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Sani1 08-09-2020 05:31 - E-Mail an User
Stromanbieter
Hallo
Gibt es hier Leute die ihre stromanbieter öfters wechseln
Wenn ma auf Durchblicker.at schaut ist schon einiges um vom Preis
Hat da jemand Erfahrung
Mfg

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richard.k(p6614) antwortet um 08-09-2020 06:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stromanbieter
Ja, ich mach das laufend, ist sehr wenig Aufwand.

Aktuell bin ich bei www.awattar.at, dort hab ich den hourly Tarif, wo sich der Preis stündlich ändert. Dort kann der Strompreis auch ins Negative rutschen, zB am 24.05. hab ich meinen Stromverbrauch zwischen 4 und 6 cent bezahlt bekommen, da hab ich sogar die PV ausgeschalten. Ist nicht jedermanns Sache, aber mir taugt der Tarif extrem, so niedrige Stromkosten hatte ich noch nie.

Sollte sich jemand dort anmelden, wär ich dankbar, wenn er den Empfehlungscode 3G7YVRP88 angibt. Dann gibts einen Bonus für mich als Werber ;-)

LG,
Richard

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Vollmilch antwortet um 08-09-2020 07:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stromanbieter
Guten Morgen!

Ich habe erst einmal gewechselt. Seither bin ich mit Preis und Qualität zufrieden.

Sobald der Netzbetreiber einen smart meter installiert, wird awattar für mich auch interessant!

Alles Gute!
Vollmilch

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Aequitas antwortet um 08-09-2020 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stromanbieter
Ich wechsle jedes Jahr, der Wechselbonus macht halt das meiste aus und solage das mit dem wechseln so günstig kommt wieso nicht.
Am besten bei E Controlseite Tarife vergleichen, bei PV mit Überschussanlage nicht vergessen das zu berücksichtigen und Daten eingeben.




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FraFra antwortet um 08-09-2020 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stromanbieter
die wechslerei ist ganz nett

der größte brocken ist aber die netzgebühr,,

hab zur zeit den bellenden strom aus der steuermark :-)

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macgy antwortet um 08-09-2020 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stromanbieter
Nur wird beim den meisten Anbieter der Umsteigerrabbat erst im 2. Jahr wirksam, bzw gleich auf mehrere Jahre aufgeteilt

Auch stimmen die Angebote bei Durchblicker und E-Control auch nicht
Mein aktueller Netzbetreiber wäre aktuell weit hinten gereiht, habe aber jetzt einen Tarif, wo er unter den ersten drei ist

Blendet man diese Angebote aus, schaut es dann nicht mehr so rosig aus

@frafra
Die Netzgebühr bzw alle anderen Gebühren werden IMMER vom Verbrauch gerrechnet, dass ist ja die Frechheit

Die Netzkosten sind auch der Löwenanteil mit etwa 65% der Gesamtkosten

Bei mir ist der Arbeitspreis knapp 1000 € und der Rest auf die 3400 € sind Netzkosten Steuern Ökostromtarif ect ect
Muss aber sagen, hab die letzten Jahre 2 x gewechselt und bei knapp 30 000 kwh etwa 2000 € gespart

Im Moment lohnt sich kein Wechsel

Lustiges Detail am Rande
Im Weinkeller bekomme ich jetzt einen Smartmeter
Ist ja sicher notwenig bei nichteinmal 400 kwh

Da kostet ja die "Supp´n" mehr als das Fleisch

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Ferdi 197 antwortet um 08-09-2020 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stromanbieter
An macgy: Vielleicht deshalb damit man dort keine E-PKW günstig ladet.
Für die KFZ Ladung wird es in Zukunft evtl. besondere Tarife geben, wenn man am Abend nach der Arbeit eben laden will.
Und zwei PKW`s die am Abend laden sollen?



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Vollmilch antwortet um 09-09-2020 07:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen!

