Starkregen und Überflutungen, Frage

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norbert.s(suk5) 02-08-2020 23:46 - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Ich hab da ein Frage.
Hab schon länger das Problem dass mir der Nachbar ungefragt die Drainagen in den Waldgraben einleitet.
Hab ihm schon mehrmals gewarnt.
Heute wurde es Wahrheit. Meine Wiese ist vom Wald heraus mehrere 100 Meter überflutet worden
samt Steinen Wurzeln PVC Planen und Holzzeug.
4 Wochen nach dem Schnitt, also kurz vor dem Nächsten

Ich habe echt keinen Bock ihm das wieder zu sagen, er tut wieder sicher nix.

Anwalt oder Drainage zubetonieren?

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patrick.m(g1h16) antwortet um 02-08-2020 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hast du eine Mülldeponie im Wald , oder wo kommen PVC-Planen her ?


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norbert.s(suk5) antwortet um 02-08-2020 23:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gute Frage. Nicht von mir müsste 600 m bergauf fahren, naja bergab zu mir fließt alles leichter...
kann nur dieser feine Herr sein

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xaver75 antwortet um 03-08-2020 00:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wird höhere Gewalt gewesen sein, da gehört das Zeug Dir, was der Graben so daherbringt.
Ich denke, der Anwalt wird die Wurzeln, Steine, Holzzeug auch nicht wegräumen?

mfg


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norbert.s(suk5) antwortet um 03-08-2020 02:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja um das Wegräumen geht es gar nicht.
Der Graben ist nicht ausgerichtet das 2 große Drainagen zusätzlich darin ungefragt eingeleitet werden.
Ist wie wenn ein Güterweg zu Ersatzstraße für die Bundesstraße 1 zw. St. Pölten und Melk wird!
Hab schon vor Jahren mit der Behörde gesprochen.

Problem ist die Leitung mündet kurz nach Grundstückgrenze, einige Bäume sind schon massiv an den Wurzeln ausgeschwemmt.
Notfalls muss er sie wegräumen, er ist halt uneinsichtig.
Problem ist halt er ist Nachbar.
Aber mir reicht es jetzt.

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chn antwortet um 03-08-2020 06:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ein guter Anwalt hilft dir sicher weiter. Muss eine Drainage nicht auch erst einmal genehmigt werden bevor sie gegraben wird? Wasserabflüsse darf man nicht so weiters ändern. ( Ist bei uns in Salzburg so)

LG CHN

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mittermuehl antwortet um 03-08-2020 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Welches Land? Sprechen wir von Österreich. Da würde ich mal die BH aufscheuchen.

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stefan.u(gbz5) antwortet um 03-08-2020 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Drainage muss dann nicht genemigt werden, wenn schon eine Drainage vorhanden war.
Darum haben geschickte Bauern und Baggerunternehmen immer alte Drainagerohre auf Lager.
Übernacht aufgraben und die alten Rohre als "Beweis", dass schon eine Drainage da war, daneben legen.

Wenn dann "nur" eine alte Drainage wieder aktiviert wurde, die immer dort eingeleitet hat, dann könnte das sogar rechtens sein.

Von dem her ist der Anwalt sicher dem Zubetonieren vorzuziehen.
Auf seinem Grund seine Drainage zuzubetonieren, wenn du das machst, dann darfst ihm die Sanierung zahlen und bekommst auch noch eine Strafe.

Rechtlich ist es wohl so, dass von einem Grundstück keine schädliche unübliche nicht genehmigte Emissionen auf das Nachbargrundstück ausgehen darf.
Das zu beweisen dürfte, vor allem wenn genau im Bereich der Auslässe die Bäume unterspült sind, leichter sein, als zu beweisen, dass genau aufgrund der beiden Drainagen die Überflutung entstanden ist.

Wenn man beweisen kann, von wem der Müll (PVC Planen) kommt, dann könnte man in Tirol das Problem zumindest zum Teil dem Bürgermeister rüberschieben. Beliebt macht man sich da sicher nicht, aber es wäre seine Aufgabe dem Verursacher einen Teil der Rekuktivierung/Reinigung aufzutragen.
Ka. aus welchem Bundesland du bist und wie dort die Gesetze sind.

§2 Feldschutzgesetz Tirol
(1) Feldfrevel begeht, wer unbefugt Feldgut vernichtet, beschädigt, verunreinigt, unbenützbar macht, dem ordnungsgemäßen Gebrauch entzieht oder sich aneignet.

