.s. hatten die nacht den ersten Rauchfreien Feuerwehball, mensch war das super, die Augen einmal nicht brennend um 23.00 und um 3.30 im Bett auch ein schließen ohne brennen... herrlich... und in der Bar konnten sich die Raucher eh ordentlich weg paffeln...



theres antwortet um 18-01-2009 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Hallo edde,
ja du hast recht, weg mit dem Milchkontigent, dann geht das Milcherzeugen noch billiger.
Aber ein Tip, wie wärs denn mit dem Wegfall der Pachtpreise, was da auch noch an Einsparpotenital vorhanden wäre :-))))), keinen Stall mehr, nur noch eine betonierte Bodenplatte, die Kühe ganzjährig auf die Weide wie in Neuseeland, auch fast keine Futterbevorratung, billige Mexikaner zum Arbeiten- die Bauern verzichten auch auf die Kosten der Sozialversicherung, wenn wir schon zu Weltmarktpreisen produzieren sollen, dann liesse sich
die Liste für noch preiswertere Milcherzeugung bestimmt noch länger fortsetzen.


Christoph38 antwortet um 18-01-2009 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Bei mir kann jeder die Milch gratis haben.

Eine kleine Gebühr als Eintritt in den Stall und optional (gegen Aufpreis) stehe ich als Anleitungspersonal zur Verfügung.
Füttern/ausmisten kann der Kunde selber machen oder alternativ mach ich es (moderater Kostenbeitrag).

Behälter für die Milch kann man selber mitbringen oder ausleihen.

Patenschaften für Kühe sind auch möglich.

Wie gesagt, die Milch absolut gratis.


walterst antwortet um 18-01-2009 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Bekanntlich möchte die Mariann Fischer-Boel nach der Havarie beim europäischen Milchmarkt jetzt mit den Exportsubentionen auch gleich die Märkte in den ärmsten Regionen zusammenhauen.

Aus der TAZ:

Verlogene Forderungen gegen Exportsubventionen
Nichts als hehre Worte
KOMMENTAR VON JOST MAURIN

Das hört sich gut an: Beim Berliner Agrarministergipfel hat auch die deutsche Ressortchefin Ilse Aigner gefordert, die Subventionen für landwirtschaftliche Exporte abzubauen. So sollen Bauern aus Entwicklungsländern mehr Chancen auf dem Markt bekommen und der Hunger dort sinken. Doch das sind nur Lippenbekenntnisse - Deutschland und die meisten anderen Industrieländer unternehmen in der Praxis genau das Gegenteil.

Denn auf der gleichen Pressekonferenz, auf der Aigner die hehren Gipfelforderungen präsentierte, verteidigte sie die neuen Exportsubventionen der Europäischen Union für Milchprodukte. Ihr wichtigstes Argument dafür wirkt bestenfalls naiv. So sagt die frisch gebackene Ministerin, die EU subventioniere die Milch nur auf das Weltmarktniveau herunter. Damit meint sie: Wir verkaufen nicht zu Dumpingpreisen. Tatsächlich haben die Bauern in der EU aber schon durch all die anderen Subventionen, die sie bekommen, einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil. Zudem ermöglichen die Beihilfen speziell für die Ausfuhr, dass das Angebot wächst und so der Weltmarktpreis fällt. Darunter leiden alle, aber besonders die Schwachen wie Minikooperativen in Entwicklungsländern.

Damit verbauen sich Aigner und Co auch den Weg zu ihrem Ziel, die Bauern in armen Staaten zu stärken. Gegen Billigmilchpulver aus Deutschland kommen etwa Landwirte in Sambia mit ihrer relativ ineffizienten Produktion nicht an. Außerdem fördert Aigners Ministerium aktiv, dass die deutschen Konkurrenten mehr exportieren. Es gibt viel Geld dafür aus, deutsche Agrarprodukte auf Messen im Ausland zu bewerben, es schließt Handelsverträge und öffnet weitere Märkte.
Wie sie trotzdem die Bauern im Süden fördern wollen, lassen die Minister weitgehend offen. Entwicklungsorganisationen wie Fian und Oxfam befürchten, dass die Deutschen vor allem auf die umweltschädliche Landwirtschaft mit Gentechnik, viel Dünger und Pestiziden setzen. Die Nähe von Aigners CSU zu den Interessen von Industrie und traditioneller Agrarlobby deutet darauf hin, dass sie recht behalten.




biolix antwortet um 18-01-2009 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Ja der angeblich freie Markt regelt alles !!!

wo und wie, und was passiert, folgen etc. wollen grad so leute wie G. Punkt überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen...

Hauptsach in allen Bereichen mehr und mehr produzieren, das den BäuernInnen suggerieren, lässt wenige in der wirtschaft florieren, und immer mehr und mehr kreppieren....
is ja fasching, aber mir ist nicht zum lachen.....

Hauptsach die Qualitätsvollspaltengentechsojaschweinebauern ernähren die welt...

g biolix


helmar antwortet um 19-01-2009 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchmarkt mit 21 Cent im Plan?
Mir kommt vor wie wenn noch immer nicht die Kostensenkung bei fallenden Preisen(und damit eine eventuell sinkende Erzeugung) als eine Lösung angesehen wird.....aber solange die meisten meinen mit Mehrproduktion die gefallenen Preise abfangen zu können....
@Biolix.......was sagst denn zu Actiprot anstelle von Soja?
Mfg, helmar


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