Sobald die smartmeter "ausgerollt" sind, wird ein "spitzenleistungsabhängiger Netznutzungsbeitrag" nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Alles Gute!
Vollmilch

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fgh antwortet um 09-09-2020 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die E-Steiermark Stromtankstellen haben jetzt schon Ladungsmenge und Ladungsgeschwindigkeit abhängige E-Tankstellen....
Ja.. das mit der Spitzenleistung kommt ganz sicher.
Ist für mich auch nachvollziehbar - für die Netzbetreiber sind und werden diese Spitzenleistungen immer mehr zu nur Katastrophe - da geht sehr viel in die Forschung/Steuerung wie sie mit dem Netz dahingehend umgehen, damit es nicht zusammenbricht.

Einerseits müssen die Netzbetreiber jetzt damit umgehen lernen, dass Strom kommt, obwohl ihn keiner braucht - Wind/Sonne meldet sicher vorher nicht an, andererseits saugt ohne Vorwarnung ne Leitung voll an... komplexe Sache..

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Aequitas antwortet um 09-09-2020 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Netzgebühren müssten auch mal hinterfragt werden bei den oft aufgeblähten (halböffentlichen) Netzbetreibern.

Bei spitzenleistungsabhängigen Netznutzungsbeitrag kann schon kommen, bringt Körberlgeld, jedoch ist das Risiko für den Netzbetreiber auch groß das dann ein großer Anreiz für Batteriespeicher geschaffen wird.

Bauer A Milchviehbetrieb.
Stromverbrauch Morgen und Abend zu den Stallzeiten gesamt bei den ca 3h über 50% des Tagesbedarf.(Kühlung, Reinigung, Melktechnik)
PV läuft aber erst zwischen 10.00-15.00 Uhr gut.

Wenn er jetzt z.B. Früh und Morgens einen hohen Stromkostenbeitrag zahlen muss ist eine Batterielösung die die Spitzen abfängt hoch wirtschaflich.



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franz.m(ecw86) antwortet um 09-09-2020 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ihr habt anscheinend keine Ahnung was eine Akkulösung für einen landwirtschaftlichen Betrieb bedeutet und kostet. Aber wenn man von Milchviehbetrieb und hoch wirtschaftlich spricht, wird es wohl so sein :D

Das bisschen Strom was hier verbraucht wird sollte den Betrieb nicht kratzen

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mittermuehl antwortet um 09-09-2020 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@franz.m(ecw86) ... Eine reine Akkulösung, mit Batterie, wie wir sie uns so vorstellen wird das sicher recht groß und teuer ausfallen. Aber gerade bei der Kühlung würde viel gehen mit einem Pufferspeicher für ein Kältemedium. Es gibt Wärmepumpen mit Eisspeicher. Die kann man laufen lassen wenn billiger Strom da ist. Selbiges gilt für den Heißwasserspeicher zur Reinigung. Das kommt dann auch über die selbe WB aus dem Puffer für das Warmwasser. Man speichert somit nicht Strom sondern ein sehr kaltes und ein sehr warmes Medium.

Und fürs reine melken muß man dann halt die Verbrauchsspitze in kauf nehmen.

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Vollmilch antwortet um 09-09-2020 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Spitzenleistungsabhängige Netzgebühren sollen die Verbraucher ja auch dazu bringen, ihren Verbrauch zu glätten (ebenso wie Strompreis, die sich nach Angebot und Nachfrage richten, siehe awattar).

Mittermuehl hat da schon eine Möglichkeit aufgezeigt, wie dies im Milchbereich auch möglich wäre und das Melken selbst benötigt keine Spitzenlast!

Bei uns gibt es folgende Spitzenlasten:
Nach dem Melken: wenn Hochdruckreiniger und Milchkühlung laufen UND zugleich der Boiler nicht heiß genug aufgeheizt wurde und sich deshalb der Heizstab des Reinigungsautomats auch noch seine 9kW nimmt. (Maximal in Summe 20kW)

Schrotmühle und Backrohr und Waschmaschine und Trockner gleichzeitig laufen.

Der Güllemixer mit seinen 11 kW loslegt.

Da die vom Netzbetreiber installierten smartmeter (momentan nur 15 Minutenmittelwerte liefert) werden einige peaks sogar vollkommen unerkannt (und unbezahlt) bleiben.

Mit Photovoltaik kann man die Spitzen tagsüber kappen (jedoch nur bei Sonne) - da kommt es dann auf das Abrechnungsmodell an.