(2) Feldfrevel begeht insbesondere, wer unbefugt
a) auf landwirtschaftlichen Grundflächen fährt, reitet, Fahrzeuge abstellt, zeltet, Feuer macht, Humus oder Erde entfernt oder die Grasnarbe beschädigt;
b) auf bebauten oder zum Anbau vorbereiteten Äckern, auf Wiesen zur Zeit des Graswuchses oder in Gärten geht oder lagert;
c) Einfriedungen beseitigt oder beschädigt oder Sperrvorrichtungen an Einfriedungen offen lässt;
d) Verbots-, Warn- oder Hinweistafeln beseitigt, beschädigt oder unkenntlich macht;
e) Feldwege oder Raine umpflügt, umgräbt oder sonst beschädigt;
f) Feldstädel, Almgebäude oder Bienenhäuser betritt oder Bringungsanlagen benützt;
g) Vorrichtungen zum Lagern oder Trocknen von Feldfrüchten beseitigt oder beschädigt;
h) auf landwirtschaftlichen Grundflächen Unrat hinterlässt;
i) auf landwirtschaftlichen Grundflächen Vieh treibt oder weidet.
...
(5) Der Bürgermeister ... hat Personen, die einen Feldfrevel begangen haben, unabhängig von ihrer Bestrafung oder ihrer Schadenersatzpflicht auf Antrag des betroffenen Eigentümers oder Nutzungsberechtigten oder von Amts wegen aufzutragen, auf ihre Kosten den durch ihre Handlung beeinträchtigten früheren Zustand soweit wie möglich wiederherzustellen.

Mit dem Gesetz könnte man jeden, der seinen Hund durch ein Feld laufen lässt bzw jeden der dort sein Hundstrümmerlsackerl entsorgt, zum Problem des Bürgermeisters machen.
Beliebt macht man sich aber dann beim Bürgermeister sicher nicht. Aber das ist ein anderes Thema.


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Peter1545 antwortet um 03-08-2020 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Rechtsauskunft bei der Kammer einholen und BH, Gemeinde konsultieren
Aus der Ferne ist sowas schwierig zu beantworten

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erich78 antwortet um 03-08-2020 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Bei unsere BH Horn NÖ wurden ca 100 Jahre alte "Wassergenossenschafter" in Bezug auf vorhandene Drainage wieder aktiviert, mit der Begründung, sonst müssen größere Drainage Wasserrechtlich genehmigt werden. Ab welcher Größe hab ich keine Ahnung. Das wäre eventuell ein Anknüpfungspunkte.

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pek antwortet um 03-08-2020 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Hallo,
das interessiert mich etwas genauer.
Wie kann eine Drainage sprich 2 Rohre mit ca. 10 cm Durchmesser eine Wiese überfluten, die Drainagen laufen auch Zeit versetzt bzw. normalerweise nicht mit großen Mengen ab. In der BH St. Pölten und anscheinend in ganz NÖ werden die alten Wassergenossenschaften wieder aktiviert.

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FloW4 antwortet um 03-08-2020 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Ich würde mir da Gedanken über den Graben machen, wenn der keine 2 Drainagen schafft.
Mit den Nachbarn miteinander aufmachen, wäre eine Lösung vielleicht.

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norbert.s(suk5) antwortet um 04-08-2020 02:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Der Graben war immer ein Graben, wie soll ich wissen das die 3 Drainagen ganz oben rein leiten. Hab jahrelang nichts gewußt davon.


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schellniesel antwortet um 04-08-2020 06:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Frage ist eher ob die drainagen wirklich als Verursacher für deine Schäden in frage kommen, oder ob eben höhere Gewalt durch wettereinfluss die Ursache ist?

Mfg

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yamahafzr antwortet um 04-08-2020 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das die Wiese überflutet wird eher mit den Starkregen der letzten Tage zu tun haben , als mit den Drainagen. Bevor du mit den Nachbarn sprichst , schalte den Anwalt ein , die wollen auch was verdienen! In der Landwirtschaft ist sowieso das große Geld zu verdienen, da kannst du ruhig einen Stück von deinen Kuchen abgeben! Die syhmparthie Werte für dich steigen auch gigantisch!

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textad4091 antwortet um 04-08-2020 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Über welche Dimension bei den Drainagerohren reden wir denn da, ist das bekannt? Dann kann man abschätzen, was die Rohre selbst bei Vollfüllung bringen würden.

Wenn es wirklich wegen dieser "Drainagerohre" bei Regen zu einer Überschwemmung kommt, wird da wohl noch was anderes dranhängen, wie beispielsweise eine Straßenentwässerung oder dergleichen- Weil's vl grad kamott war zum Dazuschließen^^

Dass ein normale Drainage ansich solche Schäden anrichtet, sehe ich auch als unwahrscheinlich.
Man kann aber sehrwohl sagen, dass der Graben danach dauerhaft nass und sumpfig sein könnte- Was wiederum ein Erschwernis ist.

