Tipps wie man Dünger richtig lagert


Dünger ist sehr empfindlich auf äußere Einflüsse. Wenn Sie ein paar Tipps beachten wird die Qualität des Düngers erhalten und die Rieselfähigkeit bleibt bestehen.

Feuchtigkeit

Schon beim Transport und später bei der Lagerung ist es wichtig den Dünger vor Feuchtigkeit zu schützen. Bleibt der Dünger vor Nässe und zu hoher Luftfeuchtigkeit geschützt, bleibt die Streufähigkeit erhalten. Daher ist es wichtig, dass die Transportmittel sauber und trocken sind und bei trockenen Verhältnissen der Dünger entladen wird. Die Lagerbox bei losem Dünger muss ebenso sauber, trocken und wetterfest sein. Decken Sie den losen Dünger immer mit einer Plastikfolie ab.

Borealis L.A.T empfiehlt allen Lagerhaltern, deren Lagerboxen-Böden keinen 100 %igen Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit von unten Absorban oder Terraperl – früher Terramol – (der Firma IMERYS Absorbent – früher Damolin) als Boxeneinstreu zu verwenden. Um den Boden trocken zu halten, streuen Sie 1 – 2 kg pro m².

Temperatur & Belüftung

Vermeiden Sie bei der Lagerung von Düngemittel Hitzequellen und Temperaturen über 32 °C. Steuern Sie die Belüftung des Lagerraums so, dass die relative Luftfeuchtigkeit unter 50 % bleibt (bei Schönwetter Öffnen, bei Regen/Nebel Schließen) und sorgen Sie für genügend Freiraum zwischen Dünger und Dach.

Sollten die Düngemittelsäcke im Freien gelagert werden, dürfen sie keinesfalls der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, sondern an einem gut belüfteten, schattigen Platz aufbewahrt werden. Sollte das nicht möglich sein, decken Sie die Säcke zuerst mit Paletten und darüber mit einer lichtundurchlässigen, hellen Plastikfolie ab; das fördert die Durchlüftung und schützt vor Hitze.

Verträglichkeit von Düngemitteln mit anderen Stoffen

Trennen Sie nitrat-basierte Düngemittel (NAC, COMPLEX) und Harnstoff im Lager.

Düngemittel sind außerdem unbedingt getrennt zu halten von:

  • Benzin; organischen oder brennbaren Materialen wie Öle und Fette, Sägemehl, Getreide, Samen, Gras und Stroh; sowie Metallsalzen wie Chromaten, Zink-, Kupfer-, Nickel- und Kobaltverbindungen; verdichtete Gase; Pflanzenschutzmittel; stark basischen Stoffen wie ungelöschtem Kalk, Zement oder Metallschlackenmehl
  • Substanzen wie Salzsäure, Schwefelsäure, Kaliumchlorid, Ammoniumsulfat und Natriumchlorid
  • heißen Gegenständen, Oberflächen und Hitzequellen wie Öfen, Schweiß- und Schleifarbeiten, Beleuchtungskörpern, Stromschaltern, Elektrokabeln, heißlaufenden Maschinenteilen oder anderen Hitzequellen, die Feuer oder Glut entfachen können

Borealis L.A.T