Mit home-Mangementsystemen lässt sich auch einiges machen, da laufen die Verbraucher dann nicht gleichzeitig sondern hintereinander.

Und mit elektrischen Speichersystemen lassen sich auch die Peaks kappen.

Welche Größe [kWh nutzbare Kapazität] da dann wirtschaftlich sein wird hängt von den Leistungstarifen ab. In jedem Fall wird der Speicher aber wirtschaftlicher als ohne Leistungsentgelt!

Alles Gute!
Vollmilch

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macgy antwortet um 09-09-2020 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Spitzenleistungsabhängige Gebühren treffen ja mittlerweile die Elektroautofreaks

Da muss man schon besonders aufpassen, wo und wann man ladet, sonst kommt eine "Batteriefüllung" schon mal auf 80 €

In der Stmk sind sie da besonders einfallsreich
Aber das jukt ja keinen Ökofreak...schnell mal die Kredikarte reingesteckt und erst später auf der Abrechnung erwacht

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Vollmilch antwortet um 09-09-2020 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Natürlich muss man auch über die Ladeleistung seiner Autos nachdenken. Momentan kann man zuhause noch 22kW ziehen ohne Mehrkosten. Zukünftig wird man sich da (vielleicht) einschränken. Dass ist beim Laden ja recht bequem umzusetzen.

Alles Gute!
Vollmilch


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macgy antwortet um 09-09-2020 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bin gespannt, wann der erste Stromabnehmerbügel verkauft, wie es in der LW in den 50/60er üblich war, um sich in die Freileitung zu hängen

Boaaah, ist ja ne Marktlücke..hehe

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FraFra antwortet um 09-09-2020 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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macgy gibts das auch fundiert wiederlegbar mit den 80 eur pro e-auto ladung ?

falls ja ,na bum


denk aber eher etwas "überspitzt"

meine 10kwp anlage ist seit sep in betrieb :-)



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macgy antwortet um 09-09-2020 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ionity ist so eine teure Bude

https://futurezone.at/produkte/e-auto-laden-bei-ionity-rund-zehnmal-so-teuer-wie-bisher/400731720

Und wirklich keiner der der Stromernutzer durchblickt den Tariftschungel an den Ladesäulen

Hier noch 2 Beispiele
Am Flughafen Wien kostet(e) die Aufladung während einer eintägigen Dienstreise 42 € zzgl. Parkgebühr (17 Stunden an der Ladesäule, 27 kWh geladen).[1]
Bei der Energie Graz kostet(e) das Vollladen eines Renault Zoe (41 kWh, 2,5 Stunden) 66 €. Das sind 22 Cent/km. Im Winter kostet die Vollladung wegen doppelt so langer Ladezeit des Zoes gar 132 €. Außerdem ist die Reichweite im Winter geringer, was 66 Cent/km ergäbe! Der Sprit für einen Verbrenner kommt auf ungefähr 10 Cent/km

Ist aber egal
Was war Anfang der 2000er mit dem Diesel
Kauft Diesel der braucht wenig und ist billig....dann war der Markt gesättigt und es ging preislich aufwärts

Wenn der Markt mit Stromer gesätigt ist, wird der Tarif fest angehoben
Wenn der Akku leer ist, bleibt dir nichts übrig, als in den sauren Apfel zu beissen

Aber vorher muss man für den Ökostromer um 30 - 50 % mehr auf den Tisch legen
Gerbraucht bist wieder auf den Händler angewiesen, weil privat kauft dir die Kiste niemand ab

ÖKO war und ist schon immer Geldbeschaffungssystem

Mit dem verlogenen Versprechen, dass am Schluß was übrig bleibt, was ja bisher nie der Fall war
Einzig der Konsument hat das Geld schnell vorher locker gemacht, damit sich die Wirtschaft neue Verlockungen austüfteln konnte

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Vollmilch antwortet um 09-09-2020 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, es gibt Negativbeispiele.

Strom kann man zuhause recht günstig tanken.
Auch auswärts zum Teil noch kostenlos.
Und richtige Elektromobilisten haben das ganz schnell raus.

Alles Gute!
Vollmilch

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