Wohin entwässert denn dieser Waldgraben eigentlich, oder liegt der sonst trocken bzw. das Wasser versickert ohnehin? Dann wär dieser wohl denklich ungeeignet für das Einleiten von sogut wie allen Wässern ...
Erst, wenn die Ursache für die Überschwemmung, oder die Ursache für so viel Wasser aus Drainagerohren, geklärt ist, würde ich da weiter Aufwände betreiben ...

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xaver75 antwortet um 04-08-2020 14:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Wenn man an so Tagen wie heute, wo es ordentlich regnet, ein kurzes Video dreht, wo die ganzen Zuleitungen drauf sind, hat man schon mal was.
Ich kenne die Dimension, Besitzverhältnisse vom Graben, mehrere Geschädigte,..... nicht, aber normalerweise ist auch für so Gräben die Wildbach und Lawinenverbauung zuständig.
Bei uns wurde vor etwa 30 Jahren so ein Graben, welcher die letzten Jahre meist trocken blieb, von der Wildbachverbauung ganz brauchbar verbaut.
2 massive Staumauern mit jeweils ca. 50m3 Beton mit Gittern, welche den "Müll" zurückhalten, dazwischen der Graben mit Steinen ausgelegt, ein paar Fallstufen aus gebrauchten Holzmasten, da hat man fast kein Astzeug mehr in der Wiese, wenn der Graben (so wie heute) über die Wiese rinnt.

mfg

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norbert.s(suk5) antwortet um 05-08-2020 02:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Nochmals das sind Flächen von sicher 6 -7 ha die hier mit 3 Drainagen entleert werden.
Wie gesagt in den Wald, der sonst trocken ist.
Er ist oberhalb ich unterhalb mit dem Wald, da gibt es keine Straßen.
Es war heute auch der Bürgermeister da, die öff. Hand wird da nie was beisteuern, solange es sich nicht um öff, Gut handelt.
Bach ist auch keiner da.
Wäre ca. so wie wenn ich mein Abwasser einfach wem anderen hinschütte.
Warum soll ich hier eine Leitung oder Rohre ein legen, wenn er nicht mal auf Anfrage reagiert.
Klar ist die Sache verzwickt, wer will schon wen beleidigen.
Aber wie komme ich dazu die Kröte zu fressen.
Klar war noch sie so ein großer Vorfall, wenn es doch bis zu 200 l / m2 in 2 Tagen waren.



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Vollmilch antwortet um 05-08-2020 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Bei den heurigen Niederschlagsmengen + Verteilung + Intensität liegen vielerorts die Nerven blank!

Ein Graben, der sonst trocken ist, führt dann auch wieder Wasser. Der Graben wird ja nicht durch die Kontinentaldrift entstanden sein, sondern eben genau durchs Wasser.

Bei 200 l/m2 in zwei Tagen wird wohl auch / vor allem (oberflächiges) Hangwasser für die Überschwemmung verantwortlich sein und nicht (nur) die Drainagen.
Irgendwo muss das Wasser ja hin, in der Regel nach unten.

Auch über meine Wiesen und Äcker liefen heuer schon Bäche. Wenn die Bauern darüber Direktsaat machen würden oder auf Mais, Kürbis, Soja, Sonnenblume verzichten würden, wäre gar nicht so viel passiert. (Die Straße müsste natürlich auch weg...)

Andererseits darf ich mich nicht beschweren. Ich habe heuer einige Tonnen fruchtbaren Ackerboden dazugewonnen.

Alles Gute!
Vollmilch

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norbert.s(suk5) antwortet um 05-08-2020 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Ackerboden dazugewonnen, wie meinen das?

Tja das mit dem vielen Wasser überall ist klar, aber es geht darum ungefragt und ungeleitet Drains in den Wald zu leiten. Hab genug Videomaterial die das stützen.
Was wäre wenn ich, und das wäre für mich von großen Vorteil planiere, wäre gar nicht viel nötig und eine Baumreihe weggebe um wertvolle Fläche zu gewinnen.
Müsste ich dann für IHN extra Rohre verlegen, sicher nicht.
Wäre interessant die Wasser-rechtliche Erlaubnis zu fordern!
Wald ist Wald.

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Aequitas antwortet um 05-08-2020 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Ich denke Vollmilch meint das abgeschwemmte Erde vom Nachbarn jetzt bei ihm ist.

Ist der Auslauf von der Drainage auf deinem Grund oder rinnt es zuerst auf dem Nachbarn aus und dann auf deinen Graben.

Hätte es Alternativen gegeben wo er die Drainage hinleitet?



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Vollmilch antwortet um 05-08-2020 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
... so wie Aequitas schreibt: bei mir ist heuer schon einiges an Boden hängen geblieben.

Wenn der Nachbar gar nicht mit sich reden lässt, kannst du ja mal bei der BH oder beim Land nachfragen, ob eine wasserrechtliche Bewilligung vorliegt.

Ich zweifle aber daran, dass es an den 3 Drainagen liegt, sondern befürchte es liegt am Hangwasser, dass sich oberflächig seinen We sucht.
Ist die Wiese noch immer überflutet? Die Drainagen werden ja noch voll liefern?

Alles Gute!
Vollmilch

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xaver75 antwortet um 05-08-2020 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wäre vielleicht gar kein schlechter Ansatz, bei der BH um eine Verrohrung anzusuchen, da werden die dann munter.
Verrohrung wird sowieso nicht bewilligt, und wenn dann nur ein paar Meter, und die müssen wahrscheinlich auf ein 100 jähriges Hochwasser ausgelegt sein, der Naturschutz kommt dann auch noch dazu, verlangt eine durchgehende Bedeckung mit "Substrat" (Schlamm, Sand, …)
Hab so eine Überfahrt vor ein paar Jahren gemacht, die Verrohrung aus den 70er Jahren ist DN 800 und hat bisher immer gereicht, für die Überfahrt 15 m danach hab ich dann ein DN 1200 verlegen dürfen, ist nicht mehr billig.,-)

mfg

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norbert.s(suk5) antwortet um 05-08-2020 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Von den 3 Drainagen leifern
2 noch sehr stark, eine nichts mehr.

Wiese ist nicht mehr überflutet.

Problem ist eher das Holzstreugut, und Steine auf einer Länge von 100 m und Breite von 20 m

Ja ich hatte gestern den Bürgermeister da.
BH kannst vergessen, Land auch die machen nur was wenn es öffentlicher Bereich (Straße ist)
Ausserdem gehen heute Drainagen offiziell nur mehr mit Genehmigung, die dürfte man gar nicht mehr in Bäche etc. einleiten. Hab dann gefragt wie und wohin dann, er wußte es auch nicht, am ehesten ein Auffangbecken. Ich frag mich nur wer das bloss zahlt und dann ist es sowieso (wie diesesmal) gleich voll.

Hab mir die Verhältnisse auf der Karte ausgemessen.
Wenn ich aufs Wasserrecht auslege, dann hab ich gewonnen.
Alternative wäre wenn er ein 3 Drittel von allen Drainagen am Ende abbaut, auf eine zusammenfängt und nach links einen neuen Strang legt der dann 80 m weiter links in einen Waldbach geht.
Sicher noch die günstigste Variante.

Eine Verrohrung bei mir (zuerst den Wald durch wären 134 m, dann in der Wiese 50 m und dann der Bach.
Wäre sicher teurer, und dann muss ich auch noch die Rechnung für die Wiesengrabungen aufstellen, hab ja nix von der Leitung.
Nur wer zahlt das.
Am Geld (vorallem Land) würde es nie scheitern.
Wenn St. Wolfgang Tourismus 1 Mio bekommt, geschenkt.

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Vollmilch antwortet um 06-08-2020 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Guten Morgen!

Mit "BH und Land" geht es mir auch nicht darum, ob die was zahlen. Sondern ob die Drainagen wasserrechtlich in Ordnung sind.

Wenn die Überflutung vom (oberflächigen) Hangwasser herrührt, dann wird der obenliegende Nachbar wohl nicht zur Verantwortung gezogen werden können. (jedenfalls ist es so, wenn Hangwasser (und Erde) Keller und Straßengräben füllt).

Eine Verrohrung durch deine Wiese wird wasserrechtlich wohl nicht genehmigt werden. Die erhöht die Abflussgeschwindigkeit und damit die Gefährdung weiter unten liegender Grundstücke und Siedlungen.

Gegen Holz und Steine kannst du dich schützen, indem du die Fließgeschwindigkeit verlangsamst.
Ein kleiner Teich (Bewilligungspflichtig) kann da helfen oder vielleicht ein kräftiger Fangzaun.

20 m * 100 m!? Das "Problem" hätte ich mir größer vorgestellt. :-)

Alles Gute!
Vollmilch

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norbert.s(suk5) antwortet um 07-08-2020 02:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Ich mache einen Teufel dafür.
Fakt ist Drainagen sind ein Eingriff in die Natur, ok nicht groß aber doch.
Einen Teich, niemals, denn ganzen Blödsinn noch stützen ne.

Liegt jetzt beim Naturschutz und BH.
Die prüfen mal die Sache!
hab da auch was gefunden was sehr ähnlich ist
https://www.landtreff.de/drainage-von-nachbars-weide-lauft-in-meinen-wald-t57028-15.html

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Vollmilch antwortet um 07-08-2020 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Guten Morgen!

Ich hoffe, du berichtest darüber, was da rauskommt!

Alles Gute!
Vollmilch

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norbert.s(suk5) antwortet um 08-08-2020 01:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Starkregen und Überflutungen, Frage
Ja mach ich und danke.
Sollte sich demnächst einer von der Bez. Hauptmannschaft melden!

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